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Schirrmacher

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Das Spiel mit der Macht.

Frank Schirrmachers Biographie ist vielleicht die letzte, die man exemplarisch nennen muss: Michael Angele hat das erste Porträt des großen Journalisten, Herausgebers der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Bestsellerautors geschrieben. Er zeichnet ein detailreiches Bild des Mannes, den man den „kindlichen Kaiser“ nannte, ebenso wie ein Panorama der Medienlandschaft und Debatten dieser Zeit, die Schirrmacher entscheidend mitbestimmte.

In der deutschen Mediengeschichte ist Frank Schirrmacher (1959--2014) eine singuläre Erscheinung. Weit über seine Funktion als Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hinaus wirkte Schirrmacher als Bestsellerautor in die deutsche Öffentlichkeit und ihre Debatten hinein. Dabei verschränkten sich Machtwille und Lust am Diskurs, Aufklärung und Reaktion in spektakulärer Form. Schon zu Lebzeiten wurde er bei Eckhard Henscheid oder Rainald Goetz zur literarischen Figur, nicht zuletzt wegen seines Hangs zur Intrige und zur großen Geste. Schirrmacher, der Beamtensohn aus Wiesbaden, aufgewachsen als Anhänger von Thomas Mann und Helmut Kohl, endete als globaler Nerd des 21. Jahrhunderts, der sich im digitalen Kosmos wohler fühlte als in den deutschen Salons. Am 12. Juni 2014 starb er überraschend an Herzversagen.

"Über Schirrmacher schreiben heißt, ein Schelmenstück schreiben. Es ist das Stück, in dem er sich selbst sah." (Michael Angele)

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Michael Angele, geboren 1964 im Kanton Bern, promovierte 1999, schrieb für die Berliner Seiten der FAZ und war Dozent für Neuere Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2009 ist er Redakteur des Freitag, seit 2015 als stellvertretender Chefredakteur. 2016 erschien sein vielbeachtetes Buch „Der letzte Zeitungsleser“.

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Meine Kinderjahre

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Wanderungen durch die Kindheit.

Fontane war 72 Jahre alt, als er 1892 lebensbedrohlich erkrankte und sich monatelang nicht erholen konnte. In dieser Lage ermunterte ihn sein Hausarzt zur Niederschrift seiner Lebenserinnerungen: »Fangen Sie gleich morgen mit der Kinderzeit an!«

Der Rückblick auf fünf glückliche Jahre in dem Ostseestädtchen Swinemünde gerät dem Dichter zum buntbewegten Bild einer Kindheit mit ihren unvergeßlichen Erlebnissen und einer Fülle liebenswerter und skurriler Gestalten.

„An einem der letzten Märztage des Jahres 1819 hielt eine Halbchaise vor der Löwen-Apotheke in Neuruppin, und ein junges Paar, von dessen gemeinschaftlichem Vermögen die Apotheke kurz vorher gekauft worden war, entstieg dem Wagen und wurde von dem Hauspersonal empfangen.“

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Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 im märkischen Neuruppin geboren. Er erlernte den Apothekerberuf, den er 1849 aufgab, um sich als Journalist und freier Schriftsteller zu etablieren. Ein Jahr später heiratete er Emilie Rouanet-Kummer. Nach seiner Rückkehr von einem mehrjährigen England-Aufenthalt galt sein Hauptinteresse den "Wanderungen durch die Mark Brandenburg". Neben der umfangreichen Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane und Erzählungen sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

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Der Herausgeber

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Ein glänzend geschriebenes Porträt des größten deutschen Verlegers

Irma Nelles zeichnet das Psychogramm eines exzentrischen Mannes und visionären Journalisten, der von politischem Gestaltungswillen ebenso getrieben war wie von seiner Liebe zu Frauen und der Suche nach deren Nähe. Zugleich ist dieses Buch eine Sittengeschichte der Bundesrepublik und ihrer Medienlandschaft seit den siebziger Jahren.

„Mit herrlichen Anekdoten.“ Die Welt

Rudolf Augstein gilt als einer der größten Verleger der Bundesrepublik. Das von ihm gegründete Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL gehört bis heute zu den einflussreichsten Medien des Landes. Irma Nelles hat Rudolf Augstein viele Jahre lang im beruflichen und privaten Leben begleitet. Sie zeichnet das intime Porträt eines mutigen Journalisten und zerrissenen Mannes, der engste Kontakte in die Welt der Politik wie der Künstler hatte. So ist dieses Buch ein Sittenbild der bundesrepublikanischen Mediengeschichte seit den siebziger Jahren, in der Genialität und Machismus gleichermaßen in Politik und Redaktionsstuben zu Hause waren.

„Ein mit viel Sympathie und Verständnis gezeichnetes Psychogramm.“ Frankfurter Rundschau

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Irma Nelles, geboren 1946, war viele Jahre lang zunächst Assistentin, später Büroleiterin von Rudolf Augstein. Sie lebt in der Eifel und in Griechenland.

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Hans Fallada

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Hans Fallada: Mit Größe am Leben gescheitert. Die umfassende Biographie.

Populär war er schon immer, mittlerweile erkennt man seinen weltliterarischen Rang: Der Autor Hans Fallada wurde in den letzten Jahren noch einmal völlig neu entdeckt. Es ist Zeit, sich auch seiner Biographie neu zu nähern und das reiche, bislang unerschlossene Material auszuwerten. So schärfen sich selbst für den Kenner die Konturen und schließen sich die Lücken.

Hier der von seinen Dämonen bedrängte Künstler, Frauenheld, Opportunist, Ex-Sträfling und Morphinist, dort der respektierte Landwirt, liebende Familienvater, sich unter Lebensgefahr vom Alptraum des Dritten Reichs freischreibende Nazi-Gegner – die dramatische Biographie einer zerrissenen Persönlichkeit.

Mit zahlreichen neuen Archivfunden – von Peter Walther kenntnisreich und souverän erzählt.

»Eine rätselhafte, vielschichtige Gestalt – vielleicht war dieser ›Hans im Glück‹ stärker, als er selber wusste: reich in all seinem Unglück.« The New York Times

»Unfassbar material- und detailreich.« Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

»Die neue Biographie erzählt die Geschichte eines hochbegabten Selbstzerstörers.« Thomas Hüetlin, Der Spiegel

»Peter Walthers Biographie liest sich spannend wie ein Roman von Hans Fallada.« Salli Sallmann, kulturradio vom rbb

»Packend und detailliert erzählt Peter Walther dieses schier unglaubliche Leben.« Natascha Geier, Kulturjournal (NDR)

»Eine sehr lesenswerte Biographie.« Britta Bode, Berliner Morgenpost

»So detailreich sind Aufschwünge und Abstürze Falladas, sind die Begleitumstände seines Werks bisher nicht geschildert worden.« Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

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Peter Walther, geboren 1965 in Berlin, studierte u. a. in Falladas Geburtsstadt Greifswald Germanistik und Kunstgeschichte und wurde 1995 in Berlin promoviert. Zusammen mit Birgit Dahlke, Klaus Michael und Lutz Seiler gab er die Literaturzeitschrift „Moosbrand“ heraus. Heute leitet er gemeinsam mit Hendrik Röder das Brandenburgische Literaturbüro in Potsdam. Er ist Mitbegründer des Literaturportals „literaturport“ und veröffentlichte Bücher zur Geschichte der Fotografie sowie zu Schriftstellern wie Johann Wolfgang von Goethe, Peter Huchel, Günter Eich und Thomas Mann.

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Ich bin der eselhafteste Mensch, den ich je gekannt habe - Gesamtedition

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Sie denken, Sie kennen Mark Twain? Weit gefehlt!

Twain in Höchstform: Amerikas größter Humorist offenbart uns ungekannte Geheimnisse und Abenteuer seiner Autobiographie – noch vertraulicher und persönlicher. Die deutsche Erstübersetzung mit einer Fülle nie publizierter Texte.

"Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben." Mark Twain

Nach dem furiosen Auftakt geht es endlich weiter – humorvoll, verspielt und bissig, wie wir Twain lieben, zugleich aber unverstellt, empfindsam und privat wie selten zuvor. Als wütender Zeitkritiker und melancholischer Einsiedler, liebender Familienmensch und bedingungsloser Tierfreund, geselliger Entertainer und sportliche Niete spricht er über alles, was ihn und uns bewegt: skrupellose Steuerhinterzieher, geschätzte Schriftstellerkollegen und Champagnertränen lachende Politiker, die Wesensart von Gott und sein Faible für College-Mädchen. Über Einsamkeit und die ganz große

Liebe, seine drei Babykatzen und deren Ähnlichkeiten mit den Menschen. Laute Lacher und tiefgründige Gedankengänge sind garantiert.

Mark Twain in Höchstform - empfindsam, mitteilsam und persönlich wie nie zuvor.

"Endlich gibt es mehr von Twains weitreichenden, klugen und stets freimütigen Bekenntnissen. Sie erst lassen uns diesem größten Humoristen Amerikas richtig verstehen." The New Yorker

Diese Gesamtedition enthält den kompletten von Mark Twain verfassten Text seiner Autobiographie und einen 270 Seiten starken Materialienband inkl. zahlreicher Anmerkungen zu den Diktaten, der Kurzbiographien von Mark Twain und seiner Familie,Register und Zusätzen.

Außerdem erhältlich: Mark Twain: »Ich bin der eselhafteste Mensch, den ich je gekannt habe - Textedition«.

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Mark Twain wurde am 30.11.1835 in Florida (Missouri) geboren. Sein eigentlicher Name ist Samuel Langhorne Clemens. Der Vater starb 1847, und Twain musste im Alter von zwölf Jahren die Schule abbrechen und begann eine Lehre als Schriftsetzer. Mit 17 Jahren ging er nach New York, dann nach Philadelphia, wo er die ersten Reiseskizzen schrieb.

Von 1857 bis 1860 war er Lotse auf dem Mississippi, nahm am Sezessionskrieg auf der Seite der Konföderierten teil und war 1861 Silbersucher in Nevada. 1864 lebte er in San Francisco, 1866 als Reporter auf Hawaii und 1867 als Reisender in Europa und Palästina. Er gründete einen Verlag, musste aber 1894 Konkurs anmelden und ging auf Weltreise, um mit Vorträgen seine Schulden abzutragen.

Mark Twain starb am 21.4.1910 in Redding (Connecticut).

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Schirrmacher

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Frank Schirrmachers Biographie ist vielleicht die letzte, die man exemplarisch nennen muss: Michael Angele hat das erste Porträt des großen Journalisten, Herausgebers der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Bestsellerautors geschrieben. Er zeichnet ein detailreiches Bild des Mannes, den man den „kindlichen Kaiser“ nannte, ebenso wie ein Panorama der Medienlandschaft und Debatten dieser Zeit, die Schirrmacher entscheidend mitbestimmte.

In der deutschen Mediengeschichte ist Frank Schirrmacher (1959--2014) eine singuläre Erscheinung. Weit über seine Funktion als Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hinaus wirkte Schirrmacher als Bestsellerautor in die deutsche Öffentlichkeit und ihre Debatten hinein. Dabei verschränkten sich Machtwille und Lust am Diskurs, Aufklärung und Reaktion in spektakulärer Form. Schon zu Lebzeiten wurde er bei Eckhard Henscheid oder Rainald Goetz zur literarischen Figur, nicht zuletzt wegen seines Hangs zur Intrige und zur großen Geste. Schirrmacher, der Beamtensohn aus Wiesbaden, aufgewachsen als Anhänger von Thomas Mann und Helmut Kohl, endete als globaler Nerd des 21. Jahrhunderts, der sich im digitalen Kosmos wohler fühlte als in den deutschen Salons. Am 12. Juni 2014 starb er überraschend an Herzversagen.

"Über Schirrmacher schreiben heißt, ein Schelmenstück schreiben. Es ist das Stück, in dem er sich selbst sah." (Michael Angele)

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Michael Angele, geboren 1964 im Kanton Bern, promovierte 1999, schrieb für die Berliner Seiten der FAZ und war Dozent für Neuere Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2009 ist er Redakteur des Freitag, seit 2015 als stellvertretender Chefredakteur. 2016 erschien sein vielbeachtetes Buch „Der letzte Zeitungsleser“.

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Susan Sontag. Geist und Glamour

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"I'm happy when I dance."

Susan Sontag

Eine der einflussreichsten Intellektuellen Amerikas, faszinierende Schriftstellerin und Celebrity der Popkultur - Susan Sontag war eine ebenso widersprüchliche wie glamouröse Frau: Sie trat in Filmen von Andy Warhol und Woody Allen auf, wurde von Annie Leibovitz fotografiert, war Werbegesicht der Wodka-Marke Absolut - und zugleich eine der bedeutendsten Stimmen ihrer Zeit.

"Die beste Einführung in ihr Leben und Werk." Süddeutsche Zeitung

"Eine faszinierende Beschreibung des intellektuellen New York." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

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Daniel Schreiber, Kunstkritiker, Essayist und Übersetzer, hat in Berlin und New York studiert. Sein Buch „Susan Sontag. Geist und Glamour“ war die erste Biografie über die bekannte amerikanische Intellektuelle und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Er ist Autor der hochgelobten Essaybände "Nüchtern. Über das Trinken und das Glück" und „Zuhause. Die Suche nach dem Ort, an dem wir leben wollen“. Schreiber lebt in Berlin.

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Perry Rhodan - Die Chronik Band 1

Hannibal Verlag


Die Romanserie PERRY RHODAN ist die erfolgreichste Science Fiction-Reihe der Welt.

Erstmals wird die Biografie dieser Serie nun als Buchreihe veröffentlicht. Band 1 schildert die Jahre 1961 bis 1974, als Verleger Rolf Heyne mit den Autoren Karl-Herbert Scheer und Walter Ernsting (besser bekannt als Clark Darlton) diese neuartige Science Fiction-Serie zu einem Erfolg in Deutschland, Japan, den USA, Holland und sogar in Israel machten.

Zahlreiche Anekdoten und Geschichten hat Autor Michael Nagula akribisch recherchiert und dokumentiert. Die Anekdoten um die Autoren, intime Blicke hinter die Kulissen des Moewig Verlages, die Aktivitäten der Fanclubs. Diese ungewöhnliche Biografie einer Romanserie wird ergänzt durch wichtige Meilensteine in der Romanhandlung, die der Chronologie des Buches folgen.

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500 Meter

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"Ich wusste, ich konnte nur noch 500 Meter weit gehen, doch das reichte mir, um die Welt zu sehen."

Loslaufen statt aufgeben.

Als Knud Kohr mit 37 Jahren erfährt, dass er an MS leidet, weiß er nicht, wie viel Zeit ihm bleibt, um das zu tun, was er schon immer machen wollte: Einmal um die Welt reisen. Manchmal an einem Stock, manchmal an zweien und manchmal fast symptomfrei wandert er über die Hochplateaus von Island und bei fünfzig Grad im Death Valley. Eine Horde alter laotischer Schnapsbrennerinnen stoppt sein Kreuzfahrtschiff auf dem Mekong, ein Maori-Häuptling lehrt ihn das Madenessen, und ein Kapitän namens "Hurricane Johnny" lässt ihn sein 100 Jahre altes Schiff steuern. Bei jeder dieser Begegnungen lernt Knud Kohr mehr über seine Krankheit und über den Umgang mit ihr, und am Ende steht eine ermutigende Erkenntnis: Loslaufen ist besser als aufgeben.

"Die Krankheit ist stark und beeinflusst unser Leben in jeder Minute, bei jedem Schritt. Aber sie ist nicht stark genug, uns dazu zu zwingen, unsere Ziele aufzugeben." Die berührende Geschichte eines Mannes, der seiner Krankheit die Stirn bietet und sich sein Leben zurückerobert.

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Knud Kohr, 1966 in Cuxhaven geboren, studierte Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre. Er lebt als Reisejournalist und Drehbuchautor in Berlin und schreibt für "Neue Zürcher Zeitung", "Tagesspiegel" und "Abenteuer und Reisen". 2009 erschien sein erster Roman "In Cuxhaven".

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Das Jahrhundert der Manns

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„Es ist doch eine wirklich erlauchte Versammlung, aber einen Knacks hat jeder.“ Thomas Mann an Klaus Mann, 1942.

Manfred Flügge schildert die Familiengeschichte der Manns, wobei er auch auf die Familienzweige der Dohms und der Pringsheims eingeht. Das politische Denken und Handeln sowie die wichtigsten literarischen Werke der Manns stellt er in engem Zusammenhang mit Zeit- und Lebensgeschichte dar. Indem Thomas Mann an einer Humanisierung des Mythos arbeitete, wurden er und die Seinen selber zu einem Monument der deutschen Kulturgeschichte.

Über Konflikte und Missverständnisse hinweg hat Deutschland aus dem Wirken der Manns vielfachen Nutzen gezogen. Wie zwischen dem Erscheinen der ersten Romane der Brüder Mann im Jahr 1901 bis zur Ausstrahlung der Fernsehserie "Die Manns" im Jahr 2001 mit dieser produktiven und provozierenden Familie umgegangen wurde, das besagte stets auch etwas über den Zustand des Landes.

"Die Manns", das ist eine Glücksgeschichte, die aus lauter kleinen Tragödien besteht. Von Lübeck bis Venedig, von München bis Los Angeles, von Capri bis Halifax, von Nidden bis Paraty reichen die Schicksalswege der Mitglieder dieser besonderen Familie, deren Erlebnisse ein Jahrhundert beleuchten und deren Texte alle Themen ihrer Zeit berührt haben. Das Buch des ausgewiesenen Biographen Manfred Flügge entwickelt ein mehr als hundert Jahre umspannendes Panorama der legendären Literatenfamilie. Diese erste Familienbiographie der Manns ermöglicht ein neues Verständnis der geistigen, politischen und kulturellen Entwicklung Deutschlands bis heute.

„Ich glaube, dass es in Deutschland im 20. Jahrhundert keine bedeutendere, originellere und interessantere Familie gegeben hat als die Manns.“ Marcel Reich-Ranicki.

»Die Lektüre dieser konzisen und gut informierten Gesamtbiographie lohnt sich.« Sigrid Löffler.

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Manfred Flügge, geb. 1946, studierte Romanistik und Geschichte in Münster und Lille. Von 1976 bis 1988 war er Dozent an der Freien Universität Berlin. Heute lebt er als freier Autor und Übersetzer in Berlin. Veröffentlichungen (Auswahl): „Gesprungene Liebe. Die wahre Geschichte von ,Jules und Jim’“ (1993); „Meine Sehnsucht ist das Leben. Eine Geschichte aus dem deutschen Widerstand“ (1996); „Figaros Schicksal. Das Leben des Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais“ (2001); „Heinrich Schliemanns Weg nach Troia. Die Geschichte eines Mythomanen“ (2001). Zuletzt erschienen im Aufbau Verlag die beiden viel beachteten Biographien „Die vier Leben der Marta Feuchtwanger“ (2008) und „Stéphane Hessel - ein glücklicher Rebell“. 2015 erschien sein neues Buch „Das Jahrhundert der Manns“.2014 erhielt er den „Literaturpreis Hommage à la France der Stiftung Brigitte Schubert-Oustry“. Im November 2014 erhielt er in Cognac den Prix Jean Monnet du Dialogue Européen.

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