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Herzensbrüche

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


Was macht es mit einem, wenn der Ehemann einfach geht, ohne sich zu erklären? Wenn man entdeckt, dass die Frau einen mit unzähligen Männern betrogen hat? Wenn der Partner einen gegen eine 20 Jahre Jüngere eintauscht? Oder man selbst einer Frau den Mann ausspannt, obwohl die gerade ihr drittes Kind erwartet? Die Trennung von einem Partner fühlt sich oft an wie das Ende der Welt und lässt uns verzweifelt und ratlos zurück. In diesem Buch kommen Verlassene und Verlassende zu Wort, Untröstliche und solche, denen es dennoch gelungen ist, neues Glück zu finden.

Kerstin Schweighöfer weiß, was es bedeutet, verlassen zu werden und zu verlassen. Sie hatte gerade mit dem Schreiben dieses Buches begonnen, als 15 Jahre Partnerschaft in die Brüche gingen. Aber es eröffneten sich auch neue Möglichkeiten und eine frische Liebe zum Co-Autor dieses Buches. Gemeinsam machten sie Menschen ausfindig, die schwere Trennungen hinter sich gebracht haben, um von ihnen zu lernen. Entstanden sind dabei ungewöhnlich offene, berührende Porträts. Ein wunderschönes, tiefgründiges Buch über die dominierenden Themen unseres Lebens: Liebe, Partnerschaft und Trennung.

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»Ein berührendes Buch.«

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»Es braucht nur dieses Buch, um vieles zu verstehen und zu verändern, was uns im Zusammenhang mit Trennung und Neubeginn bewegt.«

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»Ein Buch, das durch die offenen sehr persönlichen Berichte der Beteiligten anrührt und durch die Art der Interviews, die Zusammenfassungen am Ende dieser Gespräche und die Nachbemerkung wertvolle Impulse für die Gestaltung von Partnerschaften liefert, auch (gerade?) dann, wenn Trennung gar kein Thema ist.«

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Kerstin Schweighöfer, Jahrgang 1960, besuchte nach ihrem Studium in München und Lyon (Romanistik, Politologie und Kunstgeschichte) die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Seit 1990 lebt sie als freie Autorin und Auslandskorrespondentin in den Niederlanden und arbeitet vorwiegend für die ARD-Hörfunkanstalten, den Deutschlandfunk, das Nachrichtenmagazin Focus und das Kunstmagazin Art.

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Dieter Quermann, Jahrgang 1950, geboren und aufgewachsen in Ostwestfalen, arbeitete bis zu seiner Pensionierung 2012 als Kriminalbeamter in Nordrhein-Westfalen. Nachdem er 100 Jahre Leben einer altersblinden hundertjährigen Bekannten vorgelesen hatte, schickten die beiden Kerstin Schweighöfer über den Verlag eine Grußbotschaft. Seit 2017 sind Kerstin und Dieter ein Paar.

 
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Zu Gast im Dritten Reich 1936. Rhapsodie

Acabus Verlag


"Auge in Auge mit den Visagen des Dritten Reiches!"

Vor genau 80 Jahren erschien das Werk „Kolmannen valtakunnan vieraana“ [Zu Gast im Dritten Reich] des finnischen Schriftstellers Olavi Paavolainen.

Auf Einladung der Reichsschrifttumskammer reiste Paavolainen 1936 nach Travemünde in das „Deutsch-Nordische Schriftstellerhaus“ und besuchte zusammen mit anderen skandinavischen Schriftstellern die Nationalsozialistischen Parteitage in Nürnberg.

Seine Beobachtungen und Eindrücke von Hitler-Deutschland hielt er in einer Rhapsodie fest. Es handelt sich dabei um eine subjektive, erlebnishafte Schilderung mit Quellenmaterial aus örtlichen Veröffentlichungen. Trotz anfänglicher Begeisterung ging er zu exakten kritischen Beobachtungen über, die auch die verdeckten Gefahren der nazistischen Macht erkannten. Eine Reihe satirischer Passagen verwehrte Paavolainen später den weiteren Zugang ins Deutsche Reich.

2014 jährte sich Paavolainens Todesjahr zum 60. Mal. Zu diesem Anlass erschienen in Finnland gleich zwei neue Biografien. Im Jahr 2016 sind dann 80 Jahre seit dem Erscheinen seines Buches "Zu Gast im Dritten Reich" (1936) vergangen und jetzt ist es auch für deutsche Leser erreichbar.

Die vorliegende erste deutschsprachige Übersetzung, die auch einen Einführungsessay enthält, vermittelt die kritischen Ansichten eines ausländischen Beobachters über die protzigen Kraftaktionen Hitler-Deutschlands.

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Olavi Paavolainen (1903-1964)

wurde 1903 im karelischen Kivennapa unweit von St. Petersburg geboren. Als sein Vater Abgeordneter wurde, zog die Familie 1921 nach Helsinki und Olavi nahm sein Studium der Ästhetik und Literatur auf. Zusammen mit anderen, vom Modernismus durchdrungenen Dichtern gründete er die stark kulturkritische Gruppe Tulenkantajat [Die Fackelträger] 1924-25, die nach Meinungsverschiedenheiten jedoch bald zerfiel. Anfang der Dreißigerjahre zog sich Paavolainen in seine eigentliche Heimat Karelien zurück und schrieb sein erstes größeres Werk Suursiivous eli kirjallisessa lastenkamarissa [Großreinigung oder in der literarischen Kinderstube] 1932, das eine zwiespältige Sensation darstellte.

Aber es wurde ihm zu eng in Finnland, er interessierte sich für die neuen politischen Strömungen und Machtverhältnisse in Europa, vor allem für die antibürgerlichen Ideen im nazistischen Deutschland und in der Sowjetunion. 1936 eröffnete sich ihm die Möglichkeit, auf Einladung der Reichsschrifttumskammer, Deutschland zu besuchen. Höhepunkt seines Aufenthalts waren die Erfahrungen auf den Nürnberger Parteitagen. Nach seiner Rückkehr veröffentlichte er noch im gleichen Jahr zur Weihnachtszeit seine Reportage Kolmannen valtakunnan vieraana [Zu Gast im Dritten Reich]. Wie H.K. Riikonen 2014 in seiner Paavolainen-Biographie Nukuin vasta aamuyöllä [Ich schlief erst im Morgengrauen] festhält, war er dabei höchst begeistert. Es war keine wissenschaftliche Untersuchung zum Nationalsozialismus, vielmehr eine subjektive Beschreibung seiner Erlebnisse und Eindrücke bei den Kultveranstaltungen des Parteikongresses. Paavolainen war weder sonderlich deutschfreundlich noch deutschfeindlich. Es wollte den Lesern lediglich das deutsche „Welterlebnis“ übermitteln. Da das Buch auch eine Reihe satirischer Passagen enthält, war Paavolainen ein weiterer Zugang ins Deutsche Reich versperrt.

Paavolainens Werk ist in der europäischen Reiseliteratur das seltene Beispiel eines Augenzeugen zu den Machtverhältnissen in Nazi-Deutschland. Sensationell dabei ist die kommunikative Visualität, die sogenannte ‚Politik des Auges‘: Inmitten Tausender anderer ausländischer Gäste beobachtete, sah und hörte er und vermittelte diese Eindrücke kritisch. Er beschrieb das Spektakel eines verweltlichten Glaubens in seiner ästhetisch verblüffenden und begeisternden Show mit optischer Schärfe.

In dem Buch Risti ja hakaristi [Kreuz und Hakenkreuz] beschäftigt sich Paavolainen 1938 nochmals mit dem Nationalsozialismus, bevor seine Heimatprovinz Karelien schließlich an die Sowjetunion fällt. Seine Aufzeichnungen zu den eigenen Kriegserfahrungen stellt er dann 1946 in dem Werk Synkkä yksinpuhelu [Finsteres Selbstgespräch] zusammen.

Paavolainen war zu seiner Zeit eine umstrittene Persönlichkeit. Vor allem konservative Kreise lehnten seine schonungslose Offenheit und Ehrlichkeit ab. Andere mochten seinen dandyhaften Habitus nicht: Er kleidete sich extravagant und liebte schicke und schnelle Autos. Im Nachkriegs-Finnland fand er sich zunächst kaum zurecht, mit Hilfe der Direktorin des Finnischen Rundfunks, der Brecht-Freundin Hella Wuolijoki, wurde er 1947 Chefredakteur der Radiozeitung und später Leiter der Theaterabteilung des Rundfunks; diese Stellung bekleidete er bis zu seinem Tode. Er starb 1964 an einer durch Alkoholismus verursachten Leberzirrhose.

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Anssi Halmesvirta wurde 1956 in Kiuruvesi, Region Nord-Savo in Finnland geboren, besuchte dort die Schule bis zum Abitur und nahm 1977 das Geschichtsstudium an der Universität Jyväskylä auf. Nach dem Magisterexamen 1983 setzte er seine Studien in Süd-England mit einem Stipendium an der Universität Sussex fort und erwarb 1990 den Doktorgrad mit der Dissertation The British Conception of the Finnish ‚Race’, Nation and Culture 1760-1918 (Studia Historica 34, SHS Helsinki 1990). Nach seiner Rückkehr war er an verschiedenen finnischen Universitäten als Lektor und ist derzeit als Professor am Historischen Institut der Universität Jyväskylä tätig. Zu seinen Hobbys gehören Tennis und Schach.

Halmesvirta veröffentlichte zahlreiche Monographien (u.A. Rakkaat heimoveljet. Unkari ja Suomi 1920-1945, 2011, Ungarisch 2013 / Die lieben Verwandten. Ungarn und Finnland 1920-1945; in Vorbereitung ist István Bibó. Unkarilainen demokraatti. Aatehistoriallinen elämäkerta / eine ideengeschichtliche Biographie) und über hundert Artikel zur Ideengeschichte mit besonderem Interesse für die multikulturellen Balkanländer und vor allem Ungarn, sowie zur Historie von Medizin und Sport. 2013 zeichnete er als Herausgeber einer Kulturgeschichte Finnlands in deutscher Übersetzung von Rolf Klemmt unter dem Titel Land unter dem Nordlicht (WBG Darmstadt).

 
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High Notes

Tempo


Neben Taleses berühmtester Reportage Frank Sinatra ist erkältet, die der Esquire einst zur »besten Geschichte aller Zeiten« wählte, versammelt dieser Band auch einen von Talese verfassten Artikel über deren Entstehung, außerdem zahlreiche bisher noch nie in deutscher Sprache erschienene Reportagen, die allesamt den literarischen Journalismus prägten wie kaum etwas anderes. Ein Standardwerk des New Journalism.

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»unbedingt lesens- und empfehlenswert«

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»Pflichtlektüre für alle angehenden Schreiber«

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»eine Legende der amerikanischen Literatur«

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»Das ist eine großartige Lektüre, ein akribisch recherchierter, erhellender Einblick in den Alltag der Mafia, aber auch Surfen am Rand des journalistischen Ethos. Das muss man können. Talese kann es.«

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»Talese schreibt stilvoll und faktentreu; er ist ein aufmerksamer Zuhörer, der seinen porträtierten Personen zugleich mit Nähe und geschickter Zurückhaltung begegnet.«

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»großes Vergnügen«

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»Ein Architekt amerikanischer Erzählgeschichte. Gay Talese vermag es so zu schreiben, dass man das Gefühl hat, Teil dieser Geschichten, also dabei gewesen zu sein, als sie passierten. Mehr kann Journalismus nicht bieten.«

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»Seine Reportagen sind glänzende Beispiele eines literarischen Journalismus, der keine Patina angesetzt hat.«

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»Diese Reportagen gehören zum Besten, was der Journalismus zu bieten hat. Sie haben auch nach Jahrzehnten noch keinerlei Staub angesetzt. Ein wunderbarer Sammelband!«

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»Die Auswahlsammlung High Notes bringt einen schönen Querschnitt und ist eine längst fällige Ergänzung zur älteren Anthologie Frank Sinatra ist erkältet.«

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Gay Talese, geboren 1932 in Ocean City, gilt als Mitbegründer des literarischen Journalismus. In den frühen Sechzigern arbeitete Talese zunächst für die New York Times. Seine berühmtesten Artikel aber, u.a. Porträts über Joe DiMaggio und Frank Sinatra, sind im Esquire erschienen. Mit seinen Reportagen und Büchern, darunter der Bestseller Ehre deinen Vater über einen Mafia-Clan und Du sollst begehren über die sexuelle Revolution, gehört er neben Tom Wolfe, Hunter S. Thompson und Truman Capote zu den wichtigsten Vertretern des New Journalism. Zuletzt erschien von ihm Der Voyeur bei TEMPO (2017). Gay Talese lebt mit seiner Frau Nan in New York.

 
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Die Datendiktatur – Wie Wahlen manipuliert werden

HarperCollins


Angriff auf unsere DemokratieEx-Cambridge Analytica Direktorin Brittany Kaiser enthüllt, wie Facebook, Trump und Big Data das Wahlverhalten von Millionen Menschen manipulieren.Was auch immer wir online tun: Unsere Daten werden gespeichert, getrackt, missbraucht. In einem Ausmaß, das die orwell’sche Fiktion längst übersteigt. In ihrem explosiven Memoir konfrontiert uns Brittany Kaiser, Ex- Cambridge Analytica Direktorin und Whistleblowerin, mit der beunruhigenden Wahrheit über die Datenbranche: Unternehmen machen mit dem Verkauf unserer persönlichen Informationen mittlerweile Milliardenprofite. Und sie nutzen Schwachstellen in Datenschutzgesetzen gezielt aus, um unser (Wahl-)Verhalten zu manipulieren. Das Buch beginnt an dem Tag, an dem Brittany Kaiser vor dem Untersuchungsausschuss des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller zur Russlandaffäre aussagt. In Rückblenden nimmt sie uns mit in die Hinterzimmer des US-Wahlkampfteams und britischer Machtstrategen, sie beschreibt minutiös, wie Cambridge Analytica es schaffte, sich innerhalb kürzester Zeit bei Regierungsoberhäuptern einen Namen zu machen und die politische Weltbühne auf immer zu verändern – nicht zum Besseren …Ein Politthriller von höchster BrisanzDas Buch über den größten Datenskandal unserer ZeitIn der Netflix-Doku "The Great Hack" ist Brittany Kaiser die Hauptfigur

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BRITTANY KAISER wurde in Chicago geboren und begann schon früh, sich politisch zu engagieren. Von 2014 bis 2018 arbeitete sie sowohl in England als auch in den USA als Director of Business Development für Cambridge Analytica – dem Datenanalyseunternehmen, das Trump und den Brexit-Befürwortern 2016 zum Wahlsieg verhalf. 2018 entschloss sich Brittany Kaiser, die illegalen Daten-Praktiken von Cambridge Analytica öffentlich zu machen und löste damit einen der größten politischen und gesellschaftlichen Skandale aus.

 
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Die Bücherschmuggler von Timbuktu

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


»Ein Meisterwerk des investigativen Journalismus. Ein kluges, fesselndes Buch!« The Guardian

Timbuktu ist ein Mythos – einst so reich, dass angeblich sogar die Sklaven Goldschmuck trugen, verfügt die abgelegene Stadt am Niger über einen ganz besonderen Schatz: eine der größten Bibliotheken mittelalterlicher Schriften. Als im Jahr 2012 die Stadt in die Hände von Islamisten fällt, droht die Vernichtung der Bücher. Doch eine Gruppe von Bibliothekaren und Archivaren schmuggelt die Bücher unter Lebensgefahr aus der Stadt. Eine große, meisterhafte Reportage über Menschen, die sich mutig der Vernichtung eines Wissensschatzes und Erbes der Menschheit entgegenstellen – und eine Zeitreise zu einer sagenumwobenen Stadt.

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»(Charlie English) korrigiert in seinem geradezu abenteuerlich fesselnden Buch Lügen und Legenden.«

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»eine mitreißende Reportage«

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»Vor allem aber ist sein Geschichts- und Reisebüchlein ein vorbildliches Stück Aufklärung, das sorgfältig zwischen Fantasie und Wirklichkeit, zwischen historischen Tatsachen und der Deutung dieser Tatsachen unterscheidet.

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»Was für ein Buch! Charlie English steht in bester britischer Erzähltradition und schreibt fesselnd und sachkundig.«

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»Nicht nur historisch interessierte Leser, sondern auch Freunde farbiger, exotischer Geschichten kommen bei diesem Autor auf ihre Kosten.«

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»Englishs Buch wäre nicht das Meisterwerk, das es ist, wenn der historische Strang fehlte, in dem der Autor die beispiellose Faszinationsgeschichte Timbuktus und seiner Manuskripte rekonstruiert.«

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»Dass English gelernter Journalist ist, ist für den Leser ein Geschenk. English hat detailliert recherchiert und schreibt lebendig, sein Sachbuch ist so lesbar wie ein Abenteuerroman.«

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»ein spannendes und kluges Buch«

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»nicht nur eine extrem spannende Abenteuerreportage, sondern auch ein, im wahrsten Sinne des Wortes, sagenhaftes, zauberhaftes Buch«

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»Eine Geschichte von seltenen Manuskripten und wagemutigen Menschen, hochspannend«

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Charlie English arbeitete als Redakteur beim Guardian, zuletzt als Chefredakteur des Auslandressorts. Erstmals reiste er im Alter von neunzehn Jahren nach Afrika, seitdem ist er immer wieder dorthin zurückgekehrt. Er lebt mit seiner Familie in London. Auf Deutsch erschien von ihm bislang Das Buch vom Schnee (2009).

 
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Die Strafgefangenen der Landstraße. Reportagen von der Tour de France.

Covadonga


Als sich Albert Londres im Sommer 1924 an die Fersen der längst sagenumwobenen Tour de France heftet, gelingt ihm - dem Star-Reporter mit dem untrüglichen Gespür für große Geschichten - eine Momentaufnahme, die seither ihren festen Platz in den Annalen des Sports hat. Das Dopinggeständnis zweier großer Favoriten und Publikumslieblinge.

Die Brüder Pélissier haben das Rennen, aus Protest gegen ein unbarmherziges Reglement, kurzerhand verlassen; nun klagen sie in einer Bar am Streckenrand dem berühmten Journalisten ihr Leid: Wollen Sie mal sehen, womit wir fahren? Hier… Aus seinem Beutel holt er eine Ampulle hervor: Das ist Kokain für die Augen, und dies hier ist Chloroform für das Zahnfleisch. […] Dürfen es auch ein paar Pillen sein? Wollen Sie welche sehen? Hier bitte. […] Francis bringt es auf den Punkt: Wir fahren mit Dynamit.

Und dennoch: In ihrer Gesamtheit waren die Reportagen des Albert Londres von der Frankreich-Rundfahrt dem hiesigen Publikum bis dato quasi unbekannt. Nun aber, nach fast 90 Jahren, legt der Covadonga Verlag die komplette Artikelserie, die dereinst in Le Petit Parisien erschien, erstmals in einer deutschen Übersetzung vor. Ein unverzichtbares Zeitdokument. Eine zauberhafte Wiederentdeckung - für Sport- und Literaturliebhaber gleichermaßen.

 
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Gefallene Ritter

HarperCollins


Intrigen. Verrat. Ein Geheimnis – Eine abenteuerliche Recherche hinter den Kulissen von Vatikan und MalteserordenAufruhr im Malteser-Ritterorden: Seit den Kreuzzügen versteht der Orden sich als starker Arm der Kirche. Doch 2017 wird zum ersten Mal in seiner fast tausendjährigen Geschichte der Großmeister vom Papst persönlich aus dem Amt kommandiert. Als Ordensfürst Matthew Festing seinen Palast in Rom räumen muss, ist das nur der Gipfel einer Affäre, die weit über die Kirchenwelt hinaus für Schlagzeilen sorgt. Im Orden, der sich eigentlich dem Kampf gegen das Elend dieser Welt verschrieben hat, ist damit eine jahrelang schwelende Krise um Freimaurer, Kondome, Offshore-Millionen und die Macht in Rom vollends eskaliert.Als die Geschichte sich zum Stellvertreterkrieg zwischen Papst Franziskus und seinen Gegnern in der Weltkirche ausweitet, kommt es zur epischen Konfrontation zwischen Malteserorden und Vatikan – den beiden kleinsten Staaten der Erde und zugleich den ältesten, souveränen Bastionen der westlichen Christenheit. Ein Kulturkampf, in dem es um Abschottung und Öffnung, Treue und Ungehorsam und das Wesen echter Ritterschaft geht und letztendlich um die große, umkämpfte Frage des Christentums: Wer sind wir und wer sollen wir sein?Der Journalist Constantin Magnis, dessen Familie seit Generationen im Orden vertreten ist, obwohl er selbst nie Mitglied wurde, ist dem rätselhaften Kirchenkrimi in einer zweijährigen Recherche auf den Grund gegangen. Seine investigative Reise durch die Parallelwelten englischer Landsitze, diskreter Herrenclubs, römischer Paläste und vatikanischer Hinterzimmer führt schließlich zum größten Geheimnis des weltweit ältesten, existierenden Ritterordens.

»Brilliant geschrieben, mit Witz und zurückgehaltenem Zorn zugleich.« (Klaus Mertes, Stimmen der Zeit 03/2021)»Die Welt vatikanischer Hinterzimmer, römischer Paläste, erlesener Gesellschaften (…) eine Welt, von der die meisten Katholiken ahnen, dass es sie gibt, aber nur eine vage Vorstellung von ihr haben.«   (Herder Korrespondenz, 02/2021)

»Eine Darstellung der Ereignisse (…) die bezüglich Spannung und Kurzweiligkeit keinen Vergleich mit einem Thriller zu scheuen braucht.« (OE24.AT, 14.01.2021)

 »Ich habe „Gefallene Ritter“ an einem einzigen Abend regelrecht verschlungen« (Alexander Marguier, Cicero - Magazin für politische Kultur, 18.12.2020)

 »Ein spannendes und detailreiches Buch über den Orden, seine Intrigen und Probleme.« (BR online, 11.12.2020)

 »Es liest sich wie der jüngste Roman von Dan Brown, ist aber ein sorgfältig recherchiertes Sachbuch.« (Jo Schück, Sachverstand Podcast, 07.12.2020)

 »Unterhält auf jeder Seite und bringt den Leser bald dazu, sich zu fragen, ob man hier eigentlich noch ein Sachbuch liest oder schon einen Kriminalroman.« (Blog Benedikt Bögle, 24.11.2020)

 »Ein buntes und kontrastreiches Bild des Ordens von innen, bei dem nicht nur die Charakterzüge, Stärken und Schwächen der Handelnden herausgearbeitet werden, sondern unzählige Details den Leser mit ins Geschehen hineinnehmen« (Tagespost, 16.11.2020)

 »Das Buch liest sich einfach sehr gut.«(Léa Burger - SRF - Schweizer Radio und Fernsehen, 15.11.2020)

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Constantin Magnis, geboren 1979 in Frankfurt am Main, ist Journalist und Autor. Bis 2017 war er Chefreporter beim Politmagazin »Cicero«. Zuvor schrieb er u.a. für »Vanity Fair«, »Park Avenue«, »The European« und »B.Z. Berlin«. Magnis hat Politik und Philosophie an der University of Edinburgh in Schottland studiert. Er lebt mit seiner Familie im Odenwald. 

 
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Dominik Nerz – Gestürzt

Covadonga


Aufwendig recherchiert, packend erzählt: Die aufrüttelnde Geschichte eines deutschen Radprofis.

»Die Aussicht wieder glücklich zu sein, ohne Schmerz, ohne den Frust, ohne das Gefühl, nicht er selbst zu sein, hat etwas Befreiendes. Dominik Nerz ist gerade 27 Jahre alt geworden, eigentlich das beste Alter für einen Radprofi. Aber glücklich ist er mit seinem Leben schon lange nicht mehr. In den Jahren zuvor hat er seinen Körper fast zugrunde gerichtet. Mutwillig, bis an den Rand des Todes. Weil er bei der Tour de France unter die besten zehn im Gesamtklassement fahren sollte. Er hat trotzdem immer weiter gemacht, seinen Körper geschunden, weit über die Grenze des Verträglichen hinaus. In der Saison 2015 ist er mehrmals schwer gestürzt. Seinem von einer Magersucht gezeichneten Körper gönnt er dennoch keine Pause. Er macht einfach weiter, weil sein Sport das so vorsieht und er das verinnerlicht hat in all den Jahren, in denen er seit seiner Kindheit Rennen gefahren ist…«

Dominik Nerz hat früh alles auf die Karte Radsport gesetzt. Schon mit zwanzig unterschreibt er beim Team Milram seinen ersten Profikontrakt. Es folgen weitere Engagements bei Spitzenteams. In den Bergen ist er einer der Stärksten im Peloton, er fährt als Edelhelfer an der Seite von Tour-Siegern. Das aufstrebende Team Bora-Argon18 verpflichtet ihn als Kapitän für die großen Rundfahrten. Die Zielvorgabe: Top Ten bei der Tour de France. Doch daraus wird nichts.

Es sind die wiederkehrenden, unheimlichen Leistungseinbrüche aus dem Nichts, die Dominik Nerz’ Karriere prägen. Magersucht. Eine unheilige Allianz aus Ehrgeiz und Zweifeln. Und schließlich die unvermeidlichen Stürze, wiederholt auf den Kopf, und ohne die Muße, alles in Ruhe abzuklären und auszukurieren. Dominik Nerz will es allen beweisen und steigt auch mit Gehirnerschütterung schnell wieder aufs Rad. Doch im Herbst 2016 muss er konstatieren: Es geht nicht mehr. Mit 27 Jahren, im besten Rennfahreralter, zieht er einen Schlussstrich unter das Kapitel Radsport. Einen Plan B hat er nie gehabt.

Auf Basis vieler Gespräche mit Dominik Nerz und seiner Familie, mit Trainern, Teamchefs, Ärzten, Sportpsychologen und Fahrerkollegen erzählt Michael Ostermann die bezeichnende Geschichte eines deutschen Radprofis. Es ist die Geschichte von der schaurigen Faszination Spitzensport. Von einem atemlosen Metier, in dem es zum guten Ton gehört, seine Gesundheit permanent aufs Spiel zu setzen. Von Talent, Hoffnung, Leistungsdruck. Von der fragilen Balance zwischen Körper und Geist. Von immenser Willensstärke und purer Unvernunft. Und von einer späten Einsicht, die eine vielversprechende Karriere vorzeitig beendet… Wichtig, erhellend, lesenswert.

 
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