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Die Rückkehr des Dionysos

ATHENA-Verlag | Literatur aus Litauen


"Dionysos ist Energie, dazu auch Wahnsinn, Ekstase, Destruktion, er steht für das Prinzip der Metamorphose und des Wandels, er ist 'jenseits von Gut und Böse', das ist eine chthonische Kraft, die in jedem von uns pulsiert. Ihre Aktivierung wird zu einem Signum zeitgenössischer Kultur." Eugenijus Alisanka bemüht sich in seiner kulturologischen Studie auch gar nicht um eine genaue Definition von Phänomenen, die sich per se jeder Definition entziehen. Deutlich aber ist das Anliegen, einem Signum zeitgenössischer Kultur nachzuspüren. Die Studie ist in Entsprechung zu den drei Schlüsselbegriffen in drei Kapitel gegliedert: Im ersten Kapitel wird chthonische (erdverbundene) Imagination, das Eindringen des dionysischen Logos in die existenzielle Erfahrung des modernen Menschen thematisiert. Sie bedeutet zugleich eine Revolte gegen den Logozentrismus in der europäischen Kultur, wird als postmoderne Figuration gedeutet. Im zweiten Kapitel werden einige Tendenzen der Postmoderne in der litauischen Kultur aufgezeigt und diskutiert. Das dritte Kapitel behandelt das Phänomen der Stille in der zeitgenössischen Kultur. Die dionysische Ekstase hat paradoxerweise ihre Kulmination in der Stille, die chthonische Imagination findet ihre Grenze und zugleich Erfüllung im Tempel der Leere, dort, wo einst die Götter wohnten.

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Alles auf Rot

Böttcher, JanWillmann, Frank (Hrsg.) | Aufbau Digital


Zusammen sind wir weniger allein

In den Sechzigern hat Horst Szymaniak, einer der letzten Fußballer aus dem Bergbaumilieu, zum jungen Franz Beckenbauer gesagt: »Nach uns kommen nur noch Spieler aus Kunststoff.« ist die Geschichte vom 1. FC Union Berlin, den Schlosserjungs aus Köpenick, die zwar längst kein Metall mehr verarbeiten, aber deshalb noch lange nicht aus Kunststoff sind. Bekannte Autoren und Union-Insider erzählen von einem der letzten Gallischen Dörfer im Profifußball, von unerschöpflicher Liebhaberei, eiserner Gemeinschaft und anderen vergessenen Tugenden.

Ein Denkmal für alle Union-Fans und eine mitreißende Empfehlung an alle, es zu werden.

»Union verkörpert für viele Fußballfans im Land eine andernorts längst verlorene Romantik.« Süddeutsche Zeitung

»Weil alle so viel besser gelaunt sind als im Kulturbetrieb, meinem eigentlichen Habitat, beschließe ich nach drei Metern Weg, mich auch hier zu integrieren, für heute also Union-Fan zu sein.« Ronja Von Rönne

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1973 in Lüneburg geboren, war Jan Böttcher zunächst Songtexter und Sänger der Berliner Band „Herr Nilsson“. Seit 2003 hat er fünf Romane veröffentlicht. Mit „Nachglühen“ gewann er den Ernst-Willner-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Sein letzter Roman „Am Anfang war der Krieg zuende“ ist als Aufbau Taschenbuch lieferbar. Er lebt in Berlin.

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Frank Willmann, geboren 1963 in Weimar. 1984 Ausreise nach Westberlin. Schriftsteller, Publizist. Coach der Autorennationalmannschaft. Zuletzt erschienen: „Mauerkrieger“ (2013) und „Kassiber aus der Gummizelle – Geschichten vomFußball“ (2015). Herausgeber der Reihe „Fußballfibel – Bibliothek des Deutschen Fußballs“. Frank Willmann lebt in Berlin.

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Beckmessers Leberbaum

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Endgültigkeiten im Theater – es gibt sie nicht, man mag sie noch so oft ausrufen. Selbst Aristoteles, der dies eigenartige Wesen Theater kühlen Blicks in seiner ‚Poetik’ untersucht hat, ist es nicht gelungen, es per definitionem fest zu stellen – worüber eben ein Beitrag im jetzt vorliegenden neuen Band versucht, Auskunft zu geben. Das Theater der Antike ist allerdings geschliffen und stark genug, unserer eigenen Zeit den Spiegel vorzuhalten, sodass ihr Gesicht erkennbar wird: sei es die „Medea“ des Euripides, seien es die thebanischen Tragödien des Aischylos und Sophokles. Ihre Kraft der Prägung und Entfaltung haben sie durch wechselnde Epochen der Geistesgeschichte immer wieder bewiesen, auch wenn in Georg Heyms Dramen und Entwürfen Tendenzen einer neuen Zeit fassbar werden.

Kein Wunder also, dass Alexander Gruber seiner theatralischen Denklust weiterhin frönt und sich sogar auf das Glatteis einer Wagner-Oper begibt – woher der Titel dieses neuen Bandes rührt.

Doch zuvor wird Lessing, der zugleich Bescheidene und Geistesmächtige, in den Blick gefasst, Halévys „Jüdin“ kommentiert und die schwarze Komödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ vergnüglich gemustert.

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Die Kapelle des Satans

Pendragon


Gäbe es den Herrn der Hölle, oder glaubten wir an ihn wie die Puritaner zu der Zeit Elizabeths I., wir müssten dem Titel, Theater sei die 'Kapelle des Satans', recht geben. Denn Theater will vor keinen Schranken Halt machen, auch nicht den heiligen, will in alle Extreme gehen, will Seelen aufkratzen und besänftigen, entzünden und löschen zugleich. Und zwar zu jeder Zeit, an jedem Ort. Theater ereignet sich immer jetzt, ist immer am Puls der Zeit, ist Nerv der Zeit, ihr Fürsprecher und Ankläger, verkörpert sie, kritisiert sie, ist Geist von ihrem Geist und Ungeist in Einspruch, Zuspruch, Widerspruch. Ist Jammer und Jubel heutigen Lebens. 21 neue 'Beiträge zur theatralischen Denklust' von Alexander Gruber machen diese Zusammenhänge bewusst, spüren ihnen nach, decken sie auf. Sie machen Lust darauf, dabei zu sein und einen Blick zu riskieren ins Verruchte und Verklärte. Sie machen Mut, Ansprüche zu stellen – nicht bloß auf Neues, sondern auch auf Menschliches, auf Kenntnisse und Erkenntnisse, auf: 'Arbeit. Wissen. Liebe.' Auch diese neuen Beiträge sind zumeist aus Praxis und Erfahrung hervorgegangen. Sie sind erprobt und aufrichtig. Sie wollen Interesse am Theater wecken und mit dem Leser ins Gespräch kommen.

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Mozarts Ehre

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'Mozarts Ehre', der titelgebende Beitrag des vorliegenden Bandes, stellt eindringlich vor Augen, wie der junge Klaviervirtuose und Komponist Mozart rebellisch den entscheidenden Schritt in die Freiheit und Selbstständigkeit tut, rebellisch nicht nur gegen den tyrannischen Fürsten und Erzbischof Colloredo, rebellisch auch gegen den wohlmeinenden, aber autoritären Vater. Den will er allerdings auf seine Seite ziehen und schreibt ihm empört, er habe nicht gewusst, dass er auch Kammerdiener wäre. Daraus wächst wenig später im Gedankengespräch mit dem Kaiser eine neue musikalische Menschenwelt: 'Figaros Hochzeit'. Mit neunzehn neuen 'Beiträgen zur theatralischen Denklust' setzt Alexander Gruber 'Schillers magische Rute' fort. Wieder entdeckt der praxiserprobte Blick des erfahrenen Dramaturgen Ungewohntes und Aktuelles im scheinbar Altbekannten, Wesentliches im achtlos Vergessenen – zur Förderung des Vergnügens an theatralischen Gegenständen. Und natürlich zur Unterhaltung des neugierigen Publikums!

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Münster – Was nicht im Stadtführer steht

Oktober Verlag Münster


Die besten Geschichten, über die Münster in den letzten 13 Jahren gelacht, gestaunt und gesprochen hat, gibt es nun endlich als "Best of" – in diesem Buch! Carsten Krystofiak versammelt seine besten "Ultimo"-Reportagen, sortiert in sechs Rubriken, erweitert um Erinnerungen an die Recherche und Anmerkungen zum heutigen Sachstand. Das Gespür für die etwas anderen Münster-Geschichten und gnadenloser Humor gehen dabei Hand in Hand und ergeben so ein Münster-Panorama abseits von Kiepenkerl, Töttchen und Prinzipalmarkt, das für wahre Münsteraner, Zugereiste und Erstbesucher gleichermaßen unterhaltsam ist. Am Ende bestätigt sich auch aus diesem Blickwinkel, dass Münster wohl schon immer eine der lebenswertesten Städte war – und eine mit vielen Originalen.

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Seit 1996 porträtiert der "Chefreporter" des Münsterschen Stadtmagazins ULTIMO in jeder Ausgabe seine Stadt: Münsteraner mit verrückten Hobbys & Berufen, Realsatiren der Lokalpolitik, akademischer Irrsinn an der Uni, kuriose Kapitel der Stadtgeschichte. Krystofiak begeistert sein Publikum auch regelmäßig mit seiner Live-Münster-Show.

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Noch mehr Fußball!

Oktober Verlag Münster


Mit einer gehörigen Portion Originalität überzeugt Jürgen Roth sein sportaffines Publikum, indem er die Fußballnation Deutschland und deren mediale Vermittler durch in Wortwitz getränkte Beiträge gehörig aufs Korn nimmt. Dem Schreibvirtuosen gelingt es nach "Fußball! Vorfälle von 1996-2007" mal wieder, alle Register der kritischen Sport- und Medienberichterstattung zu ziehen und damit einmal mehr die scheinbar heile Welt der sauberen Fußballgötter zu entzaubern. Kurzum: Es gibt nur noch Fußball ... Oder? Nicht ganz. Trotz eindrucksvoller Beispiele aus dem Fußball verliert Jürgen Roth nicht den Blick für die Nachbardisziplinen. Vom Wintersport bis zur Formel 1 belegen seine Texte anschaulich die Gemeinsamkeiten zwischen den Sportarten. Mit seinen kompromisslos-trockenen Beiträgen entlarvt er nicht nur die Tücken des um immer neue Rekorde bemühten Sportbetriebs – er selbst outet sich trotz alledem als einer der größten Sportfans, die dennoch immer am Ball bleiben werden.

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Die Poesie des Biers

Oktober Verlag Münster


"Die Poesie des Biers ist kein nüchternes Buch. Es ist trunken vor Liebe zu Hopfen und Malz, das Werk eines Mannes, der ohne Bier nicht sein will […]. Jürgen Roth ist […] vollkommen vertrauenswürdig, wovon jede Seite dieses Buches zeugt, in dem Dutzende Feuilletons und Vignetten, dadaistische Dialoge und symptomatische Szenen aus dem Leben eines Biertrinkers versammelt sind. Sie spielen in Lieblingskneipen, Ausflugslokalen und Trinkhallen, sie tragen sich bei Besuchen fränkischer Bierdörfer zu, bei Spritztouren in das deutsch-holländische Grenzbierland und mißglückten Weinproben, die mit ein paar Flaschen Flens beschlossen werden. Meist kommt das Bier konkret als Getränk und selten nur abstrakt als Gedankengegenstand vor, etwa wenn der Verlust der deutschen Bierkultur und der Siegeszug gepanschter, bierhaltiger Kaltgetränke beklagt wird. Da kennt Roth keinen Spaß, den er sonst immer versteht […]. Daß Bier ein heiterer Saft ist, merkt man schnell, lacht pausenlos, brüllt bei der Parodie auf Prominentenautobiographien und stutzt nur ab und zu bei einigen Episoden, deren Sinn sich erst offenbart, wenn sehr viel Bier getrunken und man selbst in jenem Zustand ist, in dem man zu letzten Wahrheiten wie dieser eines Tresenphilosophen eifrig nickt: ›Bier macht nämlich nicht betrunken. Betrunken sind die, die nicht trinken.‹" Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Aufgreifen, begreifen, angreifen

Oktober Verlag Münster


Der erste von drei Bänden umfasst Arbeiten aus den letzten 18 Jahren: aufklärende historische Essays, Porträts gegen das Vergessen (von Diderot über Rudi Dutschke bis zu Reinhart Koselleck), ins Grundsätzliche gehende politische Kommentare jenseits des tagespolitischen Handgemenges sowie Verrisse von Sachbüchern. Das verlegerische und das redaktionelle Gewerbe schätzen Verrisse nicht besonders. Sie sind jedoch als Korrektive im Kulturbetrieb umso wichtiger, als dieser generell zu verharmlosender Glätte und Beliebigkeit neigt. Im einem weiteren Abschnitt folgen Sprachglossen, die sich auf tagespolitische und mediale Eseleien beziehen. Den Band schließen Texte in eigener Sache ab. Der Titel hebt auf das Moment von Spontaneität der Reflexion ab. Jede Behauptung eines "roten Fadens", dem die Texte folgten, liefe auf eine alberne Selbstinterpretation hinaus. Es bleibt den Leserinnen und Lesern überlassen, allenfalls vorhandene, durchlaufende Motive zu erkennen oder zu bestreiten.

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Fußball! Vorfälle von 1996-2007

Oktober Verlag Münster


Mit "Fußball!" hat der auf vielen literarischen Bolzplätzen beheimatete Autor Jürgen Roth nun aber auch endgültig alle "Internas" dargelegt, die man über den Fußball des letzten Jahrzehnts aus deutscher Sicht wissen muss. Dieses Buch ist ein grundsätzlicher Schlusspfiff, ein kurzweiliges Abschiedsspiel, eine Meisterschaft der Fußball-Literatur gar! Es stellt sich zwangsläufig die Frage, ob für Jürgen Roth jetzt noch gilt: nach dem Fußball-Buch ist vor dem Fußball-Buch? Klar ist nur: ein Fußball-Buch von Jürgen Roth dauert mehr als 90 Seiten.

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