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Liebe und Vernunft

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Linas unerwarteter Tod 1910 stürzte Eugen Huber in eine Sinnkrise. Über sieben Jahre schrieb der Verfasser des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs seiner verstorbenen Frau täglich einen Brief. Er berichtete, was er erlebte und was ihn bewegte. Diese persönlichen Dokumente eröffnen eine einmalige Sicht auf den bürgerlichen Alltag um die Jahrhundertwende und auf eine höchst ungewöhnliche Ehe. Das biografische Porträt zeichnet eine symbiotische Verbindung auf Augenhöhe – zwischen einem der bekanntesten Schweizer Juristen und der ehemaligen Kellnerin Lina Weissert.

Anfangs unsterblich verliebt, schätzte Eugen Huber seine Frau über viele Jahre auch als Mitarbeiterin. Sie war massgeblich an seinen Hauptwerken beteiligt. Lina ihrerseits, die aus Vernunftgründen in die Ehe einwilligte, entwickelte im Lauf der Zeit eine tiefe Zuneigung. Diese Liebe, die 1873 in Zürich ihren Anfang nahm, trug den prominenten Juristen und Nationalrat durch manche Phase der Depression und Selbstzweifel.

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Verena E. Müller ist Historikerin und Publizistin aus Zürich. Sie setzt sich seit 40 Jahren mit Frauenfragen und Frauengeschichte auseinander.

 
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Anhäufen, forschen, erhalten

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Das Schweizerische Nationalmuseum verfolgte seit seiner Eröffnung 1898 sehr unterschiedliche Sammlungstätigkeiten. Während sich die Geschichtsschreibung bisher vor allem für Fragen der Konstruktion von Nation und für die Prozesse der Identitätsbildung interessierte, untersucht Anna Joss erstmals die Sammlungspraxis und zeigt, dass für die Museumsangestellten in ihren alltäglichen Tätigkeiten auch ganz andere als repräsentative Aspekte leitend waren: nämlich Objekte anzuhäufen, zu erforschen und zu erhalten. Die vorliegende Sammlungsgeschichte rückt Protagonisten der Museumswelt in den Blick, die bisher wenig beachtet wurden: Kunsthändler, Donatorinnen, Schreiner, Vergolder, Restauratorinnen, Chemiker und andere mehr. Erzählt wird, welche Wege bekannte Sammlungsstücke wie die «Gotthardpost» und rätselhafte Dinge im Museumsbetrieb gingen und wie sich die Objekte selbst dabei nach und nach veränderten.

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Anna Joss ist Historikerin mit den Schwerpunkten Sammlungs- und Museumsgeschichte sowie Raum-, Wohn- und Baugeschichte. Mit der vorliegenden Publikation hat sie an der Universität Zürich promoviert.

 
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" Hoch Geachter Her Verhörrichter …"

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Als im Mai 1804 acht Bündner Soldaten aus dem Zürcher Bockenkrieg in ihre Heimat zurückkehrten, bildeten sie das erste kantonale Polizeikorps. Der eben erst entstandene Kanton Graubünden brauchte es zum Schutz vor unerwünschtem «fremdem Gesindel» und vermehrt für die Kontrolle der eigenen Kantonsbürger.

Martín Camenisch verfolgt die Professionalisierung des Bündner Polizeiwesensvon der Frühphase bis zur Entstehung des modernen Bundesstaats. Er gibt anhand von über 3000 an den Verhörrichter gesandten Rapporten erstmals Einblick in den Alltag der damaligen Landjäger: Wie gingen sie mit aufgegriffenen Fremden um? Wie reagierten sie auf die Forderungen des Polizeivorstands? Warum kam es zu finanziellen Engpässen, innerinstitutionellen Spannungen, Kuraufenthalten oder Alkoholproblemen? Zahlreiche Originalzitate machen das Leben der Landjäger auf eindrückliche Weise erlebbar.

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Martín Camenisch ist Historiker. Mit der vorliegenden Publikation hat er an der Universität Zürich promoviert.

 
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Flagschiff Nescafé – Nestlés Aufstieg zum grössten Lebensmittelkonzern der Welt

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Nescafé, Nestea, Nesquik: Rund um den Globus trinken Menschen in zunehmend dieselben Markenprodukte. Thomas Fenner geht diesen globalen Transformationsprozessen exemplarisch am Beispiel von Nestlé und Nescafé nach. Er dokumentiert erstmals die Geschichte des Nescafés als wertvollste Marke der Schweiz und bedeutendste Kaffeemarke weltweit. Über Markenprodukte wie Nescafé, Nestea und Nesquik verbindet er Nestlés Aufstieg zum grössten Lebensmittelkonzern der Welt mit dem Wandel unserer Konsumgewohnheiten.

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Thomas Fenner ist Historiker und lebt in Bern. Mit der vorliegenden Publikation hat er an der Universität Zürich promoviert.

 
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Geld, Krieg und Macht

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Die eidgenössischen Orte als Söldnerlieferanten und ihre Verwicklungen in die Kriege der Grossmächte in Italien stehen im Zentrum der aktuellen Debatte um die Schlacht von Marignano 1515. Philippe Roggers Studie liefert einen wichtigen Beitrag dazu, indem er aufzeigt, dass die Eidgenossenschaft bereits seit den Burgunderkriegen militärisch, politisch, ökonomisch und kulturell eng mit dem Ausland verflochten war.

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Philippe Rogger ist Historiker und Assistent am Historischen Institut der Universität Bern. Mit der vorliegenden Publikation hat er an der Universität Bern promoviert. Er lebt in der Nähe von Bern.

 
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An der Front und Hinter der Front – Au front et à l'arrière

Jaun, RudolfOlsansky, Michael M.Picaud-Monnerat, SandrineWettstein, Adrian (Hrsg.) | Hier und Jetzt | Serie Ares


Der Erste Weltkrieg zog alle Weltmächte in seinen Bann. An der Gefechtsfront und an den Heimfronten unternahmen die Kriegsmächte unvergleichliche Anstrengungen. Mit vielfach erhöhter Produktion und umfassender Mobilisation versuchten sie, den Erfolg an der Gefechtsfront zu erzwingen. Dies führte zu einem Wandel der Streitkräfte und der Kampfführung, aber auch zu einer Totalisierung der Kriegsführung unter Einbezug ganzer nationaler Gesellschaften und ihrer Kultur. Nach dem Krieg zogen die politischen und militärischen Eliten 'Kriegslehren' von ganz unterschiedlicher Tiefe. Ebenso intensiv und umstritten waren die gesellschaftliche Verarbeitung und das Gedenken an diesen Krieg. Der Band vereint 19 Beiträge, verfasst von international renommierten Historikerinnen und Historikern.

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Rudolf Jaun war Professor für Geschichte der Neuzeit und Militärgeschichte an der Universität Zürich und Dozent für Militärgeschichte an der Militärakademie an der ETH Zürich. Er ist Experte für Schweizer Geschichte und schweizerische Militärgeschichte mit zahlreichen Publikationen zur Geschichte der Schweizer Armee im Ersten Weltkrieg.

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Michael M. Olsansky ist Dozent fur Militärgeschichte an der Militärakademie an der ETH Zürich. Sein Forschungsschwerpunkt bildet die Schweizer Militärgeschichte im 20. Jahrhundert.

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Sandrine Picaud-Monnerat ist «agrégée de l’Université» und promovierte Historikerin. Ihren Forschungsschwerpunkt bildet die Militärgeschichte des 18. Jahrhunderts. Sie ist insbesondere eine Expertin für die Geschichte des «kleinen Krieges» (17.–19. Jahrhundert).

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Adrian E. Wettstein ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Dozentur für Militärgeschichte an der Militärakademie an der ETH Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte sind Taktik- und Organisationsgeschichte europäischer Streitkräfte im Zeitalter der Weltkriege, insbesondere in Bezug

 
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Ready to Eat

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Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderten sich unter dem Einfluss der amerikanischen Konsumgesellschaft die Essgewohnheiten in der Schweiz. So stieg die Zürcher Firma Zweifel Ende der 1950er-Jahre in die Produktion von Pommes-Chips ein und importierte nicht nur das Produkt, sondern auch die Herstellungsmethoden und das Marketing aus Amerika. Auch die Hafermühle Lützelflüh trieb die Imitation des American Way of Life emsig voran. Und mit Vivi-Kola stellte ein Eglisauer Unternehmen dem übermächtigen Coca-Cola eine Schweizer Variante entgegen. Die Amerika-Euphorie hielt so lange an, wie Schweizer Firmen amerikanische Produkte imitierten. Versuchte hingegen ein amerikanischer Konzern, sich hier niederzulassen, wurde er heftig bekämpft. Eva Maria von Wyls Buch ist insofern nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Schweizer Ernährungsgeschichte, sondern auch zur immer wiederkehrenden Debatte um kulturelle und wirtschaftliche Fremdeinflüsse.

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Eva Maria von Wyl ist Historikerin und hat mit dem vorliegenden Thema promoviert. Sie arbeitet heute als Projektleiterin und Lektorin beim Lehrmittelverlag Zürich. Sie wohnt in Zürich.

 
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Die Logik des Museums

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Mit dem Ziel, Studierenden eine handliche Einführung in die Museumstheorie zu bieten und zugleich dem museologischen Fachdiskurs neue inhaltliche Impulse zu verleihen, leistet die Publikation «Die Logik des Museums. Beiträge zur Museologie» eine ebenso kenntnisreiche wie frische Analyse der musealen Hauptaufgaben Sammeln und Ausstellen. Dabei kommt dem aktuellen gesellschaftlichen Kontext, in welchem die Institution Museum agiert, wie auch der ethischen Verantwortung, die sie gegenüber diesem Umfeld heute wahrzunehmen hat, besondere Aufmerksamkeit zu.

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Roger Fayet ist Direktor des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK und lebt in Zürich.

 

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Kunst

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Queen Victoria in der Schweiz

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2018 jährt sich der Besuch von Königin Victoria in der Schweiz zum 150. Mal.

Vom 7. August 1868 an weilte sie als Countess of Kent mit drei ihrer Kinder

in der Pension Wallis auf dem Gütsch in Luzern. Obwohl sie nur mit kleinem

Hofstaat und inkognito unterwegs war, wusste halb Europa von der Reise,

zu der sie in Erinnerung an ihren geliebten Gatten Albert von Sachsen-Coburg

und Gotha aufgebrochen war. Nach 21 glücklichen Ehejahren war er 1861 überraschend

verstorben,

woraufhin sich die trauernde Queen nahezu vollständig aus

der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte.

Die Publikation beschreibt anhand von Tagebucheinträgen und Originalbriefen

die Umstände der Reise und die Beobachtungen der Königin im Detail. Über

70 Illustrationen, darunter zeitgenössische Fotografien, Stiche und Aquarelle aus

Archiven in der Schweiz und aus Beständen des englischen Königshauses, geben

Einblicke in die damaligen Verhältnisse. Entstanden ist ein intimes Porträt der

wohl berühmtesten Monarchin, die das Britische Empire nach ihrer Rückkehr mit

neuer Kraft regierte.

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Peter Arengo-Jones ist ehemaliger Botschaftsrat der englischen Botschaft in der

Schweiz und ein fundierter Kenner des englischen Königshauses. Er lebt in Bern.

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Christoph Lichtin ist Direktor des Historischen Museums Luzern und Kurator

der Ausstellung.

 
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Über London und Neuseeland nach Eggiwil

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Claire Parkes-Bärfuss kam 1913 in einer Laufentaler Arbeiterfamilie zur Welt. Nach dem Tod des Vaters und der Tuberkulose-Erkrankung der Mutter wuchs sie in einem Luzerner Kinderheim auf. Als Hausangestellte zog sie quer durch die Schweiz, bevor sie 1949 nach England auswanderte. Die Heirat mit dem traumatisierten Kriegsveteranen Stanley Parkes brachte für sie keine Beruhigung: Die beiden zogen von einer Arbeitsstelle zur nächsten und wanderten für ein paar Jahre sogar nach Neuseeland aus. 2013 kehrte Claire Parkes-Bärfuss in die Schweiz zurück, in ihren Heimatort im Berner Emmental; in ein kleines Dorf, das sie nur flüchtig kannte. Der Journalistin Simone Müller hat die heute 101-Jährige ihre Lebensgeschichte erzählt. Entstanden ist ein zeitgeschichtliches Dokument, das von der Suche nach einem Zuhause an den verschiedensten Orten dieser Welt berichtet.

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Simone Müller arbeitet als freie Kulturjournalistin und Übersetzerin und lebt in Bern. Seit 2012 recherchiert sie zu Schweizerinnen, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach England ausgewandert sind.

 
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