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Orient-Express

Verlag Nagel & Kimche AG


1921 reiste der später weltberühmte Autor John Dos Passos durch den Orient – schon damals eine hochexplosive Gegend – und hielt seine Eindrücke in einem Tagebuch fest. Diese abenteuerliche Reise führte den damals 25-Jährigen von der Türkei über Georgien, Armenien, den Iran und den Irak bis nach Syrien. Sein packender Bericht liest sich wie eine Mischung aus Abenteuerroman und der hellsichtigen Analyse eines dramatischen Umbruchs, der bis heute fortwirkt. Geschrieben in knapper Präzision, mit ansteckender Neugier und Beobachtungsgabe, ist das Werk, mit dem Dos Passos dabei war, zu einem der wichtigsten Schriftsteller der amerikanischen Moderne zu werden, jetzt erstmals auf Deutsch zu entdecken.

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John Dos Passos (1896-1970) ist neben Ernest Hemingway und Scott Fitzgerald einer der wichtigsten Autoren der amerikanischen Moderne. Nach seinem Studienabschluss in Harvard reiste Dos Passos 1916 nach Spanien, schrieb seinen ersten Roman und diente freiwillig in der Sanität der französischen Armee. Nach dem Krieg reiste er als Journalist und Schriftsteller durch Europa, den Nahen Osten und den Kaukasus. Dies inspirierte ihn u.a. zum Reisejournal Orient Express, das 1927 erschien. Dos Passos’ erster großer Erfolg war der Großstadtroman Manhattan Transfer von 1925. In den Dreißigerjahren folgte die Romantrilogie U.S.A. Der enttäuschte Sozialrevolutionär Dos Passos zeichnet darin ein düsteres Sittengemälde Amerikas. Während des Zweiten Weltkriegs reiste er erneut als Kriegsberichterstatter nach Europa. 1947 wurde er in die Amerikanische Akademie für Kunst und Literatur gewählt. Insgesamt schrieb er mehr als vierzig Romane, daneben Essays, Gedichte und Theaterstücke.

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Brenner 1: Brunsleben. Brenner 2: Menzenmang

Verlag Nagel & Kimche AG


Hermann Burger wollte in seinem auf vier Bände angelegten Roman „Brenner“ die Lebensgeschichte des „verhinderten Tabakfabrikanten“ und Zigarren-Connaisseurs Hermann Arbogast Brenner erzählen. Der erste Band „Brunsleben“ ist zu seinem literarischen Vermächtnis geworden; Burger starb – einen Tag vor Erscheinen des Romans – am 28. Februar 1989 an einer Überdosis Medikamente. Der denkwürdige Schlusssatz dieses ersten Bandes lautet: „Zu Asche sollt ihr werden, denn nirgendwo steht verbrieft, der Mensch habe ein Anrecht auf ein Quentchen Glück.“ Nach den Romanen „Schilten“ und „Die Künstliche Mutter“ ist die Tetralogie „Brenner“ das epische Hauptwerk des Autors aus der Schweiz – oder, wie er im Stil des Tabakunternehmens lieber sagen würde: sein Masterpiece.

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Hermann Burger, geboren 1942 in Aarau/Schweiz, studierte Germanistik und promovierte mit einer Arbeit über Paul Celan. Bereits als Student debütierte er 1967 mit der Gedichtsammlung Rauchsignale. Sein vielbeachteter erster Roman Schilten erschien 1976. Burger war außerdem Privatdozent für Neuere Deutsche Literatur und Feuilletonredaktor. Sein literarisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet. 1989 starb Hermann Burger auf Schloss Brunegg im Aargau an einer Überdosis Medikamente.

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Nur Gutes

Verlag Nagel & Kimche AG


Das Ehepaar Mangold wird eines Sonntagmorgens böse überrascht: Die von der Polizei gesuchte Exfreundin des Sohnes steht vor der Tür und bittet um Hilfe. Mit ihrer Ankunft werden Erinnerungen aufgewühlt, die die beiden Alten tief vergraben hatten. Ein Drama um uneingestandene Schuld und unerlöstes Gewissen, erzählt mit feinem Gespür und literarischer Raffinesse von einem der brillantesten Autoren der Gegenwartsliteratur in der Schweiz.

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Erwin Koch, geboren 1956, lebt in der Nähe von Luzern. Er ist Journalist und schreibt Hörspiele und Reportagen. Von 1984 bis 1990 arbeitete er als Redakteur, anschließend als Reporter für verschiedene Medien, darunter DIE ZEIT, GEO und das Frankfurter Allgemeine Zeitung Magazin. Von 1999 bis 2002 war er als Reporter beim Spiegel tätig, seit 2002 schreibt er unter anderem für Das Magazin. Erwin Koch erhielt mehrfache Auszeichnungen, darunter zweimal den Egon-Erwin-Kisch-Preis und 2003 für Sara tanzt den Mara-Cassens-Preis für den besten deutschsprachigen Debütroman.

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Meinen Sohn bekommt ihr nie

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Im Jahr 1999 beschließt die junge Schweizer Jüdin Isabelle Neulinger, nach Israel auszuwandern. Dort heiratet sie den modernen, an Religion nicht interessierten Sportlehrer Shai Shuruk. Nach der Geburt ihres Sohnes Noam beginnt Shai sich intensiv mit dem jüdischen Glauben zu beschäftigen. Obwohl Isabelle sich, um der Liebe willen, zunächst den immer radikaleren und restriktiveren religiösen Regeln fügt, wird ihr bald klar, dass sie Shai an eine ultraorthodoxe Bewegung verloren hat. Im Juni 2005 tritt sie mit ihrem kleinen Sohn die Flucht an. Den Rechtsstreit um Noam gewinnt die Mutter nach Jahren; ihr offenherziger und aufwühlender Erlebnisbericht zeigt, wie die Kluft zwischen säkularem und orthodoxem Leben Gesellschaft und Familien entzweit.

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Isabelle Neulinger wurde 1965 in Brüssel als Tochter einer modernen jüdischen Familie geboren. Sie lebte in Lausanne und wanderte 1999, einige Jahre nach dem Tod ihres ersten Mannes, nach Israel aus, wo sie in Tel Aviv lebte und für ein High-Tech-Unternehmen arbeitete. Dort lernte sie auch Shai Shuruk kennen, den sie später heiratete. Nachdem ihr Mann sich nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes im Jahr 2003 der radikalen Chabad-Lubawitsch-Bewegung anschloss, flüchtete Isabelle Neulinger 2005 schließlich aus Israel. Heute lebt sie mit ihrem Sohn in der Schweiz.

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Schrei nach Freiheit

Verlag Nagel & Kimche AG


"Ich glaube nur, was ich mit eigenen Augen sehe" - mit diesem Vorsatz nimmt die Journalistin Samar Yazbek an der Revolution gegen das Regime al-Assads in Syrien teil. Sie geht auf die Straße, befragt Demonstranten, aus der Haft entlassene Dissidenten, aber auch Polizisten. Bald wird sie selbst in die Ereignisse hineingezogen und mehrmals verhaftet und misshandelt. In eindringlichen Bildern erzählt Yazbek von Protest, Folter und Verzweiflung in Arabien. Als sie erfährt, dass ihr Name auf einer Todesliste steht, flieht sie mit ihrer Tochter ins Ausland. Yazbeks Erlebnisbericht ist ein erschütterndes, sprachlich brillantes Dokument über Widerstand und Menschlichkeit. Mit einem Vorwort von Rafik Schami.

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Samar Yazbek wurde 1970 in Dschabla (Syrien) geboren. Sie studierte Literatur, veröffentlichte Romane und Erzählungen und engagierte sich als Journalistin für Bürgerrechte und die Rechte der Frauen. Außerdem war sie Herausgeberin der Online-Zeitschrift Woman of Syria und Autorin der Gruppe Beirut 39. Als im März 2011 die syrische Revolution begann, schrieb Yazbek ein Protokoll der Protestbewegung. Sie befragte Demonstranten, aus der Haft entlassene Dissidenten, aber auch Polizisten und Militärs. Bald wurde sie selbst verfolgt und vom syrischen Geheimdienst massiv eingeschüchtert. Als sie erfuhr, dass ihr Name auf einer Todesliste auftauchte, floh sie mit ihrer Tochter ins Ausland. 2012 erhielt sie den britischen PEN/Pinter International Price of Courage und in Schweden den Tucholsky-Preis. Seit ihrem Exil reiste Yazbek mehrfach heimlich nach Syrien ein, um die Menschen im Bürgerkrieg zu porträtieren.

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Werke in acht Bänden

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Hermann Burgers Sprachkunst hatte ein klares Ziel: dass der Boden unter dem Leser zu schwanken beginnt. Zum 25. Todestag des eigenständigsten und überraschungsstärksten Schriftstellers der Schweiz der jüngeren Zeit erscheinen seine Werke in einer Leseausgabe. Wortmächtig, witzig, obsessiv und bis ins skurrile Detail genau recherchiert – Burgers Geschichten umgarnen, verführen und schillern, und das gilt auch für seine Selbstinszenierung als Lebenskünstler und Magier. Wie eng das miteinander zusammenhängt, erklären die exzellenten Nachworte, etwa von Harald Hartung, Kaspar Villiger und Ulrich Horstman, die außerdem viele persönliche Erinnerungen enthalten.

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Hermann Burger, geboren 1942 in Aarau/Schweiz, studierte Germanistik und promovierte mit einer Arbeit über Paul Celan. Bereits als Student debütierte er 1967 mit der Gedichtsammlung Rauchsignale. Sein vielbeachteter erster Roman Schilten erschien 1976. Burger war außerdem Privatdozent für Neuere Deutsche Literatur und Feuilletonredaktor. Sein literarisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet. 1989 starb Hermann Burger auf Schloss Brunegg im Aargau an einer Überdosis Medikamente.

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Die Sekte der Engel

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Ein gottloser Skandal im Italien der Jahrhundertwende: In einem sizilianischen Dorf werden plötzlich viele unverheiratete Frauen schwanger. Zunächst kursiert das Gerücht, die Cholera sei ausgebrochen. Nachforschungen fördern allerdings bald die Wahrheit zutage - was der Panik in der Bevölkerung kaum abhilft. Jeder verdächtigt jeden, und so gerät der linke, idealistische Anwalt Teresi, der auf der Suche nach den Ursachen Beweise für die Existenz einer geheimen Priestersekte findet, bald in die Schusslinie von Kirche, Adel und Mafia. Camilleri schafft mit seinem neuen Roman nicht nur eine temporeiche Komödie, sondern auch einen veritablen Thriller über Unschuld, Macht und skrupelloses Verbrechen.

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Andrea Camilleri, geboren 1925 in Porto Empedocle (Sizilien) ist Drehbuchautor, Theater- und Filmregisseur und Schriftsteller. Seine berühmteste Romanfigur ist der sizilianische Commissario Montalbano, den er nach dem spanischen Schriftsteller Manuel Vázquez Montalbán benannte. Auflagen seiner Romane von zwölf Millionen Exemplaren allein in Italien, Verfilmungen und Übersetzungen in über zwanzig Sprachen machten Camilleri international bekannt. Über vier Millionen seiner Bücher wurden in deutscher Übersetzung verkauft. Camilleris Werk wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2009 mit dem Premio Cesare Pavese, 2010 mit dem Premio Piero Chiara und 2011 mit dem Premio Campiello für das Lebenswerk. Andrea Camilleri lebt in Rom.

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Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?

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Dies ist das beste Buch, das Sie je gelesen haben. Ach, das glauben Sie nicht? Dann sind Sie, als Besserwisser, erst recht der ideale Kunde für diese charmante und entlarvende Kulturgeschichte der Arroganz, der Überheblichkeit, der Hybris von Alexander dem Großen bis zu uns und Ihrer Wenigkeit. Anhand von Anekdoten und Beispielen aus der Geschichte zeigt der Autor aus Finnland, wie gefährlich sie sein kann, die Arroganz: Sie führt zu Größenwahn, Wirtschaftskrisen und Klimakatastrophen. Allerdings gibt es zwei probate Mittel dagegen: Selbstkritik und Selbstironie. Wie man sie erlangt – auch das zeigt dieses erheiternde und lehrreiche Buch von einem, der es besser weiß.

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„Ein schmales, ungeheuer anregendes Büchlein." ZDF aspekte, 24.07.2015„Der Sachbuchautor Turunen hat den Hochmut zur steilen These. Unterhaltsam ist sein Buch aber allemal. Hochaktuell sowieso." Tobias Becker, Spiegel Online, 05.08.2015„Eine schlanke und außerordentlich kurzweilige Geschichte der Arroganz, verfasst vom finnischen Wissenschaftler Ari Turunen. Er entblößt nicht nur Besserwisser von Bush bis Berlusconi, sondern hat auch ein Gegengift parat: Selbstkritik und Selbstironie." stern, 13.08.15„Schaut man sich seine eigenen Mitmenschen auch nur oberflächlich an, blickt man auf die Helden der Weltgeschichte, auf bewunderte Filmstars und vielleicht auch mal in den Spiegel, dann kann man diesem finnischen Wissenschaftsjournalisten nur schwer widersprechen: Arroganz ist ‚verblüffend aktuell‘" Dirk Schümer, Die Welt, 08.08.2015„Turunen unterhält mit kleinen Anekdoten, ohne oberflächlich zu werden." Cornelia Weber, ZEIT Wissen, August/September 15„Was für ein kleidsames und beredtes Accessoire diese Buch ist! Man möchte es immer mit sich herumtragen." Ulrich Seidler, Frankfurter Rundschau, 05.08.15„Dem Kulturwissenschaftler Ari Turunen aus Helsinki ist mit `Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?` ein Kabinettstückchen gelungen: ein kleines, kompaktes Buch mit der richtigen Mischung von Allgemeinwissen und Humor.“Regina Krieger, Handelsblatt, 31.7.-2.8.2015„Die Geschichte der Arroganz, die der finnische Wissenschaftsjournalist Ari Turunen unter dem launigen Motto „Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?“ vorlegt, besticht durch historische, mythologische und alltägliche Überheblichkeitsbeispiele.“ Hendrik Werner, Weser-Kurier, 26.07.2015„Ernste Geschichten, dennoch komisch“ Nido (10/2015)„Hochaktuell.“Neue Presse, 26.09.2015„An jeder Stelle wird einem der Spiegel vorgehalten (..) das ist die Stärke dieses erzählenden, anekdotischen Stils, dass man sich sehr gut mit diesen Leuten identifizieren kann, sie werden sehr lebendig und dadurch hat man Gelegenheit, über seinen eigenen Unzulänglichkeiten nachzudenken.“ Arne Kapitza, hr2 Kulturfrühstück, 09.09.2015„Ein höchst sympathisches Buch über ein höchst unsympathisches Thema ... Turunen nimmt aus den verschiedensten Sparten der Gesellschaft Aspekte der Arroganz und führt sie zu einem großen Bild zusammen ... kein Ratgeber, es will auch keine Wissenschaft sein, vielmehr ein unterhaltsamer Überblick der Arroganz in verschiedenen Zeiten und ein historisches Kaleidoskop." Naomi Gregoris, SRF 2 Kultur, 25.06.15„Turunen präpariert hier sehr sehr schön heraus, wie in den Schöpfungsmythen rund um die Welt jeweils der eigene Ausgangsort Zentrum und Nabel ist, die eigene Sprache wohllautend und luzide, dass fein nur die eigenen Sitten und Gebräuche sind und die Barbaren stets die anderen." Brigitta Lindemann, WDR 3 Passagen/Mosaik , 31.07.15

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Ari Turunen wurde 1966 in Helsinki geboren. Er arbeitete zwanzig Jahre lang als Wissenschaftsjournalist für verschiedene Medien. Heute hält er Vorträge zu kulturgeschichtlichen Themen an Hochschulen und schreibt Beiträge für den Rundfunk. Seine Bücher analysieren humorvoll die Kuriosa westlicher Kulturgeschichte, etwa den Aberglauben, das Benehmen, die Trinkgewohnheiten, das Lügen. Zuletzt veröffentlichte er ein Buch über die Geschichte der Eisbrecher. Kann mir bitte jemand das Wasser reichen? ist sein erstes auf Deutsch erschienenes Buch.

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Ein Mann aus Wörtern. Als Autor auf der Stör

Verlag Nagel & Kimche AG


Hermann Burger war Schriftsteller. Und er war – was für sein dichterisches Selbstverständnis elementar ist – Literaturwissenschaftler und Kulturjournalist. Er schrieb Betrachtungen über das Gesamtwerk von Ingeborg Bachmann, Bilder von Peter Weiss, Romane von Franz Kafka und Robert Walser, Erzählungen von Peter Bichsel oder das Frühwerk von Hermann Hesse. Er verfasste Reportagen über Eishockey, Bobfahrten und literarische Vorbilder. Auch in seinen essayistischen und journalistischen Arbeiten zeigt sich der Autor aus der Schweiz als großartiger Beobachter und doppelbödiger Erzähler.

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Hermann Burger, geboren 1942 in Aarau/Schweiz, studierte Germanistik und promovierte mit einer Arbeit über Paul Celan. Bereits als Student debütierte er 1967 mit der Gedichtsammlung Rauchsignale. Sein vielbeachteter erster Roman Schilten erschien 1976. Burger war außerdem Privatdozent für Neuere Deutsche Literatur und Feuilletonredaktor. Sein literarisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet. 1989 starb Hermann Burger auf Schloss Brunegg im Aargau an einer Überdosis Medikamente.

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Der Klang der Wut

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James Rhodes ist ein weltweit erfolgreicher Konzertpianist. Er ist ein leidenschaftlicher und jungenhaft cooler Musiker. Aber der Weg, der hinter ihm liegt, führte durch die Hölle. Über den Missbrauch in seiner Kindheit kann der aus England stammende Rhodes jahrzehntelang nicht sprechen. Er rettet sich in die Musik, lernt Klavier spielen – das hilft eine Weile, dann braucht er Drogen, Exzesse, das Gefühl von Schmerz. Die Erinnerung aber bleibt. Nach einem Suizidversuch landet er in der Psychiatrie und lernt dort zu erzählen. Er kehrt ans Klavier zurück, und diesmal bleibt er dran, wird süchtig nach der Musik. Seine Geschichte ist intensiv, rückhaltlos offen und ein Plädoyer für die klassische Musik.

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"James Rhodes' Buch ist ein Plädoyer für die klassische Musik und für ihre heilende Kraft: spannend zu lesen für den Laien und überraschend für informierte Musikkenner." Maicke Mackerodt, Ö1 Kontext, 08.04.16"Ein drängendes Plädoyer für Musik und eine unfassbare Geschichte darüber, wie die Musik sein Leben gerettet hat." Brigitte Kleine, ARD ttt - titel, thesen, themperamente, 21.02.2016"Erstaunlich offen schreibt James Rhodes nun über sein Leben, liebevoll und enthusiastisch, wo er ein Universum zwischen 88 Tasten erschließt, und rotzig, wo er sich den Müll des Lebens von der Seele schreibt." 3sat Kulturzeit, 29.01.2016"Das Buch ist eine Granate, die nicht zer- aber verstört und umgräbt. (…) Dieses Buch zertrümmert wie ein Orkan alles, was wir bisher über Klassik gelesen haben. Musik und Wut in jedem Satz, zerberstende Tasten auf dem Titel – ein Buch, das vor der lebensrettenden Kraft der Musik in die Knie geht. Und der Leser tut es auch, erschüttert." Elke Heidenreich, stern, 07.04.2016"Alle, die Kinder haben, sollten dieses Buch lesen. Denn Rhodes ist als Pianist wie als Schriftsteller ein großer Erzähler, der seinen Lesern nicht nur gleißend klar vor Augen führt, wie der Missbrauch Kinder verwüstet, er erklärt auch, warum der Missbrauch von der Gesellschaft, von Eltern wie Lehrern, nicht wahrgenommen wird. (…) Wie Rhodes Pianist wurde, das ist eine mit Wundern gepflasterte Geschichte, die man gelesen haben muss und selbst dann kaum glaubt."Reinhard Brembeck, Süddeutsche Zeitung, 15.03.2016"Es ist unerträglich. Und es ist ehrlich, intelligent, witzig, intensiv, pathetisch geschrieben. Ein fesselndes Sozialdrama.(…) Aber ´Der Klang der Wut´ ist zugleich ein großartiges Buch über die klassische Musik."Jürgen Kanold, Südwest Presse, 05.04.2016 „Das ist zweifellos eine ganz eigene Art, über Musik zu sprechen, erfüllt nicht vom Geist einer trocken-unbeteiligten Konzerteinführung, sondern von einer unmittelbaren, existenziellen, durch extreme Leiderfahrung beglaubigten Dringlichkeit.“Markus Schwering, Bücher Magazin / Kölner Stadt-Anzeiger, 04.03.2016"In dem Buch steckt Sprengkraft. ... Dieses Buch ist schockierend, es ist ansteckend, es ist entlarvend. ... Rhodes denkt in anderen Kategorien. ... Er schreibt so, wie er denkt. Er schreibt mit einer Verve, mit einer unkonventionellen Art, die durchaus etwas Ansteckendes hat. Und gerade deswegen darf man dieses Buch jedem, der mit Musik in irgendeiner Form zu tun hat – sei es als Laie –. empfehlen, ... weil Rhodes aneckt, weil er Impulse setzt, weil er uns auch zum Nachdenken bringen möchte." Deutschlandfunk Musikjournal, 23.02.16"Als selbst ernannter Wunderheiler des Klassikbetriebs ist dieser stürmische Rhodes eine Offenbarung. Er kennt kein Tabu. Er schneidet tief ins Fleisch. Das Buch blutet, also lebt es. ... Dieses Unbedingte, Fanatische ist die Stärke des Buchs." Wolfram Goertz, DIE ZEIT, 04.02.2016"Die Lebensgeschichte von James Rhodes liest sich wie eine Höllentrip mit klassischer Musik-Untermalung. (…) Rhodes ist mit seinem Leid und den Folgen daraus tatsächlich durch die Hölle gegangen, da hilft keine Kosmetik in der Wortwahl, um das aufzuhübschen. (…). "Klang der Wut" ist ohne Zweifel das verrückteste Buch über die Segnungen der klassischen Musik, das je geschrieben wurde." Robert Jungwirth, BR Klassik, 29.02.2016 „´Der Klang der Wut´ ist emotional packend und nimmt oft den Atem, wenn es um Schilderungen des Missbrauchs, der Scham und der Selbstzerstörung geht. Rhodes benimmt sich wie ein großspuriger Revoluzzer, wenn er den Umsturz in der Klassikwelt herausfordert. Am meisten berührt er, wenn er die Kraft der Musik beschreibt und glaubhaft macht." Dirk Hühner, rbb kulturradio, 26.02.2016"Ein wichtiges Plädoyer gegen das Wegschauen. (…) Mit Verve plädiert Rhodes für eine Wiederbelebung der klassischen Musik, deren verkrustete Bräuche er ebenso heftig attackiert." Hans Jörg Wangner, Stuttgarter Zeitung, 19.02.2016"(...) das ist der Rhodes-Sound – deftig, rotzig, provokant. Es ist seine Mission, Menschen neugierig zu machen auf die Musik von Bach, Beethoven oder Chopin. Das gelingt ihm fabelhaft (…) Ein nicht immer einfach auszuhaltendes, aber unvergesslich trotziges, einzigartiges und lebensbejahendes Buch.“Anne Groenewold, Neue Westfälische, 13.02.2016"Dieses Buch ist mehr als eine reine Autobiographie.(…) Es ist eine Adrenalinspritze für alle, die der Klassik-Branche mehr Leben einhauchen möchten, weg von steifen Formen und Gewohnheiten. (…) Und schließlich ist dieses Buch eine unkonventionelle Ode an die Kraft der Musik." Christoph Vratz, WDR 3 Tonart, 01.02.2016"Immer wenn James Rhodes von der Musik redet, dann tut er das mit einer kindlichen Begeisterung, einer Hingabe, dass man mitgerissen wird, angesteckt und klassische Musik tatsächlich nach dem Lesen mit ganz anderen Augen sieht – und hört." Caroline Laarmann, WDR 1 live Klubbing, 31.01.2016

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James Rhodes, geboren 1975 in London, erhielt mit achtzehn Jahren ein Stipendium für die Guildhall School of Music and Drama. Er schlug es aus und hörte auf mit der Musik, besuchte stattdessen die Edinburgh University, ließ alles schleifen und flog von der Uni. Nach einem Jahr Arbeit bei Burger King in Paris studierte er Psychologie am University College in London, arbeitete dann fünf Jahre für eine Plattenfirma, erlitt einen Zusammenbruch, stellte sich den Gespenstern der Vergangenheit und nahm das Klavierspiel wieder auf. Heute ist er ein erfolgreicher Konzertpianist, Autor und Fernsehdozent. Er realisierte eine BBC-Doku über Chopin, eine Serie für Sky Arts TV mit dem Titel "Piano Man" und eine Doku "Notes from the Inside" für Channel 4. Er war der erste Klassikpianist mit einer CD beim Rockmusikproduzenten Warner Bros. Records.

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