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Beckmessers Leberbaum

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Endgültigkeiten im Theater – es gibt sie nicht, man mag sie noch so oft ausrufen. Selbst Aristoteles, der dies eigenartige Wesen Theater kühlen Blicks in seiner ‚Poetik’ untersucht hat, ist es nicht gelungen, es per definitionem fest zu stellen – worüber eben ein Beitrag im jetzt vorliegenden neuen Band versucht, Auskunft zu geben. Das Theater der Antike ist allerdings geschliffen und stark genug, unserer eigenen Zeit den Spiegel vorzuhalten, sodass ihr Gesicht erkennbar wird: sei es die „Medea“ des Euripides, seien es die thebanischen Tragödien des Aischylos und Sophokles. Ihre Kraft der Prägung und Entfaltung haben sie durch wechselnde Epochen der Geistesgeschichte immer wieder bewiesen, auch wenn in Georg Heyms Dramen und Entwürfen Tendenzen einer neuen Zeit fassbar werden.

Kein Wunder also, dass Alexander Gruber seiner theatralischen Denklust weiterhin frönt und sich sogar auf das Glatteis einer Wagner-Oper begibt – woher der Titel dieses neuen Bandes rührt.

Doch zuvor wird Lessing, der zugleich Bescheidene und Geistesmächtige, in den Blick gefasst, Halévys „Jüdin“ kommentiert und die schwarze Komödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ vergnüglich gemustert.

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Die Kapelle des Satans

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Gäbe es den Herrn der Hölle, oder glaubten wir an ihn wie die Puritaner zu der Zeit Elizabeths I., wir müssten dem Titel, Theater sei die 'Kapelle des Satans', recht geben. Denn Theater will vor keinen Schranken Halt machen, auch nicht den heiligen, will in alle Extreme gehen, will Seelen aufkratzen und besänftigen, entzünden und löschen zugleich. Und zwar zu jeder Zeit, an jedem Ort. Theater ereignet sich immer jetzt, ist immer am Puls der Zeit, ist Nerv der Zeit, ihr Fürsprecher und Ankläger, verkörpert sie, kritisiert sie, ist Geist von ihrem Geist und Ungeist in Einspruch, Zuspruch, Widerspruch. Ist Jammer und Jubel heutigen Lebens. 21 neue 'Beiträge zur theatralischen Denklust' von Alexander Gruber machen diese Zusammenhänge bewusst, spüren ihnen nach, decken sie auf. Sie machen Lust darauf, dabei zu sein und einen Blick zu riskieren ins Verruchte und Verklärte. Sie machen Mut, Ansprüche zu stellen – nicht bloß auf Neues, sondern auch auf Menschliches, auf Kenntnisse und Erkenntnisse, auf: 'Arbeit. Wissen. Liebe.' Auch diese neuen Beiträge sind zumeist aus Praxis und Erfahrung hervorgegangen. Sie sind erprobt und aufrichtig. Sie wollen Interesse am Theater wecken und mit dem Leser ins Gespräch kommen.

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Mozarts Ehre

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'Mozarts Ehre', der titelgebende Beitrag des vorliegenden Bandes, stellt eindringlich vor Augen, wie der junge Klaviervirtuose und Komponist Mozart rebellisch den entscheidenden Schritt in die Freiheit und Selbstständigkeit tut, rebellisch nicht nur gegen den tyrannischen Fürsten und Erzbischof Colloredo, rebellisch auch gegen den wohlmeinenden, aber autoritären Vater. Den will er allerdings auf seine Seite ziehen und schreibt ihm empört, er habe nicht gewusst, dass er auch Kammerdiener wäre. Daraus wächst wenig später im Gedankengespräch mit dem Kaiser eine neue musikalische Menschenwelt: 'Figaros Hochzeit'. Mit neunzehn neuen 'Beiträgen zur theatralischen Denklust' setzt Alexander Gruber 'Schillers magische Rute' fort. Wieder entdeckt der praxiserprobte Blick des erfahrenen Dramaturgen Ungewohntes und Aktuelles im scheinbar Altbekannten, Wesentliches im achtlos Vergessenen – zur Förderung des Vergnügens an theatralischen Gegenständen. Und natürlich zur Unterhaltung des neugierigen Publikums!

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Romantische Nächte im Zoo

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"Harald Martenstein ist Kult." Berliner Zeitung -

Wieso wohnt das Glück in Osnabrück? Weshalb ist der „kleine Prinz“ bei Diktatoren beliebt? Und warum sind die Türen in Dessau so niedrig? – In seinen erstmals versammelten meisterhaften Reportagen und Betrachtungen schreibt Harald Martenstein die Biographie eines Landes, das sich so radikal und komisch gewandelt hat wie seine eigene Generation: von Heinz Erhardt zu Attac, von der Kneippkur zur Schwarmintelligenz.

Einer landesweiten Lesergemeinde gilt Harald Martenstein als der witzigste Kolumnist. Seine Texte aus 15 Jahren zeigen einen klugen Frager, gar einen Moralisten, der die Ideale und Spleens seiner Mitmenschen verstehen will, weil sie vielleicht einmal die eigenen waren. So sucht er im Kibbuz nach den Überbleibseln des Sozialismus, am Nürburgring nach der Bremse und im Suhrkamp-Verlag nach dem Geist der Literatur. Mit seinen 34 preisgekrönten Reportagen und Betrachtungen legt er eine geistreiche, witzige und manchmal auch wütende Chronik unseres komischen Landes zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor.

„Wenn alle das Gleiche sagen, bekommt man Lust dagegenzuhalten. Dann sagt man sich: Alle sind sich einig, hey, da stimmt doch was nicht.“

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Harald Martenstein, geb. 1953 in Mainz, ist Autor der Kolumne »Martenstein« im »ZEITmagazin«, Redakteur beim Berliner »Tagesspiegel« und Dozent an mehreren Journalistenschulen. Auszeichnungen: Egon-Erwin-Kisch-Preis (2004), Corine (2007), Henri-Nannen-Preis (2008), Curt-Goetz-Ring (2010), Theodor-Wolff-Preis (2012). Er lebt in Berlin und in der Uckermark. Zuletzt erschienen: »Gefühlte Nähe« (Roman, 2010) und »Ansichten eines Hausschweins« (Kolumnen, 2011).

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Die schonende Abwehr verliebter Frauen oder Die Kunst der Verstellung

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Was ist die Liebe? Die schönste aller Täuschungen.

Adam Soboczynski erzählt von Männern und Frauen, die sich der hohen Kunst der Verstellung hingeben, der Intrige, der Blendung - im Beruf und in der Liebe. Wir sehen Menschen in peinlichen und verführerischen Lebenslagen, Menschen mit Zukunft oder doch nur Vergangenheit.

"Nichts ist vor dem Witz des Erzählers sicher." taz

"Leicht, geistreich, ein großes Vergnügen." KulturSpiegel

"So brüllend komisch und real, dass man meint, jeden einzelnen der Protagonisten persönlich zu kennen." NEON

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Adam Soboczynski wurde 1975 im polnischen Torun geboren und promovierte

über Heinrich von Kleist. Nach einer längeren Zwischenstation im Rheinland hat es ihn vor ein paar Jahren nach Berlin verschlagen. Er arbeitet als Feuilletonredakteur bei der ZEIT. 2005 erhielt er den Axel-Springer-Preis für junge

Journalisten. Schon sein erstes Buch »Polski Tango« wurde mit Applaus begrüßt, während »Die schonende Abwehr verliebter Frauen« furios besprochen wurde.

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Spätvorstellung

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Alter schützt vor Jugend nicht

Die brillante Feuilletonistin Jutta Voigt zeigt uns, was es heißt, jung zu bleiben, während man älter wird. Sie erzählt von der tröstlichen und schmerzhaften Identifikation mit der Jugend, die den Bogen des Lebens bis zum Zerreißen spannt. Berichtet wird „Aus dem Leben einer älteren Dame“: „Wenn ich ein Café betrete, verstummt kein Gespräch, ist kein Auge auf mich gerichtet. Ich finde das in Ordnung. Ich habe es lange genug gehabt, das Strammstehen vor meinem Dekolleté, die Hab-Acht-Stellung beim Klacken meiner hohen Absätze, das ehrfürchtige Verstummen vor einem Lächeln.“ Es geht um eine Frau, die ihre Waschmaschine mehr liebt als ihren Mann. Um einen Striptease am Totenbett. Und um einen, der seine junge Geliebte für eine Gleichaltrige verlässt, weil sie denselben Subtext in der Seele hat.

Die Spätvorstellung einer Generation, der die ewige Jugend zur Pflicht geworden ist.

„Ein starkes Buch und so schön offensiv. Das ist der Humor, den man zum Weiteraltern braucht!“ Dieter Hildebrandt

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Jutta Voigt, geboren in Berlin, Studium der Philosophie an der Humboldt-Universität, Redakteurin, Essayistin und Kolumnistin bei den Wochenzeitungen Sonntag, Freitag, Wochenpost und Zeit. 2000 Theodor-Wolff-Preis. Bei Aufbau erschienen: „Der Geschmack des Ostens. Vom Essen, Trinken und Leben in der DDR“ (atb 8156-6), „Westbesuch. Vom Leben in den Zeiten der Sehnsucht“ (atb 7081-2). Beide Titel waren große Feuilletonerfolge.

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Ich habe keinen Gott. Aber Gott hat mich.

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Für Friedrich Schorlemmer ist Kunst Quelle für Glückseligkeit, Trost und Orientierung bei der der Suche nach dem, „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Als Theologe interpretiert er Werke von großen DichterInnen, Komponisten und bildenden Künstlern, die ihn durch Schönheit, Vielfalt und Klarheit faszinieren: Lessings Gedanken über Wahrheit und Toleranz, Schillers Poesie und Pathos, Paul Gerhardts Lieder, Mozarts "himmlische" Tonschöpfungen, das Verständnis der Kosmopoliten Goethe und Hermann Hesse von Religion, Barlachs Mahnmale gegen den Krieg, Fühmanns Bibelauslegung, Hilde Domins Gedichte gegen die Endgültigkeit, Brechts Prinzip Zweifel. Seine Deutungen inspirieren, diesen Werken und Gedanken neu und anders zu begegnen.

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Friedrich Schorlemmer, geb. 1944 in Wittenberge/Elbe, aufgewachsen in der Altmark, Publizist und Theologe. 1978–1992 Dozent am Evangelischen Predigerseminar und Prediger an der Schloßkirche in der Lutherstadt Wittenberg, 1992–2007 Studienleiter an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg. 1989 erhielt er die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte und 1993 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Mitherausgeber der Wochenzeitung „Freitag“ und der „Blätter für deutsche und internationale Politik“. Friedrich Schorlemmer wurde 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet; 2014 erhielt der die Humboldt-Medaille, außerdem die Ehrendoktorwürde der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Uni Viadrina, Frankfurt/Oder.

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Allein mit allen

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Botho Strauß ist einer der eigensinnigsten und deshalb prägendsten Schriftsteller der deutschen Literatur. Er hat sich dem Gängigen stets widersetzt und ist dabei der genaueste Beobachter unserer Gesellschaft geworden. Sebastian Kleinschmidt, langjähriger Leiter der Literaturzeitschrift "Sinn und Form", hat ein überraschendes Buch zusammengestellt, das den Geist des Autors, die Art seines Denkens und Fühlens, seine Weltgestimmtheit, ja die Logik seines Herzens umfassend repräsentiert: Freiheit und Geschichte, Mann und Frau, die Menge, das Haus und die Stille. Und besonders die Zuwendung zu Natur und Landschaft eröffnet einen ganz anderen Weg zu einem Werk, das einzig dasteht in der Gegenwart Deutschlands.

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Botho Strauß, 1944 in Naumburg/Saale geboren, lebt in Berlin. Bei Hanser erschienen neben einer vierbändigen Werkausgabe seiner Stücke zuletzt die Prosabände Mikado (2006), Die Unbeholfenen (Bewußtseinsnovelle, 2007), Vom Aufenthalt (2009), Der Aufstand gegen die sekundäre Welt (Aufsätze, 2012), Die Fabeln von der Begegnung (2013), Sie /Er (Erzählungen), Allein mit allen (Gedankenbuch, 2014) und Herkunft (2014).

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Meine Schreibmaschine und ich

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Thomas Glavinic mag den Sommer. Er mag Großzügigkeit, Mut und Taktgefühl. Und er mag Menschen, die über seine Bücher nachdenken. An diese Menschen wendet er sich nun und erzählt ihnen alles, was es über ihn als Autor zu wissen gibt. Er schreibt über die Idee, die am Beginn eines jeden Textes steht, und er verheimlicht auch nicht die Torturen, die er erlebt, während er ungeduldig darauf wartet, dass aus der Idee ein Roman wird. Thomas Glavinic, einer der faszinierendsten Autoren unserer Gegenwart, gewährt Einsicht in seine Gedanken, seine Hoffnungen und seine Ängste. Selten hat man sich einem Autor so nahe gefühlt wie während der Lektüre dieses Bekenntnisses.

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Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren. 1998 erschien sein Debüt Carl Haffners Liebe zum Unentschieden. Es folgten u.a. Die Arbeit der Nacht (2006), Das bin doch ich (2007), Das Leben der Wünsche (2009) und Das größere Wunder (2013). Seine Romane Der Kameramörder (2001) und Wie man leben soll (2004) wurden fürs Kino verfilmt. Thomas Glavinic erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Seine Romane sind in 18 Sprachen übersetzt. Er lebt in Wien.

 

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Hunger und Seide

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


"Hunger und Seide" enthält Herta Müllers Essays aus den Jahren von 1990 bis 1995, also den Zusammenbruch des Sozialismus und das Entstehen neuer kurzlebiger Utopien: "Wenn Utopien, während sie ausgedacht und aufgeschrieben werden, von einem Satz zum anderen auch nur einen Augenblick in einem einzigen Menschen lachen, essen, gehen oder schlafen müssten, gäbe es keine.“ Wahrheit und Lüge, Aufrichtigkeit und Betrug, Macht und Widerstand in der Diktatur, das sind die großen Themen der mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichneten Autorin. "Ein Satz von Herta Müller kann einen Roman ersetzen" – die Worte von Verena Auffermann (Süddeutsche Zeitung) charakterisieren auch die Kraft dieser Essays.

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Herta Müller, 1953 in Nitzkydorf/Rumänien geboren, lebt seit 1987 als Schriftstellerin in Berlin. Ihr Werk erscheint bei Hanser. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und ist die Literaturnobelpreisträgerin 2009. Im November 2015 wird ihr der Heinrich-Böll-Preis verliehen.

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