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Alles auf Rot

Böttcher, JanWillmann, Frank (Hrsg.) | Aufbau Digital


Zusammen sind wir weniger allein.

In den Sechzigern hat Horst Szymaniak, einer der letzten Fußballer aus dem Bergbaumilieu, zum jungen Franz Beckenbauer gesagt: »Nach uns kommen nur noch Spieler aus Kunststoff.« Das ist die Geschichte vom 1. FC Union Berlin, den Schlosserjungs aus Köpenick, die zwar längst kein Metall mehr verarbeiten, aber deshalb noch lange nicht aus Kunststoff sind. Bekannte Autoren und Union-Insider erzählen von einem der letzten Gallischen Dörfer im Profifußball, von unerschöpflicher Liebhaberei, eiserner Gemeinschaft und anderen vergessenen Tugenden.

Ein Denkmal für alle Union-Fans und eine mitreißende Empfehlung an alle, es zu werden.

»Union verkörpert für viele Fußballfans im Land eine andernorts längst verlorene Romantik.« Süddeutsche Zeitung.

»Weil alle so viel besser gelaunt sind als im Kulturbetrieb, meinem eigentlichen Habitat, beschließe ich nach drei Metern Weg, mich auch hier zu integrieren, für heute also Union-Fan zu sein.« Ronja Von Rönne.

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1973 in Lüneburg geboren, war Jan Böttcher zunächst Songtexter und Sänger der Berliner Band „Herr Nilsson“. Seit 2003 hat er fünf Romane veröffentlicht. Mit „Nachglühen“ gewann er den Ernst-Willner-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Im Aufbau Verlag ist sein Roman "Das Kaff", im Aufbau Taschenbuch sein Roman „Am Anfang war der Krieg zuende“ lieferbar. Er lebt in Berlin.

Mehr Informationen zum Autor unter www.janboettcher.com.

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Frank Willmann, geboren 1963 in Weimar. 1984 Ausreise nach Westberlin. Schriftsteller, Publizist. Coach der Autorennationalmannschaft. Zuletzt erschienen: „Mauerkrieger“ (2013) und „Kassiber aus der Gummizelle – Geschichten vomFußball“ (2015). Herausgeber der Reihe „Fußballfibel – Bibliothek des Deutschen Fußballs“. Frank Willmann lebt in Berlin.

 
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Buenos días, Kuba

Aufbau Digital


Landolf Scherzer hat bei Reisen den Zufall auf seiner Seite. Kaum ist er auf Kuba, stirbt Fidel Castro, und er erlebt er ein Land im Ausnahmezustand. Um so drängender wird die Frage, wie die Ideale der Revolution in der Gegenwart bestehen.

Wer in Kuba viel fragt, dem wird wenig erlaubt, lernt Scherzer schon am ersten Tag in Havanna. Also macht er es bei seinen Recherchen wie die Kubaner, er geht Umwege und improvisiert. Jede Busfahrt, jeder Einkauf, jeder Spaziergang beschert ihm überraschende Begegnungen und Lebensberichte. Er bewundert, wie unkonventionell die Kubaner den problematischen Alltag meistern und wie ungebrochen der Stolz auf die Revolution und ihre Errungenschaften ist. Aber mit Schlitzohrigkeit und Optimismus allein lassen sich die Konflikte, die die Öffnung Kubas mit sich bringt, nicht lösen. Was also muss bewahrt, was soll verändert werden?

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Landolf Scherzer, 1941 in Dresden geboren, lebt als freier Schriftsteller in Thüringen. Er wurde durch Reportagen wie „Der Erste“, „Der Zweite“ und „Der Letzte“ bekannt.

Bei Aufbau sind ebenfalls seine Bücher „Der Grenzgänger“, „Immer geradeaus. Zu Fuß durch Europas Osten“, „Urlaub für rote Engel. Reportagen“, "Fänger & Gefangene. 2386 Stunden vor Labrador und anderswo", „Madame Zhou und der Fahrradfriseur. Auf den Spuren des chinesischen Wunders“, „Stürzt die Götter vom Olymp. Das andere Griechenland“, „Der Rote. Macht und Ohnmacht des Regierens“ und „Buenos días, Kuba. Reise durch ein Land im Umbruch“ lieferbar.  

 
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Münster – Was nicht im Stadtführer steht

Oktober Verlag Münster


Die besten Geschichten, über die Münster in den letzten 13 Jahren gelacht, gestaunt und gesprochen hat, gibt es nun endlich als "Best of" – in diesem Buch! Carsten Krystofiak versammelt seine besten "Ultimo"-Reportagen, sortiert in sechs Rubriken, erweitert um Erinnerungen an die Recherche und Anmerkungen zum heutigen Sachstand. Das Gespür für die etwas anderen Münster-Geschichten und gnadenloser Humor gehen dabei Hand in Hand und ergeben so ein Münster-Panorama abseits von Kiepenkerl, Töttchen und Prinzipalmarkt, das für wahre Münsteraner, Zugereiste und Erstbesucher gleichermaßen unterhaltsam ist. Am Ende bestätigt sich auch aus diesem Blickwinkel, dass Münster wohl schon immer eine der lebenswertesten Städte war – und eine mit vielen Originalen.

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Seit 1996 porträtiert der "Chefreporter" des Münsterschen Stadtmagazins ULTIMO in jeder Ausgabe seine Stadt: Münsteraner mit verrückten Hobbys & Berufen, Realsatiren der Lokalpolitik, akademischer Irrsinn an der Uni, kuriose Kapitel der Stadtgeschichte. Krystofiak begeistert sein Publikum auch regelmäßig mit seiner Live-Münster-Show.

 
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Noch mehr Fußball!

Oktober Verlag Münster


Mit einer gehörigen Portion Originalität überzeugt Jürgen Roth sein sportaffines Publikum, indem er die Fußballnation Deutschland und deren mediale Vermittler durch in Wortwitz getränkte Beiträge gehörig aufs Korn nimmt. Dem Schreibvirtuosen gelingt es nach "Fußball! Vorfälle von 1996-2007" mal wieder, alle Register der kritischen Sport- und Medienberichterstattung zu ziehen und damit einmal mehr die scheinbar heile Welt der sauberen Fußballgötter zu entzaubern. Kurzum: Es gibt nur noch Fußball ... Oder? Nicht ganz. Trotz eindrucksvoller Beispiele aus dem Fußball verliert Jürgen Roth nicht den Blick für die Nachbardisziplinen. Vom Wintersport bis zur Formel 1 belegen seine Texte anschaulich die Gemeinsamkeiten zwischen den Sportarten. Mit seinen kompromisslos-trockenen Beiträgen entlarvt er nicht nur die Tücken des um immer neue Rekorde bemühten Sportbetriebs – er selbst outet sich trotz alledem als einer der größten Sportfans, die dennoch immer am Ball bleiben werden.

 
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Die Poesie des Biers

Oktober Verlag Münster


"Die Poesie des Biers ist kein nüchternes Buch. Es ist trunken vor Liebe zu Hopfen und Malz, das Werk eines Mannes, der ohne Bier nicht sein will […]. Jürgen Roth ist […] vollkommen vertrauenswürdig, wovon jede Seite dieses Buches zeugt, in dem Dutzende Feuilletons und Vignetten, dadaistische Dialoge und symptomatische Szenen aus dem Leben eines Biertrinkers versammelt sind. Sie spielen in Lieblingskneipen, Ausflugslokalen und Trinkhallen, sie tragen sich bei Besuchen fränkischer Bierdörfer zu, bei Spritztouren in das deutsch-holländische Grenzbierland und mißglückten Weinproben, die mit ein paar Flaschen Flens beschlossen werden. Meist kommt das Bier konkret als Getränk und selten nur abstrakt als Gedankengegenstand vor, etwa wenn der Verlust der deutschen Bierkultur und der Siegeszug gepanschter, bierhaltiger Kaltgetränke beklagt wird. Da kennt Roth keinen Spaß, den er sonst immer versteht […]. Daß Bier ein heiterer Saft ist, merkt man schnell, lacht pausenlos, brüllt bei der Parodie auf Prominentenautobiographien und stutzt nur ab und zu bei einigen Episoden, deren Sinn sich erst offenbart, wenn sehr viel Bier getrunken und man selbst in jenem Zustand ist, in dem man zu letzten Wahrheiten wie dieser eines Tresenphilosophen eifrig nickt: ›Bier macht nämlich nicht betrunken. Betrunken sind die, die nicht trinken.‹" Frankfurter Allgemeine Zeitung

 
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Aufgreifen, begreifen, angreifen

Oktober Verlag Münster


Der erste von drei Bänden umfasst Arbeiten aus den letzten 18 Jahren: aufklärende historische Essays, Porträts gegen das Vergessen (von Diderot über Rudi Dutschke bis zu Reinhart Koselleck), ins Grundsätzliche gehende politische Kommentare jenseits des tagespolitischen Handgemenges sowie Verrisse von Sachbüchern. Das verlegerische und das redaktionelle Gewerbe schätzen Verrisse nicht besonders. Sie sind jedoch als Korrektive im Kulturbetrieb umso wichtiger, als dieser generell zu verharmlosender Glätte und Beliebigkeit neigt. Im einem weiteren Abschnitt folgen Sprachglossen, die sich auf tagespolitische und mediale Eseleien beziehen. Den Band schließen Texte in eigener Sache ab. Der Titel hebt auf das Moment von Spontaneität der Reflexion ab. Jede Behauptung eines "roten Fadens", dem die Texte folgten, liefe auf eine alberne Selbstinterpretation hinaus. Es bleibt den Leserinnen und Lesern überlassen, allenfalls vorhandene, durchlaufende Motive zu erkennen oder zu bestreiten.

 
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Fußball! Vorfälle von 1996-2007

Oktober Verlag Münster


Mit "Fußball!" hat der auf vielen literarischen Bolzplätzen beheimatete Autor Jürgen Roth nun aber auch endgültig alle "Internas" dargelegt, die man über den Fußball des letzten Jahrzehnts aus deutscher Sicht wissen muss. Dieses Buch ist ein grundsätzlicher Schlusspfiff, ein kurzweiliges Abschiedsspiel, eine Meisterschaft der Fußball-Literatur gar! Es stellt sich zwangsläufig die Frage, ob für Jürgen Roth jetzt noch gilt: nach dem Fußball-Buch ist vor dem Fußball-Buch? Klar ist nur: ein Fußball-Buch von Jürgen Roth dauert mehr als 90 Seiten.

 
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Anschwellendes Geschwätz

Oktober Verlag Münster


Essays, Erwägungen und Erledigungen, Berichte, Beleidigungen und Bagatellen: Amschwellendes Geschwätz konzentriert sich ab- und umherschweifend auf allerlei Gerede in allerlei Formen und allerlei Kultur- und sonstigen Zusammenhängen.

 
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Rettet das Rauchen!

Oktober Verlag Münster


Jürgen Roths legendäre Rede auf der Demonstration "Tote Kneipen – tote Stadt" auf dem Frankfurter Römer am 27. Oktober 2007, unter dem Titel "Verpißt Euch!" in der tageszeitung veröffentlicht, sowie weitere Texte zur Rettung des sozio-kulturell enorm wichtigen Akts des Rauchens.

 
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Münster – Jede Woche hat ihre Geschichten

Oktober Verlag Münster


Carsten Krystofiak kennt die dunklen Ecken und krummen Wege in Münsters Stadtgeschichte. Aber gerade dort finden sich die komischsten, tragischsten und tragikomischsten Geschichten. Diese hat er für die "Münster-Zeitzeichen" nach dem Kalender sortiert. Seit Anfang 2009 läuft die Serie unter dem Motto "In dieser Woche vor (...) Jahren ..." in der "na dann". Die besten Folgen der ersten drei Jahre sind in diesem Buch zusammengefasst: Zwei historische Jahrestage pro Woche; durch ein ganzes Jahr. Wer wurde Ende Januar 1977 entführt? Was erschütterte Münster Anfang Oktober 1994? Wann hatte Münster seinen großen Hollywood-Auftritt? Die Antworten finden sich auf dieser rasanten Zeitreise ...

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Seit 1996 porträtiert der "Chefreporter" des Münsterschen Stadtmagazins ULTIMO in jeder Ausgabe seine Stadt: Münsteraner mit verrückten Hobbys & Berufen, Realsatiren der Lokalpolitik, akademischer Irrsinn an der Uni, kuriose Kapitel der Stadtgeschichte. Krystofiak begeistert sein Publikum auch regelmäßig mit seiner Live-Münster-Show.

 
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