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Workout

Klemens Olschewski

Workout

für alle, die reichhaltiges Essen, alkoholische Getränke und Zigaretten genießen

Klemens Olschewski

Workout

für alle, die reichhaltiges Essen, alkoholische Getränke und Zigaretten genießen

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Inhalt

Vorwort

Ein paar Informationen zu Alter, Gewicht, Größe etc.

Wichtiger Hinweis vorneweg

Ich will alles: Feste feiern und trainieren

Mit einem nahrhaften Frühstück fängt der Tag gut an

Das Mittagessen im Restaurant macht meistens müde und selten satt

Nach dem Abendessen noch ein Bier – oder zwei

Wozu trainiere ich überhaupt?

Was benötige ich für mein Training?

Nicht laufend Rekorde aufstellen, sondern laufend die Natur genießen

Sich regen bringt Segen – immer in Bewegung bleiben

Braucht ein Mensch einen festen Trainingsplan, an den er sich sowieso nicht halten kann oder will?

Was will ich mit meinem Training erreichen?

Für mich das beste Krafttraining: der Klimmzug

Und das zweitbeste Krafttraining: der Liegestütz

Nicht mehr als einen Wettkampf pro Jahr

Von Zerrungen, Verstauchungen und Gelenkschmerzen

Aller Anfang muss nicht schwer sein

Nachtrag

Vorwort

Es ist stets das Gleiche: In jungen Jahren ist man aktiv im Sportverein und fährt oft mit dem Fahrrad zur Schule, zu Freunden, zum Training. Dann folgen bei den meisten: Ausbildung, feste Freundin – die man eventuell einige Jahre später ehelicht –, Kinder, Karriere und Stress. Das Gehalt ist gut, aber die Blutwerte sind schlecht: zu fettes, kalorienreiches Essen, zu viel Alkohol und zu wenig Bewegung. Die Lösung: kein Fett, kein Alkohol, keine Zigaretten und viel Bewegung unter professioneller Anleitung im Fitnessstudio.

Die obige Lösung hilft aber nicht jedem – auch mir nicht. Ich liebe nämlich gegrillten Schweinehals und knusprige Schweinshaxen, Sahnejoghurt, Buttercremetorten, fetthaltige Milch, gezuckerte Cola, Bier, Wein und gelegentlich auch Zigaretten. Warum? Weil ich den unverwechselbaren Geschmack mag und keine Lust auf Light-Produkte mit einem halben Prozent Fettgehalt habe. Daneben ziehe ich Klimmzüge, drücke Liegestütze, gehe mit meinem Hund Rocky spazieren und jogge über die Alb. Warum? Weil es mir hilft, fit zu bleiben und zu entspannen ohne auf alles verzichten zu müssen was ich liebend gerne esse und trinke. Oder sollte ich besser sagen: liebend gerne genieße?

Dieses Buch ist keine Trainingsanleitung im herkömmlichen Sinne. Ich verliere mich darin nicht in detailierten Anleitungen für unzählige Übungen, die jeden nur erdenklichen Muskel einbeziehen. In meinem Buch geht es nicht um Verbote, sondern um Motivation. Es soll dazu verleiten, neben dem Genuss das Krafttraining und vor allem die tägliche Bewegung nicht ganz zu vergessen.

Es gibt auf dem Büchermarkt ganz bestimmt jede Menge Trainingsbücher und Workout-Ratgeber, mit denen nahezu jedermann spätestens in einem Jahr seine durchtrainierte Traumfigur erreicht – bei entsprechend schweißtreibendem Training sechs mal pro Woche und einer grundlegenden Ernährungsumstellung: weg von der Sahnetorte, der Schweinshaxe, der Schokolade, dem Cola, Bier und Wein und hin zu Salaten, Körnern, Proteinen und viel Mineralwasser. Und Rauchen geht schon gar nicht. Die Frage ist nur, wie lange hält man eine solche radikale Lebensumstellung durch? Der größte Teil derer, die ein Jahr asketisch gelebt und ihren Körper vollkommen durch gestylt haben, fällt spätestens im zweiten Jahr in sein altes Muster zurück: mit Alkohol, Fett und Zigaretten – aber ohne das aufwendige Training. Die wenigsten werden sich auch die nächsten Jahre dem hartem Training bei Mineralwasser, Salat und Proteinen hingeben.

Ich will mit diesem Buch aufzeigen, dass es auch einen Weg dazwischen gibt: mit kalorienreichem Essen, alkoholischen Getränken, Zigaretten und Training. Ein Training, das nicht nur ein Jahr, sondern ein ganzes Leben lang Teil des Tagesablaufs sein kann, da es einen zwar fordert, aber nicht überfordert. Es soll ein Training sein, bei dem man selbst das tägliche Pensum festlegt und die Trainingstage. Aber auch hier wird es welche geben, die nach einiger Zeit keine Lust mehr haben auf Klimmzüge, Liegestütze und das Joggen. Sie werden ihre knappe Freizeit als Vorwand dafür nehmen, dass sie nicht mehr trainieren. Andere werden das Training allerdings in ihren Tagesablauf integrieren und variantenreich fortführen.

Ein paar Informationen zu Alter, Gewicht, Größe etc.

Seit März 2018 bin ich 55 Jahre alt, immer noch annähernd 1,72 m groß und 85 Kilogramm schwer. Mein Brustumfang beträgt 111 cm, die Taille misst 89 cm und an der Hüfte komme ich auf 101 cm.

Für meine Größe bin ich eigentlich – wenn man den Body-Maß-Index zugrunde legt – zu schwer. Das merke ich nicht, wenn ich 300 Liegestütze drücke oder 100 Klimmzüge ziehe, aber schon, wenn ich einen Halbmarathon laufe. Eine Strecke von 10 Kilometer habe ich vor einigen Jahren im Wettkampf in 47 Minuten geschafft. Meine Bestzeit beim Halbmarathon liegt allerdings bei 1 Stunde und 55 Minuten. Spätestens nach 10 Kilometern machen sich bei mir die annähernd 10 Kilogramm „Übergewicht“ bemerkbar: Ich werde merklich langsamer. Früher war mir vor allem wichtig, dass ich im Wettkampf einen Halbmarathon unter zwei Stunden laufe. Und immer, wenn ich das geschafft hatte, genehmigte ich mir hinterher ein Bier und eine Zigarette. Gegen den Hunger nach dem Lauf halfen mir zwei saftige Schweinehalssteaks vom Grill. Heute laufe ich wettkampfmäßig keinen Halbmarathon mehr, sondern ausschließlich ein Mal im Jahr die 10 Kilometer lange Strecke beim Ermstal-Marathon zwischen Bad Urach und Metzingen.

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Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder und wohne in Bad Ditzenbach auf der Schwäbischen Alb. An manchen Tagen muss ich mein morgendliches Training unterbrechen, um meiner Tochter für die Schule ein Pausenbrot zu schmieren oder meinem Sohn für einen Geschäftstermin ein Hemd zu bügeln. Dann kann es sein, dass ich eine Zigarette rauche, bevor ich mit dem Training fortfahre. Oder ich esse bei der Zeitungslektüre zwei Stück Kuchen und hänge mich danach an die Klimmzugstange. Wenn ich an solchen Tagen weniger trainiere, ist mir das egal. Ich sehe das Training nicht so verbissen, führe weder einen Trainings- noch einen Kalorienplan. Selbst auf eine Fitnessuhr am Handgelenk, die alles aufzeichnet und auswertet, verzichte ich, schließlich soll das Training Spaß machen und nicht in Zwang ausarten.

Wichtiger Hinweis vorneweg

Alles was ich diesem Buch aufgeschrieben habe, sind die Erfahrungen, die ich im Laufe der vergangenen 30 Jahre bei meinem Training gesammelt habe. Ob sie richtig oder falsch sind, wirklich gesund halten oder nicht womöglich krank machen und überhaupt zur Nachahmung zu empfehlen sind, kann ich nicht sagen, da es keine wissenschaftliche Begleitstudie gibt, die sich dieses Themas annimmt. Ich weiß nur, dass mir mein Training gut tut. Jedoch ist es nicht nur für Menschen im fortgeschrittenen Alter, sondern für alle ratsam, sich einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen, bevor man anfängt, regelmäßig zu trainieren. Insbesondere im Hinblick auf einen Herzfehler oder sonstige Vorerkrankungen, die bei einem intensiven Training möglicherweise zu einem Herzinfarkt oder anderen Schädigungen führen können. Und auch später sollte man sich regelmäßig von einem Arzt untersuchen lassen. Treten während des Trainings Schmerzen oder andere Probleme auf, dann sollte man sich ebenfalls an einen Arzt wenden.

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