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Lebenswelt oder Natur

Echter Verlag GmbH | Religion in der Moderne


In seinen neueren Veröffentlichungen tritt Jürgen Habermas immer wieder als prominenter Kritiker von Naturalismus und Szientismus auf. Er will die kommunikative Vernunft vor ihrer Reduktion auf die instrumentelle bewahren, ohne dabei hinter die Voraussetzungen dessen zurückzufallen, was er nachmetaphysisches Denken nennt. So entwickelt er seinen eigenen schwachen oder weichen Naturalismus, in dessen Zentrum der Begriff der Lebenswelt steht. Die vorliegende Arbeit nimmt einen Gedanken von Peter Dews auf und zeichnet die Spannung zwischen Naturalismus und Anti-Naturalismus bei Jürgen Habermas nach. Diese zeigt sich vor allem im ungeklärten Verhältnis der Begriffe Natur und Lebenswelt.

Autor:

Walter Emanuel Simon, geboren 1984 in Offenbach am Main, studierte katholische Theologie und Philosophie in Münster, Rom und Frankfurt am Main. Mit der vorliegenden Arbeit wurde er im Jahr 2014 an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main zum Dr. phil. promoviert.

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Der spirituelle Weg

Echter Verlag GmbH


Der spirituelle Weg, den Bertram Dickerhof als das Ergebnis eines mehr als 40 Jahre währenden »Selbstversuchs« vorstellt, ist ein alle Bereiche durchdringender Lebens-Weg. Grundlage ist ein Innehalten und Hören auf die eigene Wirklichkeit, die sich auf einen Grund hin öffnet, in dem »alles verankert« ist. Das so erfahrene neue Leben gilt es durch Entscheidungen und Handlungen wirklich werden zu lassen. Basierend auf einem intensiven Austausch eines Christen mit anderen Weltreligionen, insbesondere dem Buddhismus, Hinduismus und Sufismus, gibt das Buch spirituell Suchenden Orientierung und kann zur Verständigung zwischen den Religionen und damit zum Frieden in einer aus ihren Fugen geratenen Welt beitragen.

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Bertram Dickerhof, Jesuit, Mathematiker und Theologe, Trainer für Gruppendynamik und Lehrer für Vipassana-Meditation, gründete 2003 die Christliche Lebensschule Ashram Jesu, die Suchende inspiriert, ihren persönlichen spirituellen Weg zu entdecken und zu gehen.

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Geist und Leben 1/2016

Benke, Christoph (Hrsg.) | Echter Verlag GmbH


Christliche Spiritualität drängt zu einer Praxis der Liebe: Das „Jahr der Barmherzigkeit“ nimmt W. Kleine zum Anlass für eine biblische Ergründung dieses Themas; P. Graf erhellt in der Rubrik Junge Theologie den Zusammenhang von ignatianischer Mystik und einem nachhaltigen Lebensstil aus liebender Sorge um die Schöpfung. T. Ruster unterzieht den christlichen Glauben einer kritischen Befragung auf seine Potentiale zur Gewaltüberwindung; K. Vechtel SJ bietet einen Überblick über eschatologische Debatten der jüngeren katholischen Theologiegeschichte und zeigt auf, was die christliche Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod bedeutet. Predigen als pastorales Leitprogramm ist nicht nur ein pastoraler Schwerpunkt der Dominikanischen Ordensfamilie, die vom Laien bis zum Ordenspriester reicht (T. Hötzel), sondern auch das Thema einer Predigtlehre aus dem 16. Jh. ( J. Werz). Um geistliche Unterweisung geht es auch im Artikel von K. Bras, der Briefe des Pietisten Gerhard Tersteegen vorstellt. Vom Umgang mit Sexualität in der Augustinusregel schreibt M. Lintner OSM; W. Strodmeyer geht dem Phänomen der Scham im Gottesdienst nach. Wie einer der ersten Jesuiten, Peter Faber, der Lutherischen Reformation begegnete, untersucht J. Vercruysse SJ. In der Lektüre ist ein Artikel Michel de Certeaus SJ über die Geistlichen Übungen des Ignatius erstmals in deutscher Sprache (Übersetzung A. Falkner SJ) zu entdecken.

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Der Mensch als Gefährte Gottes

Echter Verlag GmbH | Forschung zur Bibel


Die Spannung zwischen den Äußerungen des Vertrauens auf Gott seitens des Beters und den hasserfüllten Formulierungen in den Versen 19-21 prägt Ps 139. Unter dem Aspekt der Nähe Gottes zum Beter werden hingegen auch die Feindbedrohungen zum fruchtbaren Bestandteil des Psalms, so dass sich der Beter als „Gefährte Gottes“ in seiner Beziehung zu Gott neu positionieren kann und soll. Wie sich diese Spannung im Psalm löst, zeigt Hakizimana in seiner Dissertation. Struktur und Theologie bedingen sich dabei einander.

Autor:

Giscard Hakizimana, geboren 1977, ist Priester der Erzdiözese Gitega (Burundi). Er promovierte im Alten Testament an der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit Herbst 2013 ist er Assistent am Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaft an der Theologischen Fakultät in Augsburg und zugleich Kaplan in einer Pfarrei im Bistum Eichstätt.

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Diaspora als Ort der Theologie

Kranemann, BenediktŠtica, Petr (Hrsg.) | Echter Verlag GmbH | Erfurter Theologische Schriften


Ostdeutschland und Tschechien gelten weltweit als am stärksten säkularisierte Regionen, konfessionell gebunden ist nur eine Minderheit. „Diaspora“ ist für die Theologie hier erlebte Realität, die mit Blick auf Geschichte wie Gegenwart gedeutet und reflektiert werden muss.

Theologinnen und Theologen vor allem aus Erfurt und Prag untersuchen in den Aufsätzen des Sammelbandes die Rolle von Theologie und Kirche unter den Vorzeichen des Kommunismus. Sie fragen, wie sich die Situation des Christentums in der multiplen Moderne darstellt. Wie kann die Theologie die Herausforderung der Diaspora und des „unbekannten Gottes“ kreativ aufgreifen? Welche Möglichkeiten bieten sich für die Kirche insbesondere auf dem für sie zentralen Feld der Liturgien und Feiern?

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Prof. Dr. Benedikt Kranemann, Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt; Leiter des Theologischen Forschungskollegs an der Universität Erfurt.

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ThLic. Petr Štica, Th. D., Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; Kollegiat am Theologischen Forschungskolleg an der Universität Erfurt.

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Jeder Mensch ist uns der Liebe wert

Echter Verlag GmbH | Studien zur Theologie und Praxis der Caritas und Sozialen Pastoral


Benedict Kreutz (1879–1949) führte den Deutschen Caritasverband durch die Notzeiten der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus. Er sieht in der Caritas, die dem Menschen im biblischen Liebesgebot ans Herz gelegt ist, nicht das bloße Austeilen materieller Gaben, sondern das Eintreten für die Belange Hilfebedürftiger, die Schaffung von Strukturen zur Bekämpfung von Not, die Befähigung zu einem selbstbestimmten Leben und die Bündelung der Kräfte in der Wohlfahrtspflege.

„Jeder Mensch ist uns der Liebe wert.“ An diesem Anspruch an sich selbst und die Caritas muss sich Kreutz im Deutschland zwischen den Weltkriegen und in dramatischster Weise zur NS-Zeit messen lassen. Die Masterarbeit, die Teilen dieses Buches zugrunde liegt, wurde 2014 von der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg mit dem Bernhard-Welte-Preis ausgezeichnet.

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Petra Zeil, geb. 1980, ist Diplomtheologin, Philologin und Caritaswissenschaftlerin. Seit 2013 ist sie akademische Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Caritaswissenschaft und Christliche Sozialarbeit der Universität Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Caritasgeschichte sowie weltkirchliche Beziehungen.

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Zum Gotteslob berufen

Echter Verlag GmbH | Fuldaer Hochschulschriften


Impulse zum Singen können vielfältig ausfallen. Schon für den Verfasser des Jakobusbriefs scheint festzustehen „Ist einer fröhlich? Dann soll er ein Loblied singen.“ Neben Fröhlichkeit, Begeisterung und Dank gibt es aber auch Anlässe der Klage, der Trauer und der Buße, die zu entsprechenden Gesängen anregen. Bestimmend und prägend für das Singen der Christus-Gläubigen

ist vor allem und zuerst der Lobpreis auf Gottes Größe und die Gegenwart seines Christus.

Christoph Gregor Müllers exegetische Studien zum Neuen Testament möchten einladen, das Singen als Grundvollzug der Glaubenden zu begreifen, sind sie doch „berufen zum Gotteslob“ (Eph 1,12). Diesen Titel trägt auch das erneuerte Gebet- und Gesangbuch der katholischen Christen in Deutschland, Österreich und Südtirol. Anhand der Komposition des „Glorias“ aus seiner „Missa canonica“ berichtet Thomas Nüdling vom Ringen um die richtigen Töne.

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Christoph Gregor Müller, Professor für Neutestamentliche Exegese, Neutestamentliche Einleitungswissenschaft und Bibelgriechisch sowie langjähriger Rektor der Theologischen Fakultät Fulda.

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Vergessen und Erinnern

Echter Verlag GmbH | Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge


„Erinnerung“ ist ein zentraler Begriff christlicher Theologie und Liturgie. „Vergessen“ der Begriff, der am häufigsten mit Demenz in Verbindung gebracht wird. Viele Menschen mit Demenz leben in Pflegeheimen. Es ist umstritten, ob das gut ist. Zu den Stärken solcher Institutionen gehört, dass sie der Vereinsamung entgegenwirken.

Gottesdienste führen Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Betreuende auf ein anamnetisches Feld gemeinsamen Erinnerns. Sie sind Unterbrechung des auf therapeutische und pflegerische Zweckmäßigkeit ausgerichteten Alltags. Die Rollen von „Gesunden“ und „Kranken“ werden für die Zeit des gemeinsamen Feierns unwesentlich. Noch-nicht-Demente können dabei von ihren dementen Mitmenschen Vieles lernen, zum Beispiel wie sehr Leben immer Angewiesen-Sein bedeutet.

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Franz Josef Zeßner-Spitzenberg, Dr. theol., geb. 1958, Seelsorger im Pflege- und Sozialzentrum Rennweg der CS Caritas Socialis, Wien. 2014 Promotion an der Universität Graz. Das vorliegende Buch ist eine gekürzte Fassung der Dissertation.

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Theologie im Kontext des Ersten Weltkrieges

Herberg, LeaHolzbrecher, Sebastian (Hrsg.) | Echter Verlag GmbH | Erfurter Theologische Schriften


Der Band fragt nach dem Verhältnis christlicher Kirchen und Theologien zum Ersten Weltkrieg. Welche Rolle spielten sie in den innenpolitischen Verhältnissen und kulturellen Phänomenen, die in die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ führten? Gerade Theologen begrüßten den Kriegsbeginn mit Aufrufen, Predigten und Bekenntnissen zur Nation. Er schien nicht nur eine Integration aller sozialer Schichten, sondern auch aller Konfessionen in eine umfassende Gemeinschaft zu versprechen. Die Beiträge widmen sich theologischen Motiven für die Legitimation des Kriegs sowie der Frage nach deren Fortleben in den theologischen Aufbrüchen der Zwischenkriegszeit. Die Auswirkungen der traditionellen Lehre vom „gerechten“ Krieg kommen dabei

ebenso zur Sprache wie die Suche nach einer neuen Stellung des Christentums in der Moderne.

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Lea Herberg, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Pius-Parsch-Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie in Klosterneuburg bei Wien, Dissertationsprojekt zur Liturgischen Bewegung bei Benedikt Kranemann.

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Dr. theol. Sebastian Holzbrecher, Habilitand am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Mitglied im Theologischen Forschungskolleg Erfurt.

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Kampf und Dialog? / Conflict/Dialogue?

Echter Verlag GmbH | Cassiciacum / RES ET SIGNA


Begegnung von Kulturen und Kulturkampf, aber auch kultureller Dialog und Kulturenverschmelzung prägen entscheidend den thematischen Vordergrund wie auch den entstehungsgeschichtlichen Hintergrund des Monumentalwerkes De ciuitate dei des Augustinus von Hippo (354–430). Andererseits ist die Thematik um kulturelle Begegnung, Kulturkampf und Kulturendialog gegenwärtig in vielen geisteswissenschaftlichen, aber auch gesellschaftlichen und politischen Diskursen präsent und bedarf dringend einer ergänzenden Fundierung von Seiten der Spätantike – und dabei nicht zuletzt von deren zentraler Gestalt Augustinus her.

Der Sammelband dokumentiert die in deutscher, englischer und italienischer Sprache verfassten Beiträge eines internationalen und interdisziplinären Symposions, das führende Vertreter der weltweiten Augustinus-Forschung 2012 in Rom zusammenführen konnte.

Herausgeber:

Prof. Dr. Christof Müller ist Wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Augustinus-Forschung an der Universität Würzburg sowie Projektleiter des internationalen und interdisziplinären Forschungs- und Publikationsvorhabens Augustinus-Lexikon, eines Langzeitprojekts der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.

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