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different boys - Folge 4

Inhalt

  1. Cover
  2. different boys - Die Serie
  3. Über das Buch
  4. Colin und Tom
  5. Freunde und Familie
  6. Über den Autor
  7. Titel
  8. Impressum
  9. Kapitel 1
  10. Kapitel 2
  11. Kapitel 3
  12. Kapitel 4
  13. Kapitel 5
  14. Kapitel 6
  15. Kapitel 7
  16. Kapitel 8
  17. Kapitel 9
  18. Kapitel 10
  19. Kapitel 11
  20. Kapitel 12
  21. Kapitel 13
  22. Kapitel 14
  23. Kapitel 15
  24. Kapitel 16
  25. Kapitel 17
  26. Kapitel 18
  27. Kapitel 19
  28. In der nächsten Folge

different boys – Die Serie

Die neue Gay-Romance-Serie »different boys« erzählt die turbulente Geschichte von Colin und Tom, den Zwillingsbrüdern, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch beide nur versuchen, ihr Leben, die Liebe und das Glück zu meistern.

Über das Buch

FOLGE 4: DER GROSSE PLAN

Colin und Tom haben sich endlich wieder versöhnt – nun muss nur noch Schwester Lisa zurückgeholt werden ins wahre Familienglück. Und die Zwillinge wissen auch schon wie …

Während Colin in Miami eine Achterbahn der Gefühle erlebt – von Todesängsten bis zu erotischen Höhepunkten – beschließt Tom, sich auf eine Beziehung mit Sascha einzulassen. Er hofft, dass Michael dann endlich aus seinem Kopf und Herzen verschwindet.

Colin und Tom

Colin hält Monogamie für den größten Betrug an der Menschheit und stürzt sich von einem erotischen Abenteuer ins nächste. Sein Job als Flugbegleiter führt ihn dabei rund um die Welt zu den angesagtesten Gay-Hot-Spots und heißesten Kerlen.

Tom umgibt sich lieber mit anderen Dingen, die das Leben schöner machen. Er hat in Köln seinen eigenen Designladen für Wohnaccessoires eröffnet. Doch zwischen all den leuchtenden Kerzenständern und kuscheligen Kissen vermisst er eins mehr als alles andere: den perfekten Mann fürs Leben – bis der ihm eines Tages wortwörtlich vor die Füße fällt.

Freunde und Familie

Für zusätzlichen Wirbel und Konfusionen im Leben der Zwillinge sorgen Mutter Ela und ihre besten Freunde Jenny, Basti, Daggi, Valeska und Adrian. Und dann ist da noch Schwester Lisa, deren erzkonservativer Mann einen Keil in die Familie treiben will.

Über den Autor

Norman Stark ist das Pseudonym eines erfolgreichen Autors, der seit vielen Jahren vor allem für zahlreiche deutsche TV-Produktionen Geschichten entwickelt und Drehbücher verfasst. Er lebt mit seinem Partner in Köln und kennt sich in der bunten schwulen Welt bestens aus.

Kapitel 1

Die neue Kaffeemaschine fauchte Basti an. Ein Dampfstoß zischte aus der Düse für den Milchschaum und nebelte ihn ein. Das neue Gerät aus Italien wäre der Stolz jeder Kaffeebar gewesen und sollte fortan den Kunden des A-TOM beim Schlendern zwischen den angepriesenen Designstücken eine kleine Gaumenfreude bescheren. Doch von Freude war gerade keine Spur. Basti hatte Tränen in den Augen. Aber das lag nicht am neuen Kaffeezubereiter, sondern an der schrecklichen Tat, die er begangen hatte.

»Es tut mir alles so leid«, jammerte er und senkte tief beschämt den Blick. Basti hatte mal wieder die Klappe nicht halten können. Er hatte getratscht. Und das mit den falschen Leuten. Und mit fatalen Konsequenzen.

Tom seufzte. Es war ja nicht unüblich, dass sein freundlicher Assistent einer der Hauptakteure der Kölner Szene war, wenn es um die Verbreitung von Gerüchten ging. Aber dieses Mal hatte seine Redseligkeit die guten Sitten von Klatsch und Tratsch gesprengt.

»Das war echt richtig scheiße von dir«, fuhr Colin Basti an.

Basti nickte schuldbeladen mit seinem runden Kopf und knibbelte an seiner linken Zeigefingerkuppe. Ein klares Zeichen für seine innere Anspannung. Teerartig tropfte die schwarze Brühe aus der chromblitzenden italienischen Kaffeemaschine in die sündhaft teure Espresso-Tasse mit dem Versace-Muster.

Bei aller Wut auf Basti konnte Tom eine heimliche Bewunderung für dessen Spürsinn nicht leugnen. Immerhin hatte er auf dem Foto im Netz die verschwommene Aufschrift Celentano entdeckt, die auf Vince’ Cappy prangte. Und der rothaarige Sänger der angesagten Boyband Skizzles trug diese Kopfbedeckung, weil Colin sie bei ihm vergessen hatte. Zuvor hatte Colin sich als falscher Pizzabote in das hermetisch von Bodyguards abgeschirmte Hotelzimmer der drei Skizzles-Jungs geschlichen, um sich Vince als leckeren Nachtisch zu präsentieren. Was ja auch geklappt hatte. Mit der Kombinationsgabe eines Sherlock Holmes hatte Basti sich das alles zusammengereimt. Und um seinem Ruf als Gossip-Queen Nummer Eins in der schwulen Szene gerecht zu werden, konnte er den Mund natürlich nicht halten, sondern war mit seiner bahnbrechenden Erkenntnis schnurstracks zu Walter gerannt. Dummerweise war Walter freiberuflicher Klatschreporter für die Kölner Boulevardpresse. Er hatte sofort gewittert, welche heiße Story ihm Basti da frei Haus geliefert hatte, und alles sofort in das Käseblatt gehievt, das ihm dafür ein paar Euro zahlte. Und dieses Käseblatt gehörte ausgerechnet zur täglichen Lektüre von Horst, dem Ehemann von Colins und Toms Schwester Lisa.

»Weil du deine Klappe nicht halten konntest, haben wir jetzt ’nen riesen Stress mit Host und Lisa. Wir dürfen da noch nicht mal mehr anrufen, geschweige denn vorbeifahren«, fasste Colin die Auswirkungen des Presseskandälchens zusammen, das seine Person nun umgab. Tatsächlich hatten Tom, Colin und auch Ela nach dem Eklat vergeblich versucht, mit Lisa in Kontakt zu treten. Aber sie ging noch nicht mal ans Telefon. Wahrscheinlich überprüfte Horst allabendlich sogar die Liste ihrer Anrufe, um sicherzustellen, dass sie ihre perversen Brüder nicht belästigten.

»Außerdem werde ich jetzt überall darauf angequatscht. Auf der Straße und von den Kollegen auch!«, beklagte sich Colin ungehalten weiter. »Und Vince hat mir eine wütende SMS geschickt. Der denkt, ich hätte das rausposaunt.«

»Es tut mir alles so leid. Ich konnte doch nicht ahnen, dass Walter …«, beteuerte Basti und zog den Kopf zwischen seine Schultern, sodass er langsam die Statur eines alten Greises annahm.

»Du hättest dir doch denken können, dass Walter sich auf die Story stürzt und sie zu Geld macht!«, entgegnete Tom streng. »So naiv bist selbst du nicht …«

»Einen wunderschönen guten Tag!«, ertönte es von der Tür. Es war Adrian, der gut gelaunt das Geschäft betrat. »Wie geht’s?«

»Bestens«, stöhnte Colin und verdrehte die Augen.

»Soweit …«, sagte Tom einsilbig.

»Na ja …«, seufzte Basti.

»Ich wollte mich mal nach etwas Schönem für meine Fensterbank umsehen …«, erklärte Adrian und griff spontan zu dem glänzenden Modell des Cadillac Eldorado Biarritz mit den hübschen Chromleisten. Tom war ein begeisterter Fan alter amerikanischer Straßenkreuzer und führte einige Modellautos in seinem Laden. Dass Adrians Interesse daran nur gespielt war und sein Besuch einem ganz anderen Zweck diente, war indes mehr als offensichtlich. Schließlich hatte Adrian sich seit seiner ungewollten Oper-Kettensägen-Performance mit Valeska nicht mehr im A-TOM blicken lassen und auch sonst noch nie etwas in Toms Laden gekauft. Jetzt aber drehte Adrian das Modellauto ein paarmal hin und her, murmelte dabei »Sehr schön, ja echt, wirklich schön«. Dann stellte er den Wagen wieder zurück an seinen Platz. Was auch immer er hier suchte, ein Miniaturfahrzeug war es nicht.

»Ach, wo ich dich hier gerade sehe, Colin«, sagte er, als wäre ihm just in diesem Moment erst eingefallen, was er Colin fragen wollte. »Du und dieser Vince … echt jetzt?!«

»Frag nicht!«, knurrte Colin.

»Kein guter Zeitpunkt«, machte Tom betreten klar, und Basti sank noch ein Stück weiter in sich zusammen.

»Was hab ich nur angestellt …«, wimmerte er.

Eine unangenehme Stille machte sich breit. Nur die Kaffeemaschine signalisierte mit einem Zischgeräusch, dass sie ihr Werk vollendet hatte.

»Ich komme vielleicht später noch mal wieder. Ihr habt ja wohl gerade was Internes zu klären«, räusperte sich Adrian und verließ eilig den Laden.

»Alles meine Schuld«, jammerte Basti, dabei näherte sich sein Gesicht immer weiter seinem Bauchnabel.

Er nahm die Kaffeetasse, in der schwarze Brühe umherschwappte, und stellte sie vor Colin und Tom auf den Tresen. »Käffchen?«

Auch wenn ihnen der herrliche Duft von frisch gebrühtem italienischem Espresso in die Nase zog, verfehlte Bastis versöhnliche Geste ihr Ziel.

»Nein, danke!«, knurrte Colin. »Lass uns lieber überlegen, wie wir das alles wieder hinbiegen.«

»Du meinst mit Vince?« Basti schaute mulmig auf.

»Vor allem mit unserer Schwester!«, fuhr Colin ihn an.

Basti schniefte und rieb sich mit seinen kurzen Fingern über seine Augen. Es tat ihm wirklich alles aus vollem Herzen leid, was er auch gleich wieder bekräftigte. »Alles meine Schuld. Ich würd ja auch alles tun, um es wiedergutzumachen. Ehrlich!«

Tom schoss ein Gedanke durch den Kopf. Ein verwegene Idee, die ihnen einen gefahrlosen Zugang zu ihrer Schwester ermöglichen würde. Und wenn Basti sich schon anbot, war es vielleicht ein gangbarer Weg. Durchdringend schaute er seinen Assistenten an. »Wirklich alles?«

Basti schluckte und nickte zögerlich. »Ja …«

Colin drehte sich mit Fragezeichen in den Augen zu Tom um. »Was hast du denn vor?«

»Ich habe einen Schlachtplan«, raunte Tom und grinste verschlagen. »Er heißt: Horst in den Forst.«

Kapitel 2

Das Training für die Mission »Horst in den Forst« verlief schleppend. Basti erwies sich in Sachen Technik als ebenso unbegabt wie im Geheimhalten von vertraulichen Informationen. Nachdem er schon mit der Kaffeemaschine gekämpft hatte, erlitt Basti nun fast einen Nervenzusammenbruch. Mit ölverschmierten Händen und verschwitzten Haaren hing er über dem Motorblock des Geländewagens und schnaufte verzagt. »Woran muss ich jetzt ziehen?«

Daggi seufzte ungeduldig. Tom hatte sie nur mit Mühe dazu überreden können, ihre Werkstatt am Abend noch mal für eine Nachhilfestunde zum Thema »Motorkunde für Dummies« zu öffnen. Und Daggi hatte sicherlich schon mit einigen begriffsstutzigen Azubis zu tun gehabt, aber Basti sprengte alle Grenzen des bisher Dagewesenen.

»Daran!«, sagte sie schroff, griff in den Motorblock und rupfte grob einen Gummischlauch aus seiner Halterung. »Das ist der Benzinschlauch. Wenn der ab ist, springt die Karre vielleicht noch an, säuft aber schnell ab.«

»Aha«, murmelte Basti und senkte wieder unwohl seinen Kopf zwischen die Schultern. Eine Schweißperle rann ihm über die Schläfe. Er wischte sie mit der Hand weg und schmierte sich dabei eine schwarze Ölspur ins Gesicht, was ihm ein noch jämmerlicheres Aussehen verlieh. Ganz zu schweigen von dem Blaumann, der sich bedrohlich über seinem Bäuchlein spannte.

»So, und jetzt du!«, verordnete Daggi schroff und steckte den Benzinschlauch wieder fest. Tom und Colin sahen der fruchtlosen Trainingseinheit nun schon eine Weile zu und verloren langsam die Hoffnung, dass Basti als Geheimagent der Mission »Horst in den Forst« taugen würde. Entmutigt schauten sie sich an, wie Basti unbeholfen mit zwei spitzen Fingern an dem Gummischlauch zerrte, der jedoch eisern an seiner Verankerung festhielt.

»Oh, Mann«, seufzte Daggi und verdrehte die Augen. »Ich brauch jetzt erst mal ein Bier.«

Sichtlich desillusioniert von den technischen Fähigkeiten ihrer schwulen Bekannten, schleppte sie sich zum Kühlschrank und holte eine Dose des Bieres heraus, das ihr Colin aus der Dominikanischen Republik mitgebracht hatte.

»Ah«, entlockte es ihr nach dem ersten Schluck, und ihre Miene, die eben noch grau und ermattet gewirkt hatte, entspannte sich. »Das ist echt gutes Bier. Da kann man ja fast von Glück reden, dass du unfreiwillig in der Dom Rep runtergegangen bist.«

»Es war eine Erfahrung«, gestand Colin zu. »Aber eine, die ich nicht unbedingt noch mal haben muss.«

Basti ackerte emsig am Motorblock und rang mit dem widerspenstigen Schlauch. Daggi nahm mit verdrossener Miene einen zweiten großen Schluck aus der Dose. »Warum muss Basti unbedingt jetzt sofort lernen, wie man ein Fahrzeug außer Gefecht setzt?«, fragte sie dann. »Um Horst festzusetzen?«

Tom nickte. Die Idee war in seinem Kopf in Windeseile zu einem Schlachtplan herangereift. Er hatte jedes Detail durchdacht. Das Einzige, was unter allen Umständen klappen musste, war Bastis Sabotage-Auftrag.

»Basti soll Horst morgen in den Wald locken. Zu der Hütte von Horsts Schützenverein«, schilderte Tom verschwörerisch seine Strategie. »Und dann legt er das funkelnde SUV von Horst lahm, Horst sitzt fest, und wir können gefahrlos unsere Schwester besuchen und mit ihr reden.«

Tom sprach mit stolzgeschwellter Brust und strahlte siegesgewiss. Daggi trank schweigend einen weiteren Schluck des karibischen Bieres. »Und das muss alles morgen passieren? Ich meine …« Daggi wies bedeutungsvoll zu Basti, der den Kopf mittlerweile tief in den Motorblock gesenkt hatte und angestrengt stöhnte. Der blaue Stoff des Overalls spannte sich über seinem Hintern. Der Benzinschlauch würde ein weiteres Mal einen Sieg gegen Bastis Sabotagebemühungen davontragen.

»Ja, morgen«, beharrte Colin. »Ich fliege übermorgen nach Miami«, erklärte Colin. »Wir wollen das vorher geregelt haben. Und morgen ist Freitag. Freitags kommt Horst immer früher nach Hause. Das müssen wir verhindern.«

»Und ich wollte mit Sascha übers Wochenende nach Hamburg fahren«, machte Tom klar. »Mir wäre es einfach lieber, wir könnten davor ein klärendes Wort mit unserer Schwester sprechen.«

»Jetzt machen du und Sascha schon gemeinsame Ausflüge?« Daggi hob die Brauen und schmunzelte. »So was wie ein verfrühter Honeymoon?«

»So ein Quatsch«, winkte Tom ab. »Wir wollen nur ein nettes Wochenende zusammen verbringen. Er hat es mir vorgeschlagen. Wir wollen uns eine Kunstperformance anschauen, von der er im Netz gelesen hat.«

»Kunstperformance?«, wieherte plötzlich eine Stimme aus Richtung der Einfahrt zu Daggis Werkstatt. Mit wehender Lockenmähne kam Valeska hereingetrabt und blickte Tom wissbegierig an. »Was für eine Kunstperformance?«

Seitdem sie es mit Adrian und ihrer Kettensäge-frisst-Beton-mit-Gesangsbegleitung-Performance zu einiger Berühmtheit bei Freunden abgedrehter Kunstformen gebracht hatte, fühlte sie sich noch mehr dem ausgewählten Kreis begnadeter Schöpfer zugehörig und fragte sich wahrscheinlich, warum man nicht auch sie zu der Kunstperformance geladen hatte. Doch genauere Auskünfte konnte Tom ihr auch nicht geben. Denn Kunst war bei dem Kurztrip mit Sascha natürlich nur ein willkommener Anlass gewesen, sich näherzukommen. Er wäre auch zum Besuch eines Bierfestes mit Sascha sonstwohin gereist.

»Keine Ahnung. Ich lass mich überraschen. N’Abend übrigens.«

Valeska haspelte auch ein eiliges »N’Abend« in die Runde, umarmte Daggi hölzern und deutete grinsend zu dem blauen Hintern, der unter der Motorhaube des Geländewagens hervorragte. »Du quälst deine Azubis bis spät in die Nacht, was?«

Der blaue Hintern senkte sich ab und Bastis abgekämpftes Gesicht tauchte aus dem Motorraum auf. »Ich bin kein Azubi von der. Zum Glück.«

Valeska stutzte. »Ich muss jetzt nicht verstehen, warum du hier an der Karre rumschraubst, oder?«

Daggi schüttelte genervt den Kopf. »Frag nicht. Sag lieber, was du brauchst. Ich hab hier noch viel zu tun, fürchte ich …«

Wieder ließ sie einen Schluck des karibischen Biers in sich hineinlaufen und schaute zu dem blauen Hintern, dessen Besitzer wieder emsig am Motor tüftelte.

»Ich wollte was fragen: Volker baut doch gerade sein Haus. Ich bräuchte eine Spezial-Maschine für meine nächste Performance. So eine Schlitzfräse«, erkundigte sich Valeska tatendurstig.

Manchmal genügt ein Wort, um einen Gefühlsausbruch zu provozieren. Worte können verletzen, wütend machen oder erfreuen. Aber die Schlitzfräse fühlte sich für Colin und Tom an, als würde man ihnen mit einer Feder über die Fußsohlen streichen. Sie tauschten einen Blick, begriffen, dass sie denselben versauten Gedanken hatten, und lachten lauthals los. Auch Basti fuhr glucksend mit dem Oberkörper vom Motorblock auf, knallte aber gegen die Motorhaube und sank wimmernd in sich zusammen.

Daggi blickte mit einer Mischung aus Mitleid und Resignation zu ihm herab. »Alles ok?«

Basti nickte tapfer, rappelte sich auf und machte sich ächzend wieder ans Werk.

»Ich verstehe echt nicht, was so lustig war«, maulte Valeska und fuhr sich mit der Hand durch die störrischen Haare.

Daggi leerte mit einem letzten Zug die Bierdose, warf sie scheppernd in eine Mülltonne und winkte ab. »Männer … schwule Männer.«

»Und was ist jetzt mit der Schlitzfräse?«, bohrte Valeska nach. Tom verkniff sich einen erneuten Lachanfall, Colin gab einen grunzenden Laut von sich und biss die Zähne zusammen, und auch Bastis blauer Hintern bebte unter der Motorhaube, weil er ein Lachen unterdrückte.

»Volker hat bestimmt ne Schlitzfräse«, erklärte Daggi und warf Colin und Tom einen todernsten Blick zu. »Schau doch mal im Werkzeugraum nach.«

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