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Ein kleines Leben

Vergangenheitsverlag


Schon als kleiner Junge hatte der Autor wissen wollen, welche Rolle sein Großvater Karl als Angehöriger der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg gespielt hat. Faszination und Grauen erfüllen ihn, als er sich in den 1980er-Jahren die eine oder andere Epi­sode von ihm erzählen lässt. Dann, als Anfang 40-Jähriger, siebzig Jahre nach Kriegsende, macht er sich selbst auf die Suche, mehr über ihn und die Auswirkungen seines Schicksals zu erfahren: Mit der Instamatic-Kamera des verstorbenen Karl, für die nur noch längst abgelaufene Filme existieren, und alten Fotos reist er an die Orte, an denen dieser sich einst als Soldat aufgehalten hat. Über seinen Opa findet der Autor nur wenig Neues heraus, stattdessen aber umso mehr über sich selbst, seine Familie und die transgenerationale Verarbeitung von Erinnerungen. Plätze, Menschen, Begegnungen und histo­rische Relikte sprechen für sich und ganze Nachkriegsgenerationen, ob Ukraine, Frankreich, Polen, Tschechien, West- oder Ost­deutschland. Obwohl der Suchende oft im Konflikt ist, ob seine Recherchen Sinn machen, kommt er am Ende zu dem Schluss, dass das Fragen nach der Vergangenheit, Antworten für die Jetztzeit bereithält und über die eigene Identität Aufschluss gibt.

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Matthias Klingenberg wurde 1972 in Peine geboren und studierte in Braunschweig und Heidelberg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft. Sein zeithistorisches und gesellschaftskritisches Interesse verband er schon früh mit seinem kulturellen Engage­ment: In den 1990er-Jahren leitete er ein Off-Theater in Heidelberg, stand aber auch selbst mit der Gruppe „Les Trixteurs“ bei Musik­performances und offenen Lesungen auf der Bühne. Dort, wo das Leben ihn hinführte – u. a. Kasachstan, Usbekistan und Georgien –, setzte er sich beruflich für interkulturelle Verstän­digung und Versöhnung zwischen den Völkern ein. Sein persönliches Steckenpferd ist die Durchführung von Oral-History-Projekten. Derzeit lebt und arbeitet er in Tiflis (Georgien).

 
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Apollo 20

Ancient Mail


Im April 2007 veröffentlichte ein Mann einige Filme auf YouTube, welche Aufnahmen einer geheimen russisch/amerikanischen Mondmission zeigen. Hierbei soll es sich um die ultrageheime Apollo-20-Mission handeln.

Ziel der Mission war die Untersuchung eines großen zigarrenförmigen Objektes und weiterer kleinerer Objekte in dessen Nähe auf der dunklen Seite des Mondes, welche während der Apollo-15-Mission von 1971 fotografiert wurden.

 
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Wirtschafts- und Sozialgeschichte Westeuropas seit 1945

UTB GmbH


Das Studienbuch liefert einen kurzen und kompakten Überblick über die Geschichte von Wirtschaft und Gesellschaft, Politik und Kultur Westeuropas seit dem Zweiten Weltkrieg. Es diskutiert in vergleichender Perspektive Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung der westeuropäischen Gesellschaften. Dabei bezieht es neben klassischen Feldern der Sozialgeschichte auch neuere Themen wie Umweltgeschichte, Geschichte der Jugend sowie Frauen- und Geschlechtergeschichte mit ein.

Das Buch gliedert sich in drei große Abschnitte: die Hungerjahre der Nachkriegszeit (1945–49), den Durchbruch zum Massenkonsum (1950–70) und das Zeitalter der Globalisierung (seit 1970). Daneben werden aber auch längerfristige Entwicklungen wie Wertewandel, Säkularisierung oder Amerikanisierung thematisiert.

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Manuel Schramm ist Privatdozent am Institut für Europäische Geschichte der TU Chemnitz.

 
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Monument Europa

Neue Zürcher Zeitung NZZ Libro


Europa ist allgegenwärtig in unserem Wissen, Handeln und Fühlen. Die Monumente, die uns umgeben, sind Speicher dieses Wissens. Doch der Europa-Enthusiasmus der Nachkriegszeit ist heute einer müden Gleichgültigkeit gewichen. Was ist aus der verheissungsvollen Idee eines vereinten Europas geworden? Der Autor nimmt uns mit auf eine kulturgeschichtliche Reise zu Orten und Monumenten, Epochen und Ereignissen – zu den Eckpfeilern in einer sich wandelnden Welt. Seine grenzüberschreitenden Beobachtungen, ausgehend vom Gotthard-Hospiz, laden dazu ein, uns in Europa wiederzuerkennen und den Prozess des Wandels aktiv und gemeinsam zu gestalten.

Zum europäischen Kulturerbejahr 2018: sharingheritage.de

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Jürgen Tietz (* 1964), Dr. phil., studierte nach seiner Ausbildung zum Buchhändler in Berlin Kunstgeschichte, Klassische Archäologie, Ur- und Frühgeschichte. Er arbeitet freiberuflich als Architekturkritiker, Publizist, Kurator und Moderator. Für die Neue Zürcher Zeitung schreibt er regelmässig über aktuelle Themen aus Architektur, Denkmalpflege und Baukultur.

 
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Before All Memory is Lost

Goldberg, Myrna (Hrsg.) | The Azrieli Foundation | The Azrieli Series of Holocaust Survivor Memoirs


In this first Azrieli Foundation anthology, twenty-five women reflect on their experiences of survival – from the heart-stopping fears of hiding to the extreme risks of “passing” as non-Jews, and from the terrors of the Nazi camps to the treacheries of the Soviet Union. This powerful collection, woven together by the common thread of resistance, features a wide variety of narrative styles, including prose, poetry and diary excerpts.

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Myrna Goldenberg is the co-editor of Different Horrors, Same Hell:Gender and the Holocaust (2013) and Experience and Expression: Women, the Nazis, and the Holocaust (2003), as well as a number of other publications. A professor emerita of Montgomery College, Maryland, Goldenberg’s research focuses on gender and the Holocaust and on teaching the Holocaust in the university and college classroom.

 
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Das offene Versteck

Fuego


Im Jahre 2018 kamen in Kentucky, USA, drei Audio-Kassetten ans Licht. Auf ihnen schildert der jüdische Landwirt Robert de Taube (1896 – 1982) aus Ostfriesland seine Überlebensgeschichte. Während die Deportationszüge von Berlin nach Auschwitz rollten, fand er Versteck in den Straßen der Reichshauptstadt und den Waggons der Stadtbahn. Er fuhr kreuz und quer durchs Liniennetz bis hin in die Vororte Beelitz und Bernau, handelte mit Gemüse, Obst und Kleidung, arbeitete als Gärtner und wechselte ständig seinen nächtlichen Unterschlupf. Im Villenviertel von Grunewald fand er seine beste Bastion. Eine NS-Funktionärin verliebte sich in ihn. Ohne mutige Helfer hätte er nicht überlebt.

Nach der Befreiung 1945 wollte Robert de Taube sofort zurück auf seinen Gutshof bei Wilhelmshaven, der Kampf um die Wiedererlangung des vom NS-Staat geraubten Eigentums lag vor ihm. Sein Bericht zeugt von Klugheit und Glück in den Zeiten des Holocausts – und vom Preis, die permanente Wachsamkeit vor der SS und das Bleiben im Land der Täter forderten. Robert de Taube hat uns einen einzigartigen Beitrag zum Verstehen von „Heimat“ vermacht.

Hartmut Peters hat das Interview ediert und mit einer Einleitung versehen.

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Hartmut Peters (Jg. 1949) studierte Germanistik, Soziologie und Geschichte. Er unterrichtete am Mariengymnasium Jever und wirkt seit 1978 in verschiedenen Projekten bei der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Zeit mit. Er ist Herausgeber und Beiträger der Internetzeitschrift des GröschlerHauses Jever, des Zentrums für jüdische Geschichte und Zeitgeschichte der Region Friesland/Wilhelmshaven.

 
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Das Jahr der Träume

Neue Zürcher Zeitung NZZ Libro


Die 1960er-Jahre sind das ereignisreichste Jahrzehnt der Geschichte. Die Generation, die noch Krieg und Entbehrung erlebt hat, und die Nachkriegsgeneration, die in einer Zeit ungebrochenen Wachstums aufwächst, prallen wie zwei tektonische Platten aufeinander. Zunächst ist es die Musik, die den Zeitgeist prägt, dann Sex und Drogen, dann zunehmende Empörung: über die Ausbeutung der Dritten Welt, einen wahnwitzigen Krieg in Vietnam und unhaltbare Zustände an den Universitäten. Erstmals in der Geschichte entsteht eine internationale Jugendbewegung, die sich zunehmend politisiert. 1968 bricht der Vulkan aus und entlädt sich in Strassenschlachten über den ganzen Globus. Es folgen Katzenjammer, Ausnüchterung und die Zersplitterung der Bewegung. 50 Jahre später ist die Welt eine andere. Man fragt sich, ob die Forderung aus dem Pariser Mai 68 nicht wieder notwendig ist: « Die Phantasie an die Macht!»

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Benedikt Weibel (* 1946) ist in Solothurn aufgewachsen und hat an der Universität Bern Betriebswirtschaft studiert. 1971 erwarb er das Diplom als Bergführer. 1978 trat er in die SBB ein und war von 1993 bis 2006 deren Chef. Die nächsten beiden Jahre koordinierte er im Auftrag des Bundesrats die Fussball-Euro 2008. Von 2007 bis 2016 war er Honorarprofessor für Praktisches Management an der Universität Bern. Heute ist er Präsident und Mitglied verschiedener Institutionen und Publizist.

 
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Widerstandsvorbereitungen für den Besetzungsfall

Neue Zürcher Zeitung NZZ Libro


Während des Kalten Kriegs traf die Schweiz Widerstandsvorbereitungen für den Fall einer Besetzung durch den kommunistischen Ostblock. Die Vorbereitungen waren streng geheim und nur einem kleinen Personenkreis bekannt.

Gewöhnliche Männer und Frauen aus der Zivilbevölkerung – Hausfrauen, Akademiker, Handwerker – waren bereit, im Besetzungsfall Widerstand zu leisten. Sie verstanden sich nicht als militärisches, sondern als politisches Rückgrat der Landesregierung. Davon war jedoch nicht die Rede, als diese Vorbereitungen 1990 publik wurden. Vielmehr dominierte in den Medien das Bild einer 400 Mann starken bewaffneten Geheimtruppe, die eine Gefahr für den Staat darstellte. Fortan stand «Projekt 26» (P-26) für einen der grössten innenpolitischen Skandale der neueren Zeit. Auf Basis von Hunderten von schriftlichen und mündlichen Quellen ist es Titus Meier gelungen, die Puzzleteilchen dieser Aktion zu einem Ganzen zusammenzufügen.

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(* 1981) studierte Allgemeine Geschichte, Politikwissenschaft und Staatsrecht an der Universität Zürich. Gegenwärtig ist er als Lehrer und freischaffender Historiker tätig. Er ist Einwohnerrat in Brugg, Grossrat des Kantons Aargau und Major i Gst.

 
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Liebe in Zeiten der Revolution

FUEGO


"Die Geschichte meiner Trennung von Antonia begann damit, dass ich sie kennen lernte." Lapidar und selbstironisch erzählt Benjamin von seiner Liebe zur "Klassefrau" Antonia, der er sich von Anfang an als "der Falsche" vorstellt. Ende der 60er Jahre beginnen die beiden Schauspieler gegen den "autoritären Geist" des deutschen Theaters aufzubegehren und folgen schließlich der Aufforderung eines Freundes, nach Berlin zu kommen, "um die Revolution zu machen". Sie versuchen, "die Welt zu verändern, indem sie sich selbst verändern" und geraten in den Sog des Ideals vom "neuen Menschen", der ohne Eifersucht und Besitzansprüche zu sein hat. Die Parole der Studentenbewegung "Wer einmal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment" stellt Benjamin, der seine enge Beziehung zu Antonia retten will, vor größere Probleme als die Frage nach dem richtigen politischen Bewußtsein.

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"... Doch, das ist wirklich komisch zu lesen, wie wir Ende der 60er Jahre nach der Revolution und dem NEUEN MENSCHEN dürsteten. Wir finden uns wieder in Jens Johlers Liebesgeschichte von Antonia ...!

Elke Heidenreich/Die Woche

"... Statt Alternativen zu beschwören, statt aufzurechnen oder auch nur zu widerrufen, setzt Johler auf die diskreten Mittel der Erzählung, auf die Form. Was bleibt, sind der Glaube an die menschliche Schwäche und das Empfinden des Entronnenseins, die sich allein dem Kunstreichtum dieser literarischen Sprache verdanken."

Ralf Konersmann/ Frankfurter Allgemeine Zeitung

"... Hinter den spritzigen Dialogen, den hübschen Paradoxa, der schön gefeilten Alltagssprache dieses Romans findet, nicht ohne sympathische Selbstironie, so etwas wie eine Abrechnung statt, die sicherlich nicht jedem behagt, der noch von 68 zehrt... Für die Jüngeren werden die Verirrungen der Väter (und Mütter) höchst amüsant zu lesen sein."

Eva Leipprand/ Süddeutsche Zeitung

"Jens Johler erzählt die tragikomische Trennungsgeschichte mit liebevollem Blick auf seine Charaktere, vor allem auf seinen Anti-Helden Benjamin, der durch eine geradezu himmelschreiende Naivität die meisten Lacher verbucht."

Ulrike Borowczyk, Berliner Zeitung

"... Wenn Jens Johler dem Leser hier erneut ein großes Lesevergnügen beschert, so liegt das daran, daß er gründlich vergaß, was er einst bei seinen linken Meisterdenkern gelernt hat, und statt hochgestemmten Reflexionsniveaus geradlinig erzählte Satire liefert."

Tilman Krause/ Der Tagesspiegel

 
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Across the Rivers of Memory

The Azrieli Foundation | The Azrieli Series of Holocaust Survivor Memoirs


Transnistria, Romania, did not exist on a map. Yet that is where ten-year-old Felicia Steigman and her parents arrived in 1941, after a cruel deportation and death march overseen by Romanian Nazi collaborators. After surviving three years amid squalor, devastation and death, they finally returned to their pre-war idyllic hometown, Vatra Dornei, only to find their suffering being silenced. Decades later, Felicia was determined to commemorate the forgotten cemetery of Transnistria in a way that could not be ignored.

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Felicia Carmelly was born in Vatra Dornei, Romania, on September 25, 1931. In 1959, Felicia and her family emigrated from communist Romania to Israel. Three years later they immigrated to Canada, where Felicia earned her master’s degree in social work. Felicia founded Toronto’s Transnistria Survivors’ Association in 1994 and published the anthology Shattered! 50 Years of Silence: History and Voices of the Tragedy in Romania and Transnistria in 1997. Felicia Carmelly lives in Toronto.

 
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