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Was ist Liebe?

Jörg Bauer

Was ist Liebe?

Geistliche Impulse


Mit freundlicher Genehmigung von "www.daily-message.de".


BookRix GmbH & Co. KG
81669 München

Vorwort

Liebe wird meist als eine auf Freiheit gegründete Beziehung zwischen zwei Personen gesehen, die ihren Wert nicht im Besitz der anderen Person sieht und findet, sondern sich im austauschenden Miteinander zwischen den Liebenden entfaltet. Die Liebenden erkennen sich wechselseitig in ihrer Existenz an und fördern sich, zueinander ausgerichtet, in Herz, Seele und Leib. Liebe bedeutet: Das höchste Wohlsein des anderen aktiv wollen - und auch tun! Liebe braucht also ein Gegenüber um sich definieren zu können. Liebe, die nur ins kalte Weltall gepustet wird, und sich in irgendwelchen schwarzen Löchern und der Unendlichkeit verirrt, und letztlich sich auflöst, ist so sinnvoll und erbaulich, wie großer Reichtum, ohne Aussicht sich je etwas kaufen zu können. Liebe, die nicht erwidert wird, verliert ihre Bedeutung und kann einen kaputt (sündig) machen bzw. bleiben lassen - darum gehen Menschen auch leider verloren. Man kann als Mensch alleine sein und dennoch geliebt - weil es Gott gibt. Gott ist das Substantiv der Liebe (1. Johannes 4,8). Niemand kann Liebe weitergeben ohne Gottesbezug (selbst wenn ihm das gar nicht bewusst ist). Liebe ist von Gott (1. Johannes 4,7) - Er hat sie quasi erfunden, indem ER Menschen schuf - zu seinem Bilde (1. Mose 1,26). Und Gott hatte daran gefallen und fand es ''sehr gut'' (1. Mose 1,31). Der Teufel hat bis heute damit ein Problem. Ohne Liebe ist alles irgendwie sinn- und bedeutungslos. Die Bibel drückt es so aus: ''Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so daß ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze'' (1. Korinther 13, 1-3). Liebe zeigt sich in Taten, aber eine Tat muss nicht zwangsläufig immer mit Liebe zu tun haben. Allen Besitz den Armen zu geben, scheint sehr liebevoll und uneigennützig zu sein, aber man kann das, wie der Text sagt, auch ohne Liebe tun! Moralischer Fanatismus ist keine Liebe! Der Mensch braucht Erlösung - Gottes Liebe ermöglicht es, alles andere geht an der befreienden Wahrheit vorbei. Liebe hat in seiner Substanz (Gott) nichts mit Hormomen und Chemie zu tun. Sie ist auch keine Krankheit wie die Sünde, vielmehr wird durch die Liebe Gottes unsere Krankheit (Sünde) in Person Jesu Christi geheilt, wie in Jesaja 53, 4-5 geschrieben steht: ''Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt''. Die Liebe kam zu uns (nicht wir zu ihr) und wir würden auch nie etwas von echter Liebe wissen, wenn Gott sie uns nicht gezeigt hätte, bevor wir danach fragten - Römer 5,8: ''Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren''. Die Agape-Liebe ist die göttliche Liebe. Diese gründet sich auf einen Willensentschluss! Sie ist in der Lage auch da noch zu lieben, wo wir keine Sympathie, keine guten Gefühle mehr haben. Sei es in Bezug auf den Nächsten, den Bruder, die Schwester oder selbst gegenüber Gott. Agape, göttliche Liebe liebt die, die Liebe nötig haben. Darum hat Gott auch die Welt geliebt (Johannes 3,16).

Jörg Bauer

(überarbeitete und ergänzte Version)

September 2015

Sprachen der Liebe

Wenn der Mensch versucht seine Gefühle zu beschreiben, fallen ihm oft ganz unterschiedliche Dinge ein. Manches ist wunderbar kreativ und zärtlich anzuhören und zu lesen. Bei so manchen Aussagen geht einem das Herz auf und man schwimmt in einem Meer von schönen Gefühlen, Erinnerungen und Hoffnungen. Besonders abends sind wir den schönen Dingen des Lebens aufgeschlossen - auch der Musik. Wenn die Betriebsamkeit und Hektik des Tages verschwunden ist, werden wir oft nachdenklich und melancholisch. Ich denke in solchen Momenten spüren wir besonders, daß wir mehr sind als nur eine biologische Ansammlung von Gefäßen, Nervenbahnen, Körperflüssigkeiten und Knochen. Der König David verkündigte Gottes Wahrheit mitten in der Nacht. Er machte Musik und sang seine Psalmen weil sein Herz so voller Liebe, Staunen, Freude und Anbetung war. Ich glaube David hatte einen sehr intensiven und zärtlichen Glauben an Gott. Er hatte eine besondere Gabe Gottes Innerstes in Worte und Musik zu fassen. Wir dürfen das heute in der Bibel lesen und versuchen dies nachzuempfinden - denn Davids Gott ist auch unser Gott! Doch wir jagen keiner Illusion hinterher oder müssen uns ablenken oder gar betäuben um die wunderbare Geborgenheit in Gottes Liebe, Frieden und Wahrheit zu realisieren. Wir müssen nicht ins Theater oder ins Konzerthaus gehen um echte Freude für unsere Seele zu empfinden. David schrieb und sang: ''HERR, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind sehr tief''. (Psalm 92,6). Gott hat auch tiefe Gedanken über dich! Es sind zärtliche Gedanken, es sind Gedanken des Friedens und der Liebe! Glaubst du das? Das Leben ist so viel mehr als wir begreifen und sehen, ja fühlen können. David hatte eine Ahnung von dem, was Gott ausmacht und wie groß, majestätisch und herrlich ER doch ist. Wir brauchen keinen großen Glauben - was wir brauchen ist der Glaube an einen großen Gott! Es gibt viele Sprachen der Liebe - und auch du kannst eine ganz besondere, eigene Sprache der Liebe in dir wachsen und deutlich werden lassen. Und dies sowohl was deine Beziehung zu Gott betrifft als auch zu anderen Menschen, die dir nahe stehen. Und manchmal braucht man dazu noch nicht einmal Worte, weil Gott in dein Herz schaut und auch manche besondere Menschen das können. Paulus schreibt in Römer 8, 26-27: ''Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt''. Das gilt dir ganz persönlich. Sogar in deinen Träumen vertritt dich der Geist Gottes und zeugt von deinem Innersten, deinen Gefühlen, deiner Sehnsucht und Trauer und deiner Hoffnung. Keiner ist dir so nahe wie der ewige Gott und keiner kennt und liebt dich so wie ER es kann und will! David war das bewusst und er konnte nicht anders als Gott dafür zu loben und seine Wahrheit zu verkünden - auf welche Weise auch immer! Diesem Gott dürfen wir täglich und nächtlich erneut vertrauen - Gottes Barmherzigkeit ist alle Morgen neu und seine Treue groß (Klagelieder 3, 22-23). Das ist wahr - und ich will hinzufügen, sie ist auch dann in besonderer Weise da, wenn die Sonne untergeht und die Nacht hereinbricht. Dann kann dein Glaube zur Musik in der Nacht werden (auch ohne ein ''Phantom''  der Oper zu sein) so wie bei David, dem Mann nach dem Herzen Gottes - Halleluja!

Wahre Liebe

Wenn in der Bibel von Liebe die Rede ist, dann ist damit die Liebe gemeint, die sich entscheidet zu lieben. Also die göttliche Agape-Liebe, die selbstlos ist und den Egoismus bewusst nach hinten stellen will. Die Agape bezeichnet ein griechisches Wort für Liebe, welches durch das Neue Testament auch außerhalb des Griechischen zum festen Begriff geworden ist, sich aber der Bedeutung nach (zeitlich schon vorher) deutlich von Eros, Stoika und Philia unterscheidet. Jemanden zu mögen und im Umgang angenehm zu finden, lässt sich nicht künstlich bewerkstelligen oder erzwingen - es ist so, oder eben nicht. Sich aber zu entscheiden, jemanden mit der Liebe anzunehmen die Gott einem gab, das ist möglich und umsetzbar, selbst wenn es sich mit der Sympathie (rein menschlich) in Grenzen hält. Was uns oder andere daran hindert vollkommen zu lieben, ist der Umstand, daß wir unvollkommen (Fehler behaftet) sind und auch nicht immer klug und behutsam miteinander umgehen. Was wir aber können ist wachsen, lernen, umdenken und so in unserem praktischen Glauben auch vorankommen. Manches verkehrte Verhalten und mancher charakterliche Offenbarungseid sollte uns mehr erschrecken als die betroffenen Personen. Unsere Heiligung ist Gottes Wille (1. Thessalonicher 4,3), und dazu gehört auch, daß wir manchmal extrem mit uns selbst konfrontiert werden. Daß dies dann auch oft auf Kosten Anderer geht, lässt sich kaum vermeiden. Es ist zwar alles Gnade, aber Gott wird nicht unsere Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit unterstützen und stets auffangen. Wer meint, er kann Erkenntnisse sammeln im Glauben ohne die Bibel zu lesen, sich Predigten anzuhören, ein gutes Buch zu lesen oder auch zu beten und sich mit Glaubensgeschwistern friedlich auseinanderzusetzen, der gerät in eine fromme Schieflage. Und wer ebenso über Liebe philosophiert und nur seine Emotionen zum Maß aller Dinge in der Hinsicht hoch puscht, ist ein ...

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