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"Nicht ohne den Mut zum Wagnis ..."

Echter | Erfurter Theologische Studien


Die engagierten katholischen Jugendlichen in der SBZ / DDR, geprägt durch die religiöse Sozialisation in ihren Herkunftsfamilien und der Jugendgruppe ihrer Territorialpfarrei, wurden getragen von drei konstitutiven Größen der Jugendseelsorge: zunächst von der prägenden Kraft der Persönlichkeit der Bezugsperson, meist der des Priesters, daneben von der Gruppe der Gleichgesinnten und drittens von den vermittelten Inhalten. Abhängig von binnenkirchlichen Faktoren wie auch gesellschaftlichen Strömungen wurde in der Jugendseelsorge in der SBZ / DDR und im Besonderen im Kommissariat Magdeburg in der Zeit von 1945 bis 1968 diesen drei konstitutivenGrößen eine unterschiedliche Bedeutung beigemessen. Dies und in welchem Verhältnis die drei Konstitutiva der Jugendseelsorge aufeinander bezogen waren, bestimmte den "Erfolg" von Jugendseelsorge.

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Der Aktionskreis Halle

Echter | Erfurter Theologische Studien


Der Aktionskreis Halle (AKH) ist nicht nur als "entfant terrible" des ostdeutschen Katholizismus bekannt. Er ist zugleich die bedeutendste katholische Impulsgruppe in der DDR, die durch ihr Engagement in Konflikt mit Kirche und Staat geriet.

Gegründet 1970, gehört der AKH zur innerkirchlichen Aufbruchbewegung im Anschluss an das Zweite Vatikanische Konzil. Forderungen nach der Wahl des Bischofs durch die Ortskirche gehören ebenso zur Agenda des Kreises wie Bemühungen um mehr innerkirchliche Pluralität und ein stärkeres ökumenisches Engagement.

Am Beispiel des Aktionskreises Halle kann nachvollzogen werden, wie die katholische Kirche mit interner Kritik an ihrem Kurs der "politischen Abstinenz" umging. Darüber hinaus wird deutlich, wie der SED-Staat versuchte, innerkirchliche Aufbrüche niederzuschlagen. Weil man den AKH als politischen Störfaktor identifiziert hatte, sollte er durch das Ministerium für Staatssicherheit liquidiert werden. Dass es dabei zu einer Zusammenarbeit von Staat und Kirche gegen den AKH gekommen ist, gehört zu den dunkelsten Kapiteln der ostdeutschen Kirchengeschichte.

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Das Schöne in Theologie, Philosophie und Musik

Mayer, CorneliusMüller, ChristofFörster, Guntram (Hrsg.) | Echter | Gießener-Augustinus-Studien


Das "Schöne" gehört von Anbeginn an zu den großen Begriffen der abendländischen Geistesgeschichte und firmiert hier insbesondere als Kategorie der "Vermittlung": zwischen Sinnlichkeit und Verstand, zwischen Wollen und Sollen, zwischen verschiedenen Disziplinen, aber auch zwischen unterschiedlichen Epochen. In den Beiträgen des vorliegenden Sammelbandes, der in seinem Kernbestand auf den IX. Würzburger Augustinus-Studientag zurückgeht, geben ausgewiesene Experten beispielhafte Einblicke in diese "Vermittlungsleistung" des Schönen in Philosophie, Theologie und zumal in Musik und Musiktheorie: schwerpunktmäßig bei Augustinus (354-430), jedoch auch mit dem Blick auf die Traditionen vor und nach ihm sowie auf die neuzeitliche und die systematische Diskussion des Ästhetischen.

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Die Pius-Bruderschaft

Butzon & Bercker GmbH


Alois Schifferle führt zu den Wurzeln des Konflikts um die von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründete Pius-Bruderschaft. Dazu zeichnet er die Entwicklung der traditionalistischen Bewegung von den Anfängen bis hin zu den jüngsten Ereignissen nach. Anhand zentraler Themen - Kirchenbild, Auffassung von Tradition und Religionsfreiheit, das Verhältnis zu den anderen christlichen Kirchen und zu anderen Religionen - rekonstruiert er sorgfältig die Differenzen zur römisch-katholischen Mutterkirche und ergänzt diese Analyse mit wichtigen Originaldokumenten. Ein Buch, das Hintergrundwissen für ein fundiertes Urteil über das Phänomen Lefebvre und die Priesterbruderschaft liefert.

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Mit den Heiligen von Tag zu Tag

Lahn Verlag


Heilige und ihre Feste haben eine lange Tradition in den christlichen Kirchen. Sie begann mit dem Gedenken an die frühchristlichen Märtyrer und prägte in der Folge den christlichen Kalender mit seiner Namenstags-Kultur. In diesem Band werden über 400 Heilige bzw. ihre Feste in kalendarisch-lexikalischer Abfolge dargestellt. Er ist ein hervorragendes Nachschlagewerk und bietet eine Übersicht über die Festtage und Gedenktage vor allem der Heiligen des deutschen Sprachraums.

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Eigensinn und Bindung

Butzon & Bercker GmbH


Ob in Philosophie, Literatur, Bildenden Künsten, Publizistik oder Politik - katholische deutsche Intellektuelle haben die geistige Landschaft des 20. Jahrhunderts wesentlich mitgeprägt. Sie stellten Fragen an die Zeit und ihre Mitmenschen, die anderen nicht einfielen oder die sie nicht zu stellen wagten. Hans-Rüdiger Schwab hat 39 Porträts ganz unterschiedlicher Männer und Frauen - Laien allesamt - zusammengestellt, die den großen Spannungsbogen katholischen Geisteslebens im 20. Jahrhundert widerspiegeln. Gemeinsam ist ihnen, dass sie jenseits der in sich geschlossenen katholischen Milieus den Aufbruch zu neuen Ufern wagten. Ein faszinierendes Stück Zeitgeschichte in Porträts.

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Scheidung - Wiederheirat - von der Kirche verstoßen?

Garhammer, ErichWeber, Franz (Hrsg.) | Echter


Im Umgang mit geschiedenen Wiederverheirateten wird die Kirche als unbarmherzig erlebt. Andererseits gehen hier viele Pfarrer schon neue Wege, die Kirche als Versöhnungsgemeinschaft erfahren lassen. Neben Beispielen, die dies dokumentieren, und Erfahrungen und Beobachtungen einer Psychotherapeutin enthält der vorliegende Band Berichte unmittelbar Betroffener: vom Scheitern ihrer Ehe, von Verletzungen im familiären und kirchlichen Umfeld, aber auch von Aufarbeitung und Aussöhnung durch einfühlsame Seelsorger. Diese neuen Wege werden von Theologen unterstützt. Angesichts von menschlichen Krisen und Scheitern plädieren sie für das Prinzip Gerechtigkeit. Sie begründen das neutestamentlich (Gerd Häfner), kirchenrechtlich (Thomas Schüller), moraltheologisch (Eberhard Schockenhoff), dogmatisch (Thomas Ruster und Otto Hermann Pesch) und pastoraltheologisch (Franz Weber). Erich Garhammer fasst die Lösungswege zusammen.

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Die wechselseitige Rezeption zwischen Ortskirche und Universalkirche

Wijlens, Myriam (Hrsg.) | Echter | Erfurter Theologische Schriften


Viele Ergebnisse des Zweiten Vatikanums wurden bereits durch vorherige Entwicklungen in den Ortskirchen auf den Weg gebracht. Nach dem Konzil galt es, die Ergebnisse zurück in die Ortskirche zu rezipieren.

Wie lieferte die Kirche aus dem Osten Deutschlands ihren Beitrag am Konzil und wie rezipierte sie das Konzil in ihrer Diasporasituation? Welche Rolle spielte der politische Kontext in der wechselseitigen Rezeption? Wie und was erfolgte im Bereich der Liturgie und im Kirchenrecht?

Neben Darlegungen von konkreten Geschehnisse werden auch Grundsatzthemen diskutiert: Wie wird Rezeption in der Ortskirche überhaupt erforscht? Wie entwickelt sich der Glaubenssinn zwischen Orts- und Universalkirche? Was bedeutet es, wenn die Kirche selbst zum Dialog wird? Der Tagungsband enthält Beiträge u.a. von Bischof Joachim Wanke, Josef Pilvousek, Ormond Rush, Hermann Josef Pottmeyer, Gilles Routhier, Benedikt Kranemann, Rüdiger Althaus.

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Relationale Ontologie

Echter | Religion in der Moderne


Die Untersuchung diskutiert den ebenso originellen wie scharfsinnigen Entwurf der "relationalen Ontologie" Peter Knauers. Der erste Teil der Arbeit stellt den bislang noch verhältnismäßig wenig bekannten Ontologie-Entwurf vor und unterzieht ihn einer kritischen Prüfung. Der zweite Teil erprobt die Erklärungs- und Integrationskraft dieses Konzepts an vier ebenso alten wie aktuellen Problemfeldern der Philosophie. Es sind dies das Problem der Veränderung, die Realismus-Idealismus-Kontroverse, das Leib-Seele-Problem und die Mesóteslehre in der Tugendethik. Auf diese Weise wird der Entwurf der relationalen Ontologie erprobt und entfaltet, aber auch einer breiteren Diskussion zugänglich gemacht.

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Naturphilosophische Emergenz

Echter | Religion in der Moderne


Zentraler Streitpunkt der zeitgenössischen Debatte zwischen Naturwissenschaft und Religion ist das Paradigma des szientistischen Reduktionismus, die Welt sei vollständig naturwissenschaftlich erklärbar. Doch ist dies wirklich der Fall? So zeigt sich am Beispiel des menschlichen Bewusstseins, dass es Phänomene gibt, die einem szientistischen Reduktionismus zumindest in Teilen grundsätzlich verschlossen sind. Mit dem naturphilosophischen Emergenzbegriff versucht der vorliegende Band eine geeignete Beschreibung für solche Phänomene zu entwickeln und zeigt seine Tragweite für eine Vermittlung im Dialog zwischen Naturwissenschaft und Religion auf.

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