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Lassiter Sammelband 1792 - Western

Bastei Entertainment | Lassiter Sammelband


Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2257, 2258 und 2259.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2257: Lady Longhorns wilde Horde

Der Mann schrie sich die Seele aus dem Leib. Seine Stimme schrillte weit über das Hügelland von Montana. "Nein - ich will nicht sterben - neiiin!" Er saß auf dem Rücken seines Maultiers, das in der Deichsel eines kleinen Einachsers mit Ladefläche stand. Über ihm ragten die knorrigen Äste eines Hickorybaums auf. Und er konnte nicht aufhören zu schreien.

Um den Hals des Mannes lag eine einfache Hanfschlinge. Das Seil, an dem er sein Leben qualvoll aushauchen sollte, hatten sie über einen besonders dicken Ast geworfen und unten am Stamm festgezurrt.

"Viehdiebe haben ihr Leben verwirkt, Paddy", sagte der Rancher verächtlich. "Also sei still und stirb wie ein Mann. Was soll denn deine Frau von dir denken?" Er deutete auf die verhärmte Dunkelhaarige, die sie auf dem Bock des Einachsers festgebunden und geknebelt hatten.

2258: Bis zum letzten Atemzug

Die Zeit rann dahin wie trockener Sand durch seine Finger. Nur noch wenige Stunden blieben Max Claybourne, bis seine Frist mit Einbruch der Morgendämmerung endete. Bis dahin musste er seine Gegner unschädlich gemacht haben, um aus seinem Vorschuss von zweihundert Dollar ganze dreitausend Dollar zu machen.

Die Prämie war verlockend, aber nicht leicht zu verdienen. Claybourne war gleichzeitig Jäger und Gejagter, denn auch seine Feinde hatten es nicht nur auf ihn, sondern auch auf das Geld abgesehen! Jetzt zählte nur noch eins: die eigene Haut so teuer wie möglich zu verkaufen...

2259: Nachtzug nach Wichita

Was Pancock durchlebte, war die Hölle. Er lag gefesselt im Saloon und musste zusehen, wie die Mistkerle Jeannie an die Wäsche wollten. Sie waren zu dritt und hatten ihr den Fluchtweg verbaut. Die zierliche Rotblonde stand rücklings am Barspiegel, eine Flasche über den Kopf erhoben. "Keinen Schritt näher! Ich schlag euch den Schädel ein!"

Der Anführer der Ganoven lachte höhnisch. "Hab dich nicht so! Wir wollen doch bloß 'n bisschen Luft an deinen Hintern lassen!"

Pancock zerrte an den Fesseln. Ein Stuhl kippte um, und ein Deck Karten flatterte über die Dielen. Die Kerle achteten nicht darauf. Sie glotzten Jeannie auf den Busen.

"Nick!", schrie sie. "Nick! Warum hilfst du mir nicht?"

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Lassiter Sammelband 1799 - Western

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Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2278, 2279 und 2280.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2278: Die Whisky-Verschwörung

Sean Bane steckte sich gerade eine frisch gedrehte Zigarette zwischen die Lippen, als er ein unterdrücktes Wimmern vernahm. Seine Hand erstarrte auf halbem Wege zu den Zündhölzern in der Westentasche. Ohne den kleinsten Muskel zu bewegen, lauschte er in die nächtliche Stille hinein. Aber da war nichts mehr zu hören.

Hatten ihm seine Nerven etwa einen Streich gespielt? Erneut drang etwas an seine Ohren. Eine leise Stimme, die draußen in der Gasse schluchzte: "Erbarmen, Sir! Ich bin doch noch Jungfrau!"

Seans Hand zuckte unwillkürlich zu dem Eisen an seiner Hüfte. Da war eindeutig eine Frau in Not, aber er durfte ihr nicht helfen. Unter gar keinen Umständen ...

2279: Galgenvögel singen nicht

Die Ebene des Salzsees lag vor den Männern wie ein schneeweißer Ozean. Die Berittenen hatten sich Halstücher vor das Gesicht gebunden, um sich vor dem Nordwestwind zu schützen. Sie trugen Gewehre und Revolver bei sich, deren Trommeln und Läufe in der Sonne blitzten.

"Absatteln!", befahl Rick Brooks mit scharfer Stimme. Er war ein klein gewachsener Mann mit buschigen Augenbrauen, der keinen Widerspruch duldete. "Wer die Hosen voll hat, soll zurückreiten. Der Rest baut das Lager auf, wie wir's besprochen haben."

Die Männer stiegen von den Pferden und machten sich an die Arbeit. Als die ersten Zelte aufgerichtet waren, rieb sich Brooks zufrieden die Hände. Er kniff die Augen zusammen und starrte auf den flimmernden Horizont.

Die Hochzeit für Samuel Ellis war ausgerichtet.

2280: Im Visier der Brigade Sieben

Schmerzhaft umspannten die Fesseln seine Fußgelenke. Mit jedem Schritt schnitten die Eisenmanschetten tiefer in Terence Hadleys Haut. Mühsam setzte er einen Fuß vor den anderen und blickte ab und an grimmig zu den Deputies, die auf ihren Pferden die Reihe der Gefangenen flankierten. In der brütenden Mittagssonne legten sie Meile um Meile zurück, bis sie in den späten Nachmittagsstunden das Georgia County Penitentiary erreichen würden. Hatten sich die Tore des Gefängnisses erst hinter ihnen geschlossen, gab es für Hadley und seine Komplizen keine Möglichkeit mehr zur Flucht. Und das durfte er unter keinen Umständen zulassen.

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Lassiter Sammelband 1784 - Western

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Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2233, 2234 und 2235.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2233: Der Hölle ein Stück näher

Lassiter kam zu sich und sah den Toten.

Der Mann lag auf dem Bauch, mitten im Zimmer. Zwischen seinen Schulterblättern steckte ein Messer. Die Wunde blutete nicht mehr.

"All devils!" Lassiter wälzte sich aus dem Bett. Sein Schädel brummte wie eine Basstrommel. Sein Herz hämmerte wild. Seine Augen brannten, als hätte man sie mit Lauge verätzt. Er setzte sich auf, rieb die Beule an seinem Hinterkopf und versuchte zu begreifen, was passiert war.

Im Foyer des Hotels polterten Schritte. Die Stimme des Sheriffs erklang. "Das Haus ist umstellt!", rief er. "Kommen Sie raus, Lassiter!"

2234: Drei Bräute aus Newark

Ronny Phelps war ganz ruhig, als er die Schritte auf dem Gang hörte. Die Faust um den Stein gekrallt, wartete er neben der Kerkertür. Frei sein! Ich will frei sein!

In der Gefängniszelle war es dunkel wie in einer Totengruft. Phelps wusste nicht, ob es Tag oder Nacht war. Letzte Woche hatte der Zuchthausdirektor verfügt, dass er in die Zelle ohne Fenster gebracht wurde, im untersten Gewölbe von Fort Yuma. Es war das Quartier für die Todgeweihten, der Vorhof zur Hölle.

Phelps hörte, wie der Wärter vor der Kerkerzelle mit den Schlüsseln klapperte. Der Schlüssel knirschte im Schloss. Der Bart drehte sich und knarrend öffnete sich die massive Zellentür. Trübes Licht fiel in den Raum.

"Ich will dich sehen, Phelps", sagte der Wächter.

2235: Lassiter und der gefallene Sheriff

Am Vormittag nahm Louis McNamara zwei Texaner fest, weil sie im Golden Hole Restroom einem Mädchen an die Titten gegrapscht hatten. Gegen Mittag hängte er in der Stadt die neuesten Steckbriefe der Donovanbande aus. Danach aß er mit Mary zu Mittag und stritt mit ihr wegen dem Hochzeitstermin. Anschließend ging er zur New Kansas Bank, wo er mit Will Carter die Sicherung eines Geldtransportes besprechen wollte. Durch die Hintertür betrat er die Bank - und dann lief der Tag aus dem Ruder. Sein ganzes Leben lief aus dem Ruder ab diesem Augenblick.

Drei Kunden warteten im Schalterraum. Einer zählte gerade das Geld, das Carter ihm über den Tresen geschoben hatte. Louis grüßte, ging ins Nebenzimmer und goss sich einen Whisky ein. Nebenan knarrte plötzlich die Eingangstür und irgendjemand brüllte: "Überfall!"

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Lassiter Sammelband 1788 - Western

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Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2245, 2246 und 2247.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2245: Chacos Vermächtnis

Es war heller Tag, als Lisa Taylor das Fuhrwerk vor dem Leichenhaus in Walton Bluff zum Stehen brachte. Während sie noch einen Moment auf dem Kutschbock sitzen blieb, klopfte ihr das Herz wild in der Brust. Nach einer Weile gab Lisa sich einen Ruck und sprang vom Wagen. Das Zugpferd warf den Kopf hoch und schnaubte. Lisa kraulte dem Wallach die Ohren. "Keine Angst, Kit, ich komme gleich wieder."

Steifbeinig überquerte sie die Straße. An der Tür des Leichenhauses prangte ein blinkendes Messingschild: Stiller & McRudge, Bestatter. Lisa hob schnuppernd den Kopf. Der penetrante Geruch nach Karbol stieg ihr in die Nase. Sie schloss die Augen und murmelte ein kurzes Gebet. Dann drückte sie die Tür auf. Ein Mann kam in Sicht.

"Ich will meinen Bruder sehen", sagte Lisa.

2246: Feuriges Finale in Five Points

Lassiter wusste, dass er zu spät kam, als er das geborstene Holz rund um den Knauf sah.

Irgendjemand hatte die Tür eingetreten. Ein leichter Stoß mit der flachen Hand genügte - schon schwang sie auf.

Das vor ihm liegende Zimmer versank fast vollständig in Dunkelheit, nur unterhalb des Fensters zeichnete sich ein scharf umrissener Lichthof ab. Genau dort, wo Trevor Sullivan gegen das Unvermeidliche ankämpfte. Ein feuchtes, halb ersticktes Röcheln drang über die Lippen des Sterbenden, dessen Hände sich in eine Bauchwunde krallten, um deren Blutung zu stoppen. Einfallendes Mondlicht ließ das schweißüberströmte Gesicht wächsern schimmern.

"Vorsicht, Lassiter!" Trotz des hohen Blutverlustes formten Sullivans Lippen einige mühsame Worte.

"Er ist noch hier!"

2247: Die Töchter der Hölle

Tom Shepard war hingerissen von den Hell's Daughters. Die Mädchenkapelle bestand aus vier Mitgliedern: der beiden rotblonden Stanford-Schwestern Elsa und Sandy, der strohblonden Maureen Bradshaw und der glutäugigen Schönheit Camille Roberts, Shepards heimlicher Favoritin. Zu dem Hausmusikabend auf der Festwiese von Wells Breck traten die vier Musikantinnen in Unterwäsche auf.

Beim Anblick der vier leichtbekleideten Girls erwärmte sich Shepards Herz. Es war ein milder Abend Ende Mai. Das Konzert hatte noch nicht angefangen. Vor dem Wagen, der als Bühne diente, hatten sich gut hundert Menschen eingefunden. Der Platz war mit bunten Laternen und Girlanden geschmückt. Geschäftstüchtige Händler verkauften Bier aus dem Fass und Whiskey in Emaillebechern.

Alle freuten sich auf einen schönen Abend. Doch es kam anders.

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Lassiter Sammelband 1786 - Western

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Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2239, 2240 und 2241.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2239: Trommeln am Seton Pass

Mahpee stand auf dem dunklen Platz hinter dem Saloon und spürte, wie der Schnaps in seinem Magen brannte. Durch die ungeputzten Scheiben des Fensters fiel ein Lichtviereck auf den Hinterhof. Im Innern des Hauses ertönten Stimmen. Füße stampften. Gläser klirrten. Manchmal erhob sich dröhnendes Gelächter. Lacht nur, dachte Mahpee. Lacht, so lange ihr's noch könnt!

Eine mächtige Vision überkam den Indianer. Die Bilder in seinem Kopf waren so plastisch, dass ihm der Atem stockte. Er sah sich selbst, wie er mit dem Schnellschussgewehr in den Saloon stürmte. Die weißen Männer erschraken, wandten sich entsetzt zur Flucht. Doch sie kamen nicht weit. Die Türen nach draußen waren versperrt.

Die Trugbilder erloschen. Mahpee trank noch einen Schluck aus der großen Flasche ...

2240: Sturm auf den Prairie Saloon

Der Schnösel tat schon beim Eintreten so, als ob der ganze Laden ihm gehörte. "Mach mal Platz", sagte er, nachdem er von der Schwingtür bis zur Theke stolziert war. Der schwingende Jackettaufschlag seines dunklen Anzugs ließ einen großkalibrigen Smith & Wesson erkennen. Blasiert dreinblickend, sah er sich kurz um. Nur wenige Gäste saßen an den Tischen, und an der zehn Yard langen Theke stand ein einzelner Mann.

"Lassiter", sagte der Schnösel. "Ich habe nicht den weiten Weg gemacht, um neben dir in einem Saloon stehen zu müssen." Er schob seinen linken Ellenbogen auf den Tresen, vier Schritte von dem Mann der Brigade Sieben entfernt.

Lassiter nickte, ohne den Kopf zur Seite zu wenden. "Du sagst, wie es ist, Ellwood", brummte er. "Für uns beide ist hier kein Platz."

"Also?", schnarrte der Schnösel herausfordernd.

"Musst du gehen", beschied ihn der große Mann kurz und knapp.

2241: Sündiges Vermächtnis

Das Warenhaus der Asian Food Trade Association roch nach Ingwer und gemahlenem Gelbwurz. Warren Priest hatte denselben Gestank schon Monate zuvor gerochen, als er den Handel mit dem Chinesen besiegelt hatte.

"Sechshundert Dollar", brummte Priest und griff in die Jackentasche. "Oder willst du mehr, Schlitzauge?"

Der Chinese mit dem goldenen Ring im Ohr verzog keine Miene. Er schüttelte langsam den Kopf und reichte dem Amerikaner den Jutesack mit den Ratten darin. Als Priest danach griff, schrien und tobten die Tiere.

"Alles ist wie besprochen", sagte der Chinese. "Möge Ihnen das Glück hold sein, Mr. Priest."

Der Angesprochene brachte die zappelnden Nagetiere mit einem Hieb zur Ruhe. Er warf sich den Sack über die Schulter und drückte dem Chinesen den Stapel Dollars in die Hand.

Glück konnte Priest gut gebrauchen.

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Lassiter Sammelband 1798 - Western

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Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2275, 2276 und 2277.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2275: Lassiter und die Badland-Banditen

Lassiter empfand tiefste Empörung, denn die Frau tat ihm Unrecht. Sein Anblick versetzte sie in Panik. Sie schrie sich die Seele aus dem Leib. Ihr Gesicht war verzerrt vor Angst, und sie streckte ihm abwehrend beide Handflächen entgegen, weil sie mit dem Rücken an der Wand stand.

Sie gebärdete sich, als wäre er der schlimmste vorstellbare Unhold. Das Gellen ihrer Stimme ließ seine Trommelfelle klirren. Vergeblich versuchte er ihr klarzumachen, dass er nichts weiter getan hatte, als ihr einen guten Tag zu wünschen. Sie verstand ihn nicht. Anklagend zeigte sie auf die Wölbung unter seinen Gürtelschließen.

"Und das?", kreischte sie. "Was ist das? Wenn das keine Bedrohung ist..."

2276: Ehrlos und geächtet

Hoch und strahlend stand die Sonne am Himmel, doch sie verbreitete keine Wärme. Glitzernd funkelten Eiskristalle, weiß breitete sich die Landschaft bis zum Horizont aus. Kalte Atemwolken standen vor den Mündern der acht Männer, die sich an einem Hang unterhalb der Bahnschienen postiert hatten. Die Colts trugen sie unter ihren schweren Fellmänteln, damit die Trommeln nicht festfroren.

Angespannt warteten sie auf das Eintreffen des Zuges. Die Union Pacific transportierte auf dieser Linie nicht nur Golddollars zu einem Zwischenlager in Pine Bluffs, sondern auch Waffen. Sobald das Signal der Lokomotive ertönte, würden Thomas Howard und seine Leute die Anhöhe stürmen.

2277: Der Kartenhai von Santa Clara

Russell rannte auf die Tür zu und jagte eine Kugel über die linke Schulter. Irgendwo rief eine gellende Stimme nach dem Sheriff. Russell stieß eine Frau zu Boden, sprang über sie hinweg und sprintete am Schanktisch vorbei in Richtung Ausgang.

"Haltet ihn!", brüllte der Salooner. "Er ist ein Betrüger!"

Russell riss seinen Colt herum und feuerte blindlings. Der Barspiegel zersprang in tausend Stücke. Der Barkeeper tauchte hinter der Theke unter.

Endlich erreichte Russell den Ausgang. Ohne dass ihn jemand daran hinderte, schlüpfte er durch die Tür auf den Vorplatz. Gehetzt blickte er sich um. Am Zügelholm standen zwei Männer. Sie starrten ihn an.

Da riss der Kleinere einen Revolver hoch.

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Lassiter Sammelband 1789 - Western

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Seit über 30 Jahren reitet Lassiter schon als Agent der "Brigade Sieben" durch den amerikanischen Westen und mit über 2000 Folgen, mehr als 200 Taschenbüchern, zeitweilig drei Auflagen parallel und einer Gesamtauflage von über 200 Millionen Exemplaren gilt Lassiter damit heute nicht nur als DER erotische Western, sondern auch als eine der erfolgreichsten Western-Serien überhaupt.

Dieser Sammelband enthält die Folgen 2248, 2249 und 2250.

Sitzen Sie auf und erleben Sie die ebenso spannenden wie erotischen Abenteuer um Lassiter, den härtesten Mann seiner Zeit!

2248: Der Tod ist blond

Sie war blond und hatte schrägstehende Augen, die so grün leuchteten wie die Bergseen der Black Hills. Ches schaute hinein und schon war ihm schwindlig. Von da ab wollte er sie, unbedingt. Es war der Sommer, in dem er beschlossen hatte, reich zu werden.

Am Abend drauf ließ sie sich küssen, doch nach oben gehen wollte sie nicht mit ihm. Vielleicht, weil sie ihm ansah, dass er ein armer Schlucker war; vielleicht, weil er ein Spiel nach dem anderen verlor. Jedenfalls sagte sie: "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen" und ging mit einem fetten Geldsack aus St. Louis nach oben.

Die Eifersucht packte Ches. Er warf die Karten hin. "Ich setze eine Partie aus." Er stieg die Treppe hinauf, lauschte an jeder Tür. Hinter einer erkannte er ihre Stimme. Sie flüsterte und stöhnte. Die Eifersucht machte Ches rasend. Er zog seinen Revolver...

2249: Die List des roten Luders

Lassiter blieb auf der Türschwelle stehen und zog den Remington. Zwei Ladys hingen an Kozaks Schultern und sahen auf den ersten Blick aus, als gehörten sie zu der bombastischen Einrichtung des Zimmers. Vier altrömische Säulen machten den Diwan zum antiken Himmelbett. Erotische Wandmalereien regten die Fantasie an. Fließende Seide ergoss sich über das Liebeslager - und mittendrin grinste Chester Kozak wie ein Triumphator auf dem Forum Romanum. Mit beiden Händen rückte er den Lorbeerkranz auf seinem aschblonden Haar zurecht. Dann winkelte er die Arme um den Hals der beiden nackten Schönen und fragte: "Hast du schon mal einen Mann gesehen, der zwei Frauen gleichzeitig das Genick brechen kann?"

"Nein", gestand Lassiter. "Aber ich nehme an, du bist dieser tolle Kerl."

"Erraten." Kozak grinste geschmeichelt. "Und dir gebührt die ganz besondere Ehre, den doppelten Genickbruch vorgeführt zu bekommen."

2250: Lassiter und das Wüstenwrack

Mitten in der rauen Yuma-Wüste soll Lassiter für den Schutz des Abenteurers Charley Clusker und dessen Expedition sorgen, die auf der Suche nach dem geheimnisumwitterten Spanierschiff Antonio Juarez sind. Der Legende nach strandete die mit Golddublonen und anderen Reichtümern beladene Karavelle einst im Lake Cahuilla, an dessen Stelle sich nun die ausgedehnten Salzfelder des Salton Sink erstrecken.

Hinter dem verschollenen Wüstenwrack ist jedoch auch der mexikanische Regierungsgesandte José Domingo del Toro her, der in dem Schiff einen rechtmäßigen Besitz des Staates Mexiko sieht. Als die erbarmungslose Jagd ihrem blutigen Höhepunkt entgegensteuert, taucht plötzlich del Toros Geliebte Rafaela Diaz bei Lassiter auf. Die Frau mit dem bronzefarbenen Haar mischt die Karten gehörig durcheinander. Selbst Clusker kann der Mann der Brigade Sieben von nun an nicht mehr trauen...

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Lassiter Sammelband 1790 - Western

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Dieser Sammelband enthält die Folgen 2251, 2252 und 2253.

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2251: Jackpot für einen Toten

In der Carson Street hing ein Steckbrief: ein gelbes Stück Pappe, angeschlagen neben dem Eingang des Marshal's Office. Ein barfüßiger Junge in Latzhose stand davor und las laut vor: "Tausend Dollar Belohnung für Hinweise, die zur Ergreifung von Bill Mavis führen."

Ray Johnson hörte im Vorbeigehen die stockende Stimme und blieb stehen. Er studierte die Bekanntmachung und wollte eben weitergehen, da sagte der Junge: "Bill Mavis! Den habe ich heute gesehen." Mavis war ein Straßenräuber; seit Wochen machte er die Gegend zwischen Westfield und Dylan Grove unsicher.

Johnson gab dem Jungen eine Kopfnuss. "Mavis in Westfield?" Er lachte heiser. "Du bist ein Träumer, Amigo! Der Kerl wird es nicht wagen, eine Stadt zu betreten, wo seine Steckbriefe hängen."

Der Junge machte die Augen schmal. "Wer weiß?"

2252: Sterben für Melissa

Zum ersten Mal, seit er sich in Topeka niedergelassen hatte, beschlich Curt Westwood ein Gefühl der Unruhe, als er von der Veranda seiner Farm hinaus auf das weite Land blickte. Die Stille und der Frieden der Umgebung waren in diesen Sekunden verräterischer, als es ein Rudel aufgescheuchter Kojoten hätte sein können.

Westwood verengte die Augen und starrte auf die Hügelkette, die den Horizont verdeckte. Minutenlang verharrte er reglos, bis sich der Grund für seine innere Anspannung zeigte. Im flirrenden Licht der Sonne schob sich ein Reiter über die Hügelkuppen, blieb einige Augenblicke auf der Anhöhe stehen und setzte seinen Ritt zur Farm fort. Nur wenige Meter hinter ihm tauchten fünf weitere Reiter auf, die dem Mann an der Spitze in breiter Front folgten.

2253: Die Geiseln des Häuptlings

Der Häuptling thronte kopfüber auf dem Prunkstuhl. Das kunstvoll gearbeitete Möbelstück aus amerikanischer Eiche klebte mit den Beinen an der Zimmerdecke. Der Wald und das Dickicht begannen ihren Wuchs ebenfalls dort oben und ließen die Baumkronen wie große schwere Köpfe herabhängen.

So sah es allerdings nur auf der Mattscheibe aus.

"Eine Bitte noch, Chief White Raven", rief Jasper Cronin, der Fotograf, unter dem schwarzen Tuch.

"Falten Sie die Hände nicht, sondern legen Sie sie einfach nur übereinander. Ansonsten sehen Sie wunderbar majestätisch aus."

White Raven antwortete nicht. Er lächelte nur. Die Anweisung des Fotografen befolgte er mit stoischer Ruhe, indem er die Hände voneinander trennte und flach auf die Knie legte.

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Lassiter Sammelband 1791 - Western

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Dieser Sammelband enthält die Folgen 2254, 2255 und 2256.

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2254: Die Hexe von Hermosillo

Eine kalte Revolvermündung presste sich in Lassiters Nacken. "Wenn du dich auch nur einen Inch weit rührst, fährt dir eine Kugel ins Genick, Hombre", drohte eine triumphierende Stimme. Lassiter verharrte auf der Stelle und riskierte einen Seitenblick. Ein zweiter Kerl stand grinsend an der Stalltür. Der Dritte kam aus einer der Pferdeboxen. Bärtig, linkisch, verwegen.

"Bei mir gibt's nichts zu holen", sagte der große Mann. "Ich wollte nur mein Pferd satteln." Er ärgerte sich maßlos, dass er sich von diesen Lumpenhunden hatte überraschen lassen.

"Da sind wir anderer Meinung", entgegnete der Kerl aus der Box. Er war lang aufgeschossen, hatte ein spitzes Kinn und den unsteten Blick einer Hyäne. "Aber keine Angst. Wir wollen dich nicht umlegen, sonst wärst du schon tot. Wir wollen dir lediglich einen Vorschlag machen."

2255: Der Mann, der das Wasser stahl

Die Schwingtüren von "Sam's Saloon" sprangen auf und ein Mann kam herein. Er steuerte auf die Theke zu, ohne nach rechts und links zu blicken. Sam, der Wirt, sah ihn fragend an.

"Whiskey", sagte der Mann.

Draußen wieherte ein Pferd. Die Dämmerung hatte eingesetzt. Ein Windstoß ließ die Türen knarren.

Lassiter lehnte am hinteren Ende der Bar. Er beobachtete, wie Sam dem Neuen eine Flasche und ein Glas hinschob. Der Mann schenkte sich ein und leerte das Glas in einem Zug.

Dann, ganz plötzlich, griff er nach seinem Colt.

Doch Lassiter war einen Tick schneller. Der Lauf seines Remington zielte auf den Kopf des Mannes. "Ganz ruhig, Mister", sagte er kaltblütig.

2256: Zwei Colts für eine Sünde

Der Schleifstein glitt über die genässte Klinge und hinterließ eine trübe Schicht aus Wasser und abgeschmirgeltem Rost. Luck Stucey führte den Stein aufs Neue zur Dolchspitze und zog ihn wieder zu sich heran.

Eine Viertelstunde später stellte er den Schleifstein zur Seite. Die Dolche lagen wie eine glänzende Palisade vor ihm. Sie konnten ein Herz in Sekundenschnelle zum Stillstand bringen, mit einem Stich bis in die Leber vordringen oder eine Kehle durchtrennen, ehe deren Besitzer wusste, wie ihm geschah.

Stucey wickelte die Messer in einen Lederfetzen und band sie zusammen. Er spähte durch das halbblinde Fenster nach dem Fuhrwerk der vier Wright-Brüder.

In Kürze würden die Wrights mausetot sein. Sie würden keinen einzigen erbärmlichen Scherz über Luck Stucey mehr reißen. Sie würden bekommen, was sie verdienten ...

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Lassiter Sammelband 1794 - Western

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Dieser Sammelband enthält die Folgen 2263, 2264 und 2265.

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2263: Ihr Name war Dolores

"Kommen Sie ihr nicht zu nahe!", warnte der Marshal. "Sie beißt Ihnen sonst die Kehle durch!"

Aus giftgrünen Augen starrte sie ihn an, und das zerfetzte Kleid aus purpurroter Seide bedeckte ihren wohlgeformten Körper nur noch notdürftig. Die Männer waren nicht besonders nett mit ihr umgegangen, aber angesichts dessen, was der Frau zur Last gelegt wurde, war das nicht überraschend. Sie spuckte aus, dann warf sie stolz ihr feuerrotes Haar zurück. Es war offensichtlich, dass sie die Blicke der Männer genoss. Sie lächelte lasziv, bevor die Deputies sie grob in die Gefängniskutsche beförderten und ihr Ketten anlegten.

Lassiter war gefesselt von ihrem lodernden Blick, bis das eiserne Schubfach des Sichtfensters geschlossen wurde. Marshal Bryson sah ihm prüfend in die Augen. "Kennen Sie dieses Miststück etwa?", fragte er.

"Allerdings", sagte Lassiter. "Aber ich hätte gern das Gegenteil behauptet."

2264: Lassiter und der Hobo

Die drei elegant gekleideten Männer betraten das Restaurant und steuerten auf jenen Tisch am Fenster zu, von dem man den Bahnhofsvorplatz überblicken konnte, als sie nach nur drei Schritten verdutzt stehen blieben. Eigentlich hatten sie dafür gesorgt, die einzigen Gäste zu sein, doch jemand schien sich nicht an die Vereinbarung gehalten zu haben. Und nicht nur das. Der Hurensohn hatte ihren Lieblingsplatz eingenommen - und in einen Müllhaufen verwandelt!

Der Kerl selbst sah aus, als wäre er einem Berg Unrat entstiegen. In seinem Bartgestrüpp war erst auf den zweiten Blick so etwas wie ein Gesicht zu erkennen. Er hob eine Hand mit einem zerlumpten Jackenärmel dahinter, machte eine einladende Handbewegung und sagte: "Alle anderen Tische sind frei, Gentlemen. Suchen Sie sich den besten aus. Und wenn Sie möchten, sind Sie auch an meinem Tisch herzlich willkommen."

2265: Zwei Fäuste gegen eine Stadt

An die Umstände, die Lassiter in die Arme des bezaubernden Mandanenmädchens mit dem pechschwarzen Haar gebracht hatten, konnte er sich ebenso wenig erinnern, wie er ihre Sprache verstand. Sie redete in vergnügtem Ton auf ihn ein und kümmerte sich um seine Wunden.

"Seepooshka", sagte das Mädchen nach einer Weile und deutete auf sich. "Seepooshka."

Der groß gewachsene Weiße mit den kantigen Gesichtszügen lächelte die Indianerin freundlich an. Er konnte sich nur unter Schmerzen bewegen. Als er an seinem Bein hinunterschaute, fiel sein Blick auf den blutigen Verband, den ihm Seepooshka um die Wade gewickelt hatte.

"Wo bin ich?", fragte Lassiter.

"Seepooshka", wiederholte die Indianerin und drückte ihn sanft auf das Lager zurück.

"Seepooshka."

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