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Weben mit kleinem Rahmen: Techniken, Muster und Projekte für Anfänger

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INHALT

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ÜBER FIONA

KAPITEL 1: WILLKOMMEN BEIM WEBEN

Geschichte

Webrahmen

Zubehör

Ausgangsmaterialien

Garne

Funktionsweise des Webrahmens

Projektplan

Den Webrahmen einrichten

KAPITEL 2: TECHNIKEN BEIM HANDWEBEN

Das richtige Schiffchen

Erste Schritte

Bildweberei

Farbflächen arbeiten

Rundungen, Schrägen und besondere Formen

Teppichweberei

Ryantechnik

Sumaktechnik

Schlingentechnik

Wichtiges über Bindungen

Leinwandbindung

Köperbindung

Fischgratbindung

Panamabindung

Ripsbindung

Traditionelle Rautenbindung

Kantenabschluss

Maschinelle Zickzacknaht

Hohlsaumkante

Fransenkante

Knotenkante

Kettfadenaufhängung

Quasten

Knoten

Veredelung: vom Gewebe zum Stoff

KAPITEL 3: PROJEKTE

Wandbehang

Kosmetiktäschchen

Platzdeckchen

Kissenbezug

Tasche mit Schlingen

Glossar

Dank

ÜBER FIONA

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Hallo! Mein Name ist Fiona Daly und ich bin Textildesignerin und Weberin. Momentan arbeite ich in meinem eigenen kleinen Studio im Süden Londons. Ich habe mich auf Heimtextilien und Accessoires spezialisiert, die ich nach eigenen Entwürfen aus reiner britischer Wolle webe. Ich verkaufe meine kleinen Kunstwerke – von Kissen und Decken bis hin zu Schals und Lampenschirmen – auf Märkten und über meinen eigenen Online-Shop. In meinem Studio und an verschiedenen anderen Veranstaltungsorten gebe ich auch Webkurse mit Klein- und Tischwebrahmen.

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Meine Liebe zum textilen Kunsthandwerk machte sich schon sehr früh bemerkbar und wurde durch meine Großmutter stark beeinflusst, die im Westen Irlands lebte, wunderschöne Spitze herstellte und ihren eigenen Handarbeitsladen betrieb. Da ergab es sich fast wie von selbst, dass ich am National College of Art and Design in Irland Textildesign studierte. Während der höchst kreativen Studienjahre hatte ich auch die Gelegenheit, ein Auslandssemester in der norwegischen Stadt Bergen zu verbringen, wo ich die traditionellen Techniken und Naturmaterialien noch mehr zu schätzen lernte. Nach meinem Studium arbeitete ich in einer Handweberei im Westen Irlands, wo ich meine Webkenntnisse noch einmal verbessern konnte.

Seither hat mich meine Weberei in die verschiedensten Richtungen geführt. Während eines längeren Aufenthalts in einem Webereizentrum auf den Shetlandinseln lernte ich wieder sehr viel dazu. Dort arbeitete ich mit dem wundervollsten Webmaterial überhaupt: Shetlandwolle. Während meiner Jahre in Edinburgh war ich an einem interdisziplinären Workshop für Kunsthandwerker beteiligt. In dieser Zeit begann ich, selbst Webkurse zu geben und war davon ganz begeistert. Außerdem machte ich in einem Web-Workshop einer auf den Prinzipien Rudolf Steiners basierenden Organisation sehr wertvolle Erfahrungen. Damals legte ich mir einen wunderschönen Webstuhl zu – einen Schaftwebstuhl von George Wood. Das ist ein traditioneller Webstuhl, bei dem man das Muster manuell einstellt, indem man mit dem Hammer winzige Holzstäbchen in verschiedenste Bohrungen einsetzt. Mit diesem Webstuhl konnte ich meine Entwürfe noch viel weiterentwickeln und mein technisches Wissen über das Weben erweitern. Auf dieser Grundlage wächst mein Interesse an natürlichen Materialien, u. a. Wolle von bestimmten Schafrassen, immer weiter, ebenso mein Interesse an nachhaltigen und umweltfreundlichen Textilien.