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Wie war‘s in der schule?

Inhalt

Vorwort

Kinder achtsam und gelassen unterstützen

1. Das Lernen nicht übertreiben – „Kindheit zulassen“ Bedürfnisse vom eigenen Kind zum eigenen Schulkind unterscheiden

2. Wie gehen Eltern mit dem Ärger und Stress der eigenen Kinder um

3. Emotionale und mentale Unterstützung auch in schwierigen Zeiten

Aus dem Mitleid zur aktiven Unterstützerin meines Schulkindes werden

1. Sich selbst wahr nehmen

2. Bei sich hinschauen warum man so mitleidet

3. Hilfe von außen- Mutter + Kind

4. Sein Schattenkind wahr nehmen

5. Glaubenssätze im Unterbewusstsein aufspüren u. pos. Umwandeln

6. Stellenwert der Schule hinterfragen

7. Wie habt ihr die Geburt erlebt?

Mobbing – wie kann ich meinem Kind helfen?

Mobbing – was ist das?

1. Stärken

2. Die Schule informieren

3. Hilfe von außen

4. Dem Kind zutrauen, Konflikte selbst zu lösen – dabei unterstützen

5. Kinder die Konsequenzen selbst tragen lassen

Schlechte Noten = Lernstress – wie mein Kind aus dieser Abwärtsspirale herauskommen kann

Vertrauen – hast du das?

Lob kann nie genug sein!!!

Danksagung

Vorwort

Dies ist ein Ratgeber einer Kinesiologin, CranioSacral-Therapeutin und Mutter

Dieses Buch ist mir eine absolute Herzensangelegenheit. Aus eigener persönlicher Erfahrung und aus Erfahrung meiner kinesiologischen Praxis weiß ich, dass sehr viele Familien unter unserem Schulsystem extrem leiden.

Für all jene, die sich nach mehr Gelassenheit und Leichtigkeit im Alltag sehnen, ist dieses Buch gedacht. Mit verschiedensten Hinweisen, Tipps und Fallbeispielen möchte ich aufrütteln und informieren, wie du dein Kind unterstützen kannst, um diese lange Zeit gut zu durchlaufen.

Ich wurde als Überraschung, als fünftes Kind in eine Lehrerfamilie geboren. Überraschung deshalb, weil ich 15 Minuten nach meinem Bruder auf die Welt kam und niemand wusste, dass wir zu zweit waren. Meinen Eltern war es sehr wichtig, dass aus ihren 5 Kindern etwas „ordentliches“ einmal wird und taten dafür alles. Ich bemühte mich meine Eltern nicht zu enttäuschen und machte mir daher in der Schule einen enormen Druck. Wie jeder weiß, erzeugt Druck Gegendruck und somit war meine Schulzeit dementsprechend belastend. Nach der Hauptschule suchte ich mir ganz bewusst eine Schule, bzw. Fachrichtung aus in der kein Englisch unterrichtet wurde. Ich litt unter enormer Prüfungsangst. Als ich dann endlich meine Abschlussprüfung hinter mir hatte, grölte ich aus vollem Herzen und vollem Hals das Lied „Nie mehr Schule, keine Schule mehr …“ In dem vollen Glauben, dass dies auch so sein wird. Tja und wie kann es auch anders sein, holte mich diese wieder ein, als mein Großer ins Gymnasium kam. Dieser hatte das Pech in eine sehr schwierige Klasse zu kommen, wo gegenseitiges Mobbing an der Tagesordnung war. Zuerst war er monatelang Opfer, bis er dann selbst zum Täter wurde. Dementsprechend waren seine Leistungen. Die ganze Familie litt enorm unter diesen Bedingungen. Dazu kam noch, dass meine eigenen Schulerinnerungen, welche schön vergraben im Unterbewusstsein schlummerten, hochpoppten und mich so richtig triggerten. Ich fühlte mich teilweise hilflos und absolut ohnmächtig, reagierte in manchen Situationen genauso, wie ich nicht sollte, was mir im Nachhinein furchtbar leidtat. Es gab Momente, in denen ich am liebsten davongelaufen wäre.

Zu dieser Zeit lernte ich die Kinesiologie kennen und lieben. Ich begann dadurch sehr viel an mir selbst zu arbeiten und merkte, wie sich die Familiensituation langsam entspannte. Auch meine Kinder durften erfahren, was durch die Kinesiologie alles möglich ist. Sie war sozusagen unser Rettungsanker. Mein Großer hat jedoch schlussendlich die Schule abgebrochen, eine Lehre begonnen und geht seinen eigenen Weg. Ich bin sehr stolz auf ihn, wie er sein Leben nun meistert. Bei meinem zweiten Sohn bin ich nun total entspannt und voll im Vertrauen, dass auch er seinen Weg gehen wird.

Mit diesem Buch möchte ich allen Familien, die unter unserem derzeitigen Schulsystem leiden, Mut machen und Möglichkeiten aufzeigen, wie sie sich ihre Situation erleichtern können. Es ist mir ein wahres Herzensziel, dass Kinder wieder mit Begeisterung und Neugier in die Schule gehen und Eltern stressfreier leben können.

Alle Fallbeispiele sind wahre Geschichten, es wurden jedoch die Namen verändert.

Wenn du dich durch mein Buch angesprochen fühlst, und noch mehr erfahren, oder du meine Hilfe in Anspruch nehmen möchtest, dann freue ich mich, wenn du dich bei mir meldest. Schreib mir dein E-Mail auf: cornelia.zit@gmail.com

Unter www.kinesiologie-zit.at erfährst du mehr über mich und meine Arbeit.

Herzlichst

Cornelia Zit

Vorwort Lisa Reinheimer

Schule ist für mich wie ein Spiel. Ein Spiel, bei dem jeder versucht zu gewinnen. Aber auch ein Spiel, bei dem nicht alle Mitspielenden die Spielregeln kennen. Also kein gerechtes Spiel.Vor vier Jahren war ich die Lehrerin einer sogenannten „Versagerklasse“ - junge Menschen, die bereits einen Schulabschluss hatten, jedoch einen, der so schlecht war, dass niemand etwas mit ihnen anzufangen wusste - am wenigsten sie selbst. Bei mir bekommen sie dann eine zweite Chance auf einen guten Schulabschluss - wahrscheinlich die letzte Chance ihres Lebens. Eines Tages schreiben wir eine Englisch-Klassenarbeit. Es war die erste Arbeit in dieser Klasse. Ich teile die Klausurbögen aus, wünsche der Klasse viel Glück, viel Erfolg und ein fantastisches Gelingen und staune nicht schlecht, als keiner der Schüler/innen mit dem Schreiben beginnt. Keiner. Mich macht das unfassbar traurig, zugleich jedoch wahnsinnig wütend, wenn ich an die Zukunft der jungen Erwachsener denke. Ich drehe mich zur Tafel und schreibe folgenden Satz an die Tafel:

„Es ist nur eine Klausur. Dein Ergebnis - egal, ob gut oder schlecht - ändert nichts daran, dass du eine großartige Persönlichkeit bist. Gib dein Bestes. Du schaffst das. Ich glaube an dich!“ Nach und nach beginnt die Klasse zu schreiben und nach weniger als fünf Minuten schreiben alle. Alle. Dieser Moment hat mir gezeigt, dass jedes Kind nur einen Erwachsenen braucht, der an es glaubt, um eine Erfolgsgeschichte zu werden. Jedes Kind braucht nur einen Erwachsenen, der an es glaubt, wenn es das vielleicht selbst schon nicht mehr tut.

Viel zu viele Schülerinnen und Schüler scheitern am Schulsystem. 2018 haben 11,8% aller Schulabgänger/ innen in Berlin die Schule ohne Abschluss verlassen. Das ist jede/r Neunte! Und da sind die jungen Menschen aus meiner „Versagerklasse“ nicht einmal mitberücksichtigt.

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Viel Spaß!



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