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Yoga

Nils Horn

Yoga

Licht und Liebe für alle


Licht und Liebe für alle. Möge dein Yogaweg gelingen.


BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Inhalt

Yoga der Energie

Die tägliche Selbsterforschung

Positives Denken

Heilung bei Depressionen

Vom Burnout in die Kraft

Was ist Erleuchtung

Fünf Glaubenstatsachen

Das Karma-Gesetz

Mitgefühl

Der kleine Guru

Die Frauen

Yoga und Sex

Die spirituelle Beziehung

Ein Wunder

Frau sucht Meister

Die Yogafrau

Hallo Meisterchen

Hast du Träume

Das Göttliche liebt dich

Der Tempel

Der kleinste Yogi

Die Göttin

Konzert "The Love Keys"

Der Einsiedlerkrebs

Völlig durchgeknallt

Im Baumarkt

Die Missionierungsmacke

Märchenfest

Der Witz

Heiligkeit

Spirituelle Therapie

Shiva-Meditation

Weisheit von Sri Ramakrishna

Wunder von Sai Baba

Kreativer Hatha-Yoga von Anandamayi Ma

Umarmungen von Amma

Darshan von Mutter Meera

Gedanken eines Yogis zum Muttertag

Licht und Liebe für alle

Yoga-Ausbildungen und Retreats

Yoga der Energie

Die Übungen des "Energie-Yoga" aktivieren die Chakren und deine Energie (Qi, Prana). Sie geben dir Frieden und Kraft.

1. Hebe das ausgestreckte rechte Bein und halte es in der Luft. Ziehe den rechten Fuß zum Körper, konzentriere dich auf die Position und entspanne so den Bauch. Hebe dann das linke Bein an und mache dasselbe.

2. Hebe beide Beine (so vertikal wie möglich) und den Kopf an. Strecke die Arme zum Himmel (anders als auf dem Foto). Halte die Position und atme entspannt in den Bauch.

3. Gehe in die Kerze, hebe das Gesäß an und strecke die Beine in den Himmel. Die Hände unterstützen den Rücken. Entspanne dich in der Kerze. Denke das Mantra, "Kerze, Kerze, Kerze." Bewege leicht die Füße. Spüre, wie die Energie vom Himmel in den Körper fließt.

4. Lege dich hin und drehe die Wirbelsäule ein paar Mal. Drehe das Becken nach rechts und den Kopf nach links. Und umgekehrt. Drehe die Wirbelsäule so weit wie möglich. Konzentriere dich auf die Wirbelsäule, um die Kundalini Energie zu aktivieren. Denke das Mantra "Wirbelsäule."


5. Lege dich auf den Bauch und hebe das rechte Bein und den linken Arm an. Hebe dann das linke Bein und rechten Arm an. Tue dies mehrmals dynamisch hin und her. Zähle 1 bis 20 in deinem Körper.

6. Mache die Kobra: Ziehe den Kopf zurück und bringe die Füße so weit wie möglich an den Kopf. Visualisiere einen Lichtstrahl von den Füßen zum Kopf und denke das Mantra "Licht, Licht, Licht." Du kannst deine Füße leicht bewegen.


7. Setze dich im Schneidersitz oder im Fersensitz hin. Der Rücken ist gerade und der Bauch entspannt.
A) Bewege eine Hand zum Segen und denke: "Ich sende Licht zu allen meinen Freunden. Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."
B) Lege deine Hände vor dem Herzchakra zusammen, verbinde dich mit deinem spirituellen Meister und denke: "Om alle erleuchteten Meister. Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."
C) Leg deine Hände in der Meditationshaltung in deinen Schoß und denke: "Om, Om, Om" im Bauch. Komme zur Ruhe. Entspanne dich.

8. Lege dich hin und hülle dich vollständig mit Licht ein. Visualisiere Licht um dich herum und denke das Mantra "Licht, Licht, Licht." Bewege die Füße und Zehen. Dann entspanne dich vollständig. Genieße die gute Energie, in der du jetzt bist.

Die tägliche Selbsterforschung

Swami Shivananda lehrt als wichtigste Technik auf dem spirituellen Weg die tägliche Selbsterforschung. Man muss sich genau beobachten, damit man nicht auf Abwege gerät. Das Ego drängt gerne in falsche Richtungen wie Sucht, Wut oder Angst. Damit Gesundheit, innerer Frieden, Glück und umfassende Liebe in einem Menschen wachsen, muss man in einer materialistisch orientierten Welt sehr klug leben. Man darf seine Energie nicht in äußeren Dingen verbrauchen. Man darf sich nicht in der Sucht nach äußerem Glück, anderen Menschen und schönen Dingen verlieren. Man muss gut auf sich achten. Man muss erkennen, wenn etwas falsch läuft.

Zum Glück kann ich Energien spüren. Ich spürte deshalb genau hin und erforschte, wo meine Energie abgeblieben war. Gestern hatte ich einen schönen Film gesehen und einige andere schöne Dinge getan. Dort hing ein Teil meiner Energie noch fest. Ich hatte mich mit leidvollen Dingen beschäftigt. Auch dort hing meine Energie, in Ängsten und falschen Wünschen. Also holte ich meine Energie zurück. Ich liess diese Dinge los. Ich löste meine Ängste und Süchte auf. Ich konzentrierte mich auf das spirituelle Ziel, auf mein spirituelles Vorbild und auf meinen spirituellen Weg. Ich kam in mir zur Ruhe und alle Anhaftungen lösten sich von alleine auf. Plötzlich war ich wieder im Frieden, in der Ruhe, in meiner Energie und im Glück. Meine Glückswolke war wieder da.

Ich konnte wieder aus dem eigenen inneren Glück heraus leben. Ich konnte jetzt wieder als spiritueller Helfer arbeiten. Wenn man als spiritueller Helfer nicht in sich selbst ruht und aus sich selbst heraus glücklich ist, dann wird der Weg des spirituellen Helfens schnell ein Suchtweg. Man will von seinen Mitmenschen Anerkennung, Liebe und Energie haben. Dann stärkt man auf diesem Weg sein Ego und verliert sein spirituelles Ziel. Davor schützt einen nur die tägliche ehrliche Selbsterforschung. Dann kann man die Massnahmen ergreifen, die einen wieder zum inneren Frieden und Glück führen. Man kann die jeweils richtigen spirituellen Übungen erkennen. Und man weiß wie viel Ruhe und Abgeschiedenheit von weltlichen Energien man braucht.

Positives Denken