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Das Sakrament

Aufbau Digital


Malta 1565 - die letzte Bastion der Christenheit im Kampf gegen die Türken. Die Insel wird von den Türken belagert. Nur ein Mann, so scheint es, kann den Christen noch helfen: Der Deutsche Mattias Tannhäuser wurde als Zwölfjähriger von den Türken entführt und ist bei ihnen aufgewachsen. Er kennt ihre Kultur und ihre Waffen. Um ihn auf die Insel zu locken, schickt der Großmeister des Malteser Ordens die schöne Contessa Clara nach Sizilien, wo Tannhäuser mit einem jüdischen Freund erfolgreich Handel treibt. Schafft die Contessa es, Tannhäuser nach Malta zu locken, darf sie ihn auf die Insel begleiten, auf der ihr verlorener Sohn lebt. Doch kaum hat sich Tannhäuser entschieden, den Christen zu helfen, wird sein Haus zerstört, sein Freund gefoltert - die Inquisition ist ihm auf den Fersen. Der Inquisitor Ludovico versucht mit aller Macht, ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Was Tannhäuser auf Malta finden könnte, würde den Untergang der Inquisition bedeuten...

Ein vielschichtiger, raffiniert konstruierter historischer Roman, der alle bisherigen Dimensionen sprengt: Ein Mann, der es gewohnt ist, mit dem Schwert zu kämpfen, muss erkennen, dass es Feinde gibt, die gefährlicher sind als die Waffen einer ganzen Armee.

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Tim Willocks hat mehrere erfolgreiche Thriller geschrieben, bevor er sich dem historischen Roman zuwandte. Er lebt in Irland.Bei Aufbau Taschenbuch und Rütten & Loening lieferbar – die beiden Romane um Mattias Tannhäuser: „Das Sakrament“ und „Die Blutnacht“.Mehr zum Autor unter: www.timwillocks.com

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Der vierte Mann

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Albert Ryan ist ein Außenseiter – er hat für die Englänger gekämpft, obwohl er Ire ist. Nun soll er den Mörder eines alten Nazis finden – und begreift, dass er zwischen alle Fronten geraten ist.

Dublin 1963. In einem Triumphzug reist John F. Kennedy durch das Land, doch hinter den Kulissen brodelt es. Innerhalb weniger Tage werden drei Männer ermordet, die allesamt als Nazis galten und nach Irland geflohen waren. Bei der dritten Leiche wird eine Notiz gefunden – gerichtet an Otto Skorzeny, einen ehemaligen SS-Mann, der ebenfalls auf der Insel Schutz gesucht hat. „Du wirst auch bezahlen!“ Albert Ryan, ein Geheimagent, soll den Mörder finden. Doch je mehr er über das Netzwerk der ehemaligen Nazis und Kollaborateure herausfindet, desto mehr ahnt er, dass er auf der falschen Seite steht. Was er nicht einmal ahnt: Seine Gegner haben eine Frau auf ihn angesetzt, um ihn aus dem Spiel zu nehmen ...

„Besser kann ein Thriller nicht sein!“ Lee Child.

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Stuart Neville, geb. 1972 in Armagh/Nordirland, hat sich in vielen Berufen versucht: Er war Bäcker, Musiker, Komponist, Verkäufer und Hand-Double für einen irischen Schauspieler. Er gilt als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Thrillerautoren Nordirlands. Bisher sind als Aufbau Taschenbuch erschienen: „Die Schatten von Belfast“, „Blutige Fehde“, „Racheengel“ und „In ewiger Ruhe“ (alle mit Jack Lennon). Sowie im Verlag Rütten & Loening: „Der vierte Mann“. Mehr zum Autor unter: www.stuartneville.com

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Die uns lieben

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Die Frau des Offiziers - eine Geschichte von Liebe, Schuld und Vergebung.

Fünfzig Jahre lang hat Trudys Mutter kein Wort über ihre Vergangenheit verloren. Doch es gibt ein verstörendes Souvenir, tief vergraben in der Wäscheschublade: ein Familienporträt, auf dem sie und ihre kleine Tochter gemeinsam mit einem Nazi-Offizier zu sehen sind, dem Obersturmführer von Buchenwald.

Weimar, 1940. Ledig, schwanger und von ihrem Vater vestoßen, kommt die 19-jährige Anna bei der Bäckerin Mathilde unter. Mathilde erhält Mehl, Zucker und Butter von den Nazis, um das Offizierskasino von Buchenwald mit Gebäck zu beliefern. Gleichzeitig schmuggeln die beiden Frauen Brot ins KZ und geheime Botschaften hinaus. Als Mathilde zwei Jahre später auf frischer Tat ertappt wird und der Obersturmführer Heinz von Steuern in der Bäckerei auftaucht, sieht Anna nur einen vezweifelten Ausweg, um sich und ihre kleine Tochter Trudy zu retten...

Minneapolis, 1996. Ein paar diffuse Erinnerungsschnipsel, ein verstecktes Familienfoto und ein unauslöschliches Gefühl der Schuld sind alles, was Trudy mit ihrem Geburtsort Weimar verbindet. Erschüttert vom Tod ihres Stiefvaters und erdrückt von der Last einer Vergangenheit, die ihre Mutter hinter eine Mauer aus Schweigen verbannt hat, beginnt die Geschichtsprofessorin endlich mit Recherchen zum Alltag nichtjüdischer deutscher Frauen im Dritten Reich. Nach und nach legt sie dabei die erschütternde Geschichte ihrer Mutter frei, die so ganz anders ist, als sie es erwartet hat.

Jenna Blums einfühlsamer und sorgfältig recherchierter Roman, der sich zwei Jahre auf der New York Times-Bestenliste hielt, erzählt von einer verbotenen Liebe, vom zwiespältigen Wesen der Schuld, vom Recht auf Vergessen und von einer außergewöhnlichen Mutter-Tochter-Beziehung. Der preisgekrönte Roman war ein Bestseller in zahlreichen Ländern und wird demnächst verfilmt.

"Die packende Geschichte zweier Frauen, die mit der Last und Verantwortung der Erinnerung ringen." The Boston Globe.

"Ein eindringlicher Roman, der das Herz berührt und das Gewissen aufruft."Independent on Sunday.

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Jenna Blum, geboren 1970, unterrichtet kreatives Schreiben und ist Mitarbeiterin verschiedener Zeitschriften. Ihre deutschen und jüdischen Wurzeln brachten sie auf die Frage, wie sie selbst sich zu Zeiten des Nazi-Regimes verhalten hätte. So entstand, nach jahrelangen Recherchen und zahllosen Interviews, die sie im Auftrag von Steven Spielbergs Survivors of the Shoah Foundation führte, ihr beeindruckendes Debüt „Die uns lieben“.

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Mein Leutnant

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Sie haben uns einen fremden Krieg zugeschrieben

70 Jahre nach Kriegsende setzt sich der große russische Autor Daniil Granin mit seiner „Schützengrabenwahrheit“ (1941-1944) auseinander und entwirft das vielstimmige, erschreckende und bisher unbekannte Bild eines Krieges, wie ihn weder russische noch deutsche Historiker beschreiben könnten.

Der Roman wurde 2012 mit dem Preis „Großes Buch“ ausgezeichnet.

„Unser Krieg war ungeschickt, unsinnig, aber das wurde nicht gezeigt und darüber wurde nicht geschrieben. Unser Krieg war ein anderer.“ Daniil Granin

„Ein guter Schriftsteller! Diese Leute sterben aus, die den Krieg mitgemacht haben. Wir sind die letzten.“ Helmut Schmidt

Sofort nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion im Juli 1941 meldete sich Daniil Granin als Kriegsfreiwilliger. Unerfahren und unbewaffnet wurde er „in den Fleischwolf“ des Krieges geworfen. Aus der Perspektive des jungen Leutnants D. und aus heutiger Sicht hinterfragt Granin die Wahrheiten der Vergangenheit und der Gegenwart. Unbewältigte Kriegstraumata, unsinnige Menschenopfer und Verluste, die Opferung ganzer Armeen aus ideologischen Gründen, aber auch die tragische Heimkehr traumatisierter Kriegsveteranen, die mit ihren physischen und psychischen Schäden allein gelassen wurden, mit all diesen lange verschwiegenen Seiten des Krieges setzt sich Granin in diesem zutiefst beeindruckenden Roman auseinander.

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Daniil Granin, geb. 1919 in Leningrad, studierte Elektrotechnik, arbeitete als Ingenieur, meldete sich 1941 als Kriegsfreiwilliger. Veröffentlichte ab 1949 zahlreiche Romane, von denen viele ins Deutsche übersetzt wurden. Zusammen mit Ales Adamowitsch verfasste er 1987 „Das Blockadebuch“. Am 27. Januar 2014 hielt er eine vielbeachtete Rede vor dem Deutschen Bundestag zum Gedenken an die Opfer der Leningrader Blockade.

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Der Schrecken verliert sich vor Ort

Bastei Entertainment


Als Lena auf den Zeugen aus Wien trifft, weiß sie, dass sie diesen Mann festhalten muss. Auf den ersten Blick haben Lena und Heiner nicht viel gemeinsam. Sie träumt von Ferien in der Südsee. Heiner verbringt die Nächte mit den Schrecken von Auschwitz. Die beiden wagen diese Liebe. Lena fragt sich, ob sie die Welt, in der ihr Mann zuhause ist, je verstehen wird. Heiner fragt sich, wie er sein Trauma aus Bildern und Geräuschen möglichst vollständig in den Kopf seiner Frau übertragen kann und ob es eine Grenze gibt, bis zu der man Erfahrungen weitergeben kann. Sollte er sie finden, wird er sie einreißen.

Klug, berührend und mitreißend erzählt die Autorin und Journalistin Monika Held in ihrem großen Roman die Geschichte einer Liebe in den Zeiten nach Auschwitz.

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Die Grünen

ATHENA-Verlag | Literatur aus Litauen


"Über den Krieg zu schreiben, wenn man das Schießen nur vom Schießstand her kennt, fällt nicht leicht. Genau genommen fällt es genauso schwer, wie an das Leben im Bunker zu denken, während man in der Dreizimmerdachwohnung am PC sitzt und schreibt. Wozu dann das alles? Ich fand Gefallen an diesem Krieg. Ich stellte fest, dass sich Heldentum und Niedertracht, Mut und Feigheit in etwa die Waage hielten. Die Vaterlandsliebe vermochte die Liebe zur Frau nicht auszutilgen. Allein Tod gab es ein wenig mehr als Leben. Den verängstigten Soldaten empfand ich als lebendiger als den furchtlosen, den verwirrten als wahrhaftiger als den zu allem entschlossenen. Deshalb sind meine Helden etwas Held und etwas Lump, manchmal Monster und manchmal Verlierer. Ich habe ihnen kein brüderliches Grab ausgehoben, sondern nur einen einfachen gemütlichen Erdbunker, in dem sie hoffentlich noch eine Weile leben."

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Die Kranichbraut

beHEARTBEAT by Bastei Entertainment


Das Glück ist zu kostbar, um es zu vertagen.

Georgia, im Süden der USA, zur Zeit des zweiten Weltkriegs: Sophie und Mr. Oto sind wie füreinander gemacht. Doch ihre Liebe hat es aufgrund Otos japanischer Herkunft schwer. Dann überfallen die Japaner Pearl Harbour. Die Loyalität und das Vertrauen der beiden wird auf die Probe gestellt ...

Eine feinfühlige Liebesgeschichte! eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

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adibas

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Stell dir vor, es ist Krieg und du bist falsch angezogen ...

Es gibt eine neue Realität, in der echt und gefälscht nicht mehr zu unterscheiden sind, eine Realität, in der Konzerne und Regierungen die Medien manipulieren und Menschen ihre Körper und Gefühle. Es ist die Realität 2.0, sie ist gefährlich, der Name dafür ist: adibas.

Es herrscht Krieg zwischen Russland und Georgien. Die russischen Truppen haben Tiflis eingekreist. Doch die Happy Few der Neureichen-Tiflis-Hipster und Womanizer ignorieren die Nachrichten vom Krieg vor ihrer Haustür. Mit hemmungslosem Sex, den verfügbaren Betäubungsmitteln und der Musik aus dem iPod schaffen sie sich ihre eigene Realität. Der Krieg existiert für sie vor allem in Fernsehen, Radio und Internet. Die Augen weit geschlossen, durchstreifen sie die Stadt zwischen Alltag und Ausnahmezustand. So entsteht das Panorama einer Gegenwart aus Fake-Nachrichten, Fake-Brüsten, Fake-Gefühlen und einer Vergangenheit, die vielleicht authentischer war, aber deshalb auch nicht besser. Zaza Burchuladze erzählt provokant und mit scharfem Humor von dem Gefühl, in einer endlosen Imitation gefangen zu sein, der Tiflisser Tristesse. Selbst der Krieg scheint daran kaum etwas zu ändern. Oder vielleicht doch?

"Zaza Burchuladze hat ein sehr bewegendes, hochkomisches und zugleich tieftrauriges Buch geschrieben." Wladimir Sorokin.

"In den letzten fünf Jahren hatte ich ein arges Problem damit, dass mir in Interviews immer wieder die Frage gestellt wurde, welches der jüngst von mir gelesenen Bücher mich wirklich beeindruckt hätte. So ein Buch gab es nicht. […] Dann las ich adibas." Aus dem Vorwort von Juri Andruchowytsch.

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Zaza Burchuladze, 1973 in Tbilissi geboren, übersetzte Fjodor Dostojewski und Daniil Charms ins Georgische. Seine Romane und Essays wurden von religiösen Extremisten verbrannt und vom Präsidenten Saakaschwili in der georgischen Tagesschau angeprangert. Im Sommer 2012 wurde er von Unbekannten angegriffen und musste mit seiner Familie nach Deutschland fliehen. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. Für seine Romane wurde er mehrfach ausgezeichnet. Bei Blumenbar erschien 2015 sein Roman »adibas«, der von der Stiftung Buchkunst zum »schönsten Buch des Jahres« gewählt wurde. 2017 folgte sein Flucht- und Heimatroman „Touristenfrühstück“, für den er 2018 mit dem Brücke-Berlin-Preis ausgezeichnet wurde.

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Der Tod ist mein Beruf

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Von der Banalität des Bösen.

Inspiriert vom Tagebuch des Lagerkommandanten Rudolf Höß schrieb Merle diesen ersten Holocaust-Roman aus Tätersicht, der ihn weltberühmt machte. Die einzigartige Psychostudie eines Massenmörders aus Gründlichkeit und Gehorsam erschüttert selbst ein halbes Jahrhundert nach ihrem Erscheinen noch in ihrer schonungslosen, banalen Logik.

„Wann endlich wird man den Mut haben, diesen Roman als unverzichtbare Ergänzung zu Hannah Arendts ›Bericht von der Banalität de Bösen‹ zu sehen?“ Le Monde.

"Dieser Roman ist genau das, was an Littell gerühmt wird: groß und kalt." Die Welt.

„Ein grausiges Buch, das man gelesen haben muss." Stuttgarter Zeitung.

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Robert Merle wurde 1908 in Tébessa in Algerien geboren. Nach Schule und Studium in Frankreich war er von 1940 bis 1943 in deutscher Kriegsgefangenschaft. 1949 erhielt er den Prix Goncourt für seinen ersten Roman "Wochenende in Zuydcoote", 1952 gelang ihm ein weltweiter Erfolg mit "Der Tod ist mein Beruf". Robert Merle starb im März 2004 in seinem Haus in Montfort-l"Amaury in der Nähe von Paris.

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Blut und Feuer

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Ein „Krieg und Frieden“ der Oktoberrevolution und des Bürgerkriegs.

»Dieses Buch ist ein literarischer Urknall. Wesjoly vermag Menschenmassen so zu beschreiben, dass man glaubt, jeden Einzelnen heraushören zu können. Als sei Babel mit Chlebnikow eine Synthese eingegangen, um die Revolution von 1917 und den Bürgerkrieg ein für alle Mal erfahrbar zu machen.« Ingo Schulze

Die volle Wahrheit des gewöhnlichen Lebens während der Oktoberrevolution und des anschließenden Bürgerkriegs zu zeigen – das war das große Ziel Artjom Wesjolys. Sein Held Maxim Kushel, Soldat und später Rotarmist, gerät in den Strudel der Ereignisse, die das Land wie ein Wirbelsturm verwüsten. Er erzählt vom Wirrwarr und Chaos des revolutionären Umbruchs, vom roten und weißen Terror danach. Unter dem Titel Russland in Blut gewaschen erschien das Buch von 1932 bis 1936 mehrfach in verschiedenen Textfassungen als Fragment. Thomas Reschkes Übersetzung folgt der Fassung von 1936, der letzten, die der Autor vor seiner Verhaftung 1937 selbst betreute. Sie wird ergänzt durch Textpassagen, die damals der Zensur zum Opfer fielen. Erst 1958 wurde der Roman, allerdings mit noch weiteren Streichungen, wieder in der Sowjetunion gedruckt.

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Artjom Wesjoly, eigentlich Nikolai Kotschkurow, geboren 1899 als Sohn eines Lastträgers. Fabrikarbeiter, Rotarmist, Matrose der Schwarzmeerflotte, Agitator, Journalist, 1922 Studium. Wegen vorgeblicher Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung am 8. April 1938 erschossen.

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