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Wie fit sind Ihre Faszien?

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DIE AUTOREN

Dr. med. Siegbert Tempelhof ist Facharzt für Orthopädie mit Ausbildung zum Osteopathen in den USA. Er ist heute medizinischer Leiter des Centrums für Komplementärmedizin, München. Daneben ist er im Vorstand der deutsch-amerikanischen Akademie für Osteopathie (DAAO) sowie im wissenschaftlichen Beirat der MWE (»Gesellschaft der Ärzte für Manuelle Wirbelsäulen- und Extremitätentherapie«) tätig. www.cfk-muenchen.de

Daniel Weiss ist staatlich anerkannter Physiotherapeut, staatlich geprüfter Heilpraktiker sowie Osteopath mit Zusatzausbildungen in Manueller Therapie, Schmerzakupunktur, Cranio-Sacral-Therapie und Faszienbehandlung. Er betreibt zwei eigene Praxen in München und Gilching. www.sportosteopathie-muenchen.de

Anna Cavelius arbeitete nach ihrem Studium in München, Siena und Salamanca für einen US-amerikanischen Zeitschriftenverlag. Seit 1995 ist sie selbstständige Autorin und Lektorin für medizinische und psychologische Themen und veröffentlichte bereits viele erfolgreiche Ratgeber.

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EIN WORT ZUVOR

Sie durchziehen den ganzen Körper, bei jeder Bewegung spielen sie mit. Lange galten Faszien – das Geflecht des Bindegewebes – als schlichte Verpackungsorgane. Doch die wissenschaftlichen Entdeckungen der letzten Jahre zeigen ein völlig neues Spektrum der unscheinbar wirkenden weißen Fasern. Faszien gelten heute als Entstehungsorte von bisher unerklärbaren Beschwerden, Immunproblemen und verbreiteten Erkrankungen wie Schmerzsyndromen. Gleichzeitig können sie die Quelle von Heilung sein. Denn Faszien lassen sich ganz einfach trainieren und das hilft ganz entscheidend dabei, den Körper gesund und leistungsfähig zu erhalten.

In dieser eBook-Auskopplung stellen Sie mithilfe eines Tests stellen Sie zunächst fest, wo sich bei Ihnen Beschwerden manifestieren und auf welche Bereiche Sie beim Training besonders achten sollten. Erfahren Sie am eigenen Leib, welch wichtige Rolle die Faszien für Beweglichkeit, Kraft und Gesundheit spielen.

Alles Gute und viel Spaß wünschen Ihnen

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HALTGEBER UND NETZWERK

Rückenschmerzen, vor allem im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule, machen einem Drittel der Deutschen zu schaffen. Die Ursachen und damit den Weg zur richtigen Behandlung zu finden erweist sich immer wieder als sehr schwierig. Viele Ärzte, Therapeuten und auch Wissenschaftler scheitern immer noch daran. Die meisten Schmerzfälle bleiben aus diesen Gründen bisher ungeklärt und konnten nicht eindeutig den »üblichen Verdächtigen« zugeordnet werden, wie etwa Bandscheibenproblemen, Wirbelblockaden, eingeklemmten Nerven, einer verkrampften, zu schwachen oder einseitig belasteten Muskulatur oder einem psychosomatischen Hintergrund, etwa chronischem Stress. Ins Blickfeld der Ursachenforschung ist nun ein neuer Faktor gerückt. Lange betrachtete man das weiße Geflecht der Faszien (lateinisch fascia = Band, Bündel) als unbelebtes körperliches Füllmaterial, doch inzwischen findet hier in Wissenschaft und Therapie ein Umdenken statt.

Zu den Faszien zählen alle kollagenen faserigen Bindegewebe des Körpers (Kollagen ist ein strukturgebendes Protein). Unter anderem sind dies die Hüllen für unsere Knochen, Muskeln und inneren Organe. Diese Gewebeschichten verleihen dem Körper seine innere Struktur und seine äußere Form. Sie umhüllen, stützen und verbinden alle seine Teile, auch so feine Strukturen wie die Nerven, die Blutgefäße, das Gehirn, die Augen, jede Körperzelle und jeden Bestandteil der Körperzellen. Ohne Faszien hätten wir weder Form noch Inhalt. Schon beim Embryo bilden die Faszien das Gewebe des werdenden Lebens, das den neuen Menschen bis ins hohe Alter begleiten wird.

Lebendiges Gewebe

Die Faszien sind ein eigenständiges Organ mit zahlreichen Nervenenden, Schmerz- und Bewegungssensoren, es reicht bis in die winzigsten körperlichen Einheiten. Diese Eigenschaft eines multifunktionalen, kontinuierlichen Systems teilt das Fasziennetz mit dem Nervensystem und dem Blutkreislauf. Weder Knochen noch Muskeln weisen dieses umfassende Zusammenspiel auf.

Oft werden Faszien mit Muskelgewebe verwechselt. Doch in Wirklichkeit sind die Muskeln und die einzelnen Muskelfasern eingehüllt in Faszien, ähnlich wie das Fruchtfleisch einer Zitrusfrucht von den weißen Innenhäutchen umhüllt ist. Wenn Sie Fleisch essen, kennen Sie die Faszien als dünne weiße Häutchen, die das Kotelett oder den Braten durchziehen.

Die Faszien sind sehr strapazierfähig. Da sie die Schutzschicht für unsere Muskeln und Organe bilden, müssen sie viel aushalten können. Während Muskeln schnell durch Anspannung oder Entspannung auf bestimmte Außenreize reagieren, tun die Faszien dies viel reduzierter. Weiter außen im Körper liegende Faszien sind zudem anpassungsfähiger, sprich elastischer als jene, die unsere Organe umhüllen.

INFO

HOCHSENSIBEL

Faszien haben nicht nur physiologische Aufgaben: Sie bilden auch eine Brücke zwischen unseren Gefühlen und unserer Körperlichkeit. Feinfühlig registrieren sie unsere Bewegungsabläufe und unsere Körperhaltung, sei es beim stundenlangen, gestressten Arbeiten am Computer mit angespannt hochgezogenen Schultern, beim Sporttreiben mit Ehrgeiz und Anstrengung oder beim lebensfrohen, geschmeidigen Tanzen.

Wandel des Faszienbegriffs

Die Tatsache, dass bindegewebige Strukturen und damit die Faszien so unterschiedlich eingeschätzt werden, findet ihr Pendant in der noch uneinheitlichen Benennung dieser Strukturen.

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