Logo weiterlesen.de
Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Wenn das der Führer sähe … Von der Hitler-Jugend in Filbingers Fänge«

Wenn das der Führer sähe … Von der Hitler-Jugend in Filbingers Fänge

Acabus Verlag


Jacqueline Roussety lässt in ihrem Roman „Wenn das der Führer sähe …“ das schlesische Mohrau wieder lebendig werden: den Alltag in den 30er Jahren, die schlesischen Bräuche, die Jahreszeiten – und das erste Automobil. Doch von 1932 bis 1945 halten die nationalsozialistischen Ideologien auch in Schlesien Einzug und beeinflussen besonders die jungen Menschen. Walter Gröger war eines ihrer Opfer; Hans Filbinger, der Mann, der sein Todesurteil vergaß. Doch Walters Schwester vergaß nie … Schlesien in den 30er Jahren. Walter Gröger und seine Schwester Johanna wachsen behütet in Mohrau auf. Doch nach und nach zerstört der aufkeimende Nationalsozialismus die friedliche Idylle. Trotzdem zieht Walter Gröger freiwillig in den Krieg: Diese Gier nach Abenteuer, nach Heldentum! Er wird auf die „Scharnhorst“ geschickt – das große deutsche Kriegsschiff. Schnell wird aus dem Jugendtraum ein Albtraum. Am 26. Dezember 1943 wird die „Scharnhorst“ von der britischen Marine versenkt. Die Familie trauert, als überraschenderweise ein Brief von Walter aus dem Wehrmachtsgefängnis eintrifft. Er war nach einer durchzechten Weihnachtsfeier nicht auf sein Schiff zurückgekehrt … Daraufhin wird er wegen Fahnenflucht verhaftet und 1945 erschossen. Mitverantwortlich für das Todesurteil war Dr. Hans Karl Filbinger, der spätere Ministerpräsident Baden-Württembergs. Die Sätze, mit denen er versuchte, seine Taten zu rechtfertigen, erschüttern noch heute: „Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein.“ Im hohen Alter erzählt Johanna Gröger die Geschichte vom ungerechten Tod ihres Bruders. Die Autorin Jacqueline Roussety war tief berührt von dem Kampf der alten Frau um die Würde ihres Bruders, der in diesem apokalyptischen Krieg einen sinnlosen Tod sterben musste. Ein Schicksal, das viele andere Soldaten, aber auch Männer in Zivil, Frauen und Kinder erlitten. „Walter Gröger – er stand für mich stellvertretend für 30 000 wegen Desertion verurteilter Wehrmachtsoldaten; davon etwa 20 000 Urteile vollstreckt, verhängt von deutschen Richtern gegen junge Männer, die sich gegen diesen aussichtslosen Krieg entschieden hatten. … Demgegenüber stand ein Mann, der 93 Jahre alt werden durfte, immer gut gelebt hat, in der Politik tätig war – selbst nachdem er hatte zurücktreten müssen. Die Lebensläufe von Walter Gröger (1922–1945) und Dr. Hans Karl Filbinger (1913–2007) konnten nicht unterschiedlicher sein. Ihrer beider Begegnung im März 1945 zog für den einen eine „politische Affäre“ nach sich, für den anderen bedeutete sie den frühen, aus heutiger Sicht ungerechten Tod.“ (Jacqueline Roussety)

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Die Ermittlung. Die wahre Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie aus Hamburg«

Die Ermittlung. Die wahre Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie aus Hamburg

Acabus Verlag


Am 30. Januar 1933 sitzt ein deutsch-jüdischer Beamter in seinem Büro im Finanzamt Baumeisterstraße in der Hamburger Innenstadt. Soeben wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Anfangs scheint es, als sollte Hitlers Ernennung den Beamten Gustav Wächter nicht nennenswert beeinflussen. Dann aber brennt in Berlin der Reichstag und die Veränderungen kommen Schlag auf Schlag. Das Berufsverbot für Juden betrifft zunächst vorrangig seine Söhne. Gustav Wächter ist schon zu lange beim Finanzamt, als dass er nach dem neuen Gesetz zur „Arisierung“ entlassen werden könnte. Um ihn loszuwerden, verfassen einige Kollegen ein anonymes Schreiben mit Vorwürfen gegen ihn, woraufhin eine Ermittlung eingeleitet wird. Diese Ermittlung, deren Akte im Hamburger Staatsarchiv erhalten ist, bildet ein einzigartiges Zeitdokument. Dieses Buch basiert auf den unveröffentlichten Dokumenten. Hier dürfen sich der deutsch-jüdische Beamte Gustav Wächter und seine Kollegen mit ihren eigenen Worten rechtfertigen oder anklagen. Wir lernen überzeugte Nationalsozialisten und Opportunisten kennen, aber auch die engen Freunde der Wächters.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Dich gibt's nur dreimal für mich«

Dich gibt's nur dreimal für mich

SuKuLTuR | SONNENBRAND / Reihe für Autofiktionen


Gestern Nachmittag, ein Mädchen in der Straßenbahn, 15 Muttermale formierten sich, dicht gedrängt, auf ihrem linken Oberarm. Niedliche Form von Überfluss. Und durch das Aufschreiben solcher Momente will ich mir das Erinnerte über offener Flamme gefügig machen.

---

René Kemp, geboren 1982, lebt und arbeitet als bildender Künstler in Köln. Seit 2014 schreibt er in seinem Internet-Journal »Dich gibt's nur dreimal für mich« über Ambition und Wirklichkeit, Realität und Kunst.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Auf einer Kugel im Weltall«

Auf einer Kugel im Weltall

Pendragon


Erinnerungen tragen das Gestern ins Heute. In diesem Buch sind Erfahrungen und Bilder aufgezeichnet, die im Bewusstsein der Autorin auftauchten. Es sind Erinnerungsstücke aus den 20er Jahren bis heute. Zwei Städte spielen dabei eine Rolle. Es ist ihre Geburtsstadt Leipzig, in der sie aufwächst, die sie verlässt und später wieder sucht. Bielefeld, wo sie seit 1953 lebt, blieb ihr lange, aber nicht für immer, fremd.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Jede Sorte von Glück«

Jede Sorte von Glück

Aufbau Digital


In Brigitte Reimanns Leben gab es nur zwei Konstanten: die Liebe zu ihrer Familie und die Besessenheit vom Schreiben. In den bislang unveröffentlichten Briefen an die Eltern berichtete sie besonders stolz, witzig oder zerknirscht vom Auf und Ab der Erfolge, Erlebnisse und Eroberungen. Weil beide Eltern tolerant und warmherzig waren, hatte sie wenig Scheu, Probleme vor ihnen auszubreiten. So führen ihre Briefe auf sehr persönliche Weise durch ihr wechselvolles Leben, durch jede Sorte von Glück und Unglück: Sie berichten vom Schreiben, von Auseinandersetzungen mit Verlagen, von Kulturpolitik, Krankheiten, Partnerkonflikten und Alltagsproblemen von Auto bis Zahnschmerzen. Da Brigitte Reimann regelmäßig nach Hause schrieb, erfährt man nun auch von Ereignissen, über die die Tagebücher schweigen.

---

Brigitte Reimann, geb. 1933 in Burg bei Magdeburg, war Lehrerin und seit ihrer ersten Buchveröffentlichung 1955 freie Autorin. 1960 zog sie nach Hoyerswerda, 1968 nach Neubrandenburg. Nach langer Krankheit starb sie 1973 in Berlin. Wichtigste Veröffentlichungen: Die Frau am Pranger (Erzählung, 1956), Ankunft im Alltag (Erzählung, 1961), Die Geschwister (Erzählung, 1963), Das grüne Licht der Steppen. Tagebuch einer Sibirienreise (1965), Franziska Linkerhand (Roman, 1974, vollständige Neuausgabe 1998), Ich bedaure nichts. Tagebücher 1955-1963 (1997, als Lesung mit Jutta Hoffmann DAV 066-5), Alles schmeckt nach Abschied. Tagebücher 1964-1970 (1998, als Lesung mit Jutta Hoffmann DAV 110-6). Außerdem erschienen die Briefwechsel mit Christa Wolf, Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen 1964-1973 (1993), mit Hermann Henselmann, Mit Respekt und Vergnügen (1994); Aber wir schaffen es, verlaß Dich drauf. Briefe an eine Freundin im Westen (1995), und mit Irmgard Weinhofen, Grüß Amsterdam. Briefwechsel 1956-1973.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Tolstoy and Tolstaya«

Tolstoy and Tolstaya

Donskov, Andrew (Hrsg.) | University of Ottawa Press


Both Lev Nikolaevich Tolstoy (1828–1910) and his wife Sofia Andreevna Tolstaya (1844–1919) were prolific letterwriters.

Lev Nikolaevich wrote approximately 10,000 letters over his lifetime — 840 of these addressed to his wife. Letters written by (or to) Sofia Andreevna over her lifetime also numbered in the thousands. When Tolstaya published Lev Nikolaevich’s letters to her, she declined to include any of her 644 letters to her husband. The absence of half their correspondence obscured the underlying significance of many of his comments to her and occasionally led the reader to wrong conclusions.

The current volume, in presenting a constantly unfolding dialogue between the Tolstoy-Tolstaya couple — mostly for the first time in English translation — offers unique insights into the minds of two fascinating individuals over the 48-year period of their conjugal life. Not only do we ’peer into the souls’ of these deep-thinking correspondents by penetrating their immediate and extended family life — full of joy and sadness, bliss and tragedy but we also observe, as in a generation-spanning chronicle, a variety of scenes of Russian society, from rural peasants to lords and ladies. 

This hard-cover, illustrated critical edition includes a foreword by Vladimir Il’ich Tolstoy (Lev Tolstoy’s great-great-grandson), introduction, maps, genealogy, as well as eleven additional letters by Sofia Andreevna Tolstaya published here for the very first time in either Russian or English translation. It is a beautiful complement to My Life, a collection of Sofia Tolstaya’s memoirs published in English in 2010 at the University of Ottawa Press.

---

This is truly a magisterial book: a welcome and valuable addition to the library of any Tol­stoy scholar and to those interested in the life and works of Sofia Andreevna Tolstaya. 

---

"Andrew Donskov and his team based at the University of Ottawa have just produced a new gem: a collection of the correspondence between the Tolstoys from their courtship in the early 1860s through to Tolstaya's last unsent letter on the eve of her husband's death. (...) Tolstoy and Tolstaya: A Portrait of a Life in Letters is the epistolary novel of one of the world's greatest literary couples. And for the first time, both have an equal voice."

---

There are elements in their relationship that

are so very universal, particularly the weighing and measuring and comparing of the contributions of each of the spouses to the union and to the household.  It is refreshing to have this unvarnished, un-romanticized window on the relationship of such a famous and fascinating couple. It is almost literary voyeurism.  Imagine having one's own relationship laid bare for public consumption in this way.  

---

"Tolstoy and Tolstoya includes the letters Sofia and Lev wrote to each other (...) not without occasional arguments and indeed fierce fights, deaths of children, and problems with peasants."

---

The Tolstoys had things to say — to each other and to the world. And because that communication was written down in the form of letters to each other, it is possible to compile their thoughts into a book. (...) It is a companion book to [Andrew Donskov] earlier, highly regarded collection of Sofia Tolstoy’s memoirs called My Life, published in 2010. Donskov is a distinguished professor of languages at the University of Ottawa and a respected expert on Tolstoy and his wife.

---

It is a treasure! (...) such a fine volume. It will stand for ages as

the book in its field.

---

Andrew Donskov and his team based at the University of Ottawa have just produced a new gem (...) The volume also includes a wealth of contextualizing information—from detailed family trees and a list of Russian geographical names to a lengthy introduction by the editor, photographs of the Tolstoy family, a chronology and detailed index. The editors have done everything they can to make the book both broadly accessible and also of interest to experts. It succeeds in both of these tasks. As a Tolstoy scholar well versed in the vicissitudes of his life and thought, and as a human being who cares about questions of love and intimacy, I found it illuminating and at times heart-wrenching to immerse myself in this correspondence. It brings to life both the writers and their intense relationship. Even the many letters I had read before took on a new meaning when placed in the context of this greater dialogue.

---

So how did the written memoirs of Tolstoy's indomitable wife, Sofia Tolstaya (the Russian feminine version of Tolstoy), one of the most important and anticipated works in modern Tolstoy scholarship, land at a university press in Canada's capital city? As with most things in academia, it involves an almost obsessive love of the subject, and lots of time. (...) To publish on Tolstoy you need permission from one of the two directors. Or, as [Andrew] Donskov jokingly puts it: "The only way to get something from Russians is to know them." (...) When Tolstaya's memoirs were scheduled to be printed in Russia as a coffee-table book, Donskov was entrusted with creating the full scholarly edition, as well as the obligation to treat the material as seriously as it deserved.

---

Tolstoy and Tolstaya: A Portrait of a Life in Letters offers 239 of more than 1500 letters the couple wrote to each other in the decades ahead, as Tolstoy became a celebrated author and Sonya his respected wife. It's a weigthy, fluently translated book of 400 large-format pages, a solemn product of serious scholarship, announcing itself, a little self-righteously, as an important tool for future Tolstoy studies.

---

Andrew Donskov, member of the Royal Society of Canada, is Distinguished Professor at the Department of Modern Languages and Literatures of the University of Ottawa. His research focuses on Russian theatre and drama during the nineteenth century, Russian peasant literature, the Doukhobors, and the literary career of Leo Tolstoy. He received the Tolstoy Medal for Distinguished Contributions to Tolstoy Studies, awarded by the L.N. Tolstoy Museum in Moscow, in 2015.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Reading Vincent van Gogh«

Reading Vincent van Gogh

Athabasca University Press


Soon after his death, Vincent van Gogh’s reputation grew and developed through the remarkably symbiotic relationship evident between his paintings and letters. However, the sheer bulk and complexity of Van Gogh’s complete surviving correspondence presents a formidable challenge to those who wish to read and analyze the whole text as a literary work.

Reading Vincent van Gogh is at once an interpretive guide to Van Gogh’s letters and a distillation of the key themes that reoccur throughout his collected letters—foremost among them the motifs of suffering, love, imagination, and the ineffable. In this indispensable, synoptic view of the letters, Patrick Grant makes the main lines of Vincent van Gogh’s thinking accessible and displays the arresting vividness of the well-known artist’s writing.

---

Patrick Grant, professor emeritus of English at the University of Victoria, is best known for his studies on literature and religion. He is the author, most recently, of two other criticisms of Van Gogh's letters, The Letters of Vincent van Gogh (2014) and My Own Portrait in Writing (2015).

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Unforgetting Private Charles Smith«

Unforgetting Private Charles Smith

Athabasca University Press


Private Charles Smith had been dead for close to a century when Jonathan Hart discovered the soldier’s small diary in the Baldwin Collection at the Toronto Public Library. The diary’s first entry was marked 28 June 1915. After some research, Hart discovered that Charles Smith was an Anglo-Canadian, born in Kent, and that this diary was almost all that remained of this forgotten man, who like so many soldiers from ordinary families had lost his life in the First World War. In reading the diary, Hart discovered a voice full of life, and the presence of a rhythm, a cadence that urged him to bring forth the poetry in Smith’s words. Unforgetting Private Charles Smith is the poetic setting of the words in Smith’s diary, work undertaken by Hart with the intention of remembering Smith’s life rather than commemorating his death.

---

Jonathan Locke Hart is a Canadian poet and professor at Shanghai Jiao Tong University. His recent work in comparative literature includes The Poetics of Otherness, a study of the literature of war.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Leo Tolstoy in Conversation with Four Peasant Sectarian Writers«

Leo Tolstoy in Conversation with Four Peasant Sectarian Writers

Forrest, Michelle (Hrsg.) | University of Ottawa Press


The theme of the peasantry is central throughout most of Tolstoy’s long career. His obsession with this class is seen not just as a matter of social or humanitarian concern, but as a response to the questions of “how to live a good life” and “what is the meaning of life that an inevitable death will not destroy?” These questions plagued him his entire life.

The letters he exchanged with the four major peasant sectarian writers (Bondarev, Zheltov, Verigin, and Novikov) reveal that Tolstoy was matched as a profound thinker by his correspondents, as they converse on religious-moral questions, the meaning of life and how one should strive to find it, and on a wide array of burning social and personal problems. Reading through the analysis and the extensively annotated letters as a unified whole, elucidates the progressive development of the ideas they shared (and where these diverged) and which guided Tolstoy’s and his correspondents’ lives.

Juxtaposing Tolstoy’s letters with those of his four sectarian correspondents makes them even more significant as it shows them in their original context – a dialogue, or conversation. Also, with the aim to present the conversation in an even broader context, Andrew Donskov briefly discusses Tolstoy’s relationship with peasants in general as well as with each of the four individual writers in particular. In addition, he provides a background sketch of two major religious groups, namely the Doukhobors and the Molokans, both of which still claim sizeable populations of followers in North America today.

Originally

published in 2008 by the Slavic Research Group at the University of Ottawa under

the title Leo Tolstoy and Russian peasant

sectarian writers: Selected correspondence, the expanded University of

Ottawa Press edition includes 44 letters never published in English, out of

the total 155 letters. Correspondence

translated by John Woodsworth.

This book is published in English. 

-

La paysannerie traverse la longue carrière de Tolstoï. Son obsession avec cette classe sociale doit être comprise non seulement comme une préoccupation sociale ou humanitaire, mais aussi comme une réponse aux questions « Comment mener une belle vie? » et « Quel est le sens de la vie que la mort inévitable ne saurait détruire? » qui l’ont hanté sa vie durant.

La correspondance qu’ont échangée Tolstoï et quatre écrivains sectaires et liés à la paysannerie (Bondarev, Zheltov, Verigin et Novikov) révèle de grands penseurs. Au fil des échanges, les questions de religion et de moralité, du sens de la vie et comment faire pour le découvrir, et d’une gamme de questions sociales et personnelles du jour sont abordées. La lecture et l’analyse de cet ensemble d’échanges épistolaires enrichis de notes détaillées témoigne du développement progressif des idées qu’ils partageaient (ainsi que leurs divergences), et qui ont guidé la vie de chacun d’entre eux.

La juxtaposition des lettres de Tolstoï et de ses quatre correspondants sectaires, qui sont présentées dans leur contexte original de dialogue – ou de conversation – permet d’en pleinement apprécier l’importance. Dans le but de situer cette conversation dans un contexte plus grand, Andrew Donskov aborde la question de la relation qu’entretient Tolstoï avec les paysans en général, d’une part, de même qu’avec chacun de ces quatre écrivains, d’autre part. Il offre par ailleurs un texte de présentation sur les Doukhobors et les Molokans, deux groupes confessionnaux qui comptent encore aujourd’hui un nombre appréciable d’adeptes en Amérique du Nord.

Ce livre est publié en anglais.

---

Andrew Donskov, member of the Royal Society of Canada, is Distinguished Professor at the Department of Modern Languages and Literatures of the University of Ottawa. His research focuses on Russian theatre and drama during the nineteenth century, Russian peasant literature, the Doukhobors, and the literary career of Leo Tolstoy. He received the Tolstoy Medal for Distinguished Contributions to Tolstoy Studies, awarded by the L.N. Tolstoy Museum in Moscow, in 2015.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Empfehlen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Ich liebe dich. Für immer«

Ich liebe dich. Für immer

Aufbau Digital


Salka Viertel lernte Greta Garbo 1930 auf einer Dinnerparty des Regisseurs Ernst Lubitsch in Beverly Hills kennen. Garbo, damals 24 Jahre alt und auf dem Höhepunkt ihrer Popularität, doch scheu und verletzlich, ließ sich von der begnadeten Netzwerkerin Viertel in einen exquisiten Kreis von Künstlern und Intellektuellen einführen, unter ihnen Sergej Eisenstein, Charles Chaplin, Aldous Huxley, Hanns Eisler, Max Reinhardt und Lauren Bacall. Eine Dekade lang galt das äußerlich so ungleiche Gespann als das glamouröseste weibliche Duo Hollywoods, doch ihr gesamtes weiteres Leben blieben die beiden Frauen einander eng verbunden. Viertels intime Aufzeichnungen und Briefe zeigen uns ein neues Bild der Garbo, das den Menschen hinter dem Mythos erkennbar werden lässt. Nicole Nottelmann rekonstruiert eine Freundschaft, in der es um Schein und Sein, Liebe und Verrat, Unterwerfung und Selbstverwirklichung ging.

Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Empfehlen