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Verraten für 1000 Dollar

Verraten für 1000 Dollar

Western von Thomas West

Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author

© der Digitalausgabe 2014 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Teil 1

Sie trank Wasser, tatsächlich - Wasser. Und sie plapperte praktisch ohne Unterbrechung. Seit einer halben Stunde schon. Vielleicht auch länger, die Zeit verging wie im Flug, seit Eric ihr im Gewühl der Uniformen und Abendkleidern über den Weg gelaufen war.

"Bei uns zu Hause in Boston zum Beispiel werden Sie niemanden hören, der auf der Straße oder in öffentlichen Räumen flucht, glauben Sie mir, Lieutenant VanHoven..."

Eric hörte ihr fasziniert zu. Nicht ihren Worten, nein - ihrer klaren, hohen Stimme hörte er zu. Wie Musik entströmte sie ihrem großen Mund - Musik, die Eric unter die Haut ging und sein Zwerchfell in Schwingungen versetzte.

Eric war ein hagerer, mittelgroßer Mann mit blonder, störrischer Lockenmähne, die ihm bis auf die Schulterstücke der Uniform reichten. Er hasste die steifen Offiziersbälle, er mochte die gezierten Reden der feinen Ladies und das prahlerische Gehabe der altgedienten Haudegen nicht. Doch jetzt sprach plötzlich alles für einen aufregenden Sylvester-Abend.

"... auf seiner Flotte hat mein Vater den Männern das Fluchen verboten und den Whisky streng rationiert, und ob Sie's glauben oder nicht, Lieutenant VanHoven, den Sitten der Seeleuten hat das gut getan..."

Sie hatte sich in Eifer geredet, hielt ihn wohl für einen aufmerksamen Zuhörer, wie er da vor ihr stand in seiner Galauniform mit seinen Orden und seinem Kavallerie-Säbel, wie er lächelte, hin und wieder nickte oder ein verbindliches 'Was-Sie-nicht-sagen' von sich gab. Ihre Augen waren von einem ungewöhnlich dunklem Blau.

"Der Whisky ist es, der die Besiedlung dieses schönen Landes aufhält, der Suff und die Sittenlosigkeit..."

Ihr dunkelbraunes Haar hatte sie zu einem kunstvollen Knoten über dem Nacken zusammengebunden, ein schlanker sehniger Nacken. In Gedanken streichelte und küsste Eric ihn.

"...wissen Sie eigentlich, dass Präsident Houston seinen Truppen eine Woche vor der Schlacht von San Jacinto den Whisky verboten hat?" O Gott - wie ihn diese herrlichen Augen jetzt anschauten! Dieser kindliche Eifer, diese unschuldige Naivität! Eric atmete tief durch. Er schätze die Frau - das Mädchen? - auf höchstens neunzehn Jahre.

"...ich glaube, anders hätte er die Mexikaner niemals geschlagen..."

"Da könnten Sie Recht haben, Mary-Anne." Zufällig kannte er ihren Vornamen, eine ältere Lady aus der Festgesellschaft hatte sie so genannt. "Das ist ein wirklich interessanter Gedanke..."

Lieutenant Eric VanHoven wusste, dass die Kleine Märchen erzählte. Er war dabei gewesen vor zehn Jahren bei San Jacinto, als die jämmerliche texanische Armee den mexikanischen General Santa Anna zum Teufel gejagt hat. Als junger Corporal hatte er sich vor der Schlacht Mut angetrunken. Genau wie viele der älteren Kavalleristen auch.

"...Texas wird blühen, Lieutenant VanHoven, wenn man in diesem Land dem Whisky und dem Fluchen entsagt..." Ein kleiner, fester Busen unter ihrem hellblauen Seidenkleid hob und senkte sich rascher. Leidenschaftlich gestikulierte sie mit ihren schmalen, filigranen Händen. Und dieser Mund - wie er sich spitzte, wölbte und auseinanderzog! Eric konnte nicht anders - er musste an eine andere ihrer Körperöffnungen denken, an den Mund zwischen ihren Beinen. Scharf sog er die Luft durch die Nase ein.

"...wenn man anfängt die Bibel so eifrig zu lesen, wie bei uns zu Hause in Boston, wenn man die Ehe heilig hält, dann wird Texas blühen! Sie werden an mich denken, Lieutenant VanHoven!"

O ja, das würde er, jedenfalls in den nächsten Stunden. "Bedenkenswert, was Sie da sagen, Mary-Anne", lächelte Eric. "Ich glaube, Sie verstehen mehr von Texas, als manch ein alteingesessener Siedler."

Entzückende Röte strömte über ihre Wangen. Sie neigte den Kopf und gönnte ihm einen charmanten Augenaufschlag. Eric sah sich in Gedanken ihr schmales, pfirsichhäutiges Gesicht küssen.

Aus der Menge der in kleinen Gruppen zusammenstehenden Offizieren in Gala-Uniformen und Ladies in langen, eng geschnürten Kleidern löste sich ein Butler, ein Neger. Er hob das Silbertablett mit den Champagner-Kelchen und deutete eine Verneigung an.

"Danke." Eric nahm Mary-Anne ihr Wasserglas aus der Hand, stellte es auf das Tablett und nahm zwei gefüllte Champagner-Kelche herunter. Eines reichte er dem entzückenden Mädchen.

"O nein, Lieutenant - ich trinke niemals." Ihre dunklen Brauenbögen wölbten sich. Das verlieh ihrem schönen Gesicht einen Anflug von Ernsthaftigkeit, der Erics Zwerchfell veranlasste sich ebenfalls zu wölben.

"Dann wird es Zeit, es zum ersten Mal zu tun", sagte Eric mit seiner dunklen Samtstimme. "Das Jahr dauert nur noch vier Stunden, das letzte von zehn Jahren, in denen Texas ein selbstständiger Staat war..."

"Und dann beginnt das erste Jahr, in dem Texas ein Bundesstaat der glorreichen Vereinigten Staaten ist", lächelte sie und nahm ihm das Glas ab. "Also gut, das ist wirklich ein Grund zu feiern." Sie stießen an. Er wusste, dass er sie auf diese Weise herumkriegen würde. Sie war eine glühende Anhängerin der förderalen Idee, ein Yankee-Mädchen aus dem Bilderbuch, er selbst ein Verfechter des freien Texas.

Aber das war nun unwiderbringlich vorbei. Das große Geld häufte sich nun mal an der Ostküste. Sie tranken.

Nicht lange, dann setzte sich eine der eleganten Offiziersgattinnen an den Flügel. General Zachary Taylor höchstpersönlich griff zur Fidel - bald flatterte Musik durch das Offizierskasino von Fort Worth. Musik von diesem windigen Österreicher, der vor knapp fünfzig Jahren in einem Wiener Armenhaus gestorben sein soll. Eric hatte sich nur einen der Vornamen merken können, weil er so ungewöhnlich war - 'Amadeus'.

Mary-Anne plauderte weiter munter drauf los, Eric hörte weiter aufmerksam zu, umgarnte sie dabei mit beiläufigen Komplimenten und verschlang ihre köstliche Gestalt mit den Blicken. Sie bemerkten kaum den Applaus nach der musikalischen Einlage.

Eine Stunde später etwa tauchte General Zachary Taylor neben Eric auf. "Sir!" Der Kavallerieoffizier stand stramm.

Taylor verbeugte sich vor Mary-Anne. "Sie sehen bezaubernd aus, Miss Buchanan." Sie bedankte sich artig und mit einem Seitenblick auf Eric. "Tut mir Leid, wenn ich Ihnen Ihren Kavalier für kurze Zeit entführen muss. Wirklich nur für ein paar Minuten."

Dann an Eric gewandt. "Würden Sie mir einen Augenblick folgen, Lieutenant VanHoven?"

"Selbstverständlich, Sir." Eric griff nach der Hand des Mädchens. Zärtlich küsste er ihre Finger. Zärtlicher und länger, als es die gesellschaftlichen Regeln in Offizierskreisen erforderten. "Nicht fortlaufen, Mary-Anne", flüsterte er. "Ich komme wieder..."

Der General führte Eric in ein kleines Nebenzimmer. Dort bot er ihm einen Zigarillo an. Eric angelte ein Schwefelholz aus seiner Uniformtasche und gab dem General und sich Feuer.

"Texas Zeiten als unabhängiger Staat sind vorbei, Lieutenant", begann er. "Seit genau neunzehn Tagen gehören wir zu den Vereinigten Staaten. Und das ist gut so."

"Ich seh das mit einem lachenden und einem weinenden Auge, General", sagte Eric. "Washington bezahlt zwar nun unsere Schulden, aber ich lass mich nicht gern kaufen."

Der General blies einen Rauchring gegen die Holzdecke. "Genau das gefällt mir an Ihnen, Lieutenant. Wie schade, dass Sie als Weiberheld, Spieler und Whiskyvernichter einen genauso guten Ruf haben, wie als Soldat." Er legte ihm die Hand auf die Schulter, eine vertrauliche Geste, die Eric aufhorchen ließ. Was will der alte Fuchs von mir?

"Ein Mann wie Sie, Lieutenant. Einer, der schon vor fünfzehn Jahren die Grenzen Texas gegen Comanchen und Mexikaner verteidigt hat. Einer, der unter Sam Houston den mexikanischen Diktator geschlagen hat..."

Er ging zu einem Sekretär aus dunklem Eichenholz, schob die Rollklappe nach oben und entnahm ihm eine Flasche und zwei Gläser. "Ob's Ihnen gefällt, oder nicht, Lieutenant - Leuten wie Ihnen verdankt Texas das, was es am heutigen Tag ist." Er schenkte eine bernsteinfarbene Flüssigkeit ein und reichte Eric eines der Gläser. "Ohne ihre Kapriolen hätten sie längst ein Kommando."

"Wahrscheinlich haben Sie Recht, Sir." Eric nahm eines der Gläser entgegen. Er ahnte, worauf der General hinauswollte.

"Schottischer Malt", sagte der, "Prost." Sie stießen an und tranken. Flüssiges Feuer perlte durch Erics Kehle.

"Um es kurz zu machen, Lieutenant: Ich würde ihnen gern ein Kommando geben." Endlich ließ er die Katze aus dem Sack. "Das Kommando über fünf Schwadronen eines Kavallerie-Regiment und über ein Fort."

"Als Lieutenant, Sir?" Eric mimte den Überraschten.

"Natürlich nicht, VanHoven - als Colonel." Er ließ sich in einem der schweren Sessel der Sitzgruppe nieder, die fast den halben Raum ausfüllte. Mit dem Zigarillo wies er auf den Sessel ihm gegenüber.

"Sie kennen die Mexikaner gut genug, Lieutenant. Wie ich, werden auch Sie nicht damit rechnen, dass Santa Anna unseren Anschluss an die Vereinigten Staaten einfach so hinnimmt." Eric nickte. "In Washington und in der Armeeführung stellt man sich auf einen Krieg mit Mexiko ein. Selbst die Optimisten glauben nicht, dass Santa Anna bis zum nächsten Sommer mit den militärischen Auseinandersetzungen warten wird."

"Und nun müssen die Forts an der Grenze befestigt werden", folgerte Eric.

"So ist es Lieutenant. Ich möchte, dass sie im Frühjahr nach Fort Clark Springs reiten, als Colonel, wie gesagt. Zuerst mit drei Schwadronen. Wenn sie das Fort ausgebaut und befestigt haben, kommen zwei weitere Schwadronen nach."

Eric nippte an seinem Whisky. Fort Clark Springs also... Er kannte das alte Fort am Südrand der Great Plains aus seiner Zeit bei den Texas Rangern. Ein kleiner Stützpunkt im Kampf gegen kriegerische Komanchen. Und in den dreißiger Jahren, während des texanischen Unabhängigkeitskrieges, war es zu einer Befestigung gegen die Mexikaner ausgebaut worden. Etwa zwanzig Meilen östlich des Rio Grande, und nicht weit von Del Rio entfernt.

"Eine Schwadron liegt dort bereits, erzählt man sich."

"Sagen wir: Eine halbe." Der General machte ein mürrisches Gesicht. "Sie ist in einen Hinterhalt der Komanchen geraten, der Kommandant ist gefallen." Aus listigen Augen musterte er Eric. "Mein Angebot gilt - entscheiden Sie sich, Lieutenant VanHoven."

"Ich brauch Bedenkzeit, Sir."

"Ich gebe Ihnen eine Woche, genau eine Woche!"

 

*

 

Zurück im Ballsaal des Kasinos hielt Eric nach der jungen Frau Ausschau. Seine Stimmung war deutlich gedämpft, das verdross ihn. Fort Clark Springs... nichts für ihn.

Neben der Pianistin hatten sich ein paar Offiziere mit Musikinstrumenten aufgebaut: Fideln, Akkordeon und eine Klampfe. Sie spielten dieses schwungvolle, moderne Zeug, das polnische Einwanderer über den Ozean mitgebracht hatten. 'Polka', oder so ähnlich nannte man es.

Hier in Forth Wort, oder in Austin oder San Angelo lebte es sich leicht und bunt - Pferde und Musik, Whisky und Frauen. Alles, was ein Mann wie Eric zum Leben brauchte. Vor allem Frauen.

Fort Clark Springs dagegen bedeutete Einöde, schlechtes Essen, rationierter Schnaps und den halben Tag Pokern. Und zwar ausschließlich in Gesellschaft von Männern.

Nichts wovon Eric VanHoven träumte. Wenn ein Krieg ihn dazu zwingen sollte - kein Problem. Aber freiwillig? Nein.

Paare drehten sich schwungvoll zu der flotten Musik. Unter den Tanzenden entdeckte er sie endlich. Sie tanzte mit Trevor Huntington. Eric vergaß Fort Clark Springs und das in Aussicht gestellte Kommando.

Huntington war Lieutenant wie Eric, nur jünger. Drei oder vier Jahre. Ein hoch aufgeschossener Bursche mit schütterem rotblondem Haar und einem ewigen Jungengesicht. Er stammte aus Nashville, Tennessee. Eric mochte ihn.

Doch das hinderte ihn nicht, ihm die Tänzerin abspenstig zu machen. Nichts konnte Eric VanHoven von einem Ziel abbringen, das er sich einmal in den Kopf gesetzt hatte. Oder fast nichts.

"Danke, Trevor", lächelte er. "Du hast meiner Lady die Langeweile vertrieben, während ich unabkömmlich war." Er verneigte sich vor dem Paar. "Das nenne ich Freundschaft."

Trevor grinste säuerlich und zog ab. Eric legte die Arme um Mary-Anne, sie lächelte und errötete. Er wusste, dass er sein Ziel auch an diesem Abend erreichen würde.

Zwei, drei Mal wiegte er sie in seinen Armen hin und her, lauschte der Musik, suchte den Rhythmus, und führte sie dann in schwungvollen Drehungen durch den Saal. Leicht wie eine Feder flog sie dahin, anmutig wie ein junges Pferd. Er suchte ihren Blick, seine grauen Augen hielten sie noch fester, als seine Arme. Lachende Augen, in denen etwas Rätselhaftes lag. Jedenfalls fanden die Frauen das.

'Schlangenbeschwörung' nannte Erik diese Phase eines Flirts.

"Trevor sagt, Sie seien der beste Reiter des Regiments." Nur zögernd ließ sie ihn nach dem Tanz los. "Sogar der beste in ganz Texas."

"Er übertreibt gern, der gute Trevor", lachte Erik. Er applaudierte den Musikern, wie alle anderen auch.

"Er sagt, ihr Pferd sei weiß wie Schnee."

"Eine Schimmelstute, stimmt." Erik zuckte mit den Schultern. "Ob sie weiß wie Schnee ist, kann ich nicht sagen. In den letzten Jahren hat es so selten geschneit, dass ich mich kaum an die Farbe des Schnees erinnern kann."

Der Auftakt zur nächsten Musik. Die Tanzpaare traten zusammen. Erik zog die junge Frau an sich. "Aber vielleicht wollen Sie sich meine Stute ansehen, Mary-Anne", raunte er ihr ins Ohr. "Dann können Sie selbst beurteilen, ob sie weiß wie Schnee ist. Bei euch an der Ostküste schneit es doch öfter einmal..."

"O - das würd' ich sehr gern", flüsterte sie. "Wann?"

"Jetzt gleich..." Zwei, drei Drehungen, und sie waren im Eingangsbereich. Erik zog das Mädchen hinter sich her und öffnete ihr die Tür. Über Veranda und Vortreppe liefen sie zum Reithof hinunter. Ein sternklarer Himmel wölbte sich über Forth Worth, es war nicht besonders kalt, obwohl der Januar vor der Tür stand.

Erik legte den Arm um Mary-Anne, sie ließ es zu. "Wie alt sind Sie, Mary-Anne?"

"Zwanzig, und Sie, Eric?" Zum ersten Mal sprach sie ihn beim Vornamen an. Seine Zuversicht wuchs.

"Dreiunddreißig."

"O - das ist ein gutes Alter..."

Erik schob die Tür zu den Stallungen auf. "Wie meinen Sie das?" Er zog sie hinein. Es roch nach Heu, Pferd und Leder. Sie merkte nicht, wie er den Riegel vorschob.

"Ich meine..., ich wollte sagen..." Er genoss ihre Verlegenheit. "Meine Mutter war auch dreizehn Jahre jünger als Dad..." Erik entzündete eine Öllampe. Im Lichtschein sah er die Pfirsichröte ihres niedlichen Gesichtes.

"War?"

"Sie ist gestorben." Mary-Anne senkte den Blick. "Vor sechs Jahren. Bei einem Schiffsunglück auf dem Mississippi."

"Das tut mir Leid." Er fuhr ihr zärtlich über das Haar.

Mary-Anne blickte auf und lächelte. "Zeigen Sie mir Ihr schneeweißes Pferd." Er fasste ihre Hand und zog sie an Dutzenden von Boxen vorbei. Geschnaube und leises Gewieher begrüßten ihn von allen Seiten. Vor dem Verschlag mit seiner Stute blieb er stehen. "Wie schön", staunte Mary-Anne. "Tatsächlich - sie ist weiß wie frisch gefallener Schnee." Sie ließ seine Hand los näherte sich der Stute. "Wie heißt sie?"

"Venus."

"Hallo, Venus. Ich bin Mary-Anne - wie gehts?" Sie sprach schmeichelnd und leise mit Erics Stute, streichelte ihre Mähne, tätschelte ihre Nüstern. "Ein wunderschönes Tier..."

"Wollen Sie sich einmal auf sie setzen?" Eric trat hinter Mary-Anne. Er berührte ihre Schultern und zog ihren Rücken an seine Brust.

"Wenn ich darf?", flüsterte sie.

Mit den Fingerbeeren fuhr er von hinten über ihr Schlüsselbeine bis zu ihrem Nacken. Die Haut ihres Nackens fühlte sich an wie Mirabellenhaut. Er konnte nicht widerstehen - er musste diesen Nacken endlich küssen. Seine Lippen drückten sich auf ihre Haut. Er spürte, wie ihr Körper sich erst straffte, als würde sie erschrecken und erstarren.

Doch sie wehrte ihn nicht ab. Seine Zunge kreiste zärtlich in der Spalte ihrer Nackenmuskulatur. Eric dachte an die anderen Spalten ihres Leibes - das Blut schoss ihm in die Lenden.

Sie legte den Kopf auf die Schulter, als wollte sie ihm den Hals bieten. Er fühlte, wie sich ihre Muskeln unter seinen Lippen entspannten, sie drückte sich jetzt sogar an ihn.

Seine Lippen saugten sich an ihrem Hals fest, dort, wo die meisten von ihnen ihre ganz empfindlichen Stellen hatten - Erik kannte sich aus. Und tatsächlich, sie seufzte tief und deutete sogar eine kreisende Bewegung ihrer Hüften an.

Langsam ließ er seine Hände an ihren Armen herabgleiten und einen Augenblick auf ihren Fingern ruhen - sie presste sie gegen ihre Schenkel. Dann wagte er es: Streichelnd fuhr er erst über ihre Hände, dann über die Außenseite ihrer Schenkel, dann über Hüften und Taille langsam nach oben. Als würde sie Musik hören und ihren Körper im Tanz wiegen, bewegte sie sich. Sanft noch, sehr zurückhaltend, aber sie bewegte sich.

Genugtuung erfüllte ihn - die Eroberung lief wie geplant, Sieg auf der ganzen Linie. Er schraubte seine Zurückhaltung ein wenig herunter. Von ihrer Taille aus schob er seine Hände über ihre Rippen auf ihre Brüste. Wieder zuckte sie zusammen.

Behutsam streichelte er die festen, kleinen Hügel. Er tastete die Warzen unter dem Seidenstoff, fühlte wie sie sich aufrichteten und hart wurden - so hart wie sein Schwanz es längst war. Aber statt sich loszulassen, verkrampfte sie sich wieder. "Keine Angst", flüsterte er. "Ich tu dir gut, nur gut..."

S

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