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different boys - Folge 3

Inhalt

  1. Cover
  2. different boys - Die Serie
  3. Über das Buch
  4. Colin und Tom
  5. Freunde und Familie
  6. Über den Autor
  7. Titel
  8. Impressum
  9. Kapitel 1
  10. Kapitel 2
  11. Kapitel 3
  12. Kapitel 4
  13. Kapitel 5
  14. Kapitel 6
  15. Kapitel 7
  16. Kapitel 8
  17. Kapitel 9
  18. Kapitel 10
  19. Kapitel 11
  20. Kapitel 12
  21. Kapitel 13
  22. Kapitel 14
  23. Kapitel 15
  24. Kapitel 16
  25. Kapitel 17
  26. Kapitel 18
  27. Kapitel 19
  28. In der nächsten Folge

different boys – Die Serie

Die neue Gay-Romance-Serie »different boys« erzählt die turbulente Geschichte von Colin und Tom, den Zwillingsbrüdern, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch beide nur versuchen, ihr Leben, die Liebe und das Glück zu meistern.

Über das Buch

FOLGE 3: TIEFER FALL

Colin sucht ein klärendes Gespräch mit Eric. Die Versöhnung mit seinem Bruder Tom verschiebt er jedoch auf seine Rückkehr aus Mexiko. Der Job geht schließlich vor und außerdem winken feurige Tage am Schwulenstrand Playa Mamitas!

Tom weiß nicht, für wen er sich entscheiden soll. Sein Verstand sagt ihm, dass er und Sascha ein perfektes Paar wären, doch sein Herz schlägt viel zu laut für Michael. Der aber ist in einer ziemlich gestörten Beziehung gefangen. Da erreicht Tom eine Nachricht, die ihm den Boden unter den Füßen wegreißt – und nur einer ist da, der ihn trösten kann.

Colin und Tom

Colin hält Monogamie für den größten Betrug an der Menschheit und stürzt sich von einem erotischen Abenteuer ins nächste. Sein Job als Flugbegleiter führt ihn dabei rund um die Welt zu den angesagtesten Gay-Hot-Spots und heißesten Kerlen.

Tom umgibt sich lieber mit anderen Dingen, die das Leben schöner machen. Er hat in Köln seinen eigenen Designladen für Wohnaccessoires eröffnet. Doch zwischen all den leuchtenden Kerzenständern und kuscheligen Kissen vermisst er eins mehr als alles andere: den perfekten Mann fürs Leben – bis der ihm eines Tages wortwörtlich vor die Füße fällt.

Freunde und Familie

Für zusätzlichen Wirbel und Konfusionen im Leben der Zwillinge sorgen Mutter Ela und ihre besten Freunde Jenny, Basti, Daggi, Valeska und Adrian. Und dann ist da noch Schwester Lisa, deren erzkonservativer Mann einen Keil in die Familie treiben will.

Über den Autor

Norman Stark ist das Pseudonym eines erfolgreichen Autors, der seit vielen Jahren vor allem für zahlreiche deutsche TV-Produktionen Geschichten entwickelt und Drehbücher verfasst. Er lebt mit seinem Partner in Köln und kennt sich in der bunten schwulen Welt bestens aus.

Kapitel 1

»Es ist statistisch doch wirklich nur ein Risiko von eins zu zehntausend! Das ist fast wie ein Lottogewinn. Nur, dass man auf keinen Fall gewinnen will.«

Adrian lachte gequält, um seinen missglückten Witz irgendwie zu retten. Unnachgiebig brachte er sein verkümmertes Schulwissen in Sachen Wahrscheinlichkeitsrechnung an, um Colin zu beruhigen. Besonders viel war davon allerdings nicht mehr übrig. Außerdem zweifelte Colin, ob Adrian die Lage nicht mit gezinkten Statistiken schönredete. Und zum Lachen war ihm nach zwei schlaflosen Nächten schon gar nicht zumute. Nicht, solange ihm die Angst im Nacken saß, in seinem Körper könnte sich ein potenziell tödlicher Killer namens HIV eingenistet haben.

Trotzdem war Colin froh, dass Adrian sich spontan Zeit für ihn genommen hatte und er nicht ganz alleine mit seinen schrecklichen Gedanken war. Da er nicht mehr weitergewusst hatte, hatte er seinen Kumpel angerufen und ihm gebeichtet, was mit Eric im Zwinger gelaufen war. Colin hoffte, Adrian würde ihn verstehen und nicht gleich verurteilen, wie es sonst alle gemacht hätten. Er und Adrian waren aus demselben Holz geschnitzt, und auch Adrian war sicher schon mal in Versuchung gekommen, es mit den Safer-Sex-Regeln nicht ganz so genau zu nehmen.

»Ich würde jetzt nicht so durchdrehen. Es war nur ein einziges Mal«, redete er in sanftem Tonfall auf Colin ein und strich ihm dabei tröstend über den Oberarm. »Und wer sagt denn, dass Eric positiv ist?«

Colin atmete durch und starrte schweigend auf den Tisch. Wer wusste das schon …? Wie in Trance nahm er das Geschehen um sich herum wahr. In der Pacific Coffee Bar nahm das Leben seinen beschaulichen Lauf und ignorierte die Krise, in der Colin gerade steckte. Milchig schien das Sonnenlicht durch die großen Fensterfronten zur Friesenstraße. Dahinter saßen Angestellte an einem langen Holztisch auf Hockern, tippten hastig auf ihren Computern herum, lasen Zeitschriften oder blickten einfach nur geistesabwesend nach draußen. Andere Gäste hatten es sich auf den dicken Polstersesseln bequem gemacht, die mit ihren rotbraunen Karo-Bezügen biedere Gemütlichkeit verströmten. Während man Cappuccinos oder Lattes in fantasievollen Geschmacksvariationen genoss, erfüllten gut gelaunte Gespräche die weitläufigen Räumlichkeiten des Cafés.

Hinter der Theke nahm der Barista Spyros die Bestellung von zwei jungen Frauen auf. Normalerweise hätte Colin bei dem süßen Griechen mit seinen großen haselnussbraunen Augen unverhohlen noch ganz andere Dinge bestellt als nur einen extragroßen Caffè Latte. Aber heute war kein normaler Tag. Zumindest nicht für Colin. Normalerweise lief in seinem Kopf non-stop sein privates Pornoprogramm ab: Männer mit Muskeln, Jungs mit attraktiven Ärschen oder Kerle mit beachtlichen Beulen in der Hose – Colin zog sie mit Blicken aus, zerrte sie gedanklich in sein Bett, trieb es mit ihnen. Und nicht selten setzte er seine Fantasien in die Tat um. Aber seit dem Zusammentreffen mit Eric vor zwei Tagen im Zwinger war das Pornokino in seinem Kopf lahmgelegt, vom Stromnetz abgekoppelt.

Mit mechanischen Bewegungen trank er einen Schluck von seinem Kaffee. Ein Schmerz in der Magengegend machte sich bemerkbar, und Colin stöhnte leise auf. Sein ganzer Körper rebellierte wie ein gemartertes Tier gegen die quälende Sorge, dass er doch zu leichtsinnig gewesen war. Dass er sich vielleicht beim ungeschützten Sex mit Eric angesteckt haben könnte. Dass er sich sein gesamtes Leben ruiniert hatte für ein paar wenige Sekunden der Ekstase. Das Monster der Ungewissheit ließ ihn tagsüber keinen klaren Gedanken mehr fassen und nachts nicht zur Ruhe kommen. Und Kaffee war gerade das Letzte, was er seinem geschwächten Körper zumuten sollte, aber gleichzeitig war es auch das Einzige, was ihn den Tag überstehen ließ, ohne an Ort und Stelle einzunicken.

Am Morgen hatte ihm ein Untoter mit aschfahlem Gesicht und dunkel unterlaufenen Augen aus dem Spiegel entgegengeblickt. Er hatte sich selbst kaum wiedererkannt. Wenn es so weiterginge, würde er unmöglich seinen Dienst auf dem Flug nach Cancún antreten können …

Adrian griff nach Colins Unterarm und drückte ihn sanft. »Wenn du so ’ne Angst hast, dann geh doch zum Arzt und lass dir eine PEP verschreiben.«

PEP – das klang nach einem trendigen Snack, einem Kaugummi ohne Kalorien und schädliche Zusätze. Ein Wort, das dem Zerplatzen einer bunt schillernden Seifenblase ähnelte, die sich folgenlos in nichts auflöste. Aber hinter den peppigen drei Buchstaben verbarg sich das Wortungetüm Post-Expositions-Prophylaxe. Colin hatte davon gelesen. Eine PEP war die letzte Hoffnung, wenn man wie Colin in einen düsteren Abgrund blickte, in dem eine mögliche HIV-Infektion lauerte. Einen Monat lang musste man sich mit den neuesten Präparaten der führenden Pharma-Hersteller im Kampf gegen das tückische Virus vollpumpen, fühlte sich schlapp, bekam Kopfschmerzen und Durchfall. Soweit es die nüchternen Informationsseiten im Netz versprachen, konnte die Notfalltherapie eine Infektion in den meisten Fällen verhindern. Unter einer Bedingung …

»Das hat keinen Sinn mehr. Ich hätte damit direkt anfangen müssen. Das mit Eric ist jetzt drei Tage her«, presste Colin resigniert hervor und machte eine schlappe Geste mit der Hand.

Adrian schnaubte ungehalten. »Warum hast du es dann nicht gemacht?«

»Weil ich eben nicht drüber nachgedacht habe!«, gab Colin wütend zurück. Die Gespräche ringsum verstummten für einen Moment, und Colin merkte, wie sich einige Gäste zu ihm umdrehten, um zu sehen, wer dort gerade ausrastete. Auch Spyros blickte irritiert zu ihm herüber.

Betreten schob Colin ein leises »Sorry« in Richtung Adrian hinterher, der nachsichtig nickte. »Schon okay. Ich wäre an deiner Stelle auch durch den Wind.«

Colin versuchte, versöhnlich zu lächeln, was ihm allerdings nicht gelang. Er hatte Kopfschmerzen. Gequält neigte er seinen Kopf nach rechts und links. Die Muskelstränge in seinem Nacken waren zäh wie dicke Taue und taten ihm weh. Er war seit zwei Tagen nicht mehr im Fitnessstudio gewesen und fühlte sich trotzdem so entkräftet wie nach einem intensiven Work-out.

»Hast du mal mit Tom darüber geredet?«, hakte Adrian vorsichtig nach. »Ihr erzählt euch doch sonst immer alles.«

»Vergiss es«, erwiderte Colin schroff. »Wenn es um den Scheißmann unserer Schwester Lisa geht oder um unsere Lieblings-Eissorte, da sind wir einer Meinung. Aber beim Thema Männer und Sex leben wir echt auf zwei unterschiedlichen Planeten.«

Sich wieder von Tom eine Moralpredigt anzuhören, hätte Colin in seiner Verfassung ganz sicher nicht ausgehalten. Seit dem Streit im Kabuff vor drei Tagen hatten sie kein Wort mehr miteinander gewechselt. Das war auch gar nicht nötig, denn Colin wusste eh, dass sein Zwillingsbruder über unkomplizierten Sex fast genauso konservativ dachte wie ihre verhärmte Schwester und ihr spießiger Gatte. Und helfen konnte er ihm so oder so nicht. Eigentlich konnte das niemand. Auch nicht Adrian, obwohl er sich ehrlich Mühe gab, Colin aufzubauen. Doch langsam schienen ihm die Ideen auszugehen. Mit gerunzelter Stirn drehte er seine leere Kaffeetasse in den Fingern, als könnte er im Bodensatz die Lösung für Colins Dilemma lesen.

»Du musst eben mit Eric sprechen. Frag ihn, ob er in letzter Zeit ’nen Test gemacht hat. Wenn er negativ war, dann würd ich mir echt keine Sorgen mehr machen.«

Adrian schaute Colin so fest an, als wollte er jegliche Widerrede im Keim ersticken. Colin wich seinem Blick drucksend aus. Als er den Kopf wegdrehte, stach ihm wieder dieser zermürbende Schmerz in die verspannte Nackenmuskulatur. Vorsichtig richtete Colin den Kopf wieder nach vorne. Der Schmerz verflüchtigte sich etwas. Adrian blickte ihn immer noch durchdringend an und wartete auf eine Antwort.

»Wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben«, seufzte Colin mutlos. Es war die Ungewissheit, die ihn am meisten quälte, und ehrlich gesagt war es sogar auch die Angst vor der Realität. Erst in drei Monaten – wenn ein HIV-Test verlässliche Ergebnisse liefern konnte –, würde er erfahren, ob er sich ganz umsonst Sorgen gemacht hatte.

»Ich schick ihm gleich mal ’ne Nachricht«, beschloss er und kippte den letzten Schluck Kaffee herunter.

Er war kalt und schmeckte bitter.

Kapitel 2

»Gib mir mal ’nen Achter!«

Tom kramte fahrig in der Werkzeugkiste herum. Daggi streckte ihm die Hand entgegen und wackelte ungeduldig mit den Fingern, während ihr Oberkörper weiter unter der Motorhaube des schicken VW-Sportcoupés steckte.

Tom liebte zwar Autos, aber er war wahrlich kein geborener Automechaniker. Für den Posten als Daggis Handlanger in ihrer Autowerkstatt war er die größte Fehlbesetzung seit Markus Lanz als Moderator von Wetten, dass …?. Eigentlich war er nur vorbeigeschneit, um ihr und Valeska eine Kiste Wein zu bringen. Als kleine Wiedergutmachung, weil er nach der Vernissage so wütend auf Valeska gewesen war, obwohl sie doch nur ihre Kunst zum Besten gegeben hatte – wenn auch unter Hervorbringung einer gigantischen Staubwolke, die sein gesamtes Sortiment unter sich begraben hatte. Außerdem wollte er Daggi für Colins Wutausbruch im Kabuff entschädigen. Auch wenn Daggi es nicht so zeigen wollte, hatte sie es schon sehr getroffen, dass Colin sie aus heiterem Himmel so angefahren hatte.

Kaum hatte Tom die Weinkiste abgestellt, hatte Daggi etwas von »Vergasereinstellung« und »kurz mal helfen« gebrabbelt und Tom mit an ihren Arbeitsplatz gezogen. Ehe er sich versehen hatte, wurde Tom zu ihrem Assistenten befördert und blamierte sich gerade mit seiner Ahnungslosigkeit, während Cher Strong Enough aus den kleinen Lautsprechern trällerte, die Daggi an ihr Smartphone geklemmt hatte. Die tanzbaren Rhythmen hallten von den nackten Betonwänden wider, sprangen zwischen den blechernen Außenhäuten des Sportcoupés und eines alten Opels hin und her und versetzten einige an der Wand aufgestellte Radkappen in Schwingungen, sodass sie im Takt schepperten. Auch Volkers Trommelfelle schienen empfindlich zu klirren. Daggis patenter Automechanikergehilfe mit der Vorliebe für Hartwürste beulte gerade mit einem langstieligen Instrument die Fahrertür des alten Opels aus und verzog jedes Mal schmerzlich das Gesicht, sobald Cher zum Refrain ansetzte.

Die Musik wirkte in der Tat etwas deplatziert … oder auch wie die geniale Idee eines Partyveranstalters für ein hippes Club-Event. Zumindest unter Schwulen standen blankgeputzte Disco-Klänge in keinem Widerspruch zu dem heruntergekommenen Ambiente einer Autowerkstatt. Tom stellte sich vor, wie leicht bekleidete Gogos plötzlich durch den Raum tanzten, und musste grinsen. Daggis herrische Stimme schaltete sein Kopfkino schlagartig ab.

»Was ist jetzt?« Daggi schaute unter der Motorhaube hervor. »Bekomme ich nun den Achter, oder möchtest du weiter rumstehen und Löcher in die Luft starren?«

»Sorry«, entschuldigte sich Tom, griff nach einem Schraubschlüssel in der Kiste und drückte ihn Daggi in die Hand.

»Keinen Sechser! Einen Achter brauche ich!«, murrte sie.

Tom wühlte weiter hilflos in der Werkzeugkiste herum. »Ich wollte ja eigentlich nur den Wein vorbeibringen …«, versuchte er, sich zaghaft aus der Affäre zu ziehen. »Als kleine Entschuldigung, weil ich zu Valeska so gemein war.«

»Ja, und wegen Colin«, winkte Daggi ab. »Ist angekommen. Aber wegen Colin brauchst du dich wirklich nicht in den Staub zu werfen und uns eine Kiste Trampolino …«

»Das ist Tempranillo«, verbesserte Tom sie vorsichtig, bezweifelte im selben Moment jedoch massiv, ob ein exklusiver Wein wirklich das passende Geschenk für Daggi und Valeska war.

»Ja, diesen Rotwein halt«, sagte Daggi eilig und wischte sich die ölverschmierte Hand an ihrem Blaumann ab. Der Wein war wirklich ein Fehlgriff gewesen.

»Wenn es Colin leidtut, kann er mir das ruhig selbst sagen«, machte sie klar. »Hat er sich denn noch mal bei dir gemeldet?«

Tom schüttelte den Kopf. »Nee, seit drei Tagen ist absolute Funkstille. Und ich sehe gar nicht ein, dass ich den ersten Schritt machen soll. So wie der sich aufgeführt hat!«

Da Tom seiner Rolle als temporärer Azubi nicht weiter nachkam, fingerte Daggi nun selbst nach dem benötigten Werkzeug.

»Hast du denn mal rausgekriegt, warum er auf einmal so schlecht drauf war? Der Abend hatte doch ganz lustig angefangen«, fragte sie, ohne dass ihre Suche zwischen Schraubschlüsseln und Rohrzangen von Erfolg gekrönt war.

Tom atmete hörbar durch. »Ich weiß nichts Konkretes. Beim Thema Sex leben wir ja bekanntermaßen auf zwei verschiedenen Planeten. Aber dass er ausgerechnet ausgeflippt ist, als das Thema Kondome aufkam, macht mir schon Sorgen.«

Daggis Blick wurde ernst. »Du meinst, er nimmt es mit Safer Sex nicht so genau?«

Tom nickte beklommen. Genau diese Angst schwebte seit drei Tagen über ihm wie eine düstere Wolke.

»Unsere Mutter hat sich nachher auch riesige Sorgen gemacht. Aber Colin hat ihr am Telefon nur knapp gesagt, dass alles o.k. wäre und sie sich nicht aufregen solle. Das hat sie allerdings nur noch mehr aufgeregt – du kennst sie ja.«

»Vielleicht solltest du dich dann doch mal mit ihm unterhalten. So von Zwilling zu Zwilling?«

»Das ist gerade nicht angesagt«, machte Tom entmutigt klar. »Sobald ich kritische Fragen stelle, fühlt er sich doch von mir gleich wieder als Sexmonster an den Pranger gestellt.«

Volker drehte und zwirbelte mit seinem filigranen Werkzeug hinter der Türverschalung des Volvos herum, aber die Delle widersetzte sich störrisch all seinen Bemühungen. Chers temperamentvolle Darbietung beeinträchtigte seine Konzentration zusätzlich. Seine Kieferknochen pulsierten, sein Mund zuckte nervös. Schließlich sprang er auf und hechtete zu Daggis Smartphone.

»Ich mach mal was anderes an, okay?«

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