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Putins Weiterführung des historischen Krieges zwischen Russland und der Ukraine

tredition


es fragen sich viele, wie der krieg zwischen Ukraine und Russland entstanden ist sowie der Mann ist, der den Krieg weiter führt. In diesem Buch ist die historische Geschichte sowie eine kleine Biographie des Mannes, der unbedingt die Ukraine besitzen will.

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Ich bin Freischaffende Autorin mit Beratungsfunktion zu den Themen Jugendamt und Kindererziehung, Die Beratung führe ich aus der Betroffenenperspektive durch. Ich bin Mama eines Kindes und wohne in Erfurt. Ich schreibe gerne Bücher und Berate gerne.

 
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Klassenfeinde

Seubert Verlag


Es ist 1951. Frühmorgens klingelt es an der Tür. Tausende von Familien in Budapest und anderen ungarischen Städten erhalten den Deportationsbefehl. Sie haben 24 Stunden Zeit, ihr Zuhause zu verlassen. Sie werden enteignet, in abgelegene Dörfer umgesiedelt oder in Arbeitslager geschickt. Betroffen sind Intellektuelle, Unternehmer, ehemalige Spitzenbeamte, Offiziere, Aristokraten, wohlhabende Bauern, unbequeme „Genossen“ und all jene, die das kommunistische Regime als Staats- und Klassenfeind deklariert. Kinga Széchenyi beschreibt die Geschichte der Deportationen in Ungarn in den 1950er Jahren. 36 Zeitzeugen berichten anschaulich und aufwühlend aus dem Alltag deportierter Familien.

Wir erinnern uns nicht gerne, aber wir müssen uns erinnern... wir müssen uns an diese Ereignisse erinnern, um gegen zukünftige Diktaturen kämpfen zu können. Mit diesen Worten leitet Kinga Széchenyi ihr Buch ein, das sich mit der internen Deportation und dem Versuch der Eliminierung ungarischer Eliten durch das ungarische kommunistische Regime auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges befasst.

Dieses akribisch recherchierte und sehr persönliche Buch erzählt detailliert die Geschichte der Internierung der ungarischen Oberschicht (Aristokratie, Militärs, Unternehmer) sowie der wohlhabenderen Bauern unter dem Regime von Mátyás Rákosi (1947-1953). Die ungarische Geschichte unter der Führung von Rákosi war geprägt von diktatorischer Kontrolle und Gräueltaten von beispiellosem Ausmaß.

Rákosi und seine Mitstreiter waren ungarische Kommunisten, die zwischen dem ersten und dem zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion indoktriniert und ausgebildet worden waren und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nach Ungarn zurückgeschickt wurden. Die ungarischen Kommunisten übernahmen schnell die totale Kontrolle über das Land, das damals von sowjetischen Truppen besetzt war, wie es auch in den anderen Ländern Mittel- und Osteuropas der Fall war. Das ungarische Regime unter der Führung von Rákosi übte eine totale, diktatorische Kontrolle aus, während sie selbst Marionetten der Sowjetunion waren.

In der proletarischen Diktatur werden ausgewählte Gesellschaftsschichten und Gruppierungen zu Feinden und Sündenböcken erklärt. Im Falle Ungarns waren das diejenigen, die noch oder bis 1945 Privateigentum besaßen, in hohen zivilen oder militärischen Positionen tätig waren und deren Vorstellungen von der kommunistischen Ideologie abwichen. Die Machthaber versuchten, die breite Bevölkerung davon zu überzeugen, dass diese "Klassenfeinde" Schuld an der desolaten Lage des Landes seien. Das Rákosi-Regime war gekennzeichnet durch Hausdurchsuchungen, Abhöraktionen, Verhaftungen, dem Verschwinden von Personen, Säuberungen und Schauprozessen. Viele Menschen wurden inhaftiert, in Internierungs- und Zwangsarbeitslager gesteckt und viele tausend Familien wurden deportiert.

Wie in der Sowjetunion war das Versprechen der ungarischen Diktatur Freiheit und Gleichheit, die mithilfe eines brutalen und gleichgeschalteten Systems durchgesetzt werden sollte. Der erste Teil dieses Buches beschreibt die Gräueltaten des Rákosi-Regimes und präsentiert das Ergebnis umfangreicher Recherchen in historischen Dokumenten und Archiven. Im zweiten Teil des Buches berichten die Deportierten selbst über ihre Erfahrungen. Diese persönlichen Erinnerungen und Lebensgeschichten von Frauen und Männern veranschaulichen die privaten Tragödien und die langfristigen Folgen der Deportationen in Ungarn. Es ist das Verdienst von Kinga Széchenyi, in diesem Band einen systematischen Überblick zu den Grundlagen und Rahmenbedingungen der Deportationen zu geben und dem Leser vielfältige Einblicke in die Lebenswelt der Deportierten zu ermöglichen - ganz nach dem Motto: nur wer weiß, wozu Diktaturen imstande sind und wie ihre Mechanismen funktionieren, kann sie wirkungsvoll bekämpfen.

 
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Der indische Seiltrick

tredition


Der indische Seiltrick fokussiert auf einen wichtigen, aber gefährlich ignorierten Defekt des modernen politischen Denkens, nämlich den unvorsichtigen Gebrauch und den Missbrauch von Sprache. Anthony de Jasay hält „den nachlässigen Gebrauch, den Missbrauch und sogar die geradezu Misshandlung der Sprache“ für einen entscheidenden Fehler des modernen politischen Hauptstromdenkens, das „von Jeremy Bentham und John Stuart Mill bis hin zur Gegenwart durch intellektuellen Betrug stark verunreinigt ist“. Anthony de Jasay betont die Schwierigkeit, Fragen der Wahrheit und Falschheit von Fragen des Glaubens frei zu halten, denn Glaube beruht oft auf Wunschdenken.

Die Offenlegung linguistischer Tricks ist ein zentrales Thema dieses Buches. Viele Begriffe wie beispielsweise „Recht“ oder „Gerechtigkeit“ sind gewöhnlich nicht eindeutig formuliert, so dass subtile Bedeutungsverschiebungen unbemerkt bleiben.

Für Anthony de Jasay gehört die soziale Gerechtigkeit zu den am meisten missbrauchten Begriffen: Sie geht über die gewöhnliche Gerechtigkeit und ihre Regeln hinaus, hat keine eigenen Regeln und ist inhaltsleer, bis der Sprachgebrauch den Bedarf liefert. Da „‚gerecht‘ dem ‚ungerecht‘ selbstverständlich überlegen ist [...] verleiht die Verkleidung der Gleichheit in das Gewand der sozialen Gerechtigkeit ihr eine unwiderstehliche moralische Autorität“, eine Autorität die Anthony de Jasay für unecht hält. Dennoch, so weist er darauf hin, finden zweifelhafte Theorien, die eher an das Gefühl als an die Vernunft appellieren, breite Akzeptanz, was unmerklich, aber unausweichlich zu weniger statt zu mehr Gerechtigkeit, welcher Art auch immer, führt.

Er argumentiert, dass Gerechtigkeit der behaupteten sozialen Gerechtigkeit vorausgeht, so dass jeder Versuch, die Gleichheit in das Gewand der sozialen Gerechtigkeit zu kleiden, eine dem indischen Seiltrick ähnliche Illusion ist, bei der das Seil wie von Zauberhand emporsteigt und an dem der Zauberlehrling emporklettert.

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Anthony de Jasay wurde am 15. Oktober 1925 in Ungarn geboren und floh 1948 vor dem Eisernen Vorhang. Nach zwei Jahren in Österreich studierte er ab 1950 Wirtschaftswissenschaften an der Western Australia University. Sein Weg führte 1955 an die Oxford University. Später lehrte er am Nuffield College. Seine Forschungen bezogen sich auf internationale Geldströme und Wechselkurse. Diese Forschungen führten ab 1962 zu einem Wechsel in die Finanzwelt. Nach seiner Übersiedelung nach Frankreich zog er sich 1979 in die Normandie zurück und wurde Privatgelehrter. Anthony de Jasay verstarb am 23. Januar 2019 im hohen Alter von 93 Jahren. Anthony de Jasay ist ein einflussreicher von jeder Denkschule unabhängiger Philosoph und Ökonom, der zu einem der weltweit führenden Vertreter des klassischen Liberalismus geworden ist. Zu seinen Büchern, übersetzt in ein halbes Dutzend Sprachen, zählen The State (1985), Social Contract, Free Ride: A Study of Public Goods Problem (1980), Choice, Contract, Consent: A Restatement of Liberalism (1991), Before Resorting to Politics (1996), Against Politics: Government, Anarchy, and Order (1997), Justice and Its Surroundings (2002) und Social Justice and the Indian Rope Trick (2015). Auf Deutsch erschienen bisher Der Staat (2018), Liberalismus neu gefasst (1995 und in Neuauflage 2021), eine Sammlung seiner Essays in Liberale Vernunft, Soziale Verwirrung (2008), Der Gesellschaftsvertrag und die Trittbrettfahrer (2020) sowie Gegen Politik (2020). Roland Baader: „Der einzige Ratschlag, den Ökonomen und Philosophen den politischen und akademischen Gottspielern geben können, ist der des bedeutendsten Sozialphilosophen unserer Zeit, Anthony de Jasay: ‚No politics!‘“ Gerard Radnitzky: „Meiner Meinung nach ist Anthony de Jasay der bedeutendste politische Philosoph des 20. Jahrhunderts, weil sein Werk es uns erlaubt, entscheidende kognitive Fortschritte zu erzielen und zum ersten Mal die wesentlichen Merkmale einer Alternative zum modernen Staat zu erkennen. Im intellektuellen Bereich haben nur sehr wenige mehr für die Sache der Freiheit getan als Anthony de Jasay.“ James M. Buchanan: „Hier ist politische Philosophie, wie sie sein sollte: Ernsthafte Themen, die mit Elan, Witz, Courage und echtem Verständnis diskutiert werden. Konventionelle Weisheit kann Anthony de Jasay überbieten, es sei denn, dessen Verteidiger stellen sich der Herausforderung.“

 
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Der Ostdeutsche, das unbekannte Wesen

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Die Aussagen über die Ostdeutschen und darüber, wie weit beide Teile Deutschlands zusammengewachsen sind, könnten nicht widersprüchlicher sein: Während Vertreter der etablierten Parteien und der Leitmedien am Tag der Deutschen Einheit so gut wie alles schön-reden und sich dabei auf die Schulter klopfen, hört man nach jeder Bundestags- und Landtagswahl aus der gleichen Ecke ganz andere Töne: Die Ostdeut-schen werden scharf zurechtgewiesen, weil sie nicht so gewählt haben, wie jene es sich vorgestellt hatten. Die Beschimpfung der Ostdeutschen durch den Ostbeauf-tragten der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, ist das jüngste Beispiel dafür. Die Gescholtenen werden von der westdeutsch geprägten sogenannten Elite (die an den Schalthebeln politischer und medialer Macht sitzt) argwöhnisch beäugt. Daher ist es auch kein Wunder, dass bei der Spaltung der Gesellschaft auch der Zwist zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen zu den Instrumenten des Machterhalts gehört. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass es nur im Wahlverhalten Unterschiede gäbe. Sie sind noch viel gravierender. Dieses Buch erklärt, warum die Ostdeutschen so sind, wie sie sind, und trägt nicht zur Spaltung, sondern zur Versöhnung bei.

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Wolfgang Schimank wurde 1956 in Potsdam geboren. Er studierte in Lutherstadt Eisleben „Industrielle Elektronik“ und ist seitdem im wissenschaftlich-technischen Bereich tätig. Derzeit arbeitet er als Elektronik-Ingenieur an der Freien Universität Berlin. In der Wendezeit engagierte er sich in der DDR-Bürgerrechtsbewegung.

 
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Wille und Würde

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


Eine Handlungsanleitung für ein würdevolles Leben auf unserem Planeten

Die vielfach ausgezeichnete Autorin Ece Temelkuran blickt auf unsere Gegenwart: Ratlosigkeit und Verzweiflung, Würdelosigkeit, wohin man schaut. Schluss damit, fordert sie und fragt: Was tun? Wille und Würde ist ihre Antwort, eine Handlungsanleitung in zehn Schritten, voller Optimismus und Hoffnung.

Unsere Welt befindet sich in einer Schräglage. Die Gesellschaften leiden unter frappierenden Ungerechtigkeiten. Waldbrände und Überschwemmungen liefern den letzten Beweis für die verheerende Klimakatastrophe. Die Pandemie zeigt, wie prekär die Volkswirtschaften sind, und der chaotische Truppenabzug aus Afghanistan deckt schonungslos auf, wie verantwortungslos mit Menschen umgegangen wird. Die Machthaber ringen nach Antworten, oft sind sie selbst das Problem.

Wohin mit unserer Verzweiflung? Ece Temelkuran legt mit Wille und Würde ein klares neues Narrativ vor, nicht für eine idealisierte Zukunft, sondern für die Gegenwart, eine Aufforderung in zehn Schritten. Es gilt jetzt, unsere Würde wiederzufinden. Dafür müssen wir entschlossen handeln, Kraft schöpfen aus der Angst und Vertrauen gewinnen. Für eine Welt, in der Menschlichkeit an erster Stelle steht.

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»Ein gesellschaftskritisches, aber sehr konstruktives Buch. [...] Gemeinsam mit ihrer Leserschaft begibt sich die Autorin auf die Suche nach Wegen aus der umsichgreifenden Lähmung unserer Zeit.

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»Ece Temelkuran ist eine Ausnahmejournalistin, fast schon eine Überfrau.«

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»Eine Handlungsanleitung für ein würdevolles Leben, mitreißend erzählt und mit persönlichen Anekdoten angereichert.

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»Die türkische Autorin Ece Temelkuran hat in ihrem Essayband ›Wille & Würde‹ ein Plädoyer für Solidarität und Menschlichkeit verfasst, assoziativ, anspruchsvoll, auch spirituell.

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» ›Wille und Würde‹ [ist] keine Anklageschrift gegen die Gegenwart, sondern vielmehr ein Kompass für die Zukunft.«

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Ece Temelkuran, geboren 1973 in Izmir, ist Juristin, Schriftstellerin und Journalistin. Aufgrund ihrer oppositionellen Haltung und Kritik an der Regierungspartei verlor sie ihre Stelle bei einer der großen türkischen Tageszeitungen. Ihr Roman Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann wurde in zweiundzwanzig Sprachen übersetzt. Bei Hoffmann und Campe erschienen zuletzt die Sachbücher Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist oder Sieben Schritte in die Diktatur (2019), Euphorie und Wehmut. Die Türkei auf der Suche nach sich selbst (2015) und der Roman Stumme Schwäne (2017).

 
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