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Volles Rohr voraus!

Inhalt

  1. Cover
  2. Über dieses eBook
  3. Über den Herausgeber
  4. Titel
  5. Impressum
  6. Die Vektor-Experimente – von Alex Corey
  7. Lektionen – von Jameson Currier
  8. Geist über Materie – von Chris Leslie
  9. Drin bei Pitt – von Michael Lassell
  10. Daddy Lover Gott – von Don Shewey
  11. Rundumservice – von David Evans
  12. Tantra – Von Dominic Santi

Über dieses eBook

Sieben schwule Sex-Geschichten, in denen es mit Hochdruck zur Sache geht!

Hier wird ausprobiert, was Lust macht: Ob geile Experimente eines wissbegierigen jungen Forschers, ein heimlicher Ausflug in Brad Pitts Apartment oder die Wonnen des Tantra-Sex – stets geht’s volles Rohr voraus zur Ekstase!

Die Stories in »Volles Rohr voraus« sind Klassiker der schwulen Erotik-Literatur – jetzt endlich wieder zu haben und nur als eBook bei Bastei Entertainment!

Über den Herausgeber

David Laurents ist der Herausgeber zahlreicher Sammlungen schwuler Erotika, darunter ›Schneetreiben‹, ›Geile Typen teilen aus‹ und ›Hart und willig‹. Seine Anthologie ›The Badboy Book of Erotic Poetry‹ war für den Lambda Literary Award nominiert. Er lebt in New York City.

Die Vektor-Experimente – von Alex Corey

Im Dunkeln kann man die Zwillinge nur auf eine Weise auseinanderhalten: Toms Latte ist nach rechts gebogen, und die von Tim zeigt nach links. Es ist daher am besten, wenn ich Tom auf der linken und Tim auf der rechten Seite habe, wenn sie mir alle beide ihre Schwänze ins Maul stecken. Ansonsten gäbe es logistische Probleme.

In dieser Stellung, wenn mein Kopf zwischen ihren Beinen gefangen ist und ich mit den Händen über ihre unbehaarten Leiber streiche, kommt es mir vor, als hätte ich Stereosex. Die Zwillinge bewegen sich im Gleichtakt; wenn einer sich zurücklehnt, lehnt auch der andere sich zurück, und wenn einer sich mit einem lüsternen Stöhnen nach vorn beugt, dann folgt der andere garantiert seinem Beispiel. Ich bemühe mich, das Ganze zu erleichtern, indem ich meine eigenen Bewegungen angleiche, bei beiden die linke Brustwarze zwirble oder bei beiden mit der gleichen Geschwindigkeit mit dem Finger vom Hals bis zum Bauchnabel streife. Wenn ich auf Handbetrieb umstelle, achte ich darauf, auf beide Schäfte den gleichen Druck auszuüben und meine Züge exakt aufeinander abzustimmen.

Vielleicht hat sich diesbezüglich ja meine Erfahrung als Forschungsassistent ausgezahlt. Schließlich habe ich die beiden außergewöhnlichen jungen Herren im Namen der Wissenschaft kennengelernt.

Tim und Tom waren eines Nachmittags in abgeschnittenen Jeans und hautengen weißen T-Shirts auf eine Anzeige hin aufgekreuzt, die mein Versuchsleiter und Doktorvater Dr. Emory Charles aufgegeben hatte, ein recht umstrittener Psychiater, der angebliche paranormale psychische Aktivitäten zwischen eineiigen und zweieiigen Zwillingen untersuchen wollte. Die Reaktion war überwältigend; 34 Paare meldeten sich auf die Anzeige, und am Ende nahmen wir 26 davon in die Studie auf. Aus Gründen der Anonymisierung codierten wir sie alphabetisch; das erste Paar nannten wir Adams für A, das zweite Busby für B und so weiter. Als wir zu Tim und Tom, dem 22. Paar kamen, gaben wir ihnen den Spitznamen Vektor für V.

Ich hatte die Aufgabe, die Aufnahmegespräche zu führen, und obwohl ich es inzwischen selbstverständlich finde, regelmäßig beide Vektorboys aufzunehmen, ließ unsere erste Begegnung kaum auf den weiteren Verlauf meiner Privatexperimente schließen. Ich zitiere aus meinen vom Band transkribierten Aufzeichnungen, wie Tim und Tom loslegten und gegenseitig ihre Sätze vervollständigten (Gedankenstriche zeigen den Wechsel des Sprechers an, und obwohl ich nicht vermerkte, welcher der beiden als Erster sprach, bin ich, aus Gründen, die bald ersichtlich werden, sicher, dass Tim es war):

»Es ist so, dass ich abends im Bett liege und genau weiß, dass er unterwegs ist – Sie wissen schon, und irgend so ’n Collegegirl abschleppt und mit nach Hause bringt – und dann weiß ich ganz genau den Moment, wann er sie unter die Decke kriegt – und ich weiß, dass er’s weiß – das passiert einfach irgendwie – und dann vögel ich los, und will grade abspritzen und dann, wamm! – da lieg ich in meinem Bett und rotz mir das Bettzeug voll – und ich denke Oh Mann, scher dich raus aus meinem Kopf, verflucht – aber er steht drauf, wenn ich drin bin, lassen Sie sich nichts vormachen – das ist, als hätte man zwei Orgasmen, seinen und meinen, nur dass seine manchmal, na ja, irgendwie schräg sind – er meint, na ja, umgekehrt passiert es auch – nur dass ich weiß, dass er nicht mit ’nem Mädel zusammen ist, das er aufgerissen hat – das ist einfach was anderes, fast noch intensiver als ob ich – als ob er’s mit mir treibt, wissen Sie? Vielleicht fährt er ja deshalb so drauf ab – aber irgendwie, und ich weiß, dass sich das jetzt verrückt anhört, ist es so, als ob ich’s mir selber machen würde – genau als ob er sich selber ficken würde – so ’ne Art Echo – und egal wann oder wo, ich spritz voll über mich selber ab – das kann ziemlich peinlich werden – etwa als ich mit so ’ner Kleinen vor dem Kino angestanden bin, und urplötzlich Bingo! Ich spritz mir die Unterbuxe voll – oder ich bin in ’nem Restaurant verabredet und denk mir Wie schaff ich’s nur, aufs Klo zu kommen, ohne dass der Typ den feuchten Fleck sieht? – und einmal war ich in der Umkleide, und plötzlich glotzen die ganzen Kerle zu mir rüber, als ich ’nen Wahnsinnsständer kriege und wamm! Ich spritze voll über den Typ neben mir – und Sie können mir glauben, wenn der spritzt, dann spritzt er – aber es ist irgendwie komisch, wissen Sie, dass wir diese Verbindung untereinander haben, denn ich bin hetero und er ist – heterosexuell behindert, will er sagen, aber lassen Sie sich nichts vormachen, er kann – okay, stimmt, ich hab’s auch schon andersrum getrieben, aber nicht die ganze Zeit, so wie du …«

Und so weiter und so weiter. Fast eine halbe Stunde redeten sie so, die Blicke beim Sprechen ineinander versenkt, und merkten kaum, wie ich auf meinem Stuhl herumrutschte und den Inhalt meiner Unterhose zu ordnen versuchte, damit meine eigene Erregung der ihren nicht in die Quere kam.

Diese meine Erregung offenbarte sich schamlos beim nächsten Schritt, einer kurzen körperlichen Untersuchung durch den Unterzeichneten. Die Vektors standen nebeneinander, ohne T-Shirts, mit aufgeknöpften Shorts, den Bund ihrer Unterhosen tief auf dem dichten Gebüsch ihrer weizenblonden Schamhaare hängend. Ich dachte daran, wie süß das war, wie sie, wahrscheinlich seit der Grundschule, das Gleiche angezogen und das Gleiche getan hatten. Und jetzt, Ende zwanzig, gingen sie wahrscheinlich immer noch zusammen einkaufen, genau wie sie sich im Sportstudio Hilfestellung leisteten und zum gleichen Friseur gingen. Sie lächelten einander aufmunternd und schelmisch an, bis Tim endlich seine kurze Hose herunterzog und seinen Schwanz herausspringen ließ, eine etwas dünne, aber längliche Rute, die, wie schon bemerkt, eine deutliche Neigung nach links aufwies.

Als Tom Jeans und Unterhose aus dem Weg nach unten schob, zuckte sein Riemen ebenfalls nach oben, obwohl es einen Moment dauerte, bis er sich wie der seines Bruders versteifte und streckte.

Ich notierte ihre Maße: 1,83 m, beide etwa 90 Kilo, haselnussbraune Augen, hellbraune Haare, ein leicht blasser Teint, ganz feine Körperbehaarung außer auf den Unterarmen und im Schambereich; Brustumfang 102 cm, Taille 80 cm.

Die letzte Messung gab mir die Chance, ihre sexuelle Rivalität aus erster Hand mitzuerleben. Ich war mit dem Maßband vor Tim in die Knie gegangen, als er die Gelegenheit nutzte und seinen Schwanz an meinem Arm rieb. Er ließ die Bewegung unwillkürlich wirken und behauptete, das Maßband um seinen Bauch hätte gekitzelt, aber als es zum dritten und vierten Mal passierte, trat ich lächelnd zurück.

»Vielleicht sollte ich einfach nur Ihren Schwanz messen und zum Teufel mit dem Rest der Untersuchung«, sagte ich.

»Immer dasselbe«, sagte Tom. »Ganz egal, wohin er geht.«

»Ach, ich bin sicher, er misst deinen auch, wenn du ihn lieb fragst«, sagte Tim. Er packte seinen Schwanz und hielt ihn mir entgegen, wobei er Tom Zeichen machte, das Gleiche zu tun.

Also, für die Akten: beide zwanzig Zentimeter Umfang an der Schwanzwurzel, Tom dunkel geäderte neunzehn Zentimeter, und Tim einundzwanzig, so schnittig, wie ich selten welche gesehen hatte.

Aufgrund der chaotischen Arbeitszeiten der Vektor-Zwillinge (Tim war Trainer in einem Fitnessstudio, Tom ein Drucker, der nachts arbeitete) betraute Dr. Charles mich mit den Eingangsexperimenten, die abends stattfinden sollten. Schlicht gesagt, sollte ich das Phänomen ihrer Simultanorgasmen verifizieren bzw. widerlegen. Zu diesem Zweck schlug ich vor, einer der Zwillinge sollte in einer mit Doppelspiegel ausgestatteten Box sitzen, während der andere mit mir im Labor bliebe. Videokameras würden beide aufnehmen, wobei unten im Bild die Zeit in Sekunden angegeben würde.

Am ersten Abend, an dem wir uns trafen, bot Tom an, in die Box zu gehen, indem er sowohl auf sein Erstgeburtsrecht hinwies (er war technisch gesehen fünfzehn Minuten älter als sein Bruder) als auch auf seinen Vorrang als Hetero pochte (den er mit einem Lachen einforderte). Ich ging mit ihm hinein und verkabelte ihn mit den Monitoren, indem ich an Brust, Rücken und Bauch kleine Sensoren anbrachte, um eine lückenlose Aufzeichnung seiner Atmung und seiner Herzfrequenz zu bekommen. Ich zeigte ihm, wie er einen kleinen Metallsensor an der Unterseite seines Penis anzubringen hatte, damit auch der Blutandrang verfolgt werden konnte. Gehirnwellenmuster würden später dazukommen, allerdings nur dann, wenn sich ihre Behauptungen als wahr erwiesen.

Ich ließ Tom in der Box zurück, versorgt mit ein paar Zeitschriften – älteren Nummern des Playboy, die ich bei der Samenbank ein paar Straßen weiter ausgeliehen hatte, sowie meinen eigenen Exemplaren von Freshmen und Torso von zu Hause.

Als ich zu Tim zurückkam, hatte er sich völlig entkleidet und saß mit gespreizten Beinen auf einem metallenen Klappstuhl, den Hintern auf die grüne Plastik-Sitzfläche gepresst. Die Kamera stand hinter meinem Stuhl und war auf ihn gerichtet; ein Gerätewagen mit weiteren Monitoren stand links neben ihm. Ich machte mich daran, die Sensoren für die Herzfrequenz und die Atmung an seiner Brust und am Bauch anzubringen, wobei mir auffiel, dass er jedes Mal zusammenzuckte, wenn ich die Finger auf seine Rippen drückte. Als ich fast fertig war, fasste ich mir ein Herz, packte seinen Schwanz an der Spitze und zog leicht an dem halbschlaffen Ding, um gleich unterhalb der Eichel den Sensor anbringen zu können.

Tim lächelte. »Jetzt sind wir endlich allein, und schon machen Sie sich an mich ran.«

»Das gehört alles nur zum Test«, sagte ich zwinkernd. »Eine weitere Messung.«

Ich drückte auf den Knopf der Sprechanlage, über die unsere beiden Räume verbunden waren. »Wenn Sie fertig sind, kann’s losgehen, Tom«, sagte ich und setzte mich auf meinen Stuhl.

Vor mir zeigten die beiden mir zugewandten kleinen Schwarz-Weiß-Bildschirme beide Vektor-Zwillinge – Tom, der in der Box in einem Playboy blätterte, und Tim, der geduldig vor mir saß. Als Tom auf ein Foto stieß, das ihm gefiel, fasste er sich mit der Hand zwischen die Beine und fing an, sich die Eier zu streicheln. Vor mir schloss Tim die Augen und seufzte. Er hielt sich an den Seiten des Stuhls fest, vielleicht weil ihm eingefallen war, dass ich ihm verboten hatte, sich anzufassen. Die Muskeln an seinen Armen spannten sich, während der übrige Körper nach vorn rutschte und seine Hüften sich nach oben und nach vorn reckten, als wollte er sich mir anbieten. Sein Arsch hob sich leicht von dem Stuhl, sodass er aussah wie ein Turner, der mitten in der Übung erstarrt war. Unterdessen wurde sein Schwanz größer und zuckte, dann streckte er sich langsam über seinen linken Oberschenkel aus.

In der Box hatte Tom das Ausklappfoto in der Mitte aufgeschlagen und hielt das Heft nun auf Armeslänge vor sich. Seine Latte hatte sich deutlich versteift, und er rieb langsam seinen Schaft, wobei die Finger auf eine grazile Art gespreizt waren, die zu seiner Persönlichkeit irgendwie nicht zu passen schien. Kurz darauf kam sein aggressives Wesen wieder zum Vorschein, und er packte seinen Muskel, als handelte es sich um einen Sattelknauf auf einem bockenden Wildhengst. Seine Herzfrequenz stieg auf über hundert, und die seines Bruders folgte ihr auf dem Fuß.

Auf dem Stuhl mir gegenüber wand Tim sich in fast starr ausgestreckter Haltung. Seine Zehen kringelten sich unter ihm, als er die Füße über den Boden stieß, und ich sah, wie ein winziges, klares Tröpfchen Vorsaft sich den Weg aus seinem Pissschlitz bahnte und auf der Innenseite seines Oberschenkels verschmiert wurde, als seine Eichel gegen die Haut stupste. Ich legte mein Klemmbrett in den Schoß und fing an zu schreiben, wobei ich fest auf das Brett drückte, um meine eigene Erektion zu verbergen, während die von Tim sich immer weiter in die Höhe reckte.

Auf dem Bildschirm hatte Tom den Playboy inzwischen weggeworfen und hüpfte mit zugekniffenen Augen und weit aufgerissenem Mund auf seinem Stuhl auf und ab. Ich fühlte mich versucht, den Ton lauter zu drehen, damit ich sein Keuchen und seine Schreie hören könnte, aber ich wusste, dass Tim, wenn er sie hören würde, erraten könnte, dass sein Bruder abspritzte, was die Testergebnisse unbrauchbar gemacht hätte.

Tims Erektion war inzwischen voll ausgefahren und hatte einen Winkel von vollen 180 Grad beschrieben. Die fahlrosa Eichel seiner aufgerichteten Latte hüpfte jetzt nur wenige Zentimeter vor seinem Bauchnabel und zeigte direkt auf sein lächelndes Gesicht. Ich stellte fest, dass sich auch seine Brustwarzen auffällig versteift und von flachen samtigen Hügeln zu runden Knubbeln in der Größe einer 10-Cent-Münze verwandelt hatten. In einem leichten Schweißfilm auf seinem Brustbein spiegelten sich die Neonlampen an der Decke, und ich protokollierte die nassen Haare unter seinen Armen ebenso wie das Erscheinen eines Schweißtropfens, der an der Innenseite seines Arms herunterrollte.

Jedes Mal, wenn Tom die Bauchmuskeln anspannte, tröpfelte Vorsaft herunter, der silbrige Fäden zwischen der Schwanzspitze und dem Nabel zog, in dem sich bereits eine klebrige kleine Pfütze gebildet hatte. Der Anblick von so viel Flüssigkeit bewirkte eine ähnliche Reaktion bei mir, und es dauerte nicht lange, bis ich eine glitschig-feuchte Stelle in meiner Unterhose spüren konnte. Ich rutschte auf meinem Stuhl herum, aber dadurch ermöglichte ich es meinem Schaft, sich an der Innenseite meines Oberschenkels entlangzustrecken und aus meiner Unterhose zu lugen, sodass die Eichel in direkten Kontakt mit der Hose kam, die ich trug.

Mir gegenüber verzerrte sich Tims Gesicht, als würde er von Schmerzen gepeinigt. »Was passiert gerade?«, fragte ich ihn. »Was spüren Sie in diesem Augenblick?«

»Oh mein Gott«, brach es aus Tim heraus. »Ich hab ’nen Orgasmus, aber ich spritze nicht ab. Aber vielleicht spritzt auch der da nicht ab, und ich … ich … bin … so…weit …«

Auf dem Bildschirm legte Tom mit der Hand an Tempo zu und wichste sich dem Augenblick der Ekstase entgegen, von dem er gerade gesprochen hatte. Schließlich entlud er sich in gewaltigen Schwällen, die er mit der freien Hand auffing. Rasch schaute ich zu Tim hinüber.

Tim hielt die Seiten des Stuhls immer noch fest mit den Händen gepackt, während seine Eichel schwoll und einen Spermaschwall gegen die Unterseite seines Kinns spuckte. Salve folgte auf Salve, und milchweiße Tropfen verteilten sich der Länge nach über sein Brustbein. Tim zog den Bauch ein und schnappte nach Luft, während sein Orgasmus fortfuhr, ihm Schauer durch den Leib zu jagen. Das Sperma rann in dichten Strömen über die eingedellte Bauchfläche und sammelte sich mit seinen Lusttropfen zu einer Pfütze um den Nabel.

Als die Spasmen nachließen, wurde Tims Atmung wieder regelmäßig, und seine Brust und sein Bauch füllten sich wieder mit Luft, das Sperma floss über und rann an seinen Hüften hinab, um auf den Stuhl und den Fußboden zu tropfen.

Tim streckte die Finger und ließ die Sitzfläche des Stuhls los. Seine Lippen teilten sich zu einem dümmlichen Grinsen, wie man es auf dem Maisfeld, nicht aber im Laboratorium erwartet hätte. Er hob die Hand und zeichnete einige der Spermalinien auf seinem Bauch nach, indem er mit den Fingerspitzen hin- und herstrich.

Tom saß in der Box inzwischen mit dem Kopf zwischen den Beinen da, und ob er das tat, um nicht das Bewusstsein zu verlieren oder um sich das Sperma von der Haut zu lecken, sollte er nie verraten, aber als ich hineinging, um die Sensoren abzunehmen, waren auf dem Boden nur ein paar Samenspritzer zu sehen, während der Verbleib einer guten Handvoll Sperma ungeklärt blieb.

Wir vereinbarten, uns drei Abende darauf wiederzutreffen, sodass wir die Rollen der Vektors umkehren konnten. Sie gingen mit fröhlich glänzenden Gesichtern, stolz darauf, dass sie meinen Eingangstest so glänzend bestanden hatten. Tim machte noch Witze, dass er Kopien der Videobänder haben wollte, um sie zu Weihnachten an alle seine Freunde zu schicken, worauf ich beide an den vertraulichen Charakter der Studie erinnerte. »Hab nur Spaß gemacht, Professor«, sagte er und landete beim Hinausgehen einen leichten spielerischen Haken auf mein Kinn.

Sobald sie gegangen waren, legte ich die Schlösser an den Türen vor und ging zurück ins Labor, wo ich die Schalter an den verschiedenen Kameras und Apparaturen ausknipste, die ich für das Experiment aufgestellt hatte. Als ich jedoch an meine Versuchsstation zurückkam, setzte ich mich und schaute auf die beiden kleinen Bildschirme, die jetzt ganz leer waren.

Ich spulte das Band von Tim ganz bis zum Anfang zurück, dann drückte ich ›Play‹. Als sein Lächeln in schwarz-weiß auf der Mattscheibe aufleuchtete, schob ich meine Hose hinunter und griff nach meinem Schwanz. Er war immer noch halb klebrig, halb glitschig von dem Sperma aus dem Experiment, sodass es mir keine Mühe bereitete, rasch wieder einen Ständer zu bekommen. Ich stimmte meine Züge perfekt ab, indem ich ihr Tempo und ihre Stärke so variierte, dass ich genau im gleichen Moment, als Tims nackter Leib sich in seinem Laborstuhl aufbäumte und bockte, meinen eigenen Rotz dem auf dem Fußboden hinzufügte.

Als ich später noch einmal mit dem Mopp zurückkam, machte es mir noch zusätzlich Spaß, dass ich seinen Samen mit meinem eigenen verwirbelte und dass zwangsläufig eine Spur der Zaubermischung zurückbleiben musste.

Unser zweites Zusammentreffen begann mit nicht ganz so produktiven Ergebnissen. Tim war schon eine Viertelstunde lang in der Box gewesen, während Tom schläfrig vor mir saß und sein schlaffer Schwanz träge über den grünen Kunststoff der Sitzfläche hing. Auf dem Bildschirm blätterte Tim in den Zeitschriften, hielt hier und da inne, um einen Absatz in einer der Kurzgeschichten zu lesen oder um sich die Werbung anzuschauen. Wenn er zu einer Fotoserie kam, schaute er sich jedes Bild ungefähr zehn Sekunden lang an, dann drehte er die Seite um.

Schließlich schaute er hoch in die Kamera und sagte etwas. Ich drehte den Ton lauter. »Wie bitte? Ich habe Sie nicht hören können.«

»Ich hab gesagt, dass das einfach nicht bei mir funktioniert.«

»Klappt es bei Ihnen heute Abend nicht? Sind Sie verspannt oder nervös?«, fragte ich.

»Ich bin einfach nicht an so Wichsblätter gewöhnt. Mir wäre eher nach was … ich weiß nicht. Mehr Action. Mehr Leben.«

»Ich kann nach Hause gehen und ein Video holen, wenn Sie wollen …«

»Das meine ich nicht«, sagte Tim. »Und überhaupt glaube ich, dass da grade eine von den Elektroden runterrutscht …«

Ich schaltete die Sprechanlage aus und schaute Tom an. »Ich bin gleich wieder da«, sagte ich. Ich nahm mein Klemmbrett und ging um die Ecke zu der Box, in der Tim wartete. Als ich die Tür öffnete, lächelte er mich an.

»Das ist schon mehr nach meinem Geschmack«, sagte er.

»Was?«, fragte ich.

»Sie.«

Den Schwanz in der Hand, stand Tim vor mir auf. »Ich brauch ’n bisschen mehr Interaktion«, meinte er. Er langte nach meiner Hand, zog sie an seinen Mund und leckte über die Fingerspitzen, bevor er sie abwärts zu seiner linken Brustwarze führte. Er legte sich meine Handfläche auf den Bauch, dann drückte er nach unten, sodass sich mein Zeigefinger in die gerunzelte Vertiefung seines Bauchnabels bohrte. Ich stupste gegen den kleinen Knubbel an der Stelle und streckte darauf den Daumen in Richtung der feinen Härchen in seinem Schoß aus.

Tim dirigierte meine Hand weiter nach unten und ließ mich erst los, als meine Finger sich um seinen Schwanz schlangen. Die Haut war glatt gespannt und fühlte sich so glänzend an, wie sie aussah. Mit den Fingerspitzen zeichnete ich die Umrisse seines Schafts und der Eichel nach und ließ sie immer wieder um die winzige Hautfalte an der Unterseite der Spitze kreisen.

Tim beugte sich vor und küsste mich. Seine Lippen waren weich wie Pudding. Einzelne Strähnen seiner Haare kitzelten mich an der Stirn, und ich konnte an der Wange spüren, dass er blinzelte, als sein Mund sich abwärts bewegte, über mein Kinn hinweg, am Hals entlang und dann zur Brust, während seine Finger den Laborkittel beiseiteschoben und rasch das Hemd aufknöpften, das ich trug. Als er mir die Hemdzipfel aus der Hose gezerrt und sie auseinandergeschoben hatte, um meinen Bauch freizulegen, setzte er sich wieder auf den Stuhl.

»Sie haben ’nen schönen Körper«, sagte er.

»Ich trainiere ein bisschen«, antwortete ich.

»Und wie sieht der Rest aus?«, wollte er wissen.

»Der ist okay«, sagte ich.

»Zeigen Sie ihn mir«, forderte er mich auf.

Tim ließ ein bisschen Spucke in die Hand rinnen und fing wieder an, sich den Schaft zu reiben. Während ich mir die Hose auf die Füße schob, erinnerte ich mich daran, dass ich im Namen der Wissenschaft handelte.

»Ich will Ihnen ja nicht Ihr Experiment versauen«, sagte Tim, »aber ich bin froh, dass Sie mir zusehen können und dass ich Ihnen zusehen kann. Jetzt fassen Sie sich auch an den Schwanz.«

Ich streckte die Hand aus und fasste mich an, wie er es von mir verlangt hatte. Meine Latte zuckte auf Habacht.

»Sehr hübsch«, sagte Tim. »Hab ich Ihnen schon von meinem sexuellen Kunststück erzählt?«

»Nein«, sagte ich.

»Dann passen Sie mal auf.«

Tim wichste seinen Schwanz zuerst langsam, dann legte er an Tempo zu und drückte so fest, dass der Vorsaft aus dem Schlitz spritzte. Mit einer Hand bearbeitete er seine immer dicker werdende Latte, während er mit der anderen seinen Oberkörper streichelte, die Brustwarzen zwirbelte und im Bauchnabel bohrte. Er massierte die Muskeln, die sich an seinem ganzen Leib spannten, während er sich immer weiter dem Orgasmus entgegentrieb.

Ganz instinktiv hatte sich auch meine eigene Hand bewegt, die Vorhaut über den Schaft vor- und zurückgezogen und mich auf den Rhythmus eingestimmt, den Tim vorgegeben hatte. Alleine wenn ich mir seinen Oberkörper mit den verschiedenfarbigen Drähten, die mit den Monitoren verbunden waren, anschaute, wurde mir bewusst, wie viel Strom und Ladung durch seine Muskeln floss und wie sich diese Energie nun in einem Punkt konzentrierte, wie mehrere Flüsse, die dem Ozean zustreben.

Genau in dem Moment, als der Höhepunkt einsetzen wollte, richtete Tim sich leicht auf dem Stuhl auf und öffnete die Augen. »Showtime!«

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