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Warme Jungs und heiße Girls – Caprice

Inhalt

  1. Cover
  2. Caprice - Die Erotikserie
  3. Über diese Folge
  4. Über die Autorin
  5. Caprice - Maren und Sophie
  6. Titel
  7. Impressum
  8. Warme Jungs und heiße Girls
  9. Leseprobe »different boys«
  10. In der nächsten Folge …

Caprice – Die Erotikserie

Maren und Sophie sind beste Freundinnen und Journalistinnen bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Sie berichten von Events überall auf der Welt, die der internationale Adel, die High Society und Prominente aus dem Showgeschäft besuchen. Für ihre Artikel recherchieren sie knallhart – mit vollem Körpereinsatz …

Caprice ist eine Erotikserie, die monatlich in abgeschlossenen Folgen erscheint. In den einzelnen Folgen geht es mal härter und mal sanfter zu. Dafür sorgen die unterschiedlichen Autoren, die für diese Serie schreiben. Da jeder Autor seinen eigenen Stil hat, ist Caprice Folge für Folge ein neues erotisches Leseerlebnis.

Über diese Folge

Sex und Glamour – Caprice, die Erotikserie. Jeden Monat neu.

»Oder ihr braucht eine Lektion in Sachen Kunstverständnis«, gab Jason keck zurück. »Ich …«

Weiter kam er nicht. Sophie hatte ihm bereits den Finger auf die Lippen gelegt. Sie schlüpfte zwischen die beiden hübschen Jungs und sah Jason in die Augen. Während ihre Fingerspitzen über seine Lippen fuhren, drückte sie ihren festen Hintern in Colins Schoß. Er seufzte leise und legte seine Hände sanft auf ihre Taille. Jason verfolgte mit dem Blick, wie Colins Hände über Sophies Hüften streichelten. Dann zog Colin seine Hände zurück, öffnete mit leisem Klack seinen Gürtel und schob Sophies Kleid hoch. Wie so oft trug sie keine Unterwäsche, sondern nur halterlose Strümpfe …

Über die Autorin

Anabella Wolf (* 1983 in Essen) studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim. Danach war sie drei Jahre Lektorin im größten deutschen Heftromanverlag, bevor sie sich als Autorin selbstständig machte. Sie schreibt Heftromane und Belletristik, mal mehr, mal weniger pikant, aber immer mit Happy End. Sie benutzt viele Pseudonyme und lebt und arbeitet in Berlin.

Caprice – Maren und Sophie

Maren, die Unschuld vom Lande – das ist zumindest ihre Masche. Dass sie nicht so unschuldig ist, wie sie tut, haben schon die Dorfjungs, mit denen Maren in einem norddeutschen Kaff aufwuchs, am eigenen Leib erleben dürfen. Da sie die Jungs nur aus Langeweile vernaschte, zog es sie in die Großstadt, und sie landete bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Maren weiß, dass ihre mädchenhafte, naive Art den Beschützerinstinkt bei Männern weckt und nutzt diese Tatsache für ihre Zwecke. Trotzdem hofft sie, damit auch ihrem Mr. Right zu begegnen. Und so lange sie den noch nicht gefunden hat, vertreibt sie sich die Zeit mit den Stadtjungs …

Spontan, dominant, durchsetzungsstark – das ist Sophie, der selbstbewusste Vamp mit französischen Wurzeln. Aufgewachsen in einem Pariser Vorort hat sie früh gelernt, sich alleine durchzuboxen. Schon damals merkte sie, dass sie eine gewisse Anziehung auf Männer ausübt – und bekam auch so die Stelle beim BLITZ. Ihre neugierige Reporternase führt sie nicht nur zu exklusiven Topstorys, sondern auch in Situationen, bei denen sie ihre Phantasien ausleben kann. Denn das findet sie viel spannender, als die große Liebe zu suchen. Außerdem ist ihr Körper zu wertvoll, um nur von einem Mann bewundert zu werden …

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Anabella Wolf

Warme Jungs und heiße Girls

»Ich wollte ihn für mich allein, müssen Sie wissen.« Die Blondine zwinkerte in die Kamera und kaute Kaugummi. »Wir waren zu acht, fünf Frauen und drei Männer, aber Jason war der Star. Der König des Hotelzimmers. Und das lag nicht nur an seinem Erfolg. Er hatte ja gerade diese tolle Ausstellung, alle wollten ihn kennenlernen, den Aufsteiger aus der Provinz. Aber in diesem Raum ging’s einzig und allein um den Mann Jason Jones.« Sie verzog ihre glänzenden lavendelfarbenen Lippen zu einem gurrenden Lachen und warf die Haare zurück. »Er massierte gerade so eine sommersprossige Rothaarige, die nackt vor ihm auf dem Plüschteppich lag. Es war ein krasses Hotel. Voll schön eingerichtet. Weiß und Gold, und so. Sie lag also nackt auf dem Bauch und er hinter ihr. Er hatte noch seine Boxershorts an, aber ich hab gesehen, dass er schon ’nen Ständer hat, und dass der riesig ist … Er kniete also über ihr und knetete diese bleichen Schultern, und da sagte ich mir: Casey, deine Möse wird die erste sein, in der er den Prachtkerl da versenkt. Ein Mädchen muss Ziele haben, oder?« Wieder Lachen und Zwinkern. Blondgefärbte Haare wurden durch die Luft geworfen. »Ich ging also runter auf alle viere und schlich wie eine Katze über den Plüschteppich. Rechts auf dem Sofa waren schon zwei am Vögeln. Die Schwarzhaarige ritt wild jauchzend seinen Assistenten. Er hatte nur Augen für ihre Titten und gar nichts anderes mitbekommen. Der Rest hing über dem Couchtisch und schnupfte Koks. Aber ich hatte genug davon, ich wollte auch zur Sache kommen. Ich wollte Jason Jones.«

»Und, haben Sie ihn bekommen?«, fragte eine männliche Stimme.

»Aber hallo!« Sie ließ eine Kaugummiblase platzen. »Ich schlich mich von der Seite an, schob meine Hand in seine Boxers und streichelte erst Mal seine Eier, bis er seufzte. Ich merkte schnell, dass er die Sommersprosse nur noch halbherzig massierte. Sein Blick flackerte, und ich zog ihm die Shorts aus. Und was sah ich da für einen gewaltigen Schwanz? Groß und hart. Auf keinen Fall kriegt die rothaarige Schlampe ihn zuerst, dachte ich, jetzt erst recht nicht, und beugte mich runter. Ich leckte über seine Eichel und nahm den ganzen Prachtkerl in meinen Mund. Ich lutschte ihm den pulsierenden Schwanz, meine Lippen fest um den Schaft.«

Sie schüttelte sich wonnig. »Er hat so gut geschmeckt. Als ich sein bestes Stück aus meinem Mund gleiten ließ, starrte er mich gierig an. Er massierte die Sommersprosse nicht mehr. Ich warf also mein Haar zurück und krabbelte auf die Rothaarige drauf, also über sie. Ich kniete auf allen vieren vor Jason und reckte ihm meinen Arsch entgegen, während die Schlampe unter mir sich umdrehte und die massierenden Hände suchte. Sie fand nur meine Titten, die jetzt über ihrem Gesicht schaukelten. Jason packte meine Hüften und schob seinen großen Schwanz in meine Möse. Ich stöhnte auf, die Rothaarige guckte verwirrt. Er stieß mich jetzt heftiger. Und dann leckte die Schlampe unter mir plötzlich über meine Nippel. Klar, die hat echt traurig kleine Möpse verglichen mit meinen, dachte ich und schloss die Augen. Jason fickte mich hart und heftig. So geil. Und dann das Zungenspiel von der Sommersprosse an meinen Nippeln, nicht schlecht. Ihre Finger wanderten zwischen meine Beine und massierten meine Perle. Da war alles nass und heiß. Sie massierte vorn, und Jasons Schwanz stieß in mein Loch. Bester Fick, den ich je hatte.« Sie lächelte in die Kamera …

Jason schaltete den riesigen Flachbildschirm aus und schleuderte die Fernbedienung hinter sich. Er wollte nicht hören, wie sie vom Koks und der Schwarzhaarigen erzählte, die zu viel geschnupft hatte und dann später im Krankenhaus fast gestorben wäre. Und das würde diese Casey im Fernsehen dort ganz sicher als Nächstes tun. Er hatte die Story schon tausend Mal gehört. Alle hatten sie ausgeschlachtet. Presse, TV, Blogs … Und sie fanden immer neue Mädchen, die bei der Orgie angeblich dabei gewesen waren und die er auch gevögelt hatte – in dieser verhängnisvollen Nacht, über die niemand die Wahrheit sagte.

Jason marschierte über die alten, schmutzigen Dielen, trat achtlos auf die Fernbedienung und riss einen Farbeimer vom Regal herunter. Er zerrte den Deckel ab und schleuderte ihn hinter sich, wo er rote Farbspritzer auf dem Designersofa verteilte. Er packte den Farbeimer mit beiden Händen und klatschte den gesamten Inhalt auf eine weiße Leinwand. Sie war vier mal vier Meter groß und stand an der Wand neben der Küchenzeile angelehnt, rote Farbe rann über das weiße Leinen und tropfte auf die Dielen, wo sie später zu Farbflecken vertrocknen würde, wie schon Dutzende andere Farben in allen Tönen vor ihr.

Jason starrte auf die nasse, leuchtende Farbe und keuchte. Er ließ den Plastikeimer fallen, stieg darüber hinweg und kehrte zu seiner Couch zurück. Er nahm sein Smartphone und tippte eine SMS: Hast du mich vergessen? Warum meldest du dich nicht?

Dann ließ er das Handy auf das abgewetzte Polster aus braunem Cord fallen und ging zu dem Regal zurück, in dem seine Arbeitsutensilien standen. Er war barfuß mit hochgekrempelten Hosenbeinen und hinterließ rote Fußabdrücke auf den Dielen. Direkt neben dem Regal fiel helles Tageslicht durch die alten, einfach verglasten Fabrikfenster in das Loft. Draußen herrschte munteres Sommertreiben auf den Straßen von Brooklyn. Er schenkte all dem Lachen und Eisschlecken da draußen nur einen mürrischen Blick, packte sich den Eimer mit dem Glitter und kehrte zur Leinwand zurück. Er kaufte viele seiner Materialen im Großmarkt für Bastelmaterial und wenig in den einschlägigen Fachgeschäften für Künstler.

Jason griff nach seiner Leiter, zog sie mit schrappenden Geräuschen über die Holzdielen und positionierte sie vor der Leinwand. Er stieg hinauf und ließ einen glitzernden Regen über die feuchte Farbe niederprasseln. Der Glitter war überall, in seinen Haaren, in der Falte seiner umgekrempelten Jeans und auf der Leinwand. Erschöpft sank er auf die oberste Leitersprosse, legte seine Arme um den Glitzereimer, damit der nicht runterfiel, und betrachtete sein Werk. Kein schlechter Anfang. Er war jetzt auch etwas ruhiger.

***

»Bist du jetzt ’ne Putze?«, fragte Colin lachend. Er stellte seinen Trolley ab und lehnte sich lässig in den Türrahmen. Er trug noch seine Flugbegleiter-Uniform und beobachtete Basti, der mit großer Geste Staub von den Bilderleisten wischte.

»Nein, bin ich nicht, Colin. Ich bin immer noch Toms Assistent und die Seele dieses Stores«, flötete Basti. Er trat vom Elefantenfuß herunter und schob ihn weiter nach rechts. »Aber unsere Putzfrau kommt hier oben einfach nicht dran.« Er stieg wieder auf den Hocker, ächzte dabei und wischte mit gezierten Handbewegungen weiter.

Colin nickte und schlenderte zu den verpackten Bildern.

»Nein, ich hab meine Meinung nicht geändert«, rief Tom, der gerade den Raum betrat, seinem Zwillingsbruder entgegen. »Falls du deshalb hier bist.«

Colin lugte zwischen der Styrofamverpackung und der Bläschenfolie hindurch auf die großformatigen Collagen und verzog das Gesicht. »Dass du dafür extra noch zusätzliche Ausstellungsfläche anmietest …«

»Das ist Jason Jones, Colin«, erklärte Basti empört. Er stemmte eine Hand in die runden Hüften und sah kopfschüttelnd vom Elefantenfuß zu Colin hinunter.

»Vergiss es.« Tom blätterte seufzend durch seine Unterlagen. »Mein lieber Zwillingsbruder hält nichts von Jason Jones, Basti.«

»Was?«, fragte Basti fassungslos.

»Na und? Ich interessiere mich eben mehr für Körperkunst«, grinste Colin.

Tom verdrehte die Augen. »Pass mal auf, Colin. Damit du es auch verstehst: Jason Jones ist in der Kunstwelt so was wie Johnny Flesh für die Schwulenpornos. Er könnte meinem Laden eine ganz neue Richtung geben. Ich könnte mir in der Galerieszene einen Namen machen. Aber dafür brauch ich nun mal Raum.« Er breitete die Arme aus und drehte sich in den mattweiß gestrichenen Zimmern um sich selbst.

Colin seufzte. »Du hast eine ganze zusätzliche Etage in der Ehrenstraße angemietet, Bruderherz, das wird nicht billig gewesen sein.«

Basti nickte eifrig. »Und erst der neue Boden und der hübsche matte Anstrich.« Er stieg vom Elefantenfuß herunter, bemühte sich dabei um Eleganz, was aber wie immer nicht gelang.

Colin grinste. »Wie viel?«

»Jasons Großvater kam aus Köln und hat ihm schon als kleinem Jungen vom Karneval vorgeschwärmt. Er muss diese Ausstellung einfach hier zeigen. Ich muss sie zeigen. Es ist eine überwältigende Chance und große Ehre …«

»Wie viel, Tom?«

Tom ignorierte die Frage seines Bruders einfach weiter und blätterte durch seine Unterlagen. Er besah seine Skizzen und zeigte auf ein Bild. »Am besten wir hängen das Prinzenpaar dorthin.«

Basti zog sich weiße Handschuhe an und holte das Bild eilfertig aus dem Styrofamschutz heraus. Er hielt es mit beiden Händen von sich weg und betrachtete es strahlend. Seine Wangen waren noch rosiger als sonst, und wie immer glänzte seine breite Stirn etwas. Als er Colins Blick auf sich bemerkte, wurde die leichte Röte des Eifers zu einem Tiefrot. Er reckte das Kinn und trug das Bild trippelnd durch den Raum.

»Wann beginnt denn die Ausstellung?«, fragte Colin.

»Ich sag sie nicht mehr ab«, gab Tom genervt zurück. »Selbst, wenn ich könnte: Ich will nicht. Ich werde Jason Jones dem deutschen Publikum vorstellen.«

»Eine Schande, dass das erst jetzt passiert«, ächzte Basti, während er das Bild vor sich her balancierte. »In New York ist er längst ein Megastar.«

»… der keine Interviews gibt«, ergänzte Colin und betrachtete seinen Bruder, die braunen Haare und braunen Augen. Auch in dessen Gesicht zeichnete sich jungenhafter Eifer ab. »Tom, wie willst du denn anständige Presse bekommen, wenn dein Star mit niemandem redet?«

»Ich kann das ja gut verstehen«,

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