Logo weiterlesen.de
Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Hopfenduft und Butterbrezel«

Leseprobe vom

Hopfenduft und Butterbrezel

INFO Verlag | Lindemanns Bibliothek


31 Karlsruher Kinder, mittlerweile erwachsen und gestandene Persönlichkeiten, erzählen in diesem Buch von ihrer Kindheit und Jugend in der Fächerstadt. Lustige und traurige, heitere und wehmütige Erinnerungen sind dabei, wenn ein Bischof, eine Pianistin, ein Moderator oder eine Boxweltmeisterin an ihr Aufwachsen zwischen Daxlanden und Durlach, zwischen Neureut und Rüppurr zurückdenken.

Die Herausgeberin Doris Lott, selbst mit Leidenschaft Karlsruherin, hat über ein Jahr lang die Erinnerungen bekannter Töchter und Söhne der Stadt gesammelt.

Die Autoren: Markus Brock, Wolfram Fleischhauer, Klaus Frank, Helmut Fricker, Sonny Fuchs, Hildegard Gerecke, Eckhardt Gillen, Regina Halmich, Gerlinde Hämmerle, Andreas Hirsch, Friedrich Georg Hoepfner, Volker Kaminski, Waltraud Kirchgessner, Kurt Kramer, Doris Lott, Dietrich Maier, Kurt Müller-Graf, Joachim Nagel, Günther Nonnenmacher, Brinna Otto, Monika Rihm, Judith Rimmelspacher, Thomas Rübenacker, Doris Schmidts, Romy Schurhammer, Gerhard Seiler, Sontraud Speidel, Bernd Uhl, Ingo Wellenreuther, Vera-Maria Wieland geb. Freiin von Reischach-Scheffel, Joachim Wohlfeil

 
Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
PDF
Kaufen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Euphorie und Wehmut«

Leseprobe vom

Euphorie und Wehmut

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


Was ist das für ein Land, in dem Minderjährige ohne Prozess im Gefängnis sitzen? In dem der Vizepremier Frauen das Lachen verbieten will? Und in dem gläubige Muslime zusammen mit Fußballfans und linken Aktivisten gegen die Zubetonierung eines Parks demonstrieren? Die Türkei präsentiert sich gerne als perfektes Beispiel einer gelungenen Synthese aus moderatem Islam und westlicher Demokratie. Tatsächlich, so konstatiert Ece Temelkuran, befindet sich ihr Land in einem schizophrenen Zustand, pendelt zwischen Minderwertigkeitskomplex und übersteigertem Selbstbewusstsein, baut neue Brücken nach Europa und bricht zugleich längst bestehende ab. Die blutige Vergangenheit wurde nie aufgearbeitet, und nach der kurzen Hoffnung, die die Proteste um den Gezi-Park brachten, ist die Gesellschaft mehr denn je auf Konformität ausgerichtet, für Andersdenkende wie emanzipierte Frauen oder Atheisten scheint kein Platz mehr zu sein. Anhand von persönlichen Erfahrungen und aktuellen politischen Ereignissen gibt die Autorin einen kenntnisreichen Einblick in ein Land voller Widersprüche, warnt vor einer zunehmenden Totalisierung und plädiert kompromisslos für eine offene Gesellschaft.

---

»Ihr Buch [ist] ein starker Appell an den Westen, zu sprechen statt zu schweigen.«

---

»Ece Temelkuran gehört zu den Frauen, die einen auf Anhieb faszinieren. Weltoffen, sympathisch, mit einem guten Witz und voll im Leben.«

---

»Nicht die Resignation, sondern die Zuversicht siegt in diesem sehr anschaulich [...] geschriebenen Buch. Ece Temelkuran versteht es, Verständnis und Sympathie zu wecken für ihr geschundenes Land, mit dem sie eine unglückliche Liebe verbindet.«

---

»Ihr Buch ist eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die mehr wissen möchten über dieses für Europa und den Nahen Osten so wichtige Land.«

---

»Wer eine Ahnung bekommen will vom Frust der türkischen Opposition, der sollte "Euphorie und Wehmut" von Ece Temelkuran zur Hand nehmen.«

---

»Temelkurans […] Buch befasst sich auf […] kluge wie engagierte Weise mit den Widersprüchen und politischen Verwerfungen, die die […] Türkei seit ihrer Republiksgründung durchlaufen hat.«

---

»Wer Erdogan und die Türkei verstehen will, muss dieses schonungslose Psychogramm lesen. Brutal ehrlich und mutig.«

---

Ece Temelkuran, geboren 1973 in Izmir, ist Juristin, Schriftstellerin und Journalistin. Aufgrund ihrer oppositionellen Haltung und Kritik an der Regierungspartei verlor sie ihre Stelle bei einer der großen türkischen Tageszeitungen. Ihr Roman Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann wurde in zweiundzwanzig Sprachen übersetzt. Bei Hoffmann und Campe erschienen zuletzt die Sachbücher Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist oder Sieben Schritte in die Diktatur (2019), Euphorie und Wehmut. Die Türkei auf der Suche nach sich selbst (2015) und der Roman Stumme Schwäne (2017).

 
Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Hier stehe ich, ich kann nicht anders«

Leseprobe vom

Hier stehe ich, ich kann nicht anders

Bastei Entertainment


Ein Satz sagt mehr als tausend Worte: Wer die Hintergründe dieser achtzig berühmten Zitate von der Antike bis heute kennt, der versteht die Weltgeschichte.

"Wissen ist Macht", wusste schon Francis Bacon.

"Nutze den Tag", rät uns Horaz.

"Nach uns die Sintflut", behauptete die Marquise de Pompadour.

"Wollt ihr den totalen Krieg?", fragte Goebbels.

"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben", sagte Gorbatschow.

Dieses Buch lädt ein zu einer etwas anderen Reise durch die Weltgeschichte. Anhand der achtzig bekanntesten Sätze aus 2600 Jahren führt es zu Orten, Menschen und Schlüsselmomenten der Geschichte und lässt die einzelnen Epochen von der Antike bis heute wieder lebendig werden.

Was Caesars gefallene Würfel über das Römische Reich, Luthers Ausspruch über die Reformation, Kants Worte über die Aufklärung oder Kennedys Berlin-Statement über den Kalten Krieg verraten, erzählt Helge Hesse in diesem Buch. Jeder dieser berühmten Sätze steht für eine Epoche der Weltgeschichte, die man in achtzig unterhaltsamen Kapiteln durchschreiten kann!

 
Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Der Zoo der Anderen«

Leseprobe vom

Der Zoo der Anderen

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Als sich der Kalte Krieg auf seinem Höhepunkt befindet, nimmt auch das Wettrüsten im geteilten Berlin bizarre Formen an: West-Berlins Regierender Bürgermeister Willy Brandt besorgt dem Zoodirektor Heinz-Georg Klös neue Elefanten, damit der seinem Rivalen, dem Ost-Berliner Tierparkdirektor Heinrich Dathe, weiterhin die Stirn bieten kann. Denn wer mehr Elefanten besitzt, hat eine Schlacht gewonnen. Ob Brillenbär-Spende durch die Stasi, Schlagzeilen wie „Westesel gegen Ostschwein“ oder der Schlagabtausch der beiden charakterstarken Direktoren Heinrich Dathe und Heinz-Georg Klös – die beiden Berliner Zoos verraten vieles über das geteilte Deutschland. Mit großer Sympathie für Tier und Mensch erzählt Jan Mohnhaupt in seinem Buch erstmals ihre gemeinsame Geschichte.

---

"Ein Buch nicht nur für Tierpark-Enthusiasten, sondern ein Buch, das in scheinbar kleinen Geschichten ein ganzes Stück großer Geschichte der deutschen Nachkriegszeit erzählt." Klaus Walther, Lesart, 3/2017"Jan Mohnhaupt erzählt , perfekt recherchiert, eine andere Geschichte des geteilten Deutschlands - sie ist oft lehrreich und immer tierisch lustig." Stern, 17.08.17"Mit amüsanten Anekdoten entwirft Jan Mohnhaupt das Portrait zweier Parks, die vom Ost-West-Streit auch profitiert haben. … Ein tierischer Blick auf das geteilte Berlin.“ Peter Twiehaus, ZDF Morgenmagazin, 20.06.17"Mohnhaupt schreibt von all dem nicht nüchtern, er verfällt aber auch keiner Seite gegenüber in einen (bisweilen verführerisch naheliegenden) hämischen Ton. In Klös erkennt er einen machtbewussten Mann, der den Zoo aus schweren Zeiten herausmanövrierte. Dathe würdigt er als den vielleicht bedeutendsten deutschen Zoologen des 20. Jahrhunderts, der er trotz seiner schändlichen Absetzung im Jahr 1990 bleiben wird.“ Christian Baron, neues deutschland, 28.03.17"Ein amüsanter Geschichtsband. Wie der Kalte Krieg in Berlin mit tierischem Ernst betrieben wurde, zeigt 'Der Zoo der Anderen'. Jan Mohnhaupt beschreibt mit vergnüglichen Details den Kampf zwischen Ost- und Westberlin um die Herzen der Tierfreunde." Uwe Klussmann, Spiegel Classic, 1/17"Nashornhaus und ein improvisiertes Elefantengehege als Bühne für die Weltpolitik? So ungewöhnlich diese Perspektive erscheint, so nachvollziehbar und unterhaltsam vermittelt sie der freie Journalist Jan Mohnhaupt.“ Katrin Blawat, Süddeutsche Zeitung, 02.03.17"Eine wirklich gelungene Reise in die Geschichte der geteilten Stadt Berlin und des geteilten Deutschland. ... Das alles ist sehr schön, unaufgeregt und mit viel Liebe zum Detail erzählt, ohne dass Jan Mohnhaupt den gesellschaftlichen Horizont aus den Augen verliert. Die absurde Verquickung von Tieren und Politik in einer geteilten Stadt, in einem geteilten Land, wird großartig dargestellt.“ Bettina Baltschev, MDR Kultur, 28.02.17"Dem Autor Jan Mohnhaupt (…) ist mit "Der Zoo der Anderen" ein vergnüglicher und zugleich tiefgründiger Blick hinter die Kulissen deutscher Zoos der Nachkriegszeit gelungen." Stefan Maas, Deutschlandfunk "Andruck", 27.02.17"Eine krallenscharf kundige, zugleich anschmiegsam andere Zeitgeschichte vom Zweiten Weltkrieg bis zur Wende.“ Marc Reichwein, Welt am Sonntag, 26.02.17„Eine heitere und verblüffende Recherche, die den Zoo als politischen Ort zeigt.“ Cornelia Zetsche, BR 2 "Diwan", 25.02.17„Manchmal kommt einfach alles Gute zusammen: ein überraschendes Thema, ein versierter Schreiber und ein mutiger Verlag. Dann entsteht so etwas wie ‚Der Zoo der Anderen‘. (...) Ein Füllhorn an Anekdoten und zugleich ein kluges, nachdenkliches und anrührendes Buch.“ Sven Stillich, ZEIT Wissen, März/April 2017"Elefantenpopulation aufstocken, besondere Tierarten bei Staatsbesuchen ordern - nur um die jeweilige Konkurrenz im tierischen Wettrüsten auszustechen. 'Der Zoo der Anderen' von Jan Monhaupt klingt nach einem amüsanten Roman, ist aber die wahre Geschichte der Berliner Zoos in den 60er Jahren. (...) Er hat Fakten zusammengetragen, die die Grundlage für amüsante Anekdoten bieten und uns viel über die deutsch-deutsche Geschichte verraten." Jenny Gärtner, DRadio Wissen, 19.02.17„Was für eine Geschichte!“ ARD „ttt“, 05.02.17"Ein spannendes Lesebuch. Ein politisch-stadtgeschichtliches Werk. Und vor allem ist es eines, das ein leidenschaftlicher Kenner von Tierparks, Zoologischen Gärten und der Tiergärtnerei nach intensiver Recherche verfasst hat. (...) Mit Jan Mohnhaupt über Zoos zu reden, bereichert. Ihn zu lesen, macht Spaß.“ Annette Kögel, Der Tagesspiegel, 19.01.17

---

Jan Mohnhaupt

wurde 1983 im Ruhrgebiet geboren. Er ist als freier Journalist und Autor für verschiedene Magazine und Zeitungen wie „Spiegel Online“, „Zeit Online“ und die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ tätig. Im „Tagesspiegel“ berichtete er jahrelang regelmäßig über die beiden Berliner Zoos. Für dieses Buch besuchte er ein Jahr lang Tierparks von Stuttgart bis Chemnitz, mistete Gehege aus und durchforstete Archive.

 

 
Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Secondhand-Zeit«

Leseprobe vom

Secondhand-Zeit

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Der Kalte Krieg ist seit über zwanzig Jahren vorbei, doch das postsowjetische Russland sucht noch immer nach einer neuen Identität. Während man im Westen nach wie vor von der Gorbatschow-Zeit schwärmt, will man sie in Russland am liebsten vergessen. Inzwischen gilt Stalin dort vielen, auch unter den Jüngeren, wieder als großer Staatsmann, wie überhaupt die sozialistische Vergangenheit immer öfter nostalgisch verklärt wird. Für Swetlana Alexijewitsch leben die Russen gleichsam in einer Zeit des "secondhand", der gebrauchten Ideen und Worte. Wie ein vielstimmiger Chor erzählen die Menschen in ihrem neuen Buch von der radikalen gesellschaftlichen Umwälzung in den zurückliegenden Jahren.

---

Swetlana Alexijewitsch, 1948 in der Ukraine geboren und in Weißrussland aufgewachsen, arbeitete als Reporterin. Über die Interviews, die sie dabei führte, fand sie zu einer eigenen literarischen Gattung, dem dokumentarischen »Roman in Stimmen«. Alexijewitschs Werke wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt, und sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. 1998 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, dem Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück (2001), dem National Book Critics Circle Award (2006), dem polnischen Ryszard-Kapuscinski-Preis (2011), dem mitteleuropäischen Literaturpreis Angelus (2011) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2013). 2015 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur.

 
Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Sex and Crime auf Königsthronen«

Leseprobe vom

Sex and Crime auf Königsthronen

Bastei Entertainment


Warum ließ Hollands Nationalheld Wilhelm von Oranien seine Ehefrau einmauern? Wie entledigte sich Heinrich VIII. seiner Ehefrauen? War Johanna die Wahnsinnige wirklich irre? Und wozu brauchte Karl II. einen Speicheltuchhalter? Sabine Werz versammelt Liebestragödien, Mordkomplotte und Sexgeschichten von europäischen Königshäusern - Geschichten, die Ihr Lehrer schamvoll verschwieg.

 
Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Rest in Pieces«

Leseprobe vom

Rest in Pieces

Bastei Entertainment


Wie kommt der Kopf von Heinrich IV. auf einen Dachboden in Paris? Wer stahl Abraham Lincolns Körper? Und wie kamen die Matrosen darauf, Lord Nelsons Leiche nach der Schlacht von Trafalgar nicht etwa im Meer, sondern in einem Fass mit Brandy zu versenken - von dem sie während der Reise nach Hause tranken?

Von Mozart bis Hitler, von Alexander dem Großen bis Charlie Chaplin, von Descartes bis Osama bin Laden: Dieses ungewöhnliche Buch verbindet die Lebens- und Wirkungsgeschichten berühmter Menschen mit den bizarren Schicksalen ihrer toten Körper zu skurrilen, wundersamen und höchst informativen Geschichten - die darüber hinaus ganz nebenbei zeigen, wie in verschiedenen Kulturen und zu unterschiedlichen Zeiten mit dem Tod umgegangen wurde.

 
Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Theodor Heuss«

Leseprobe vom

Theodor Heuss

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Man nannte ihn „Papa“, doch Theodor Heuss war viel mehr als der biedere Hausvater der frühen Bundesrepublik. In die Geschichte ging er ein als der Mann, der in Deutschland nach dem Krieg Mut machte und Lebensfreude weckte. Dass er im Reichstag noch für Hitler gestimmt hatte, nahm ihm damals kaum jemand übel. In seiner großen Biographie präsentiert Joachim Radkau Heuss als facettenreiche Persönlichkeit: Schöngeist und Spötter, Politiker und Ökonom. Theodor Heuss verkörpert die Modernisierung Deutschlands von der Kaiserzeit bis in die frühen Jahre der Bundesrepublik. Nun ist er als zentrale Figur der deutschen Geschichte zu entdecken – und zugleich öffnet sich ein neuer Blick auf die frühen Jahre der Bundesrepublik.

---

Joachim Radkau, Jahrgang 1943, lehrte bis 2009 Neuere Geschichte an der Universität Bielefeld. Bei Hanser sind erschienen: Das Zeitalter der Nervosität (Deutschland zwischen Bismarck und Hitler, 1998) und Max Weber (Die Leidenschaft des Denkens, 2005). Joachim Radkau, der in Bielefeld lebt, erhält 2015 den Einhard-Preis.

 
Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Ist die Zeit aus den Fugen?«

Leseprobe vom

Ist die Zeit aus den Fugen?

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


Wie einst für Hamlet ist heute die Ordnung der Zeit aus den Fugen geraten. Die Zukunft hält nicht mehr, was sie einmal verspochen hatte, die Gegenwart ist unübersichtlich geworden und die Vergangenheit gibt keine Ruhe und kehrt in vielfältigen Gestalten zurück. Der Grund für dieses temporale Chaos ist der Niedergang des modernen Zeitregimes, das uns bis vor kurzem auf die Zukunft ausgerichtet hatte und die Vergangenheit vergessen ließ. Aleida Assmann blickt zurück auf diese Zeitordnung der Moderne und beschreibt ihre Orientierungskraft an Beispielen aus der Geschichte und der Literatur. Sie fragt nach den Gründen für die Krise des modernen Zeitregimes und zeigt, welche Erfahrungen zu seinem Niedergang geführt haben.

---

Aleida Assmann, Jahrgang 1947, lehrt Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz.

2011 erhielt sie den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik, 2014 wurde sie mit dem Heineken-Preis für Geschichte ausgezeichnet.

 
Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen

Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Eine Liebe ohne Grenzen«

Leseprobe vom

Eine Liebe ohne Grenzen

Bastei Entertainment


Ein Jahr lang bereiten Katrin Linke und Karsten Brensing ihre Flucht aus der DDR vor. Sie trainieren in einem See, joggen sich die Lunge aus dem Leib und fasten, um so lange wie möglich ohne Nahrung auszukommen. Nach und nach machen sie alles zu Geld, was sie besitzen. Am 5. Juli 1989 starten sie ihr One-Way-Ticket in die Freiheit vom Flughafen Leipzig aus und sind sich sicher: Die Welt liegt ihnen zu Füßen. Ihre Reise führt sie quer durch den Ostblock, doch alle Versuche in den Westen zu gelangen, misslingen. Jetzt hilft nur noch eins: Das Paar muss sich trennen. Katrin gelingt die Flucht unter einer VW-Polo-Rückbank. Karsten schwimmt eine Nacht lang von Ungarn nach Jugoslawien durch die Donau. Ob die zwei Liebenden sich wiedersehen, bleibt bis zu diesem Zeitpunkt offen.

---

"Eine Geschichte über jugendlichen Mut. (...) Durch geschickte Zeitsprünge gelingt es, die DDR aus Sicht der damals Anfang 20-Jährigen kennenzulernen." hr Hauptsache Kultur, 2. Mai 2019

 
Leseprobe lesen
Web-Ansicht
Download
EPUB
Kaufen