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Wie das Leben so schreibtund sieht

Inhaltsverzeichnis

Zug um Zug

Made in China

Typen

Ausgelagert

Walross

Socken

Malta

Überall Punkte

Bis zu

Kein Fahrplan unter dieser Nummer

Ausflug

Heuschrecken

Frust!!

Globalisierung

Alles Banane oder was?

Wenn einer eine Reise tut

Vorwort

Seit rund 4 Jahren schreibe ich in der Siedlungszeitung „Spatz“ in Rheinfelden/Schweiz meine Kolumne. „Wie das Leben so schreibt“ schildert Erlebnisse und Beobachtungen aus dem Alltag auf witzige Art. Die Geschichten erfreuen sich grosser Beliebtheit. Dies liess den Wunsch in mir aufkommen, auch einer breiteren Öffentlichkeit ein Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern.

Das zweite Standbein meines Wirkens ist die Fotografie. Mit guter Beobachtungsgabe ausgestattet, entstanden interessante und teils überraschende Bilder. Die Kombination der Alltagsgeschichten mit interessanten Fotos soll ein besonderes Spannungsfeld erzeugen.

Wenn Ihnen, liebe Leser, das Buch ein Lächeln entlocken kann, dann ist mein Ziel vollumfänglich erreicht.

Arnold Fischer

Zug um Zug

Der Zug ist etwa zur Hälfte gefüllt, ich finde also problemlos einen Platz. Natürlich sitze ich allein im Viererabteil. Das wollen und tun übrigens die Meisten.

Schräg gegenüber sitzt eine junge Frau. Aufreizend meldet sich ihr Handy. Oder ist es ein Smartphone?

"Hallo", meldet sie sich (Pech gehabt, ich hätte zu gern gewusst, welcher Name zu der attraktiven Dame gehört). "Wo bist Du? "(in den Hosen natürlich - gehts mir so durch den Kopf). "Ich auch", höre ich weiter, "im vorderen Wagen. O.k. bis nachher."

Bereits zum dritten mal hat's etwas weiter hinten im Wagen nervig gezwitschert. Scheint die Ankunft eines SMS anzukündigen. Einige Mitreisende schauen vorwurfsvoll zum mutmasslichen Empfänger (dann lies das Ding doch endlich!). Irgendwo, ganz gedämpft, dudelts schon wieder. Alle sehen diskret aus dem Fenster, niemand scheint sich für zuständig zu halten. So klingelts halt weiter und alle geniessen den Blick auf die Gegend, die allerdings gerade aus einer Lärmschutzwand besteht.

Leise Klickgeräusche beweisen, dass wohl gerade eine Antwort aufs SMS in Arbeit ist (man könnte die Tastaturgeräusche übrigens auch ausschalten). Ich beobachte verschiedene Leute diskret ihre Taschen kontrollieren. Leider sehe ich nicht, wer den Anruf von vorhin nicht entgegennahm, weil einige Leute aufstehen. Der Zug fährt in den Bahnhof ein. Schichtwechsel sozusagen. Auch die attraktive Dame von nebenan ist weg. Mit Genugtuung stelle ich fest, dass sich gleichwertiger Ersatz eingefunden hat. Und sie stürzt sich gleich auf ihr Telefon. Einige Wischer und Tipper später schreit sie beinahe ins Mikrophon. "Wo bist du jetzt".…Pause.…"ich hab dir doch gesagt, ich komm nach vorne und du bist nach hinten gegangen".

Sehen sie, solche Dramen spielen sich ab, wenn man unkonzentriert ist wegen dieser "smarten phones"!!

"Nächster Halt Basel", tönt es aus dem Lautsprecher. Verflucht, ich wollte doch in Pratteln aussteigen.

Made in China

Wir rutschen so langsam gegen Weihnachten. Zeit also, sich eine kleine Erkältung zu gönnen. Ich bekämpfe das jeweils mit Inhalieren. Weil aber mein Gerät den Geist aufgegeben hat, brauche ich ein neues. Ich mach mich auf die Suche und entscheide mich für ein Markenprodukt (man gönnt sich ja sonst nichts). Voller Vorfreude packe ich meine neue Errungenschaft aus. Auf der Etikette schreit es mir förmlich entgegen – MADE IN CHINA!

Die Geschenke sind eingekauft, ich hab es endlich geschafft. Weil ich für das Einpacken ein bisschen ungeschickt bin (die Untertreibung des Jahres!) kaufe ich schöne Schachteln (30 x 15 cm.).

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Viel Spaß!



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