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different boys - Folge 2

Inhalt

  1. Cover
  2. different boys - Die Serie
  3. Über das Buch
  4. Colin und Tom
  5. Freunde und Familie
  6. Über den Autor
  7. Titel
  8. Impressum
  9. Kapitel 1
  10. Kapitel 2
  11. Kapitel 3
  12. Kapitel 4
  13. Kapitel 5
  14. Kapitel 6
  15. Kapitel 7
  16. Kapitel 8
  17. Kapitel 9
  18. Kapitel 10
  19. Kapitel 11
  20. Kapitel 12
  21. Kapitel 13
  22. Kapitel 14
  23. Kapitel 15
  24. Kapitel 16
  25. Kapitel 17
  26. Kapitel 18
  27. In der nächsten Folge

different boys – Die Serie

Die neue Gay-Romance-Serie »different boys« erzählt die turbulente Geschichte von Colin und Tom, den Zwillingsbrüdern, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch beide nur versuchen, ihr Leben, die Liebe und das Glück zu meistern.

Über das Buch

FOLGE 2: FALSCHE FREUNDE

Fassungslos muss Tom mitansehen, wie seine Freunde während des Kunst-Events im A-TOM ein Kettensägenmassaker mit musikalischer Untermalung anrichten. Aber alle Wut ist verflogen als plötzlich Michael vor ihm steht: der Fahrradfahrer, der Tom umgefahren hat – und der ihm seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht.

Nach einem heftigen Streit mit seinem Bruder will Colin sich in einer Schwulensauna abreagieren. Da kommt Kölns heißester Junggeselle Eric genau richtig. Doch Eric überredet Colin zu einem schwerwiegenden Fehler …

Colin und Tom

Colin hält Monogamie für den größten Betrug an der Menschheit und stürzt sich von einem erotischen Abenteuer ins nächste. Sein Job als Flugbegleiter führt ihn dabei rund um die Welt zu den angesagtesten Gay-Hot-Spots und heißesten Kerlen.

Tom umgibt sich lieber mit anderen Dingen, die das Leben schöner machen. Er hat in Köln seinen eigenen Designladen für Wohnaccessoires eröffnet. Doch zwischen all den leuchtenden Kerzenständern und kuscheligen Kissen vermisst er eins mehr als alles andere: den perfekten Mann fürs Leben – bis der ihm eines Tages wortwörtlich vor die Füße fällt.

Freunde und Familie

Für zusätzlichen Wirbel und Konfusionen im Leben der Zwillinge sorgen Mutter Ela und ihre besten Freunde Jenny, Basti, Daggi, Valeska und Adrian. Und dann ist da noch Schwester Lisa, deren erzkonservativer Mann einen Keil in die Familie treiben will.

Über den Autor

Norman Stark ist das Pseudonym eines erfolgreichen Autors, der seit vielen Jahren vor allem für zahlreiche deutsche TV-Produktionen Geschichten entwickelt und Drehbücher verfasst. Er lebt mit seinem Partner in Köln und kennt sich in der bunten schwulen Welt bestens aus.

Kapitel 1

Heute war der große Tag.

»Woher hast du denn diese Hose? Von Rudis Resterampe in Köln-Kalk?« Basti fuhr mit seinem Blick angewidert Toms Silhouette auf und ab.

»Die ist von einem Designer aus Hamburg. Mir gefällt sie eigentlich ganz gut …«, erwiderte Tom zaghaft.

»Sieht eher aus, als sei sie in Hamburg von einem pakistanischen Frachtschiff runtergefallen.« Basti machte eine abschätzige Handbewegung.

»Aber der Schnitt ist doch gut«, beteuerte Tom bedröppelt und fuhr mit den Händen an den Oberschenkeln herab.

»Tom!«, ermahnte ihn Basti scharf. »So wird das nix. Du musst mehr dagegenhalten! Fies sein! Der Natter contra geben!«

Toms Mutter Ela, die auf einem weiß lackierten Designer-Tisch ihre selbstgemachten indischen Pakoras auf einer Platte anrichtete, warf ihrem Sohn einen mitleidigen Blick zu. »Basti, sei nicht so gemein zu ihm«, forderte sie. Tom hoffte, dass seine Mutter jetzt nicht beschämende Episoden aus seiner Grundschulzeit zum Besten geben würde. Mehr als einmal war er verheult bei ihr aufgelaufen, weil fiese Mädchen sich über seinen Nicki-Pullover mit den gestickten Ballons lustig gemacht hatten.

»Manchmal muss das eben sein!«, stellte Basti in einem scharfen Ton klar und unterband damit jeden Ausflug in Toms tränenreiche Schulerlebnisse. »Sonst frisst ihn die Natter mit Haut und Haaren! Die beherrscht es perfekt, alle Menschen um sich herum scheiße aussehen zu lassen, nur damit sie umso mehr strahlt.«

Basti stupste Ela an. »Hilf mir lieber, und sag ihm auch etwas Gemeines!«

Ela machte ein Gesicht, als hätte Basti von ihr gefordert, das Vaterunser aufzusagen. »Ich kann doch nicht mein eigenes Kind beleidigen …«, sträubte sie sich.

»Es ist nur zu seinem Besten«, heizte Basti ihre mütterlichen Verantwortungsgefühle an.

Ela räusperte sich. »Deine Haare sind unordentlich.«

Schnell checkte Tom sein Äußeres in einem barock gerahmten Spiegel an der Wand.

Bastis Blick wanderte zu Tom. »Na ja, das war eher eine nüchterne Feststellung«, seufzte er milde.

Sehr gepflegt sah Tom wirklich nicht aus. In der Nacht zuvor war Tom vor Aufregung immer wieder aufgewacht, hatte letztlich verschlafen und sich morgens nur hastig ein altes T-Shirt übergeworfen und einen Kaffee reingeschüttet, bevor er zur Arbeit aufgebrochen war – ins A-TOM, seinen kleinen Design-Laden auf der Kölner Ehrenstraße. Und das alles, ohne die allgemeinen Regeln morgendlicher Körperhygiene einzuhalten. Bevor heute Abend die Vernissage zu Ehren von Daggis Freundin Valeska und ihren imposanten Betonskulpturen beginnen würde, musste er dringend duschen und sich umziehen. Doch vorher war es an der Zeit, das Buffet anzurichten und Valeska und Daggi beim Transport der schweren Kunstwerke zu helfen. Sie hatten wirklich noch einiges vorzubereiten. Und Tom musste vor allem sich vorbereiten: auf das Wiedersehen mit Michael und seiner Natter.

Natter war mittlerweile das Code-Wort für Alex, der aufgetakelte, selbstsüchtige, oberflächliche und verwöhnte Lover von Michael. Viele menschliche Verbindungen konnte Tom nur schwer nachvollziehen. Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer. Tina und Ike. Angelina Jolie und Brad Pitt. Oder auch die Verehrung seiner lesbischen Automechaniker-Freundin Daggi für Cher. Aber keine Verbindung empfand Tom als so abwegig wie die von Michael und Alex.

Basti war der gleichen Ansicht. »Alex hat Michael nicht verdient. Michael ist ein erfolgreicher Arzt an der Uni-Klinik und darüber hinaus auch noch wahnsinnig attraktiv«, predigte er, um Toms erlahmten Kampfgeist erneut anzufachen.

Dabei schwang er eine Sektflasche, die er gerade aus einem Karton genommen hatte, wie eine Keule herum. Tom ging instinktiv in Deckung und nahm sich vor, beim Öffnen der Flaschen am Abend besonders vorsichtig zu sein.

Basti allerdings war im Kampfmodus und verfrachtete die Sektflaschen scheppernd in den Kühlschrank der Pantry-Küche.

Ela öffnete eine Plastikbox, ließ ein Rudel Falafel-Bällchen auf einen Teller kullern und lächelte ihren Sohn mütterlich an. »Du hast mir so von diesem Michael vorgeschwärmt. Nicht, dass du dich nachher ärgerst, wenn du es nicht bei ihm probiert hast. So wie damals, als du im Schwimmbad nicht vom Dreimeter-Brett springen wolltest und …«

»Schon klar, Mama«, unterbrach Tom die Mitteilsamkeit seiner Mutter schroff. Dass er wimmernd, mit zitternden Knien und unter dem Gelächter seiner Mitschüler wieder die Leiter vom Dreimeterbrett heruntergeklettert war, musste nun wirklich nicht vor Basti breitgetreten werden.

Sprünge ins Ungewisse waren nach wie vor nicht Toms Stärke.

»Aber was bringt mir das, wenn ich Alex …«

»Er heißt Natter!«, schärfte ihm Basti ein. Klare Sprachregelungen waren offenbar integraler Bestandteil seiner Strategie.

»Okay«, fügte sich Tom. »Aber was soll es mir bringen, der Natter schlagfertige Antworten um die Ohren zu hauen?«

Basti stach beschwörend mit den Armen in die Luft.

»Das ist nur Teil eins unseres Angriffsplans. Du musst den Spieß umdrehen und der Natter ihre putzige Maske herunterreißen, damit Michael erkennt, auf was für ein fieses Reptil er da reingefallen ist.«

Tom holte das gesamte Besteck aus einer Schublade in der Pantry-Küche, steckte es in Becher aus Rohmetall und stellte diese ans Buffet. Er richtete sich auf einen großen Ansturm ein. Valeska hatte bestimmt all ihren Freunden Bescheid gegeben. Und da sollte er auch noch gegen die Natter zu Felde ziehen? Unsicherheit kroch in ihm hoch.

»Nur weil ich seinen Freund schlechtmache, heißt das ja noch lange nicht, dass Michael sich mir deshalb gleich an den Hals wirft.«

Basti hatte sich eines der Falafel-Bällchen stibitzt und nuschelte mit vollem Mund: »Immerhin lag er dir bei eurem ersten Zusammentreffen bereits zu Füßen.«

»Aber nur weil ich ihm vors Fahrrad gelaufen bin und er gestürzt ist.«

»Aber danach ging er dir nicht mehr aus dem Kopf!«, erinnerte Basti ihn eindringlich.

Ela nickte teilnahmsvoll und goss einen Gurken-Minz-Dip in eine Glasschale. »Das stimmt allerdings!«

Basti legte seine kleinen Hände auf Toms Schultern. »Wir hatten einen Pakt geschlossen, vergiss das nicht! Du wolltest etwas mehr so werden wie dein Bruder.«

Ela blickte erschrocken auf. Die Hälfte des Gurke-Minz-Dips ging daneben. »Wie Colin? Warum das denn?«

»Colin investiert mehr Zeit und Energie in die Anbahnung von neuen Bekanntschaften. Statistisch gesehen vollzieht Colin mehr Kontaktaufnahmen zu anderen Männern als Tom oder sonst wer auf diesem Planten. Diese Kontaktaufnahmen dienen zwar zunächst der rein sexuellen Betätigung, könnten aber trotzdem potenziell in eine Partnerschaft münden«, erläuterte Basti und klang dabei wie eine Koryphäe auf dem Gebiet der Sexualwissenschaft. An Tom gewandt, setzte er seinen Vortrag fort. »Daher könnte es deine Chancen erhöhen, endlich den Mann fürs Leben zu finden, wenn du dir in Sachen Offenheit ein Beispiel an deinem Bruder nehmen würdest.«

Nachdem er geendet hatte, schob Basti sich wieder ein Falafel-Bällchen in den Mund und lächelte weise.

Ela entspannte sich etwas und löffelte die letzten Reste ihres Gurken-Minz-Dips in die Glasschale. »Du musst ja nicht gleich so …«, sie suchte nach den richtigen Worten, »… ausschweifend werden wie dein Bruder. Fürs Erste würde ein Mann ja genügen.«

»Vielleicht kann Colin dir ja noch ein paar Tipps geben?«, zwinkerte ihm Basti zu. »Wo steckt der eigentlich? Kommt er noch?«

Tom checkte sein Smartphone. Keine Nachricht. Dabei hatte Colin ihm vor seinem Abflug in L.A. fest zugesagt, bei den Vorbereitungen zu helfen.

»Bestimmt, wenn er gelandet ist und sich etwas ausgeruht hat«, war sich Tom sicher und eine Erinnerung stieg in ihm auf, wie sein Bruder damals im Schwimmbad mit ihm aufs Dreimeter-Brett gestiegen und zusammen mit ihm hinuntergesprungen war. Ein berührtes Lächeln huschte über sein Gesicht.

Auf Colins Hilfe beim Transport der Betonskulpturen konnte er hingegen nicht zählen. Wahrscheinlich würde er sich zu dieser Zeit gerade im Anflug über Frankfurt befinden. Tom machte die Vorstellung unruhig, die wuchtigen Betonmonster in Daggis altersschwachem Volvo aus Neuehrenfeld auf die Ehrenstraße zu seinem Laden karren zu müssen. Aber noch viel mehr Angst jagte ihm die spätere Begegnung mit einem Monster aus Fleisch und Blut ein: Alex, die Natter.

Kapitel 2

»Barbecue Chicken ist leider aus.«

Drei hungrige Augenpaare starrten Colin an. Drei Augenpaare, die weltweit die Herzen von vielen Mädchen und ihren Müttern, aber auch einigen Jungs höher schlagen ließen. Genauso wie die hübschen Gesichter, in die sie eingebettet waren. Drei Gesichter, die einem zurzeit von Magazin-Covern, Werbetafeln und Fernsehschirmen entgegenlächelten, egal wo man sich auf dem Globus befand. Nur jetzt gerade lächelten sie nicht.

Vince, Pete und Raúl hatten gerade mal die Schwelle zu ihrem zweiten Lebensjahrzehnt überschritten und schon fast alles erreicht, was man im Leben erreichen konnte. In den USA von talentierten Scouts der Musikindustrie gecastet, hatten sie als Skizzles die internationalen Charts und Dancefloors in Rekordgeschwindigkeit gestürmt. Ihre Mischung aus Korea-Pop und House-Beats gehörte ins Standard-Repertoire von DJs und Radiostationen und ihre Videos verzeichneten millionenfache Abrufe im Internet. Colin und seine Crew waren vor dem Abflug aus der Hauptverwaltung informiert worden, dass sie auf dem Rückflug von L.A. die drei VIPs zum Start ihrer Europa-Tournee nach Deutschland mitnehmen würden. Obwohl Promis an Bord für Colin nichts Neues waren, hatte er sich doch wie irre darauf gefreut, die drei knackigen Boys persönlich kennenzulernen. Doch dann hatten die Jungs fast den ganzen Flug lang geschlafen, und Colin hatte immer auf eine Gelegenheit gewartet, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Und jetzt konnte er ihren Menüwunsch nicht erfüllen.

»Aber ich kann euch unsere Pasta mit scharfen Shrimps wärmstens empfehlen. Schmeckt ohnehin viel besser …« Das war noch nicht mal gelogen. Trotzdem legte Colin seine Stirn in Falten, als würde es ihm das Herz brechen, den Jungs einen Wunsch abschlagen zu müssen.

»Aber nur, wenn du mir noch einen Drink zum Nachtisch bringst«, erklärte Raúl mit einem spanischen Akzent, der seinem lockeren Englisch einen temperamentvollen Klang gab.

»Ich nehm’ dann auch die Pasta«, beschloss Pete, dessen wasserblauen Augen Colin schwer verwirrten.

»Na, ihr lasst euch aber schnell rumkriegen«, sagte Vince gespielt streng. Er legte den Kopf in den Nacken, sodass seine kupferroten Locken zurückfielen, und schaute Colin herausfordernd an.

»Was hast du denn noch im Angebot, damit mir deine Pasta schmeckt?«

In seinem direkten Blick lag etwas Verwegenes, das Colins Antennen in Schwingungen versetzte. Dass Pete und Raúl zudem amüsiert die Augen rollten, bestärkte seinen Verdacht, Vince könnte mehr im Sinn haben als nur einen kleinen Snack. »Komm doch später bei mir in der Bordküche vorbei, und wir schauen mal, ob ich etwas habe, das dir schmeckt«, erwiderte Colin in einem Tonfall, als wollte er Vince ein paar Schokoriegel spendieren. Aber insgeheim war er neugierig, ob seine Fantasien ihm gerade nur einen Streich spielten oder ob der rothaarige Kerl tatsächlich in derselben Liga spielte und an mehr als nur einem Drink interessiert war.

Colins beste Freundin und Kollegin Jenny hatte die Szene amüsiert verfolgt und warf ihm nun einen herausfordernden Blick zu. Natürlich hatte sie seine wahren Absichten sofort herausgehört, da war Colin sich absolut sicher. Er dachte daran, wie sehr Jenny ausgeflippt war, als sie erfahren hatte, dass die Skizzles mit ihnen fliegen würden. Auch sie war dem Zauber der Band erlegen und hörte die Songs immer auf dem Laufband. Zumal sie die Anklänge von Korea-Pop an ihre Urlaube in der Heimat ihres Vaters erinnerten. Aber so wie Colin Jenny einschätzte, fuhr sie vor allem auf das Trio ab, weil die Jungs verdammt gut aussahen. Jenny war in Sachen Männer genauso wenig eine Kostverächterin wie Colin. Und offensichtlich wollte sie ihrem Kollegen nicht kampflos das Feld überlassen.

Mit einer geschickten Handbewegung strich sie den Stoff der Bluse an ihrem Dekolleté zurecht, ehe sie sich zu den Skizzles herunterbeugte und den Jungs tiefe Einblicke zwischen ihre drallen Brüste gewährte, während sie ihnen die Pasta mit rotleuchtenden Shrimps servierte.

Raúl starrte mit großen Augen auf den Traum eines jeden Hetero-Mannes, den Jenny ihm unerwartet darbot. »Ganz schön üppige Portionen«, keuchte er überrascht und strahlte die Flugbegleiterin an. Auch Pete starrte wie gebannt auf die samtig schimmernde Haut von Jennys Brüsten und vergaß, dass er eben noch Appetit auf Pasta verspürt hatte. Nur Vince war an der Vorführung der Flugbegleiterin auffallend desinteressiert und löffelte genüsslich die Nudeln in sich hinein. Dabei lächelte er Colin aus seinem mit Sommersprossen gesprenkelten Gesicht an und nuschelte mit vollem Mund: »Bis später …«

»Alles in Ordnung da vorne?«, ertönte eine strenge Frauenstimme aus einer der hinteren Reihen. Eine hagere Amerikanerin fortgeschrittenen Alters reckte den Hals und spähte zwischen den Sitzen hindurch. Jenny richtete sich ruckartig wieder auf und schob ihre Uniform zurecht.

»Alles ok, Boss!«, murrten die Skizzles wie aus einem Mund.

»Dann ist ja gut«, befand die Dame, die offensichtlich nicht nur die Managerin, sondern auch eine Art Gouvernante der Skizzles sein musste, richtete den Kragen ihres grauen Business-Kostüms und lehnte sich wieder zurück. Dabei behielt sie Colin und Jenny aufmerksam im Auge, als wären sie ein Rudel böser Wölfe, das ihre kleinen Welpen zerfleischen wollte.

***

Ein undefinierbarer Essensduft zog durch die Kabine, während die Passagiere das Barbecue Chicken und die Pasta mit Shrimps verspeisten. Colin merkte, dass die Müdigkeit ihn nach und nach wie eine zähe Masse umschloss. Sobald sie in Frankfurt gelandet waren, würde er mit Jenny noch einen Kaffee trinken und dann mit dem Zug nach Köln fahren. Er freute sich auf sein Bett, auch wenn heute wohl niemand neben ihm liegen würde.

»Du lässt auch wirklich bei allen männlichen Geschöpfen deinen Charme spielen, wenn sie nur gut aussehen«,

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