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Games | Game Design | Game Studies

Fuego


Wie stiegen Games zur zentralen audiovisuellen Ausdrucks- und Erzählform der digitalen Kultur auf? Wie entstanden die Verfahren ihrer künstlerischen Produktion? Und wie formierte sich die wissenschaftliche Analyse der sozialen Wirkung und kulturellen Bedeutung des neuen Mediums?

Diese grundlegenden Fragen und Aspekte digitaler Spielkultur nimmt die Einführung erstmals ganzheitlich in den Blick. Gundolf S. Freyermuth skizziert die mediengeschichtlichen Entwicklungsphasen analoger und digitaler Spiele, die Geschichte und künstlerischen Praktiken des Game Designs sowie die Geschichte, wissenschaftlichen Ansätze und wichtigsten Forschungsfragen der Game Studies.

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Gundolf S. Freyermuth (Prof. Dr. phil.) ist Gründungsdirektor des Cologne Game Lab der TH Köln. Er lehrt dort Media and Game Studies sowie an der internationalen filmschule köln Comparative Media Studies. Seine Forschungsschwerpunkte sind Audiovisualität, Digitale Spiele, Transmedialität und Netzwerkkultur.

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Games | Game Design | Game Studies

Fuego


How did games rise to become the central audiovisual form of expression and storytelling in digital culture? How did the practices of their artistic production come into being? How did the academic analysis of the new medium's social effects and cultural meaning develop?

Addressing these fundamental questions and aspects of digital game culture in a holistic way for the first time, Gundolf S. Freyermuth's introduction outlines the media-historical development phases of analog and digital games, the history and artistic practices of game design, as well as the history, academic approaches, and most important research topics of game studies.

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Gundolf S. Freyermuth (PhD) is Professor of Media and Game Studies and a founding director of the Cologne Game Lab at TH Köln-University of Applied Sciences in Cologne, Germany. He also teaches Comparative Media Studies at the ifs international film school Cologne. His research interests include video games, audiovisuality, transmediality and network culture.

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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »New Game Plus«

New Game Plus

Beil, BenjaminFreyermuth, Gundolf S.Gotto, Lisa (Hrsg.) | Fuego | Bild und Bit. Studien zur digitalen Medienkultur


Der Band »New Game Plus« präsentiert eine vielfältige Auswahl aktueller Methoden und Ansätze der Computerspielforschung. Die Beiträge fragen: Welche Themen beherrschen die Game Studies, nachdem viele ehemals zentrale Debatten allenfalls noch historischen Wert besitzen? Welche (inter-)disziplinären Kooperationen haben sich als fruchtbar erwiesen, welche sind gescheitert? Wie verhalten sich Game Studies und Game Design bzw. Game-Design-Theorie zueinander? Und nicht zuletzt: Wie hat der (massen-)kulturelle Durchbruch digitaler Spiele andere Disziplinen beeinflusst, etwa Literatur-, Kunst-, Theater- und Filmwissenschaft?

Mit Beiträgen von u.a. Ian Bogost, Thomas Hensel, Jesse Schell, Stephan Schwingeler und Eric Zimmerman.

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Benjamin Beil (Jun.-Prof. Dr. phil.) lehrt Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Digitalkulturen am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln.

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Gundolf S. Freyermuth (Prof. Dr. phil.) ist Gründungsdirektor des Cologne Game Lab und lehrt dort Media and Game Studies sowie Comparative Media Studies an der ifs internationale filmschule Köln.

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Lisa Gotto (Prof. Dr. phil.) lehrt Filmgeschichte und Filmanalyse an der ifs internationale filmschule köln.

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Harry Piel sitzt am Nil

Fuego


Ein Deutschrapper brüstet sich damit, dass er auf Bettler pisse und »mehr Teenies weggeknallt« habe als Anders Breivik, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bescheinigt ein Komiker dem türkischen Präsidenten, dass er Ziegen ficke und dass sein »Gelöt« nach Döner stinke, auf RTL wirft der Juror eines Talentwettbewerbs regelmäßig mit Fäkalausdrücken um sich, und unter freiem Himmel kommen einem Menschen in T-Shirts entgegen, auf denen Sachen stehen wie »Stöcke aus dem Arsch – Wir machen Lagerfeuer«, »Dicke Männer ficken besser« oder »Wer bläst, wird auch geleckt!«

Wo hört er auf, der Spaß? Was darf die Satire? Was sollte sie lieber lassen? Wo verlaufen inzwischen die Grenzen des schlechten Geschmacks? Weshalb ist Robert Gernhardts Kragenbär, der sich munter einen nach dem andern runterholt, im Gegensatz zum Latrinenhumor der Comedians nicht obszön, sondern schön?

Gerhard Henschel geht in seinem Buch auf alte und neue Skandale ein, auf quotensteigernde Zoten, ordinäre Gemeinheiten und wahrhaft große Werke der schweinischen Kunst.

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Gerhard Henschel, geboren 1962, ist freier Schriftsteller. Gemeinsam mit Eckhard Henscheid hat er im Jahr 2000 das Buch »Jahrhundert der Obszönität« publiziert. Seit 2004 veröffentlicht er seinen mittlerweile sechs Bände umfassenden autobiographischen Romanzyklus. Weitere Veröffentlichungen u.a.: »Gossenreport. Betriebsgeheim­nisse der Bild-Zeitung« (2006), »Die Springer-Bibel. Ein Panorama der Mediengeschichte« (2008), »Beim Zwiebeln des Häuters. Glossen und Verrisse 1992-2012«.

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Ich war ein Roboter

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Als Pioniere des Elektronischen Minimalismus waren Kraftwerk in den 70er und 80er Jahren Vorbild unzähliger Bands von Depeche Mode bis OMD, The Prodigy und Fat Boy Slim. Mit Stücken wie "Autobahn", "Wir sind die Roboter" oder "Das Model" haben sie die Grenzen dessen durchbrochen, was man damals im Allgemeinen als Pop bezeichnete. 1973 fanden die Kraftwerk-Gründer Florian Schneider-Esleben und Ralf Hütter in Wolfgang Flür einen perfekten Drummer, der bis 1986 bei der Gruppe blieb.

In diesem Buch, das hier in überarbeiteter und erweiterter Fassung vorliegt, berichtet er von seiner bewegten Zeit in einer der weltweit innovativsten Bands und erzählt aus seinem Leben, nachdem er von den Robotern Abschied genommen hat.

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"Beautifully pitched between classic autobiography and cultural analysis"

The Independent

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Wolfgang Flür, 1947 in Frankfurt/Main geboren, studierte in Düsseldorf Innenarchitektur. Ab Mitte der 60er Mitgliedschaft in diversen Amateurmusikgruppen. Schreinerlehre, Zivildienst, ab 1973 Elektrotrommler der Gruppe Kraftwerk. Diverse Tourneen schärfen Flürs Bild der Menschen und Kulturen. Nach Austritt bei Kraftwerk 1986 gründet Flür 1993 sein eigenes Musikprojekt Yamo und schreibt seine Autobiografie »Ich war ein Roboter«, die in sechs Sprachen übersetzt wurde.

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Furchtbare Juristen

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Das 1987 erschienene Standardwerk, in dem zum ersten Mal sehr sachlich und fundiert erzählt wurde, wie willfährig sich die deutsche Justiz unter den Nazis verhielt und wie wenig Widerstand es gegen die neuen Machthaber gab, liegt nun um einige neue Kapitel erweitert wieder vor. Ein Klassiker, der frei von Juristenjargon die ganze unselige Geschichte unseres Rechtssystems im 20. Jahrhundert präzise beschreibt.

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"Ein aufregendes Buch ... eine beschämende Lektüre."

[Quelle: Der Spiegel]

"Eine exzellente Studie von ausführlicher Exaktheit, ohne je langatmig zu werden."

[Quelle: Stuttgarter Zeitung]

"Ein Standardwerk ... über das, was die BRD im Innersten zusammenhält."

[Quelle: Konkret]

"Eine ebenso glänzende wie niederdrückende Bilanz ... ein beklemmendes Buch, das alle Illusionen zerstäubt."

[Quelle: Die Zeit]

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Zu Gast im eigenen Leben

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Ein Leben ohne Musik - für Musiker Ben undenkbar. Doch momentan hat er die Nase gestrichen voll. Nicht von der Musik, sondern von dem ganzen Drumherum. Unter Schmerzen versucht er einen Neuanfang. Nur seine Ex-Freundin Tine hätte er gerne wieder mit dabei. Aber Ben weiß, um sie zurückzuerobern, muss er sich diesmal etwas ganz Besonderes ausdenken. Plötzlich zeigt sich das Schicksal von seiner freundlichen Seite und gibt ihm eine Chance. Wenn es ihn nur nicht ausgerechnet in seinen alten Heimatort schicken würde, zurück nach Quadrath-Ichendorf ... Eine Geschichte vom brennenden Wunsch allen Schwierigkeiten zum Trotz "sein Ding" zu machen und über die paradoxe Erkenntnis, dass Träume anscheinend gerade dann wahr werden, wenn man sich von ihnen verabschiedet.

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"Ein Jungensbuch für Mädchen. Ehrlich und romantisch!"

Suzie Kerstgens (KLEE)

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Fluchtpunkt Hollywood

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Die große Flucht vor der Nazi-Barbarei war ein einmaliger Exodus an Talent und Wissen, an Erfahrung und handwerklichem Können. Eine ganze Kultur wanderte nach 1933 aus. Kaum ein Schriftsteller von Rang mochte den Nazis dienen, von zehn Professoren flohen vier, die Mitarbeiter von Filmproduktionen fanden sich fast vollständig in Hollywood wieder. Die amerikanische Filmmetropole zog Autoren und Regisseure, Schauspieler und Produzenten an.

Ins Exil zu gehen, bedeutete aber auch, aus der Welt gejagt zu werden, in die man geboren wurde. Die Emigration zerstörte langgehegte Hoffnungen - und eröffnete neue Chancen. Für gut anderthalb Jahrzehnte, von der Mitte der dreißiger bis zum Ende der vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, wurde Los Angeles zur Hauptstadt eines besseren, des "Anderen Deutschland".

Ein halbes Jahrhundert später, in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre, besuchte Gundolf S. Freyermuth sieben deutsche Filmemigranten in den USA - letzte Überlebende des Exils in Hollywood:

- den Cutter und Regisseur Paul Falkenberg,

- die Schauspielerin und Sängerin Gitta Alpar,

- den Schauspieler und Regisseur Paul Henreid,

- den Produzenten und Regisseur Gottfried Reinhardt,

- den Romancier und Drehbuchautor Hans Sahl,

- die Schauspielerin Grete Mosheim

- den Romancier, Drehbuchautor und Regisseur Curt Siodmak.

Die Porträts erschienen, in der Regel gekürzt, zwischen 1988 und 2000 in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Einige von ihnen wurden auch 1990 in das Reportagebuch Reise in die Verlorengegangenheit eingearbeitet (siehe Drucknachweise).

Diese eBook-Edition publiziert sie zum ersten Mal selbständig und ungekürzt.

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Schlimme Nächte

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Geplatzte Dates und geplatzte Kondome, schreiende Nachbarn und krakeelende Kinder, billiges Bier und billige Ausreden, Urängste und Selbstzweifel... Es wäre kaum zu ertragen, wenn man nicht wüsste, dass am nächsten Morgen, bei Lichte betrachtet, alles noch viel schlimmer sein wird. Heiko Werning leuchtet in seinen Geschichten die finstersten Ecken der menschlichen Existenz aus: Feten, auf denen Westernhagen gespielt wird, Massagesalons, in denen man "no sex" bestellen muss, Übernachtungen in zerstrittenen WGs oder Saufgelage mit Striptease-Einlagen. Und trifft dabei auf allerlei Nachtgestalten: Künstlerinnen, die sich Sperma in die Haare stricken, Transvestiten, die sich mit vorgehaltenem Messer auf eine Pizza einladen lassen, Lesben, die junge Männer abschleppen, und Freunde, die man gut zu kennen glaubte und die sich dann als Klaus-Hoffmann-Fans entpuppen.

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Heiko Werning, geboren 1970 im westfälischen Münster, wohnt seit 1991 im Berliner Wedding, ist Reptilienforscher aus Berufung, Froschbeschützer aus Notwendigkeit, Schriftsteller aus Gründen und Liedermacher aus Leidenschaft. Er liest seine Texte regelmäßig bei der legendären »Reformbühne Heim & Welt« und den agilen Weddinger »Brauseboys« vor, ist ständiger Mitarbeiter der Titanic, regelmäßiger Autor von taz und Jungle World und schreibt für die taz zusammen mit Jakob Hein auch den Blog »Reptilienfonds«.

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Der neue Held

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Die Titelseite war geschafft. Roman lehnte sich zurück und betrachtete den Bildschirm. Sah doch viel besser aus als mit der Hand geschrieben. Dann zählte er einhundertfünfzig Blätter ab und stapelte sie zusammen mit der Titelseite vor sich auf den Tisch. Nicht schlecht, nicht schlecht.

Roman Helds Leben als Geographiestudent mit Kassenwärterjob ist alles andere als aufregend. Doch er fühlt sich zu Höherem berufen - zum Bestsellerautoren. Den Schlusssatz seines Romans hat er schon, die restlichen hundertfünfzig Seiten wird er ebenfalls locker vollbekommen. Ein Kinderspiel, denkt Roman. Eine Schnapsidee, finden seine Kumpels. Derselben Meinung ist auch Romans Exfreundin Tina, die überraschend wieder bei ihm auftaucht und ihm noch überraschender eine zweite Chance gibt. Während er seine Umgebung auf der Suche nach Geschichten für sein Buch durchforstet, hat Roman gleichzeitig sieben Tage Zeit, ein wichtiges Kapitel in seinem Leben neu zu schreiben ...

Zwischen Verkehrsübungsplatz, Hörsaal und Kölns Kneipenszene wird er geboren: Der neue Held.

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