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Lassiter Sammelband 1783 - Western

Bastei Entertainment | Lassiter Sammelband


Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2230, 2231 und 2232.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2230: Keine Gnade für Sarah Dunhill

Schritte näherten sich: Der Richter kam. Sarah zitterte, rutschte auf der Anklagebank hin und her. Von rechts legte Samuel Bouroughs, der Sheriff von Denver, seine Hand auf ihre Schulter, von links griff Tom Knight, der neue Hilfssheriff, nach ihrer Hand. "Ganz ruhig, Mädel", murmelte Knight, "gleich hast du's hinter dir."

Vier Männer traten ein. Sarah Dunhill hatte nur Augen für den einen, dessen Namen man in ganz Colorado mit Ehrfurcht, ja mit Angst aussprach: Richter Lassiter Davenport. Alle erhoben sich. Tuscheln und Raunen ging durch die Reihen der Zuschauer. Richter Davenport, ein graubärtiger Hüne, klopfte so lange mit dem Hammer auf den Tisch, bis Ruhe einkehrte. Dann richtete er seinen strengen Blick auf Sarah. "Wegen Mordes an Captain Ron Smith, verurteile ich Sie, Sarah Dunhill, zum Tod durch den Galgen.

2231: Lassiter und die Verzweifelten

Das Dorf, das keinen Namen hatte, lag scheinbar leer und verlassen unter der Sonnenglut. Lassiter zügelte seinen Braunen am südlichen Ende der Calle Principal, die Winchester vor dem Sattelhorn. Der große Mann hatte einen Viehdieb aus dem Grenzland bei Nogales quer durch die Wüste von Sonora gejagt. Hier, in dem wie ausgestorben wirkenden Pueblo, war der Bursche verschwunden. Lassiter ritt auf den Brunnen in der Mitte der Plaza zu. Die Anspannung ließ seine Nerven vibrieren... Äußerlich tat er, als würde er jeden Moment vor Erschöpfung im Sattel einschlafen. In Wahrheit rechnete er mit einem Hinterhalt. Hinter dem Brunnen schnellte plötzlich ein Mann hoch. Es war der Gejagte. Sein schweißüberströmtes Gesicht spiegelte blanke Verzweiflung. Er hob einen Revolver.

2232: Im Staub der Hufe

Der Fremde trug einen Mantel aus goldbraunem Hirschleder und lehnte entspannt am Hitchrack. Er hielt die Arme verschränkt und blickte Joey mit einem schmalen Lächeln entgegen. Als der schmalbrüstige Jockey mit seinem Hengst näherkam, schlenderte der Unbekannte auf ihn zu.

"Joey Garrison?", fragte der Fremde und entblößte die Zähne zu einem Grinsen. "Hab' mit dir zu reden. Jim Brown schickt mich."

Joey runzelte die Stirn und knotete die Zügel um den Balken. Er tätschelte seinem Chestnut-Hengst die Stirn und kehrte dem anderen Mann den Rücken zu. "Mit Brown habe ich nichts zu schaffen. Er ist Mr. Haley nicht gut gesonnen."

"Nun blas dich nicht so auf!", knurrte der Fremde im Hirschledermantel. "Zwanzig Dollar fürs Zuhören. Fünfhundert Scheinchen, falls du einschlägst."

Der Jockey wandte sich erstaunt um. "Sprechen Sie, Mister."

 
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Lassiter Sammelband 1811 - Western

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Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2314, 2315 und 2316.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2314: Verraten und verkauft

Noch eine halbe Wegstunde bis zum Fort. Das Flusstal zog sich hin. Nebel lag über dem schmalen Fluss und dem sumpfigen Boden. Die Hufe der schweren Armee-Wallache sanken tief ein. Colonel Terence Redford sah den roten Schimmer der Morgensonne auf den Fichtenwipfeln in der Bergschneise am Ende des Tales glänzen. Keine hundert Schritte breit war das Tal an dieser Stelle. Redford fluchte leise.

"Ein Reiter", meldete sein Captain und deutete nach links in den Wald. "Einer von uns."

Redford sah die blaue Uniform des Reiters und hatte sofort ein schlechtes Gefühl. Ein Bote aus dem Fort.

Kaum in Rufweite, fing er auch schon an zu schreien: "Das Fort brennt! Die Sioux haben das Fort angegriffen!" Redford dachte an seine Frau Louise, und der Schrecken durchzuckte ihn wie eine Stichflamme.

2315: Bete, wenn dich Loca hetzt!

Schweißperlen rannen ihr übers Gesicht und hinterließen helle Spuren in der Staubschicht auf ihrer Haut. Einen halben Tagesritt durch die brütende Sonne New Mexicos hatte Benita Delgado hinter sich, doch die Anstrengungen waren nicht vergeblich gewesen.

Aus zu Schlitzen verengten Lidern starrte sie auf das verlassene Farmgebäude, das eine Pfeilschusslänge entfernt einsam in der kargen Landschaft stand. Böse Erinnerungen stiegen in der Frau auf, doch sie wischte sie beiseite, ehe sie von ihr Besitz ergreifen konnten.

Nichts durfte Benita von ihrer Mission abhalten - denn ihr Auftraggeber war der Tod!

2316: Auf verlorenem Posten

Über dem Black Falls Creek lag gleißendes Sonnenlicht, als die Navajo-Krieger um ihren Anführer Niyol die letzten Hügelkuppen überwanden. Sie sprangen von ihren Pferden und warfen sich hinter einem Erdwall zu Boden. Sie trugen eine Handvoll Gewehre und erbeutete Colts bei sich.

"Bewahrt Ruhe, Brüder", mahnte Niyol seine Leute zur Besonnenheit. Er war ein stattlicher Mann mit breitem Kreuz und einem jungenhaften Antlitz. "Unser Angriff kommt für die Feinde aus heiterem Himmel."

Die Nealey Ranch schimmerte in der Mittagsglut. Die Indianer hatten sich darauf verständigt, beim höchsten Stand der Sonne zuzuschlagen. Die Bleichgesichter auf der Ranch hatten keine Gnade verdient. Ihr Schicksal war besiegelt ...

 
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Lassiter Sammelband 1794 - Western

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Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2263, 2264 und 2265.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2263: Ihr Name war Dolores

"Kommen Sie ihr nicht zu nahe!", warnte der Marshal. "Sie beißt Ihnen sonst die Kehle durch!"

Aus giftgrünen Augen starrte sie ihn an, und das zerfetzte Kleid aus purpurroter Seide bedeckte ihren wohlgeformten Körper nur noch notdürftig. Die Männer waren nicht besonders nett mit ihr umgegangen, aber angesichts dessen, was der Frau zur Last gelegt wurde, war das nicht überraschend. Sie spuckte aus, dann warf sie stolz ihr feuerrotes Haar zurück. Es war offensichtlich, dass sie die Blicke der Männer genoss. Sie lächelte lasziv, bevor die Deputies sie grob in die Gefängniskutsche beförderten und ihr Ketten anlegten.

Lassiter war gefesselt von ihrem lodernden Blick, bis das eiserne Schubfach des Sichtfensters geschlossen wurde. Marshal Bryson sah ihm prüfend in die Augen. "Kennen Sie dieses Miststück etwa?", fragte er.

"Allerdings", sagte Lassiter. "Aber ich hätte gern das Gegenteil behauptet."

2264: Lassiter und der Hobo

Die drei elegant gekleideten Männer betraten das Restaurant und steuerten auf jenen Tisch am Fenster zu, von dem man den Bahnhofsvorplatz überblicken konnte, als sie nach nur drei Schritten verdutzt stehen blieben. Eigentlich hatten sie dafür gesorgt, die einzigen Gäste zu sein, doch jemand schien sich nicht an die Vereinbarung gehalten zu haben. Und nicht nur das. Der Hurensohn hatte ihren Lieblingsplatz eingenommen - und in einen Müllhaufen verwandelt!

Der Kerl selbst sah aus, als wäre er einem Berg Unrat entstiegen. In seinem Bartgestrüpp war erst auf den zweiten Blick so etwas wie ein Gesicht zu erkennen. Er hob eine Hand mit einem zerlumpten Jackenärmel dahinter, machte eine einladende Handbewegung und sagte: "Alle anderen Tische sind frei, Gentlemen. Suchen Sie sich den besten aus. Und wenn Sie möchten, sind Sie auch an meinem Tisch herzlich willkommen."

2265: Zwei Fäuste gegen eine Stadt

An die Umstände, die Lassiter in die Arme des bezaubernden Mandanenmädchens mit dem pechschwarzen Haar gebracht hatten, konnte er sich ebenso wenig erinnern, wie er ihre Sprache verstand. Sie redete in vergnügtem Ton auf ihn ein und kümmerte sich um seine Wunden.

"Seepooshka", sagte das Mädchen nach einer Weile und deutete auf sich. "Seepooshka."

Der groß gewachsene Weiße mit den kantigen Gesichtszügen lächelte die Indianerin freundlich an. Er konnte sich nur unter Schmerzen bewegen. Als er an seinem Bein hinunterschaute, fiel sein Blick auf den blutigen Verband, den ihm Seepooshka um die Wade gewickelt hatte.

"Wo bin ich?", fragte Lassiter.

"Seepooshka", wiederholte die Indianerin und drückte ihn sanft auf das Lager zurück.

"Seepooshka."

 
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Lassiter Sammelband 1795 - Western

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Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2266, 2267 und 2268.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2266: Lassiter - umzingelt!

Virgil Truman öffnete die Augen. Das Tageslicht in der Zelle war dämmrig geworden. Er lauschte den Hammerschlägen draußen auf der Mainstreet. Sie verstummten nach und nach. In der Nachbarzelle fluchte Joshua Higgins, weil sein Bruder schon wieder das bessere Blatt auf die Pritsche knallte. Sie pokerten um Steinchen, die sie aus dem Mörtel an der Wand gekratzt hatten. Ein Stein galt hundert Dollar. Joshua stand schon mit 24.000 Dollar in der Kreide bei seinem kleinen Bruder. Abrechnen wollten sie nach der Freilassung. Also nie. Es war ihre letzte Pokerpartie, und beide wussten es.

Truman stemmte sich von der Pritsche, schlurfte zum Fenster, zog sich an den Gitterstäben hoch und lugte hinaus auf die abendliche Mainstreet. Leute versammelten sich um ein hölzernes Podest mit drei Galgen. Truman fluchte und spuckte hinaus auf den Sidewalk.

2267: Red Cheyenne

Er war ihnen entkommen!

Daniel O'Leary konnte es kaum fassen, aber er hatte seine Bewacher ausgetrickst und das Camp hinter sich gelassen. Die erste Hürde war geschafft, doch das Ziel noch lange nicht erreicht. Hinter ihm klang das Bellen von Hunden auf, dazwischen hörte er dumpfe Stimmen und laute Rufe. Harte Kommandos hallten durch die Nachtluft, greller Fackelschein riss die Dunkelheit auf.

Seine Häscher waren ihm unmittelbar auf den Fersen. Daniel O'Leary würde mehr als nur Glück brauchen, um den skrupellosen Verbrechern endgültig zu entwischen.

2268: Lassiter und die Besessenen

Als Marshal Ben Watson in sein Office trat, blieb er wie angewurzelt stehen. Entgeistert starrte er auf den Mann, der hinter seinem Schreibtisch stand.

Es war sein Vater. Verzweifelt wühlte der alte Jack Watson in der Schublade. Er war barfuß, trug rosafarbene Unterwäsche und den Filzhut mit der geschlitzten Krempe.

Beim Anblick des verwirrten Greises spürte der Marshal eine Faust im Bauch. "Dad", sagte er leise. "Mein Gott, Dad. Was tust du da?"

Der Vater hob den Blick. Seine rotgeäderten Augen wanderten unstet hin und her. "Wo ist mein Colt?", krächzte er. "Ben, mein 45er Peacemaker! Er ist nicht mehr da. Ich habe schon überall nach ihm gesucht, aber ich finde ihn nicht."

 
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Lassiter Sammelband 1805 - Western

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Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2296, 2297 und 2298.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2296: Stadt der Henker

"Knallt jeden ab, der euch im Weg steht!"

Unter dem scharfen Klang der Stimme zuckte Jason Wicksteed zusammen. Es war nicht das erste Mal, dass er sie hörte, aber niemals zuvor war sie derart hasserfüllt gewesen.

Wie oft Seth Cameron und seine Bande bisher über Pagosa Springs hergefallen waren, konnte Wicksteed nicht sagen. Im letzten Jahr hatte er unter Androhung von Gewalt nicht nur seine Ernte, sondern auch seine jüngste Tochter an die Banditen verloren.

Heute jedoch waren sie nicht gekommen, um zu rauben und zu plündern.

Sie wollten Blut sehen! Und sie würden den kleinen Ort dem Erdboden gleichmachen!

2297: Hetzjagd auf Seth Cameron

Ein Gefühl von Furcht stieg in Russ Tiegel auf. Aber nur für einen Moment. Schwäche durfte er nicht zeigen. Nicht jetzt, da er und seine Gefolgschaft kurz vor dem Ziel standen.

Hass und eiserne Entschlossenheit bestimmten sein Handeln. Heute würden er und seine Truppe dem Terror ein Ende bereiten, den sie jahrelang feige geduldet hatten. Zahllose Menschen waren gestorben - Bekannte, Freunde und Familienangehörige. Der Schmerz über die Verluste, ließ sich nicht auslöschen - sein Verursacher hingegen schon!

Tiegel und seine Männer waren nur von einem einzigen Gedanken beseelt: Noch vor Sonnenuntergang mussten Seth Cameron und sein Mordgesindel zur Hölle fahren!

2298: Die Ranch am Ende der Welt

Jim Crosby trat aus dem Saloon und blickte zum Himmel. Ein Geier schwebte fast reglos über die Stadt hinweg. Fliegen müsste man können, dachte der Mann. Er wankte zu dem Haltegeländer, an dem einige Pferde angeleint waren. Mingus, der Rotbraune, hob schnaubend den Kopf. Um zu ihm zu gelangen, musste Crosby an einem schwarzen Wallach vorbei und an zwei Mustangs, die aussahen, als wären sie mit Staub gepudert.

Irgendwo hämmerte jemand Nägel in ein Brett. Die Schläge hallten unnatürlich laut in Crosbys Ohren wider. Er blieb stehen und murmelte einen Fluch. Wie durch einen Zauber hörten die Schläge auf. "Na also." Crosby ging weiter, zufrieden grinsend. Doch als er an dem Wallach vorbeikam, flog ein Huf in die Höhe und traf ihn an der Schläfe.

Jim Crosby stürzte zu Boden und starb.

 
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Lassiter Sammelband 1797 - Western

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Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2272, 2273 und 2274.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2272: Bakers tödlicher Irrtum

Der Revolvermann Chas Brandon gab der Schwingtür einen Tritt, trat aus Porgy's Saloon ins Freie und stolperte über einen Betrunkenen, der vor dem Lokal seinen Rausch ausschlief.

Brandon stieg über den Mann hinweg und blieb am Bordholz des Bohlensteigs stehen. An den Haltegeländern dösten ein paar gesattelte Pferde. Stimmengewirr drang aus dem Saloon, untermalt vom Geklimper eines mechanischen Klaviers. Brandon überquerte die Straße. Im Gehen zog er seine Taschenuhr aus der Weste und ließ den Deckel aufspringen. Zehn vor neun. Ob Kitty Kendall pünktlich war? Zum letzten Rendezvous war die hübsche Stripperin fast eine halbe Stunde zu spät gekommen.

Im Schatten einer Veranda erkannte Brandon eine Gestalt. Kitty? Sein Herz schlug schneller, da klickte hinter ihm der Schlaghahn eines Colts.

Brandon fuhr herum, riss seine Waffe hoch - doch er konnte nichts mehr tun...

2273: Geier kennen keine Gnade

Die Geier vom Mount Hughes kreisten ruhig über den Baumwipfeln und gaben keinen Laut von sich. Sie hoben sich mit mächtigen Schwingenschlägen in die Höhe und glitten sanft durch die Lüfte.

Wells F. Cole streckte sich auf dem Rücken aus und legte die Evans-Muskete neben sich. Er richtete die Mündung gegen seinen Schädel und griff nach dem Ladestock, mit dem er den Abzug betätigen würde. Als alles seine Ordnung hatte, starrte Cole hinauf zu den Geiern.

Die Vögel kannten den Tod und wussten von seiner süßen Verlockung. Sie rochen die Verzweiflung, die in dieser Sekunde durch Coles Adern pulsierte. Die Hand des Achtundzwanzigjährigen schloss sich fest um das Holz. Er murmelte ein Vaterunser und schloss die Augen.

2274: Die rechte Hand des Killers

Das Signalhorn der Lokomotive pfiff. Der Zug bremste ab, Sand knirschte zwischen Schienen und Waggonrädern. Kathrin sah ihre Eltern aus dem Schlaf hochfahren. "Sind wir schon in Fort Wallace?" Ihr Vater zog seine Uhr aus der Westentasche. "Das kann doch gar nicht sein!" Er spähte zum Fenster. "Seht ihr eine Bahnstation?"

Kathrin und Billy zogen das Fenster hoch, lehnten sich hinaus. Bergland und Waldhänge, so weit das Auge reichte. Neben der Lokomotive standen Männer und schimpften. "Steinschlag", sagte Billy. "Ich gehe raus und helfe, die Gleise frei zu räumen." Kathrin stieg mit ihm aus dem Waggon. Keine Sekunde wich sie mehr von Billys Seite seit ihrer Trauung drei Tage zuvor. Von draußen winkte sie ihren Eltern zu, die jetzt auch aus dem Zugfenster lehnten.

Es war das letzte Mal, dass sie einander lebend sahen.

 
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Lassiter Sammelband 1787 - Western

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Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2242, 2243 und 2244.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2242: Der Killer ohne Gesicht

Dwight Ellis keuchte und schwitzte. Er peitschte seinen Rappen über den schmalen staubigen Pfad, schaute mehrmals gehetzt über seine Schulter, nur um sich zu vergewissern, dass sein Verfolger ihm immer noch an den Fersen klebte.

Das Herz pochte Ellis bis zum Hals. Er wusste, dass er seinen Jäger nicht abschütteln konnte. Hundert Meilen war der Fremde von Santa Fé aus seiner Fährte gefolgt und der Abstand hatte sich zunehmend verringert. Jetzt würde er ihn bald eingeholt haben - und einer von ihnen würde diese Begegnung mit dem Leben bezahlen!

2243: Lassiter und die Schakale

Ein nebliger Dunst lag über der Farm. Bis in die frühen Morgenstunden hatte sich ein Unwetter mit solcher Gewalt über dem kargen Land entladen, als würde Gott für das Armageddon proben. Die Erde war jedoch durch die monatelange Dürre hart wie Schieferstein und konnte die Sturzfluten nicht aufnehmen, sodass das Regenwasser knietiefe Teiche bildete. Aber der Regen war nicht die einzige Flüssigkeit, die in der Sonne verdunstete.

Der Wallach blähte die Nüstern und hob nervös den Kopf. Er witterte das Blut.

"Ruhig, Brauner", murmelte sein Reiter und tätschelte dem Tier beruhigend den Hals. Seine Augen verengten sich zu Schlitzen, als er seinen Blick über das Massaker schweifen ließ.

2244: Asche zu Asche

Der mysteriöse Tod des Minenbesitzers John Corbett führt Lassiter nach Aspen, Colorado, wo man dem Fremden mit Misstrauen und Argwohn begegnet. Rasch erfährt er, dass sich in Corbetts einstiger Mine ein Stück der legendären Great Garrison Flag befinden soll - jenes gewaltigen Sternenbanners, das einst über Fort McHenry wehte und die Briten vor einem Angriff auf Baltimore warnte. Doch die berühmte Flagge lockt auch zwielichtige Gestalten an, allen voran den skrupellosen Minenboss Douglas Lloyd und dessen schöne Gespielin Samantha Herrick.

Als auch der totgeglaubte Corbett wieder auftaucht und sein Recht auf das Sternenbanner geltend macht, gerät Lassiter in ein Duell, das eine blutige Spur durch Aspen zieht. Zur seiner einzigen Verbündeten wird ausgerechnet Samantha, die Lassiter mit ihrer Verführungskunst zu ihrer Trophäe machen will ...

 
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Lassiter Sammelband 1784 - Western

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Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2233, 2234 und 2235.

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2233: Der Hölle ein Stück näher

Lassiter kam zu sich und sah den Toten.

Der Mann lag auf dem Bauch, mitten im Zimmer. Zwischen seinen Schulterblättern steckte ein Messer. Die Wunde blutete nicht mehr.

"All devils!" Lassiter wälzte sich aus dem Bett. Sein Schädel brummte wie eine Basstrommel. Sein Herz hämmerte wild. Seine Augen brannten, als hätte man sie mit Lauge verätzt. Er setzte sich auf, rieb die Beule an seinem Hinterkopf und versuchte zu begreifen, was passiert war.

Im Foyer des Hotels polterten Schritte. Die Stimme des Sheriffs erklang. "Das Haus ist umstellt!", rief er. "Kommen Sie raus, Lassiter!"

2234: Drei Bräute aus Newark

Ronny Phelps war ganz ruhig, als er die Schritte auf dem Gang hörte. Die Faust um den Stein gekrallt, wartete er neben der Kerkertür. Frei sein! Ich will frei sein!

In der Gefängniszelle war es dunkel wie in einer Totengruft. Phelps wusste nicht, ob es Tag oder Nacht war. Letzte Woche hatte der Zuchthausdirektor verfügt, dass er in die Zelle ohne Fenster gebracht wurde, im untersten Gewölbe von Fort Yuma. Es war das Quartier für die Todgeweihten, der Vorhof zur Hölle.

Phelps hörte, wie der Wärter vor der Kerkerzelle mit den Schlüsseln klapperte. Der Schlüssel knirschte im Schloss. Der Bart drehte sich und knarrend öffnete sich die massive Zellentür. Trübes Licht fiel in den Raum.

"Ich will dich sehen, Phelps", sagte der Wächter.

2235: Lassiter und der gefallene Sheriff

Am Vormittag nahm Louis McNamara zwei Texaner fest, weil sie im Golden Hole Restroom einem Mädchen an die Titten gegrapscht hatten. Gegen Mittag hängte er in der Stadt die neuesten Steckbriefe der Donovanbande aus. Danach aß er mit Mary zu Mittag und stritt mit ihr wegen dem Hochzeitstermin. Anschließend ging er zur New Kansas Bank, wo er mit Will Carter die Sicherung eines Geldtransportes besprechen wollte. Durch die Hintertür betrat er die Bank - und dann lief der Tag aus dem Ruder. Sein ganzes Leben lief aus dem Ruder ab diesem Augenblick.

Drei Kunden warteten im Schalterraum. Einer zählte gerade das Geld, das Carter ihm über den Tresen geschoben hatte. Louis grüßte, ging ins Nebenzimmer und goss sich einen Whisky ein. Nebenan knarrte plötzlich die Eingangstür und irgendjemand brüllte: "Überfall!"

 
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Dieser Sammelband enthält die Folgen 2260, 2261 und 2262.

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2260: Ein Bankier auf der Flucht

Die Dunkelheit umschloss Norman Cecil Coates in seinem Bett wie schwarze Watte. Es war eine seltsam schwere Watte; sie drückte ihn nieder, ließ ihm kaum noch Luft zum Atmen. Unvermittelt konzentrierte sich der Druck auf einen Punkt von der Größe einer Dollarmünze in seiner Brustmitte.

Der Bankier hörte sich schreien. Schweißgebadet wachte er auf - und wusste nicht, ob er nur im Traum geschrien hatte. Denn es war totenstill, kein Nachhall war zu hören.

Er wollte sich ans Herz fassen, um das Druckgefühl zu lindern. Doch da war etwas Hartes, glatt und kalt, das von seinem Brustbein aufragte. Der Lauf einer Schrotflinte! Entsetzen durchfuhr ihn. Jemand war in sein Schlafzimmer eingedrungen! Eine eisige Stimme erklang: "Du gibst uns unser Geld zurück. Sofort! Wenn nicht, stirbst du!"

2261: Keine Gnade für Bobby-Lu

Die rohlederne Bullenpeitsche hing an der Wand hinter der Chaiselongue und hatte seinem Großvater gehört. Sie war ein sauber gearbeitetes Stück Sattlerhandwerk, das so manchem Sklaven zum Verhängnis geworden war. Die Schreie der Schwarzen hatte man bis herauf in den Salon gehört.

Ross Pounds hätte die Peitsche gern an der Wand belassen, als jene finstere Erinnerung im Gedächtnis behalten, als die er das Züchtigungsinstrument seit Jahr und Tag kannte. Doch der Ungehorsam seiner Töchter ließ ihm keine Wahl.

Der Plantagenbesitzer seufzte und nahm die Peitsche vom Haken. Er schwenkte sie durch die Luft und hieb mit ihr auf die Chaiselongue ein.

Sie leistete noch immer ausgezeichnete Dienste.

2262: Der Reverend des Teufels

Im Westen leuchtete die Silhouette der Berge unter der Abendsonne. Nach Osten hin dehnte sich die Prärie bis zum Horizont. Das hohe Gras bog sich unter dem warmen Südwind und Roger Baker hatte das Gefühl, über die Wellen eines grünen Meeres zu blicken. Auf seinen Spaten gestützt, gab er sich dem beruhigenden Anblick hin. Nicht, dass Baker nervös gewesen wäre, doch selbst einem Routinier wie ihm tat ein wenig Entspannung gut, bevor es zur Sache ging.

Hufschlag wurde laut. Ein Reiter preschte von Norden her den Hügel herunter. Sammy Axen. Er hielt sein Pferd neben Baker an. "In einer Stunde sind sie hier!", verkündete der Neuankömmling und trabte ein Stück abseits ins Gras. Baker aber entzündete den vorbereiteten Holzhaufen. Danach überprüfte er die Kugeln in seinem Revolver. Alles Routine.

 
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Lassiter Sammelband 1806 - Western

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Dieser Sammelband enthält die Folgen 2299, 2300 und 2301.

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2299: Claim-Wölfe am Klondike

Mit einem breiten Grinsen, das die Zähne entblößte, trat Lassiter auf den Sidewalk hinaus und steckte sich einen Zigarillo zwischen die Lippen. Neidische Blicke verfolgten, wie er die ersten Züge nahm. Kein Wunder: Wer sich so triumphierend vor dem Claim Office präsentierte, hatte gerade eine Schürfstelle registrieren lassen, die ihm schon bald die Taschen mit purem Gold füllen würde. Genau diese Aussicht auf schnellen Reichtum trieb Tausende von Diggern Woche für Woche nach Dawson City, aber auch zwielichtiges Gesindel, das sich die Dollars lieber mit dem Revolver anstatt mit der Spitzhacke verdiente. Lassiter sah bereits die ersten zweibeinigen Wölfe, die im Gewühl der Hauptstraße auf Beute lauerten. Die Gier in ihren Augen war unverkennbar...

2300: Blutige Morgenröte

Der Leichnam von General George Armstrong Custer, Kommandant der Siebten Kavalleriedivision, saß aufrecht zwischen zwei toten Soldaten. Sein rechter Arm lag angewinkelt über dem nackten Körper und stützte den grauhaarigen Schädel, der - zumindest in den Augen von Lieutenant James Bradley - für eine der verheerendsten Schlachten der US-Armee verantwortlich war.

Bradley blieb stehen und faltete die Hände zum Gebet. Er schloss die Augen und sah dennoch die verkrümmten Leiber seiner über zweihundert Kameraden, die am Little Bighorn River ums Leben gekommen waren. Der Lieutenant murmelte ein Vaterunser und starrte wieder auf den nackten Custer.

"Ruhen Sie in Frieden, Sir", sagte Bradley und salutierte. "Möge der Herrgott Ihrer Seele gnädig sein."

2301: Annie Two Guns

Ergib dich, Annie!", keuchte der Marshal. Vor seinen zitternden Lippen schwebten weiße Atemwolken in die klirrend kalte Luft. Mühsam hielt er seine Parker Gun auf die Frau gerichtet, die zehn Yards vor ihm zwischen den Bäumen stand. Aus den Augenwinkeln nahm er die toten Deputies wahr, die nur ein paar Fuß entfernt leblos im knietiefen Schnee lagen.

"Lass die Waffe fallen und geh deiner Wege, wenn du überleben willst", sagte Annie leise und hob die Läufe ihrer Peacemaker-Colts. Blut tropfte aus der Wunde im Oberschenkel des Marshals. Er schüttelte den Kopf, und es klickte, als er die Hähne der Schrotflinte spannte. Annie verzog die Lippen. "Falsche Entscheidung", murmelte sie, bevor sich ihre Finger um die Abzugsbügel krümmten. Die Kugeln trafen den Marshal mitten in die Brust, und er war bereits tot, bevor er rückwärts in den Schnee fiel.

 
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