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Taubenblut. Die Siedler

Sax-Verlag


Über Jahrhunderte galten junge Tauben als Delikatesse. Aus ihnen gekochte Brühe ließ Kranke gesunden und Wöchnerinnen zu Kräften kommen. Anders in Kriegszeiten. Dann schlachteten die Bauern in Windeseile alle Tauben, damit ihr Flug den plündernden Truppen nicht den Weg zu den Höfen weist. Meist vergebens. Nun floss auch das Blut von Frauen und Mädchen, die die Soldaten scherzhaft ihre Täubchen nannten, bevor sie sich an ihnen vergingen. Und Kriege gab es im Verlauf der letzten Jahrhunderte reichlich. Auch auf dem Gebiet der damaligen polnischen Adelsrepublik.

1698, nach der Wahl Augusts des Starken zum polnischen König, wurden fünf sächsische Bauernfamilien lutherischen Glaubens nach Polen umgesiedelt. Sie sollten Tartufflis (Kartoffeln) anbauen. Ein riskantes Unternehmen, in dem erzkatholischen Land. Lutheraner galten hier immer noch als Ketzer. Nahe Petrikau (heute Piotrków Trybunalski) lebten sie fast 250 Jahre in mehr oder weniger guter polnischer und jüdischer Nachbarschaft. Und, je nach Herrscher, in Wohlstand oder Not. Hier war ihre Heimat. Bis zum Machtantritt Hitlers.

 
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Ich habe Licht gebracht!

Sax-Verlag


»Ich habe Licht gebracht!«, ruft die fünfjährige Louise Otto, als sie zum ersten Mal eines der neuen Schwefelhölzchen entzünden darf.

»Licht bringen« – Dieser Vorsatz zieht sich durch Louises Leben wie ein roter Faden. In einer Zeit, in der Bürgermädchen nicht einmal allein aus dem Haus gehen dürfen, bereist Louise ganz alleine Deutschland. Und obwohl es streng verboten ist, Missstände auch nur anzusprechen, wirft Louise in ihren politischen Gedichten, Artikeln und Romanen immer wieder Schlaglichter auf die entsetzlichen Lebensumstände des Industrieproletariats und nimmt sich dabei vor allem der rechtlosen Arbeiterinnen an. Und sie erkennt, dass es keine soziale Gerechtigkeit geben kann, ohne die Gleichstellung von Mann und Frau. Sie fordert – beinahe schmerzlich aktuell – Lohngleichheit und das Recht auf Erwerb für alle Frauen.

Große Hoffnung auf Veränderung bringt schließlich die Revolution, die im März 1848 ihren Anfang nimmt. Louise und die ihr Gleichgesinnten glauben sich schon am Ziel ihrer Wünsche, als in der Frankfurter Paulskirche eine Nationalversammlung entsteht. Um in dieser Aufbruchstimmung für Frauen ein Netzwerk der Solidarität zu schaffen, gründet Louise die erste Frauenzeitung Deutschlands. Einen Unterstützer findet sie in dem jungen Revolutionär August Peters, mit dem sie bald mehr als eine Freundschaft verbindet.

Doch die Gegenrevolution lässt nicht lange auf sich warten: Als der Dresdener Maiaufstand blutig niedergeschlagen wird, sieht sich Louise Bespitzelungen und Verhören ausgesetzt. Ihre Welt verfinstert sich vollends, als sie erfährt, dass August Peters Gefangener der preußischen Armee ist ...

Anja Zimmer beschreibt das Leben der Schriftstellerin und Mitbegründerin der deutschen Frauenbewegung Louise Otto-Peters (1819–1895) in einem spannenden Roman und zeigt, dass viele von Louises Forderungen nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.

 
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Easy Money

Bastei Entertainment


Chicago, Illinois, 1893

Craig Parker war der Missmut ins Gesicht geschrieben. Eine Niederlage nach der anderen musste der junge Versicherungsagent hinnehmen. Sein Schuldenberg wurde von Tag zu Tag größer und der Vermieter saß ihm bereits im Nacken.

Das sollte sich endlich ändern. Der nächste Kundenbesuch konnte ihm verhelfen die Mietrückstände mit einem Schlag zu begleichen. Voller Zuversicht betrat Parker das neue Hotelgebäude. Er musste diesem Hotelier eine Versicherung verkaufen! Er brauchte diese verdammte Provision! Koste es, was es wolle!

Und ja, es war ein erstaunliches Haus: Es hatte Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer. Und wurde später bekannt als das "Mörderhotel".

"Easy Money" ist die spannende Kurzgeschichte über das Schicksal eines jungen Mannes, der sich ins Hotel des unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten begibt: Hermann Webster Mudget. Doch auf das Konto dieses Mannes gehen noch viel mehr Menschen- Auch daran lässt Wolfgang Hohlbein teilhaben - in seinem Roman "Mörderhotel".

Dieses E-Book enthält neben der Kurzgeschichte "Easy Money" auch eine ausführliche Leseprobe von Wolfgang Hohlbeins Roman "Mörderhotel".

 
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Das zweite Königreich

Bastei Entertainment | Helmsby-Reihe


England 1064: Ein Piratenüberfall setzt der unbeschwerten Kindheit des jungen Caedmon of Helmsby ein jähes Ende - ein Pfeil verletzt ihn so schwer, dass er zum Krüppel wird. Sein Vater schiebt ihn ab und schickt ihn in die normannische Heimat seiner Mutter. Zwei Jahre später kehrt Caedmon mit Herzog William und dessen Eroberungsheer zurück.

Nach der Schlacht von Hastings und Williams Krönung gerät Caedmon in eine Schlüsselposition, die er niemals wollte: Er wird zum Mittler zwischen Eroberern und Besiegten. In dieser Rolle schafft er sich erbitterte Feinde, doch er hat das Ohr des despotischen, oft grausamen Königs. Bis zu dem Tag, an dem William erfährt, wer die normannische Dame ist, die Caedmon liebt ...

 
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Die noble Straße

beHEARTBEAT | Die Louisiana-Trilogie


Der zweite Teil der Louisiana-Trilogie schildert das weitere Schicksal der Familien Sheramy und Larne.

Denis Larne, Besitzer des Ardeith-Gutes, heiratet die leichtlebige Ann Sheramy, Tochter der Besitzer des Silberwald-Gutes. Eines Tages beginnt Corrie May Upjohn ihre Arbeit als Bedienstete auf dem Gut. Im Gegensatz zu den vermögenden Larnes gehört Corrie zu der armen, weißen Unterschicht.

Die Gegensätze zwischen ihr und Ann Sheramy könnten nicht größer sein und Corrie verbittert zusehends angesichts des Reichtums der Larnes.

Aber im ganzen Land vertieft sich die Kluft zwischen arm und reich, schwarz und weiß: Der Sezessionskrieg bricht aus ...

 
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Armut ist ein brennend Hemd

Eichborn | Westerwald-Chronik


Im 19. Jahrhundert herrschen im Westerwald Armut und harte Arbeit. Finchens Leben besteht aus Kuhstall und Kirmes. Sie betet inbrünstig zum Herrgott, muss aber auch den Herzog - und für kurze Zeit Napoleon - in ihre Gebete einschließen. Die Hoffnung von 1848 erfüllt sich im Westerwald nicht und als verheerende Hungersnöte das halbe Dorf hinwegraffen, ziehen fahrende Händler durchs Dorf, die hübschen Mädchen ein besseres Leben in London versprechen. Wie groß muss die Not sein, bis du dein Kind verkaufst?

Durch die mitreissende, überschäumende Sprachkraft von Annegret Held werden diese vergessenen Inseln deutscher Geschichte Zentrum einer einzigartigen, faszinierenden Welt.

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"Man spürt in jeder Zeile dieses großartigen Romans, dass die Autorin an ihren Figuren hängt." Martin Lüdke, Die Rheinpfalz, 20.11.2015

"Fast meint man, den Geruch der Armut einzuatmen. Ein großartiger Heimatroman. Unbedingt lesen!" Frankfurter Stadtkurier, 20.10.2015

"Durch die mitreißende, überschäumende Sprachkraft von Annegret Held werden diese vergessenen Inseln deutscher Geschichte Zentrum einer einzigartigen, faszinierenden Welt." Nürtinger Zeitung, 15.12.2015

 
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Am Ufer des Styx

Bastei Entertainment | Sarah Kincaid


Herbst 1884. Ein Gefängniswagen mitten im Moor. Darin ein lebloser Körper. Wie tot. Unter seiner Zunge eine Münze - der Obolus für Charon, den Fährmann ins Totenreich. Die junge Archäologin Sarah Kincaid ist verzweifelt, denn der leblose Mann ist niemand anders als ihr Geliebter Kamal. Doch er ist nicht tot. Es gibt noch eine letzte Möglichkeit, ihn zu retten ... Von den engen Gassen Prags zu den unterirdischen Gestaden des Totenflusses Styx bis auf die einsamen Gipfel der Metora-Klöster: Sarah Kincaids neues Abenteuer garantiert einmal mehr atemlose Spannung.

 
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The Girl who Reached for the Stars

Bastei Entertainment


THE GIRL WHO REACHED FOR THE STARS is a breathtaking tale of daring dreams and a love that surmounts all barriers. Set against the evocative background of Medieval Venice, this riveting story is told from the perspectives of several people whose destinies are tightly intertwined: a young pickpocket, a savvy Jewish survival artist, and a teenage girl with a remarkable talent. All of them are torn apart by violence, intrigue, revenge, and greed but also united by friendship, dreams of justice, and the courage to reach for the stars.

Echoing his international bestseller THE BOY WHO GRANTED DREAMS, Luca Di Fulvio's novel tells the unforgettable love story between a Christian boy and a Jewish girl against the backdrop of the first Jewish ghetto in sixteenth-century Venice.

 
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Die Schlange von Essex

Eichborn


London 1893. Als Cora Seaborne vom Gerücht hört, der mythische Lindwurm von Essex sei zurückgekehrt und fordere die ersten Menschenleben, macht sie sich auf den Weg in den Küstenort Aldwinter. Cora, eine Anhängerin der provokanten Thesen Charles Darwins, vermutet hinter dem Sagengeschöpf eine bislang unbekannte Tierart. Auch der Vikar von Aldwinter, William Ransome, glaubt den Gerüchten nicht, und versucht, seine Gemeinde zu beruhigen. Zwischen Cora und Will entspinnt sich eine besondere Beziehung und obwohl sie in rein gar nichts einer Meinung sind, fühlen sie sich unausweichlich zueinander hingezogen.

Anmutig und intelligent erzählt dieser Roman - noch vor allem anderen - von der Liebe und den unzähligen Verkleidungen, in denen sie uns gegenübertritt.

 
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Ich, Heinrich VIII.

Lübbe


Das lebendige Porträt des schillerndsten Königs von England und zugleich das Panorama einer großen Epoche

Er ließ zwei seiner sechs Ehefrauen köpfen, brach mit der römischen Kirche, weil sie ihm die Scheidung verweigerte, und gründete die anglikanische: Heinrich VIII., eine der imposantesten und facettenreichsten Herrscherfiguren des christlichen Abendlandes. Seine Erinnerungen, respektlos kommentiert vom Hofnarr Will Somers, zeigen einen Menschen voller Widersprüche.

Margaret George zeichnet eindrucksvoll das spannende Bild dieses widersprüchlichen Mannes aus der Tudor-Dynastie, der vier Jahrzehnte lang regiert hat: Als machtbesessener, selbstherrlicher Monarch ist Heinrich VIII. in die Geschichte eingegangen. Doch war er auch ein attraktiver, gebildeter Herrscher mit großer charismatischer Ausstrahlung, der mehrere Sprachen beherrschte, mit Humanisten verkehrte, und sich für Glücksspiel, Musik und Jagd begeisterte.

Nach fünfzehnjähriger intensiver Recherche hat Margaret George mit diesem historischen Roman aus der Perspektive des Königs ein Meisterwerk erschaffen und den Grundstein für ihre erfolgreiche Karriere als Autorin gelegt.

 
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