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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Kultur - Geschichte - Behinderung, Band 1«

Kultur - Geschichte - Behinderung, Band 1

Musenberg, Oliver (Hrsg.) | ATHENA-Verlag


'Behinderung' ist keine geschichtslose Naturtatsache, sondern wird in sozialen, kulturellen und somit historischen Prozessen hervorgebracht. Die kulturwissenschaftliche Historisierung von 'Behinderung' irritiert etablierte Fachdiskurse der Humanwissenschaften und wirft gleichzeitig neue Fragen im Spannungsfeld von Biologismus und Kulturalismus auf. Das interdisziplinär angelegte Buch thematisiert 'Behinderung' als kulturelles und historisches Phänomen und versammelt Beiträge aus den Disability Studies, den Erziehungswissenschaften und der Behindertenpädagogik. Mit Beiträgen von: Werner Brill, Micha Brumlik, Markus Dederich, Uta George, Thomas Hoffmann, David T. Mitchell, Vera Moser, Christian Mürner, Oliver Musenberg, Lucie Storchová und Anne Waldschmidt

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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Diplomatie«

Diplomatie

Neue Zürcher Zeitung NZZ Libro


Neue Kommunikationsformen und neue Akteure verändern die internationalen Beziehungen. Die Diplomatie dagegen hält wie kaum ein anderer Beruf die Tradition hoch.

Wie bewältigt sie die neuen Herausforderungen? Dieses Handbuch gibt eine verbindliche Antwort darauf. Der Autor verfügt über langjährige Erfahrung als Diplomat, aber auch über enge Beziehungen zur akademischen Welt. Zum ersten Mal seit fünfzig Jahren wird die Praxis der Diplomatie im deutschen Sprachraum wieder umfassend dargestellt. Das Buch enthält u.a. Kapitel zur Geschichte der Diplomatie, zum diplomatischen Recht, zur Public Diplomacy und E-Diplomatie, zum Aufbau von Aussenministerium und Vertragsnetz, zu den professionellen und charakterlichen Anforderungen an die Diplomaten, zur Sprache als Werkzeug der Diplomatie, zu den Eigenheiten der multilateralen Diplomatie und zu Seriösem und weniger Seriösem in der sogenannten Friedensdiplomatie.

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(*1949) Dr. phil., Dozent für Internationale Beziehungen an der Universität St. Gallen. Er studierte Geschichte und Philosophie in Zürich und Köln und trat 1977 in den diplomatischen Dienst der Schweiz ein. Nach Posten in New York und Washington leitete er von 1992 bis 1999 die Vertretung in Berlin, war dann Botschafter in Kroatien, Jordanien, beim Europarat in Strassburg und zuletzt beim Heiligen Stuhl. Er ist Verfasser mehrerer politischer und historischer Bücher.

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ACID IST FERTIG

Vergangenheitsverlag


Im April 1943 entdeckte der Schweizer Chemiker Albert Hofmann die bewusstseinsverändernde Wirkung des LSD. Schnell erkannten Psychotherapeuten das Potenzial der Substanz und verwendeten es zur Behandlung von Alkoholismus und zur beschleunigten Psychoanalyse. Die CIA erhoffte sich gar einen Einsatz als Wahrheitsserum und machte durch landesweite Testreihen unzählige Amerikaner mit LSD bekannt. Vor allem bei Dichtern, Musikern und Malern bewirkte das Stimulanz eine Steigerung der Kreativität. Durch die Hippies wurde „Acid“ zu einer Jugend- und Modedroge – ja, es prägte die Sixties erst als eigene Ära. Die Beatles transformierten unter LSD zu Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band, Robert Crumb erfand den Underground-Comic und alternative Filmerzählungen wie Easy Rider begründeten New Hollywood. Nach einem weltweiten Verbot verschwand die Superdroge im Untergrund und spielte lange Zeit kaum eine Rolle. Aktuell deutet sich jedoch eine Renaissance an als Hilfsmittel in der Psychotherapie. Mit LSD können die Todesängste terminaler Krebspatienten ebenso behandelt werden wie Depressionen und Drogensüchte.

„Es gibt kaum einen anderen Wirkstoff von so weit reichendem kulturellen und gesellschaftlichen Einfluss wie Lysergsäurediethylamid – LSD. Psychiater, Psychologen, Verhaltensforscher, Theologen, Philosophen, Maler, Schriftsteller und Musiker bedienten sich der bewusstseinsverändernden Droge, die ihre Bedeutung bis heute nicht verloren hat.“ (Prof. Dr. Peter Nuhn, Pharmazeutische Zeitung)

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Alexander Fromm wurde in Bernau bei Berlin geboren und ist in der Planstadt Eisenhüttenstadt aufgewachsen. Studierte Kulturwissenschaften an der Viadrina in Frankfurt (Oder) und Literatur an der Universität Bologna (Italien). Beruflich tätig gewesen in den Bereichen Journalismus, Clubkultur, Mikroelektronik, Entrepreneurship, Verlagswesen, Kulturmanagement und Museumswesen. Interessiert an Rockmusik, Sprachen und fraktalen Strukturen. Arbeitet als Autor, Alexperte und Comiczeichner in Berlin bei Bernau.

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Zwischen Verfolgung und Selbstbehauptung

Ahland, Frank (Hrsg.) | Vergangenheitsverlag


Die Geschichte der Homosexuellen und der Homosexualität an der Ruhr ist noch immer ungeschrieben. Weder gibt es eine Darstellung für die Gesamtregion, noch liegen Studien auf lokaler Ebene vor. Es war an der Zeit, das zu ändern.

Erstmals trafen sich 2015 zwölf Wissenschaftler_innen und dem Thema verbundene Personen auf Einladung des Arbeitskreises Schwule Geschichte Dortmunds im SLADO und des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund. Sie berichteten über ihre Forschungsprojekte, über Gespräche mit Zeitzeugen und ihr ehrenamtliches Engagement. Die Ergebnisse der Konferenz liegen mit diesem Sammelband nun vor.

Der zeitliche und thematische Bogen der Beiträge reicht von einem feministischen, „lesbian-like“ lebenden Netzwerk um 1900 bis zu den Diskursen über Körper und Männlichkeit in der Zeitschrift Rosa Zone in den 1990er Jahren. Die Beiträge befassen sich kritisch mit Formen der Selbstbehauptung, mit der Ausgrenzung und Verfolgung, insbesondere im Nationalsozialismus bis hinein in die Bundesrepublik, sowie mit den etablierten Gedenk- und Erinnerungskulturen.

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Dr. Frank Ahland (1965), Dortmund, freiberuflicher Historiker, Mitbegründer des Arbeitskreises Schwule Geschichte Dortmunds, jüngste Veröffentlichung: Ludwig Rosenberg. Bürger und Gewerkschafter 1903 bis 1977, Eine Biografie, Essen 2016.

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Deutsche Indianer

Vergangenheitsverlag


„Deutscher sein, heißt Indianer sein“, behauptete der Dramatiker Heiner Müller in einem Interview. Mehr als andere Nationen identifizieren sich die Deutschen mit den amerikanischen Ureinwohnern. Warum das so ist, untersucht dieses Buch. Es will dem Phänomen der deutschen Indianerbegeisterung, die vor fast 200 Jahren mit dem Erscheinen von James F. Coopers „Der letzte Mohikaner“ ihren Anfang nahm, geschichtlich auf die Spur kommen. Dabei geht es um Fragen wie: Warum gibt es das Gefühl der Verwandtschaft ausgerechnet mit den Indianern und nicht mit einem anderen „Naturvolk“? Warum sind die Dakota unsere populärsten Indianer? Welche Rolle spielte Karl May und wie ging man mit seinem Erbe in Ost-und Westdeutschland um? Nach der Lektüre wird der Leser zwar nicht mehr über das Leben der amerikanischen Ureinwohner wissen, dafür aber über die komplizierte Suche der Deutschen nach ihrer nationalen Identität in der Mitte Europas.

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Denise Wheeler, geb. 1963, wuchs in Geithain (Sachsen) auf. Sie studierte Deutsch und Geschichte in Jena und Kiel und promovierte an der Universität Durham, England, wo sie von 1995 bis 1999 als DAAD Lektorin für Deutsche Sprache arbeitete. Seit 2002 lebt sie mit Mann und zwei Kindern in den USA und unterrichtet Deutsch an der Pennsylvania State University.

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Zwischen Revolution und Aufbruch

Echter


Pakistan, Tunesien, Ägypten und Myanmar - vier Länder, in denen Revolutionen und Umwälzungen stattgefunden haben bzw. noch im Gang sind. Klaus Beurle hat sie in der ersten Hälfte des Jahres 2012 mehrere Wochen lang besucht. In seinen zahlreichen Begegnungen ging es ihm vor allem um die Menschen dieser Länder in ihrem Alltag, aber auch um die Rolle der Regierenden, des Militärs und der Wirtschaftseliten. Sein Schwerpunkt lag jedoch auf der Rolle und Bedeutung der Religionen: Sind diese im gegenwärtigen Umbruchprozess primär hinderlich oder richtungsbestimmend? Wie prägen sie den Alltag der Menschen und deren Lebenseinstellungen? Wie steht es um die Beziehungen der Anhänger verschiedener Religionen untereinander? Die Tagebuchaufzeichnungen und Reflexionen geben einenlebendigen Einblick in Gesellschaften, die repräsentativ sind auch für andere Länder zwischen unaufhaltsamen Transformationsprozessen und grundlegender Orientierungssuche.

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Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?

Verlag Nagel & Kimche AG


Dies ist das beste Buch, das Sie je gelesen haben. Ach, das glauben Sie nicht? Dann sind Sie, als Besserwisser, erst recht der ideale Kunde für diese charmante und entlarvende Kulturgeschichte der Arroganz, der Überheblichkeit, der Hybris von Alexander dem Großen bis zu uns und Ihrer Wenigkeit. Anhand von Anekdoten und Beispielen aus der Geschichte zeigt der Autor aus Finnland, wie gefährlich sie sein kann, die Arroganz: Sie führt zu Größenwahn, Wirtschaftskrisen und Klimakatastrophen. Allerdings gibt es zwei probate Mittel dagegen: Selbstkritik und Selbstironie. Wie man sie erlangt – auch das zeigt dieses erheiternde und lehrreiche Buch von einem, der es besser weiß.

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„Ein schmales, ungeheuer anregendes Büchlein." ZDF aspekte, 24.07.2015„Der Sachbuchautor Turunen hat den Hochmut zur steilen These. Unterhaltsam ist sein Buch aber allemal. Hochaktuell sowieso." Tobias Becker, Spiegel Online, 05.08.2015„Eine schlanke und außerordentlich kurzweilige Geschichte der Arroganz, verfasst vom finnischen Wissenschaftler Ari Turunen. Er entblößt nicht nur Besserwisser von Bush bis Berlusconi, sondern hat auch ein Gegengift parat: Selbstkritik und Selbstironie." stern, 13.08.15„Schaut man sich seine eigenen Mitmenschen auch nur oberflächlich an, blickt man auf die Helden der Weltgeschichte, auf bewunderte Filmstars und vielleicht auch mal in den Spiegel, dann kann man diesem finnischen Wissenschaftsjournalisten nur schwer widersprechen: Arroganz ist ‚verblüffend aktuell‘" Dirk Schümer, Die Welt, 08.08.2015„Turunen unterhält mit kleinen Anekdoten, ohne oberflächlich zu werden." Cornelia Weber, ZEIT Wissen, August/September 15„Was für ein kleidsames und beredtes Accessoire diese Buch ist! Man möchte es immer mit sich herumtragen." Ulrich Seidler, Frankfurter Rundschau, 05.08.15„Dem Kulturwissenschaftler Ari Turunen aus Helsinki ist mit `Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?` ein Kabinettstückchen gelungen: ein kleines, kompaktes Buch mit der richtigen Mischung von Allgemeinwissen und Humor.“Regina Krieger, Handelsblatt, 31.7.-2.8.2015„Die Geschichte der Arroganz, die der finnische Wissenschaftsjournalist Ari Turunen unter dem launigen Motto „Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?“ vorlegt, besticht durch historische, mythologische und alltägliche Überheblichkeitsbeispiele.“ Hendrik Werner, Weser-Kurier, 26.07.2015„Ernste Geschichten, dennoch komisch“ Nido (10/2015)„Hochaktuell.“Neue Presse, 26.09.2015„An jeder Stelle wird einem der Spiegel vorgehalten (..) das ist die Stärke dieses erzählenden, anekdotischen Stils, dass man sich sehr gut mit diesen Leuten identifizieren kann, sie werden sehr lebendig und dadurch hat man Gelegenheit, über seinen eigenen Unzulänglichkeiten nachzudenken.“ Arne Kapitza, hr2 Kulturfrühstück, 09.09.2015„Ein höchst sympathisches Buch über ein höchst unsympathisches Thema ... Turunen nimmt aus den verschiedensten Sparten der Gesellschaft Aspekte der Arroganz und führt sie zu einem großen Bild zusammen ... kein Ratgeber, es will auch keine Wissenschaft sein, vielmehr ein unterhaltsamer Überblick der Arroganz in verschiedenen Zeiten und ein historisches Kaleidoskop." Naomi Gregoris, SRF 2 Kultur, 25.06.15„Turunen präpariert hier sehr sehr schön heraus, wie in den Schöpfungsmythen rund um die Welt jeweils der eigene Ausgangsort Zentrum und Nabel ist, die eigene Sprache wohllautend und luzide, dass fein nur die eigenen Sitten und Gebräuche sind und die Barbaren stets die anderen." Brigitta Lindemann, WDR 3 Passagen/Mosaik , 31.07.15

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Ari Turunen wurde 1966 in Helsinki geboren. Er arbeitete zwanzig Jahre lang als Wissenschaftsjournalist für verschiedene Medien. Heute hält er Vorträge zu kulturgeschichtlichen Themen an Hochschulen und schreibt Beiträge für den Rundfunk. Seine Bücher analysieren humorvoll die Kuriosa westlicher Kulturgeschichte, etwa den Aberglauben, das Benehmen, die Trinkgewohnheiten, das Lügen. Zuletzt veröffentlichte er ein Buch über die Geschichte der Eisbrecher. Kann mir bitte jemand das Wasser reichen? ist sein erstes auf Deutsch erschienenes Buch.

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Einführung in die Public History

UTB GmbH


Dokudramas, Historienromane, Geschichtsmagazine: Geschichte in der Öffentlichkeit boomt. Dieses Studienbuch bietet einen Einblick in Theorie und Praxis der Public History. Es vermittelt Grundlagen für die Auseinandersetzung mit Geschichte in der Öffentlichkeit und ihren Präsentationsformen.

Darüber hinaus beleuchtet es Berufsperspektiven für Historikerinnen und Historiker in Kultur, Politik und Wirtschaft.

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Dr. Martin Lücke ist Professor für Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin.

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Dr. Irmgard Zündorf ist Leiterin des Bereichs Public History am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam.

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Honoré de Balzac

FUEGO


Über Geld und Geist bei Balzac, über Journalismus und Halbwelt, über Moral und Erfolg, über Bildung und Zeitung und über Liebe und Geld.

"Für immer vorbei ist der Moment, wo es möglich war, den betörenden Zauber des Geldes so darzustellen, wie Balzac es tat, oder wie Marx und Engels das Kapitalverhältnis als von einem automatischen Subjekt vorangepeitschtes Ausbeutungsverhältnis zu dechiffrieren. Und eben deshalb, weil Balzacs Werk den vergänglichen und unwiederbringlichen Augenblick bannt, darf es als zeitlos gelten, solange die bestehende Gesellschaft eine Verfallsform der bürgerlichen ist."

Wolfgang Pohrt

Sechs Essays, die unter dem Titel "Der Geheimagent der Unzufriedenheit. Balzac" 1984 als Buch erschienen und ursprünglich Radiobeiträge für den WDR waren, die 1981 unter dem Titel: "Rückblick auf die Moderne" gesendet wurden.

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"Es gibt ein großartiges Buch von Wolfgang Pohrt über Liebe und Geld bei Balzac, daraus habe ich natürlich auch nichts gelernt, aber es begeistert mich immer wieder aufs Neue."

Sophie Rois, KulturSPIEGEL

"Kluger Essay."

Claudius Seidl, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

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Das Seltsame und das Gespenstische

Fuego


Warum ist da etwas, wo doch nichts sein sollte? Warum ist da nichts, wo doch etwas sein sollte?

In den letzten, vor seinem Selbstmord geschriebenen Essays begibt sich Mark Fisher auf die Spur zweier eigentümlicher Affekte, dem Seltsamen und dem Gespenstischen. Eng verbunden und doch getrennt, stellen beide das Verhältnis von Innen- und Außenwelt infrage, heften sich an das Eigenartige und Unbekannte, bedrücken, ohne Angst zu erregen, faszinieren und verstören zugleich. Mark Fisher findet das Seltsame und Gespenstische in der unheimlichen Unterströmung des 20. Jahrhunderts: den Filmen David Lynchs, Stanley Kubricks und Andrei Tarkovskys, der phantastischen Literatur H.P. Lovecrafts und H.G. Wells oder den Erzählungen Margaret Atwoods. In den Genres wie Horror und Science Fiction geht Fisher der Frage nach: Was genau ist das Seltsame und das Gespenstische?

»Das Buch ist eine Forschungsreise in den Pulp Modernism, jene Formen der Popkultur, in denen sich für Fisher der Erkenntnisreichtum des Hochmodernismus des frühen 20. Jahrhunderts fortsetzt.« Christian Werthschulte

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Mark Fisher lebte in Suffolk und lehrte am Goldsmiths, University of London, wo er das MA-Programm »Aural and Visual Cultures« leitete, sowie an der University of East London. Er schrieb u.a. für The Wire, The Guardian, Film Quaterley und frieze.

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