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München

Allitera Verlag | edition monacensia


Als eine Liebeserklärung an die Landeshauptstadt bezeichnete der Essayist Josef Hofmiller das 1907 für eine Stadtführerreihe geschriebene "München"-Buch Josef Ruederers. Doch die rigorose Kritik am spezlhaft verfilzten und überaus geschäftstüchtigen Isar-Establishment erweckt eher den Eindruck einer verzweifelten Kriegserklärung. Beißend polemisch und ohne Rücksicht auf jegliche Konventionen setzte Ruederer, zerrissen zwischen heftiger Abneigung und tiefer Verbundenheit, seiner Heimatstadt ein literarisches Denkmal eigener Prägung. Selbstverständlich nahm ihm die kulturell tonangebende Schicht Münchens seine Offenheit übel. Nie konnte Ruederer aus dem Windschatten seines Schriftstellerkollegen Ludwig Thoma treten ? zu Unrecht, wie die Wiederauflage eines seiner Hauptwerke zeigt.

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Josef Ruederer (1861–1915) stammte aus dem Münchner Großbürgertum, widmete sich aber entgegen den Wünschen seines Vaters ganz der Schriftstellerei. Er gehörte zum Kreis der Münchener Sezession und war 1901 Mitbegründer der »Elf Scharfrichter«.

 
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Mordnacht

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Nichts deutet im Leben von Erwin Zimmerl, Joseph Neuner, Karl-Friedrich Häusler, Oscar Vincenti und Wolfram Summer darauf hin, dass sie irgendetwas anderes sind als alteingesessene, honorige Bürger ihrer Heimatorte Garmisch-Partenkirchen und Farchant. Sie haben Karriere gemacht als internationaler Vertreter für Skibekleidung, Polizeidirektor, Sägewerksbesitzer, Notar und DSV-Mannschaftsarzt und führen jeweils ein solides Leben zwischen Arbeit, Stammtisch und Gebirgsschützen. Doch als eines Tages zwei der engen Freunde ermordet im Schnee aufgefunden werden, kurz darauf ein dritter verschwindet und eine Fremde im Ort auftaucht, ist klar: Jemand hat noch eine Rechnung mit ihnen offen. Etwa wegen ihrer zwielichtigen Geschäfte in Sachen Schneekanonen? Oder wegen eines Vorfalls aus der Vergangenheit, über den nicht nur die fünf Freunde seit Jahrzehnten schweigen? Hauptkommissarin Paulig aus München tappt lange im Dunkeln, bis sich ihr das ganze Ausmaß einer Tragödie zeigt …

 
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Das Stadtturmmäderl

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Seit 700 Jahren steht mitten auf dem Stadtplatz im niederbayerischen Straubing ein mittelalterlicher Wachturm. Seine markanten fünf Spitzen sind längst zum Wahrzeichen der Stadt geworden. Für Helga Seitz war der Turm lange Zeit mehr als nur eine Sehenswürdigkeit. Schließlich fand die 1940 in Nürnberg geborene Tochter einer Pfälzerin und eines Niederbayern nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs als »Ausgebombte« Unterschlupf in einer Mansardenwohnung im Straubinger Stadtturm. In »Das Stadtturmmäderl« erzählt die Autorin liebevoll und authentisch das oft nicht leichte Nachkriegsleben im Straubinger Stadtturm, gleichzeitig lässt sie an der Lebendigkeit und dem Glück einer Kindheit und Jugend trotz materieller Nöte und Existenzängste teilhaben.

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Helga Seitz, geborene Ziegler, wurde 1940 in Nürnberg geboren. Die Mutter war Pfälzerin, der Vater Niederbayer. Die Eltern siedelten aus beruflichen Gründen nach Straßburg im Elsaß über, nach der Bombardierung der Stadt durch die Amerikaner kehrten sie als »Ausgebombte« nach Deutschland zurück zur Großmutter in Niederbayern. Nach Beendigung des Krieges zog die Familie nach Straubing, in den Ostanbau des Straubinger Stadtturms, in dem die Familie vom Herbst 1945 bis August 1962 wohnte. Mit 19 Jahren begann sie nach dem Abitur das Studium in textilem Gestalten und Ernährungslehre an der Pädagogischen Hochschule München, nach dem Ersten Staatsexamen ein weiteres Studium an der Sportakademie München-Grünwald zur Ausbildung als Sportlehrerin. Nach dem Zweiten Staatsexamen war sie bis zu ihrer Pensionierung im gymnasialen Bereich als Fachlehrerin tätig.

 
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Ludwig II. und die Frauen

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Der Ludwig-II.-Kenner Alfons Schweiggert stellt in »Ludwig II. und die Frauen« mehr als 100 Frauen vor, die im Leben des Königs eine wichtige Rolle spielten. Es sind Frauen, die ihm entweder familiär nahestanden oder die er als Seelenverwandte verehrte, ebenso adelige Damen, die er hofierte und Frauen, die dem König zu Füßen lagen. Lebenspartnerinnen, Sängerinnen, Schauspielerinnen, bildende Künstlerinnen oder Schriftstellerinnen fehlen ebenso wenig wie die vielen historischen Frauen aus der Zeit der Bourbonenkönige, die der König vergötterte, sowie literarische weibliche Gestalten, die ihn faszinierten. Für Ludwig II. waren Frauen nicht nur eine Randerscheinung. Sie gehörten wesentlich zu seinem Leben und prägten und bereicherten es maßgeblich.

 
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Buch Augen Blicke

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Damit hatte die Jury des Kürzest-Geschichten-Wettbewerbs »Buch Augen Blicke« nicht gerechnet: Nach dem Start trafen in kurzer Zeit über hundert Geschichten ein: leidenschaftliche, leise und fröhliche Liebeserklärungen an das Buch, seine Leserinnen und Leser, an Buchhandlungen und Bibliothekare. Rasante, nachdenkliche oder skurrile Geschichten, in denen das Buch eine entscheidende Rolle spielt. Die zwanzig Gewinntertexte werden bei dem einen oder anderen Erinnerungen an eigene Erlebnisse in einer Buchhandlung wecken – oder die Lust, wieder einmal ein Buch in die Hand zu nehmen, denn: Lesen heißt durch fremde Hand träumen.

 
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Wintersommer

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Keiner wusste es besser als Shakespeare, dessen Klassiker »Romeo und Julia« in dem unterfränkischen Dorf Sommerhausen aufgeführt werden soll. Friedrich Fichte, ein junger Lehrer, hat sich das Ziel gesetzt, die feindseligen Dörfer Winterhausen und Sommerhausen einander näherzubringen. Mit viel Aufwand stellt er daher eine Theatergruppe mit Schülern aus beiden Ortschaften zusammen. Er hat alle Hände voll zu tun mit seiner pubertären Akteursschar, der er nicht nur die Flausen, sondern auch den Dialekt austreiben muss. Schließlich steht der große Abend bevor. Doch eine Sache ist bei der Premiere anders als bei den vielen Proben: Julia wacht nicht mehr auf...

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Michael Vogtmann, geboren 1952 in Straubing und aufgewachsen bei Würzburg, absolvierte eine Schauspielausbildung an der Falckenbergschule in München. Er hat Engagements an zahlreichen Theatern und Schauspielhäusern. Außerdem wirkt er in vielen Fernsehsendungen und -serien mit (u. a. »Der Bulle von Tölz«, »Polizeiruf 110«). Er lebt und arbeitet als freier Schauspieler, Regisseur und Autor in München und auf Mallorca.

 
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Betriebswirtschaft von Frau zu Frau

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In über 80 Prozent der mittelständischen und kleinen Betriebe in Deutschland sind Frauen – oft die (Ehe-)Partnerinnen des Firmenchefs – für die Finanzen zuständig. Theoretisch haben sie damit eine Schlüsselrolle im Unternehmen und einen ent­scheidenden Anteil am Betriebserfolg. Die Realität sieht jedoch anders aus: Weil sie häufig keine betriebswirtschaftliche Ausbildung haben, geben viele Frauen die Verantwortung über die Zahlen an den Steuerberater ab – und damit ihre »Macht über Zahlen« aus der Hand. Dabei sind Finanz- und Liquiditätsplanung sowie Kalkula­tion, sprich Controlling, unverzichtbar für ein langfristig gesundes Unternehmen. Die erfahrene Betriebswirtschaftlerin Heike Czalaun zeigt an vielen konkreten Beispielen, wie kreativ und wertvoll der Umgang mit Zahlen sein kann und wie eng Firmenerfolg und persönliche berufliche Erfüllung mit der Rückeroberung der Kontrolle über die Zahlen zusammenhängen. Ob BWL-Einsteigerin oder BWL-Geübte, die ihre Kenntnisse auffrischen will: Dieses anschauliche Praxishandbuch zeigt allen Frauen, wie’s geht.

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Heike Czalaun, Diplom-Ökonomin, studierte Wirtschaftswissenschaften in Augsburg mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung und Marketing. Sie arbeitete als Chefcontrollerin in verschiedenen Unternehmen, bis sie 1998 die Unternehmensberatung ZIS (Zahlen, Informationen, Sicherheit) gründete, aus der 2001 die Zahlwerk GmbH München hervorging. Ihre betriebswirtschaftliche Kompetenz und langjährige Praxiserfahrung in Handwerksbetrieben aus verschiedenen Branchen bringt sie in Trainings und Beratung in unterschiedlichsten Wirtschaftsbranchen ein.

 
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Mark Twain in Bayern

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Ein halbes Jahr seines Lebens hat Mark Twain – damals schon der weltberühmte Autor von Bestsellern wie »Die Arglosen im Ausland« (1869) oder »Die Abenteuer des Tom Sawyer« (1876) – in Bayern verbracht und sich dort pudelwohl gefühlt. Im Winter 1878/79 lebt er mit seiner Familie in München, wo u.a. große Teile seines Buchs »Bummel durch Europa« entstehen, im Sommer 1893 kehrt er mit seiner Frau nach Bayern zurück, diesmal nach Tölz, auch der Gesundheit wegen. Mark Twains Zeit in Bayern hat etliche Spuren in seinem Werk hinterlassen, freilich sehr verstreut und manches erst in seinem Nachlass entdeckt. In diesem Band erscheinen die bayerischen Texte Mark Twains erstmals gesammelt – zum Teil in deutscher Erstveröffentlichung – und mit ausführlichen Einleitungen, die den Zusammenhang zwischen seiner Zeit in Bayern und seinem Werk aufzeigen. Wir erleben die Unternehmungen, Freuden und Sorgen der Familie in Bayern, lesen die mit Witz, Faszination oder freundlichem Spott geschriebenen Impressionen von Twains Streifzügen durch Stadt und Land und betreten in seinen Erzählungen u.a. mit Schaudern und Ehrfurcht das Leichenschauhaus von München, in dem der Höhepunkt einer Schatz- und Rachegeschichte Mark Twains stattfindet.

 
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Wie Anna den Krieg fand

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Aus Geldsorgen nimmt der Schriftsteller Pallmann ein Stipendium an – dafür soll er in Verdun einen Text über die dortigen Gedenkstätten schreiben. Mit auf die Reise kommt seine Tochter Anna, ein Kind aus einer früheren, längst zerbrochenen Beziehung.

Auf der Reise wird schnell deutlich, dass Annas Vorstellung von Urlaub mit Vati am Meer nicht nur mit den Recherchearbeiten von Pallmann auf den Schlachtfeldern Verduns kollidiert. Doch vor der bizarren Kulisse aus Schützengräben und Kraterlandschaften spannt sich schließlich ein zartes Band der Vertrautheit zwischen Vater und Tochter …

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Arwed Vogel wurde 1965 geboren und wuchs im Umland von München auf. Er studierte Kulturwissenschaften in München und London und ist seit 1985 als Dozent für Literatur und Kreatives Schreiben tätig. Er unterrichtet an der Ludwig-Maximilians-Universität, dem Fraunhofer Institut sowie an verschiedenen Volkshochschulen. Neben der Veröffentlichung zahlreicher Erzählungen und Gedichte erschien 2003 sein erster Roman »Die Haut der Steine«. Vogel ist Mitbegründer verschiedener Literaturzeitschriften sowie des Münchner Literaturbüros und erhielt diverse Auszeichnungen für sein literarisches Schaffen und Engagement. Der Autor, Dozent und Übersetzer lebt in München und Wartenberg.

 
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Da kloa Prinz

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Ein wunderbares Geschenkbuch für alle Fans des kleinen Prinzen und alle, die das Bairische lieben!

Der »Kleine Prinz« auf Bairisch? Ja darf man das denn? Das feine, elegante, geschmeidige Französisch des zarten Märchentons eines Saint-Exupéry in ein möglicherweise weniger handsames Bairisch übertragen? Schon, ja. Im Dialekt steckt das Subjekt, der einzelne Mensch mit seiner ganz eigenen Sichtweise auf diese Welt, mit seiner Erfahrung der Welt, mit seiner persönlichen Lebenserfahrung. Im Dialekt wird die oft forciert behauptete Objektivität der sogenannten Hochsprache infrage gestellt. Diese ist regelgeleitet, unabhängig von der Person des Sprechenden. Sie ist Summe dessen, was in einem Lehrbuch als richtig bezeichnet wird. Diese Sprache kann auch ein Automat generieren, Dialekt sprechen kann nur ein Mensch. Und: Das Bairische trägt eine wunderbare Melodie in sich. Sie wird geradezu angelockt von dem Märchenton des französischen Textes und geht mit ihm eine Symbiose ein, die den Leser mitnimmt auf eine inspirierende Neuentdeckung dieses Klassikers der Weltliteratur.

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Gerd Holzheimer ist zwar ein oberbayerischer »Native Speaker«, als Sohn eines Landvermessers aber in verschiedenen bayerischen Bezirken aufgewachsen, hat die jeweiligen Dialekte auf den Straßen der Dörfer aufgeschnappt: oberpfälzisch, fränkisch, schwäbisch. Spätere berufliche Aufenthalte haben noch Klangfärbungen aus dem Allgäu, aus Oberösterreich und Wien hinzugefügt. Wahrheit aber ist, dass Hochdeutsch seine erste Fremdsprache war, der Latein, Altgriechisch, Englisch, Französisch, Neugriechisch und Portugiesisch folgten. Promoviert wurde Gerd Holzheimer in Bayerischer Literaturgeschichte und war am dortigen Institut jahrelang Lehrbeauftragter. Im Allitera Verlag sind von Gerd Holzheimer erschienen: »Auf Trüffeljagd im Fünfseenland« und »Zum Ammersee!«, außerdem gibt er hier die Zeitschrift »Literatur in Bayern« heraus.

 
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