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Was tun, wenn die eigenen Kinder ausrasten?

Rene Raimer

Was tun, wenn die eigenen Kinder ausrasten?

"Sprechendes" Ratgeber-Ebook mit Audioguide-Download





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Einleitende Hinweise zum Buchinhalt

Was tun, wenn die eigenen Kinder ausrasten?

ISBN: 978-3-7368-5173-3

Rene Raimer

 

 

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  • Reproduktionen, Übersetzungen, Weiterverarbeitung oder ähnliche Handlungen zu kommerziellen Zwecken sowie Wiederverkauf oder sonstige Veröffentlichungen sind ohne die schriftliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.

      

 

  • Die folgenden Informationen sind nicht von einem Pädagogen oder Sozial-Experten verfasst worden. Sie dienen lediglich dem Zwecke der Aufklärung und Bildung.

 

  • Der Inhalt versteht sich nicht als Ersatz für eine pädagogische bzw. soziale Beratung, Diagnose oder Behandlung. Holen Sie bei allen Erziehungs-Fragen immer den Rat von Fachexperten ein.

 

  • Als Leserin und Leser dieses eBooks, möchten wir Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass keine Erfolgsgarantie oder Ähnliches gewährleistet werden kann.

 

  • Auch kann keinerlei Verantwortung für jegliche Art von Folgen, die Ihnen oder anderen Lesern im Zusammenhang mit dem Inhalt dieses Buches entstehen, übernommen werden. 

  

  • Der Leser ist für die aus diesem Buch resultierenden Ideen und Aktionen (Anwendungen) selbst verantwortlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorwort

Millionen geplagter Eltern schlagen sich mit Schreibabys und ausrastenden pubertierenden Heranwachsenden herum. Oft stehen sie dabei dem Problem ratlos gegenüber oder sie reagieren aus eigener Erfahrung mit fragwürdigen Konzepten aus ihrer eigenen Erziehung.

Und dabei passieren dann eklatante Fehler. Wer bringt einem auch schon Erziehung bei? Es entsteht dann häufig eine explosive Mischung aus Spontanreaktion, eigener schlechter Erinnerung und Glaubenssätzen. Was sollen diese überforderten Eltern auch machen? Manche haben Glück, weil sie das Fach Pädagogik rechtzeitig vor dem Abitur belegt oder es gar studiert haben. Da bleibt dann auch noch etwas für eigene Erziehungsmaßnahmen hängen. Doch das Gros der Eltern kann allenfalls aus der verstaubten Klamottenkiste ihrer eigenen Erziehung wenig Hilfreiches greifen.

Wer schon als Kind geschlagen wurde, wird das dann auch als probates Mittel für eigene Methoden abgreifen („Ein Schlag auf den Hintern hat noch keinem Kind geschadet!“). Wer selbst in antiquierten Glaubenssätzen aufgewachsen ist, wird die im Zweifel auch als Allheilmittel für die eigenen Problemlagen einsetzen.

Nun gut, es gibt auch Erziehungsberatungsstellen der Kommunen und Sozialverbände, aber bevor man deren Hilfe in Anspruch nimmt, ist das Kind meist schon in den Brunnen gefallen. Da landen dann die ganz krassen Fälle, wo es bereits kurz vor der Eskalation steht. Es ist gut, dass es sie gibt, aber im normalen Alltag sind echte und spontane Hilfen Mangelware. Man ist auf sich und sein Gefühl allein gestellt.

Es gibt nervenstarke Eltern, die rührend geduldig mit ihrem Nachwuchs umgehen. Aber mal ehrlich: Möchten Sie in der Haut der Mutter stecken, die hilflos vor einem ausflippenden Kind steht, das sich auf den Boden wirft, schreit und strampelt, dann auch noch kluge Jungfern mit altbackenen Ratschlägen bissige Kommentare wie „Das arme Kind, man sollte das Jugendamt einschalten“ abgeben? Wohl eher nicht!

Man hat es nicht leicht, vor allem wenn einem der Sachverstand fehlt und man nicht verstehen kann, was dem Schreibaby nun fehlt: Ist es die feuchte Windel, der Pups, der querliegt und nicht raus will, sind es Blähungen (die häufigste Ursache!), hat das Kleine Durst oder Hunger, ist es übermüdet? Man weiß es nicht, denn es kann ja nicht sagen: „Ich habe Hunger!“ Also ist es oft Bauchgefühl, mit dem man das Schreien zu unterbinden versucht.

Schlimm sind natürlich solche Situationen, in denen andere Mitmenschen betroffen und verärgert sind, etwa bei einem langen Nachtflug über Kontinente hinweg. Das kann schon mal nerven. Statt der hilflosen Mutter dann dabei zu helfen, damit alle einen angenehmen Flug haben, kommen gerade die gereizten und absolut nicht hilfreichen Kommentare wie „Schlechte Mutter, sie sollte doch ihr Kind kennen und wissen, was zu tun ist!“

Gottseidank gibt es Flugbegleiter, die hier hilfreich mit allen möglichen Mitteln eingreifen. Was aber, wenn man allein im Kaufhaus oder in der Fußgängerzone ist? Manchmal ist man selbst mit den Nerven am Ende, und da kann einem schon die Hutschnur platzen. So mancher wird dann laut und versucht sein Kind so zur Raison zu rufen, was zwangläufig überflüssige „Tse-Tse-Bemerkungen“ der Umgebung zur Folge hat.

Und wenn die Kleinen größer werden, können pubertäre Konflikte noch viel schlimmer ausarten und Eltern zur Weißglut treiben. Wohl dem, der hier Nerven zeigt und das aushält – einfach bewundernswert. Aber die Wenigsten sind so gestrickt. Hier liegt auch der Schwerpunkt dieses eBooks, weil die Probleme Heranwachsender uns wirklich alles abverlangen. Pubertät bringt so manche Erziehung durcheinander. Baby- und Kleinkind-Probleme runden das Thema ab.

Mit dem Kauf dieses Ratgebers beweisen Sie, dass Sie das Problem angehen wollen und nach Lösungen suchen – eine gute Entscheidung. Denn Kinder in jedem Alter brauchen gute Lösungen in der Erziehung. So helfen Sie Ihrem Nachwuchs professionell auf die Sprünge.

Dieses eBook ist allerdings kein Allheilmittel. Aus der Fülle der Tipps und Tricks müssen Sie zu Ihrem individuellen Weg finden und ausprobieren, was in Ihrem Fall hilft. Denn Kindererziehung ist einzigartig, jedes Kind ist anders.

Wieso entstehen Probleme in der Erziehung?

Betrachten wir uns doch zunächst einmal selbst. Unsere Stimmung hängt zu einem hohen Teil von unserer Tagesverfassung ab, Laune nennt man das auch. Haben wir gut geschlafen, stehen wir auch befreit auf und gehen gut gelaunt ans Werk. Manche zehren einen ganzen Tag davon. Haben wir dagegen schlecht geschlafen, stehen wir schon übermüdet – vielleicht auch noch mit Kopfschmerzen – sozusagen auf dem falschen Fuß auf. Dann geht uns alles gegen den Strich.

Ein falsches (oder nur falsch verstandenes) Wort, schon gehen wir an die Decke. Menschen begegnen wir mürrisch; im Straßenverkehr sind wir aggressiv; bei der Arbeit passieren uns Fehler und so weiter. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch einen so genannten schlechten Tag. Sie sehen also: Unsere Stimmung beeinflusst unsere Befindlichkeiten. Genauso ist es bei den Kindern.

Dazu kommen Krankheiten, körperliche Unstimmigkeiten, menschliche Bedürfnisse wie Essen und Trinken sowie Toilettengänge und vieles mehr. Auch Kinder haben schlechte Tage, miese Laune. Sie bekommen ihren Willen nicht, weil Eltern auf sie aufpassen und sie beschützen, konsequent sind und sie erziehen. Denn die Kleinen brauchen Erziehung. So wie eine Katzenmutter ihren Jungen beibringt, aufs Katzenklo zu gehen und dort zu pinkeln, so sorgt eine gute Mutter dafür, dass ein Baby trocken wird und eben keine Windeln mehr braucht. Das ist jetzt nur ein winziges Beispiel, zeigt aber genau das Prinzip, wo es um Erziehung geht. Man will dem Nachwuchs möglichst viele positive, lebensnotwendige Eigenschaften mitgeben, damit er einmal auf eigenen Füßen stehen kann.

Probleme entstehen dann, wenn man nicht folgt und die Anweisungen ignoriert. Vor allem in der Pubertät passiert das häufig, weil hier Heranwachsende ihre Grenzen ausprobieren und Freiheiten fernab des engen Elternhauses suchen. Und die jungen Kinder sind ja selbst in einer so genannten Umbau-Phase, in der sie manchmal nicht wissen, ob sie Männlein oder Weiblein sind – nicht Fisch, nicht Fleisch. Sie sind in einem schwierigen Entwicklungsprozess vom Kind zum Erwachsenen – mit körperlichen Veränderungen und hormonellen Umstellungen, die sie selbst – oft mit Erstaunen – an sich plötzlich erkennen. Ihr Körper baut sich eben vom Kind zum Erwachsenen um.

Probleme in der Erziehung haben viele andere Gründe: Schwierigkeiten in der Schule, mit Mitmenschen/Klassenkameraden, Lehrern, schlechter Umgang, gesundheitliche Schwierigkeiten, erste Freunde/Freundinnen, Probleme der Eltern mit Alkohol, Drogen, aber auch durch Jobverlust und Trennung, finanzielle Sorgen, Existenzängste, Verlust naher Angehöriger und vieles mehr. Hieraus können Probleme erwachsen.

Und jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit – introvertiert oder extrovertiert – ruhig oder wild – klug oder dumm – psychisch labil oder energiegeladen. Es gibt wenig kommunikative Kinder, die den Frust in sich hineinfressen. Und es gibt die sprichwörtlichen Sonnyboys, denen alles einfach zufliegt. Natürlich hat das auch etwas mit dem Aussehen zu tun: sympathische Beautys oder eher graue Mäuse. Der eine hat´s schwerer im Leben, die andere eben leichter. Sympathie spielt hier eine große Rolle.


Prägungen: Kindergarten, Schule, Lehre, Studium

Kinder werden vielfältig geprägt, vor allem natürlich von den eigenen Eltern. Sie sind am nächsten dran und die ersten Bezugspersonen. Insbesondere Kleinkinder schauen sich dabei eine ganze Menge ab. Man muss sie nur mal reden hören – manche Sätze sind 1:1 die eigenen Eltern, negative wie positive. Später übernehmen mehr und mehr Kindergärtnerinnen, Lehrer, Ausbilder und Professoren diese Funktionen. In den ersten Jahren ist die Prägung eines Kleinkindes am intensivsten. So gesehen nehmen Kinder also in Kindergarten und Schule am meisten mit.

 

Prägungen müssen aber nicht immer positiv sein. So können negative Einflüsse unsere Entwicklung beeinträchtigen, was sich dann unmittelbar in der späteren Erziehung bemerkbar macht – bis hin zur ...

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