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Zeppelin!

Alexander Häusser

Zeppelin!

Mit einem Nachwort
von Alexander Häusser

PENDRAGON

Der Zeitzeuge

Ich musste es Karl versprechen: Die Geschichte von Robert Silcher wird in keiner Illustrierten erscheinen – keine neue Titelseite mit dem brennenden Hindenburg, keine Serie „Die Katastrophe von Lakehurst. Wie es wirklich war.“ Es mag albern klingen, aber ich gab ihm tatsächlich die Hand darauf.

Als wäre ich noch der kleine Junge, der seinem Vater versprach, die Geschichte aufzuschreiben; an seiner Stelle, irgendwann, in das stockfleckige Heft, das er sein Tagebuch genannt hat. Ich frage mich, wer mit diesem unentwegten Versprechen-Müssen und Versprechen-Wollen eigentlich anfängt – die Erwachsenen oder die Kinder.

Ein Versprechen ist jedenfalls eingelöst: Ich habe die Geschichte meines Großvaters geschrieben. Und es ist gleichgültig, ob es stimmt, was Karl mir bei unserem letzten Treffen über Robert sagte. Ich kann es nicht mehr nachprüfen.

Karl ist ein alter Mann. Er dachte, wir würden uns nicht wiedersehen. Nur deshalb bot er mir beim Abschied noch das Du an. Es war ihm immer schwerer gefallen, seinen Mittagsschlaf zu unterbrechen; und der Mittagsschlaf war immer länger geworden. Zuletzt hatte er morgens nach dem Aufstehen angefangen. Ich habe jede Tageszeit ausprobiert – Karl hatte immer gerade geschlafen, wenn ich kam. Er öffnete langsam die Tür, nur einen Spalt weit, um den Kopf herauszustrecken; den kleinen Kopf mit den stoppeligen Haaren, kurzrasiert auf zwei Millimeter, um sich das Waschen zu erleichtern. Verschlafen blinzelte er mich an. Bald werde er endgültig durchschlafen müssen, sagte er beim Abschied und lachte.

Meistens hatten wir uns am Wochenende getroffen. Wir saßen in der überheizten Stube, tranken Kaffee, aßen Brezeln, die er mit Butter bestrich und in seine Tasse tunkte, um sie überhaupt kauen zu können. Sein Leben ging durch meine Hände: Kitschpostkarten, Urkunden, Zeugnisse, Andenken aus seiner Zeit als Zeppeliner – Dinge, für die er inzwischen keine Namen mehr hatte; die er mir wortlos über den Tisch reichte, als gingen sie ihn nichts an. Einen Fetzen von der Hülle des Graf Zeppelin sah er genauso verwundert an wie ich. Er drehte den spröden, splittrigen Stoff in seiner Hand und schüttelte den Kopf. Das Material war für ihn so lange Zeit selbstverständlich gewesen, dass es ihm jetzt wie ein überzähliges Puzzleteil erscheinen musste. Für einen Moment wusste er wohl nicht, wohin damit.

„Baumwolle. Mit Zellon fünfmal überstrichen. Da war Aluminiumpulver drin, damit das Gas nicht so heiß wird durch die Sonne. Deshalb hat’s Schiff so silbrig geglänzt. Von dem Anstrich hab’ ich Ausschlag bekommen; lauter kleine rote Punkte, die haben gejuckt wie verrückt. Den andern hat’s nichts ausgemacht.“

Sich zu erinnern machte ihn mürrisch. Ich könnte alles fürs Museum haben, meinte er; er brauche nichts davon, und Familie habe er ja keine. Aber er nahm mir immer alle Teile wieder weg, nachdem ich sie angesehen hatte.

In der ersten Zeit war er nicht gesprächig. Über den Robert, meinen Großvater, wisse er wenig. Ein Kollege sei’s halt gewesen, ein Eigenbrötler.

„Seinen Vater hat der Robert immer den Ortspolizisten genannt, ganz abschätzig, und geheiratet hat er die Schwester vom Schreiner.“

Mehr war nicht zu erfahren. Ich hatte geglaubt, Karl würde gerne in Erinnerungen schwelgen. Dass ich ihn nur fragen müsste, und schon würde er lossprudeln; auf Knopfdruck quasi – wie an den Displays im Museum, wo sich die Erzählungen der Zeitzeugen abrufen ließen, chronologisch und nach Fachgebieten. Sein Schweigen konnte ich mir nicht erklären.

Er sei doch der Einzige, der mir bei Roberts Geschichte weiterhelfen könne, sagte ich und versuchte, ihn mit seiner Eitelkeit zu ködern. Ich schlug ihm vor, mich zu besuchen, das neue Zeppelin-Museum einmal anzusehen; es sei ja nicht weit, nur ein paar Schritte, und in der Ausstellung hinge schon ein Bild von ihm. Er sei doch ein wichtiger Zeitzeuge. Er winkte ab.

Nicht einmal am Seeufer gingen wir spazieren. Er wollte mir Friedrichshafen nicht zeigen – sein Friedrichshafen und die Stadt, in der mein Vater aufgewachsen war. Er lehnte es ab, die alten Schauplätze zu besuchen und sich daran erinnern zu müssen, wie sich das Jungsein angefühlt hatte. Dem Kerl von damals wollte er nicht begegnen, der mit 20 Rumpfbeugen und einem Sack voll Steinen auf der Schulter den Fräuleins im Strandbad imponiert hatte. Jetzt könnte er sich kaum noch aufrecht halten, sagte er, also warum überhaupt drüber reden.

Da sei mein Vater ganz anders gewesen, meinte ich, der habe mir dauernd von früher erzählt.

„So, so …“, sagte Karl.

Ich hatte mir gewünscht, für Karl im Laufe der Zeit zu einer Art Enkel oder Sohn zu werden. Er habe ja nie Kinder haben wollen, sagte er einmal, als wir uns schon ein wenig besser kannten. Aus Angst vorm Sterben, glaubte er. Wenn er nichts zurücklasse, dann könne ihm doch auch nichts fehlen, oder?

Karl hielt Distanz. Aber er lud mich jeden Sonntag ein, und ich hatte nicht den Eindruck, dass er es nur aus Höflichkeit tat.

Er muss mich erst mal kennenlernen, Vertrauen schöpfen, dachte ich. Da könnte ja schließlich jeder kommen, sagen, er arbeite fürs Museum und sich dazu noch für den Enkel vom Silcher ausgeben. Karl hatte gehört, die ganze Stadt sei voll von Zeitungsleuten, die Fragen stellten: über die Rückkehr des Luftschiffes – 60 Jahre nach der Katastrophe; über den Phönix aus der Asche; über Friedrichshafen und das Ende des Dornröschenschlafs; über die Vergangenheit und Zukunft der Luftschifffahrt. Bei Zeppelin wurde ein neues Schiff gebaut, das mit dem alten nichts mehr zu tun habe, und jeder fragte nach der Vergangenheit.

Im neuen Museum gaben sich Fernsehteams die Klinke in die Hand.

Sie begleiteten die Veteranen durch die Hallen, schlenderten mit ihnen an den Stellwänden vorbei, hinter den Glaskästen entlang – zwanglos vor laufenden Kameras. Damit sich die alten Herren im Gespräch an die große Zeit des Luftschiffs erinnern sollten; die Zeit, als sie selbst noch ganz alltäglich unwichtig gewesen waren.

„Erzählen Sie doch mal, wie war das denn damals so, in der großen Zeit der fliegenden Zigarren?

Im Akkord hätten sie gearbeitet; Streben und Profile gewalzt, gestanzt und genietet; ein monströses Skelett gebaut aus riesigen Ringen und Trägern; aus Aluminium, das nichts wiegen durfte und alles halten musste; ein blau lackiertes Wunder, das sie schwindelhoch in wackeligen Körben stehend mit Stoffbahnen bespannten, von früh morgens bis zum Nachmittag. Eine Arbeit sei’s halt gewesen, aber auch ein großer Traum.

Und jetzt blieb den alten Herren nur noch, die Attraktion des Museums zu bestaunen: den 33 Meter Nachbau des Hindenburg, 33 von 250. Sie warfen einen kurzen Blick in die Kabinen, gingen zögernd über das Aussichtsdeck mit den schräggestellten Fenstern, durch den Aufenthaltsraum, in den Schreibsalon. Sie hielten sich nirgends lange auf, blickten sich unsicher um, als wären sie nach 60 Jahren versehentlich im Teil des Schiffes gelandet, der den Reichen und Schönen vorbehalten war.

„Ich hab’ den Hünzel im Fernsehn gesehn. Der ist auch alt geworden. Er hat im Museum von Lakehurst erzählt. Wie wir hier vom Unglück erfahren haben und nicht mehr wussten, wie’s weitergehen soll. Aber das würd’ ich nicht machen, mich da hinstellen und von früher reden.“

Er wüsste auch nicht, wofür es Museen gäbe, sagte Karl, man könne doch eh nichts festhalten.

Der rote Himmel. Das Heck des Schiffes im Feuer versunken, während der Bug noch nach oben ragte – Gondel, Promenadendeck, Salon, Kabinen in der Schwebe hielt, für Sekunden, in denen sich Passagiere und Besatzung fragten, was geschehen war; bis sie über Stühle und Tische stürzten, übereinander fielen wie Spielfiguren in einer Schachtel, an den Wänden im Aufenthaltsraum die Weltkarte schwankte, die Aussichtsfenster sprangen, der Reihe nach, die Haut des Schiffes vom Gerippe herunterbrannte, Stück für Stück, und das riesige Skelett noch hell erleuchtet am Himmel stehenblieb. Für einen Augenblick – die bloße Konstruktion, wie sie erdacht und gebaut worden war. Sie zerbrach in der Mitte und fiel zur Erde.

Die Ursache blieb ungeklärt. Von Sabotage war die Rede, von einer Verkettung unglücklicher Umstände. Elektrostatische Entzündung, ein Leck in den Gaszellen – die eingesetzten Kommissionen konnten es nicht aufklären.

35 von 96 kamen nicht mehr heraus: Passagiere, die nicht rechtzeitig aus den Fenstern gesprungen waren; Besatzungsmitglieder, die im Innern des Schiffes gefangen blieben – Maschinisten, ein Kochgehilfe, Oberfunkinspekteur, Steward, Kapitän – und Robert, mein Großvater, der als sogenannter Zellenpfleger mitgefahren war. Er hatte die Gaszellen während der Fahrt auf schadhafte Stellen überprüft.

Ich hatte die Bilder des Absturzes jeden Tag vor Augen, wenn ich bei der Arbeit saß. Auf meinem Schreibtisch lagen die Zeitungsfotos aus Amerika, Sensational Pictures of Zeppelin Disaster, die sie damals wortlos in der Werft herumgereicht hatten und in Friedrichshafen von Hand zu Hand wandern ließen – in die Kneipen, auf dem Markt, beim Frisör. Hindenburg Explodes At Lakehurst, Mighty Monarch Of The Sky Becomes A Falling Star. Alle waren sich einig, es konnte nur ein Anschlag gewesen sein.

Ich saß im Magazin, im Keller des Museums, schrieb Zettelchen und Listen für Exponate. Schwarzgeräucherte Teile vom Gerippe, die sie oben in der Ausstellung nicht brauchen konnten, weil sie nach allem möglichen aussahen, nur nicht nach dem Hindenburg.

Ich katalogisierte Fundstücke und Arbeitsgeräte; Nietzangen in den unglaublichsten Variationen. „Die haben wir damals nach Politikern benannt; eine Mussolini, eine Von Papen, je nach Größe“; warum sie die Zangen so genannt hatten, konnte mir Karl aber nicht erklären. „Es war einfach so“, sagte er. Ich stapelte alles auf Metallregale bis unter die Decke, und an jedem Stück leuchtete mein kleiner weißer Zettel. Eine Nummer, ein Name und das Datum – wie im Leichenschauhaus.

„Wozu?“, fragte mich Karl.

„Damit es nicht vergessen wird“, antwortete ich. Es klang gut und wichtig.

Karl sortierte Bilder aus, legte einen Stapel zur Seite, den er mir mitgeben wollte – zur Dokumentation der Arbeitswelt: gestellte Fotografien aus der Zeppelinwerft. Das hatte mein Vater schon gesagt: Roberts Geschichte aufschreiben, damit sie nicht vergessen wird. Deshalb war ich schließlich hergekommen; deshalb hatte ich mich um die Stelle beworben. Nur ein Aushilfsjob; ein Jahr lang Ordnung schaffen, hieß es. Genau das wollte ich.

„Damit es nicht vergessen wird“ – Karl zuckte mit der Achsel. Mir hatte Vaters Antwort damals auch nicht gereicht.

„Wir haben die Bilder kaufen können. Wir sind alle wichtig fürs Gelingen der Idee, hat man uns gesagt, und da konnten wir’s dann selber sehn. Aber das werden Sie ja wissen, wenn Ihnen Ihr Vater so viel erzählt hat.“

Karl schob mir ein Bild über den Tisch. Ein Gruppenfoto von vier Männern vor dem geschlossenen Tor der Werfthalle; auf der Erde Spuren von Schnee. Sie haben die Kragen der dünnen Jacken hochgestellt und ihre Hände in den Taschen vergraben. Einer von ihnen steht etwas abseits, hält den Kopf seltsam schräg und trägt eine Brille. Robert. Ich erkannte ihn sofort. Es war das Bild, das mir früher mein Vater schon gezeigt hatte – nur, dass es jetzt Teil eines Gruppenfotos war. Anscheinend hatte Vater nur den Ausschnitt mit Robert besessen, was mich erstaunte.

Ich fragte Karl, wer die anderen wären, ob er selbst auch dabei sei. Er tippte auf den Mann in der Mitte; breitschultrig, der größte von allen. Es freute ihn, mich offensichtlich überrascht zu haben, aber sagen wollte er nichts.

Stattdessen bat er mich plötzlich, von meinem Vater zu erzählen; ich war schon aufgestanden und zur Tür gegangen. Was das für ein Mann gewesen sei, interessiere ihn schon, sagte er, und was er über Robert wusste – und überhaupt, ich müsse jetzt nicht gehen, er sei nicht müde. Karl wirkte nervös und aufgedreht. Vielleicht suchte er ja doch meine Nähe, und vielleicht hatte er ja auch das Recht, mehr von mir zu erfahren.

Ich blieb bei ihm, erzählte von den Abenden mit Vater und seinem Tagebuch. Karl hörte nur zu, machte zwischendurch zweimal Kaffee – so stark, dass ich ihn kaum trinken konnte, wobei er selber immer ruhiger wurde.

St. Petrus schlug 23:00 Uhr, als ich mich verabschiedete. Wir blieben an der Tür stehen; in den Nachbarhäusern war es dunkel, die Luft roch nach Wasser und Erde. Ein einziges Mal war ich mit meinem Vater am See gewesen, in einer Nacht mit demselben Geruch. Wir hatten in der Stille unsere Schritte gehört und gerätselt, woher die kleinen Flecken Licht auf dem schwarzen Wasser kommen. Karl bat mich, die Stundenschläge abzuwarten.

„Wenn es dunkel ist, klingen sie ganz anders“, sagte er; seit Jahren sei er nicht mehr so lange wach gewesen.

Er sollte sie noch oft hören. Ich glaube, manchmal wollte er einfach nicht allein gelassen werden. Wahrscheinlich aus Angst vor dem Durchschlafen. In den kommenden Wochen erzählte ich ihm meine Geschichte, in der Hoffnung, irgendwann seine zu hören.

Wir machten starken Kaffee und vergaßen die Zeit.

Vaters Tagebuch

Die Geschichte fing mit Vaters Tagebuch an. Sie begann mit den Abenden, an denen er noch am Couchtisch über seinem Heft brütete; zwischen Schnaps und Aschenbecher, nach Vico Torianis goldenem Schuss oder Jahre später nach Rudi Carrells laufendem Band. „Sobald ich einen Stift in der Hand hab, bleibt mir das Wort im Kopf stecken“, jammerte er. Ich kapierte nicht, was er meinte; aber ich verstand, warum er trank.

Vater gehörte nicht hierher; er passte nicht in diese Zeit, nicht zu diesem Ort. Er saß wie ein Besucher auf dem Sofa, immer angespannt, als müsse er gleich gehen, aber teilnahmslos, als gäbe es sowieso nichts mehr zu sagen. Von Mutters allabendlichem Ritual nahm er überhaupt keine Notiz. Sie wischte regelmäßig vor dem Schlafengehen die Blätter des Gummibaums mit einem feuchten Tuch ab. Ein groteskes Bild, das ich in meiner Erinnerung wie einen doppelt belichteten Film vor Augen habe; ihre Hände greifen durch Vaters Körper hindurch, biegen die Blätter in sein Gesicht; er sitzt über den Tisch gebeugt und stiert vor sich hin. Seine Anwesenheit konnte nur ein technischer Fehler sein – ein Irrtum beim Entwickeln.

Alles im Leben meines Vaters waren Irrtümer und Fehler gewesen: ein Irrtum, Friedrichshafen gegen dieses schwäbische Kaff eingetauscht zu haben, wo es keinen See und keinen Himmel gab und die Fabrikanten zu Kindstaufen eingeladen wurden; ein Irrtum, sich nicht im Gasthof Hirschen zu besaufen, wo er vielleicht so was wie Freunde gefunden hätte; ein Fehler – der größte überhaupt –, der Sohn Robert Silchers zu sein; einem, der genau aus diesem Kaff abgehauen war.

Statt Roberts Geschichte aufzuschreiben, hat Vater sie mir erzählt. Immer, wenn er betrunken war, und er war oft betrunken, machte er mich zu seinem Komplizen. Er rutschte auf dem Sofa eng neben mich, hielt mein Handgelenk fest und holte seinen speckigen Ledergeldbeutel aus der Gesäßtasche. Aus seinem Mund stank es nach Mutters Fensterputzmittel, und während er langsam wegkippte, auf mich drauf sackte, meinen Kopf gegen die Sofalehne presste, bis sich das Polster wie ein Waffeleisen in meine Wange drückte, kramte er mit seinen dicken schmutzigen Fingern eine zerknitterte Fotografie heraus. Die Fotografie Roberts; meines Großvaters, der Zeppeline gebaut hatte. Nicht die mickrigen aufgepumpten Dinger, die sonntagnachmittags bei schönem Wetter Werbung für Schwaben Bräu flogen – das waren ja keine, die durfte ich gar nicht so nennen, weil sich Opa sonst im Grab herumdrehte – sondern ...

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