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Anhäufen, forschen, erhalten

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Das Schweizerische Nationalmuseum verfolgte seit seiner Eröffnung 1898 sehr unterschiedliche Sammlungstätigkeiten. Während sich die Geschichtsschreibung bisher vor allem für Fragen der Konstruktion von Nation und für die Prozesse der Identitätsbildung interessierte, untersucht Anna Joss erstmals die Sammlungspraxis und zeigt, dass für die Museumsangestellten in ihren alltäglichen Tätigkeiten auch ganz andere als repräsentative Aspekte leitend waren: nämlich Objekte anzuhäufen, zu erforschen und zu erhalten. Die vorliegende Sammlungsgeschichte rückt Protagonisten der Museumswelt in den Blick, die bisher wenig beachtet wurden: Kunsthändler, Donatorinnen, Schreiner, Vergolder, Restauratorinnen, Chemiker und andere mehr. Erzählt wird, welche Wege bekannte Sammlungsstücke wie die «Gotthardpost» und rätselhafte Dinge im Museumsbetrieb gingen und wie sich die Objekte selbst dabei nach und nach veränderten.

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Anna Joss ist Historikerin mit den Schwerpunkten Sammlungs- und Museumsgeschichte sowie Raum-, Wohn- und Baugeschichte. Mit der vorliegenden Publikation hat sie an der Universität Zürich promoviert.

 
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Die Schweiz im Kalten Krieg 1945–1990

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Der Kalte Krieg zwischen der Sowjetunion und den USA prägte die Weltpolitik

während fast eines halben Jahrhunderts. In der neutralen Schweiz, die fest auf

der Seite des Westens stand, war dieser Krieg kälter als anderswo. Der Feind,

der mit Atombomben drohte und die Schweiz kommunistisch zu unterwandern

suchte, sass in Moskau. Die Folgen dieser Imagination waren: ein rabiater

Antikommunismus, ein ausgreifender Staatsschutz, die allumfassende Vorbereitung

auf einen Atomkrieg und die Entwicklung eigener Atomwaffen. Kaum ein

anderes Land lebte den Kalten Krieg so intensiv wie die Schweiz.

Thomas Buombergers Studie schildert erstmals, wie sich der Konflikt der Supermächte

auf die Schweizer Politik und Gesellschaft auswirkte. Seine Mentalitätsgeschichte

lässt die Stimmung der Zeit anhand vieler Beispiele aufleben und

zeigt, wieso sich die Schweiz während Jahrzehnten in einem Zustand der Paranoia

befand.

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Thomas Buomberger ist freischaffender Historiker und Journalist. Er hat Dokumentarfilme

realisiert und zahlreiche zeithistorische Publikationen verfasst, u.a.

«Raubkunst – Kunstraub» (1998), «Kampf gegen unerwünschte Feinde» (2004),

«Die Erb-Pleite» (2005) und «14/18 – Die Schweiz und der Grosse Krieg» (2014,

Hg.). Der Autor lebt in Winterthur und Berlin.

 
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Im Austausch mit der Welt

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Economiesuisse, entstanden als Schweizerischer Handels- und Industrieverein, ist der weltweit älteste nationale Spitzenverband von Unternehmen. Die Geschichte des bis ins Jahr 2000 «Vorort» genannten Verbands spiegelt die langfristig gewachsene, auf starken Institutionen beruhende politische Kultur der Schweiz. Die Vereinigung entstand 1870 als Dachorganisation der bereits bestehenden kantonalen Handelskammern und nahm auch Branchenverbände auf.

Die kleine, offene Schweizer Volkswirtschaft war auf der Ebene der Kantone entstanden, aber schon früh höchst global ausgerichtet. Die zwei Weltkriege führten im 20. Jahrhundert zu einem abrupten Ende der sogenannten ersten Globalisierung und zu einer starken Kartellierung des Schweizer Binnenmarktes, der erst in den 1990er-Jahren schmerzhaft aufbrach. Mit der 1943 gegründeten Gesellschaft zur Förderung der schweizerischen Wirtschaft fusionierte der Spitzenverband an der Jahrtausendwende zu Economiesuisse, der für die Öffentlichkeit wichtigsten Vertretung der international tätigen Schweizer Unternehmen.

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Andrea Franc ist Wirtschaftshistorikerin an der Universität Basel. Sie arbeitet

zu Nord-Süd-Handel und ökonomischer Ideengeschichte.

 
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En dialogue avec le monde

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Fondée sous le nom d’Union suisse du commerce et de l’industrie (Vorort), economiesuisse est la plus ancienne association faîtière nationale d’entreprises du monde. L’histoire de la faîtière reflète l’évolution de la culture politique suisse au fil des décennies, qui s’appuie sur des institutions fortes. L’association a vu le jour en 1870 en tant que faîtière des Chambres cantonales de commerce de l’époque et a intégré des associations de branches. Se développant à l’échelle cantonale, la petite et ouverte économie helvétique a pourtant adopté très tôt une orientation mondiale. Les deux guerres mondiales du XXe siècle ont mis fin, abruptement, à la première vague de mondialisation et conduit à une forte cartellisation du marché intérieur suisse. Celui-ci s’est à nouveau ouvert, dans la douleur, dans les années 1990 seulement. En 2000, le Vorort a fusionné avec la Société pour le développement de l’économie suisse (SDES), fondée en 1943, et donné naissance à economiesuisse. economiesuisse représente les entreprises suisses, pour l’essentiel actives à l’échelle internationale.

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Andrea Franc est historienne de l’économie à l’Université de Bâle, spécialisée dans le commerce nord-sud et l’histoire des idées dans le domaine économique.

 
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" Hoch Geachter Her Verhörrichter …"

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Als im Mai 1804 acht Bündner Soldaten aus dem Zürcher Bockenkrieg in ihre Heimat zurückkehrten, bildeten sie das erste kantonale Polizeikorps. Der eben erst entstandene Kanton Graubünden brauchte es zum Schutz vor unerwünschtem «fremdem Gesindel» und vermehrt für die Kontrolle der eigenen Kantonsbürger.

Martín Camenisch verfolgt die Professionalisierung des Bündner Polizeiwesensvon der Frühphase bis zur Entstehung des modernen Bundesstaats. Er gibt anhand von über 3000 an den Verhörrichter gesandten Rapporten erstmals Einblick in den Alltag der damaligen Landjäger: Wie gingen sie mit aufgegriffenen Fremden um? Wie reagierten sie auf die Forderungen des Polizeivorstands? Warum kam es zu finanziellen Engpässen, innerinstitutionellen Spannungen, Kuraufenthalten oder Alkoholproblemen? Zahlreiche Originalzitate machen das Leben der Landjäger auf eindrückliche Weise erlebbar.

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Martín Camenisch ist Historiker. Mit der vorliegenden Publikation hat er an der Universität Zürich promoviert.

 
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Flagschiff Nescafé – Nestlés Aufstieg zum grössten Lebensmittelkonzern der Welt

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Nescafé, Nestea, Nesquik: Rund um den Globus trinken Menschen in zunehmend dieselben Markenprodukte. Thomas Fenner geht diesen globalen Transformationsprozessen exemplarisch am Beispiel von Nestlé und Nescafé nach. Er dokumentiert erstmals die Geschichte des Nescafés als wertvollste Marke der Schweiz und bedeutendste Kaffeemarke weltweit. Über Markenprodukte wie Nescafé, Nestea und Nesquik verbindet er Nestlés Aufstieg zum grössten Lebensmittelkonzern der Welt mit dem Wandel unserer Konsumgewohnheiten.

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Thomas Fenner ist Historiker und lebt in Bern. Mit der vorliegenden Publikation hat er an der Universität Zürich promoviert.

 
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An der Front und Hinter der Front – Au front et à l'arrière

Jaun, RudolfOlsansky, Michael M.Picaud-Monnerat, SandrineWettstein, Adrian (Hrsg.) | Hier und Jetzt | Serie Ares


Der Erste Weltkrieg zog alle Weltmächte in seinen Bann. An der Gefechtsfront und an den Heimfronten unternahmen die Kriegsmächte unvergleichliche Anstrengungen. Mit vielfach erhöhter Produktion und umfassender Mobilisation versuchten sie, den Erfolg an der Gefechtsfront zu erzwingen. Dies führte zu einem Wandel der Streitkräfte und der Kampfführung, aber auch zu einer Totalisierung der Kriegsführung unter Einbezug ganzer nationaler Gesellschaften und ihrer Kultur. Nach dem Krieg zogen die politischen und militärischen Eliten 'Kriegslehren' von ganz unterschiedlicher Tiefe. Ebenso intensiv und umstritten waren die gesellschaftliche Verarbeitung und das Gedenken an diesen Krieg. Der Band vereint 19 Beiträge, verfasst von international renommierten Historikerinnen und Historikern.

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Rudolf Jaun war Professor für Geschichte der Neuzeit und Militärgeschichte an der Universität Zürich und Dozent für Militärgeschichte an der Militärakademie an der ETH Zürich. Er ist Experte für Schweizer Geschichte und schweizerische Militärgeschichte mit zahlreichen Publikationen zur Geschichte der Schweizer Armee im Ersten Weltkrieg.

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Michael M. Olsansky ist Dozent fur Militärgeschichte an der Militärakademie an der ETH Zürich. Sein Forschungsschwerpunkt bildet die Schweizer Militärgeschichte im 20. Jahrhundert.

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Sandrine Picaud-Monnerat ist «agrégée de l’Université» und promovierte Historikerin. Ihren Forschungsschwerpunkt bildet die Militärgeschichte des 18. Jahrhunderts. Sie ist insbesondere eine Expertin für die Geschichte des «kleinen Krieges» (17.–19. Jahrhundert).

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Adrian E. Wettstein ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Dozentur für Militärgeschichte an der Militärakademie an der ETH Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte sind Taktik- und Organisationsgeschichte europäischer Streitkräfte im Zeitalter der Weltkriege, insbesondere in Bezug

 
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Über London und Neuseeland nach Eggiwil

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Claire Parkes-Bärfuss kam 1913 in einer Laufentaler Arbeiterfamilie zur Welt. Nach dem Tod des Vaters und der Tuberkulose-Erkrankung der Mutter wuchs sie in einem Luzerner Kinderheim auf. Als Hausangestellte zog sie quer durch die Schweiz, bevor sie 1949 nach England auswanderte. Die Heirat mit dem traumatisierten Kriegsveteranen Stanley Parkes brachte für sie keine Beruhigung: Die beiden zogen von einer Arbeitsstelle zur nächsten und wanderten für ein paar Jahre sogar nach Neuseeland aus. 2013 kehrte Claire Parkes-Bärfuss in die Schweiz zurück, in ihren Heimatort im Berner Emmental; in ein kleines Dorf, das sie nur flüchtig kannte. Der Journalistin Simone Müller hat die heute 101-Jährige ihre Lebensgeschichte erzählt. Entstanden ist ein zeitgeschichtliches Dokument, das von der Suche nach einem Zuhause an den verschiedensten Orten dieser Welt berichtet.

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Simone Müller arbeitet als freie Kulturjournalistin und Übersetzerin und lebt in Bern. Seit 2012 recherchiert sie zu Schweizerinnen, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach England ausgewandert sind.

 
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Geld, Krieg und Macht

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Die eidgenössischen Orte als Söldnerlieferanten und ihre Verwicklungen in die Kriege der Grossmächte in Italien stehen im Zentrum der aktuellen Debatte um die Schlacht von Marignano 1515. Philippe Roggers Studie liefert einen wichtigen Beitrag dazu, indem er aufzeigt, dass die Eidgenossenschaft bereits seit den Burgunderkriegen militärisch, politisch, ökonomisch und kulturell eng mit dem Ausland verflochten war.

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Philippe Rogger ist Historiker und Assistent am Historischen Institut der Universität Bern. Mit der vorliegenden Publikation hat er an der Universität Bern promoviert. Er lebt in der Nähe von Bern.

 
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Liebe und Vernunft

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Linas unerwarteter Tod 1910 stürzte Eugen Huber in eine Sinnkrise. Über sieben Jahre schrieb der Verfasser des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs seiner verstorbenen Frau täglich einen Brief. Er berichtete, was er erlebte und was ihn bewegte. Diese persönlichen Dokumente eröffnen eine einmalige Sicht auf den bürgerlichen Alltag um die Jahrhundertwende und auf eine höchst ungewöhnliche Ehe. Das biografische Porträt zeichnet eine symbiotische Verbindung auf Augenhöhe – zwischen einem der bekanntesten Schweizer Juristen und der ehemaligen Kellnerin Lina Weissert.

Anfangs unsterblich verliebt, schätzte Eugen Huber seine Frau über viele Jahre auch als Mitarbeiterin. Sie war massgeblich an seinen Hauptwerken beteiligt. Lina ihrerseits, die aus Vernunftgründen in die Ehe einwilligte, entwickelte im Lauf der Zeit eine tiefe Zuneigung. Diese Liebe, die 1873 in Zürich ihren Anfang nahm, trug den prominenten Juristen und Nationalrat durch manche Phase der Depression und Selbstzweifel.

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Verena E. Müller ist Historikerin und Publizistin aus Zürich. Sie setzt sich seit 40 Jahren mit Frauenfragen und Frauengeschichte auseinander.

 
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