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Wendepunkt: JETZT!

Christine S. Kaunzner

Wendepunkt: JETZT!

OWN oder NWO - Ordne deine Welt Neu oder der Neuen WeltOrdnung unter

Vorwort

Entstehungsgeschichte des Buches

Hinführung

Ein kleiner Einblick in mein Chaos

Kapitel 1 Mit dem Finger in der Wunde

Ziel dieses Kapitels

Die Geister teilen sich

Übergangszeit

Der Turbo-Booster ist da

Wenn der Sturm kommt

Persönliches Erleben

Meine Corona-Vision

Das Aufwachen hat begonnen

Ein Blick in die Realität

Shivas Erscheinen

Wendepunkt oder nicht?

Das Brandner-Kaspar-Syndrom

Globale und individuelle Therapie

OWN versus NWO

„Corona, die Regierung und ich – Fakt oder Fake-News“

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt

Wie wir alle unsere Glückseligkeit fanden

Fake- oder Fakten-Quellen

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Das WWF - Weltwirtschaftsforum

Die Bilderberg-Konferenz

Der Covid-Plan / Rockefeller Lockstep 2010

Die Deagel-Liste

Kapitel 2 Der Elefant durchs Nadelöhr

Transformation von 3-D in 5-D

Der 3-D-Elefant

Das Nadelöhr – 4-D

Der kollektive Erwachens-Prozess

5-D & Co.

Genie und Wahnsinn

Meine Ur-Wunde

Weitere 5-D-Herausforderungen

Kapitel 3 Die Ent-Scheidung

Traumen, das Gold der Herrschenden

Die Tragödie des freien Willens

Die Schöpfungsprinzipien

Das 3-D-Schöpfungsprinzip

Die katholische Trinität

Die mensch-gemachte 3-D-Trinität

Die zurechtgerückte Trinität

Von der 3-D- in die 5-D-Triade

Und es ward Nacht

Unser kollektives Ur-Trauma

Unser Ahnen-Trauma

Unsere Ur-Wunde

Leichtere Traumen

Trauma-Ver-Ursach(e)-ung

Es werde Licht

Ohne Herz läuft nichts

Christus und Erde ziehen Bilanz

Licht und Schatten der 7 Chakren

Unsere 7 Haupt-Zentren

Das Klein-Pyramiden-Dasein

Entschlüsselung der Großen Pyramide

Viele Wege - eine Wahrheit

Danke sagen!

Die Autorin

Andere Bücher der Autorin

Weiterführende Literatur

Internetquellen

„Und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, der das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.“ - (Johannes-Offenbarung 13, 17)

„Wer es dagegen nicht angenommen hat, wird mit Christus tausend Jahre herrschen.“ - (Johannes-Offenbarung 20, 4)

„Wir befinden uns am Anfang einer globalen Umwälzung. Alles, was noch fehlt, ist eine große weltweite Krise, bevor die Nationen die ‚Neue Weltordnung‘ akzeptieren.“ - David Rockefeller † 2017 (Bankier und Staatsmann) - 2005 auf der Bilderberger-Konferenz

"You´ll own nothing“ - And „you´ll be happy about it“ - übersetzt: „Sie werden nichts besitzen“ und „Sie werden sich darüber freuen." - Klaus Schwab (Gründer des World Economic Forum) - Oktober 2020

Vorwort

Im Grunde ist „Vorwort“ sachlich falsch. Richtigerweise müsste es „Nachwort“ heißen, da ich dieses erst nach Beendigung des Buches einfügte. Jedoch als letzten Teil des Buches macht der Inhalt wenig Sinn. Daher: Vorwort!

Denn hier möchte ich kurz etwas dazu sagen, weshalb ich dieses Buch selbst veröffentliche, anstatt einen traditionellen Verlag zu nutzen.

Wie du aus dem Titel und Inhaltsverzeichnis entnehmen kannst, ist das Thema ein sehr aktuelles, um nicht zu sagen: ein brisantes.

Das Buch wurde durch mich - dazu in der Entstehungsgeschichte mehr - in nur 21 Tagen und Nächten niedergeschrieben, im Februar 2021. Im März reichte ich es bei acht Verlagen ein - und bekam innerhalb von drei Wochen sechs Verlagsangebote! Es war auch ein sehr großer und renommierter Verlag dabei. Kein Eigenverlag! Nach langen Verhandlungen entschied ich mich dann trotzdem, selbst zu veröffentlichen, da es keinem der Verlage möglich war, das Buch zeitnah herauszubringen. D.h. es hätte bei jedem Verlag mindestens sechs bis neun Monate gedauert, das Werk professionell auf den Markt zu bringen. Verständlich und logisch, aber zu spät in „meinen“ Augen. Auch auf die Gefahr hin, dass das Buch nun für manche Kritiker nicht so perfekt sein mag, als wenn ein traditioneller Verlag es herausgegeben hätte. Ich hoffe, der Inhalt ist trotzdem gut verständlich und gelangt an den richtigen Leser.

Zu spät, da wir uns jetzt in der heißesten Phase der C-Krise befinden. In der Phase, in der wir, das Volk und jeder Einzelne entscheiden müssen, wo die Reise zukünftig hingehen soll. Drastisch ausgedrückt: wir müssen JETZT aufwachen und ent-scheiden!

Daher auch der Titel: "Wendepunkt: JETZT!"

Die Absicht des Buches ist aufzuwecken bzw. eine Einladung zum Selbstdenken und Forschen auszusprechen, um hinter die Kulissen des Offensichtlichen zu schauen. Aber auch, um den höheren alias spirituellen Sinn der Krise zu erkennen, um daraus eine persönliche und gesellschaftliche Wachstums-Chance zu machen. Denn wir müssen aufwachen; so viele wie möglich!

Es geht nicht nur um unsere Gesundheit bzw. unser Leben, sondern um den Erhalt unseres Mensch-Seins, um unsere Seelen! Wir stehen am Scheideweg zwischen Licht und Dunkel. Daher die zeitnahe Selbstveröffentlichung.

Das Buch ist mir medial durchgegeben worden, um auf diese Weise noch weitere Seelen zu erreichen, die sich für den lichten und wahrhaftigen Weg entscheiden. Vielleicht ist das Buch auch eine Entscheidungshilfe für dich, welcher Weg einzuschlagen ist. Ich vertraue hier meiner inneren-geistigen Führung, dass es diejenigen finden wird, für die ich es schreiben sollte. Mögen ganz viele Menschen-Seelen auf- und erwachen! Denn nur gemeinsam können wir unsere Zukunft positiv und seelenreich gestalten. Und zwar: JETZT!

Entstehungsgeschichte des Buches

Es freut mich nun sehr, dass du dieses Buch in Händen hältst, da du es bewusst oder auch unbewusst gewählt hast. Damit zeigst du eine Bereitschaft, dich mit diesen Themen hier auseinanderzusetzen bzw. dich darauf einzulassen. Danke!

Bevor du jedoch mit dem Lesen beginnst, lass mich dich vorwarnen. Sicherlich hast du das Inhaltsverzeichnis überflogen, hast die Kapitelbezeichnungen gelesen und interessierst dich dafür; bist sogar gespannt, welche Sicht sich dir hier offenbart. Trotzdem ist es mir wichtig, dir, bevor du startest zu sagen, dass es vielleicht keine leichte Kost für deinen Geist, deine Gefühle, deinen Verstand oder deine Glaubensmuster ist. Für deine Seele, deinen Spirit könnte es jedoch sehr erlösend sein, was du hier liest. Eines glaube ich zu wissen, dass der Inhalt dich bewegen wird. In die eine oder andere Richtung. Wenn das, was hierin steht, auf fruchtbaren Boden in dir fällt, wirst du eventuell sagen: "Ja, das spüre ich tief in mir auch so. Jetzt habe ich Worte für mein intuitives Wissen."

Es kann sich jedoch auch genau anders herum verhalten. In dir kann eine Stimme laut werden, die sagt: Nein, das will ich nicht hören, schon gar nicht glauben. Lass mich nicht so tief hinter die Kulissen des Weltgeschehens oder in mich schauen, das macht mir Angst! Ich will nicht, dass mir die Schleier von den Augen gerissen werden. Ich will weiter glauben, dass alles wieder so wird, wie es vor der C-Krise war. Ich will weiter jedem Entscheider, ob Regierung oder Pharmaindustrie oder wer auch immer dir im Außen Sand in die Augen streut, blind vertrauen. Auch möchte ich glauben, dass wir alle z.B. nach dem kollektiven Durchgeimpft-Sein wieder zur Normalität zurückkehren können und werden. (Ich sage bewusst „ich will weiter glauben“ und nicht „vertrauen“ - wie im siebten Satz hier geschrieben -, weil ich zwischen dem gesunden und blinden Vertrauen differenzieren will).

Gesundes Vertrauen ist ein bewusster Akt, eine Entscheidung, die auf Erfahrung und Abwägung basiert. Da habe ich meine Hausaufgaben gemacht. Ich habe das Pro und Contra bei Menschen oder einer Situation, die sich mir zeigt, durch bewusstes Hinschauen und Hinterfragen gegeneinander abgewogen. Daraufhin bin ich zu einem Entschluss gekommen, dass alles, was ich erlebe, durchwegs positiv für mich ist. Die Absichten derer, denen ich mein Vertrauen schenke, sind rein und dienen meinem höchsten Wohle, ohne jeden manipulativen Hintergedanken. Das ist, was ich mit gesundem Vertrauen meine.

Glaube ich jedoch einfach etwas, weil ich es glauben will und nicht selbstkritisch hinterfrage und mir erst mal meine eigenen Gedanken dazu mache, dann hat das mit gesundem Vertrauen gar nichts zu tun. Eher mit naivem Wegschauen mit der Folge, sollte sich herausstellen, dass ich einem Trugschluss auflag, dann stinksauer bin und nach den Schuldigen suche. Das meine ich mit „glauben“ oder blindem (kindlich naivem) Vertrauen.

Hiermit siehst du schon zu Beginn, ich wäge ab. Ich lade dich ein, bewusst zu hinterfragen, zu entscheiden, welche „Brille“ du trägst oder entscheidest zu tragen, was du hier liest und was es mit dir machen darf. Der Inhalt weckt dich vielleicht auf, rüttelt an alten Gedankenfestungen, sprengt Glaubensmuster in dir auf. Dann lass einfach alles wie es ist und lass dich vom Zeitgeschehen überraschen. Auf die eine oder andere Weise. Daher meine Warnung. Gehörst du erfahrungsgemäß eher zum hier gerade Erwähnten, dann würde ich das Buch lieber wieder ins Regal stellen. Wenn du es trotzdem liest, vielleicht schaffst du es dann sogar, obwohl dir der Inhalt nicht oder noch nicht in den Kram passt, es stehen und einfach wirken zu lassen, ohne es sofort zu verteufeln. Und beobachte einfach selbst, wie du unser Weltgeschehen, inklusive dessen Ursache und Wirkung, nach dem Lesen erlebst. Also, schau selbst, was das Buch mit dir macht, so ich dich noch nicht vom Lesen abhalten konnte.

Bevor du nun loslegst, habe ich noch eine wichtige Bitte. Lies es von Anfang an und springe nicht durch die Kapitel. Ich befürchte, sonst wird der rote Faden unterbrochen und einiges könnte missverstanden werden. Denn der Inhalt baut aufeinander auf und ich beziehe mich immer wieder auf Inhalte, die ich in vorherigen Abschnitten bereits intensiver beschrieben habe. Ich danke dir!

Du bist also noch da. Du hast entschieden dabeizubleiben. Für dieses Vorschuss-Vertrauen danke ich dir. Da du mir dein Vertrauen schenkst, möchte ich es dir auch entgegenbringen. Daher führe ich dich ein wenig in meine Welt ein und erzähle dir, wie das Buch überhaupt entstanden ist, und wo dieser Inhalt, den du in Kürze lesen wirst herrührt.

Ein Buch ist wie ein Fingerabdruck eines Menschen, ich hoffe darüber sind wir uns einig. Es ist wie ein Bild, das den Geist des Malers, seinen Charakter, seine Weltsicht nach innen und außen widerspiegelt. Ein Kunstwerk ist ein Outing. Ich zeige dir hier, wer ich, der Künstler dieses Buches bin. Nicht nur, was ich denke. Der Inhalt ist ein Ergebnis eines, hier natürlich meines Seins-Zustandes, d.h. Wer ich bin! Es ist kein Sachbuch, in dem ich ausschließlich Fakten zusammentrage wie bei einer wissenschaftlichen Arbeit, mit Quellenangaben - obwohl dieser Teilaspekt hier auch vorhanden ist -, worin primär Vorgedachtes neu interpretiert wird. Obwohl ich nicht ausschließe, dass einige Einsichten oder Erkenntnisse, die ich dir hier anbiete, nur alleine auf meinem Mist gewachsen sind. Sicherlich sehen oder erleben auch andere Wesen für sich Ähnliches.

Da wären wir also nun am Thema der Entstehungsgeschichte: „Wer bin ich?“.

Seit fast 30 Jahren bin ich bewusst auf der inneren Reise, meiner Suche nach der Wahrheit. Ich sage „bewusst“ auf der Suche, da ich das wohl unbewusst ein Leben lang war. Bis ich schnallte, was da in mir gärte und eine Dauerunzufriedenheit erzeugte, bis ich mich auf den Weg machte.

Wie mein Weg dann so verlief, mit welchen Herausforderungen ich zu kämpfen hatte, bis ich dort hinfand, wo ich heute bin – auch wenn es immer weitergeht - darauf gehe ich im Buch noch etwas näher ein. Es ist mir ein Anliegen, das Dargebotene nicht von „oben herab“ zu schreiben im Sinne von „Ich habe die Weisheit mit Löffeln gefressen und will dich nun belehren, wie du mit den gebotenen Herausforderungen unserer Jetzt-Zeit umgehen kannst oder dich bewusst in die OWN entwickeln kannst“. Sondern, weil ich durch harte Läuterungsprozesse ging, um diese Sicht gewinnen zu können. Mein Weg der Suche war somit sehr steinig und oft alles andere als lustig. Aber erhellend! Daher mein Bedürfnis, meine Erkenntnisse zu teilen, da ich derzeit viele Menschen erlebe, die nach Antworten ringen. Hier findest du meine.

Somit kommt der Inhalt des Buches aus verschiedenen „Quellen“ und vereint sich hier zum Ergebnis. Ich schreibe, wer ich bin. Ich bin polarisierend, habe eine sehr bildhafte Sprache und führe immer zuerst in ein Thema intensiv ein, bevor ich zur Sache komme. Das mache ich in meinen Seminaren oder Kunden- bzw. Klienten-Gesprächen genauso. Als passionierte Vertrieblerin und Management-Trainerin mit pädagogischem Background gehe ich – wo immer möglich – nach dem lerntaxonomischen Prinzip vor, was bedeutet: den Gesprächspartner, Zuhörer oder hier dich, den Lesenden, dort abzuholen, wo er steht, um ihn langsam weiterzuführen. Schritt für Schritt, vom Bekannten zum Unbekannten, vom Einfachen zum Komplexen, von leichter zu schwererer Kost. Daher auch meine Bitte, nicht durch das Buch zu hüpfen. Dich, den Leser, abzuholen ist natürlich viel schwieriger als jemanden, der vor mir sitzt. Ich hoffe, es gelingt mir hier trotzdem.

Ich bereite somit als erstes den Boden vor, damit die neue Saat sprießen kann. Mit dieser Hinführung ausgerüstet, lege ich dann den Finger in die Wunde. Meine Absicht dabei ist, dir eine alternative Sichtweise zur offensichtlichen anzubieten. Damit hoffe ich, in dir eine bewusste Bereitschaft zu erzeugen, dich hier einzulassen. Dann folgt die Erläuterung, warum wir sind wie wir sind, um letztlich in den Weg der Heilung bzw. Erlösung zu finden. Ziel hierbei ist es, dir verschiedene Betrachtungs-Alternativen anzubieten, damit du für dich eine bewusst abgewogene Ent-Scheidung treffen kannst. Wer bist du? Was „glaubst“ du oder nicht? Und was machst du für dich aus dieser oder im Grunde jeder anderen Krise auch?

Das eine, also die Art und Weise bin ich, beziehungsweise das, was ich auf meiner langen Entwicklungsreise wieder freigelegt habe. Den Inhalt, den ich schreibe, inklusive der Hinweise, was ich recherchieren „sollte“, den bekomme ich von „oben“ aus der Quelle, sozusagen medial vorgegeben. Voraussetzung hierfür ist, dass mein Geist dabei leer und auf Empfang gestellt ist.

Jeder von uns - und da bin ich mir sicher - ist mit einer spirituellen Führung ausgestattet, wenn er diese Erde betritt. Sie ist vielen nur nicht bewusst, sie arbeitet im Verborgenen. Nicht, weil sie sich nicht zeigen will, sondern, weil wir sie gegen unser Ego, den Verstand, eingetauscht haben. Wir Menschen, und das macht uns wohl auch dazu, neigen erfahrungsgemäß eben gerne dazu, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen. Lieber setzen wir unseren Dickkopf durch, auch wenn wir uns eine blutige Nase holen, als uns der leisen Stimme in uns hinzugeben, die uns weise führt. Trotzdem ist die Führung da. Sie spricht nur etwas „erdiger“, d.h. sie schickt uns Schicksalsschläge, rüttelt uns über unangenehme Ereignisse auf, lässt uns einfach machen, bis wir uns ihr bereitwillig bzw. freiwillig oder eher vom Schicksal gebeutelt und geläutert hingeben. Dann wird das Leben ein neues. Ein geführtes eben und Tore, ganz neue Dimensionen des Lebens oder des Seins öffnen sich.

Somit habe ich heute bewussten Zugang zu meiner inneren Stimme; mittlerweile muss ich einwenden, da ich ja auch nur Mensch bin und meine harten Lektionen durchschreiten durfte, bis ich mich der Stimme der Stille in mir anvertrauen konnte. Oder eher bereit war, mich ihr hinzugeben. Heute frage ich nach innen bzw. nach „oben“, was ich tun soll, folge den Zeichen, die mir gesendet werden. Ich mache oft Dinge völlig absichtslos, weil ich den Impuls in mir bekomme, dieses oder jenes zu tun. Ich lasse mich darauf ein - und davontragen. Und siehe: Wunder geschehen.

So entstand eben auch dieses Buch. Am Anfang, das war vor ein paar Monaten, wurde mir „gesagt“, dass ich mein nächstes Buch zu schreiben habe. Klingt wie ein Befehl, so ist es aber nicht. Die Stimme in uns, die von oben geführte, ist ganz liebevoll neutral. Ich bekomme somit einen Anstoß, den ich auch ablehnen kann, denn ich habe immer noch einen freien Willen. Aber ich habe mich irgendwann entschieden zu dienen und meinen Dickschädel abzulegen. Worüber ich schreiben werden, wusste ich natürlich nicht, nur dass es so sein „soll“ – so ich dafür bereit sei. Aus heutiger Sicht kann ich diesen Schritt mit einem Zeugungsakt vergleichen. Zwei Menschen verbinden sich körperlich. Seelchen fragt, ob es eintreten darf. Somit ist in diesem Fall mein Körper, mein Gehirn, der zur Tat schreitende der männliche Teil. Die geistige seelische Öffnung, das Empfangende in mir, mein weiblicher Teil. Wenn beide bereit sind (Ying und Yang, Shiva und Shakti, das männliche und weibliche Prinzip in uns eben, denn die Seele erlebe ich neutral. Sie besitzt beide Teile, so wir sie vereint haben), kommt es zum Zeugungsakt, dann wird das Kind ausgetragen.

Ich habe spaßeshalber mal nachgerechnet wie viel Zeit zwischen der „Info“, dass ein neues Buch „geboren“ werden will und der tatsächlichen „Geburt des Kindes - Buch“ vergingen. Es waren neun Monate bis ich die ersten Zeilen gebar, und der Geburtsprozess eingeleitet wurde. In diesen Schwangerschaftsmonaten ging ich mit dem Inhalt schwanger. Ich merkte regelrecht wie sich der Inhalt über mir zusammenbraut, bis ich spürte: jetzt steht die Geburt an, die Wehen setzen ein. Vor der Geburt waren es somit Zeiten, in denen ich mich sehr nach innen zurückzog. Dieser Prozess erinnert mich schon sehr an meine echte leibliche Schwangerschaft. Da zog ich mich auch bewusst aus der äußeren Welt zurück, da sich die Energie in mir ungestört - oder so wenig wie möglich - von äußeren Einflüssen, sammeln wollte, bis der Sprössling geburtsreif war.

Ich vergleiche mein Schreiben gerne mit der Schwangerschaft einer Frau, denn wir wissen als Eltern vor der Geburt bekanntlich auch nicht, wer uns da in den Schoß gelegt wurde. Meist zeigt sich dieses Wesen eh erst im Laufe seines Heranwachsens, wer es als Mensch ist bzw. werden könnte. So verhielt es sich mit diesem Buch auch. Ich spürte nach ca. neun Monaten, dass es zum „Downloaden“ bereitgestellt war, aber was ich hier genau schreiben würde, offenbarte sich erst im Schreibprozess. Du kannst dir das so vorstellen, dass ich mir beim Schreiben quasi selbst zuhöre. Oder ich lese mit, was da durch meine Finger in die Tasten fließt. Es schreibt und vollendet sich somit beim Schreiben, ohne vorherige Inhaltsangabe oder ähnlichen äußerlich sichtbaren bewussten Vorbereitungen. Jedoch mit einer inneren Vorbereitungszeit, die mit intensiven Zeiten der stillen Innenschau gefüllt war. Es ist also mehr ein Mich-zur-Verfügung-stellen für das, was heraus will, als ein durchgeplanter Akt des Verstandes.

Die nächste Phase in diesem „Buch-Schwangerschafts-Prozess“ war dann, dass sich meine Führung wirklich in menschlicher Gestalt vor meinem inneren Auge zeigte, die mit mir das Buch schreiben würde; das war bei einer meiner Morgenmeditationen. Hilarion, ein aufgestiegener Meister, zusammen mit Erzengel Raphael sind es in meinem Fall gewesen. Hilarion ist mein spiritueller Lehrer, der mich seit Jahren schult und innerlich für meine Aufgabe, die ich vor Antritt auf dieser Erde entschieden habe zu erfüllen, vorbereitet. Wir begegneten uns vor 15 Jahren zum ersten Mal bei einem Channeling. Durch das Medium sprach er zu mir und erklärte mir in aller Deutlichkeit, weshalb mein Leben bzw. meine Lebens-Dramen so verliefen oder verlaufen, wie sie es eben tun und bis dato waren. Aber auch, was mein Ergebnis sein würde, so ich dem Ruf folgen und meine Hausaufgaben machen würde. Damals war ich noch sehr irritiert bis hin zu Will-ich-garnicht-wirklich-Hören. Heute sind meine geistigen Führer in mein Leben integriert, so dass ich es oft gar nicht mehr merke, weil sie so „normal“ für mich geworden sind. Wir haben uns angenähert, einen intensiven Team-Prozess mit saftigen Storming-Phasen hingelegt und sind heute die besten Freunde oder ein echtes Hochleistungs-Team!

Jedoch sehe ich Hilarion in der Regel nicht in Gestalt, ich höre ihn durch mich sprechen. Meist ab vier Uhr morgens, da werde ich regelrecht geweckt. Dann erhalte ich meine „Instruktionen“ oder bekomme die Erkenntnisse, die gerade wichtig sind; Erklärungen wie ich ein Problem löse, zuweilen auch Visionen, was kommen wird oder Ähnliches. Es ist vielleicht zu viel gesagt, dass ich mich an meine nächtlichen Unterrichtsstunden gewöhnt hätte, weil mein menschlicher Teil in mir auch gerne durchschlafen würde, aber sie sind immer wieder eine Offenbarung für mich und mein Leben. Ich habe mich sozusagen mit diesem, meinem „Lebensstil“ arrangiert! Interessant ist jedoch dabei, dass ich trotz wenig Schlaf - nach meinem Dafürhalten eben – nach meinen Schulstunden oft fitter bin, als wenn ich „normal“ durchgeschlafen hätte.

Da meine Geistführung Hilarion ist, der ein großes Herz, gefüllt mit viel Humor hat, aber auch eine sehr deutliche klare Sprache pflegt, manchmal auch sehr direkt ist, wundere dich bitte nicht, dass das Buch so geschrieben ist. Ich bin ja auch ein geistiges Kind von ihm. Um dieses, hier das Kindchen „Buch“ auf die Welt zu bringen, stelle ich mich als „Mutter“ mit meinen Genen alias meinem intellektuellen Wissen, meinen Fähigkeiten, meinen erworbenen Kompetenzen, gewürzt mit meinen Erfahrungen zur Verfügung. Somit trägt das „Kind“, das vom Geiste Hilarions gezeugt und von mir zur Welt gebracht wurde, unweigerlich unser beider Charakterzüge Erbgut in sich. Nach dem Motto: "Wie der Herr, so´s Gscherr!"

Tja, jetzt ist es raus! Also, wenn du dich inhaltlich beschweren willst, dann gebe ich das gerne an meine Inhaltsflüsterer weiter. Bei sonstigen Beschwerden, wende dich gerne direkt an mich. Ich bin immer offen für konstruktive Kritik, da auch ich nur ein Mensch bin, der sich im Wachstum befindet. Der nicht stehenbleiben, sondern sich weiter verbessern will. Danke!

Hinführung

Wenn wir unseren Blick nach außen richten, können wir nur noch entsetzt sein. Entsetzt darüber, was hier auf dieser Welt vor sich geht. Wir befinden uns in einer nie vorher dagewesenen globalen Gesundheitskrise. Als Folge daraus: im nicht endenden Lockdown – weltweit. An manchen Orten mehr, an manchen weniger hart. Aber eines ist sicher: wir haben unsere Freiheit verloren. Und wir werden nie wieder zur „Normalität“ zurückkehren (können). Was erfahrungsgemäß in der Natur der Sache liegt. Wenn etwas vorbei ist, ist es vorbei. Was nicht heißen muss, dass das, was dann kommen wird, schlechter sein muss. Neutral gesagt, jedoch anders.

Ich weiß nicht in welcher persönlichen Phase du dich gerade befindest. Aber eines ist klar, das ganze Geschehen geht an keiner Menschenseele spurlos vorbei. Jedoch geht jeder anders damit um. Der Eine ist glücklich, dass er endlich mal Zeit hat, um nachzudenken, für seine Familie dazu sein, seinen Hobbys zu frönen oder um über sein Leben und/oder seinen Job zu reflektieren. Der Andere dreht am Rad der Verzweiflung, er weiß nicht mehr ein noch aus, er ist dabei, alles zu verlieren oder hat bereits alles verloren. Job, Geld oder sein Unternehmen, er muss seine Mitarbeiter entlassen. Jedenfalls hinterlassen die Maßnahmen der Regierungen als Krisenbewältigungsstrategie tiefe Spuren in unser aller Leben.

Meist gehen wir Menschen durch verschiedene Phasen der Veränderung, bis wir realisieren, was ist. Diese reichen vom Nicht-wahr-haben-wollen über Depression, Aggression, Verzweiflung bis hin zur Akzeptanz dessen, was ist.

Wenn ich mich so umsehe, stelle ich fest, dass die meisten von uns am längsten in der Schleife des Nicht-wahr-haben-wollen stecken bleiben. Verständlich. Warum? Weil das, was im Außen passiert über unser geistiges bzw. psychisches Fassungsvermögen hinausgeht. Es ist menschlich, innerlich zu verweigern, was nicht sein darf, nicht sein kann, nicht sein soll. Veränderung macht Angst. Und in so großem Stile – Mega-Angst! Wir wollen unser altes Leben zurück und wollen nicht akzeptieren, dass MAN – in diesem Falle die Regierenden – es vielleicht doch nicht wirklich so gut mit uns meinen könnten, wie sie es vorgeben. Denn, können wir in aller Köpfe schauen, um sicher zu sein, dass sie es nur gut mit uns meinen? Nein!

Ich will hier niemandem eine böse Absicht unterstellen. Aber wie heißt es so schön: Wenn die Folgen der Maßnahmen zur Abwehr einer Gefahr größeren Schaden anrichten als die Gefahr selbst, muss man sich fragen, ob das alles Sinn macht? Denn bald liegt unsere alte Welt in Schutt und Asche, das woran wir uns orientiert haben, was uns Sicherheit gab, wenn das noch länger so weitergeht. Zwar nicht im Ergebnis gleich wie bei den Weltkriegen: zerbombte Städte, Tote, Verwundete und hoch Traumatisierte. Sichtbar für das bloße Auge. Sondern in Form von zerstörten Existenzen, die in Hungersnöten enden können – auch in unseren westlichen Gefilden nicht auszuschließen. Denn wer weiß schon, was nach Covid noch so alles auf uns zukommen wird?

Gehen wir mal davon aus, dass nichts, was passiert, sinnlos ist. Alles macht Sinn. Was nicht heißt, dass wir alle den gleichen Sinn als betroffener Mensch darin sehen müssen wie die Maßnahmenauslöser: die Regierungen oder wer auch immer dafür verantwortlich ist. Doch eines sei gewiss: niemand, eine Regierung schon gar nicht, trifft sinnlose Entscheidungen! Wie schon Franklin D. Roosevelt (32. US-Präsident † 1945) in den 1930er (angeblich) sagte: „In der Politik passiert nichts zufällig. Wenn es passiert, können Sie darauf wetten, dass es so geplant war.“. Fazit: Alles, was geschieht, nützt irgendjemanden, fragt sich nur wem? Und es verfolgt ein Ziel mit einer bestimmten Absicht. Doch: Reflektiere selbst. Verbinde die Ereignisse miteinander, vergleiche mit der Geschichte, zähle zwei und zwei zusammen, recherchiere, hinterfrage, forsche nach und du wirst erkennen, dass alles absolut Sinn macht, was gerade im Außen geschieht. Aber nicht nur im Außen. Es macht auch etwas mit uns im Inneren.

Sicher ist jedoch, dass die Geschehnisse eine Transformation in ein neues Zeitalter darstellen! Bleiben wir hier einfach neutral. Die Einen bezeichnen somit diesen Wendepunkt als Beginn des Technologiezeitalters, die anderen als goldenes, die nächsten als transhumanes, das in eine Neue-Welt-Ordnung übergehen soll. Die Astrologen nennen es „Eintritt in die Luftepoche“, mit all ihren Folgen und Konsequenzen. Auf jeden Fall bewegen wir uns in eine (r)-evolutionäre Zeit. Innen wie außen. Und das Rad ist nicht mehr zurückzudrehen. Wir müssen früher oder später in die Phase des Annehmen-was-ist eintreten. Was nicht heißt, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern das Beste aus den neuen Begebenheiten zu machen.

Da wir nicht wirklich voraussehen können, wie lange dieser Veränderungsprozess, in dem wir uns alle – weltweit – befinden, dauern wird, welch wirtschaftlicher bzw. existenzieller Schaden für jeden Einzelnen von uns dabei entstehen wird, ist es Zeit, das Ruder herumzureißen. Wir können somit auch diese r-evolutionäre Energie nutzen, um daraus einen gewaltigen Bewusstseinssprung für uns zu machen. Die Energien, die gerade wirken, sind gewaltig. Zerstörerisch und unterjochend oder schöpferisch, um seine inneren Kerker der selbst geschaffenen Illusionen zu sprengen, was meint: Schluckst du nun die „rote oder blaue Pille“? – siehe der Film „Matrix“. Bist du bereit, hinter die Kulissen des Offensichtlichen zu blicken und deine Illusionen in Form von "wer du glaubst zu sein oder nicht zu sein" zu verlassen? Um das zu erkennen, was du in Wahrheit bist: ein göttlich geführtes Wesen, mit unendlicher Macht im Geiste! Und dadurch: frei!

Im Grunde ist es doch das Natürlichste der Welt, dass sich Lebensphasen verändern. Das sehen wir schon in unserem Evolutionsprozess, der sich vom Kind-Sein über die Jugend, das Erwachsenen-Sein bis hin zum Greiswerden erstreckt. Und jede dieser Phasen hat Herausforderungen, mit denen wir lernen müssen umzugehen. Keiner der Phasenübergänge läuft „rund“. Jeder hat Licht- und Schattenseiten, denen wir uns stellen müssen, um uns in der nächsten Phase frei zu entfalten. Manche Lebensphasen begrüßen wir, weil sie uns Freiheit versprechen, wie vom Kind zum Erwachsenen. Mit manch anderen haben wir zu kämpfen, wollen sie nicht wahrhaben, wehren uns vehement dagegen. Das Altern zum Beispiel. In unserer westlichen Gesellschaft ein echtes Problem. Die plastische Chirurgie und die Kosmetikbranche verdienen sich mit dieser ablehnenden Haltung eine goldene Nase. Vor allem bei uns Frauen ist Altern eine echte Herausforderung, mit der viele von uns schwer zu kämpfen haben.

Ähnlich verhält es sich mit der derzeitigen Situation im Außen. Wir treten in eine neue Zeitalter-Phase ein, deren Übergang ruppig ist, Angst macht, auch Schmerzen bereitet. Loslassen fällt wohl niemandem leicht. Das ist menschlich!

Jedoch sollten wir der Tatsache ins Auge sehen, dass es jetzt so ist, wie es ist.

Der springende Punkt dabei ist nicht, dass es so ist, sondern wie wir damit umgehen und was wir für uns als Einzelner und als Gesellschaft daraus machen.

Ich hoffe, dieses Buch unterstützt dich, aus der Not eine Tugend zu machen. Den Blick vom äußeren Niedergang wegzuwenden, um diesen Wendepunkt als deine große Chance für innere Wandlung zu sehen – so du noch mit dir haderst, welchen Weg du einschlagen willst. Denn „frei sein“ ist mehr als äußere Bewegungsfreiheit. Es ist ein Zustand des Geistes, des Bewusstseins, den wir uns selbst eröffnen können und jetzt auch sollten.

Unsere gesamte Menschheit, unsere Erde, befindet sich in einem großen Wandel. Das ist so. Lass uns pro-aktiv am Wandel mitgestalten, damit es nach der Talfahrt zu einem goldenen Zeitalter werden kann. Erst im Innen, und dann als Folge auch im Außen. Auch wenn die Geburtswehen erheblich schmerzen können, aber am Ende wird etwas Großartiges geboren werden (können). Also lass uns den r-evolutionären Bewusstseinssprung gemeinsam machen. Ordne deine Welt pro-aktiv neu. Die Zeit ist jetzt da!

Ein kleiner Einblick in mein Chaos

Gefühlt würde ich sagen: Mein ganzes Leben war eine einzige Abfolge von Zusammenbrüchen, Abbrüchen, Umbrüchen und Aufbrüchen. D.h. mein Leben, meine Lebenskonzepte, Vorstellungen, wie etwas sein soll, wer ich bin, was ich glaube, worauf ich vertraue und was ich vom Leben „erwarte“, wurde – rückblickend betrachtet – Ebene für Ebene erschüttert. Erschüttert im Herzen, traumatisiert im Vertrauen, als meine Ehe sich als einziges Lügengebäude entpuppte, und ich die Reißleine zog. Als mir vermeintliche Freunde in den Rücken fielen, meine Familie mich allein ließ, als ich in der größten Not war. Auch erschüttert in meinem Glauben, der sehr katholisch war, und ich mit der dunkelsten Seite der Kirche bzw. vermeintlich Gläubigen konfrontiert wurde. Sie ließen mich wach werden, um zu erkennen, dass Gläubigkeit nichts mit echter christlicher Liebe, Vergebung und Hingabe zu tun haben muss, sondern auch mit selbstsüchtigster Manipulation. Erschüttert auf existenzieller Ebene, als ich alles verlor, was ich hatte bzw. aufgebaut hatte, alles los ließ, um mit nichts wieder von Null anzufangen. Und das, alleine mit einem Kleinkind. Aber auch körperlich, als mein ganzes System in sich zusammenbrach – Burnout – und ich bewegungsunfähig wurde. Auch da musste ich mich neu erfinden, Altes loslassen. Und nicht zu Letzt, als ich glaubte meinen Verstand zu verlieren, da ich so gemobbt, mental und emotional missbraucht, manipuliert und so angegriffen wurde, dass ich völlig an mir zweifelte, was ich kann oder wert bin. Auch aus dieser Krise musste/konnte ich mich wieder herausholen, um mich neu auszurichten.

Ihr seht, mein Leben war keine sanfte Brise. Es war ein Wirbelsturm. Ein Tornado jagte den nächsten, bis mein „Prägungs-Gebäude“ komplett in sich zusammenknallte. Dafür ließ mich mein Leben durch zahlreiche Schocks aus so vielen Illusionen aufwachen, durch unendlich viele Täler der Tränen gehen, um wieder ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Und meist war ich dabei alleine, verlassen oder ausgegrenzt von anderen Menschen. Damals verstand ich es oft nicht. Heute weiß ich: mein Lebens-Chaos war eine Überforderung für andere. Meine Krisen bzw. Zusammenbrüche im Leben waren oft so kollateral, dass „Mensch“, sprich mein Gegenüber, damit einfach überfordert war und mir daher nicht helfen konnte. Also musste ich durch das Meiste einsam und verlassen durch, ohne mir den Strick zu nehmen, was ich natürlich auch zuweilen in Erwägung zog, wenn die dunkle Nacht der Seele für mich – vermeintlich - nicht mehr auszuhalten war. Denn ich bin noch da! Das ist Fakt, sonst könnte ich euch nicht dieses Buch widmen. Nur neu, wie ich dir bereits im Buchteil „Entstehungsgeschichte“ anvertraut habe.

Also, wie kommt es, dass ich noch da bin und mich meine zahlreichen Zusammenbrüche nicht in die Psychiatrie oder unter die Erde brachten? Weil es da etwas in mir gab! Ein tiefes Vertrauen, dass alles seinen Sinn hat, gepaart mit einem unerschütterlichen Gottvertrauen, dass ich beschützt bin. Auch, dass mir Gott – parallel zu meinen Katastrophen - die innere Kraft mitgegeben haben muss, um diese dunklen Täler zu durchschreiten. Mit dem Ergebnis auf- und zu erwachen, womit mein Leben, wie bereits erwähnt, diese völlige Wendung nahm. Und diese Kraft haben wir alle, auch du! Wenn sie dir noch nicht bewusst ist, wünsche ich mir, dich daran erinnern zu dürfen.

Nun befinden wir uns kollektiv in einem, aber auch individuell verschieden aussehenden System-Zusammenbruch. Im Außen, daher als Folge auch im Innen. Und ich sehe es als meine Pflicht, hier auch meine Krisen und wie ich da herauskam zu teilen. Ja, um Hoffnung zu geben, Sinn zu stiften, Mut zu machen, dass Zusammenbrüche auch immer eine riesige Chance zur inneren Heilung und Reifung sind. Sie machen uns erwachsen. Sie lassen uns aufwachen, aus dem Schlaf der Illusion, um zu erkennen, wer wir in Wahrheit sind: reines Gottesbewusstsein!

Ich bin dankbar, wenn ich hier auch meine Hand reichen kann, damit dein Weg nicht zu dunkel wird. Dann haben meine individuell empfundenen Höllenritte doch einen tieferen Sinn gehabt. Daher mein Teilen! Denn auch ich war in meinen dunkelsten Stunden dankbar für jeden, der mir ein Stück Hoffnung gab oder seine Hand reichte bzw. mir half, den tieferen Sinn in meinen dunkelsten Stunden erkennen zu dürfen. Wobei ein wichtiges „Beibrot“ des Helfenden immer das Mitgefühl war. Ich hoffe nur, du kannst meines auch fühlen.

Mit meinem ganzen Herzen wünsche ich dir Kraft, Mut, Vertrauen und Liebe, dass du von oben geführt bist, um aus dem Umbruch im Außen deinen heiligen Aufbruch zu machen, der dich durch das Aufwachen aus den äußeren Illusionsbildern in das innere Erwachen führen kann. Und dir dadurch dient, wieder nach Hause zu finden – in deinem Inneren, d.h. im Göttlichen in dir!

Aber, so leid es mit auch tut, dafür müssen wir – zumindest eher die Mehrheit von Menschen, befürchte ich - erst mal in uns selbst aufräumen, aussortieren, um unsere innere Welt in eine bewusste und gewollte neue Ordnung zu bringen. Wenn wir es nicht tun, macht es eben ein anderer. Und dann stecken wir im Schlamassel und wachen vielleicht in einer „schönen neuen Welt“ auf, die wir so gar nicht schön finden könnten. Ähnlich wie sie Aldous Huxley in seinem Roman „Brave New World“ zu Deutsch: „Schöne Neue Welt“ bereits 1932 skizzierte. Gruselig! Nicht erstrebenswert – finde ich -, zumindest nicht für ein beseeltes menschliches Wesen. Ähnlich unappetitlich zu lesen oder anzusehen (beide Romane sind bereits verfilmt) ist George Orwells 1949 erschienener Roman „1984“. Beide lesens- oder sehenswert, so noch nicht geschehen, da sie uns einen wirklich unschönen Einblick schenken, wie eine, von außen auferlegte NWO – Neue-Welt-Ordnung, ausarten könnte. Zu meiner Schulzeit war Orwell Pflichtlektüre. Ob das heute noch so ist, weiß ich nicht. Daher meine Anregung. Damals empfanden wir Orwell so futuristisch. Heute bin ich mir nicht mehr so sicher, ob bei ihm oder Huxley nicht doch auch ein prophetischer Fingerzeig mitschwang. Aber, so wird sich unsere Welt sicher nicht entpuppen. Hoffentlich!

Kapitel 1      Mit dem Finger in der Wunde

Ziel dieses Kapitels

Das Ziel dieses Kapitels ist dich im Hier und Jetzt, der Lebenssituation oder unserem Weltgeschehen abzuholen. Davon sprach ich im Vorspann. Wir sehen uns gemeinsam an, was gerade in der Welt innen wie außen los ist und beleuchten diese Geschehnisse auf unterschiedliche Weisen. Meine Absicht ist, deinen Geist zu öffnen, für neue Sichtweisen, komplexe Betrachtungen und das Erkennen tieferer oder höherer – im Sinne von, da gibt es eine göttliche Absicht dahinter, nichts geschieht zufällig - Einsichten, warum sich unsere Welt in der Situation befindet, in der sie sich eben befindet. Wie auch erwähnt führe ich dich – hoffentlich – sachte, gut verdaulich, häppchenweise voran. Begleite dich hierbei in einen Paradigmenwechsel, d.h. gebe dir eine vielleicht neue Perspektive, aus der heraus du die Geschehnisse neu betrachtest, vielleicht für dich auch neu einsortierst. Ich möchte hier ein großes Bild malen, um aus einer Meta-Ebene heraus, das Weltgeschehen als großes Ganzes, hinter dem ein wunderbarer Plan steht, ein göttlicher Plan, der diesen Gesetzen folgt, zu entdecken. Denn wir sind auf dieser (R)-Evolutionsreise als Weltbevölkerung, aber auch als Gesellschaft, um nicht zu vergessen, als Individuum an sich, gemeinsam unterwegs. Bewusst oder unbewusst. Als Opfer oder Handelnder!

Bist du also jemand, der noch sehr die dreidimensionale Bille trägt? Was heißen soll, jemand der sich noch sehr über ein festgefahrenes Gedankengut definiert? Der bewertet, beurteilt im Sinne von verurteilt, weil er ein starres oder unreflektiertes Bild von gut und schlecht oder richtig und falsch lebt, dann hoffe ich, dich auf eine neue wertfreiere Ebene mitnehmen zu dürfen. Vielleicht bist du aber auch jemand, der sowieso schon offen für andere Sichtweisen ist und dadurch durchlässiger, um das Geschriebene aufzunehmen, um sich auf seine Weise davon bereichern zu lassen. Du kannst annehmen, was du annehmen willst und den Rest stehen oder einfach in dir arbeiten lassen oder auch nicht.

Auf jeden Fall halte ich dir, unserer Gesellschaft, den am aktuellen Weltgeschehen Beteiligten durchaus einen Spiegel vor Augen. Ich lege den Finger in die Wunde. Verzeihe mir, aber erfahrungsgemäß ist kein Mensch bereit, etwas Neues auszuprobieren oder sich zu verändern, an sich zu arbeiten, seine Komfortzone zu verlassen, wenn er kein starkes Motiv hat. Dieses Motiv möchte ich dir geben. Ich möchte, wenn du hier weiterlesen willst, dass du bereit bist hinzuschauen, wo wir als menschliche Wesen, als Gesellschaft, als Weltbevölkerung stehen. Vielleicht fallen dir dabei sogar noch mehr Dinge ein oder auf, wo unsere Welt im Argen liegt. Und, dass etwas zu geschehen hat, damit unsere Welt wieder in Balance kommt. Denn das Fundament jeder nachhaltigen Veränderung, so lehrte mich das Leben, beginnt mit einem schonungslos ehrlichen Blick in den Spiegel. Je erschütternder die Selbsterkenntnis ist, umso größer ist die Bereitschaft, seine inneren oder äußeren Ketten zu sprengen und für sich oder etwas, woran man glaubt, aufzustehen. Mit dem Ziel, seinen individuellen Beitrag zu einer guten Veränderung leisten zu wollen.

Die Geister teilen sich

Schon in der Einführung sprach ich astrologische Tendenzen an. Vornehmlich den Wandel vom Erd- zum Luftzeitalter. Bereits Anfang 2020 - kurz vor dem Corona-Ausbruch - zeigten sich zusätzlich zum sukzessiven Zeitalterwechsel herausfordernde astrologische Wandel-Aspekte an, die sich über die nächsten Jahre noch intensivieren werden und auf das ganze Weltgeschehen Einfluss nehmen. Auch wenn ich nicht ausführlich auf die zahlreichen Aspekte eingehen werden, möchte ich noch einen konkreten aufgreifen, der Ende 2020 am Himmel stand: die große Saturn-Jupiter-Konjunktion im Wassermann am 21.12.2020, auch von einigen Astrologen als „Stern von Bethlehem“ betitelt. Eine Konjunktion, bei der diese Gestirns-Geschwister so eng verbunden waren, dass sie wie ein „Leuchtstreifen“ am Himmel hell zu sehen waren. Einer von verschiedenen Auslösern die einen epochalen Umbruch alias Aufbruch in eine neue Ära anzeigen wird damit in Verbindung gebracht.

Übergangszeit

Die Geister werden sich teilen. Je nach geistiger bzw. seelischer Ausrichtung. Wir haben nun endgültig das Erdzeitalter verlassen. Ein über 200 Jahre anhaltendes, das die Ausrichtung „Materie“ bzw. kurz gesagt „von Menschen gemacht“ besaß. Wir definierten somit unser Leben über Besitz, Titel, Geld, Luxusgüter oder was auch immer greifbar war. Wir wandelten uns in dieser materiell orientierten Zeit immer mehr vom Menschen hin zum Konsumenten. Der Mensch griff immer mehr in das natürliche Gefüge ein, das Industriezeitalter erblühte. Nun zum Ende dieser Zeitepoche werden wir auch immer mehr vom Selbstdenker zum betreuten Denker. Die Kaufkraft des Einzelnen, die Materie, stand zunehmend über allem Geistigen, Seelischen. Der Wert eines Menschen wurde primär über das „Haben“ anstatt das „Sein“ definiert. Hattest du nichts, warst du auch nichts! Das ändert sich jetzt. 2020 folgte die Endphase der Übergangszeit von der Erde in die Luft. Das Luftzeitalter repräsentiert das Geistige, das Flexible, aber auch die Technologie, Digitalisierung, das Umweltbewusstsein. D.h. eher Immaterielles, Idealistisches bis hin zum Ideologischen übernimmt nun die Führung? Dauer: auch wieder ca. 200 Jahre, genau gesagt bis 2159!

Blicken wir auf das Weltgeschehen, sehen wir eine große Umwälzung. Der Zeitalter-Transfer hat massiv begonnen und nimmt Fahrt auf! Das Prinzip Luft ist generell aufsteigend, jedoch lebt es auch das absteigende Yang - nach dem Ying-Yang-Prinzip -, was auch heißt, dass sich nun ein „hierarchisches Prinzip“, d.h. von „oben nach unten“ verwirklichen will. Je nachdem, wes Geistes Kind ich bin, so wird es sich in meinem oder unser aller Leben zeigen.

Viele Menschen haben sich in den letzten Jahrzehnten, was eine Zeitalter-Übergangszeit war, immer mehr dem Göttlichen oder Spirituellen (Luftprinzip) bereits zugewandt. Vergleichbar mit der Übergangszeit vom Kind zum Erwachsenen. Eine Phase, die über die Jugend/Pubertät erreicht wird. Manchmal, befürchte ich, leider nur körperlich; ohne innere Reifung, die geistiger seelischer Natur sein sollte. In diesem Übergangsprozess konnten wir feststellen, dass bei vielen der Ruf nach dem Geistigen, oder auch „Geistlichen“ immer lauter zu vernehmen wurde. Man könnte diese Entwicklung auch als Bedürfnis nach Erlangung innerer Reife bezeichnen; oder auch Nachreifung, da in unserer Gesellschaft die Charakterbildung leider immer mehr auf der Strecke bleibt.

Die Sehnsucht nach Einkehr, Innenschau wurde lauter. Das weibliche Prinzip in uns wollte parallel zur starken männlichen Außenorientierung mitentwickelt werden. Zumindest gilt dies für die, welche diesem Ruf folgten. Meditation, Yoga, spirituelle bzw. esoterische Kurse bekamen Hochkonjunktur. Achtsamkeits-Trainings, Gesundheits- bis hin zu Meditations-Kursen nahmen sogar in Unternehmen Einzug. Noch vor 20 -30 Jahren undenkbar! Jedoch: Ein Spiegel der Übergangszeit, wenn man die Zeichen rückwirkend betrachtet. Denn das Leben lebt sich zwar vorwärts, doch verstehen tut man es meist erst rückwärts.

Schon während dieser Phase kann man rückblickend diesen Wechseltrend erkennen, was ich mit der Teilung der Geister meine. Der eine Teil der Menschen, zumindest in der westlichen Welt, hielten, trotz Wind des Wandels, weiter beharrlich am Greifbaren, Materiellen fest. Andere wagten den Schritt in das Nichtgreifbare und suchten immer mehr ihr persönliches Heil in der Innenschau oder esoterischen Disziplinen. Ich sehe es wie eine Zeit der Vorbereitung für die Energie, den Zeitenwandel; das, was da auf uns alle als Umbruch zukommt, kommen wird, bzw. schon da ist.

Der Turbo-Booster ist da

Je nachdem, welchen Mind-Set du nun hast alias wes Geistes-Kind du bist, so wird diese oben erwähnte Orientierung eine Art Turbo-Booster bekommen. Durch die erwähnten Konstellationen wurden vehemente Kräfte freigesetzt, so würde ich es mal nennen. Hast du schon mal von den Schumann-Frequenzen gehört oder darüber gelesen?

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