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Aus der nahen Ferne

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


"Manchmal ist der Schlüssel lange vor dem Schloss da. Manchmal fällt einem eine Geschichte in den Schoß. Einmal fielen fünfzig Kilo Aprikosen in meinen ..."

Als ihre Mutter sich nicht länger um den Aprikosenbaum in ihrem Garten kümmern kann, fällt Rebecca Solnit die Ernte zu - und ein Jahr des Abschieds und des Neuanfangs beginnt: Ihre Mutter bekommt Alzheimer, sie selbst Brustkrebs, ihre Beziehung endet.

Und während sie zurückblickt auf dieses Jahr der Aprikosen und der Notfälle, fasst Solnit die Erzählfäden ihres Lebens zusammen - denn es ist das Erzählen, das den Menschen ausmacht, ihn vor dem Vergessen schützt.

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»Ein dicht gewobenes, intensives und eloquentes Plädoyer für das

Erzählen.«

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»Lebenserinnerungen, Essay und Meditation: dieses Buch wirft einen neuen Blick

darauf, wie Geschichten unser Leben bestimmen. Solnit gibt die Idee nie auf,

dass jeder von uns bestimmen kann, wer er ist und was er will - selbst in

unseren schwierigsten Phasen.«

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»

Aus der nahen Ferne ist ein wunderbares Buch - vergleichbar mit Joan

Didions Das Jahr des magischen Denkens, es spendet

Trost.«

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Rebecca Solnit, Jahrgang 1961, ist eine der bedeutendsten Essayistinnen und Aktivistinnen der USA. Sie ist Herausgeberin des Magazins Harper's und schreibt regelmäßig Kolumnen für den Guardian. Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Bei Hoffmann und Campe erschienen unter anderem ihre Bände Wenn Männer mir die Welt erklären (2015) und Die Dinge beim Namen nennen (2019). Rebecca Solnit lebt in San Francisco.

 
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Die Aussteigerin. Autobiografie einer ehemaligen Rechtsextremistin

Acabus Verlag


Mit 14 Jahren gerät Christine in die Fänge nationalsozialistischer Kreise. Zuerst macht sie bei unpolitischen Freizeitaktivitäten mit, dann plötzlich ist sie mittendrin in der rechtsextremen Szene, die sich den bewaffneten Kampf gegen die Bundesrepublik zum Ziel gesetzt hat. Sie tritt der NPD bei, verteilt verfassungsfeindliches Propagandamaterial und nimmt an rechtsradikalen Aktionen teil – bis sie im Alter von 23 Jahren nach einem bewaffneten Banküberfall festgenommen wird. Sechs Jahre Gefängnis, lautet das Urteil. Während ihrer Haftzeit gelingt Christine der seelische Kraftakt, über vertraute Denkmuster hinweg zu kommen und sich selbst eine neue Identität zu schaffen. Dieses Buch berichtet authentisch und mutig über die Irrwege eines jungen Frauenlebens in den 70er Jahren, das gekennzeichnet ist von Gewalt, Hass, Reue, psychischen Wirren, schließlich von Zweifeln und einem bemerkenswerten Wandel. Es stellt eine nüchterne Bestandsaufnahme gesellschaftlicher Zustände dar, die sich in einem ergreifenden Einzelschicksal spiegeln.

 
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Dann wäre ich Hafendirektor geworden

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


»Helmut Schmidt hat die Welt im Blick, aber Hamburg im Herzen.« (Olaf Scholz) - Die Hansestadt und ihren wohl berühmtesten Ehrenbürger verbindet ein besonderes Verhältnis, das dieser Band mit einer Rückschau in Texten und Fotografien aus über sechs Jahrzehnten in allen Facetten illustriert. Zugleich blickt Helmut Schmidt in einem umfangreichen Gespräch mit Bürgermeister Olaf Scholz in die Zukunft: Welchen Herausforderungen muss sich seine Heimatstadt künftig stellen? - In Hamburg begann Helmut Schmidt seine politische Laufbahn. Als Senator bewährte er sich im Krisenmanagement der Sturmflutkatastrophe von 1962 und empfahl sich so für höhere Aufgaben. In seiner Zeit als Kanzler brachte er die große Weltpolitik auch nach Hamburg, die Geschicke seiner Stadt verfolgte er stets mit leidenschaftlichem Engagement und wohlmeinender Kritik.

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»Dieses Buch gibt einen Einblick in das Wesen eines Ausnahmepolitikers.«

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Helmut Schmidt, Bundeskanzler von 1974 bis 1982, wurde 1918 in Hamburg geboren. Nach seinem Abschied aus der aktiven Politik kam er 1983 als Mitherausgeber zur Zeit. Neben seinen Beiträgen für die Zeit, veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Bei Hoffmann und Campe erschienen Einmischungen. Ausgewählte Zeitartikel von 1982 bis heute (2010), Zug um Zug (mit Peer Steinbrück, 2011), Mein Europa (2013) und Dann wäre ich Hafendirektor geworden (2015). Helmut Schmidt starb am 10. November 2015 in Hamburg.

 
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Schmidt - Lenz

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


Helmut Schmidt und Siegfried Lenz: Eine Freundschaft, die deutsche Zeit- und Literaturgeschichte ist.

Seit den frühen sechziger Jahren sind Helmut Schmidt und Siegfried Lenz befreundet. Der Politiker bewundert den Literaten, der Schriftsteller weiß um den begrenzten Einfluss der Literatur auf die Zeitläufte. Es ist eine Freundschaft, die von gegenseitigem Respekt Bewunderung geprägt ist, die privat ist - Siegfried Lenz fühlt sich Helmut Schmidts Frau Loki freundschaftlich verbunden, die 1968 von der "Deutschstunde" begeistert war und jedes Buch des Autors las. Aber es ist auch eine Verbindung, die öffentlich wirkt, weil der Schriftsteller den Politiker unterstützt - im Wahlkampf, auf Reisen und als fortwährender Gesprächspartner - so auch während des "Deutschen Herbstes" 1977, bei einer Reise nach Polen und Auschwitz und in der Zeit des Nato-Doppelbeschlusses.

Jörg Magenau hat Siegfried Lenz und Helmut Schmidt wiederholt zu Gesprächen getroffen und unveröffentlichtes Archivmaterial ausgewertet.

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»Es ist zu Recht ein Bestseller

geworden.«

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»Magenaus Buch ist der Haupteingang zum Verständnis einer einzigartigen

Freundschaft, die ein bisschen von Hamburg und viel über Helmut Schmidt,

Siegfried Lenz, vom Typus des Staatsmannes und dem des Schriftstellers

erzählt.«

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»Ein bleibendes Verdienst Magenaus.«

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»Entstanden ist das Portrait einer tiefen Freundschaft, das gleichzeitig ein Stück Zeitgeschichte ist.«

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»Das Augenmaß und die Stilsicherheit des Autors machen dieses Buch zu einem wirklichen Lesevergnügen. Die langen Winterabende können kommen.«

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Jörg Magenau studierte in Berlin Philosophie und Germanistik. Er gehörte zu den Gründern der Wochenzeitung Freitag, deren Literaturredakteur er bis 1996 war. Er arbeitete für die taz, die FAZ und ist seit 2002 freier Autor, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung und Deutschlandfunk Kultur. Nach umfassenden Biographien über Christa Wolf, Martin Walser und über Ernst und Friedrich Georg Jünger erschienen von ihm zuletzt Princeton 66. Die abenteuerliche Reise der Gruppe 47 und bei Hoffmann und Campe Schmidt–Lenz. Geschichte einer Freundschaft (2014).

 
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Priscilla

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


Als Nicholas Shakespeare eine Kiste mit Briefen und Tagebüchern seiner verstorbenen Tante findet, wird er erstmals mit ihrer geheimen Vergangenheit konfrontiert. Die Priscilla, an die er sich erinnert, ist ganz anders als die junge, von Verehrern umschwärmte, zerbrechliche Frau, die in die Wirren des Zweiten Weltkriegs gerät.

Nicholas Shakespeare, bekannt durch seinen Erfolgsroman "Sturm", lüftet in diesem Buch ein spannendes Familiengeheimnis.

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»

Der Romancier und Biograph erzählt vom außergewöhnlichen Wagemut seiner

glamourösen Tante, deren geheimnisvolle Vergangenheit er entdeckte, als er über

eine Kiste voller Dokumente stolperte. Moralisch zweideutig, heiratete sie einen

französischen Aristokraten, floh aus einem Gefangenenlager und hatte nach der

Befreiung von Paris ein Verhältnis mit einem geheimnisvollen Mann namens Otto.

In ihre persönliche Geschichte fließen jede Menge Details über die

Lebensbedingungen im besetzten Frankreich ein. Für alle Leser von Antony Beevor,

Sebastian Faulks und Irène Némirovskys Suite française. Einfach fesselnd.«

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»Dramaturgisch virtuos bringt

Shakespeare die Fülle des recherchierten Materials in Form und bereitet es so

lebendig auf, dass sich Priscillas Geschichte wie ein lebenspraller, farbenreich

ausgemalter Roman liest. Elegant und detailverliebt.«

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»Nicholas Shakespeare schafft

es, mit der Lebensgeschichte einer einzigen Frau die Zeit vor, während und nach

dem Zweiten Weltkrieg auf spannende und mitreißende Weise lebendig werden zu

lassen.«

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»Eine gestochen scharfe

Biographie, die sich wie ein fesselnder Roman liest. Wunderbar, herzzerreißend,

nachdenklich stimmend.«

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»

Eine faszinierendes Schicksal und gleichzeitig sehr private

Familienerinnerungen. Eine Geschichte vom Überleben und der Suche nach der

biographischen Wahrheit.«

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»

Wie Shakespeare anmerkt, ist das Schicksal seiner Tante eines unter

unzähligen anderen Kriegsschicksalen. Doch dank seiner ausgiebigen und

hartnäckigen Recherche war er in der Lage, eine großartige Geschichte zu

erzählen. Bewegend und immer wieder

überraschend.«

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»

Eine schmerzhaft authentische Sicht auf den Zweiten Weltkrieg. Shakespeare

veranschaulicht auf bewegende und faszinierende Weise die moralischen Konflikte,

mit denen die Zivilbevölkerung konfrontiert war.«

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»Liest sich so spannend wie ein

Roman.«

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»

Das ist das Beste, was ich je über die Unmöglichkeit moralischen Handelns in

Zeiten des Krieges gelesen habe. Besonders für Leute wie Priscilla, die in ihrer

Zeit gefangen waren.«

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»Ein Bericht über das Leben

seiner Tante im von Nazis besetzten Frankreich. Grausam aber

faszinierend.«

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Nicholas Shakespeare, 1957 in Worcester/England geboren, wuchs als Sohn eines Diplomaten in Asien und Lateinamerika auf. Heute lebt er im englischen Wiltshire und in Swansea/Tasmanien. Er veröffentlichte mehrere Romane, darunter Sturm und Der Obrist und die Tänzerin, verfilmt unter der Regie von John Malkovich, und eine große Bruce-Chatwin-Biographie. Bei Hoffmann und Campe erschienen bisher u.a. das Sachbuch Priscilla. Von Liebe und Überleben in stürmischen Zeiten (2014)und der Erzählband Geschichten von anderswo (2018).

 
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Drei Irre unterm Flachdach

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Eine etwas andere DDR-Geschichte: ironisch, rotzig, zärtlich

Mit tiefgründigem Humor erzählt Bastienne Voss von der Zeit mit ihrem Opa Gustav, dem "Oberirren mit dem KZ-Koller", und ihrer Oma Wilma.

"Zuerst hatte ich einen Großvater, dann eine Großmutter und dann Eltern und alles andere, was so zum Leben gehört. Großvater hatte ein Ding zu laufen. Dass er sich das im KZ weggeholt hatte, wusste ich damals noch nicht. Jedenfalls ließ er an dem Ding, das er zu laufen hatte, alle teilhaben, und so hatte auch Großmutter bald ein Ding zu laufen. Bei mir wuchs das Ding von Jahr zu Jahr, bis es hier und da mein sogenanntes Normalverhalten überschattete. In unserer Familie hatten also mindestens drei Leute eine Macke: Opa, Oma und ich. 13 Jahre lang polterte Großvater durch mein Leben. 13 Jahre lang fürchtete ich mich vor dem Tyrannen und Wundertäter, den ich abgöttisch liebte."

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Bastienne Voss, geboren 1968 in Berlin, machte ihr Abitur an der Spezialmusikschule "Gerhard Hauptmann" in Wernigerode. Sie war unter anderem Chefsekretärin im Zentrum für Kunstausstellungen der DDR, bevor sie in den neunziger Jahren eine Schauspielausbildung absolvierte und an der Hochschule "Carl Maria von Weber" in Dresden ein Gesangsstudium aufnahm. Es folgten Engagements in Fernsehserien, an diversen ostdeutschen Bühnen und im Berliner Kabarett DISTEL, wo sie von 1999 bis 2006 arbeitete. "Drei Irre unterm Flachdach" ist ihr erstes Buch.

 
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Loki Schmidt

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»In meinen 90 Lebensjahren war Platz für mindestens drei Leben.« (Loki Schmidt) - Sie war Lehrerin, Naturforscherin und nicht zuletzt »Angeheiratete der Politik«. Als warmherzige Persönlichkeit mit enormer Ausstrahlung hat Loki Schmidt ihren festen Platz im Gedächtnis der Bundesrepublik. Diese erste und umfassende Biographie zeichnet das Leben dieser bemerkenswert eigenständigen, mutigen und vielseitig talentierten Frau nach und zeigt sie in neuem Licht. Reiner Lehberger wirft außerdem einen Blick auf die private Loki Schmidt, eine selbstbewusste Frau, die sich den Herausforderungen des Lebens immer wieder neu gestellt hat. - Mit zahlreichen bislang unveröffentlichten privaten Fotografien.

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»Neuer Blick auf Loki

Schmidt.«

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» Auf 480 Seiten zeigt

Reiner Lehberger sowohl das private als auch das öffentliche Leben einer

vielseitig talentierten Frau und wirft ein Licht auf neue Facetten der Hamburger

Ehrenbürgerin.«

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»Ein gelungenes Buch und ein vortreffliches

Weihnachtsgeschenk.«

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»Lehberger gelingt mit vielen Anekdoten das freundliche Porträt einer Frau, die die Menschen für ihre trockene, natürliche Art schätzten. «

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»Es ist ein Buch, in das ich gerne meine Nase hineingesteckt habe«

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»Herausgekommen ist Erstaunliches. Bewegende Hintergründe, verborgene Gedankengänge, unbekannte Ereignisse, unerwartet Intimes, garniert mit bislang noch nie veröffentlichten Privatfotos«

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»Er habe sich bemüht, "eine ehrliche, ihr gerecht werdende Biografie zu schreiben, die Höhen und Tiefen nicht ausspart", sagt Reiner Lehberger. Es ist ihm gelungen.«

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»Nun hat Reiner Lehberger Loki Schmidt eine umfassende Biografie gewidmet, [...] von der ich nur sagen kann, sie wird ihr in vollem Umfang gerecht.«

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»Lehberger hat keine Hommage auf Loki geschrieben, sondern vielmehr das Porträt einer starken, unbestechlichen Frau.«

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»Die erste und umfassende Biographie des Hamburger Professors Reiner Lehberger zeichnet das Leben dieser bemerkenswert eigenständigen, mutigen und vielseitig talentierten Frau nach und zeigt sie in neuem Licht.«

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Reiner Lehberger, 1948 in Bochum geboren, ist Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg und Mitbegründer des Hamburger Schulmuseums sowie pädagogischer Leiter des Bildungsprogramms der Zeit-Stiftung. Bei Hoffmann und Campe erschien von ihm bereits Loki Schmidt. Die Biographie (2014) sowie mit Loki Schmidt Auf einen Kaffee mit Loki Schmidt (2010) und Ein Leben für die Schule (2005).

 
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Angela Merkel

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Wie aus dem Mädchen aus Templin die mächtigste Politikerin Europas wurde - die außenpolitische Biographie.

Mit der Euro-Krise ist die Außenpolitik ins Zentrum der Kanzlerschaft von Angela Merkel gerückt. Das Urteil der Geschichte und ihre Aussicht auf Wiederwahl hängen von einer simplen Frage ab: Wird sie Europa vor dem Zerfall bewahren? Wer also ist diese Politikerin, in deren Händen das Geschick Europas liegt?

Angela Merkel hat einen bemerkenswerten Weg zur Staatsfrau zurückgelegt. Aufgewachsen in der sowjetischen Garnisonsstadt Templin, fasziniert von Kalifornien und überzeugt von der Macht der Freiheit und der Kraft ihrer Argumente, katapultierte sie sich in nur zwei Jahrzehnten an die Spitze der Staatenlenker. Als junge Tramperin erlebte sie den realsozialistischen Niedergang im Bahnhofsasyl von Tiflis, als Kanzlerin genoss sie den Pomp eines State Dinners im Weißen Haus. Die USA als segensbringende Nation mit Schwächesymptomen, das geliebte Russland und der ewige Putin als Reizfigur, die Treue gegenüber Israel, der stetige Hader mit der Last der Kriege - Merkels Welt ist klar definiert. Und wird letztlich am Schicksal Europas gemessen.

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»Kornelius arbeitet geschliffen

Merkels Verhältnis zu Barack Obama heraus und kann eindrucksvoll die Methode

Merkels in der Europakriese analysieren. Eine erhellende, geradezu erquickliche

Lektüre.«

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»Das interessanteste politische

Buch, das in diesem Jahr erschienen ist - erhellend und

urteilsstark.«

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»Spannend geschrieben und durch

Anekdoten aufgelockert. Das Buch profitiert vom exzellenten Zugang des Autors zu

den Schaltzentralen der Macht in Berlin.«

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»Niemals zuvor konnte man in dieser Dichte und Prägnanz Informationen über Merkels Außen- und Europapolitik erschließen.«

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»Das Buch lebt von sorgfältigen

Miniaturporträts ihrer engsten politischen Berater.«

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»Kornelius Werk basiert auf der

Erfahrung und Anschauung, die aus langjähriger Begleitung mit Merkel und ihren

wichtigsten Beratern, die alle anonym bleiben wollen, entstanden

ist.«

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»Kornelius schildert mit großer

Akribie.«

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Stefan Kornelius, 47, ist Ressortleiter Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung. Er ist Merkel zum ersten Mal 1989 in Ostberlin begegnet, als sie Sprecherin des Demokratischen Aufbruchs war. Später war Kornelius als Korrespondent in Bonn u. a. für die CDU zuständig, wo Merkel als die Ministerin im Kabinett Kohl eine wichtige Quelle war. Nach Jahren als Auslandskorrespondent in Washington kehrte Kornelius 1999 nach Berlin zurück – rechtzeitig zur CDU-Spendenaffäre und dem Aufstieg Merkels zur Parteichefin. Seit 2000 ist er zuständig für die außenpolitische Berichterstattung und steht im engen Kontakt mit der Kanzlerin und ihrem wichtigsten Beratern.

 
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Unser Schmidt

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"Politiker und Journalisten haben eines gemeinsam: Sie sollen heute schon über Dinge urteilen, die sie erst morgen verstehen." Helmut Schmidt

"Das ist auch nicht schwieriger, als wenn man als Politiker in ein neues Ressort kommt und sich einarbeiten muss", sagte Helmut Schmidt, als er 1983 seinen Herausgeberposten bei der Zeit antrat. Ganz so einfach scheint es dann doch nicht gewesen zu sein, zumindest nicht für diejenigen, die bereits beim Blatt tätig waren. Er schärfte den Ressortleitern schon mal ein, "die Wohngemeinschafts- und Gossensprache der 68er-Generation" zurückzudrängen. Die konterten: "Eine Redaktion ist kein Ministerium." Dennoch: In dem Bestreben, eine tolerante, weltoffene Zeitung zu machen, herrschte Einigkeit. Pointiert und unterhaltsam zeichnet Theo Sommer den Aufstieg Helmut Schmidts zur politisch-moralischen Instanz nach.

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»Als Lesebuch ist es geeignet, [...] Helmut Schmidt besser zu verstehen.«

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»Zum Leckerbissen für viele Hamburger Spurensucher auf schmidtschen Pfaden wird das erste Buchkapitel, das das Wirken des Altbundeskanzlers 'von innen' beleuchtet.«

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»Sommer beschreibt pointiert und unterhaltsam, wie es Schmidt geschafft hat, zur politisch-moralischen Instanz aufzusteigen.«

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Theo Sommer, geboren 1930 in Konstanz, Studium der Geschichte und politischer Wissenschaften in Tübingen und den USA, seit 1958 Tätigkeit bei der "Zeit", zunächst als politischer, dann zwanzig Jahre als Chefredakteur. Von 1992 bis 2000 Herausgeber und heute Editor-at-Large.

 
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Stalins Bart ist ab

HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH


Wie geht man mit Traumata und den inneren Verletzungen um, die sie angerichtet haben? Die Antwort: Nur reden hilft.

"Wenn ich meinen Zuhörern sage, dass ich nicht weitersprechen kann, versteht das jeder. Sie begreifen auch ohne Worte, wie tief solche Erlebnisse ins Leben schneiden. In den Jahren der Haft haben sie mich so schmutzig gemacht. Mit Blicken, mit Worten, mit Gesten. Das wird man nie wieder los."

Die Schleife an Stalins Bart hat Erika Riemann zu einer öffentlichen Person gemacht, die seit Erscheinen des Buches zu zahllosen Veranstaltungen, Lesungen, Talkshows eingeladen wurde, Berge von Briefen erhalten hat und im November 2009 das Bundesverdienstkreuz verliehen bekam. Sie ist zu einer Dauerreisenden in Sachen Vergangenheitsbewältigung geworden, der es gelingt, die Menschen aus ihrem Schweigen über eigene traumatische Erfahrungen zu locken. Ihr Motto: "Die Wahrheit muss raus." Hier berichtet sie über diese so schwierige wie lohnende Arbeit, sich den jahrzehntelang verdrängten Erinnerungen an erlittenes SED-Unrecht zu stellen. Sie spricht von sich, aber für viele.

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»Diesem zweiten Buch von Erika Riemann können nicht genug Leser gewünscht werden.«

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»Notwendige Veränderungen im Alltag macht die Autorin sichtbar. Sie stößt oftmals das Denken Anderer an, deshalb ist auch dieses zweite Buch so wichtig.«

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Erika Riemann, geboren 1930 in Mühlhausen/Thüringen, verbrachte die Jahre 1946 bis 1954 in Gefängnissen und Lagern wie Bautzen, Sachsenhausen und Hoheneck, weil sie ein Stalin-Porträt mit einer Schleife "verziert" hatte. Nach der Haftzeit arbeitete sie in vielen Jobs, führte drei Ehen und brachte drei Kinder zur Welt. Seit Erscheinen ihres Buches "Die Schleife an Stalins Bart" (Hoffmann und Campe, 2002) bildet die Aufklärung gegen das Vergessen und für Völkerverständigung, insbesondere mit Russland, den Schwerpunkt ihrer Arbeit. Sie ist als vielfach angefragte Autorin zu Gast bei Lesungen und öffentlichen Zeitzeugengesprächen, in Talkshows, Schulen und Gedenkstätten. Für ihr "Engagement für Freiheit und Demokratie und für die Aufarbeitung des SED-Unrechts" wurde ihr 2009 das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens verliehen,

 
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