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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Albert Camus«

Albert Camus

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Als Albert Camus 1913 in der Nähe von Algier zur Welt kam, deutete nichts darauf hin, dass er eines Tages von Frankreich aus das Lebensgefühl einer ganzen Generation prägen sollte. Seine Romane und Dramen, seine Essays zur Philosophie und zur Politik handeln von den großen Fragen der menschlichen Existenz: Freiheit, Schuld, Verantwortung. „Die Pest“ und „Der Fremde“, „Der Mythos des Sisyphos“ und „Der Mensch in der Revolte“ faszinieren daher ebenso heutige Leser. Für Martin Meyer ist Camus einer der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts überhaupt. Sein Buch erklärt Camus‘ Werk und stellt es in den Zusammenhang seiner Zeit. Zum 100. Geburtstag gilt es Camus als großen Zeitgenossen zu entdecken.

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Martin Meyer, 1951 in Zürich geboren, studierte Philosophie, Literatur und Geschichte. 1974 wurde er Redaktor im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, das er seit 1992 leitet. Im Hanser Verlag sind zuletzt erschienen: Tagebuch und spätes Leid (Über Thomas Mann, 1999) und Piranesis Zukunft (Essays zu Literatur und Kunst, 2009).

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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Vivienne Westwood«

Vivienne Westwood

Bastei Entertainment


Sie ist eine der schillerndsten, exzentrischsten und interessantesten Frauen, die es derzeit im Fashion Business gibt. Stardesignerin Vivienne Westwood erzählt gemeinsam mit Ian Kelly in diesem Buch zum ersten Mal ihr Leben.

Es ist die Geschichte einer Frau aus einfachen Verhältnissen, die sich selbst das Schneidern beibrachte und damit die Grundlage ihrer in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte schuf. Ihre berühmten Kreationen trugen dazu bei, dass der Punk beim Mainstream ankam, sie machte Mode zur Kunst, die den Körper umgibt.

Sie steht heute für Glamour ebenso wie für politische und ökologische Ideale und prägt die Avantgarde Englands. Mit ihrer unkonventionellen Lebensweise und Kreativität schrieb Vivienne Westwood nicht nur Modegeschichte, sondern beeinflusste auch die Pop- und Kulturgeschichte nachhaltig.

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"Unbedingt lesenswert!" Glamour

"Wer schon immer wissen wollte, wie man im Alter wild und gefährlich bleibt - hier drin stehts!" Annabelle

"Das Buch ist dank seiner Hauptfigur opulenter als jeder Historienroman und ein lesenswerter Beitrag zu Westwood, Punk, Mode und der jüngeren Geschichte der englischen Geschichte." Petra

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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Ich bin der eselhafteste Mensch, den ich je gekannt habe - Gesamtedition«

Ich bin der eselhafteste Mensch, den ich je gekannt habe - Gesamtedition

Aufbau Digital


Sie denken, Sie kennen Mark Twain? Weit gefehlt

Twain in Höchstform: Amerikas größter Humorist offenbart uns ungekannte Geheimnisse und Abenteuer seiner Autobiographie – noch vertraulicher und persönlicher. Die deutsche Erstübersetzung mit einer Fülle nie publizierter Texte.

"Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben." Mark Twain

Nach dem furiosen Auftakt geht es endlich weiter – humorvoll, verspielt und bissig, wie wir Twain lieben, zugleich aber unverstellt, empfindsam und privat wie selten zuvor. Als wütender Zeitkritiker und melancholischer Einsiedler, liebender Familienmensch und bedingungsloser Tierfreund, geselliger Entertainer und sportliche Niete spricht er über alles, was ihn und uns bewegt: skrupellose Steuerhinterzieher, geschätzte Schriftstellerkollegen und Champagnertränen lachende Politiker, die Wesensart von Gott und sein Faible für College-Mädchen. Über Einsamkeit und die ganz große

Liebe, seine drei Babykatzen und deren Ähnlichkeiten mit den Menschen. Laute Lacher und tiefgründige Gedankengänge sind garantiert.

Mark Twain in Höchstform - empfindsam, mitteilsam und persönlich wie nie zuvor.

"Endlich gibt es mehr von Twains weitreichenden, klugen und stets freimütigen Bekenntnissen. Sie erst lassen uns diesem größten Humoristen Amerikas richtig verstehen." The New Yorker

Diese Gesamtedition enthält den kompletten von Mark Twain verfassten Text seiner Autobiographie und einen 270 Seiten starken Materialienband inkl. zahlreicher Anmerkungen zu den Diktaten, der Kurzbiographien von Mark Twain und seiner Familie,Register und Zusätzen.

Außerdem erhältlich: Mark Twain: »Ich bin der eselhafteste Mensch, den ich je gekannt habe - Textedition«.

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Mark Twain wurde am 30.11.1835 in Florida (Missouri) geboren. Sein eigentlicher Name ist Samuel Langhorne Clemens. Der Vater starb 1847, und Twain musste im Alter von zwölf Jahren die Schule abbrechen und begann eine Lehre als Schriftsetzer. Mit 17 Jahren ging er nach New York, dann nach Philadelphia, wo er die ersten Reiseskizzen schrieb.

Von 1857 bis 1860 war er Lotse auf dem Mississippi, nahm am Sezessionskrieg auf der Seite der Konföderierten teil und war 1861 Silbersucher in Nevada. 1864 lebte er in San Francisco, 1866 als Reporter auf Hawaii und 1867 als Reisender in Europa und Palästina. Er gründete einen Verlag, musste aber 1894 Konkurs anmelden und ging auf Weltreise, um mit Vorträgen seine Schulden abzutragen.

Mark Twain starb am 21.4.1910 in Redding (Connecticut).

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Pensamiento Salvaje, lo mejor de Henry David Thoreau

Cooltura


“Escrito para la mayoría de los hombres descontentos con su vida, pero que creen poder mejorarla”, dice Thoreau sobre uno de los ensayos que conforman este libro. El autor, defensor incansable de la naturaleza y la libertad, recorre en esta selección el sentido profundo de la existencia y expone en pasajes intensamente críticos su visión sobre la inutilidad de las obligaciones que nos impone el sistema social.

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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Erinnerungen an Schulzenhof«

Erinnerungen an Schulzenhof

Aufbau Digital


Nach außen schien es eine Idylle, das Leben des Schriftstellerpaars Eva und Erwin Strittmatter in Schulzenhof. Ihrem ältesten gemeinsamen Sohn war es zeitweilig ein „Alptraum in schöner Landschaft“. Es brauchte diese Erinnerungen – mal hart, mal heiter -, um die Eltern in einem anderen Licht zu sehen.

„Drei Jahre, bevor meine Mutter starb, veröffentlichte sie ein Buch über ihr Leben. Wie Vater das Schulzenhofer Leben sah, kann man in seinen Tagebüchern lesen. – Meine Eltern haben das ihre gesagt, und also sage ich das meine. So einfach ist das – und so schwer.“

Er heißt Erwin wie sein Vater, seinen Familiennamen hat er längst abgelegt. Im Jahr 2001 beginnt er, in Briefen von seiner Kindheit und Jugend zu erzählen: Wie auch seine Brüder wurde er schon als Kleinkind der Großmutter in Obhut gegeben. Bei den Besuchen und als er später dort lebte, musste er sich dem strengen „System Schulzenhof“ des Vaters fügen, der alles seinem Werk unterordnete. Mal hart, mal heiter schildert Berner, wie zerrissen die Mutter zwischen der Liebe zu ihren Söhnen und der Bewunderung für den Mann war. Während er sich nun erinnert, rücken ihm die alten Konflikte und Verletzungen schmerzlich nah. Er hält es aus, er verändert sich, er differenziert, streitet und findet endlich die innere Freiheit, die Eltern zu akzeptieren, wie sie waren.

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Erwin Berner wurde 1953 als ältester Sohn von Eva und Erwin Strittmatter geboren. Er war ein vielbeschäftigter Bühnen- und Fernsehschauspieler, u. a. in „Adel im Untergang“, „Sonjas Rapport“, „Die Verführbaren (Ein ernstes Leben)“, „Ein altes Herz geht auf die Reise“ und „Zur See“. Er lebt in Berlin und schreibt Stücke, Gedichte, Liedtexte und Prosa.

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Das gabs früher nicht

Aufbau Digital


Von der nahen Vergangenheit und der fernen Gegenwart

Wofür braucht der Mensch einen „Wellnesswecker“? Wieso streben alle einen definierten Body an, aber sprechen ein undefinierbares Deutsch? Und wenn alle auf Stand-by sind, warum haben dann so wenige einen Standpunkt? – Indem er das Früher mit dem Heute vergleicht, rechnet Bernd-Lutz Lange mit dem Zeitgeist ab.

„Es scheint mir, dass ich in eine Zeit geraten bin, in der vieles, was sich zum Teil über Jahrhunderte erhalten hat, nun verschwindet.“

Seit je haben bahnbrechende Erfindungen die Gewohnheiten und den Alltag der Menschen gravierend verändert. Man denke daran, wie das Telefon, die Elektrizität oder das Automobil das Leben der Menschen beschleunigt haben. Doch kein Vergleich mit heute: Über das Internet drängt die ganze Welt in unseren Kopf, und so gibt es nur noch bewegte Männer, Frauen und Kinder. Zu keiner anderen Zeit bestand ein solcher Überfluss an Waren, Informationen, Grellheit und durchaus auch an Freiheit. Aber es gibt einen Nachholbedarf an Gerechtigkeit, Stille, Bildung des Kopfs und des Herzens. – Mit Wehmut, Schärfe und Witz erzählt Bernd-Lutz Lange von den Sitten und Traditionen, die im Laufe seines Lebens verloren gegangen sind. Als kluger Kritiker des Zeitgeists hinterfragt er die Rasanz unserer Zeit und mahnt zum Innehalten. Denn der Wandel gewinnt weiter an Fahrt. Aber gewinnen wir auch?

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Bernd-Lutz Lange, geboren 1944 in Ebersbach/Sachsen, wuchs in Zwickau auf. Nach einer Gärtner- und Buchhändlerlehre studierte er an der Fachschule für Buchhändler in Leipzig. 1966 war er Gründungsmitglied des Kabaretts „academixer“, von 1988 bis 2004 trat er im Duo mit Gunter Böhnke auf, seitdem arbeitete er vorwiegend mit der Sängerin und Kabarettistin Katrin Weber.

Von Bernd-Lutz Lange liegt inzwischen rund ein Dutzend Bücher vor. Im Aufbau Verlag sind „Dämmerschoppen“, „Magermilch und lange Strümpfe“, „Mauer, Jeans und Prager Frühling“, „Ratloser Übergang“, “Das Leben ist ein Purzelbaum” sowie „Davidstern und Weihnachtsbaum“ lieferbar. 2013 erschien im Aufbau Verlag „Nischd wie hin. Unsere sächsischen Lieblingsorte“ (zusammen mit Tom Pauls). 2014 erhielt Bernd-Lutz Lange das Bundesverdienstkreuz.

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Lion Feuchtwanger

Aufbau Digital


Eine Jahrhundertgestalt in neuem Licht

Mit „Jüd Süß“ und „Margarete Maultasch“ wurde Feuchtwanger weltberühmt. Die Nazis zwangen den selbstbewussten Juden ins Exil, wo er den „Wartesaal-Zyklus“ und die „Josephus-Trilogie“, eines seiner modernsten Werke, vollendete, die Romane „Goya“ und „Die Jüdin von Toledo“ schrieb. Sein demokratisches und sozialistisches Engagement, vor allem der Bericht „Moskau 1937“ haben den Streit um seine Person über seinen Tod hinaus nicht verstummen lassen. Weil er sich nie öffentlich von der Sowjetunion distanzierte, geriet der Autor auch im Kalten Krieg zwischen die ideologischen Fronten. Wie jüngst erschlossene Dokumente belegen, war er kein dem Kommunismus verfallener Ästhet, sondern ein skeptischer Optimist, dessen Reflexionen über Geist und Macht aktuell geblieben sind.

Feuchtwangers Weg vom Außenseiter im großbürgerlichen jüdischen Elternhaus in München zum Bohemien und streitbaren Theaterkritiker bis zum Kosmopoliten und Weltautor im kalifornischen Exil spiegelt einen wichtigen Teil der Zeit- und Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts wider. Der Schriftsteller schrieb 17 Romane, die in 25 Sprachen erschienen, Dramen, Kurzgeschichten und ein umfangreiches publizistisches Werk. Sein Leben war geprägt von intensiver schriftstellerischer Arbeit und erotischen Abenteuern. Er war ein Aufklärer, fasziniert von der Idee, Geschichte mit literarischen Mitteln auszudeuten. Das Judentum blieb ihm Heimat, als er von den Nazis vertrieben und 1940 in Frankreich interniert wurde, dann in die USA floh, wo man ihm die Einbürgerung verweigerte. Feuchtwanger glaubte an die Vernunft. Er engagierte sich mit Bertolt Brecht, Heinrich und Thomas Mann, Anna Seghers und anderen im Kampf gegen die Nazibarbarei. 1936 reiste er in die Sowjetunion. In seinem Moskau-Buch verklärt er die Stalin-Diktatur, in seinen Romanen erzählt er vom „argen Weg der Erkenntnis“, den wir zu gehen haben.

Wilhelm von Sternburg verknüpft die Darstellung von Feuchtwangers Leben und Werk mit der Epochengeschichte. Seine Biographie regt an, diesen Autor neu zu lesen.

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Wilhelm von Sternburg, Jahrgang 1939, war über dreißig Jahre lang Journalist für verschiedene Zeitungen sowie für Rundfunk und Fernsehen, u. a. Chefredakteur beim Fernsehen des Hessischen Rundfunks, seit 1993 freier Schriftsteller und Publizist. Sternburg hat u. a. Biographien über Konrad Adenauer, Lion Feuchtwanger, Carl von Ossietzky, Arnold Zweig und Erich Maria Remarque veröffentlicht sowie weitere Titel zu historischen und kulturellen Themen. Letzte Buchveröffentlichungen: Deutsche Republiken. Scheitern und Triumph der Demokratie (1999), Als Metternich die Zeit anhalten wollte. Unser langer Weg in die Moderne (2003), Die Geschichte der Deutschen (2005).

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Unser Vater Charles Dickens

Aufbau Digital


Charles Dickens’ heiterste Seiten

Die hier erstmals übersetzten Erinnerungen der Kinder an ihren Vater zeigen Dickens von einer unbekannten Seite. Alexander Pechmann hat sie mit Notizen und Briefen des Dichters zu einem lebendigen und liebenswerten Porträt zusammengestellt.

„Manchmal ist es gut, wie die Kinder zu sein“, war ein Rat von Charles Dickens, den er selbst gern befolgte. Er wohnte mit seiner Familie in Gad's Hill Place, einem Landhaus südöstlich von London. Schon als Neunjähriger hatte er es entdeckt. Rund dreißig Jahre später konnte der mittlerweile berühmte Autor das Anwesen kaufen, das Schauplatz dieses bezaubernden Porträts ist: Erzählt wird von Weihnachtsfeiern und Polkaabenden, von Bulldoggen, Bernhardinern und Grip, Dickens’ Lieblingsraben, von Kinderkrankheiten, Kricket-Turnieren und der Arbeit an seinen großen Romanen. Neben heiteren Anekdoten werden auch traurige Momente dargestellt bis hin zur ergreifenden Schilderung von Dickens' plötzlichem Tod.

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MARY oder MAMIE DICKENS (1838–1896) war die älteste Tochter von CHARLES DICKENS (1812–1870). Nach dessen Tod gab sie die erste Briefsammlung ihres Vaters mit heraus.

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CHARLIE DICKENS (1837–1896), das erste der zehn Kinder von CHARLES DICKENS (1812–1870), war Autor sowie Herausgeber von „All the Year Round“, dem von seinem Vater gegründeten Magazin.

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Klaus Schlesinger

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Der sanfte Rebell

Klaus Schlesinger gehörte zur „Generation der Eigensinnigen“ wie Plenzdorf und Jurek Becker; er blieb - im fliegenden Wechsel zwischen den Systemen - lebenslang an seine Stadt gebunden; galt als Anarchist mit Prinzipien; verließ die DDR, ohne von ihr zu lassen; war ein Realist, der Surrealem zuneigte; als Erzähler aus-schweifend und präzis; er war umtriebig und verlässlich, herzlich und widerspenstig.

Wer mit dieser materialreichen Biographie seinen Spuren folgt, durchquert gleich-zeitig sechzig Jahre deutsch-deutscher Geschichte.

„Ohne meinen Lebenskreis, der einen Radius von höchstens fünf Kilometern hat, jemals für länger zu verlassen, habe ich die Nachteile dreier Gesellschaftssysteme erfahren können“, resümierte Klaus Schlesinger mit Anfang fünfzig kurz bevor er nach der Vereinigung eine vierte Variante kennenlernen sollte. Als einer der wichtigsten deutschen Gegenwartsautoren - befreundet mit Kollegen wie Stefan Heym, Franz Fühmann, Ulrich Plenzdorf - hat er in seinen Büchern ein ganz besonderes „Tableau deutscher Nachkriegsgeschichte von unten“ (Hannes Krauss) geliefert. Ein Mann von Prinzipien, der nicht zu vereinnahmen war, der die DDR verlassen hat, ohne im Westen anzukommen, der in keinem System die Auseinandersetzung scheute, nicht abließ, nach Gerechtigkeit und Schuld zu fragen und einen Projektionsraum für Utopie zu suchen.

„Ich glaube, es gibt Alternativen, vor die ein Mensch nicht gestellt werden sollte.“ Klaus Schlesinger

„Schlesinger, das ist der Gerechte, der nichts von sich hermacht. Er ist der Standfeste, der jedes Podest verschmäht; er ist der Versöhnliche, der sich nichts abhandeln lässt. Dieser Beständige, der dem Wandel nicht nachläuft, erfährt ihn an sich selbst und fasst ihn in Worte.“ Friedrich Dieckmann

„Ein sanfter und entschiedener, heiterer und teilnehmender Mann, auf dessen Witz ebenso Verlass war wie auf etwas, das den Namen Weisheit verdiente.“ Friedrich Dieckmann

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Astrid Köhler, geboren 1965, studierte in Jena Germanistik, promovierte an der FU in Berlin und ist Reader in German am Queen Mary College, University of London. Sie lebt in London und Berlin.

Neben zahlreichen Aufsätzen und Herausgaben veröffentlichte sie: Salonkultur im klassischen Weimar: Geselligkeit als Lebensform und literarisches Konzept (1996) sowie Brückenschläge. DDR-Autoren vor und nach der Wiedervereinigung (2007).

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Erwin Strittmatter

Aufbau Digital


Annäherung an eine umstrittene Biographie.

Kaum ein Schriftsteller wurde von seinen Lesern in der DDR geliebt und verehrt wie Erwin Strittmatter. Und kaum einer wurde später so radikal verurteilt. Diese Biographie zeigt ihn endlich im Spiegel seriös ausgewerteter Quellen und Dokumente, die vielfach aus Strittmatters Privatarchiv stammen. Selten ist ein Autor so plastisch in seiner inneren Entwicklung und den Auseinandersetzungen seiner Zeit porträtiert worden.

»Behutsam werden die bekannten geschichtlichen Details eingeordnet, ohne Eifer und Zorn, aber auch ohne Schonung.« Volker Hage, DER SPIEGEL.

Der Bestseller erstmals im Taschenbuch – aktualisierte Ausgabe.

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Dr. Annette Leo, 1948 in Düsseldorf geboren, studierte Geschichte und Romanistik an der Humboldt-Universität. Die Historikerin und Publizistin lebt in Berlin. Veröffentlichungen u. a.: »Leben als Balance-Akt. Wolfgang Steinitz – Wissenschaftler, Jude, Kommunist« (2005), »›Das ist soʼn zweischneidiges Schwert hier unser KZ …‹ Der Fürstenberger Alltag und das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück« (2007). Bei Aufbau erschien zuletzt »Das Kind auf der Liste. Die Geschichte von Willy Blum und seiner Familie« (2018).  

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