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Die im Dunkeln sieht man nicht

Bastei Entertainment


Alle drei Minuten wird in Deutschland eine Frau vergewaltigt. Jede 7. Frau ist in ihrem Leben mindesten ein Mal sexualisierter Gewalt ausgesetzt, und die Mehrheit aller Frauen schweigen. Nur 15 Prozent gehen zur Polizei, um ihre Peiniger anzuzeigen, denn die meisten schämen sich, rechnen sich nur geringe Erfolgschancen aus oder versuchen den Vorfall schnell zu vergessen. Die Beweisaufnahme nach einer Tat ist schwierig, die Polizeibefragung gleicht einem Verhör und im Gerichtszahl empfinden sie das Procedere als erniedrigend. "Damit muss Schluss sein!", fordert Marlene Lufen und beschreibt sehr persönlich anhand vieler Beispiele, warum Frauen schweigen und was sich konkret in der Polizeiarbeit, aber auch in der Gesellschaft ändern muss.

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Die Angstmacher

Aufbau Digital


Wer sind die Neuen Rechten? Eine Innenansicht.

Mit dem Aufkommen der AfD droht die Neue Rechte breite bürgerliche Schichten zu erfassen. Wer sind ihre Ideengeber, und worin haben sie ihre Wurzeln? Thomas Wagner stellt erstmalig heraus, wie wichtig »1968« für das rechte Lager war, weil es einen Bruch in der Geschichte des radikalrechten politischen Spektrums markiert, der bis heute nachwirkt. Das zeigen unter anderem die Gespräche, die Wagner mit den Protagonisten und Beobachtern der Szene geführt hat, darunter Götz Kubitschek, Ellen Kositza, Martin Sellner, der inzwischen verstorbene Henning Eichberg, Alain de Benoist, Falk Richter und Frank Böckelmann. Wagners Buch liefert eine spannende Übersicht über die Kräfte und Strömungen der Neuen Rechten und ihre Ursprünge.

„Nur wer begreift, wie die Akteure wirklich denken, ist in der Lage, angemessen auf ihre Provokationen zu reagieren. Fest steht: »1968« ist nicht nur die Geburtsstunde einer neuen Linken jenseits der Sozialdemokratie, sondern auch die einer Neuen Rechten. Dieses Buch erzählt, wie es dazu gekommen ist.“ (aus der Einleitung).

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Thomas Wagner, geboren 1967 in Rheinberg, studierte in Aachen Soziologie, lehrte und forschte in Dresden und promovierte in Münster. Er arbeitete als freier Autor u. a. für Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, junge Welt, Woz, Falter und Der Freitag. Publikationen u. a.: Die Mitmachfalle (2013), Robokratie (2015).

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Letters from the Land of Fear

Guernica Editions


For 11 months Calvin White worked for Doctors Without Borders as a mental health specialist in the off-the-radar region of Karakalpakstan in western Uzbekistan. Unlike the higher profile emergency situations which draw that international humanitarian organization's attention, the milieu for White's mission was the quiet, slow death in an epidemic of multi-drug resistant tuberculosis. White takes the reader inside the daily heartbeat of humans we've never heard of but come to see as sharing the same pulse. It is a remarkable journey of intimacy and hope, one that reconfigures our understanding of sadness and, ultimately, reaffirms the common spirit of humanity.

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A former high school teacher and counsellor in small town British Columbia, Calvin White translated his experience developing educational and therapeutic approaches for troubled teenagers into leading a team of local counsellors in Uzbekistan, a remote corner of central Asia. As a mental health specialist for Médecins Sans Frontières, he spent a year creating therapeutic practises aimed at saving the lives of hundreds of patients suffering from multi-drug resistant tuberculosis. Calvin makes his home in Salmon Arm, BC.

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Wer wir sind

Aufbau Digital


Den Osten verstehen.

Wer sind diese Ostdeutschen?, fragt sich die Öffentlichkeit nicht zuletzt seit Pegida, NSU und den Wahlerfolgen der AfD. Antidemokraten, Fremdenfeinde, unverbesserliche Ostalgiker? Zwei herausragende Stimmen des Ostens stellen sich in diesem Streitgespräch jenseits von Vorurteilen und Klischees der Frage nach der ostdeutschen Erfahrung, die, so ihre These, „vielleicht am besten mit Heimatlosigkeit zu beschreiben ist, mit einem Unbehaustsein, das viele Facetten kennt. Das sich nicht jeden Tag übergroß vor einem aufstellt, aber das immer spürbar ist, nie weggeht.“ Ein unverzichtbarer Beitrag zur Geschichtsschreibung des Nachwendedeutschlands.

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»Wer etwas über den Osten Deutschlands erfahren will, dem bietet dieses Buch jede Menge historische, politische und gesellschaftliche Fakten sowie eine kontroverse Diskussion.«

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»Das Buch liest sich auf jeder einzelnen Seite inhaltsreich und anspruchsvoll, aber zugleich auch lebendig und unterhaltsam. Ein Buch über den Zustand unserer Gesellschaft insgesamt. Hoffentlich lesen es viele, auch viele Westdeutsche«

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»Sie wollen erzählen, verstehen, erklären, richtigstellen, übernehmen dadurch die Fremdperspektive: Ostdeutschland als Sonderfall.«

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»Über den ökonomischen Kahlschlag, Fremdbestimmung, Elitenaustausch

und Wanderungsbewegungen wird der Frust der ostdeutschen

Gesellschaft greifbar.«

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Jana Hensel, geboren 1976 in Leipzig, wurde 2002 mit ihrem Porträt einer jungen ostdeutschen Generation "Zonenkinder" schlagartig bekannt. Sie studierte Germanistik in Leipzig, Aix-en-Provence und Berlin und arbeitet als Journalistin u. a. für "Die Zeit", "der Freitag" und "Süddeutsche Zeitung". 2017 erschien ihr Roman "Keinland" und sorgte für große Resonanz.

Wolfgang Engler, geboren 1952 in Dresden, Soziologe, Lehrtätigkeit an der Schauspielschule »Ernst Busch« in Berlin, seit Oktober 2005 dort Rektor. Im Herbst 2009 Gastprofessur an der Universität St. Gallen über den Fall der Mauer 1989 und seine Folgen. Bei Aufbau erschienen »Unerhörte Freiheit. Arbeit und Bildung in Zukunft«, »Lüge als Prinzip. Aufrichtigkeit im Kapitalismus«, »Die Ostdeutschen. Kunde von einem verlorenen Land«, »Die Ostdeutschen als Avantgarde« und »Bürger, ohne Arbeit. Für eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft«.

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Endspurt

Bastei Entertainment


Wolfgang Bosbach hat etwas zu sagen - notfalls auch gegen die Linie der eigenen Partei. Seine Geradlinigkeit kommt bei den Bürgern an, die im unübersichtlichen und manchmal auch als unehrlich wahrgenommenen Politikbetrieb nach Orientierung suchen. Welche Werte gilt es heute zu bewahren? Können wir christliche Grundwerte auch in einer multikulturellen Gesellschaft noch einfordern - oder wäre das ein Widerspruch? Schaffen wir >>das

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"Das Buch malt gleichwohl kein oberflächliches Bild, sondern das vielschichtige Porträt eines typischen und doch ungewöhnlichen Politikers." Matthias Friedrich, Wiesbadener Kurier, 20.12.2016

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Die Entwurzelten

Bastei Entertainment


Was passiert mit uns Menschen in einer globalisierten Welt, in der alle Beziehungen fließend sind, unsere Wurzeln immer nur temporär, wir face-to-screen mehr kommunizieren als face-to-face? Das letzte Werk des berühmten Soziologen Zygmunt Bauman ist ein anregendes Gespräch über die menschlichen Herausforderungen des dritten Jahrtausends. Ein großer Denker im Gespräch mit einem digital native, einem selbst in die flüchtige, die flüssige, fließende Gesellschaft Hineingeborenen: Bauman und Leoncini entwickeln klare, greifbare Gedanken zur Transformation des Körpers, zu Aggressivität in den Netzwerken und zu Liebe, Sex und Beziehungen in dem Jahrhundert, das sich wie keines zuvor dem permanenten Wandel verschrieben hat.

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Frauen! So geht Erfolg

Janson, Simone (Hrsg.) | Best of HR – Berufebilder.de®


DIESES BUCH BIETET IHNEN: Wissen kompakt im schnellen Überblick zum Thema sowie in der Praxis erprobte Ratschläge. Das Buch hilft Ihnen, Schritt für Schritt Entscheidungen zu treffen, zum Erfolg zu kommen & beinhaltet zur leichteren Lesbarkeit auch zahlreiche Übersichten & Checklisten.

 ALLE AUTORINNEN & AUTOREN finden Sie im Inhaltsverzeichnis in der Buchvorschau.

 PRESSE- & KUNDENSTIMMEN ZUR HERAUSGEBERIN: Sie wollen eine Rezension schreiben zu diesem Buch? Weitere Infos unter berufebilder.de/presse/. FAZ: "[Simone Janson] gibt gut umsetzbare Tipps, wie man mit weniger Aufwand ans Ziel kommt und sich das Leben leichter macht." DIE ZEIT: "Zudem betreibt sie das Blog Berufebilder, das zu den meistgelesenen Blogs für Beruf, Bildung & Karriere in Deutschland zählt." Hamburger Abendblatt: "Simone Janson kennt sich aus!" Rheinische Post: "Wer Orientierung sucht, wird sie hier finden." amazingbytes: "Das Buch von Simone Janson konnte ich nicht weglegen, bevor ich komplett durch war... uneingeschränkt empfehlenswert!" PERSONALFÜHRUNG Magazin: "Simone Janson hat die wichtigsten Regeln... zusammengestellt." Presse- & Informationsamt der Deutschen Bundesregierung: "Danke für Ihren super Newsdienst." Dr. Margrit Bielmeier, MBHR Consulting: "Ihr toller Best of HR-Berufebilder-Blog begleitet mich schon seit Jahren."

 INHALT: Frauen sind in Macht- und Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert – und schnell fallen Schlagworte wie Gläserne Decke, Gender Pay Gap oder Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wie es besser geht, zeigen zahlreiche erfolgreiche Frauen wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ehemalige isländische Staatspräsidentin, TV-Moderatorin Petra Gerster, eine Bundestagsabgeordnete oder eine Top-Managerin mit sechs Kindern.

 ZUSATZINFOS – FINDEN, WAS SIE SUCHEN! Mit unserem detaillierten Spezial-Inhaltsverzeichnis [siehe Buchvorschau] & Zusatzmaterial zum Buch, das Sie als Leser kostenlos auf Best of HR – Berufebilder.de® finden - mehr dazu im Buch. Unsere Mitglieder finden unter berufebilder.de/akademie/ viele weitere Aktionen & individuelle Hilfe zu Ihrem Wunschthema. Sprechen Sie uns an!

 ZUR HERAUSGEBERIN: Simone Janson ist Verlegerin & eine der 20 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index & Wikipedia – mehr in ihrem Wikipedia Eintrag. Daneben ist sie Keynote-Speakerin, berät Unternehmen wie Samsung, OTTO oder Randstad in HR-Kommunikation & arbeitete für diverse Hochschulen & Business-Schools. Janson hat über 20 Bücher bei Verlagen wie Redline Wirtschaft, Springer Gabler oder Bertelsmann [mit]veröffentlicht, darunter den in mehrere Sprachen übersetzten Bestseller "Die 110%-Lüge" sowie diverse Lehr- & Hochschulwerke. Daneben war sie Kolumnistin u.a. bei DIE WELT, t3n & Wirtschaftswoche [Print & Online]. Ihr Verlag Best of HR – Berufebilder.de® [eingetragene Marke] bietet Lesern passgenaue Informationen: Mit zahlreichen Büchern, einer eLearning on Demand Plattform, dem News-Dienst "Best of HR" & über 300 auch international bekannten Autoren. Alle Informationen in Deutsch & Englisch.

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Lüge als Prinzip

Aufbau Digital


Was der Kapitalismus aus uns macht.

Aufrichtigkeit ist ein Schlüsselbegriff zum Verständnis der bürgerlichen Kultur. Durch Aufrichtigkeit und ihre Inszenierungen schuf sich das Bürgertum eine Vertrauensbasis in einer feindlichen Umwelt. Aufrichtigkeit war die Zauberformel für den Umgang unter freien und gleichen Menschen. Das reife Bürgertum entsorgte diese Utopie, setzte auf die unsichtbare Hand, auf Recht und Verträge. Eigennutz und Selbstinteresse, derart gezügelt, schienen hinreichende Garanten für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der jüngste Crash des globalen Kapitalismus widerlegt diese Doktrin ultimativ. Gerade moderne Gesellschaften leben von dem Vertrauen, das normale Menschen in die Redlichkeit der maßgeblichen Akteure setzen. Das Fazit von Englers brillanter Analyse der tiefgreifenden Wandlungen der bürgerlichen Lebenskultur: Nur wenn der Kapitalismus an sein sozialmoralisches Erbe anknüpft, bleibt er politisch mehrheitsfähig.

Wolfgang Erler überrescht mit einer facettenreichen Darstellung über Aufrichtigkeit und Lüge im sozialen Umgang seit der Aufklärung. Seine Kulturkritische Studie gibt Orientierung bei der Suche nach Konsequenzen angesichts der Verwerfung in unserer Gesellschaft: Aufrichtigkeit ist ein Gebot der praktischen Vernunft.

"Ein Denker, der buchstäblich aufs Ganze, an die Wurzel der Dinge geht." Die Zeit.

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Wolfgang Engler, geb. 1952 in Dresden, Soziologe, Dozent an der Schauspielhochschule »Ernst Busch« in Berlin, von 2005 bis 2017 dort Rektor. Langjähriger Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen. Bei Aufbau erschienen »Unerhörte Freiheit. Arbeit und Bildung in Zukunft«, »Lüge als Prinzip. Aufrichtigkeit im Kapitalismus«, »Die Ostdeutschen. Kunde von einem verlorenen Land«, »Die Ostdeutschen als Avantgarde« und »Bürger, ohne Arbeit. Für eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft«.  

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Analog ist das neue Bio

Metrolit


Andre Wilkens hat ein ebenso kluges wie unterhaltsames Buch über unseren digitalen Alltag geschrieben, das unsere Lebenswirklichkeit beschreibt und fragend in die Zukunft blickt. Unkonventionell und sehr persönlich analysiert und erklärt er wie das digitale Zeitalter unser Leben und Denken verändert hat und wie sich die Digitale Revolution in den nächsten Jahren fortschreiben wird, wenn die Entwicklung ungebremst voranschreitet.

Die damit einhergehenden Risiken und Nebenwirkungen für den Einzelnen sind ebenso Thema wie die Auswirkungen im Großen: Welchen Einfluss hat die Entwicklung auf Familien, auf unser soziales Miteinander, auf die Arbeitswelt, auf die Wirtschaft, auf die Organisation unserer Nationalstaaten?

Und welche Ideen und Strategien sind notwendig, um in dieser digitalen Welt auch zukünftig menschlich zu leben, demokratisch und sozial gerecht?

Andre Wilkens stellt Fragen, entwirft Zukunftszenarien und gibt Antworten, die viel mit dem echten Leben und weniger mit rein statistischen Gesamtkunstwerken gemein haben. „Analog ist das neue Bio“ ist kein maschinenstürmerisches Manifest, sondern ein lebenskluger Leitfaden, um sich in der digitalen Wirklichkeit zurechtzufinden und sich selbst auf die nähere Zukunft vorzubereiten. Mitunter hilft schon die Hinwendung zum Analogen, um das eigene Leben wieder unter eigene Kontrolle zu bekommen, es gleichzeitig lebenswerter zu machen und zu entschleunigen: So wie Bio es auch geschafft hat: Nicht für alle und alles, aber immer mehr. Für die Gesellschaft ist die Herausforderung ungleich grösser: gefragt ist ein gemeinsamer Gestaltungswille, und gute Ideen: auch die liefert dieses Buch!

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Andre Wilkens ist 1963 geboren und in Ostberlin aufgewachsen. Der studierte Politikwissenschaftler hat viele Jahre in Brüssel, London, Turin und Genf gelebt und dort für die EU, Stiftungen und die UNO gearbeitet. Nach fast 20 Jahren ist er nach Berlin zurückgekehrt, wo er mit seiner deutsch-englischen Familie lebt.

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Blutsbande

Aufbau Digital


»Ein intellektueller Genuss.« DeutschlandRadio Kultur

Patchwork, Homo-Ehe, In-vitro-Fertilisation – was die einen als Untergang des Abendlandes bezeichnen, ist für andere eine Öffnung unserer Konzepte von Liebe, Beziehung und Familie. Christina von Braun, eine der renommiertesten Kulturwissenschaftlerinnen des Landes, blickt weit in die Geschichte zurück, um zu erklären, wie sich unsere Vorstellungen von Verwandtschaft entwickelten. Ihr neues Grundlagenwerk wird unseren Blick auf die Gegenwart verändern.

„Blut ist ein ganz besonderer Saft“, sagt Mephisto zu Faust, den er den Pakt mit seinem Blut unterschreiben lässt. Für die Kultur des Westens sind „Blutsbande“ auch die Basis von Verwandtschaft. Das gilt nicht für alle Kulturen. Christina von Braun zeigt in ihrem neuen Standardwerk, auf welchen Vorstellungen die Idee der Blutsverwandtschaft beruht und wie sich diese Vorstellungen im Zeitalter von Genetik und Reproduktionsmedizin verändern. Einerseits verfestigt sich die Idee einer langen Kette von Blutsverwandten. Auf der anderen Seite treten aber auch soziale und kulturelle Definitionen von Verwandtschaft in den Vordergrund: Vertrauen in und Verantwortung für einander ersetzen die Blutsbande. Christina von Brauns Kulturgeschichte der Verwandtschaft ist so materialreich wie erhellend.

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 Christina von Braun, geboren 1944 in Rom, drehte etwa 50 Filmdokumentationen und verfasste zahlreiche Bücher und Aufsätze zu kulturgeschichtlichen Themen. 1994 Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin, 2012 Gründungsleiterin und heute Senior Research Fellow des Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Veröffentlichungen u. a.: „Stille Post. Eine andere Familiengeschichte“, 2007. Bei Aufbau erschien zuletzt „Der Preis des Geldes. Eine Kulturgeschichte“ (NDR –Sachbuchbestenliste). 2013 erhielt Christina von Braun den Sigmund-Freud-Kulturpreis.

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