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Dienst an der Liebe

Echter | Erfurter Theologische Studien


Die katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung in der DDR war ein pastoraler Dienst für Menschen in Konfliktsituationen. Die von Konzil und Pastoralsynode inspirierte Sorge um den Menschen wurde zu ihrer Motivation, mit der sie sich einen festen Platz im Kanon der seelsorglichen Aufgabenfelder der Kirche erarbeitet hat. Mit ihrem interdisziplinären Ansatz gelang es der kirchlichen Beratungskultur, die klassische Seelsorge zu ergänzen. Sie leistete dabei einen konkreten "Liebesdienst“ an gefährdeten Ehen, der Liebe in den Familien und zwischen den Generationen. Sie wurde so zum Dienst an der Liebe. Mit ihrer Offenheit für die Nöte der Menschen war die katholische Beratungsarbeit in der Lage, auch nichtchristliche Bevölkerungsschichten zu erreichen. Die beratende Seelsorge trug so zu einem missionarischen Wirken der kleinen Diasporakirche in der DDR bei.

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Praxissemester Religion

utb / Vandenhoeck & Ruprecht


Keine Chance für den Praxisschock im Praxissemester! Praxissemester werden bundesweit immer öfter verpflichtend. "Praxissemester Religion" bietet eine erfahrungs- und theoriegestützte Einführung in zentrale Handlungsfelder von BerufsanfängerInnen im Unterrichtsfach Religion. Selbst- und Rollenverständnis, Zusammenarbeit mit KollegInnen und praktisches Unterrichten können im Praxissemester erfolgreich eingeübt werden.

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Prof. Dr. Mirjam Zimmermann ist Professorin für Religionspädagogik an der Universität Siegen.

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Dr. theol. Hartmut Lenhard, geb. 1947, Studium der Evangelische Theologie und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien, zuletzt (bis 2012) tätig als Leitender Direktor des Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Paderborn; Mitglied im Herausgeberkreis der Zeitschrift »Religion 5–10«, langjähriges Mitglied in der EKD-Kammer für Bildung, Erziehung, Kinder und Jugend und in der Gemischten Kommission der EKD zur Reform des Theologiestudiums, zahlreiche religionspädagogische Veröffentlichungen,

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Format Jesus. Unterwegs zu einer neuen Kirche

Neukirchener Aussaat


Die Kirche war in den letzten 100 Jahren einem starken Wandel unterworfen: Immer weniger Menschen besuchen einen Gottesdienst, diverse Religionen sind als lebbare Alternative zum Christentum attraktiv, die Gesellschaft nimmt Christen nicht mehr als ernsthafte Stimme im Gewirr der Meinungen und Stimmungen wahr. Wie kann sich die Kirche demgegenüber verhalten? Steven Croft entwickelt anhand mehrerer Schritte eine Vision, wie die Kirche des 21. Jahrhunderts ihrer Aufgabe gerecht werden kann: - In einer Zeit großer Veränderungen brauchen wir Jesus als Kompass, der uns sicher durch die Stürme der Zeit führt. - Unsere Gemeinden sollen das Wesen von Jesus widerspiegeln, damit die Menschen erkennen, wer Jesus ist und was er ihnen anbietet. - Wir sind als Christen aufgerufen, sowohl Gemeinde zu bauen als auch die Welt zu verändern. Nach jedem Kapitel finden sich hilfreiche Fragen zur Diskussion in der Gemeinde oder Kleingruppe. Das Buch ist ideal für Christen, die sich und ihre Gemeinde verändern wollen - hin zu einer tiefen Beziehung zu Jesus.

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Steven Croft, geb. 1957, ist Bischof der Anglikanischen Kirche in Sheffield und seit vielen Jahren unterwegs, um Kirchen und Gemeinden in Veränderungsprozesse zu führen, die sie zu spannenden Orten für kirchenferne Menschen machen.

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Praktische Theologie in der Spätmoderne

Gärtner, StefanKläden, TobiasSpielberg, Bernhard (Hrsg.) | Echter | Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge


Wie stellt sich die Praktische Theologie der religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Situation der Gegenwart? Der Band dokumentiert die Ergebnisse des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts pastoraltheologischer Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Diskutiert werden die grundsätzlichen Herausforderungen an eine gegenwartssensible Theologie. Daneben werden charakteristische Signaturen der Spätmoderne beschrieben. Schließlich zeigen die Autorinnen und Autoren in Portraits bekannter evangelischer und katholischer Theologinnen und Theologen deren je eigene Zugänge zur Zeit und befragen diese kritisch auf ihre aktuelle Anschlussfähigkeit.

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Lebendige Seelsorge 4/2014

Garhammer, Erich (Hrsg.) | Echter


"Mit Christus Brücken bauen“ war das Motto des Katholikentages 2014 in Regensburg. Hans-Joachim Sander und Susanne Sandherr deuten die Brückenmetapher theologisch und spirituell. Für Kardinal Lehmann zeigt sich die Tragik der Kirchenspaltung gerade im persönlichen Bereich von Ehe und Familie. Deshalb, so bekennt er in seinem Beitrag, bleibe sein Leben von ökumenischen Brückengängen bestimmt.

Ständig anwesend, obwohl abwesend, war Papst Franziskus auf dem Katholikentag als Hoffnungsfigur einer erneuerten Kirche und als deren Pontifex maximus. Über seine Symbolhandlungen bei seiner Nahostreise und die Ankündigung des Friedensgebetes im Vatikan wird hier berichtet. Gregor Maria Hoff zeichnet den Brückenbauer Papst Franziskus als kühn und grenzgängerisch.

Bischof Sailer, dessen Denkmal anlässlich des Katholikentags wieder in die Stadtmitte von Regensburg gerückt wurde, war ebenfalls ein Grenzgänger des 19. Jahrhunderts - allerdings erbittert bekämpft vom damaligen ultramontanen Milieu. Es wird sich zeigen, ob Papst Franziskus ein ähnliches Schicksal widerfahren wird. Die Fragen um die wiederverheirateten Geschiedenen, die Bedeutung der Laien in der Kirche der Zukunft, die Feier der Liturgie und eine angemessene liturgische Sprache - all das sind brennende Fragen einer Kirche, die weiter Kirche ihrer Gläubigen sein will.

Doch es geht in diesem Heft nicht um Kircheninnenpolitik: die wahre Grenze, so der tschechische Religionsphilosoph Tomáš Halík, verläuft nicht zwischen gläubig und ungläubig, sondern zwischen denen, die die Frage nach Gott gleichgültig lässt und denen, die diese Frage umtreibt.

Der Schriftsteller Arnold Stadler entfaltet in einem grandiosen Text für dieses Heft, warum einen Literaten der Satz "Gott ist tot“ ein Leben lang schmerzen muss. "Ich blute, also bin ich“. Als Schriftsteller muss er die Rückseite zum Glück schreiben, obwohl das Ja sein großes Thema ist. Das Staunen gehört für ihn an den Anfang jedes Schreibens.

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Der christliche Sonntag

Echter | Erfurter Theologische Studien


Der Sonntag ist für die christliche Kirche der zentrale Versammlungstag, an dem die Gemeinde zusammenkommt und Gottesdienst feiert. Es wird davon ausgegangen, dass dieser darüber hinaus auch für das Zusammenleben in Gesellschaft Bedeutung hat. Gleichzeitig wirken sich Entwicklungen in der Gesellschaft auf den Sonntagsgottesdienst aus. Es stellt sich die Frage, welche Gestalt sonntägliche Liturgie unter diesen Voraussetzungen annehmen und wie sie neu Bedeutung für die Kirche und den Einzelnen gewinnen kann.

Die Arbeit setzt sich aus liturgiewissenschaftlicher Perspektive mit ausgewählten soziologischen und zeittheoretischen Ansätzen auseinander. Das fordert dazu heraus, traditionelle Vorstellungen und theologische Konzepte zu überdenken, um die Relevanz der Sonntagsliturgie für Kirche und Gesellschaft vermitteln zu können.

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Hereinspaziert!

Neufeld Verlag | Edition IGW


Ist die christliche Gemeinde in unserer Gesellschaft ein Fremdkörper? Für Johannes Reimer ist offensichtlich: Gottes außergewöhnliche Botschaft kommt ungewöhnlich schlecht an. Wir verlieren den Kontakt zu den Menschen um uns herum. Deshalb muss sich unbedingt etwas ändern in der Gemeinde.

Reimer zeigt, dass evangelistische Verkündigung aus Wort und Tat, aus Raum und Zeit besteht. Er hilft, die eigene Gemeindekultur besser zu verstehen, und verrät, wie eine Kultur des Willkommens und der Gastfreundschaft entwickelt werden kann. Und er fordert heraus, sich auf die Kultur, in der wir leben, einzulassen. Ein Buch für alle, die erleben möchten, wie Gott heute Menschen verändert.

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Lebendige Seelsorge 1/2014

Garhammer, Erich (Hrsg.) | Echter


In den 1960er Jahren rief man Gastarbeiter ins Land, weil es an eigenen Arbeitskräften mangelte. Zeitversetzt ist dies nun auch in der katholischen Kirche der Fall. So ist es inzwischen keine Seltenheit mehr, dass in einer Gemeinde am Niederrhein, in Bayern oder Oberösterreich ein indischer, polnischer oder nigerianischer Priester am Altar steht und in der Pastoral tätig ist. Diesen Männern geht es vielfach wie den ersten Arbeitsmigranten: sie beherrschen die Sprache oftmals nur ungenügend, kommen meist für einen befristeten Zeitraum, fühlen sich fremd und haben Heimweh. Obgleich sie gerufen wurden, um hier zu helfen, sind sie nicht überall willkommen. Denn das, was sie mitbringen, scheint nur bedingt kompatibel zu sein mit der hiesigen Kultur und den Gepflogenheiten in den Gemeinden. Das alles sind Gründe für eine wechselseitig vertrackte Situation. Dies haben inzwischen auch die deutschen Bischöfe erkannt, denn sonst hätten sie wohl kaum eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die sich dem Thema ausländischer Priester in deutschen Diözesen annimmt. In seinem Beitrag stellt Karl Gabriel die zentralen Ergebnisse dieser Studie vor. Franz Gmainer-Pranzl beleuchtet die Frage, ob innerhalb der deutschsprachigen Kirche durch den Einsatz von ausländischen Priestern ein Prozess begonnen hat, der den Charme von Weltkirche erlebbar werden lässt. Hans-Joachim Sander stellt in seinem Beitrag die besondere Bedeutung von Migrationserfahrungen für die Verkündigung des Glaubens in globalisierten Zeiten hervor. Dass in einem solchen Prozess des globalen Glaubens Zumutungen wie positive Entdeckungen stecken können, belegen die Beiträge von Rockson Chullickal OCD, der als indischer Karmelit im Rheinland tätig ist, und von Franz Weber MCCJ, der auf seine Jahre als Combonimissionar in Brasilien zurückblickt. Anne Kurlemann berichtet davon, wie die Erzdiözese Bamberg durch gezielte Schulungsmaßnahmen versucht, ausländische Priester besser für den Einsatz vorzubereiten und in ihrem Arbeitsalltag zu begleiten und Chibueze Udeani plädiert in seinem Beitrag für das Einüben einer Kommunikation, die Brücken baut.

Von weltkirchlichen Erfahrungen berichten außerdem Dietmar Müßig, der ein Institut in La Paz mit seinem schöpfungstheologischen Schwerpunkt vorstellt, sowie Carolin Auner, die von den "Jesuit Volunteers" erzählt.

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Wer bin ich?

Echter | Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge


Kann ein psychologisches Modell, das neun Persönlichkeitstypen unterscheidet, auch im christlichen Rahmen eingesetzt werden? Welche Vorteile bringt es, das Enneagramm in der Seelsorge, der Jugendarbeit u.a. einzusetzen - und wo liegen die Gefahren?

Der Autor nähert sich aus geschichtlicher, enneagrammatischer und theologischer Perspekive der Frage nach dem Einsatz des Enneagramms in Ergänzung zu gängigen pastoralen Ansätzen einerseits analytisch - angefangen beim Wüstenvater Evagrios Pontikos bis zur neueren Enneagrammliteratur -, andererseits im Gespräch mit Christen wie Nicht-Christen. Dabei wird das Enneagramm als mögliche Hilfe angesehen, den Menschen als Subjekt seines Daseins in den Mittelpunkt kirchlichen Handelns zu stellen.

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Wie lernen Seelsorger?

Echter | Angewandte Pastoralforschung


Im gegenwärtigen massiven Kulturwandel der Katholischen Kirche in Deutschland kommt der beruflichen Weiterbildung des Seelsorgepersonals eine Schlüsselrolle zu. In der vorliegenden Studie werden auf der Basis der soziologischen Milieuforschung Fragestellungen hinsichtlich des Fort- und Weiterbildungsverhaltens von Priestern, Diakonen und Pastoralreferent(inn)en im Bistum Münster erörtert.

Sie ist die erste Milieustudie, die, in enger Anlehnung an einschlägige Typologien der gegenwärtigen sozialen Ungleichheitsforschung, die Adressatengruppe der Seelsorger in den Blick nimmt. In Bezug auf Weiterbildungsverhalten und -interessen der Seelsorger kommt die Studie zu interessanten wie brisanten Ergebnissen.

Der Autor generiert zudem Strategien und Szenarien für die berufliche Weiterbildung von Seelsorgern, die über die Diözese Münster hinaus relevant sind.

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