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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Claire Pentecost«

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Claire Pentecost

Hatje Cantz Verlag GmbH | E-Books


Claire Pentecosts »Notizen aus dem Untergrund« geben sonderbares und transdisziplinäres Wissen über den pflanzlichen Boden, seine Vorlieben und Bewohner preis. Wir lernen Vergessenes und Neues über die Herstellung von Kompost, die Wiederbelebung toten Bodens, bakterielle Moleküle, die kollektiv Signale produzieren, oder über die radikale Nähe zweier Organismen durch das Leben eines unverdauten Organismus im Inneren eines anderen. In ihrer untergründigen Kritik, die sie mit Zeichnungen »innerer Welten« illustriert, denkt die Künstlerin und Aktivistin Pentecost über die Bedrohung der gemeinschaftlichen Identität und der Träume menschlicher Subjekte im Kapitalismus nach. Dieses »Umgraben«, Analysieren und Mischen agrikultureller, ökologischer und molekularer Mikro-Prozesse vor dem Hintergrund aktueller sozio-politischer Entwicklungen lässt neue Ideen zur konfliktreichen Wechselbeziehung von »Natur« und Ökonomie keimen.

Claire Pentecost (*1956) ist Künstlerin und Autorin; sie lebt in Chicago.

Sprache: Deutsch/Englisch

 
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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Dinh Q Lê«

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Dinh Q Lê

Hatje Cantz Verlag GmbH | E-Books


Seit 2004/05 sammelt der Künstler Dinh Q. Lê Aquarelle, Tinten- und Tuschezeichnungen von Vietcong-Künstlern aus Nord- und Südvietnam. In seinem Notizbuch beschreibt er im Interview mit Carolyn Christov-Bakargiev die historischen und autobiographischen Zusammenhänge seiner intensiven Sammelleidenschaft. Gemeinsam mit seiner Familie flüchtete er 1978, im Alter von 10 Jahren, vor der kommunistischen Regierung und der Roten Khmer aus seiner Heimatstadt Hà Tiên. Nach fast 20 Jahren in den USA kehrte Dinh Q. Lê 1997 dauerhaft nach Vietnam zurück. Die Zeichnungen, die er in seine Sammlung aufgenommen hat, haben einen melancholischen Charakter. Sie zeigen Menschen in einer idealisierten Landschaft, als ob sie im Krieg nach Alltäglichkeit und Naturverbundenheit suchten. Diese sehr persönlichen Skizzen und ihre Politik der Form setzen den »offiziellen« Bildern eine andere Realität entgegen, sie offenbaren eine Situation kollektiven Wartens, eine Sehnsucht, die die Menschen vereinte.

Dinh Q. Lê (*1968) ist Künstler und lebt und arbeitet in Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam.

Carolyn Christov-Bakargiev (*1957) ist künstlerische Leiterin der dOCUMENTA (13).

Sprache: Deutsch/Englisch

 
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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Years of Friendship, 1944-1956: The Correspondence of Lyonel Feininger and Mark Tobey«

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Years of Friendship, 1944-1956: The Correspondence of Lyonel Feininger and Mark Tobey

Moeller, Achim (Hrsg.) | Hatje Cantz Verlag GmbH | E-Books


In 1944, Lyonel Feininger (1871–1956) wrote his first letter to fellow painter Mark Tobey (1890–1976) after seeing Tobey’s first solo show at the Willard Gallery in New York. It was the beginning of a close friendship that lasted until Feininger’s death in 1956. More than eighty letters document the friendship of these two artists. First published in their entirety in 1991, the letters are presented here in complete transcriptions. This revised e-book edition, originally released in commemoration of the fiftieth and thirtieth anniversaries of the artists’ deaths, includes an essay by Peter Selz, an expanded chronology focusing on the years of the correspondence, and color plates of paintings by both artists, as well as reproductions of selected letters. It also includes two brief catalogue essays written by each artist about the other.

 
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Andrew Ross

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Im Fokus der Texte des Kulturkritikers Andrew Ross, der einen alternativen Globalisierungsansatz verfolgt, stehen Themen wie die prekäre kognitive Arbeit, die Organisation von Arbeit sowie die urbane Gesellschaft. In seinem Notizbuch hinterfragt er den Preis für die permanente Steigerung von Effizienz und Produktivität und untersucht die Zusammenhänge zwischen der Selbstausbeutung im westlichen Wirtschaftraum und der Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft in Asien. Viele Freiberufler und Kreative verbringen den ganzen Tag vor ihren Laptops, elektronischen Notebooks, die ihnen das Arbeiten immer und überall ermöglichen, mit dem Trugschluss der Flexibilität und freien Zeiteinteilung. Die brutalen Arbeitsbedingungen, denen die Produzenten dieser Geräte unterworfen sind, verfolgt Ross beispielhaft anhand der taiwanesischen Firma Foxconn, dem zurzeit größten privaten Arbeitgeber in China, in der es zu einer Serie von Selbstmorden unter den meist jugendlichen Angestellten kam. Das wichtigste Werkzeug der nur vermeintlich freien, individuell bestimmten Arbeit im westlichen Neoliberalismus verdankt sich menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in anderen Teilen der Erde.

Andrew Ross (*1956) ist Professor für Social and Cultural Analysis an der New York University.

Sprache: Deutsch/Englisch

 
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Vyacheslav Akhunov

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Während des Sowjetregimes versteckte der Künstler, Autor und Philosoph Vyacheslav Akhunov seine Notizbücher in Ställen und Scheunen, in Mauern und in Streichholzschachteln. Der 1948 in Osch, Kirgisistan geborene Künstler begreift das Notizbuch als eigenes künstlerisches Medium. Zwischen 1973 und 2000 hielt er seine ironischen und visionären Zeichnungen und Collagen hauptsächlich auf Papier fest und archivierte mehr als dreitausend Bilder für zweihundert Projekte. Im vorliegenden Notizbuch finden sich Auszüge aus Werkserien, die zwischen 1974 und 1982 entstanden sind. In der Einführung von Leeza Ahmady erschließen sich die von Akhunov angefertigten Collagen und Zeichnungen, in den Worten des Künstlers »art-facts«, als sensible Vorahnungen vom Zusammenbruch des sozialistischen Zeitalters und als Zeitdokumente, die darauf angelegt waren, die Gegenwart zu überdauern.

Vyacheslav Akhunov ist Künstler und wurde 1948 in Osch, Kirgistan, geboren.

Leeza Ahmady ist freie Kuratorin und lebt in New York; sie ist Leiterin der New Yorker Asian Contemporary Art Week und Agentin der dOCUMENTA (13).

Sprache: Deutsch/Englisch

 
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Cover zur kostenlosen eBook-Leseprobe von »Abraham Cruzvillegas«

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Abraham Cruzvillegas

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Für sein Notizbuch hat der mexikanische Künstler Abraham Cruzvillegas Auszüge und Aufzeichnungen aus seinem persönlichen Skizzenbuch sowie assoziative Fotografien gesammelt. Verstand, Sinnlichkeit, Vernunft, Fantasie – die vier Grundbegriffe des »menschlichen Geistes- und Seelenlebens«, die Johann Wolfgang von Goethe im Jahre 1809 in seinem Farbkreis verewigte, werden von Cruzvillegas spielerisch aufgegriffen und mit handschriftlichen Gedanken über die strukturelle und die schöpferische Seite der Kunstproduktion kombiniert. Dieses Notizbuch ist eine bunte Collage von Ideen gegen die kapitalistische Vereinnahmung der Kunst, auf die Cruzvillegas mit kollektiven, lebendigen und definitiv unvollendeten sozialen Plastiken mit Menschen, Tieren und Dingen, die auf der Straße entstehen, reagiert.

Abraham Cruzvillegas (*1968)ist ein Mitglied der International Taoist Tai Chi Society; er lebt und arbeitet in Mexico-Stadt.

Sprache: Deutsch/Englisch

 
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Avery F. Gordon

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In diesem Notizbuch beschäftigt sich Gordon mit Breitenau, einem Benediktinerkloster aus dem 12. Jahrhundert, 20 Kilometer südlich von Kassel gelegen, das für unterschiedlichste Zwecke genutzt wurde und seit dem 19. Jahrhundert als Ort der Gefangenschaft und »Umerziehung« diente. 1874 wurde es zu einem Arbeitshaus, während des Nationalsozialismus zu einem Konzentrationslager, bis in die 1970er Jahre war es eine Besserungsanstalt für Mädchen, und heute ist es eine offene psychiatrische Wohn- und Therapieeinrichtung sowie eine Gedenkstätte,­­­ ein Museum und ein Forschungszentrum. Während eines gemeinsamen Besuchs mit der Künstlerin taucht Gordon mit der Hilfe des Mitgründers und Direktors der Gedenkstätte, Gunnar Richter, in die Geschichte Breitenaus ein, erinnert sich an seine Funktion als Ort des Freiheitsentzugs für »ungehorsame soziale Subjekte« und deren Ideen und entwickelt »eine Art Enzyklopädie des Häftlings«.

Avery F. Gordon ist Professorin für Soziologie an der University of California, Santa Barbara, und Visiting Faculty am Centre for Research Architecture, Goldsmiths College, an der University of London.

Sprache: Deutsch/Englisch

 
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Péter György

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In his essay, Péter György reflects on the apparently unconnected “two Kassels” that exist next to each other. On the one hand, the former residential city in the middle of Germany, which was mostly destroyed in World War II and which became a border city through the inner division of Germany into East and West. On the other, the documenta city, which every five years, during the time of the exhibition, becomes the destination of an international audience and pushes the actual Kassel into the background with its “machinery of representation.” Looking toward dOCUMENTA (13), György sees a paradigm shift in the curatorial concept, which will involve as one of its sites Breitenau, a former Benedict cloister near Kassel that has been used for various functions (as a camp in Nazi years and as a girls’ reformatory until the 1970s): a shift to the connection of the contemporary art world with local history.

The art historian and culture critic Péter György (*1954) is Head of the Graduate Program for Film, Media, and Cultural History at the ELTE Budapest.

Language: German/English

 
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Francesco Matarrese

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Der Künstler Francesco Matarrese unternimmt in diesem Notizbuch eine Neulektüre von zwei Texten der Moderne: In einer »extremen Begegnung« stellt er Recentness of Sculpture (Neuerdings die Skulptur) des amerikanischen Kunstkritikers Clement Greenberg von 1967 einem Auszug aus Lotta contro il lavoro! (Kampf gegen die Arbeit!) des italienischen politischen Philosophen und wichtigen Theoretikers des Operaismus Mario Tronti aus dem Jahr 1965 gegenüber. Eine »Fernbegegnung«, so Matarrese, »an einem der höchsten Punkte, […] der heute für eine Diskussion über Kunst und Politik vorstellbar ist.« Aus der Betrachtung und dem Vergleich von Greenbergs Modernismuskonzeption und der politischen, marxistischen Thesen Trontis entwickelt der Autor seine Überlegungen zu einer abstrakten oder Nicht-Kunst, die radikal außerhalb zu sein vermag. Neben einem Faksimile von Trontis Originalmanuskript enthält das Notizbuch dessen aktuellen Kommentar auf die von Matarrese an ihn gestellte Frage: »Kann man wirklich außerhalb sein?«.

Francesco Matarrese (*1950) lebt in Bari und Rom. 1978 gab er im Telegramma di rifiuto seine Verweigerung künstlerischer Produktion bekannt (»a refusal of abstract labor in art«) und begann, einen unmöglichen Katalog von Nicht-Kunstwerken zu erstellen.

 
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Raimundas Malašauskas

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Der Künstler, Autor und Kurator Malašauskas veranstaltet für sein Notizbuch eine schriftliche Séance mit fünf Teilnehmern: der Burlesque-Legende Dixie Evans, dem Künstler Christodoulos Panayiotou, der Literaturwissenschaftlerin Ruth Robbins, der Künstlerin Jessica Warboys und der Tänzerin Hélène Vanel. Am Anfang dieses vielstimmigen, mediumistischen Textes ruft die Schauspielerin Sally Rand an, die sich als Präsident Roosevelt ausgibt, um der schockierten Dixie Evans im Jahre 1962 den Tod von Marilyn Monroe mitzuteilen. Das »Katapult(ieren)« und die »Re-Performance« sind wichtige Schlüsselbegriffe für die neo-burlesque Bewegung in den USA und Europa seit den 1990er Jahren. Alle Gesprächsteilnehmer erzählen über diesen Moment des Wiederaufführens von Kleidung, Körpern und Tropen, bei dem die Erregung durch erotische und soziale Reize Funken sprüht.

Sprache: Deutsch/Englisch

 
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