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Vampira - Folge 33

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Was bisher geschah ...
  4. Der Traum der Geisha
  5. Leserseite
  6. Leserbild von Roger Szilagyi
  7. Vorschau

Lilith Eden – Tochter eines Menschen und der Vampirin Creanna. Für 98 Jahre lag sie schlafend in einem lebenden Haus in Sydney, doch sie ist vor der Zeit erwacht. Sie muss gegen die Vampire kämpfen, die in ihr einen Bastard sehen, bis sie sich ihrer wahren Bestimmung bewusst wird.

Der Symbiont – ein geheimnisvolles Wesen, das Lilith als Kleid dient, obwohl es fast jede Form annehmen kann. Der Symbiont ernährt sich von Vampirblut und verlässt seine Wirtin bis zu deren Tod nie mehr.

Landru – Mächtigster der alten Vampire und der Mörder von Liliths Vater. Seit 268 Jahren jagt er dem verlorenen Lilienkelch nach, dem Unheiligtum der Vampire, der ihm damals von Felidae gestohlen wurde.

Felidae – Vampirin im Auftrag einer geheimnisvollen Macht, die Liliths Geburt in die Wege leitete und damit einen Plan verfolgt, der die Welt der Menschen und Vampire verändern wird.

Beth MacKinsey – Journalistin, bis vor kurzem bei einer Sydneyer Zeitung tätig, was durch die Flucht nach Japan hinfällig wurde. Gleichgeschlechtlich veranlagt, hat sich Beth in Lilith verliebt und ist zurzeit deren einzige Gefährtin im Kampf gegen die Vampire.

Die Vampire – Noch kennt niemand ihre wahre Herkunft, doch sie leben seit Urzeiten neben den Menschen in Sippen zusammen. Der einzige Weg, einen neuen Vampir zu schaffen, besteht darin, ein Menschenkind schwarzes Blut aus dem Lilienkelch trinken zu lassen. Der Kodex verbietet Vampiren, sich gegenseitig umzubringen. Lilith verstößt dagegen und wird gnadenlos gejagt.

Die Dienerkreaturen – Tötet ein Vampir einen Menschen mit seinem Biss, wird dieser kein vollwertiger Blutsauger, sondern eine Kreatur, die dem Vampir bedingungslos gehorcht. Ihrerseits kann eine Dienerkreatur den Vampirkeim nicht weitergeben, benötigt aber Blut zum (ewigen) Leben und wird – anders als die Ur-Vampire – mit zunehmendem Alter immer lichtempfindlicher.

Nach seinem Sieg über Felidae erschafft Landru in Polen Lazarus, den ersten neuen Vampir, mit dem Lilienkelch und seinem eigenen Blut. Doch sein Sohn missrät – dank einer »Diebstahlsicherung« Felidaes. Lazarus folgt einem Zwang: den Lilienkelch zu Felidae zurückzubringen! Nichts kann ihn stoppen, denn sein Körper verbrennt die Energien unglaublich schnell und entwickelt dabei riesige Kräfte. Bei Warschau stellen sich ihm Landru und auch Lilith entgegen, doch er umhüllt sie mit Kelchmagie und besteigt ein Flugzeug Richtung Australien. Landru befreit sich schneller als Lilith aus dem Kokon, kann Lazarus aber nicht mehr einholen.

Als schließlich Lilith Sydney erreicht, ist der Kelch wieder in Felidaes Besitz, die sich damit zurückgezogen hat, um ihn zu reinigen. Zuvor hat sie Beth von den Auswirkungen eines Pestkeims, der monatelang die Gefühlswelt der Journalistin auf den Kopf stellte und sie sogar einen Pakt mit Landru schließen ließ, endgültig geheilt.

Nun sinnt Landru auf Rache. Nur dem Eingreifen eines Hünen ist es zu verdanken, dass beide Frauen entkommen können. Der geheimnisvolle Mann bringt sie nach England, wo eine lebende Legende auf sie wartet: Robert Craven, der Hexer, inzwischen 137 Jahre alt und an der Schwelle des Todes. Er hat Fee aufgespürt, die Vampirin, deren Biss das Leben verlängert. Sie wird in einer rumänischen Burg von Vampiren gefangengehalten.

Craven bittet Lilith, Fee zu befreien. Sie willigt ein. Nach einigen Rückschlägen vernichtet sie die Vampirsippe und erlöst ein ganzes Dorf aus deren Knechtschaft. Doch Fee, die sie mit zurückbringt, hat in der Gefangenschaft den Verstand verloren. Craven verspricht, sich um sie zu kümmern.

Vor ihrer Abreise nach Japan, wo sie und Beth eine neue Existenz beginnen wollen, zieht es Lilith zum Geburtshaus ihres Vaters in Schottland. Dort hat sich, durch die tragischen Geschehnisse angelockt, ein Dämon eingenistet, der sich durch die Körper seiner Opfer in unserer Welt halten kann. Auch Lilith wird zu einer seiner »Marionetten« – bis die Geister ihrer Großeltern das Blut ihres Sohnes in ihr erkennen und dem Dämon die Existenzgrundlage entziehen …

 

Der Traum der Geisha

von Adrian Doyle

Prolog

Das Winseln um Gnade und die Schreie der Kreaturen durchschnitten die helle Wüstennacht. Dünne Zelthäute brannten lichterloh, und der flackernde Schein beleuchtete ein bizarres Szenerio:

Gnomenhafte Ungeheuer beugten sich über in Ketten geschlagene Mischwesen, halb Mensch, halb Wolf, und verrichteten ein grausiges Werk. Monster quälte Monster.

Und inmitten der grausamen Verhöre stand das schlimmste der Ungeheuer: eine wunderschöne, amazonenhaft gekleidete Frau …

Als der Morgen über der Wüste dämmerte, war kein Werwolf mehr am Leben. Sämtliche Feuer waren erloschen.

Der Hass nicht.

El Nabhal, der tote Magier, blickte aus geliehenen Augen auf sein Zerstörungswerk. Mörder! wisperte das unterdrückte Bewusstsein, dessen Körper er so vollkommen kontrollierte. Dabei war er selbst eingekerkert in einen Fetzen Stoff, der um die Hüften der atemberaubend schönen jungen Frau flatterte.

Es war ihm gleichgültig, was Debra Wingrove über ihn dachte. Sie war nur das Medium. Das Vehikel seiner Rache.

»Eure Befehle, Herr«, geiferte einer der Gnome aus dem Sumpf, in den El Nabhal seine Oase verwandelt hatte.

Die meisten Gnome rekrutierten sich aus Plünderern, die zur aufgegebenen Oasenstadt gekommen waren, weil sie hofften, leichte Beute zu machen. Dabei waren sie die Beute des Magiers geworden. Er hatte sie umgeformt, und ihr Äußeres war seither erdig düster wie die Rinde eines uralten Baumes. Ihre Hirne dachten nicht mehr in menschlichen Kategorien, sondern verdorben wie das ihres Schöpfers.

Dass dieser bereits den Gefallen an ihnen verloren hatte, ahnten sie nicht. El Nabhal wurde es selbst erst in diesem Moment bewusst, als einer der Gnome ihn ansprach. Fast beiläufig entzog er ihnen den Atem, der sie nährte.

Verzweifelt rissen sie die Arme mit den übergroßen, gefährlich aussehenden Händen in die Höhe. Es schien, als erdrosselte sich mancher von ihnen eigenhändig, aber das Sterben hatte schon vorher begonnen.

»Herr …«, röchelten die Gnome. Im weiten Umkreis sanken sie zu Boden.

Die sanften blauen Augen der jungen Frau weilten mitleidlos auf den Sterbenden, die im zunehmenden Licht des Morgens auch in ihrem sinnlosen Bemühen um Gnade aufgaben. Ihre Leiber wurden wie von Hitze ausgedörrt. Krumig brachen sie auseinander; Dunkelheit gähnte in den Schalen, die aussahen, als hätten sie nie Leben beherbergt.

El Nabhal ignorierte die tauben Hüllen, die vom Wind aufgegriffen, zerbrochen und Korn um Korn mit der Wüste vermählt wurden.

Er hatte erfahren, was er wollte.

Nun lenkte er den geliehenen Körper zurück zu dem Jeep, in dem sich alles befand, was er benötigte, um eine weite Reise in ein fernes Land anzutreten.

Und er zögerte nicht, dies zu tun.

Drei Tage später

Mandschurei, China

Das zwölfjährige Mädchen tanzte barfuß im Schnee. Es hatte den Kopf weit in den Nacken gebogen und fing die Flocken, die vom Himmel herabfielen, mit ausgestreckter Zunge auf. Dabei lachte es hemmungslos fröhlich. Selbstvergessen.

Dass das Kleid und die Pagenfrisur durchnässt waren, schien es nicht zu stören. Einzelne Haare spannten sich wie die Maschen eines Netzes über ihren Augen.

Mei-Li tanzte in einer schöneren, von ihr selbst erschaffenen Welt, als sie brutal in die Wirklichkeit zurückgeschleudert wurde.

Mit den fürchterlichen Schreien, die an ihr Gehör drangen, spürte sie plötzlich auch die Kälte, die ihr bis dahin nichts ausgemacht hatte. Wie gelähmt blickte sie auf die Gebäudeansammlung, von der sie sich entfernt hatte.

Der Schnee hatte die Nebel aufgelöst, die üblicherweise im Tal schwebten. Fast über Nacht hatte sich die Landschaft in einen dicken weißen Mantel gehüllt, der die Schreie dämpfte, aber nichts von ihrem Grauen nahm.

Es kam immer wieder vor, dass solche, die hierher fanden, um vom Fluch geheilt zu werden, versagten. Aber es gab Vorkehrungen, um zu verhindern, dass andere dabei Schaden nahmen. Während der heikelsten Nächte wurden Neulinge regelrecht eingekerkert – wenn der wölfische Trieb trotz der empfangenen Lektionen mit ihnen durchging, konnten sie in der Isolation nur sich selbst zerfleischen. Selten stellte sich ein einmal Gescheiterter der Herausforderung erneut.

Aber diese Schreie hörten sich anders an als das schon gewohnte, qualvolle Gieren nach einem Opfer.

Ganz anders.

Außerdem war Neumond.

Mei-Li löste sich aus ihrer Erstarrung. Ihr Gesicht, die Hände und Füße schimmerten bläulich vor Kälte, als sie langsam zurücklief.

Der Lärm kam aus einem der Quartiere, dessen Tür plötzlich aufgerissen wurde. Ein blutüberströmter Mann taumelte ins Freie. Ihm gelangen noch zwei, drei tapsige Schritte, dann kippte der nur noch von ein wenig Haut gehaltene Kopf vom Rumpf und stürzte mit dem bartlosen Gesicht nach unten in den Schnee. Nach einem weiteren Schritt sank auch der heftig blutende restliche Körper zu Boden, wo er das Weiß dunkel färbte.

Mei-Li musste unwillkürlich an einen geschlachteten Hahn denken. Sie hatte oft zugesehen, wenn ein solches Tier, bereits kopflos, vom Hauklotz flatterte und noch eine gute Strecke zurücklegte, ehe es aufgab. Diese verzweifelten, längst entschiedenen Fluchtversuche hatten sie immer fasziniert.

Hier nicht.

Hier war das Opfer kein simpler Braten.

Mei-Li schrie erstickt auf.

Erstickt deshalb, weil ihr noch während der Lautbildung die Gefahr bewusst wurde, in die sie sich damit brachte. Schnell warf sie sich hinter den nächsten zugeschneiten Busch und spähte durch die untersten Äste zum Haus. Ihr Herz flatterte wie ein kleiner Vogel, und ihr Verstand setzte vor Angst fast aus.

Die Quartiere waren niedrige, strohbedeckte Steinbauten. Den Kern der kleinen Siedlung bildete das Sanktuarium mit dem Reliquienschrein. Die umliegenden Gebäude boten genügend Raum zum täglichen Leben. Ein bescheidenes Leben, aber Mei-Li hatte nie etwas vermisst. Sie liebte ihre Mutter und ihren Vater und hatte früh gelernt, ihre Phantasie zu gebrauchen, um sich hier in der Zuflucht eigene Zufluchten zu schaffen.

Sie hatte unsichtbare Freunde. Aber als sie jetzt nach ihnen rief, zeigte sich keiner von ihnen.

Plötzlich verstummten die Schreie, und eine lähmende Stille senkte sich über die Siedlung.

Wieder entstand Bewegung in der offenen Tür. Die Gestalt, die nun dort erschien, war Mei-Li fremd: eine blonde Frau in einem weiten Mantel, keine Asiatin.

Sie stand eine Weile still in der Tür, ehe sie genau in jene Richtung schaute, wo Mei-Li sich verbarg. Dennoch hatte das Mädchen das Gefühl, den Augen einer Blinden zu begegnen.

Es war ganz sonderbar. Mei-Li fühlte sich entdeckt – aber nicht von den blinden Augen, sondern von etwas anderem, das nicht zu deuten war.

Um den Hals der Unheimlichen wehte ein auffälliges Tuch, vielleicht ein Schal. Dieses Tuch fesselte viele Sekunden lang Mei-Lis Blick, und als sie sich endlich davon löste, begriff sie, dass die unheimliche Frau bereits unterwegs zu ihr war.

Und sie fast schon erreicht hatte.

Als das Schwert unter dem weiten Mantel zum Vorschein kam, sprang Mei-Li auf, schüttelte den Schnee ab und floh schreiend in Richtung ihres Elternhauses.

Die Lähmung war von ihr gewichen. Sie brüllte sich die Lunge aus dem Leib. Als sie zurückblickte, sah sie, dass die blonde Frau mit dem bizarren Blick ihr folgte. Langsam, aber unwiderstehlich.

Weiße Atemfahnen lösten sich mit jedem Hilferuf von Mei-Lis Lippen. Ihre Glieder waren fast blau, trotzdem ungeheuer heftig durchblutet. Es kribbelte überall unter dem nass anliegenden Kleid.

Sie riss die Tür auf und rannte in die Küche.

»Mutter …!«

Ihre Mutter lag vor dem Herd, der Kopf mit dem immer noch sorgfältig zusammengesteckten Haar einen guten Schritt vom Rumpf entfernt. Ein regelrechter Blutsee hatte sich unter beidem ausgebreitet. Das Gesicht war gnädig zur Wand gedreht, sodass Mei-Li der konservierte Ausdruck darin erspart blieb.

Dennoch reichten die Umstände, fast ihr Herz anzuhalten.

»Vater …«, rann es über ihre Lippen. Sie wirbelte herum und hastete zum Sanktuarium.

Von dort kam ihr aber bereits die unheimliche Frau entgegen. Mit blutverschmiertem Schwert und blind scheinenden Augen.

Mei-Li blieb stehen, als wäre sie gegen eine Wand gelaufen. Ihr wurde schwarz vor Augen, und in diesem Moment sah sie einen ihrer unsichtbaren Freunde in einem anderen Quartier verschwinden.

Sofort hetzte sie ihm nach. Die Schüler würden ihr beistehen. Sie mussten es tun …

(Mutter ist tot!)

Der Gedanke perlte von ihr ab. Ihr Verstand schien hinter eine Wachsschicht zu kriechen. Sie versuchte, eine bessere Realität aufzubauen und der bestehenden den Rücken zu kehren. Vieles ließ sich ungeschehen machen.

(Aber nicht der Tod!)

Sie hastete die Stufen zu jenem Quartier hinauf, wo ihr unsichtbarer Freund verschwunden war. Dieser war bereits Bestandteil einer anderen Wirklichkeit. Sie musste ihn nur einholen und …

Die Tür stand sperrangelweit offen. »Hilfe!«, keuchte Mei-Li atemlos. »Helft –«

Der unsichtbare Freund kauerte traurig zwischen Toten. Es tut mir leid, sagte seine bedauernde Geste. Ich wusste es auch nicht. Sonst hätte ich dich nicht …

Noch bevor Mei-Li erneut herumfuhr, begriff sie zweierlei: Die Fremde stand bereits hinter ihr, und das Morden musste schon wesentlich früher begonnen haben, als sie zunächst annahm. Sie hatte es in der Abgeschiedenheit ihrer selbstgeschaffenen Welt nur nicht früher gemerkt.

Aus den Augenwinkeln sah sie, wie sich ihr unsichtbarer Freund auflöste und verschwand. Sie hatte nicht genügend Kraft und Konzentration, ihn aufzuhalten.

Vielleicht hatte es ihn auch nie gegeben. Vielleicht hatte es ihr behütetes Elternhaus nie gegeben …

Wo – bin – ich? stammelte das sich ausweitende Entsetzen.

Waren alle tot?

War sie die letzte Überlebende?

Nein, dachte sie. Das kann nicht –

Die Unheimliche füllte die Türöffnung aus. Ihr Mund sagte: »Hör auf, wegzulaufen. Du entkommst mir nicht. Niemand vermag das. Ich weiß längst, was ich herausfinden wollte, doch ich darf keine Gnade walten lassen. Jeder Überlebende könnte die Schuldige warnen. Das wäre schlecht. Es würde viel Freude zunichte machen.«

Die Frau sprach englisch, und Mei-Li verstand es, denn sie hatte diese Sprache neben anderen schon in zartem Alter erlernt.

»Hast – hast du meine Mutter … hast du sie alle …?« Das Mädchen stockte und wunderte sich zugleich, überhaupt einen Ton herausgebracht zu haben.

»Ich tötete viele. Ob deine Mutter darunter war, weiß ich nicht.«

Mei-Li schwankte stärker. (Weg. Ich will weg!)

Die mitleidlose Gestalt kam näher. Sie hob die Klinge.

Mei-Li wich zurück, bis eine Wand ihre Flucht aufhielt. Überall lagen entleibte Tote.

»Ich habe nie verstanden, welcher Mythos um Kinder gewoben wird«, sagte die Blinde mit geschlossenen Augen. Gleichzeitig schien das seltsame Tuch um ihren Hals mit tausend Augen auf Mei-Li zu starren. »Auch Kinder werden erwachsen, und es ist besser, die Zahl seiner Feinde beizeiten einzugrenzen …«

Die Unheimliche redete wie mit sich selbst.

Dann holte sie aus.

NEIN!

NICHT!

TÖTE SIE NICHT!

El Nabhal ignorierte die Einwände des unterdrückten Wingrove-Bewusstseins. Die erpresste Hand, das Schwert und er waren sich einig. Er holte aus, um das Mädchen aus dem Weg zu schaffen. Niemand durfte geschont werden.

Er hatte mit wesentlich mehr Gegenwehr gerechnet. Aber zwischen den Monden waren Werwölfe läppische Schwächlinge – insbesondere solche, die, von Selbstzweifeln geplagt, hierher in die Abgeschiedenheit geflüchtet waren.

Keiner hatte widerstanden. Nur ihren Anführer, der in den Köpfen aller herumspukte, hatte El Nabhal noch nicht aufgespürt. Dafür hatte er die Fortsetzung von Nonas Fährte in den Gedanken seiner Opfer gefunden. Er hatte nur das Tuch über sie breiten müssen, um ihre sterbenden Gehirne zu durchkämmen …

Die Gesuchte war bis vor ein paar Tagen hier gewesen. Was die Ehemaligen ihres Rudels unter Folter verraten hatten, entsprach der Wahrheit. Dann aber war sie unverrichteter Dinge weiter nach Japan, genauer: nach Tokio, gereist, ohne den genauen Grund dafür zu hinterlassen. Es schien mit Problemen der dort ansässigen Werwölfe und der herrschenden Vampirsippe zusammenzuhängen.1)

Vielleicht wusste Chiyoda mehr. Ihn hatte sich El Nabhal bis zuletzt aufgespart. Den Betrüger, der all dies hier initiierte. Der behauptete, der Trieb eines Werwolfs ließe sich allein mit Mitteln des Geistes und der Meditation dauerhaft unterdrücken …!

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