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Was wäre, wenn Worte sprechen würden?

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J. Gabriel

Was wäre, wenn Worte sprechen würden?

Ein kleiner Ratgeber für Dichter, Denker und den
dicken Rest (der das gerne werden möchte)

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© 2017 J. Gabriel

Verlag und Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

ISBN

Paperback:978-3-7439-8251-2
Hardcover:978-3-7439-8252-9
e-Book:978-3-7439-8253-6

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Inhaltsverzeichnis:

I.Nachwort

II.Das Vorgespräch

1.Die Seelen unserer Worte

2.Weshalb wir Worte nicht als Tabu abstrafen dürfen

3.Weshalb wir Worte nicht vorsätzlich missbrauchen dürfen

4.Sich um das Seelenheil der eigenen Worte kümmern

5.Weshalb unsere Worte nicht abgekürzt werden wollen

6.Fremdwörter nicht als fremde Wörter behandeln

7.Weshalb die Worte eines Anderen nicht unsere Worte sind

III.Die Zwischenrede

1.Das Schweigen als Akt des Sprechens

2.Alter vor Schönheit war einmal

3.Texte mit allem und scharf ?

4.Weshalb die Zukunft nicht in der Gegenwart steckt

5.Auch Worte können Musik in unseren Ohren sein

6.Lügen haben kurze Beine – aber auch kurze Beine können schnell rennen

7.Verständnis für den Anderen haben – und seine Worte hören

IV.Die Nachbesprechung

1.Den Wert der einzelnen Worte schätzen

2.Weshalb auch unsere Worte etwas Schonung verdienen

3.Angstworten nicht mit Angst begegnen

4.Gesprächskultur pflegen

5.Mitleid und Mitgefühl

6.Das Nachwort als Vorwort nutzen

7.Was hat dieses Buch Ihnen jetzt eigentlich gebracht?

V.Eine persönliche Nachricht vom Autor

I. Nachwort

Diese Zeile stellt nun den Anfang dieses Buches dar und sind wohl ihr erster Kontakt mit mir, zu Gast als ihr persönlicher Autor des Vertrauens, und meinen Worten.

Vielleicht wird Sie dieser Satz überraschen, aber ich glaube nicht daran, dass Sie sich dieses Vorwort bis zum Ende durchlesen. Erwarten würde ich es von Ihnen nicht, ich denke, dass ich das noch nicht einmal selbst von mir erwarten dürfte.

Wenn Sie es jedoch tun, haben Sie mich eines Besseren belehrt.

Und das schon zu Beginn dieses Buches, wobei ich hier die autoritäre Figur sein sollte.

Womöglich sind diese Zeilen auch nicht ihr erster Kontakt mit „meinen Worten“ – denn irgendwoher müssen Sie ja davon erfahren haben, dass sie in diesem Buch existieren.

Woher?

Das würde ich auch gerne wissen.

Jedoch sollte ich mich etwas zügeln, Sie sind ja schließlich gekommen, um im besten Falle Antworten auf Ihre und meine Fragen zu bekommen, und nicht, um sich mit lästigen Gegenfragen aufzuhalten.

Vielleicht beginnen wir mit der Frage, die Ihnen wohl auf Ihrer Seele brennt, denn Sie haben sich ja schließlich auch dazu entschieden, dieses Buch aufzuschlagen:

Was dürfen Sie von diesem Buch erwarten?

Bevor ich Ihnen eine ehrliche Antwort auf diese Frage ermöglichen will, sollte ich eine Beichte ablegen:

Dieses Buch ist unvollständig.

Und bevor Sie jetzt aus allen Wolken fallen und sich um ihr Geld betrogen sehen, da Sie ein „unfertiges“ Produkt gekauft haben, im Irrglauben, dass ich als Autor mir die extra die Mühe machen würde, dieses Buch auf seine Vollständigkeit hin zu überprüfen und es letztlich als „fertiges Produkt“ präsentieren und veröffentlichen würde, denken Sie bitte kurz über Folgendes nach:

Wenn Sie einen Gegenstand Ihrer Wahl mit dem Gedanken kaufen, dass er sich im Moment, in dem Sie ihn das erste mal ausgepackt in ihren Händen halten, in einem Zustand der „vollkommenen Vollständigkeit“ befindet…

Und letztlich doch etwas fehlt, würden Sie sich darüber ärgern, dass das Gesamtpaket einfach nicht gepasst hat oder dass Sie so gutgläubig Vertrauen in die Aussage eines Herstellers (oder aber Ihres „gesunden Menschenverstandes“) gelegt haben, sodass die Überprüfung dieser einfachen Ahnung nicht mehr notwendig schien?

Können Sie sich wirklich sicher sein, dass ihr Gegenstand oder dieses Buch auch bis zum Punkt am Ende des Satzes durchdacht wurde?

Von mir jedenfalls kriegen Sie keine Garantie dafür.

Dann können Sie sich immerhin nicht bei mir beschweren.

Um auf die Frage zurückzukommen, was dieses Buch ihnen nun bieten kann, möchte ich Ihnen einen kurzen Denkanstoß geben:

Haben Sie sich schon einmal gefragt, weshalb wir so viele Worte in unserer Sprache besitzen, obwohl wir den Großteil dieser Worte noch nicht einmal in unseren eigenen Sprachschatz aufgenommen haben?

(Geschweige denn aktiv mit diesen ganzen Worten umgehen können)

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie Worte es auf der einen Seite schaffen können, unsere Liebsten mit schönen Dingen zu freuen, sie auf der anderen Seite aber auch die Kraft besitzen, Leid, Schmerz, Krankheit und schlussendlich auch den Tod herbeiführen und verursachen können?

Oft haben wir nicht die Zeit, um uns mit diesen „banalen“ Themen zu beschäftigen und intensiv in diese einzutauchen, schließlich verlangt das ja auch keiner von uns.

Und trotzdem sind es Themen, die mich umtreiben und für die ich mir auch gut und gerne die Zeit nehme – denn in meinen Augen sind Sie wichtig und basieren auf einer Grundlage, die für uns Menschen wesentlich zum menschlichen Wesen dazugehört:

Kommunikation.

Diese kann auf ganz unterschiedlichen Ebenen erfolgen:

Ob durch Gestik, Mimik, Sprache oder auch andere Zeichen der Zuneigung (wenn Sie sich dazu entschließen, dieses Buch zu lesen, werden Sie früh feststellen, worauf ich mit diesen kursiv gedruckten Worten anspielen möchte)

Und die Sprache scheint die eindeutigste dieser Formen zu sein, denn eigentlich müssen wir uns nicht wirklich anstrengen, um die Sprache eines anderen zu verstehen, vorausgesetzt, er spricht eine Sprache, die ich verstehen kann.

Eigentlich.

In diesem Buch soll es aber um das Uneigentliche gehen.

Jene Dinge, die für uns so selbstverständlich sind, dass wir sie auch selbstverständlich nicht mehr hinterfragen.

Dieses Buch soll eine Lehre vertreten, die Lehre sensibler mit den eigenen Worten umzugehen und deren Gestaltung, deren Betonung sowie deren Ausschreibung zu achten.

Auch Unsere Worte sind oft „unvollkommen“ und stecken voller Fehler – oder Lügen.

Wie kann man etwas Unvollkommenes als „fertig“ und „ohne Notwendigkeit zur weiteren Überprüfung“ annehmen, wenn man es selbst nicht vermarktet?

Vielleicht halten Sie diese ganze Idee nach diesem Vorwort für einen einzigen Schmarn.

Vielleicht bin ich einfach überheblich und ein Autor, der nichts anderes zu tun hat, als Ihnen als Leser eine Geschichte zu erzählen, die Sie möglichst viel Ihrer persönlichen Lebenszeit für mich beansprucht – und es Ihnen am Ende nichts gebracht hat.

Vielleicht aber bringt Sie dieses Buch zum Nachdenken über die scheinbar eindeutig uneindeutigste Form menschlicher Kommunikation.

Vielleicht bin ich auch ein Tomatenverkäufer.

Vielleicht sind Sie auch ein Tomatenverkäufer.

Ich kann das nicht überprüfen – außer wir begegnen uns auf einer Veranstaltung, die sich an Tomatenverkäufer richtet.

Ich möchte Ihnen aber hiermit sagen, dass ich Ihnen meine Worte zur Verfügung stelle, damit Sie diese lesen können.

Was Sie hinter diesen vermuten möchten oder nicht, hängt nicht davon ab, in welcher Art und Weise ich sie schreibe. Es hängt davon ab, wie sie meine Worte deuten und welche Bedeutung für Sie hinter diesen Worten steckt.

Dieses Buch ist eine These, kein Beleg.

Behandeln Sie es dementsprechend.

Und Ihre Worte am Besten auch.

I.Das Vorgespräch

Erstes Kapitel: Die Seelen unserer Worte

So.

Jetzt sind wir also hier, Sie und ich.

Sie haben den ersten Teil dieses Buches und auch die Überschrift dieses Kapitels gelesen

(Ist Ihnen aufgefallen, dass es sich bei dem Namen dieses Kapitels auch um den Titel des Buches handelt?).

Ich sage Ihnen nun, wie dieses Spiel zwischen Ihnen als Leser und mir als Autor weitergehen wird:

Angefangen hat es damit, dass Sie sich dazu entschlossen haben, dieses Buch zu kaufen.

Das Vorwort haben Sie gelesen, sich mit den Anfangszeilen des ersten Kapitels auseinandergesetzt und jetzt müssten Sie gedanklich auf der Höhe dieser Zeilen sein, die Sie seit ungefähr 20 - 40 Sekunden angestrengt lesen.

„Wann kommt Er denn mal auf den eigentlichen Punkt?“, mögen Sie vielleicht denken.

Die Antwortet lautet: Jetzt.

Denn, wie ich es gerade schon einmal formuliert habe, können Sie den Worten, die Sie nun schon eine Weile lesen, gedanklich folgen.

Bevor Sie sich in dieses Buch hineinstürzen, möchte ich Ihnen, wie wichtig es mir ist, Ihnen zu zeigen, dass jedes einzelne Wort auf dieser Seite Ihnen dabei hilft, ein großes Bild aus vielen kleinen Bausteinen zu erschaffen.

Eine These, die ich in diesem Buch aufstelle, ist jene, dass jedes Wort, das wir in unserem eigenen Sprachgebrauch und persönlichen Wortschatz verwenden, etwas besitzt, das wir einer menschlichen Seele gleichstellen können..

Damit Sie ein Gespür dafür bekommen, wie jedes einzelne Wort sich „fühlt“ und Empathie für Ihre Worte aufbringen können, möchte ich Ihnen dabei helfen, sich diese Seelen in einer etwas „menschlicheren“ Form vorzustellen.

Wie fragen Sie mich?

Natürlich in Form eines Kindes!

Am besten sogar in Form Ihres Kindes.

Also: Stellen Sie sich vor, dass Sie ein Kind haben.

(Für den Einen bedarf es vielleicht etwas VIEL Vorstellungskraft – aber ich versichere Ihnen, es geht)

Die nächste Überlegung klingt im ersten Moment vermutlich etwas eigenartig, aber versuchen Sie dieses Kind zudem als einen kleinen Spiegel Ihres eigenen kindlichen Lebens zu betrachten. (Eine Erklärung folgt im nächsten Kapitel)

Sie befinden sich nun mit ihrem Kind in einem kleindörflichen Supermarkt und sind gerade auf dem Weg Richtung Kasse. Auf dem Weg Richtung Kasse meldet sich nun ihr kleiner Knirps und möchte eine Packung Kaugummis. Eine kleine Stimme erhebt sich und stellt Ihnen eine Frage:

„Mama, kann ich Kaugummi?“

Mit großen, bittenden Augen blickt es Ihnen ins Gesicht…

Sie können ihm diesen Wunsch selbstverständlich nicht ausschlagen, denn was wären Sie denn für ein unsensibler Elternteil, der diesen raren Moment der kindlichen Aufrichtigkeit nicht wertschätzen wüsste ?

Sie nicken also kurz mit dem Kopf und als Sie dann schließlich vor dem Regal der zuckrigen Kaumassen stehen, fordern Sie das Kind wiederum auf zu verbalisieren, welche Sorte es denn nun möchte.

Ein kurzes „Welche?“ bringt diese Aufforderung treffend und stilsicher zum Ausdruck.

„Die da!“, entgegnet ihr Knirps, während er auf eine schwer zu erkennende Stelle in der Luft deutet.

Sie überlegen schnell, drücken durch ein allumfassendes „Ok.“ Ihr Einverständnis aus und begeben sich mit Ihrem Einkaufswagen derweil in Richtung Kasse.

Ihr Kind hat unterdessen registriert, dass es sich Kaugummis nehmen darf - und greift vergnügt nach einer Reihe an verschiedenster Sorten und Geschmäckern, präsentiert Ihnen stolz seine Sammlung an köstlich-klebrigen Leckereien und legt diese dann in den Einkaufswagen.

Als treusorgende Mutter (und natürlich darf sich hier auch jeder liebende Vater angesprochen fühlen) geht bei Ihnen sofort ein Sensor an, der Sie davor warnt, dass dieses Übermaß an Zucker schlecht für die Zähne ihres jungen Sprösslings ist.

Ihre erste spontane Reaktion könnte lauten: "Ich sagte eins!"

Aber gehen wir davon aus, dass ihr Kind die dahinterstehende Aussage zwar verstanden hat, sich aber dazu entschließt, diese vorsätzlich falsch zu deuten - denn Kinder sind ja bekanntlich nicht blöd.

"Du sagtest eins waaaaaaaaaaas?"

"Eine Kaugummipackung."

"Das hast du nicht gesagt."

"Aber…aber du hast doch nur nach einer Packung Kaugummis gefragt!!"

"Nein, ich habe gefragt:

KANN. ICH. KAUGUMMI."

Und an dieser Stelle müssten Sie ihrem kleinen Besserwisser eigentlich einen Gewinn zugestehen, denn er hat tatsächlich weder eine definitive Aussage darüber getätigt, welchen Kaugummi er genau wählen möchte noch eine Angabe dazu gemacht, wie viele er verlangt.

(Die meisten Eltern würden ihr Kind trotzdem umgehend zurück zum Regal schicken, um einen lebenslangen Kaugummivorrat und einen Millionenverlust zu vermeiden)

Doch was noch viel wichtiger ist:

Sie müssen die Verantwortung für diesen Vorfall tragen.

Die meisten Kinder werden dies nur ein, höchstens ein paar Mal probieren, bis sie feststellen müssen, dass dieser Weg zum Scheitern verurteilt ist und nichts als Ärger mit sich bringt, folglich also keinen bleibenden traumatischen Schaden davontragen.

Trotzdem könnte es passieren, dass ihr Kind diese unmögliche Art zu reden

ohne Modalverben ("Kann ich Kaugummi haben?")

ohne Demonstrativpronomen ("Kann ich diese Kaugummi haben?")

ohne (wahlweise) richtige Pluralbildung ("Kann ich dieseKaugummis haben?) oder die Beschreibung durch Substantive ("Kann ich diese Packung Kaugummi(s) haben?")

sein Leben lang behalten wird.

Ihre knappen Antworten in Form von

"Welche?", das als Fragepartikel (Akkusativ, Plural) alleine nicht wirklich aussagekräftig ist…

"Ok", der Ausdruck, der (nicht nur in der deutschen Sprache) das Paradebeispiel schlechthin für sprachlichen Kürzungen ist

könnten darauf schließen lassen, dass auch Sie sprachliche Reduktion einem detailreichen und definierten Stil vorziehen und ihn ihrem Kind tagtäglich vorgelebt haben.

Ich möchte nicht behaupten, dass Sie womöglich der Grund für eine Karriereminderung ihres Kindes sein könnten (Bis es dann 18 wird, gibt es dann einige mehr Menschen, die sie dafür verantwortlich machen könnten).

Auch liegt es mir fern, irgendwelche Annahmen über Ihr Leben aufzustellen, denn wahrscheinlich haben Sie im echten Leben oft genug mit derlei Menschen zutun.

Da brauchen Sie nicht zusätzlich noch einen unbekannten Autor.

Ach, wissen Sie…Eigentlich hätte ich jetzt eigentlich gut und gerne Lust, eine Diskussion darüber loszutreten, ob in dieser Situation nicht sogar "Kann ich diese eine Kaugummi Packung der Marke (Unternehmen hier einfügen) die einzig akzeptable Frageform wäre, aber das wäre erstens zu viel des Guten und zweitens hätte ich diese Frage mit 7-10, wahrscheinlich noch nicht einmal 14 so formuliert, deshalb: Sparen wir uns das.

Aber beschäftigen wir uns mit einer viel wichtigeren Frage:

Wo steckt in diesem Beispiel die Analogie zu unseren Worten?

Worte, die wir benutzen, um uns mit unseren Mitmenschen zu verständigen, sind jene Schlüssel, die wir brauchen, um den ersten Zugang zu unserem Gegenüber zu bekommen.

Sie sind der erste Eindruck, den wir bewusst mitbekommen und die es uns ermöglichen, die Gefühlswelt, die den Menschen umtreibt, erfassen und umfassend verstehen zu können.

Welche Antwort würden Sie auf die Frage „Wie geht es dir heute?“ geben ?

Vielleicht ein kurzes „Gut“?

Oder sogar „Ganz Gut“?

Für meinen Teil würde in den meisten Situationen ein einfaches „Gut“ reichen.

Für Sie auch ?

Dabei muss es uns doch in dieser Situation nicht zwangsläufig „Gut“ gehen.

Vielleicht haben Sie an diesem Tag eine unerwünschte Nachricht erhalten und es geht Ihnen eigentlich „GAR NICHT GUT“. Oder aber Sie haben bei der Begutachtung Ihrer Kontoauszüge eine kleine Dividende gefunden, die Sie von der Bank erhalten haben – ganz nach dem „Monopolyprinzip“, folglich geht es Ihnen faktisch gesprochen sogar „SEHR GUT“ wie es auf dem Gütesiegel steht. In beiden Fällen könnten Sie jedoch mit „Gut“ antworten; entweder, weil Sie Ihrem Gesprächspartner nicht die Last Ihrer Probleme aufdrücken wollen - oder weil es schlicht und ergreifend kürzer ist. Es könnte noch hinzukommen, dass Sie sich gerade in einem stark überfüllten Zug begegnen – oder auf dem Weg zu einem wichtigen Frisörtermin.

Eine ganze Reihe an Dingen und Zufällen wären in der Lage, das Ergebnis Ihrer Antwort in einfaches „Gut“ verwandeln zu.

Und diese könnten auch unterschwellig Einfluss nehmen, sodass sie weder registriert noch wahrgenommen oder gar beeinflusst werden können.

Vielleicht gleicht Ihr Unterbewusstsein diese Situation mit ähnlichen oder bereits bekannten Situation dieser Art ab und rät Ihnen, dass die passende Antwort auf die Frage „Wie geht es dir?“ ein kurzes und knackiges „Gut“ ist.

Abwegig erscheint das nicht, denn das haben uns schon von unseren Eltern und Großeltern, unseren Freunden und Bekannten, den Bäckermeistern und Bäckermeisterinnen im Ort gelehrt – die lebten uns das ja korrekt vor.

„Wenn man anderen Menschen sagt, dass es einem gut geht, geht es einem gut – die anderen verstehen das, vielleicht geht es Ihnen dadurch, dass es einer anderen Person gut geht sogar noch etwas besser als dem „Ausgangsgut“ und es stehen keine offenen Fragen mehr im Raum. Das Gespräch kann weitergehen.“

Sie fragen sich, weshalb ich diesen Satz in Anführungszeichen gesetzt habe?

Das kann ich Ihnen sagen: Sätze dieser Art soll Ihnen Gedanken, die ich als Autor, der sich nicht in Ihrer Nähe befindet, hören kann, wenngleich Sie diese nicht aussprechen – oder wenigstens jene, die Sie nach meiner Annahme haben könnten.

Nach dem kleinen Small-Talk werden meist die wahren Interessen hinter dem Kontaktgesuch offenbart.

Man könnte sich zum Beispiel unterhalten, weil man eine Bindung zu einer Person und Ihren Gefühlen aufbauen möchte.

Oder es handelt sich um ein Gespräch in einer geschäftlichen Affäre handeln

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Viel Spaß!



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