Logo weiterlesen.de
Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Lebenswelt oder Natur«

Lebenswelt oder Natur

Echter Verlag GmbH | Religion in der Moderne


In seinen neueren Veröffentlichungen tritt Jürgen Habermas immer wieder als prominenter Kritiker von Naturalismus und Szientismus auf. Er will die kommunikative Vernunft vor ihrer Reduktion auf die instrumentelle bewahren, ohne dabei hinter die Voraussetzungen dessen zurückzufallen, was er nachmetaphysisches Denken nennt. So entwickelt er seinen eigenen schwachen oder weichen Naturalismus, in dessen Zentrum der Begriff der Lebenswelt steht. Die vorliegende Arbeit nimmt einen Gedanken von Peter Dews auf und zeichnet die Spannung zwischen Naturalismus und Anti-Naturalismus bei Jürgen Habermas nach. Diese zeigt sich vor allem im ungeklärten Verhältnis der Begriffe Natur und Lebenswelt.

Autor:

Walter Emanuel Simon, geboren 1984 in Offenbach am Main, studierte katholische Theologie und Philosophie in Münster, Rom und Frankfurt am Main. Mit der vorliegenden Arbeit wurde er im Jahr 2014 an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main zum Dr. phil. promoviert.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Verhältnismäßigkeit in der modernen Medizin«

Verhältnismäßigkeit in der modernen Medizin

Echter Verlag GmbH | Erfurter Theologische Studien


Medizinische Behandlungen bieten heute viele Chancen in den Bereichen der Lebensrettung und der Heilung von Krankheit. Diese Bemühungen können unter Umständen zu einer bloßen Verlängerung des Sterbeprozesses und so zu einer starken Belastung des Patienten führen. Dies wirft die Frage auf, wie die letzte Lebensphase in menschlicher Weise bewältigt werden kann und nach welchen Kriterien Entscheidungen für medizinische Behandlungen gefällt werden können.

In der Arbeit wird die alte moraltheologische Differenzierung zwischen „gewöhnlichen“ und „außergewöhnlichen“ Mitteln als ein ethisches Kriterium für einen Behandlungsabbruch und -verzicht aufgegriffen. Darin wird deutlich, wie sehr statt der Fixierung auf objektive Indikationen, Techniken und Maßnahmen eine personale Dimension im Vordergrund steht und wie notwendig eine individuelle Abwägung in der Entscheidung ist und dabei der einzelne Patient im Fokus zu stehen hat.

---

Matthias Bender, geboren 1980, katholischer Theologe, Promotion an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt, Mitglied im Promotionszentrum des Interdisziplinären Forums Religion (IFR), pastoraler Mitarbeiter im Erzbistum Hamburg.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Geist und Leben 1/2016«

Geist und Leben 1/2016

Benke, Christoph (Hrsg.) | Echter Verlag GmbH


Christliche Spiritualität drängt zu einer Praxis der Liebe: Das „Jahr der Barmherzigkeit“ nimmt W. Kleine zum Anlass für eine biblische Ergründung dieses Themas; P. Graf erhellt in der Rubrik Junge Theologie den Zusammenhang von ignatianischer Mystik und einem nachhaltigen Lebensstil aus liebender Sorge um die Schöpfung. T. Ruster unterzieht den christlichen Glauben einer kritischen Befragung auf seine Potentiale zur Gewaltüberwindung; K. Vechtel SJ bietet einen Überblick über eschatologische Debatten der jüngeren katholischen Theologiegeschichte und zeigt auf, was die christliche Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod bedeutet. Predigen als pastorales Leitprogramm ist nicht nur ein pastoraler Schwerpunkt der Dominikanischen Ordensfamilie, die vom Laien bis zum Ordenspriester reicht (T. Hötzel), sondern auch das Thema einer Predigtlehre aus dem 16. Jh. ( J. Werz). Um geistliche Unterweisung geht es auch im Artikel von K. Bras, der Briefe des Pietisten Gerhard Tersteegen vorstellt. Vom Umgang mit Sexualität in der Augustinusregel schreibt M. Lintner OSM; W. Strodmeyer geht dem Phänomen der Scham im Gottesdienst nach. Wie einer der ersten Jesuiten, Peter Faber, der Lutherischen Reformation begegnete, untersucht J. Vercruysse SJ. In der Lektüre ist ein Artikel Michel de Certeaus SJ über die Geistlichen Übungen des Ignatius erstmals in deutscher Sprache (Übersetzung A. Falkner SJ) zu entdecken.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Diaspora als Ort der Theologie«

Diaspora als Ort der Theologie

Kranemann, BenediktŠtica, Petr (Hrsg.) | Echter Verlag GmbH | Erfurter Theologische Schriften


Ostdeutschland und Tschechien gelten weltweit als am stärksten säkularisierte Regionen, konfessionell gebunden ist nur eine Minderheit. „Diaspora“ ist für die Theologie hier erlebte Realität, die mit Blick auf Geschichte wie Gegenwart gedeutet und reflektiert werden muss.

Theologinnen und Theologen vor allem aus Erfurt und Prag untersuchen in den Aufsätzen des Sammelbandes die Rolle von Theologie und Kirche unter den Vorzeichen des Kommunismus. Sie fragen, wie sich die Situation des Christentums in der multiplen Moderne darstellt. Wie kann die Theologie die Herausforderung der Diaspora und des „unbekannten Gottes“ kreativ aufgreifen? Welche Möglichkeiten bieten sich für die Kirche insbesondere auf dem für sie zentralen Feld der Liturgien und Feiern?

---

Prof. Dr. Benedikt Kranemann, Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt; Leiter des Theologischen Forschungskollegs an der Universität Erfurt.

---

ThLic. Petr Štica, Th. D., Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; Kollegiat am Theologischen Forschungskolleg an der Universität Erfurt.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Jeder Mensch ist uns der Liebe wert«

Jeder Mensch ist uns der Liebe wert

Echter Verlag GmbH | Studien zur Theologie und Praxis der Caritas und Sozialen Pastoral


Benedict Kreutz (1879–1949) führte den Deutschen Caritasverband durch die Notzeiten der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus. Er sieht in der Caritas, die dem Menschen im biblischen Liebesgebot ans Herz gelegt ist, nicht das bloße Austeilen materieller Gaben, sondern das Eintreten für die Belange Hilfebedürftiger, die Schaffung von Strukturen zur Bekämpfung von Not, die Befähigung zu einem selbstbestimmten Leben und die Bündelung der Kräfte in der Wohlfahrtspflege.

„Jeder Mensch ist uns der Liebe wert.“ An diesem Anspruch an sich selbst und die Caritas muss sich Kreutz im Deutschland zwischen den Weltkriegen und in dramatischster Weise zur NS-Zeit messen lassen. Die Masterarbeit, die Teilen dieses Buches zugrunde liegt, wurde 2014 von der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg mit dem Bernhard-Welte-Preis ausgezeichnet.

---

Petra Zeil, geb. 1980, ist Diplomtheologin, Philologin und Caritaswissenschaftlerin. Seit 2013 ist sie akademische Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Caritaswissenschaft und Christliche Sozialarbeit der Universität Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Caritasgeschichte sowie weltkirchliche Beziehungen.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Zum Gotteslob berufen«

Zum Gotteslob berufen

Echter Verlag GmbH | Fuldaer Hochschulschriften


Impulse zum Singen können vielfältig ausfallen. Schon für den Verfasser des Jakobusbriefs scheint festzustehen „Ist einer fröhlich? Dann soll er ein Loblied singen.“ Neben Fröhlichkeit, Begeisterung und Dank gibt es aber auch Anlässe der Klage, der Trauer und der Buße, die zu entsprechenden Gesängen anregen. Bestimmend und prägend für das Singen der Christus-Gläubigen

ist vor allem und zuerst der Lobpreis auf Gottes Größe und die Gegenwart seines Christus.

Christoph Gregor Müllers exegetische Studien zum Neuen Testament möchten einladen, das Singen als Grundvollzug der Glaubenden zu begreifen, sind sie doch „berufen zum Gotteslob“ (Eph 1,12). Diesen Titel trägt auch das erneuerte Gebet- und Gesangbuch der katholischen Christen in Deutschland, Österreich und Südtirol. Anhand der Komposition des „Glorias“ aus seiner „Missa canonica“ berichtet Thomas Nüdling vom Ringen um die richtigen Töne.

---

Christoph Gregor Müller, Professor für Neutestamentliche Exegese, Neutestamentliche Einleitungswissenschaft und Bibelgriechisch sowie langjähriger Rektor der Theologischen Fakultät Fulda.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Theologie im Kontext des Ersten Weltkrieges«

Theologie im Kontext des Ersten Weltkrieges

Herberg, LeaHolzbrecher, Sebastian (Hrsg.) | Echter Verlag GmbH | Erfurter Theologische Schriften


Der Band fragt nach dem Verhältnis christlicher Kirchen und Theologien zum Ersten Weltkrieg. Welche Rolle spielten sie in den innenpolitischen Verhältnissen und kulturellen Phänomenen, die in die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ führten? Gerade Theologen begrüßten den Kriegsbeginn mit Aufrufen, Predigten und Bekenntnissen zur Nation. Er schien nicht nur eine Integration aller sozialer Schichten, sondern auch aller Konfessionen in eine umfassende Gemeinschaft zu versprechen. Die Beiträge widmen sich theologischen Motiven für die Legitimation des Kriegs sowie der Frage nach deren Fortleben in den theologischen Aufbrüchen der Zwischenkriegszeit. Die Auswirkungen der traditionellen Lehre vom „gerechten“ Krieg kommen dabei

ebenso zur Sprache wie die Suche nach einer neuen Stellung des Christentums in der Moderne.

---

Lea Herberg, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Pius-Parsch-Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie in Klosterneuburg bei Wien, Dissertationsprojekt zur Liturgischen Bewegung bei Benedikt Kranemann.

---

Dr. theol. Sebastian Holzbrecher, Habilitand am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Mitglied im Theologischen Forschungskolleg Erfurt.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Der Kirchenkurs«

Der Kirchenkurs

Echter Verlag GmbH


Wie entwickelt sich Kirche vor Ort?

Auf dem Hintergrund des II. Vatikanischen Konzils wird immer deutlicher, dass diese Frage vor allem auch eine nach dem gemeinsamen Priestertum aller Gläubigen ist. Im Zentrum dieser Entwicklung steht dabei die Entstehung eines Netzwerks kirchlicher Bezeugungsorte, sei es lokal oder von ihrer jeweiligen Sendung her begründet. Die Entstehung von „Kleinen Christlichen Gemeinschaften“ (Asien und Afrika), „kirchlichen Basisgemeinden“ (Lateinamerika) und der „örtlichen Gemeinden“ (Frankreich) weisen auf eine anders gelagerte Kultur des Wachstums und des Seins von Kirche hin. Wie kommt es zu einer anderen Kultur des Kircheseins? Wie sehen diese Prozesse aus und was können wir aus gemachten Erfahrungen lernen? Welches sind die Merkmale einer Kultur, die sich aus den Erkenntnissen des II. Vatikanums speist? Diese Leitfragen sind Thema des vorliegenden Bandes.

---

Christian Hennecke, Dr. theol., ist Regens des Priesterseminars und Leiter des Fachbereichs Missionarische Seelsorge im Bistum Hildesheim

---

Gabriele Viecens, Pädagogin, Referentin im Fachbereich Missionarische Seelsorge im BGV Hildesheim und Diplom-Übersetzerin

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Geist und Leben 2/2016«

Geist und Leben 2/2016

Benke, Christoph (Hrsg.) | Echter Verlag GmbH


Für das Osterheft dieses Jahres haben wir mehrere Autorinnen gebeten, sich mit dem Thema Verrat auseinanderzusetzen: Margareta Gruber OSF ergründet hierzu die biblische Judasfigur und ihre Wirkungsgeschichte; Claudia Elisheva Kundrun OCD reflektiert das Leben des Karmel Berlin „Im Schatten von Plötzensee“, einem Hinrichtungsort der Nationalsozialisten, wo zahlreiche Widerstandskämpfer(inn)en ermordert wurden. Regula Zwahlen erinnert an eine neu zu entdeckende Deutung der Judasfigur aus der Feder des russisch-orthodoxen Theologen Sergej Bulgakov (1871–1944).

Österlichen Themen widmen sich auch der Artikel von Josef Pichler zur Bedeutung des Lanzenstichs im Johannesevangelium sowie der diesmalige Beitrag in der Jungen Theologie, indem Anna Albinus dem Motiv des Agnus Dei anhand eines Gemäldes von Francisco de Zurbarán nachgeht.

Die Nachfolge dreht sich diesmal um bekanntere und unbekanntere Gestalten der Weltkirche: Alois Kothgasser SDB schreibt über Sendung und Spiritualität des italienischen Priesters Johannes Bosco (1815–1888), der bis heute v.a. für seine Jugendarbeit bekannt ist; Philipp Müller beleuchtet die erst in jüngerer Zeit publik gewordenen Erfahrungen der Gottesferne, die Mutter Teresa von Kalkutta (1910–1997) Zeit ihres Lebens begleiteten; Christoph Benke stellt mit Pierre Claverie OP (1938–1996) einen im deutschsprachigen Raum wenig bekannten Protagonisten der jüngeren algerischen Kirche vor. Außerdem bringen wir die Übersetzung eines Artikels von Hung Trung Pham SJ, der sich aufgrund seiner eigenen Erfahrungen als vietnamesischer Einwanderer in den USA auf die Suche nach einer „Spiritualität für Immigrant(inn)en“ macht.

In der Reflexion beleuchtet Tobias Hermanutz den geistlichen Gehalt Neuer Musik; Johannes Grössl erklärt Positionen des Offenen Theismus für das Gebetsleben. Berichte von Guido de Baere SJ über die niederländische Ruusbroec-Gesellschaft, von Maria Blittersdorf über ein Pilgerprojekt für eine Kirche mit* den Frauen sowie von Barbara Müller über eine Buchreihe zu Urtexten der Wüstenväter und Mönchsgründer (Lektüre) runden das Heft ab.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Kampf und Dialog? / Conflict/Dialogue?«

Kampf und Dialog? / Conflict/Dialogue?

Echter Verlag GmbH | Cassiciacum / RES ET SIGNA


Begegnung von Kulturen und Kulturkampf, aber auch kultureller Dialog und Kulturenverschmelzung prägen entscheidend den thematischen Vordergrund wie auch den entstehungsgeschichtlichen Hintergrund des Monumentalwerkes De ciuitate dei des Augustinus von Hippo (354–430). Andererseits ist die Thematik um kulturelle Begegnung, Kulturkampf und Kulturendialog gegenwärtig in vielen geisteswissenschaftlichen, aber auch gesellschaftlichen und politischen Diskursen präsent und bedarf dringend einer ergänzenden Fundierung von Seiten der Spätantike – und dabei nicht zuletzt von deren zentraler Gestalt Augustinus her.

Der Sammelband dokumentiert die in deutscher, englischer und italienischer Sprache verfassten Beiträge eines internationalen und interdisziplinären Symposions, das führende Vertreter der weltweiten Augustinus-Forschung 2012 in Rom zusammenführen konnte.

Herausgeber:

Prof. Dr. Christof Müller ist Wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Augustinus-Forschung an der Universität Würzburg sowie Projektleiter des internationalen und interdisziplinären Forschungs- und Publikationsvorhabens Augustinus-Lexikon, eines Langzeitprojekts der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Empfehlen