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Herr Lehmann

Eichborn | Die Lehmann-Trilogie


Mit präzisem Blick für die tragische Komik des Lebens stolpert Herr Lehmann durchs Leben. Durch jahrelange, ausgefuchste Ausweichmanöver und heroische Trägheit hat der arglistfreie, bis ins Mark ambitionslose Bierzapfer erfolgreich Ansprüche von Eltern, Vermietern, Nachbarn und Frauen ausgesessen. Nun, wir schreiben das Jahr 1989, lebt er weitgehend störungsfrei in seiner Eineinhalbzimmerwohnung in Kreuzberg, wenn er nicht in die nächste Kneipe geht. Doch plötzlich bricht eine unvorhergesehene Störung nach der anderen in seinen heißgeliebten Alltagstrott.

Herr Lehmann muss nicht nur sein Revier gegen einen wurstförmigen Hund verteidigen, der ihn am Überqueren des Lausitzer Platzes hindert, er wird auch vom Besuch seiner Eltern aus der Provinz bedroht, trifft in der Markthalle auf eine Frau, der es gelingt, ihn zu einem Besuch des Prinzenbads zu verführen und in emotionale Verwirrung zu stürzen. Zu allem Überfluss wird er zudem durch widrige Umstände gezwungen, eine Reise an den Kurfürstendamm anzutreten und den Versuch einer Grenzüberschreitung gen Osten vorzunehmen.

 
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Neue Vahr Süd

Eichborn | Die Lehmann-Trilogie


Wir befinden uns im Jahre 1980 in der Neuen Vahr Süd, einem ganz und gar nicht pittoresken Neubauviertel im Osten von Bremen. Für Frank Lehmann, der gerade seine Lehre beendet hat, noch immer bei seinen Eltern wohnt und irgendwie vergessen hat, den Wehrdienst zu verweigern, wird es ein hartes halbes Jahr. Zwar gelingt ihm nach einem Streit der Auszug aus dem Elternhaus in eine chaotische Wohngemeinschaft, aber ein neues Zuhause hat er damit noch lange nicht gefunden, und die Neue Vahr Süd holt ihn immer wieder ein.

Und während Frank - noch immer rätselnd, wie es so weit kommen konnte - in der Kaserne strammstehen, Hemden auf Din A4 falten und durchs Gelände robben muss, streiten seine Freunde für ihre Version der proletarischen Weltrevolution, gegen Militär und Aufrüstung und um die energische Sibille, ohne diese allerdings vorher nach ihrer Meinung gefragt zu haben.

Hin- und hergerissen zwischen Auflehnung und Resignation kämpft Frank Lehmann hart am Abgrund und mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln für eine eigene, würdige Existenz zwischen zwei widersprüchlichen Welten.

Sven Regener ist ein komischer und zugleich beklemmender Roman gelungen, der uns über den Aufbruch seines Helden in eine verwirrende Zukunft die frühen achtziger Jahre von einer Seite nahebringt, die wir erfolgreich verdrängt zu haben glaubten.

 
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Der kleine Bruder

Eichborn | Die Lehmann-Trilogie


Berlin-Kreuzberg, November 1980: Im Schatten der Mauer gedeiht ein Paralleluniversum voller Künstler, Hausbesetzer, Kneipenbesitzer, Kneipenbesucher, Hunde und Punks. Bier, Standpunkte, Reden, Verräterschweine - alles ist da. Nur eins fehlt: jemand, der alles mal richtig durchdenkt - Frank Lehmann aus Bremen. Nachdem seine WG dort vom Gesundheitsamt geschlossen wurde, das Zimmer bei seinen Eltern zum Fernseherreparieren benötigt wird und er nach kühnem Ausbruch aus dem Wehrdienst noch keinen Plan hat, fährt er erst mal nach Berlin - zu seinem großen Bruder Manni, der dort als Künstler lebt und eine große Nummer ist. Dachte er. Doch Manni ist weg. Weder sein Vermieter Erwin Kächele noch dessen Nichte Chrissie oder sein Mitbewohner Karl haben eine Ahnung, wo Manni steckt. Außerdem nennen sie ihn nicht Manni, sondern Freddie. Und haben sofort eine konkrete Idee davon, was Frank zu tun hat: Anstelle seines Bruders an einem kurzfristig anberaumten Krisenplenum teilnehmen.

Damit beginnt eine lange Nacht, in der Frank Lehmann lernt, dass in einer Welt, in der alle Künstler sein wollen, nichts notwendigerweise das ist, als das es erscheint, und in der er mehr über seinen Bruder erfährt, als er wissen will, aber nie das, wonach er fragt.

Und mit einer Nacht ist es nicht getan, denn wie sagt Karl, der Typ, den Frank auf Anhieb nicht mag und der sein bester Freund werden wird: "Das ist wie in der Geisterbahn. Jetzt sind alle eingestiegen, und der Bügel geht runter, und dann müssen das auch alle bis zu Ende mitmachen ..."

 
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Mir ist so federleicht ums Herz

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Peter Dempf erzählt von den entscheidenden drei Wochen, in denen aus dem Wunderkind Wolfgang Amadé das Jahrtausendgenie Mozart wurde.

Ein nichtsnutziger Spinner ist er, der einundzwanzigjährige Wolfgang Amadé, ein ungehobelter Tausendsassa, dem es neben seinen viel gerühmten musikalischen Talenten an einer für sein berufliches Fortkommen immens wichtigen Gabe mangelt: Diplomatie und ein wenig Unterwürfigkeit. Zum ersten Mal ohne den gestrengen Vater auf Konzert-Reise, tappt er in dessen Geburtsstadt Augsburg zielsicher in alle möglichen Fettnäpfe und verdirbt es sich mit den Honoratioren der Stadt.

So kommt es, dass Wolfgangs Aufenthalt nur von mäßigem Erfolg gekrönt ist. Doch in der kurzen Zeit in Augsburg ereignet sich etwas, das Mozarts Leben entscheidend beeinflusst. Denn er trifft auf seine Cousine Maria Anna. Gemeinsam durchstreifen die beiden die Stadt, treiben Schabernack mit allen und jedem, und spüren bald, dass sie mehr füreinander empfinden als schicklich wäre ...

Mit großem Einfühlungsvermögen durchdringt Peter Dempf die Innenwelt des werdenden Genies. Sein Roman handelt von der Erweckung des größten musikalischen Wunders der Geschichte durch das, was der Kern aller Musik und Kunst ist: durch die Liebe.

 
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Die Lehmann Trilogie

Eichborn


Herr Lehmann, Neue Vahr Süd, Der kleine Bruder - alle drei Herr-Lehmann-Romane in einem E-Book.

Herr Lehmann: Der Wahlkreuzberger Lehmann ist noch keine dreißig, und er liebt sein ereignisloses Leben. Jahrelange Ausweichmanöver und heroische Trägheit haben ihn bisher erfolgreich vor den Ansprüchen seiner Umwelt verschont - bis das Jahr 1989 beginnt. Das Jahr der Wiedervereinigung stellt Herrn Lehmann auf eine harte Probe ...

Neue Vahr Süd: Aufgewachsen in dem trostlosen, spießbürgerlichen Neubauviertel Neue Vahr Süd - mit Anschluss an die Autobahn - steht Frank Lehmann zum ersten Mal in seinem Leben vor einem echten Problem: Er hat schlicht und einfach vergessen, den Wehrdienst zu verweigern. Und während er nun in der Kaserne Strammstehen und bedingungslosen Gehorsam lernen soll, proben seine Freunde schon einmal die proletarische Weltrevolution. Und es kommt noch schlimmer, denn der Auszug von Zuhause in eine chaotische Wohngemeinschaft stellt Frank vor existenzielle Fragen wie: Wer macht den Abwasch? Und: Wer darf eigentlich Sibille küssen?

Der kleine Bruder: Wie aus dem kleinen Bruder Frank der große Herr Lehmann wurde... Berlin-Kreuzberg, November 1980. Im Schatten der Mauer gedeiht ein Paralleluniversum voller Künstler, Hausbesetzer, Kneipenbesitzer, Kneipenbesucher, Hunde und Punks. Bier, Standpunkte, Reden, Verräterschweine, alles ist da. Nur eines fehlt: jemand, der alles mal richtig durchdenkt - Frank Lehmann aus Bremen. Nachdem dessen WG dort vom Gesundheitsamt geschlossen wurde, macht Frank sich auf nach Berlin zu seinem großen Bruder Manni. Doch der ist verschwunden. Es beginnt eine abenteuerliche Suche quer durch die nächtliche Stadt ...

 
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Gott will uns tot sehen

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Da saßen wir, aufgemischte Aussiedlerkinder mit blutigen Nasen und geschwollenen Lippen, auf einem Bordstein, im matten Bielefeld, tausende Kilometer westlich des Urals, der Felsenmauer, hinter der wir nie hätten hervorkommen sollen. Aber wir waren weiter gekommen als die Truppen Dschingis Khans.

Dimitrij Wall erzählt vom Rand der Gesellschaft, vom Kampf gegen die Machtlosigkeit und vom Sinn des Träumens.

Er erzählt von der Welt, in der wir alle leben und die wir doch so unterschiedlich wahrnehmen. Eine Welt, in der zwei Brüdern der Einlass zum Schulfasching verwehrt wird, weil ihnen das Eintrittsgeld fehlt und der ältere auf die Frage "Ist eine Mark viel?" des jüngeren antworten muss: "Ja, eine Mark ist viel." Eine Welt, in der du ein Handy für einen Euro bekommst, die guten Gespräche aber unerreichbar scheinen.

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"Heißester Debütant dieses Frühjahrs" Jan Drees, Rolling Stone

"Wall lenkt den Blick der Leser auf diejenigen, die oftmals ungesehen und am Rande unserer Gesellschaft leben." Jeanette Oholi, Gazelle

"Krawallig, derb, mackermäßig, ungeheuer angepisst und dabei sozialkritisch ist dieser Roman von Dimitrij Wall. Und es ist wie mit diesen Unfällen: Es ist eigentlich alles ganz schrecklich, aber man kann nicht aufhören hinzusehen, bzw. in dem Fall zu lesen." FritzTipp Bücher, rbb Radio Fritz, 03.06.2015

 
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Der Schatz des Herrn Isakowitz

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"Einen Schatz muss man ausgraben", sagt der siebenjährige Leo und damit beginnt eine Reise, die keiner der Beteiligten je vergessen wird. Leo, sein Vater Danny und sein Großvater finden sich in einem Roadmovie der Generationen wieder. Bewaffnet mit einer Unmenge Butterstullen, einem uralten Straßenatlas und Opas hochmodernem Navi machen sie sich auf die Suche nach dem Schatz des Urgroßvaters Hermann Isakowitz. Die Familienlegende besagt, dass Hermann diesen Schatz vergrub, bevor er im besetzten Polen von den Nazis ermordet wurde. Die drei Wattins begeben sich auf die Reise in ein fremdes Land - und in die Geschichte ihrer eigenen Familie.

>>Eine wunderbare und gleichzeitig erschütternde Geschichte. Mit warmem, liebevollem und auch düsterem Humor schildert Danny Wattin die Unzulänglichkeit der Menschheit und deren brutalste Taten. Seine Erzählung trägt dazu bei, dass wir niemals vergessen.

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"Ein lustig verplaudertes Roadmovie in eine finstere Vergangenheit" Welt am Sonntag, 14.06.2015

"Herrlich zu lesen, wie sich das ungleiche Trio aus missmutigem Opa, nörgelndem Enkel und besserwisserischem Sohn die Fahrt zur Hölle macht, um auf der Fähre schließlich doch das Kriegsbeil zu begraben" Münchner Merkur, 26.07.2015

"Über das Thema Juden und Nationalsozialismus wurde schon viel geschrieben. Doch dieser Roman besticht durch seine Balance aus ernsthafter Auseinandersetzung und Leichtigkeit. Wenn Wattin im humorvollen Plauderton über das Schicksal seiner Verwandten schreibt, erzeugt das beim Leser ein Wechselbad der Gefühle.Und allein die Tatsache, dass es sich dabei nicht um erfundene Personen, sondern um real existierende Einzelschicksale handelt, lässt diesen Roman noch lange nachwirken." Heidi Riepl, OÖ Nachrichten, 27.06.2015

 
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Palo Alto

Eichborn


"Franco ist seine eigene Spezies", schrieb der Spiegel über Hollywoods größtes Talent. Der Schauspieler, Regisseur und Künstler debütiert nun auch als Autor: mit eindringlichen, erschütternden Geschichten aus dem Herzen einer verlorenen Generation.

"Vor zehn Jahren, in meinem zweiten Jahr an der Highschool, habe ich an Halloween eine Frau getötet." Die kalifornischen Teenager in James Francos Geschichten wachsen behütet auf, trotzdem haben sie ihre Unschuld längst verloren. Sie experimentieren mit Drogen und Sex, sie sind berauscht und gelangweilt, sie spielen mit ihrem Leben, das doch gerade erst begonnen hat. Zugleich kindlich und weise, mitleidlos und empfindsam, sind sie immer auf der Suche nach dem Erlebnis, das die Leere füllt, die Sehnsucht tötet.

Sie treffen einen, diese Storys, unerwartet und tief. Unsentimental, in ihrer Reduziertheit fast klassisch, entfalten sie eine klaustrophobische, bedrohliche Atmosphäre, die sich in Momenten drastischen Humors und überraschend zarter Schönheit entlädt. "Palo Alto" ist die beeindruckende erste Probe einer neuen literarischen Stimme.

 
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In Teufels Küche

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Der bekannteste investigative Restaurantkritiker Europas blickt in die Töpfe der Sterneküche und auf den Hype, den Köche ums Kochen machen.

Der "Schlächter der Köche" wird er in Italien genannt: Restauranttester Jörg Zipprick hat 20 Jahre lang hinter die Kulissen der Spitzengastronomie geschaut. Er erzählt von interessanten Begegnungen mit berühmten Köchen wie Frédy Girardet oder Eckart Witzigmann, exquisiten Menüs und Gourmet-Restaurants, die fast keiner kennt. Aber er wird auch da konkret, wo alle anderen schweigen: beim Niedergang der Sterne-Küche.

Große Köche, die beste Zutaten versprechen, kaufen drittklassige Ware oder tricksen ihre Gäste aus: Rotzunge wird als Seezunge serviert, Abfälle werden als Stopfleber verkauft, veredelt wird mit glutamathaltigen Gewürzmischungen. Während ein Koch früher ein guter Handwerker war, muss er heute ein Medienprofi sein, der Kochen vielfach nur noch vorspielt.

Auch die Rolle des Restaurantkritikers nimmt Jörg Zipprick kritisch aufs Korn. Heute ist man nicht mehr kundiger Vorkoster, sondern Claqueur gernegroßer Herdmeister, bei denen Private Equity Fonds eingestiegen sind, die als Anzeigenkunden auf die Berichterstattung Einfluss nehmen wollen. Trotzdem gibt es sie noch, die wirklich erstklassige Gourmet-Küche, die nicht immer teuer sein muss. Jörg Zipprick verrät in dem Buch auch, wo man sie findet.

 
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Spuren, die bleiben

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Elaine hatte ein schönes Leben, eine große Familie und einen guten Job. Doch es gibt eine große Leerstelle: ihre vor Jahrzehnten verschollene Zwillingsschwester Barbara.

Jetzt, beim Ausräumen ihres Hauses, fallen Elaine Dokumente in die Hände, die beweisen, dass ihre Eltern Barbara wiedergefunden hatten. Warum aber schwiegen sie? Was ist aus Barbara geworden, und weshalb hat sie sich nie bei ihr gemeldet? Die Achtzigjährige macht sich auf die Suche nach ihrer stets vermissten Schwester ...

 
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