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Was hast du getan, Papa?

Lübbe


Niemals wird Toni vergessen können: Mit sechs Jahren wird sie das erste Mal von ihrem Vater missbraucht. Über Jahre hinweg muss sie diese Tortur über sich ergehen lassen, während ihre Mutter einfach wegschaut. Schließlich gelangen seine schrecklichen Taten endlich an die Öffentlichkeit, und Tonis Vater wird verhaftet.

Doch als das junge Mädchen gerade glaubt, es wäre endlich sicher, kommt er wieder frei - und kehrt nach Hause zurück. Toni muss ihr Elternhaus verlassen. Traumatisiert und völlig auf sich allein gestellt wird sie jedoch kurz darauf in die Psychiatrie eingewiesen. Es beginnt ein langer schwerer Weg - voller Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Aber trotz aller schlimmen Erlebnisse bleibt Tonis Wille ungebrochen und sie kämpft. Gegen ihre Vergangenheit und für eine bessere Zukunft.

 
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Sechs Jahre in Haus F

Lübbe


Bis heute fühlt sich Günter Wulf unwohl in Räumen, die sich abschließen lassen, erst recht in den Keller geht er nie. Zu schlimme Erinnerungen kommen dort auf. Mit neun Jahren wurde er als Heimkind in die Psychiatrie abgeschoben, weggesperrt mit gefährlichen Straftätern und psychisch Kranken. Dort wurde er Opfer von Medikamentenversuchen, Gewalt und sexuellem Missbrauch. Erst mit 18 Jahren durfte er die Klinik verlassen. Heute kämpft er um die Anerkennung des Unrechts, das ihm widerfahren ist.

 
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Pensamiento Salvaje, lo mejor de Henry David Thoreau

Cooltura


“Escrito para la mayoría de los hombres descontentos con su vida, pero que creen poder mejorarla”, dice Thoreau sobre uno de los ensayos que conforman este libro. El autor, defensor incansable de la naturaleza y la libertad, recorre en esta selección el sentido profundo de la existencia y expone en pasajes intensamente críticos su visión sobre la inutilidad de las obligaciones que nos impone el sistema social.

 
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Ich sah den Teufel in seinen Augen

Lübbe


Catherine und James wollen die Elternzeit mit ihrem Sohn Cato für eine Reise nutzen und die Familie in den USA besuchen. Doch unerwartet wird Catherine von ihren kulturellen Wurzeln eingeholt: Nach koreanischer Tradition dürfen Mutter und Kind 100 Tage lang das Haus nicht verlassen. Kurz vor Ablauf dieser Frist beugt Catherine sich über das Bettchen ihres Sohnes und glaubt plötzlich, ein rotes Glimmen in seinen Augen zu erkennen. Und sie hört eine Stimme, die ihr befiehlt, ihren Sohn zu töten...

 
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Argula von Grumbach

Neufeld Verlag


Argula von Grumbach (1492-1554) ist eine der wichtigsten Figuren der Reformation in Bayern sowie eine der wenigen eigenständigen Frauen der Reformation. Mutig und couragiert setzte sie sich in Schrift und Wort für die Erneuerung der Kirche ein.

 
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Dalai Lama. Ein außergewöhnliches Leben

Bastei Entertainment


Die Botschaft des Dalai Lama von Frieden und Mitgefühl findet bei Menschen aller Glaubensrichtungen Anklang. Doch bei allem Weltruhm bleibt er als Persönlichkeit schwer fassbar. Jetzt liefert Alexander Norman, der langjährige Wegbegleiter und renommierte Oxford-Wissenschaftler für die Geschichte Tibets, die endgültige Biografie - einzigartig, vielschichtig und manchmal sogar schockierend. Die Lebensgeschichte eines der radikalsten, charismatischsten und beliebtesten Weltführers von heute.

 
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Gringo

Pendragon


„Herbst ist auf seine Art ein einzigartiger Missionar.

In seinen Geschichten liegt die Weisheit des weit gereisten Globetrotters, großen Menschenkenners und Humanisten. Er ist scharfer Beobachter und pointierter Porträtist.

Wer diese Geschichten liest, weiß, warum behauptet wird, die deutsche Sprache wäre schön.“ TAZ

 
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Zwischen den Zeilen

Pendragon


Hans Herbst ist ein großartiger Erzähler: neue Geschichten von unterwegs!Diese Kurzgeschichten bergen intensive Lese-Erfahrungen, und zwar „Zwischen den Zeilen“. Hans Herbst liefert seinen Lesern großartige Geschichten voller Menschlichkeit, erzählt mit lakonischer Weisheit. Der weit gereiste Weltenbummler kombiniert Exotisches und Alltägliches gekonnt zu glaubwürdigen Geschichten und Figuren. Die Stories sind jede auf ihre Weise eine Hommage an das Leben und die Menschen.Gegensätze, vor allem kulturelle, destillieren in zwischenmenschlichen Situationen zu klaren, ehrlichen Perspektiven auf unterschiedliche Lebensentwürfe. So geht eine Frau afrikanischer Herkunft gestärkt aus einer brenzligen Situation mit Skinheads hervor, weil sie durch die Bedrohung ihre kulturellen Wurzeln und ihre Identität wieder fühlen kann.Wer Herbsts Bücher schon kennt, trifft die Figur Krebs auch in „Zwischen den Zeilen“ wieder. Und die, die ihn nicht kennen, werden den ewig Reisenden nun endlich kennen lernen.

 
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Als ob sich Türen öffnen

Pendragon


Als ich die Aufzeichnungen begann, suchte ich ein Gerüst, um über 55 Jahre Lebenszeit schreiben zu können. Mir fielen die Abbrüche und Aufbrüche ein, die mein Leben bestimmt haben und mir das Gefühl gaben, nirgends richtig dazuzugehören: Trennung von meiner Heimatstadt und Familie in Leipzig, Heirat, Umzüge, Kinder, Hinwendung zur Kirche, Verlassen des Hausfrauendaseins, intensive Wege zur Literatur und zum Schreiben. Beim Aufschreiben geriet ich ins Staunen. Ich entdeckte, dass alle Veränderungen, also alle Abbrüche, eine Chance für mich waren. Es kam mir vor, als hätte sich immer wieder eine Tür aufgetan zu neuen Räumen und Wegen, die mich forderten und weiter führten.

 
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Glaubenszeuge im KZ Dachau

Pallotti


Pater Richard Henkes SAC (1900-1945) wurde am 15. September 2019 im Limburger Dom seliggesprochen.

Richard Henkes wurde am 26. Mai 1900 in Ruppach/Westerwald geboren. Er besuchte das Studienheim der Pallottiner in Vallendar, um Priester zu werden. 1918 wird er kurz zum Kriegsdienst einberufen und macht 1919 das Abitur. Danach trat er bei den Pallottinern in Limburg ein. 1921 legte er die Erste Profess ab, wurde 1925 zum Priester geweiht und war ab 1926 Lehrer in Schönstatt, Alpen und nach einem Jahr Unterbrechung durch eine schwere Lungen-Tbc wieder in Schönstatt. 1931 wurde er als Lehrer nach Katscher in Oberschlesien versetzt und 1937 nach Frankenstein/Schlesien.

Bald wurde die religiöse Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus seine zweite große Berufung. Dieser vertrat eine unchristliche Weltanschauung, bekämpfte die christlichen Kirchen, tötete behinderte Menschen und versuchte, die Juden brutal auszurotten. In dieser Zeit vertrat P. Henkes mutig die Werte des Christentums in der Schule, in zahlreichen Exerzitienkursen für die Jugend und in seinen Predigten. Bereits 1937 wurde er wegen einer Predigt in seiner Heimat angezeigt; wegen einer angeblichen Verunglimpfung des Führers musste er sich 1937/38 einem Prozess am Sondergericht in Breslau stellen, der auf Grund des Amnestiegesetzes nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich ohne Urteil blieb. Die Oberen nahmen den gefährdeten Mitbruder 1938 aus dem Schuldienst. P. Henkes arbeitete jetzt als Jugendseelsorger, Exerzitienmeister – vor allem in Branitz – und als bekannter Prediger in ganz Oberschlesien, zuletzt als Pfarrvertreter in Strandorf (1941 bis 1943) im Hultschiner Ländchen. Durch diese Tätigkeiten und seine offene Sprache wurde er den staatlichen Machthabern ein Dorn im Auge. Mehrfach wurde er von der Gestapo vorgeladen und verwarnt.

Am 8. April 1943 wurde Richard Henkes wegen einer Predigt in Branitz von der Gestapo in Ratibor/Oberschlesien verhaftet und in das KZ Dachau gebracht. Dort musste er wie alle anderen Zwangsarbeit leisten. Dabei blieb er im Glauben stark, teilte seine Lebensmittelpakete mit vielen anderen und ermutigte seine Mitgefangenen. Im KZ lernte er den späteren Prager Erzbischof und Kardinal Josef Beran kennen und schätzen. Trotz einer geringen Sprachbegabung erlernte er bei ihm die tschechische Sprache, weil er nach dem Krieg als Seelsorger im Osten bleiben wollte. Ab 1944 arbeitete er als Kantinenwirt und heimlicher Seelsorger auf Block 17, wo viele Tschechen untergebracht waren. Er selbst lebte auf dem Priesterblock 26. Ende 1944 brach im KZ Dachau die zweite große Typhusepidemie aus, auch auf Block 17. Im Wissen um die eigene tödliche Bedrohung ließ P. Henkes sich freiwillig bei den Typhuskranken von Block 17 einschließen. Nach ca. acht Wochen infizierte er sich und innerhalb von fünf Tagen raffte ihn der Tod am 22. Februar 1945 dahin.

Die deutschen Pallottiner sehen in P. Richard Henkes einen mutigen Kämpfer und Zeugen für den christlichen Glauben und einen Märtyrer der Nächstenliebe. Sie hegen zusammen mit den tschechischen Bischöfen die Hoffnung, dass P. Richard Henkes und der tschechische Erzbischof Josef Beran zu Brückenbauern der Versöhnung zwischen Tschechen, Deutschen und Polen werden, gehören doch die bedeutenden Wirkungsstätten von P. Richard Henkes heute zu Polen und zu Tschechien.

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Dr. Manfred Probst, geb. 13.12.1939, Pallottiner, seit Dezember 1979 Professor für Liturgiewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar, 1980-84 und 1986-1992 deren Rektor; Postulator in der Causa P. Richard Henkes.

 
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