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Mehr Wahrheit wagen

Bibliographisches Institut


Die Krise des Journalismus geht uns alle an. Ausgerechnet in einer Welt der Überinformation herrscht Verständnislosigkeit zwischen denen, die Orientierung suchen, und denen, die sie von Berufs wegen bieten sollen. Das Wort „Lügenpresse" ist der in Wut gekleidete Ausdruck davon. Wenn sich aber Bürger und Journalisten als Gegner betrachten, nutzt das vor allem denjenigen, die ihre Machtinteressen durchsetzen wollen. Populistische Politiker, autokratische Regierungschefs, selbstherrliche Firmenlenker und selbst ernannte Experten profitieren davon, wenn Kontrollinstanzen wie die Medien diskreditiert werden. Den Schaden hat die Gesellschaft. Dabei ist gerade dann, wenn Demokratien unter Druck geraten, starker Journalismus existenziell.

Alexandra Borchardt, seit mehr als 25 Jahren Journalistin und Medienbeobachterin, erläutert, wie es so weit kommen konnte. Sie zeigt auf, wie die Digitalisierung die gesellschaftliche Kommunikation und den Journalismus verändert hat. Und sie beleuchtet, was passieren muss, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und neues aufzubauen. Denn sie ist überzeugt: Menschen und Medien müssen Verbündete sein, um die Gesellschaft zu gestalten.

 
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Und täglich grüßt das Phrasenschwein

Bibliographisches Institut


Wann immer Politiker „klare Kante" zeigen wollen, eine Maßnahme als „alternativlos" bezeichnen, „Augenmaß" verlangen, eine „schonungslose Analyse" ankündigen oder jemandem ihr „vollstes Vertrauen" aussprechen, purzeln die Groschen nur so ins Phrasenschwein. In seinem Buch seziert FAZ-Journalist Oliver Georgi die wichtigsten Begriffe aus der politischen Floskelküche, ohne die kein Volksvertreter auszukommen scheint. Er erklärt, welche kommunikativen Strategien Politiker verfolgen, und macht zugleich deutlich, dass es zu einfach ist, ihnen immer nur böse Absichten zu unterstellen. Vielmehr liegt es auch an der Gesellschaft und der skandalisierten, immer kurzlebigeren öffentlichen Debattenkultur, dass Politiker sich gern hinter einer formelhaften Sprache verstecken. Ein kluger, erhellender Einblick in den Politikbetrieb - und ein eindringliches Plädoyer dafür, „Klartext" nicht mit der rücksichtslosen Sprache der Populisten zu verwechseln.

 
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Wenn die Dinge mit uns reden

Bibliographisches Institut


Sprich mit mir: Das Potenzial digitaler Sprachsysteme

Sprachgesteuerte Assistenten gehören längst zu unserem Alltag. Wir fragen Siri, wie das Wetter wird, bitten Google Home darum, den Fernseher einzuschalten oder erstellen mit Alexa die Einkaufsliste.

Wie diese Technologien entstanden, wie sie funktionieren und welche Chancen und Gefahren damit verbunden sind, erklärt der renommierte Wissenschaftsjournalist und ZEIT-Redakteur Christoph Drösser in diesem Sachbuch.

Was die Revolution der künstlichen Intelligenz revolutionierte: neuronale Netze und Deep LearningWie man die Dinge zum Reden bringt: Der aktuelle Stand der Computerlinguistik und SprachsteuerungEcht oder gefälscht? Roboterjournalismus und Fake-News-Generatoren in den sozialen MedienRisiken für den Datenschutz: Wer hört zu und was passiert mit unseren Daten? Ist der freie Austausch von Informationen gefährdet? Ein kritischer Blick auf die Marktmacht der Internetgiganten

Mensch und Maschine im Dialog: vom Schachroboter zum intelligenten Assistenten

Unsere Handys, Smart Speaker und andere sprechende Geräte klingen so menschlich, dass wir gar nicht anders können, als den Maschinen eine eigene Persönlichkeit zu unterstellen. Wie „lernt" ein Gerät eigentlich zu verstehen und zu sprechen? Und wohin wird die Entwicklung der digitalen Sprachsysteme führen? Das erläutert Christoph Drösser und befragt Experten und Expertinnen aus der Informatik und KI-Forschung.

Dabei blickt er auch zurück auf kuriose Erfindungen wie den »Schachtürken«, einen angeblich selbst denkenden Schachroboter, oder das Computerprogramm ELIZA von Joseph Weizenbaum, das einen Psychotherapeuten simulierte.

»Wenn die Dinge mit uns reden« ist ein packendes Buch über die Faszination sprechender Maschinen - informativ und voller Aha-Momente, nicht nur für Technikfans!

 
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Mein Abschied von Deutschland

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


"Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen so gründlich zu betreiben, bis alle schlechte Laune haben."

Im Frühjahr 2021 hatte Matthias Politycki genug vom deutschen Debattensumpf und zog nach Wien. In diesem fulminanten Buch begründet er seine Entscheidung und rechnet mit den Restbeständen unsrer Streitkultur ab – ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Restriktionen einer grassierenden Gegenaufklärung, vor allem aber auch eine Einladung zum wilden Denken über weltanschauliche Gräben hinweg. Als klassischer Linker steht Politycki für eine (fast) unbegrenzte Freiheit der Meinung, der Phantasie und der Literatur.  Seine Verteidigung einer über Jahrhunderte gewachsenen Sprache gegenüber all jenen, die sie für ideologische Zwecke zu instrumentalisieren suchen, ist das Bekenntnis eines überzeugten Demokraten und Stilisten zugleich.

„Nichts Geringeres wird gerade in der westlichen Welt verhandelt als unser Begriff von Freiheit. Wo manche noch glauben, es ginge lediglich um die Verbannung gewisser Wörter und Formulierungen, geht es in Wirklichkeit um die Art und Weise, wie wir in Zukunft leben wollen.“

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»Es sind wirklich Gedanken wie diese, die Politycki sehr klug weiter ausführt und auch darum sage ich, möge man bitte unbedingt zu diesem Buch greifen.

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Matthias Politycki schreibt, seitdem er 16 ist und wurde schon mit seinem opulenten Romandebüt als "Formfex im Sprachfels" (Die Welt) gefeiert. Sein Werk besteht heute aus über 30 Büchern, darunter mehrere Romane, Erzähl- und Gedichtbände sowie vielbeachtete Sachbücher und Reisereportagen. Er gilt als großer Stilist und ist einer der vielseitigsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur. Sein Weiberroman, eine Hommage an die siebziger und achtziger Jahre, ist eines der zentralen Werke der literarischen Postmoderne; als "einer der schönsten Schelmenromane unserer Zeit" (Radio Bremen) wurde seine Kreuzfahrtsatire In 180 Tagen um die Welt zum Bestseller. Sieben Jahre nach seinem als "wahrer Monolith" (Stern) gerühmten Roman Samarkand Samarkand erscheint 2020 ein neuer großer Roman, für den er um ein Haar in Afrika gestorben wäre. Gerettet hat ihn die Liebe einer Frau.

 
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Mehr Transparenz wagen!

Bastei Entertainment


Dieses E-Book erscheint exklusiv vor dem Buch! Wer sein Laptop oder Smartphone einschaltet, denkt gar nicht mehrdaran, dass diese wunderbare Technologie gerade mal zwanzig Jahre alt ist. Wir googeln, twittern, surfen und vernetzen uns, ja, wir leben im Netz. Und alle anderen sind auch da. Zugleich ist die Sache uns unheimlich. Google, Amazon, Facebook und Twitter wissen mehr über uns als unsere Eltern und Freunde je wussten. Machen wir uns nicht zu Sklaven des Internets, während die reale Welt sich wie rasend verändert? Regierungen werden gestürzt, Autoritäten werden durch Internetforen ersetzt, die Zeitungen sterben, der Einzelhandel steht mit dem Rücken an der Wand. Daten sind der kostbarste Rohstoff des neuen Jahrtausends.

Jeff Jarvis hat nach unseren Erwartungen, Möglichkeiten, Ängsten gefragt. Sein Ergebnis: Wir stehen am Anfang einer Umwälzung, deren Ende noch niemand absehen kann. Aber wir müssen keine Angst vor der neuen Transparenz und Öffentlichkeit haben, die das Internet uns ermöglicht. Sie werden die Gesellschaft, den Staat und die Wirtschaft von Grund auf erneuern und jeden Einzelnen auf ungeahnte Weise emanzipieren.

 
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Der Voyeur

Tempo


Ein skandalöser Fall, ein kontroverses Buch, eine verstörende Lektüre.Gerald Foos hat eine Obsession: Er will alles über das Sexleben anderer Menschen wissen. Zu diesem Zweck kauft er ein Hotel in Colorado. Jahrzehntelang observiert er seine Gäste und notiert akribisch, was er sieht, den Wandel sexueller Sitten von den späten 1960er Jahren bis heute: Sex mit Ehefrauen oder Geliebten, Gruppensex, gleichgeschlechtlichen Sex, Sex mit sich selbst – oder auch gar keinen Sex. Und er beobachtet nicht nur, er greift auch ins Geschehen ein, mit fatalen Konsequenzen ... In den achtziger Jahren wendet sich Foos schließlich an einen der berühmtesten Journalisten unserer Tage: Gay Talese. Foos, der sich selbst als Soziologe sieht, will seine Erkenntnisse über die menschliche Natur endlich mit jemandem teilen. Talese ist sofort fasziniert, aber es wird noch Jahrzehnte dauern, bis die Geschichte von Gerald Foos an die Öff entlichkeit gelangt – und einen veritablen Skandal verursacht.

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»Eine unglaubliche Geschichte wird von einem guten Schriftsteller trocken und ohne Moralbrille spannend erzählt (...) Aber natürlich ist Der Voyeur vielmehr noch als nur ein Roman, nämlich ein Sittenbild unserer Zeit.«

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»Aufzeichnungen eines Spanners – nackte und abgründige Wahrheiten über das menschliche Sexualleben.«

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»Man liest es in einer furchtsamen Stimmung, welche nackten Tatsachen einem noch zugemutet werden. Aber das ist der Thrill daran!«

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»Der Voyeur ist sicherlich schockierend, wenn es so etwas heute noch geben kann. (...) Und man ist gleichzeitig teilweise amüsiert und fasziniert von dem Bewusstsein, Teil von etwas sehr außergewöhnlichem zu werden.«

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»So wird sein Buch nicht nur zum Sittenbild, sondern auch zum Porträt einer an sich selbst leidenden Gesellschaft.«

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»Der legendäre amerikanische Reporter Gay Talese komponiert aus Foos' Geschichten - ob sie alle wahr sind, ist umstritten - dieses spektakuläre Porträt einer Gesellschaft zwischen sexueller Befreiung und Prüderie.«

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»Faszinierend sind (...) die Beobachtungen des Spanners (...), weil sie tatsächlich etwas verraten über die sexuellen Vorlieben der Amerikaner in den sechziger, siebziger und achtziger Jahren und den Wandel in den Schlafzimmern, der den in der Gesellschaft widerspiegelt.«

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»Ich bin an anderen grade dann interessiert, wenn sie völlig anders sind als ich und damit meine Sicht auf die Welt bereichern.«

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»Gay Talese ist eine Legende des amerikanischen Reportage-Journalismus. In "Der Voyeur" erzählt er von einem Motel-Besitzer, der seine Gäste über Jahrzehnte beim Sex beobachtete.«

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»"Ein außergewöhnliches, melancholisches, moralisch komplexes, oft beängstigendes und manchmal sehr komisches Buch, das einen vollkommen in seinen Bann zieht."«

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Gay Talese, geboren 1932 in Ocean City, gilt als Mitbegründer des literarischen Journalismus. In den frühen Sechzigern arbeitete Talese zunächst für die New York Times. Seine berühmtesten Artikel aber, u.a. Porträts über Joe DiMaggio und Frank Sinatra, sind im Esquire erschienen. Mit seinen Reportagen und Büchern, darunter der Bestseller Ehre deinen Vater über einen Mafia-Clan und Du sollst begehren über die sexuelle Revolution, gehört er neben Tom Wolfe, Hunter S. Thompson und Truman Capote zu den wichtigsten Vertretern des New Journalism. Zuletzt erschien von ihm Der Voyeur bei TEMPO (2017). Gay Talese lebt mit seiner Frau Nan in New York.

 
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Warum die Wahrheit sagen?

Bibliographisches Institut | Warum?


Sie ist die Basis für jede Kommunikation. Und weder die Wissenschaft noch unser Rechtssystem oder unsere Demokratie sind ohne sie denkbar: die gemeinsame Überzeugung, dass „wahr" und „nicht wahr" nicht dasselbe sind. Was jedoch, wenn Einzelne oder ganze Gruppen diesen Konsens aufkündigen, wenn die Grenze zwischen Wahrheit und Lüge - mutwillig oder nicht - verwischt wird? Genau das aber scheint gerade zu geschehen. Nicht mehr nur in den Untiefen des Internets, sondern sogar von manchen Regierungen werden Fakten und „alternative Fakten" als scheinbar gleichberechtigt behandelt. Wo diese aber nicht mehr unterschieden werden, gerät unweigerlich die Wahrheit selbst unter Rechtfertigungsdruck. Wozu brauchen wir sie eigentlich? Und gibt es sie überhaupt?

Rainer Erlinger denkt über die Bedeutung der Wahrheit für unser tägliches Leben und die Gesellschaft nach. Aus philosophischer, aber auch persönlicher und politischer Sicht zeigt er, warum es unverzichtbar ist, sich an sie zu halten.

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"Wie sehr bröckelt der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, fragt sich der Jurist, Mediziner und Moralphilosoph Rainer Erlinger. Wie steht es um den Wert der Wahrheit? Davon erzählt er in seinem neuen Buch "Warum die Wahrheit sagen?"." (ARD, Kulturmagazin ttt - titel, thesen, temperamente)

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"Eine ebenso präzise wie gut lesbare Klärung eines höchst aktuellen Themas." (Neue Zürcher Zeitung)

 
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Mehr als eine Heimat

Bibliographisches Institut


Was bedeutet es, deutsch zu sein? Die Zeit für eine Neudefinition ist reif, meint Ali Can, dessen Twitterkampagne #MeTwo im Sommer 2018 ein enormes Echo auslöste. Zehntausende Menschen mit Migrationshintergrund berichten seither unter dem Hashtag von ihren alltäglichen Erfahrungen mit Rassismus. Ständig wird ihnen vermittelt, sie seien nicht wirklich Deutsche und gehörten somit nicht dazu. Dabei betrachten sie Deutschland als ihre Heimat - und das so selbstverständlich, wie sie sich oft noch einer anderen Sprache und Kultur verbunden fühlen.

In seinem Buch beschreibt Ali Can den Hashtag und seine Folgen als Teil einer dringend gebotenen gesellschaftlichen Debatte. Indem er auf seine eigene Biographie blickt und eine Reihe bekannter Gesprächspartner befragt, kommt er zu dem Schluss: Heimat - das sind letztlich die Werte, die wir teilen. Und an einem offenen, konstruktiven Dialog über sie sollten alle teilnehmen können, die in diesem Land leben und seine Gesellschaft mitgestalten - ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

"Mit diesem Buch stößt Ali Can eine Debatte an, die dieses Land mehr denn je braucht. Und die eine Grundvoraussetzung für eine offene Gesellschaft ist. Ein wahres Friedensbuch, voller Inspiration." Luisa Neubauer

"Dieses Buch ist ein starkes Plädoyer für einen Heimatbegriff, der sich nicht an Hautfarben oder Stammbäumen orientiert, sondern an den Werten unseres Grundgesetzes." Cem Özdemir

 
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Ich trink Ouzo, was trinkst du so?

Bastei Lübbe


Da haben Sie den griechischen Salat! "Kiiiiender, Äääähsen!" schallte es weit nach der Mittagszeit durch die Münchener Wohnsiedlung. Und bis heute weigert sich Stella Bettermanns griechische Mutter, die schicken Pumps bei der deutschen Verwandtschaft gegen Gästepantoffeln zu tauschen. Um so lauter ist der Jubel in der Heimat, wenn die Koffer mit Geschenken von "Seh un Aaah" (C&A) ausgepackt werden und die Ferien in Piräus bei Oma Yiayia beginnen.

 
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Warum auf Autoritäten hören?

Bibliographisches Institut | Warum?


Beim derzeitigen Streit um die gesellschaftliche und politische Ordnung, die wir haben und die wir wollen, spielt Autorität eine zentrale Rolle: Während die Autorität von Wissenschaft, Eliten und Experten enorm unter Beschuss steht, gibt es starke populistisch-konservative Bestrebungen, traditionelle autoritäre Strukturen zurückzugewinnen oder neu zu errichten. Mag sich die Moderne also die Abschaffung der alten Autoritäten auf die Fahnen geschrieben haben: Sie kehren wieder. Offenkundig haben Menschen ein grundlegendes Bedürfnis nach ihnen, bieten sie doch Orientierung und nehmen Entscheidungen ab.

Catherine Newmark hinterfragt unser ambivalentes Verhältnis zu denjenigen, die mehr Wissen, Erfahrung, Macht und Verantwortung haben als wir selbst. Am Ende lautet die entscheidende Frage für sie nicht so sehr, ob wir auf Autoritäten hören sollten. Wir sollten uns vielmehr sehr gut überlegen, auf welche.

 
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