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Wege aus der Mitte: Der inneren Stimme mutig folgen

Theresia-Maria Wuttke

Wege aus der Mitte

Vertraue

Folge Deinem Wesens-Kern,

Erschaffe Großes und lebe Deine Vision,

Teile Dein Leben, Dein Wissen und Deine Erfahrungen,

Was immer Du willst, es wird geschehen,

Erschaffe mit Anderen eine Welt der Zugehörigkeit,

Lebe Deine wahre Größe,

Sie ist wert-voll und Gewinn-bringend.

Zur Autorin: Theresia-Maria Wuttke

Theresia-Maria Wuttke hat ihr ganzes Leben zu einem Lernerlebnis gemacht. Schon von klein auf lernte sie, sich durch die Kraft ihrer „inneren Stimme“ zu und mutig über diese Inspirationen ihren Lebens- weg zu gestalten.

Ihr Weg führte sie über eine kaufmännische und eine pädagogische Ausbildung zur Humanistischen Psychologie nach C.G.Jung und der systemischen Arbeit der Familientherapie nach Virginia Satir.

Ein weiterer wegweisender Schritt war für sie das Erlernen und Umsetzen der Zen-Meditation. Handwerkzeuge des NLP und der Kinesiologie sind ihr ebenso vertraut wie die der Neuropsychologie.

Durch ihre breit gefächerten Ausbildungen und ihre dreißigjährige Berufspraxis mit den unterschiedlichsten Zielgruppen aus dem Bildungs- und Gesundheitswesen, der Wirtschaft und dem Finanzwesen ist sie heute eine gefragte Beraterin und Begleiterin auf Zeit. Darüber hinaus lernte sie verschiedene kulturübergreifende spirituelle Arbeitsweisen.

Sie ist eine Visionärin in Sachen Bewusstseins-Entwicklung. Noch bevor etwas die Medien oder das Massenbewusstsein erreicht, geht sie den Impulsen ihrer schöpferischen Intelligenz nach und kreiert praktische Werkzeuge, die die Weiterentwicklung des menschlichen Bewusstseins voranbringen.

So entwickelte sie das bahnbrechende Konzept „pure-power-potential®“ und das Unternehmensentwicklungskonzept „business-and-spirit®“.

Theresia-Maria Wuttke

Wege aus der Mitte

Der inneren Stimme mutig folgen

INHALT

Einführung

Geleitwort

Vorwort

Ghandi’s Prayer for Peace

Fragen und Antworten

Folgen Sie Ihrem Stern

Ihre persönliche Freiheit

Wahre Größe leben und geben

Teil 1: Paradigmenwechsel:
Vom materialistischen zum holistischen Weltbild

Die Entwicklung der Quantenphysik

Das Universum – ein Hologramm?

Der Prozesscharakter unseres Bewusstseins

Richtungswechsel: Von innen nach außen …

Das Tor zur multidimensionalen Intelligenz

Weibliche und männliche Schöpfungsenergien

Wahrnehmung – Selbstbewusstheit – Ausrichtung

Augen-Blick

Zeichen am Weg

Khalil Ghibran: Die Frau, die meine Seele liebt…

Mehr als „nur“ ein Traum

Spiel Dich, probier Dich aus

Johann Wolfgang von Goethe: In dem Augenblick…

Teil 2: Der „inneren Stimme“ folgen

Sich ganz der inneren Aufgabe verschreiben

Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten

Das Mysterium menschlicher Werdung

Khalil Ghibran: Aber lasst Raum zwischen Euch …

Staffelläufer der Evolution

I am a circle

Heilendes, kreisendes Geschehen

Der Stimme des eigenen Herzens lauschen

Spielende Träumerin

Teil 3: Die eigene Lebensgeschichte lesen lernen

Im Klassenzimmer Erde

Das kleine Korn

Wie die Teile eines Puzzles

Kleine Quelle

Spuren lesen

Der große Gesang

Wähle das Leben

Inmitten der Nacht leuchtet die Sonne

Die inneren Eltern versöhnen

Sehen lernen – im Spiegel der Beziehungen

„So wie Du glaubst, so kann Dir geschehen.“

In Würde tun

Der Tod ist eine Illusion

Für meinen Vater in tiefer Liebe

Großes Geheimnis

Teil 4: Wort – Tat – Handlung

Unaussprechliches Geheimnis

„Dein Weg wird Dich gehen!“

Hineingeträumt

Krankheit und Sterben – Wege zur Ganzheit

Für meine Großmutter Franziska

Der Engel an unserer Seite

Im Land der Väter

In Würde tun

Innerer Reichtum

Einendes und Heilendes

Heilende Vollmacht

Zum Geschenk werden

Für meine Schwester Christiane

Teil 5: Die Ebenen menschlichen Seins

Der Mensch: Wesen zweier Welten

Altes und neues Denken

Das alte Paradigma

Das neue Paradigma

Neues Denken und Handeln

Wie innen so außen

Urbilder der Seele – Anima und Animus

Dem Großen Raum geben

Beginne jetzt mit Menschen zu arbeiten

Teil 6: Das Leben als weiblicher Schöpfungsakt

Die höchste Wahl treffen

Freien sicheren Schrittes

Geliebte

Leben – ein weiblicher Schöpfungsakt

Das Hologramm der Familie: Vater – Mutter – Kind

Die Weihnachtsgeschichte: Dreiheit in der Einheit

Die größte Macht auf Erden ist die Liebe

In der Ferne höre ich

Verstehen lernen

Im Land der Mütter

Für meine Mutter

Teil 7: Zum neuen Ufer übersetzen

Als der neue Morgen

Die Zukunft zur Verbündeten machen

Alles ist da: Es liegt in Ihnen

Charlie Chaplin – Als ich mich selbst zu lieben begann

Verzeichnis über die von C.G. Jung verwandten Begriffe

Weitere Informationen

Lausche der Stimme
Deines Herzens,
das seinen Weg
mit Gewissheit
kennt
.

Geleitwort von Bodo Wardin

Was ist ein gutes Buch? Eines, das der Leser neu schreibt, während er es liest. Ich kann mich an kein Buch erinnern, das mich persönlich so ansprach, so aufregte, so aufsog, so viel in meinem Innersten bewegte. Schon während ich das Manuskript zum Buch das erste Mal las, fing ich an, die Geschichte meines Lebens neu zu schreiben. Entsprechend wendet sich das Buch an Menschen, die es wagen, das Undenkbare zu denken. Wann haben Sie sich das letzte Mal die Frage gestellt, ob Sie tatsächlich Ihr Leben leben oder vielleicht doch nur irgendwelchen Schablonen und Prägungen folgen?

Oftmals erleben wir unser Leben als einen Kreislauf. Wir scheinen ständig an den gleichen Stellen zu scheitern, dieselben Fehler zu wiederholen. Solange uns nicht bewusst ist, was genau unser Denken, Handeln und Fühlen beeinflusst, fällt es schwer, aus diesen Kreisläufen auszusteigen und neue Wege zu beschreiten. Dies trifft auf unsere Gesundheit genauso zu wie auf unsere privaten Beziehungen oder unseren beruflichen Werdegang. Eben hier setzt Theresia Maria Wuttke mit ihrem Buch „Wege aus der Mitte“ an. Sie lädt den Leser ein, die Verbindung zur ureigenen innewohnenden Schöpfungskraft zu knüpfen, diese bewusst einzusetzen, um ein sinnerfülltes Leben voller Freude und Fülle zum Wohle des Ganzen zu gestalten. Dreh- und Angelpunkt ist hierbei immer wieder die Kommunikation mit ihrem Inneren, der Wesensmitte. Sie nennt das: die Synchronisation mit der Quelle.

An dieser Stelle lässt sie den Leser nicht los, schließlich geht es hier auch um das eigene Leben, wenn sie sagt: „Nichts ist ohne Sinn, auch wenn wir ihn nicht gleich verstehen“, „Jeder von uns ist lebendige Information, die sich ständig um Verwirklichung bemüht“, „Die alten Informationen kennen lernen und sie für immer aus der eigenen Lebensmatrix zu entlassen, lässt unsere eigentliche Dimension, unsere wahre Größe hervortreten.“

Rückwirkend beschreibt sie ihre verschiedenen Ausbildungen, die ihr lediglich als Resonanz dazu dienten, das aus ihrer Wesensmitte Erfahrene konkret umgesetzt zu haben.

Noch unglaublicher und zur gleichen Zeit beruhigender ist es, wenn sie von ihren Beispielen der Heilungen berichtet. Sie benutzt dazu ihre Werkzeuge, die sie aus der eigenen Wesensmitte heraus entwickelt hat und hier im Buch ausführlich beschreibt.

Man spürt in jeder Zeile, dass dieses Buch beim Leser Wandel und Wachstum möglich werden lässt. Besonders faszinierend ist der Umstand, dass der Leser gleichsam in den Veränderungsprozess eintreten, da Theresia-Maria Wuttke die Inhalte so eingehend präsentiert, dass man sich der Attraktivität des Wandels kaum zu entziehen vermag. Anhand der von der Autorin entwickelten Tools (holographic mind communication®) werden aus den ungeordneten internen Vorgängen strukturierte, planvoll einsetzbare Vorgehensweisen. Dies betrifft das Individuum genauso wie auch komplexere Gebilde, etwa Organisationen und Unternehmen.

Seit über 30 Jahren gibt Theresia Maria Wuttke ihre Erfahrungen an Menschen verschiedener Zielgruppen weiter. Und stets geht es darum, wahre Größe zu leben, die eigenen Potenziale zu entfalten, die eigene Kreativität zu entdecken und auf diese Weise, den Boden für exzellente Leistungen und ein sinnerfülltes Leben zu bereiten.

Während die arrivierte Wissenschaft sich vor zehn Jahren noch schwer tat, derart bahnbrechende Ansätze wie die Psychogenetik zu akzeptieren, kann sich heute niemand mehr erlauben, die Wirksamkeit und Wahrheit darin zu ignorieren. Immer häufiger finden sich Begriffe aus der Psychogenetik und der Quantenphysik in der Berichterstattung der Medien.

Es spricht für die Authentizität der Autorin, dass diese “Neuheiten” bereits seit vielen Jahren Bestandteil ihrer Arbeit sind. Nunmehr stellt sie ihre Erfahrungen und das dadurch gewonnene Wissen mit diesem Buch einem breiten Publikum zur Verfügung. „Die Zeit ist reif, sich auf den Wandel im Denken und Handeln einzulassen“, stellt Theresia-Maria Wuttke begeistert fest. Dieser Ansicht schließe ich mich an und denke, dass auch Sie sich nach der Lektüre dieses Buches auf dem Weg in ein neues, ganzheitliches Leben befinden werden. Hierbei wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Vorwort

Ich lade Sie herzlich ein,

dem Ruf Ihres eigenen Inneren,
dem Wesen, das jeder von uns ist, zu folgen,

sich einzulassen auf das Große – Unnennbare,

einzutauchen in die eigene Wesens-Mitte,

der Stimme des Herzens zu lauschen, das seinen Weg mit Gewissheit kennt.

Im 21. Jahrhundert ergeht ein Ruf an uns alle, uns als Teil der gesamten Schöpfung zu verstehen. Unsere Individualität und Einmaligkeit sind gefragt, bewusst als Mitschöpfer durch gelenkte Absicht, Wort und Handlung an der Werdung einer Zivilisation der Liebe mitzuwirken. Die Naturwissenschaften und die Bewusstseinsforschung eröffnen uns heutigen Menschen den Blick und das Wissen auf unsere Ganzheit und unsere Schöpfungskraft.

Als bewusster Mensch gestalten wir unser Leben und die uns umgebende Welt hin zu ihren größten und vollkommensten Möglichkeiten.

Vom Ich zum Du, vom Du zum Wir: Vom Haben zum Sein

Lassen Sie uns gemeinsam neue Formen von Zusammenwirken mit anderen Menschen kreieren, die frei von Konkurrenz sind und getragen werden von gegenseitiger Anerkennung und Liebe.

Der Schlüssel liegt im Herzen eines jeden von uns, in der Hingabe an das in uns wirkende Prinzip allen Lebens.

Jeder von uns hat seinen unverwechselbar eigenen Platz in dieser Schöpfung, um seine in ihn gelegte Aufgabe zur vollen Entfaltung zu bringen.

Es gilt – die höchste Wahl zu treffen:

Ein Leben in Übereinstimmung mit dem großen Geist, dem Unaussprechlichen zu führen, in der Umsetzung der eigenen Vision zum Wohle des Ganzen.

Schon immer gab es Menschen, die ihre eigene Autorität zum Wohle des Ganzen umgesetzt haben. Einer, der mich schon in frühester Jugend inspiriert hat, die Schritte in das eigene „Werde, was du bist“ zu wagen, ist Mahatma Gandhi.

Besonders berührt haben mich die folgenden Worte, sein Gebet für Frieden, das ich als Ouvertüre verstanden wissen möchte, das Wagnis zu lieben lernend umzusetzen.

Gandhi’s Prayer for Peace

I offer you peace.

I offer you love.

I offer you friendship.

I see your beauty.

I hear your need.

I feel your feelings.

My wisdom flows from the Highest Source.

I salute that Source in you.

Let us work together for unity and love.

Ich biete Dir Frieden.

Ich biete Dir Liebe.

Ich biete Dir Freundschaft.

Ich sehe Deine Schönheit.

Ich höre Deine Bedürfnisse.

Ich fühle Deine Gefühle.

Mein Wissen fließt von der höchsten Quelle.

Ich begrüße diese Quelle in Dir.

Lass uns zusammen arbeiten für Verbundenheit und Liebe.

Fragen und Antworten

In diesem Buch habe ich meine Erfahrungen niedergeschrieben, wie ich aus vorgegebenen Gravuren durch meine Herkunftsfamilie herausgetreten bin:

Zunächst durch einfaches Beobachten dessen, was sich in meinem Leben abgebildet hat.

Die nächste Frage, die sich mir stellte, war: Ist es das, was ich wirklich, wirklich will?

Bin ich die Summe von solchen Gravuren?

Sicher nicht, das war mein klares Empfinden.

Also machte ich mich auf den Weg, meine eigenen Antworten zu finden.

Wie alle Menschen dieser Erde habe ich ungefiltert in mein weit geöffnetes kindliches Unterbewusstsein alle mir angebotenen Informationen aufgenommen. Gleichzeitig habe ich wie alle Kinder gefragt: Warum ist das so?

Die Antworten, die ich bekam, haben mich weder beflügelt noch erfreuliche Ergebnisse zutage gebracht. Also habe ich weiter gefragt und begonnen, meinem eigenen Innern sehr früh zu vertrauen.

Anhand meiner Lebensgeschichte möchte ich Sie einladen, Ihre eigene Geschichte kennen und lieben zu lernen. Das Spannende ist aus meiner Sicht, dass wir unsere Lebensgeschichte ganz erforschen können und all das, was nicht in ein erfülltes, glückliches und gesundes Leben führt, selbstverständlich abwählen können, etwa so, als würden wir unser Leben einfach ganz neu erfinden, das Stück also umschreiben in Richtung Wachstum, Freude, Verbundenheit, schlichtweg: Es geht darum, glücklich zu sein und dem Strom des Lebens in seiner Kraft zu folgen.

Folgen Sie Ihrem Stern

„Folgen Sie Ihrem Stern“, ein erfülltes und glückliches Leben zu wählen.

Schon diese Entscheidung sorgt dafür, dass Sie in Richtung Erfolg gehen, nämlich dem zu folgen, was Ihr Traum, Ihre Vision von Ihrem Leben ist.

Natürlich werden Sie Hindernissen begegnen, Umwege wählen, mit Widrigkeiten kämpfen, wenn Sie sich auf den Weg zur Quelle machen. Der Weg zur Quelle führt gegen den Strom – und doch immer zum Meer, wo jeden Morgen eine glutrote Sonne aufgeht, die einen neuen Tag verkündet.

Dieser Tag ist einmalig, noch nie vorher gab es diesen Tag, und Sie stellen die Weichen, dem Keim des Vertrauens zu folgen. So haben Sie Macht über Ihr Leben, sind Handelnder und Entscheider.

Wofür also wollen Sie sich entscheiden?

Ja, höre ich Sie sagen: Wenn die Angst kommt, was mache ich dann? Da, wo die Angst ist, da ist der Weg. Die Angst will wahrgenommen werden, als Signal: Halt, hier geht es in ein unbekanntes „Land“. Sie verlassen gerade Ihre Komfortzone.

Einfach atmen und weitergehen, die Angst einfach nur spüren, sie wahrnehmen, jedoch nicht annehmen. Das ist fundamental. Probieren Sie es aus, es funktioniert.

Es gibt nur wenige natürliche Ängste, die uns zeigen: Halt, hier wird es gefährlich. Das ist die Angst, aus großen Höhen zu fallen, die Angst vor hohen Lärmbelastungen, die Angst, in Gefahr nicht zu überleben, im Krieg, vor Krankheit, Unfall, Gewalt, Einbruch, Naturkatastrophen. In einer solchen Situation wäre es fatal, wenn Sie keine Angst hätten.

Diese Ängste haben jedoch jedes Mal eine bedeutsame Funktion: Sie wollen uns mobilisieren, alles zu geben, um aus der Gefahrenzone herauszukommen und unser wundervolles Leben weiter zu entfalten.

Alle anderen Ängste sind anerzogen, gelernt oder von Anderen übernommen, also unnatürliche Ängste.

Warum also sollten Sie sich mit etwas beschäftigen, das Ihnen nicht weiterhilft, sondern nur Stress verursacht, der auch noch Ihr Immunsystem belastet?

Richten Sie Ihren Blick auf Ihr Ziel, da, wo Sie hinwollen. Sind Sie krank, schauen Sie konsequent in Richtung Gesundheit. Sehen Sie sich gesund, auch wenn Sie mit vierzig Grad Fieber im Bett liegen oder Ihr Bein gerade frisch eingegipst wurde.

Es gilt, die Aufmerksamkeit in eine andere Richtung zu lenken, damit Ihre Lebensenergie Ihrer Absicht folgen kann.

Ihre persönliche Freiheit

So verstehe ich dieses Buch als Inspiration, dass Sie für sich eine Grund legende Möglichkeit erschaffen, aus dem Gefängnis der Gewohnheiten herauszutreten, zu verstehen, dass Wiederholungen lediglich aufzeigen, dass es hohe Zeit ist, etwas Neues, Besseres zu erschaffen.

Sie haben jetzt die Möglichkeit, Ihre ganz persönliche Freiheit zu wählen, um Ihre in Ihnen fließende Schöpfungsenergie zum Gestalten einer großartigen Zukunft einzusetzen.

Innerhalb dieses Buches entsteht für Sie eine Möglichkeit der Betrachtung, anhand meiner Lebensgeschichte Ihre eigenen Gravuren zu entdecken, um sich dann mit ihnen auseinandersetzen zu können.

Aber vergessen Sie nicht, es sind Gravuren. Wenn Sie wollen, erschaffen Sie Ihre ureigene Signatur, die bereits in Ihnen liegt, sozusagen als Essenz Ihres Wesens.

Wir sind nicht das, was wir denken, noch das, was andere über uns denken oder uns zuschreiben. Das sind schlichtweg von uns geschaffene Wirklichkeiten, Hologramme, die wir mit entsprechenden Emotionen verbinden. Sich davon zu lösen ist die Grundvoraussetzung, ein Leben in Freiheit und Unabhängigkeit zu führen, seine wahre Größe zu entfalten und zum Wohle des Ganzen einzusetzen.

Wie wir brachten unsere Eltern und Vorfahren die Spirale der Evolution voran und zwar genau mit ihren Erkenntnismöglichkeiten und den daraus resultierenden Handlungen.

Mit anderen Worten:

Aus ihrer Sicht haben sie uns das Beste gegeben.

Wir nun können herausfinden, ob uns das zum Besten gereicht; wenn nicht, lassen wir es los, ohne jedoch in die Falle der dauerhaften Bewertung zu tappen.

Alles ist, was es ist – es bedarf nicht unserer Bewertung.

Dabei gilt es, unsere Bibliothek im Unterbewusstsein von allem Unbrauchbaren zu entsorgen, all dem, was nicht ins Leben, in die Freude führt, und zu lernen, wie wir ein Leben aus der Fülle unserer Möglichkeiten erschaffen können, zum Wohle des Ganzen.

Ihre

Theresia-Maria Wuttke

Wahre Größe leben und geben

• Vertraue.

• Folge Deinem Wesens-Kern.

• Erschaffe Großes und lebe Deine Vision.

• Teile Dein Leben, Dein Wissen und Deine Erfahrungen.

• Was immer Du willst, es wird geschehen.

• Erschaffe mit Anderen eine Welt der Zugehörigkeit.

• Lebe Deine wahre Größe wertvoll und gewinnbringend.

Teil 1: Paradigmenwechsel:
Vom materialistischen zum holistischen Weltbild

Zunächst einmal möchte ich Sie für die großartige Entwicklung unseres menschlichen Bewusstseins begeistern. Es wird immer deutlicher, dass wir uns in einer evolutionären Entwicklungsspirale befinden, die sich weiter und weiter bewegt hinein in das sogenannte integrale Bewusstsein. Am Beginn dieses Jahrtausends beginnt sich mehr und mehr ein Gesamtbild unserer menschlichen Intelligenz abzuzeichnen, und damit die Erkenntnis darüber, dass die menschliche Intelligenz über unendliche Möglichkeiten verfügt.

Wir wachsen über die Grenzen unseres Verstandes und unserer Emotionen hinaus. Unsere kognitive und emotionale Intelligenz sind für sich allein genommen nicht in der Lage, ganzheitliche Bewusstseinsprozesse hervorzubringen. Die Vielfalt und der unermessliche Reichtum unseres Bewusstseins, diese Ganzheit zum Ausdruck zu bringen, das ist Aufgabe unserer spirituellen Intelligenz – das Transpersonale, d.h. das, was weit über uns als Person hinausgeht.

Die Entwicklung der Quantenphysik

Als Metapher soll uns die Quantenphysik dienen. Aus meiner Sicht hat sich die Quantentheorie in den Jahren 1925 bis 1935 langsam als Folge dessen entwickelt, dass Wissenschaftler mit streng mathematischen, logischen, rationalen Methoden nicht weiterkamen. Forscher wie Heisenberg, Schrödinger und Dirac waren auf der Suche nach übergeordneten Kriterien und haben sich Schritt für Schritt aus den engen Fesseln der Physik und Chemie gelöst. Das Pendel ist bereits zu diesem Zeitpunkt in eine andere Richtung geschwungen.

Das klassische Weltbild der Physik und Chemie machte den Weg für die Quantenphysik frei. Sie orientierte sich an der Theorie des wissenschaftlichen Erkennens, die es ihr nicht möglich machte, ihr eigenes Wesen als Ganzes zu erkennen. 1927 wurde die Heisenbergsche Unschärferelation veröffentlicht, die besagt, dass nicht alle Messgrößen mit beliebiger Genauigkeit bestimmt werden können. Je zwei Größen sind über die Unschärferelation aneinander gekoppelt. Misst man also zum Beispiel den Ort eines Teilchens genau, so lässt sich seine Geschwindigkeit nur noch sehr ungenau bestimmen.

So wurde die Quantentheorie geboren, eine Verschmelzung von Physik und Chemie, die zu völlig neuen Erkenntnissen führte, darunter die verblüffende Tatsache, dass allein durch das Beobachten eines Objektes sein Zustand verändert wird. Wesentlich ist es jedoch zu verstehen, dass das neue Modell auf dem Alten fußt, eine Erweiterung erfährt und somit integrativ handelt. Die klassischen einlinigen Abläufe wurden zu Ganzheiten. Das Quantensystem ist so geordnet, dass sich alle Teile zueinander wie ein einziges einheitliches Teil verhalten. Dies ist ein holistischer Prozess, der sich auf das menschliche Bewusstsein übertragen lässt. Das Ganze ist mehr als die Summe aller Teile.

Das Universum – ein Hologramm?

Der Quantenphysiker David Bohm entwickelte aus den „Problemen“, die die moderne Quantenphysik aufwarf, ein gänzlich neues Weltbild, das durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet ist: Ganzheitlichkeit, Prozesshaftigkeit und Nicht-Teilbarkeit. Diese neue Ordnung vergleicht David Bohm mit einem Hologramm, in dessen Einzelteilen alle Gesamtaspekte gewissermaßen eingefaltet sind.

Hologramm hat seine sprachliche Wurzel im Griechischen:

[hólos]

ganz, gänzlich, vollständig

[hólon]

das Ganze, das Weltall

[gramma]

das Zeichen, der Buchstabe

Sie haben vielleicht schon einmal ein Hologramm gesehen oder selbst in der Hand gehalten. Es sind ganz erstaunliche Lichtbilder, die durch einen Laserstrahl erzeugt werden und die ein dreidimensionales Abbild einen Gegenstandes wiedergeben, das von allen Seiten und Blickrichtungen betrachtet werden kann. Doch dies ist nicht das einzige verblüffende Merkmal eines Hologramms. Halbiert man z.B. das Hologramm einer Sonnenblume und strahlt die Hälften mit einem Laser an, so erscheint in jeder der beiden Hälften das Bild einer Sonnenblume. Teilt man diese Stücke weiter, so erhält man immer wieder das Abbild einer Sonnenblume, wenn auch kleiner als zuvor. Jeder Teil eines Hologramms beinhaltet also – im Gegensatz zu einer normalen Fotografie – die Gesamtinformation des kompletten Bildes.

Diese charakteristische Eigenschaft eines Hologramms offenbart eine vollkommen neue Art des Verständnisses von Ordnung in der Natur, zu der auch der Mensch gehört. David Bohm sagt: Materie und Geist sind nicht voneinander getrennt. Die Welt, die wir empfinden können, ist eine explizite/aufgefaltete Ordnung. In dieser Welt befindet sich nach seinen Aussagen eine eingefaltete Ordnung, die Ordnung des schöpferischen Prinzips.

In diese Ordnung ist holographisch das ganze Universum eingefaltet. Dies stellt die tiefere Ordnung, die ursprüngliche Realität (den Ursprung), die Blaupause dar, aus der sich alle expliziten Formen in die sicht- und erfahrbare Realität hineinentfalten.

Das bedeutet, dass in jedem Teil der expliziten Welt die gesamte Information der impliziten Welt enthalten ist. Welchen Teil des Universums man auch herausgreift, in jedem ist die gesamte Information enthalten. Das gilt auch für jeden Menschen. Er trägt in jeder seiner Zellen die gesamte Information einschließlich der Zeit. Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft fallen so in einem Punkt zusammen, und in jedem Augenblick erscheint die Welt neu. Unser Bewusstsein als Mensch ist an diesem Schöpfungsprozess vollkommen beteiligt.

Diese vollkommene innere Ordnung erlaubt es uns, sich mit ihr zu verbinden. Das versetzt uns lernend in die Lage, die auftauchenden geistigen Hologramme als Spiegelung des eigenen Bewusstseins zu erleben, das ständig neue Hologramme entwickelt.

Jedes Erkennen im Außen basiert auf bereits vorhandenen Manifestationen im eigenen Bewusstsein im Innen, das in Resonanz mit der angebotenen Manifestation tritt.

Der Prozesscharakter unseres Bewusstseins

Die Quantenphysik zeigt auf, dass es nicht die Teile gibt, die beobachtet werden können, sondern nur unterschiedliche Weisen von Beobachtung, sich dem Ganzen zu nähern. Das Teilchen der modernen Physik, das es zu beobachten galt, existiert nicht selbständig nach den neuen Erkenntnissen, sondern es ist nur dadurch existent, weil es in einer unmittelbaren Verbindung zu seiner Umgebung – dem sogenannten Feld – steht. Die Quantenphysik bringt uns den Prozesscharakter nahe, der interessanterweise ebenso für unser menschliches Bewusstsein gilt. Es handelt sich um die Gesetzmäßigkeiten lebendiger Systeme, wie sie überall und ebenso im menschlichen Bewusstsein anzutreffen sind. Hier wirken bewusste und unbewusste Prozesse gleichzeitig. Wer versteht nun, diese komplexen Prozedere in ihren Gesamtzusammenhängen wahrzunehmen? Diese Instanz existiert in unserem Bewusstsein; wir können sie als Beobachter bezeichnen.

Diese Größe denkt nicht logisch diskursiv, auch nicht emotional, sondern holistisch, ganzheitlich, somit das Ganze wahrnehmend und vollkommen wertfrei. Der normale Erklärungszusammenhang durch Zergliedern wird aufgehoben und macht dem Ganzen Platz, das nur über eine meditative Haltung erfahren werden kann. Das bedeutet, dass wir, wenn wir ganz leer sind, ohne Gedanken, ohne Bewertung, den gegenwärtigen Augenblick wahrnehmen – das, was ist – und dem Leben in dieser Hinwendung antworten.

Ich spreche an dieser Stelle gern davon, sich zu synchronisieren mit dem freien Fluss der schöpferischen Energie, die permanent anwesend ist, in uns, in allem, was ist. Hier nun verbinden sich die Erfahrungen meditativer Praxis, wie die im Zen-Buddhismus oder bei den Mystikern aller Zeiten, mit den Erkenntnissen der Quantenphysik. Denken wir hier z.B. an Max Planck, der – ausdrücklich als Physiker – in diesem Zusammenhang vom Geist als „Urgrund aller Materie“ spricht. So ist uns die Tür zum integralen Bewusstsein weit geöffnet. Der leere Raum ist von überragender Bedeutung für unser menschliches Bewusstsein – es ist unsere Mitte. Hier ist der Sitz der spirituellen Intelligenz, die erst jetzt in das breite menschliche Bewusstsein treten kann und somit selbst ihren integralen Charakter nachweist.

Richtungswechsel: Von innen nach außen …

Wir sind es gewohnt, die Dinge im Außen zu sehen und hier nach Lösungen zu suchen. Das neue Paradigma nimmt einen Blickwechsel und somit einen Richtungswechsel vor:

„Von innen nach außen und wie innen so außen.“

Das zeigt die neue Blick- und Handlungsrichtung an. Im Wesentlichen lenken wir unsere Aufmerksamkeit nach außen an die Peripherie. Daher fragen wir nicht:

„Was ist da draußen in der Welt los?

Wie kann ich dem, was sich dort zeigt, begegnen?

Was ist derzeit mein Standpunkt?

Wie wirkt das Außen auf mich, passt es überhaupt in mein Leben, stimmt es mit meinen tiefsten inneren Werten überein?”

Wir sind eingeladen, unseren ganz persönlichen Standpunkt, der getragen wird von unserem Innen, auszubilden.

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Viel Spaß!



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