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Kampf und Dialog? / Conflict/Dialogue?

Echter Verlag GmbH | Cassiciacum / RES ET SIGNA


Begegnung von Kulturen und Kulturkampf, aber auch kultureller Dialog und Kulturenverschmelzung prägen entscheidend den thematischen Vordergrund wie auch den entstehungsgeschichtlichen Hintergrund des Monumentalwerkes De ciuitate dei des Augustinus von Hippo (354–430). Andererseits ist die Thematik um kulturelle Begegnung, Kulturkampf und Kulturendialog gegenwärtig in vielen geisteswissenschaftlichen, aber auch gesellschaftlichen und politischen Diskursen präsent und bedarf dringend einer ergänzenden Fundierung von Seiten der Spätantike – und dabei nicht zuletzt von deren zentraler Gestalt Augustinus her.

Der Sammelband dokumentiert die in deutscher, englischer und italienischer Sprache verfassten Beiträge eines internationalen und interdisziplinären Symposions, das führende Vertreter der weltweiten Augustinus-Forschung 2012 in Rom zusammenführen konnte.

Herausgeber:

Prof. Dr. Christof Müller ist Wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Augustinus-Forschung an der Universität Würzburg sowie Projektleiter des internationalen und interdisziplinären Forschungs- und Publikationsvorhabens Augustinus-Lexikon, eines Langzeitprojekts der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.

 
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Jeder Mensch ist uns der Liebe wert

Echter Verlag GmbH | Studien zur Theologie und Praxis der Caritas und Sozialen Pastoral


Benedict Kreutz (1879–1949) führte den Deutschen Caritasverband durch die Notzeiten der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus. Er sieht in der Caritas, die dem Menschen im biblischen Liebesgebot ans Herz gelegt ist, nicht das bloße Austeilen materieller Gaben, sondern das Eintreten für die Belange Hilfebedürftiger, die Schaffung von Strukturen zur Bekämpfung von Not, die Befähigung zu einem selbstbestimmten Leben und die Bündelung der Kräfte in der Wohlfahrtspflege.

„Jeder Mensch ist uns der Liebe wert.“ An diesem Anspruch an sich selbst und die Caritas muss sich Kreutz im Deutschland zwischen den Weltkriegen und in dramatischster Weise zur NS-Zeit messen lassen. Die Masterarbeit, die Teilen dieses Buches zugrunde liegt, wurde 2014 von der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg mit dem Bernhard-Welte-Preis ausgezeichnet.

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Petra Zeil, geb. 1980, ist Diplomtheologin, Philologin und Caritaswissenschaftlerin. Seit 2013 ist sie akademische Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Caritaswissenschaft und Christliche Sozialarbeit der Universität Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Caritasgeschichte sowie weltkirchliche Beziehungen.

 
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Verhältnismäßigkeit in der modernen Medizin

Echter Verlag GmbH | Erfurter Theologische Studien


Medizinische Behandlungen bieten heute viele Chancen in den Bereichen der Lebensrettung und der Heilung von Krankheit. Diese Bemühungen können unter Umständen zu einer bloßen Verlängerung des Sterbeprozesses und so zu einer starken Belastung des Patienten führen. Dies wirft die Frage auf, wie die letzte Lebensphase in menschlicher Weise bewältigt werden kann und nach welchen Kriterien Entscheidungen für medizinische Behandlungen gefällt werden können.

In der Arbeit wird die alte moraltheologische Differenzierung zwischen „gewöhnlichen“ und „außergewöhnlichen“ Mitteln als ein ethisches Kriterium für einen Behandlungsabbruch und -verzicht aufgegriffen. Darin wird deutlich, wie sehr statt der Fixierung auf objektive Indikationen, Techniken und Maßnahmen eine personale Dimension im Vordergrund steht und wie notwendig eine individuelle Abwägung in der Entscheidung ist und dabei der einzelne Patient im Fokus zu stehen hat.

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Matthias Bender, geboren 1980, katholischer Theologe, Promotion an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt, Mitglied im Promotionszentrum des Interdisziplinären Forums Religion (IFR), pastoraler Mitarbeiter im Erzbistum Hamburg.

 
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Zum Gotteslob berufen

Echter Verlag GmbH | Fuldaer Hochschulschriften


Impulse zum Singen können vielfältig ausfallen. Schon für den Verfasser des Jakobusbriefs scheint festzustehen „Ist einer fröhlich? Dann soll er ein Loblied singen.“ Neben Fröhlichkeit, Begeisterung und Dank gibt es aber auch Anlässe der Klage, der Trauer und der Buße, die zu entsprechenden Gesängen anregen. Bestimmend und prägend für das Singen der Christus-Gläubigen

ist vor allem und zuerst der Lobpreis auf Gottes Größe und die Gegenwart seines Christus.

Christoph Gregor Müllers exegetische Studien zum Neuen Testament möchten einladen, das Singen als Grundvollzug der Glaubenden zu begreifen, sind sie doch „berufen zum Gotteslob“ (Eph 1,12). Diesen Titel trägt auch das erneuerte Gebet- und Gesangbuch der katholischen Christen in Deutschland, Österreich und Südtirol. Anhand der Komposition des „Glorias“ aus seiner „Missa canonica“ berichtet Thomas Nüdling vom Ringen um die richtigen Töne.

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Christoph Gregor Müller, Professor für Neutestamentliche Exegese, Neutestamentliche Einleitungswissenschaft und Bibelgriechisch sowie langjähriger Rektor der Theologischen Fakultät Fulda.

 
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Alles auf den Kopf stellen – neue Wurzeln schlagen

Echter Verlag GmbH | Franziskanische Akzente


Mit der Schöpfung leben, sie bewahren und gestalten – für Franz von Assisi und für die geistigspirituelle Bewegung, die er in Gang gesetzt hat, gehört dies wesentlich zu einem Leben in und mit Gott.

Wenn Franziskus die Tiere, Pflanzen und selbst die Materie seine Schwestern und Brüder nennt, dann meint er es im wörtlichen Sinn: Als Kinder des einen Gottes haben alle Geschöpfe eine göttliche Wurzel und Würde und sind einander geschwisterlich verbunden. Welt ist, wie Papst Franziskus in seiner Umweltenzyklika »Laudato Si« ausführt, nicht nur Umwelt, sondern Mitwelt.

Anton Rotzetter greift die Aussagen des Papstes auf, vertieft den franziskanischen Aspekt und weist gleichzeitig auf die Konsequenzen einer franziskanisch-ökologischen Spiritualität hin, was sich z.B. in einem neuen Umgang mit der Tierwelt (»Pazifistische Ernährungsweise«, »Tiere segnen?«) zeigt.

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Anton Rotzetter, geb. 1939, Kapuziner, 1978 bis 1988 Konzeption und Leitung des Instituts für Spiritualität in Münster/Westfalen; von 1988 bis 1998 Präsident der Franziskanischen Akademie; Mitbegründer des Instituts für theologische Zoologie in Münster/Westfalen und Präsident von AKUT-CH (Aktion Kirche und Tiere/ Schweiz); Autor zahlreicher Bücher.

 
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Theologie im Kontext des Ersten Weltkrieges

Herberg, LeaHolzbrecher, Sebastian (Hrsg.) | Echter Verlag GmbH | Erfurter Theologische Schriften


Der Band fragt nach dem Verhältnis christlicher Kirchen und Theologien zum Ersten Weltkrieg. Welche Rolle spielten sie in den innenpolitischen Verhältnissen und kulturellen Phänomenen, die in die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ führten? Gerade Theologen begrüßten den Kriegsbeginn mit Aufrufen, Predigten und Bekenntnissen zur Nation. Er schien nicht nur eine Integration aller sozialer Schichten, sondern auch aller Konfessionen in eine umfassende Gemeinschaft zu versprechen. Die Beiträge widmen sich theologischen Motiven für die Legitimation des Kriegs sowie der Frage nach deren Fortleben in den theologischen Aufbrüchen der Zwischenkriegszeit. Die Auswirkungen der traditionellen Lehre vom „gerechten“ Krieg kommen dabei

ebenso zur Sprache wie die Suche nach einer neuen Stellung des Christentums in der Moderne.

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Lea Herberg, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Pius-Parsch-Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie in Klosterneuburg bei Wien, Dissertationsprojekt zur Liturgischen Bewegung bei Benedikt Kranemann.

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Dr. theol. Sebastian Holzbrecher, Habilitand am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Mitglied im Theologischen Forschungskolleg Erfurt.

 
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"Wenn Pastoral Alter lernt"

Echter Verlag GmbH | Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge


Was können wir in Gesellschaft und Kirche von und mit Menschen im Vierten Alter lernen? Wie können wir gemeinsam mit ihnen Gesellschaft und Kirche gestalten? Wie kann ein Lernen mit und von Menschen im Vierten Alter aussehen? Wie können alte Menschen in ihrem Lernen durch die Pastoral gefördert werden und wie kann Pastoral von alten Menschen lernen?

Aus der Perspektive des Vierten Alters und auf der Grundlage eines pastoraltheologischen und eines geragogischen Selbstverständnisses werden Impulse für Pastoral, Pastoraltheologie und Geragogik entwickelt. Ziel ist eine geragogische, d.h. lernende Pastoral. Dabei geht es um Lebensthemen alter Menschen und Lernfelder und Lernorte der Pastoral.

Die fördernde Begleitung (alter) Menschen, das Lernen von- und miteinander, wird als gemeinsames Anliegen der Pastoralgeragogik vorgestellt.

Autor:

Peter Bromkamp, geboren 1960, Dr. phil., Dipl. Religionspädagoge, Dipl. Sozialgerontologe, verheiratet, zwei erwachsene Söhne, seit 1992 in verschiedenen Bereichen der Altenpastoral tätig, seit 2003 Diözesanreferent in der Abt. Seelsorge im Sozial- und Gesundheitswesen im Erzbistum Köln, alternd und lernend

 
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Geist und Leben 2/2016

Benke, Christoph (Hrsg.) | Echter Verlag GmbH


Für das Osterheft dieses Jahres haben wir mehrere Autorinnen gebeten, sich mit dem Thema Verrat auseinanderzusetzen: Margareta Gruber OSF ergründet hierzu die biblische Judasfigur und ihre Wirkungsgeschichte; Claudia Elisheva Kundrun OCD reflektiert das Leben des Karmel Berlin „Im Schatten von Plötzensee“, einem Hinrichtungsort der Nationalsozialisten, wo zahlreiche Widerstandskämpfer(inn)en ermordert wurden. Regula Zwahlen erinnert an eine neu zu entdeckende Deutung der Judasfigur aus der Feder des russisch-orthodoxen Theologen Sergej Bulgakov (1871–1944).

Österlichen Themen widmen sich auch der Artikel von Josef Pichler zur Bedeutung des Lanzenstichs im Johannesevangelium sowie der diesmalige Beitrag in der Jungen Theologie, indem Anna Albinus dem Motiv des Agnus Dei anhand eines Gemäldes von Francisco de Zurbarán nachgeht.

Die Nachfolge dreht sich diesmal um bekanntere und unbekanntere Gestalten der Weltkirche: Alois Kothgasser SDB schreibt über Sendung und Spiritualität des italienischen Priesters Johannes Bosco (1815–1888), der bis heute v.a. für seine Jugendarbeit bekannt ist; Philipp Müller beleuchtet die erst in jüngerer Zeit publik gewordenen Erfahrungen der Gottesferne, die Mutter Teresa von Kalkutta (1910–1997) Zeit ihres Lebens begleiteten; Christoph Benke stellt mit Pierre Claverie OP (1938–1996) einen im deutschsprachigen Raum wenig bekannten Protagonisten der jüngeren algerischen Kirche vor. Außerdem bringen wir die Übersetzung eines Artikels von Hung Trung Pham SJ, der sich aufgrund seiner eigenen Erfahrungen als vietnamesischer Einwanderer in den USA auf die Suche nach einer „Spiritualität für Immigrant(inn)en“ macht.

In der Reflexion beleuchtet Tobias Hermanutz den geistlichen Gehalt Neuer Musik; Johannes Grössl erklärt Positionen des Offenen Theismus für das Gebetsleben. Berichte von Guido de Baere SJ über die niederländische Ruusbroec-Gesellschaft, von Maria Blittersdorf über ein Pilgerprojekt für eine Kirche mit* den Frauen sowie von Barbara Müller über eine Buchreihe zu Urtexten der Wüstenväter und Mönchsgründer (Lektüre) runden das Heft ab.

 
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Lebenswelt oder Natur

Echter Verlag GmbH | Religion in der Moderne


In seinen neueren Veröffentlichungen tritt Jürgen Habermas immer wieder als prominenter Kritiker von Naturalismus und Szientismus auf. Er will die kommunikative Vernunft vor ihrer Reduktion auf die instrumentelle bewahren, ohne dabei hinter die Voraussetzungen dessen zurückzufallen, was er nachmetaphysisches Denken nennt. So entwickelt er seinen eigenen schwachen oder weichen Naturalismus, in dessen Zentrum der Begriff der Lebenswelt steht. Die vorliegende Arbeit nimmt einen Gedanken von Peter Dews auf und zeichnet die Spannung zwischen Naturalismus und Anti-Naturalismus bei Jürgen Habermas nach. Diese zeigt sich vor allem im ungeklärten Verhältnis der Begriffe Natur und Lebenswelt.

Autor:

Walter Emanuel Simon, geboren 1984 in Offenbach am Main, studierte katholische Theologie und Philosophie in Münster, Rom und Frankfurt am Main. Mit der vorliegenden Arbeit wurde er im Jahr 2014 an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main zum Dr. phil. promoviert.

 
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Lebendige Seelsorge 1/2016

Garhammer, ErichWustmans, Hildegard (Hrsg.) | Echter Verlag GmbH


Woran denken Sie, wenn von Skandinavien die Rede ist? An Nordlichter, Elche und Elfen, Pippi Langstrumpf, an die Kriminalfälle, die Kurt Wallander löst, an Design oder ein spezielles Möbelgeschäft, an sozialstaatliche Modelle? In dieser Ausgabe der Lebendigen Seelsorge wollen wir eine andere Perspektive einnehmen und dabei vor allem die Situation der katholischen Kirche im Norden in den Blick nehmen.

Am Anfang des Heftes stehen die Beiträge von Klaus P. Dietz SJ und Eva Ma ria Nielsen, die von ihren Erfahrungen aus Schweden und Dänemark berichten. In ihren Beiträgen werden Aspekte benannt, die die katholische Kirche im gesamten skandinavischen Raum prägen: die Erfahrung, eine Minderheit zu sein und fast ausschließlich von Menschen mit Migrationserfahrungen gebildet zu werden. Kai Henttonen lebt in Finnland und er lenkt in seinem Beitrag die Perspektive auf den Sozialstaat, daraus resultierende Herausforderungen für die evangelisch-lutherische Kirche und ihr diakonisches Engagement. Der Jesuit Dominik Terstriep ist Pfarrer in St. Eugenia in Stockholm. Er berichtet aus dem Alltag der Pfarrgemeinde und beleuchtet dabei besonders das Thema der Konversion. Philip P. Geister SJ ist Rektor des Newman-Instituts in Uppsala und zugleich ein gefragter Exerzitienbegleiter.

Sein Beitrag ergründet die Sehnsucht vieler Menschen nach „mehr“. Sr. Birgit Stollhoff CJ lebt erst seit Kurzem in Stockholm und Unterschiede zwischen Deutschland und Schweden stehen ihr deutlich vor Augen. In ihrem Beitrag erläutert sie dies am Beispiel der Caritasarbeit. Veronika Pielken ist von Skan dinavien fasziniert und sie stellt den Leser/innen ihre Perspektivenwechsel und Lernerfahrungen durch Begegnungen zur Verfügung. Der Norden beginnt nicht erst an der Ostsee. Matthias Kleiminger beschreibt in seinem Beitrag die wechselvolle Geschichte der katholischen Kirche im Nordosten

Deutschlands.

Sibylle Hardegger berichtet von einem erfolgreichen Projekt im Auftrag des Bonifatiuswerkes zur Implementierung der Freiwilligenarbeit und im Interview gewährt Sr. Katarina OSB Einblicke in einen besonderen Konversionsprozess.

 
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