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Erinnerungen an Schulzenhof

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Nach außen schien es eine Idylle, das Leben des Schriftstellerpaars Eva und Erwin Strittmatter in Schulzenhof. Ihrem ältesten gemeinsamen Sohn war es zeitweilig ein „Alptraum in schöner Landschaft“. Es brauchte diese Erinnerungen – mal hart, mal heiter -, um die Eltern in einem anderen Licht zu sehen.

„Drei Jahre, bevor meine Mutter starb, veröffentlichte sie ein Buch über ihr Leben. Wie Vater das Schulzenhofer Leben sah, kann man in seinen Tagebüchern lesen. – Meine Eltern haben das ihre gesagt, und also sage ich das meine. So einfach ist das – und so schwer.“

Er heißt Erwin wie sein Vater, seinen Familiennamen hat er längst abgelegt. Im Jahr 2001 beginnt er, in Briefen von seiner Kindheit und Jugend zu erzählen: Wie auch seine Brüder wurde er schon als Kleinkind der Großmutter in Obhut gegeben. Bei den Besuchen und als er später dort lebte, musste er sich dem strengen „System Schulzenhof“ des Vaters fügen, der alles seinem Werk unterordnete. Mal hart, mal heiter schildert Berner, wie zerrissen die Mutter zwischen der Liebe zu ihren Söhnen und der Bewunderung für den Mann war. Während er sich nun erinnert, rücken ihm die alten Konflikte und Verletzungen schmerzlich nah. Er hält es aus, er verändert sich, er differenziert, streitet und findet endlich die innere Freiheit, die Eltern zu akzeptieren, wie sie waren.

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Erwin Berner wurde 1953 als ältester Sohn von Eva und Erwin Strittmatter geboren. Er war ein vielbeschäftigter Bühnen- und Fernsehschauspieler, u. a. in „Adel im Untergang“, „Sonjas Rapport“, „Die Verführbaren (Ein ernstes Leben)“, „Ein altes Herz geht auf die Reise“ und „Zur See“. Er lebt in Berlin und schreibt Stücke, Gedichte, Liedtexte und Prosa.

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Das gabs früher nicht

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Von der nahen Vergangenheit und der fernen Gegenwart

Wofür braucht der Mensch einen „Wellnesswecker“? Wieso streben alle einen definierten Body an, aber sprechen ein undefinierbares Deutsch? Und wenn alle auf Stand-by sind, warum haben dann so wenige einen Standpunkt? – Indem er das Früher mit dem Heute vergleicht, rechnet Bernd-Lutz Lange mit dem Zeitgeist ab.

„Es scheint mir, dass ich in eine Zeit geraten bin, in der vieles, was sich zum Teil über Jahrhunderte erhalten hat, nun verschwindet.“

Seit je haben bahnbrechende Erfindungen die Gewohnheiten und den Alltag der Menschen gravierend verändert. Man denke daran, wie das Telefon, die Elektrizität oder das Automobil das Leben der Menschen beschleunigt haben. Doch kein Vergleich mit heute: Über das Internet drängt die ganze Welt in unseren Kopf, und so gibt es nur noch bewegte Männer, Frauen und Kinder. Zu keiner anderen Zeit bestand ein solcher Überfluss an Waren, Informationen, Grellheit und durchaus auch an Freiheit. Aber es gibt einen Nachholbedarf an Gerechtigkeit, Stille, Bildung des Kopfs und des Herzens. – Mit Wehmut, Schärfe und Witz erzählt Bernd-Lutz Lange von den Sitten und Traditionen, die im Laufe seines Lebens verloren gegangen sind. Als kluger Kritiker des Zeitgeists hinterfragt er die Rasanz unserer Zeit und mahnt zum Innehalten. Denn der Wandel gewinnt weiter an Fahrt. Aber gewinnen wir auch?

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Bernd-Lutz Lange, geboren 1944 in Ebersbach/Sachsen, wuchs in Zwickau auf. Nach einer Gärtner- und Buchhändlerlehre studierte er an der Fachschule für Buchhändler in Leipzig. 1966 war er Gründungsmitglied des Kabaretts „academixer“, von 1988 bis 2004 trat er im Duo mit Gunter Böhnke auf, seitdem arbeitete er vorwiegend mit der Sängerin und Kabarettistin Katrin Weber.

Von Bernd-Lutz Lange liegt inzwischen rund ein Dutzend Bücher vor. Im Aufbau Verlag sind „Dämmerschoppen“, „Magermilch und lange Strümpfe“, „Mauer, Jeans und Prager Frühling“, „Ratloser Übergang“, “Das Leben ist ein Purzelbaum” sowie „Davidstern und Weihnachtsbaum“ lieferbar. 2013 erschien im Aufbau Verlag „Nischd wie hin. Unsere sächsischen Lieblingsorte“ (zusammen mit Tom Pauls). 2014 erhielt Bernd-Lutz Lange das Bundesverdienstkreuz.

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Erinnerungen an Schulzenhof

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»Man könnte es Alptraum in schöner Landschaft nennen.«

»Drei Jahre bevor meine Mutter starb, veröffentlichte sie ein Buch über ihr Leben. Wie Vater das Schulzenhofer Leben sah, kann man in seinen Tagebüchern lesen. – Meine Eltern haben das ihre gesagt, und also sage ich das meine. So einfach ist das – und so schwer.«

Er heißt Erwin wie sein Vater, seinen Familiennamen hat er längst abgelegt. In Briefen an einen Freund erzählt er von seiner zwiegespaltenen Kindheit, die er teils bei der Großmutter, teils bei den Eltern verbracht hat. Mal hart, mal heiter schildert er das strenge System Schulzenhof, das dem Schriftstellerehepaar Eva und Erwin Strittmatter die Ruhe zum Dichten ermöglichte, aber gerade für einen Pubertierenden konfliktbeladen und gefährlich war. Entstanden ist ein Buch der poetischen Rückschau, der Auseinandersetzung und der Selbstfindung.

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Erwin Berner (eigtl. Erwin Strittmatter), geb. 1953, Sohn von Eva und Erwin Strittmatter; Schauspieler, Lyriker, Erzähler, lebt in Berlin.

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Ich bin der eselhafteste Mensch, den ich je gekannt habe - Gesamtedition

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Sie denken, Sie kennen Mark Twain? Weit gefehlt

Twain in Höchstform: Amerikas größter Humorist offenbart uns ungekannte Geheimnisse und Abenteuer seiner Autobiographie – noch vertraulicher und persönlicher. Die deutsche Erstübersetzung mit einer Fülle nie publizierter Texte.

"Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben." Mark Twain

Nach dem furiosen Auftakt geht es endlich weiter – humorvoll, verspielt und bissig, wie wir Twain lieben, zugleich aber unverstellt, empfindsam und privat wie selten zuvor. Als wütender Zeitkritiker und melancholischer Einsiedler, liebender Familienmensch und bedingungsloser Tierfreund, geselliger Entertainer und sportliche Niete spricht er über alles, was ihn und uns bewegt: skrupellose Steuerhinterzieher, geschätzte Schriftstellerkollegen und Champagnertränen lachende Politiker, die Wesensart von Gott und sein Faible für College-Mädchen. Über Einsamkeit und die ganz große

Liebe, seine drei Babykatzen und deren Ähnlichkeiten mit den Menschen. Laute Lacher und tiefgründige Gedankengänge sind garantiert.

Mark Twain in Höchstform - empfindsam, mitteilsam und persönlich wie nie zuvor.

"Endlich gibt es mehr von Twains weitreichenden, klugen und stets freimütigen Bekenntnissen. Sie erst lassen uns diesem größten Humoristen Amerikas richtig verstehen." The New Yorker

Diese Gesamtedition enthält den kompletten von Mark Twain verfassten Text seiner Autobiographie und einen 270 Seiten starken Materialienband inkl. zahlreicher Anmerkungen zu den Diktaten, der Kurzbiographien von Mark Twain und seiner Familie,Register und Zusätzen.

Außerdem erhältlich: Mark Twain: »Ich bin der eselhafteste Mensch, den ich je gekannt habe - Textedition«.

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Mark Twain wurde am 30.11.1835 in Florida (Missouri) geboren. Sein eigentlicher Name ist Samuel Langhorne Clemens. Der Vater starb 1847, und Twain musste im Alter von zwölf Jahren die Schule abbrechen und begann eine Lehre als Schriftsetzer. Mit 17 Jahren ging er nach New York, dann nach Philadelphia, wo er die ersten Reiseskizzen schrieb.

Von 1857 bis 1860 war er Lotse auf dem Mississippi, nahm am Sezessionskrieg auf der Seite der Konföderierten teil und war 1861 Silbersucher in Nevada. 1864 lebte er in San Francisco, 1866 als Reporter auf Hawaii und 1867 als Reisender in Europa und Palästina. Er gründete einen Verlag, musste aber 1894 Konkurs anmelden und ging auf Weltreise, um mit Vorträgen seine Schulden abzutragen.

Mark Twain starb am 21.4.1910 in Redding (Connecticut).

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Pensamiento Salvaje, lo mejor de Henry David Thoreau

Cooltura


“Escrito para la mayoría de los hombres descontentos con su vida, pero que creen poder mejorarla”, dice Thoreau sobre uno de los ensayos que conforman este libro. El autor, defensor incansable de la naturaleza y la libertad, recorre en esta selección el sentido profundo de la existencia y expone en pasajes intensamente críticos su visión sobre la inutilidad de las obligaciones que nos impone el sistema social.

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Die Odyssee eines Outlaw-Journalisten

Fuego


In diesem Band erweist sich Hunter S. Thompson als großer Briefeschreiber, dessen Prosa, wie The New Republic einmal schrieb, getränkt war von »einer Art Rimbaud‘schen Delirium«, wie es nur »wenigen Genies« eigen ist. Und große amerikanische Autoren wie Tom Wolfe, William Kennedy oder James Salter erkannten, dass Thompson ein meisterhafter Stilist war und ein außergewöhnliches Gespür für abgründige Komik hatte. Vom Ende der fünfziger Jahre bis in die Zeit, als er mit seinem Hell‘s Angels Buch und mit »Angst und Schrecken in Las Vegas« berühmt wurde, als er für das Amt des Sheriffs in Pitkin County kandidierte und die Wahlkämpfe 68 und 72 begleitete, reicht die Zeitspanne, in der er trotz hektischer Aktivitäten, großer Artikel, ausgedehnter Reisen und trotz des ausgiebigen Konsums vieler Drogen und Alkohol Zeit fand für eine ausführliche Korrespondenz mit Leuten wie Tom Wolfe, Kurt Vonnegut, Warren Hinckle, Oscar Acosta, Jann Wenner, aber auch mit Redakteuren, Lektoren, seiner Mutter, Freunden u.a. Hinzukommen Memos und Artikel, die noch nie veröffentlicht wurden.

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Die Briefe sind nicht nur ein explosives Sammelsurium, sondern ein Archiv der offenen Konfrontation im kollektiven Wahnsinn mit dem havarierten American Dream.« (Peter V. Brinkemper, Glanz&Elend)

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»Ein äußerst wertvolles Zeitdokument. Es zeugt von Thompsons anhaltender Bedeutung.« (The Village Voice)

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Hunter Stockton Thompson, geboren 1937 in Louisville, Kentucky, begann nach seiner Zeit bei der United States Air Force seine Laufbahn als freier Journalist. Zunächst arbeitete er als Karibik-Korrespondent für die Herald Tribune; von 1962 an war er in Lateinamerika als Reporter für den National Observer unterwegs und schrieb für The Reporter, The Nation und Spider. Sein erstes Buch kam 1966 unter dem Titel Hell’s Angels heraus – ein persönlicher Bericht aus nächster Nähe über sein Zusammenleben mit der berüchtigten Motorradgang, der nicht nur unter Kritikern großes Aufsehen erregte und ein Bestseller wurde. Sein zweites Buch Angst und Schrecken in Las Vegas erschien erstmals 1971 als zweiteilige Serie im Magazin Rolling Stone; wie auch Angst und Schrecken im Wahlkampf, das den Präsidentschaftswahlkampf der Kandidaten Richard Nixon und George McGovern beschreibt. Thompsons journalistisch-literarischer Stil sowie das Prinzip der teilnehmenden Beobachtung wurden unter dem Begriff Gonzo zu seinem Markenzeichen. 1970 machte er sich auch als politischer Aktivist und Kopf der Freak-Power-Bewegung mit seiner Kandidatur für das Amt des Sheriffs in Aspen einen Namen. Zwischen 1979 und 1990 veröffentlichte er die auf drei Teile angelegte Serie Gonzo Papers. Sein lange verschollen geglaubter – und erstmals 1961 in einem Brief erwähnter – erster Roman The Rum Diary erschien 1998; im selben Jahr kam auch die Verfilmung von Angst und Schrecken in Las Vegas mit Johnny Depp und Benicio del Toro in den Hauptrollen ins Kino. In der Nacht auf den 20. Februar 2005 nahm sich Thompson in seinem Haus in Woody Creek, Colorado, das Leben. Tom Wolfe nannte ihn den »größten und komischsten englischsprachigen Autor des 20. Jahrhunderts«.

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Douglas Brinkley, geboren 1960, lebt in Austin, Texas. Er ist Direktor des Eisenhower Center for American Studies und Professor für Geschichte an der Universität in New Orleans. Er veröffentlichte bereits über zwanzig Bücher, darunter Cronkite (2012), Rosa Parks (2000), The Unfinished Presidency: Jimmy Carter’s Journey Beyond the White House (1998) und The Majic Bus: An American Odyssey (1993). Brinkley schreibt u.a. regelmäßig für Vanity Fair.

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Jean Paul

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Jean Paul schuf eine Welt aus Schrift. Alles in seinem Leben musste dem Schreiben dienen: die Tag- und die Nachtstunden, die Familie und die Liebschaften, das Essen und der Alkohol. Wie wird an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert aus dem Pfarrerssohn in der Provinz ein gefeierter Autor in den Salons von Berlin, der dann bald doch wieder ins fränkische Bayreuth zurückkehrt? Wie und woraus entstehen seine vielschichtigen Werke, die sich weder der Weimarer Klassik noch der Romantik zuordnen lassen? Anlässlich des 250. Geburtstags hat Helmut Pfotenhauer, wie kaum ein anderer vertraut mit Jean Paul, eine profunde und dabei genussvoll zu lesende Biografie über den großen deutschen Romancier geschrieben.

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Helmut Pfotenhauer, geboren 1946, ist Seniorprofessor für Germanistik an der Universität Würzburg. Er hat zahlreiche Bücher geschrieben, u. a. über Literarische Anthropologie, über Sprachbilder, über die Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts. Lange Jahre war er Präsident der Jean-Paul-Gesellschaft; seit zwei Jahrzehnten werden unter seiner Leitung die nachgelassenen Handschriften Jean Pauls herausgegeben und eine neue historisch-kritische Ausgabe seiner veröffentlichten Werke.

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Albert Camus

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Als Albert Camus 1913 in der Nähe von Algier zur Welt kam, deutete nichts darauf hin, dass er eines Tages von Frankreich aus das Lebensgefühl einer ganzen Generation prägen sollte. Seine Romane und Dramen, seine Essays zur Philosophie und zur Politik handeln von den großen Fragen der menschlichen Existenz: Freiheit, Schuld, Verantwortung. „Die Pest“ und „Der Fremde“, „Der Mythos des Sisyphos“ und „Der Mensch in der Revolte“ faszinieren daher ebenso heutige Leser. Für Martin Meyer ist Camus einer der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts überhaupt. Sein Buch erklärt Camus‘ Werk und stellt es in den Zusammenhang seiner Zeit. Zum 100. Geburtstag gilt es Camus als großen Zeitgenossen zu entdecken.

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Martin Meyer, 1951 in Zürich geboren, studierte Philosophie, Literatur und Geschichte. 1974 wurde er Redaktor im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, das er seit 1992 leitet. Im Hanser Verlag sind zuletzt erschienen: Tagebuch und spätes Leid (Über Thomas Mann, 1999) und Piranesis Zukunft (Essays zu Literatur und Kunst, 2009).

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Stefan Zweigs brennendes Geheimnis

Paul Zsolnay Verlag


Wer war, wer ist Stefan Zweig? Ulrich Weinzierl, ein Kenner der Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts, zeigt den melancholischen Zeitzeugen der „Welt von Gestern“ ganz privat: Wie schaffte es Friderike Maria von Winternitz, aus dem passionierten Junggesellen einen Ehemann zu machen? War der Verfasser der Novelle „Verwirrung der Gefühle“ in Wahrheit ein verklemmter Homosexueller, und was war das „brennende“ Geheimnis seines Lebens? Lauter heikle Fragen und der Versuch einer Antwort. Eine intime Biografie des Schriftstellers und „Psychologen aus Leidenschaft“, eine Geschichte seiner Freundschaften – von Sigmund Freud bis Klaus Mann – und eine Geschichte des Verrats.

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Ulrich Weinzierl wurde 1954 in Wien geboren, studierte Germanistik und berichtete zwischen Mitte der achtziger Jahre bis 2013 als Feuilletonkorrespondent zuerst für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und seit 2000 für die Welt aus Wien. Gemeinsam mit Marcel Reich-Ranicki Herausgeber der Werke von Alfred Polgar. Bücher über Carl Seelig (1982), Alfred Polgar (1985, Neuausgabe 2005) und Arthur Schnitzler (1994). Bei Zsolnay erschienen 2005 Hofmannsthal. Skizzen zu seinem Bild und 2015 Alfred Polgars Marlene. Bild einer berühmten Zeitgenossin mit Ulrich Weinzierl als Herausgeber. Im Herbst 2015 ist sein Buch Stefan Zweigs brennendes Geheimnis erschienen.

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Die Kehrseite des Himmels

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Ljudmila Ulitzkaja gibt mit überraschender Offenheit Auskunft über ihre persönliche Welt. Sie erzählt von ihrer Kindheit und Jugend in Moskau, von den Menschen und Büchern, die sie liebt, von ihrer früheren Tätigkeit als Genetikerin und davon, wie sie zum Schreiben kam. Dabei schlägt sie einen Bogen von der Geschichte ihrer Vorfahren bis zum Tagebuch ihrer Krebserkrankung. Zentral für ihr aktuelles Werk sind Politik und Kultur in Russland und ihr kritisches Verhältnis zu den Entwicklungen unter Putin. So eröffnet Ulitzkaja dem Leser einen Horizont russischer Alltagserfahrung, der auch Fragen der Moral, Ethik und Religion umschließt.

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Ljudmila Ulitzkaja, 1943 geboren, wuchs in Moskau auf und ist eine der wichtigsten zeitgenössischen Schriftstellerinnen Russlands. Sie schreibt Drehbücher, Hörspiele, Theaterstücke und erzählende Prosa. Bei Hanser erschienen Die Lügen der Frauen (Erzählungen, 2003), das Kinderbuch Ein glücklicher Zufall (2005), Ergebenst, euer Schurik (Roman, 2005), Maschas Glück (Erzählungen, 2007), Daniel Stein (Roman, 2009), Das grüne Zelt (Roman, 2012) und Die Kehrseite des Himmels (2015). 2009 erhielt Ljudmila Ulitzkaja den Alexandr-Men-Preis für die interkulturelle Vermittlung zwischen Russland und Deutschland, 2014 den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur.

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