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Vampira - Folge 32

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Was bisher geschah ...
  4. Das Tuch des Magiers
  5. Nippons Historie in Zahlen
  6. Leserseite
  7. Leserbild von Roger Szilagyi
  8. Vorschau

Lilith Eden – Tochter eines Menschen und der Vampirin Creanna. Für 98 Jahre lag sie schlafend in einem lebenden Haus in Sydney, doch sie ist vor der Zeit erwacht. Sie muss gegen die Vampire kämpfen, die in ihr einen Bastard sehen, bis sie sich ihrer wahren Bestimmung bewusst wird.

Der Symbiont – ein geheimnisvolles Wesen, das Lilith als Kleid dient, obwohl es fast jede Form annehmen kann. Der Symbiont ernährt sich von Vampirblut und verlässt seine Wirtin bis zu deren Tod nie mehr.

Landru – Mächtigster der alten Vampire und der Mörder von Liliths Vater. Seit 268 Jahren jagt er dem verlorenen Lilienkelch nach, dem Unheiligtum der Vampire, der ihm damals von Felidae gestohlen wurde.

Felidae – Vampirin im Auftrag einer geheimnisvollen Macht, die Liliths Geburt in die Wege leitete und damit einen Plan verfolgt, der die Welt der Menschen und Vampire verändern wird.

Beth MacKinsey – Journalistin, bis vor kurzem bei einer Sydneyer Zeitung tätig, was durch die Flucht nach Japan hinfällig wurde. Gleichgeschlechtlich veranlagt, hat sich Beth in Lilith verliebt und ist zurzeit deren einzige Gefährtin im Kampf gegen die Vampire.

Die Vampire – Noch kennt niemand ihre wahre Herkunft, doch sie leben seit Urzeiten neben den Menschen in Sippen zusammen. Der einzige Weg, einen neuen Vampir zu schaffen, besteht darin, ein Menschenkind schwarzes Blut aus dem Lilienkelch trinken zu lassen. Der Kodex verbietet Vampiren, sich gegenseitig umzubringen. Lilith verstößt dagegen und wird gnadenlos gejagt.

Die Dienerkreaturen – Tötet ein Vampir einen Menschen mit seinem Biss, wird dieser kein vollwertiger Blutsauger, sondern eine Kreatur, die dem Vampir bedingungslos gehorcht. Ihrerseits kann eine Dienerkreatur den Vampirkeim nicht weitergeben, benötigt aber Blut zum (ewigen) Leben und wird – anders als die Ur-Vampire – mit zunehmendem Alter immer lichtempfindlicher.

Nach seinem Sieg über Felidae erschafft Landru in Polen Lazarus, den ersten neuen Vampir, mit dem Lilienkelch und seinem eigenen Blut. Doch sein Sohn missrät – dank einer »Diebstahlsicherung« Felidaes. Lazarus folgt einem Zwang: den Lilienkelch zu Felidae zurückzubringen! Nichts kann ihn stoppen, denn sein Körper verbrennt die Energien unglaublich schnell und entwickelt dabei riesige Kräfte. Bei Warschau stellen sich ihm Landru und auch Lilith entgegen, doch er umhüllt sie mit Kelchmagie und besteigt ein Flugzeug Richtung Australien. Landru befreit sich schneller als Lilith aus dem Kokon, kann Lazarus aber nicht mehr einholen.

Als schließlich Lilith Sydney erreicht, ist der Kelch wieder in Felidaes Besitz, die sich damit zurückgezogen hat, um ihn zu reinigen. Zuvor hat sie Beth von den Auswirkungen eines Pestkeims, der monatelang die Gefühlswelt der Journalistin auf den Kopf stellte und sie sogar einen Pakt mit Landru schließen ließ, endgültig geheilt.

Nun sinnt Landru auf Rache. Nur dem Eingreifen eines Hünen ist es zu verdanken, dass beide Frauen entkommen können. Der geheimnisvolle Mann bringt sie nach England, wo eine lebende Legende auf sie wartet: Robert Craven, der Hexer, inzwischen 137 Jahre alt und an der Schwelle des Todes. Er hat Fee aufgespürt, die Vampirin, deren Biss das Leben verlängert. Sie wird in einer rumänischen Burg von Vampiren gefangengehalten.

Craven bittet Lilith, Fee zu befreien. Sie willigt ein. Nach einigen Rückschlägen vernichtet sie die Vampirsippe und erlöst ein ganzes Dorf aus deren Knechtschaft. Doch Fee, die sie mit zurückbringt, hat in der Gefangenschaft den Verstand verloren. Craven verspricht, sich um sie zu kümmern.

Vor ihrer Abreise nach Japan, wo sie und Beth eine neue Existenz beginnen wollen, zieht es Lilith zum Geburtshaus ihres Vaters in Schottland. Dort hat sich, durch die tragischen Geschehnisse angelockt, ein Dämon eingenistet, der sich durch die Körper seiner Opfer in unserer Welt halten kann. Auch Lilith wird zu einer seiner »Marionetten« – bis die Geister ihrer Großeltern das Blut ihres Sohnes in ihr erkennen und dem Dämon die Existenzgrundlage entziehen …

 

Das Tuch des Magiers

von Adrian Doyle

Damals …

Noch einmal, vor dem endgültigen Verlassen der Oase, betrat die Werwölfin das Gemach des Magiers.

El Nabhal lag mit gebrochenen Augen vor dem Schrank, in dem er seine Zaubertücher aufbewahrt hatte. Das Glückstuch stak wie ein Knebel im alterszerfressenen Mund. Das Hasstuch lag daneben.

Nona bückte sich, hob es auf und breitete es über die Fratze des Todes.

Schaudernd wandte sie sich sodann zur Tür, ahnend, dass mancher Fluch auch mit dem Tod nicht endet …

Wochen später

Hassan N’Dhari und seine Begleiter sahen schon von weitem, dass die Gerüchte, die über El Nabhals Oase kursierten, der Wahrheit entsprachen.

Diese Insel im Sandmeer war verlassen. Man hatte sie geradezu überstürzt aufgegeben. Die weiße Stadt erhob sich nur noch wie ein geisterhaftes Monument aus der Mitte schattenspendender Dattelpalmhaine, eingehüllt in eine ans Unheimliche grenzende Stille. Selbst der allgegenwärtige Wind schien sich vor ihr zu teilen und zu versuchen, sie zu umgehen.

Die Männer murrten hinter ihren Tüchern. Sie fühlten ähnlich wie N’Dhari. Seit zwei Nächten waren sie unterwegs. Die unverhältnismäßig hohe Zahl an Lasttieren, die bisher noch keinerlei Gewicht außer Wasservorrat trugen, verriet das eigentliche Begehren der Ankömmlinge.

Sie waren Plünderer.

Hassan N’Dhari hatte sie entlang unsichtbarer Pfade geführt. Er kannte am besten die verlässlichen, ehernen Richtmarken, an denen sich der erfahrene Reisende orientierte. Nur für Unkundige sah eine Dünung wie die andere aus, war brütende Hitze überall dieselbe Zumutung und enthielt die Weite, die sich von Horizont zu Horizont spannte, keinerlei unterscheidbare Größe.

Hassan N’Dhari war ein Weißer mit leichten negroiden Merkmalen, was ihn als Angehörigen einer niederen, seinen Begleitern aber immer noch himmelhoch überlegenen Kaste auswies. Er war in der Wüste groß geworden. Für ihn stellte sie eine nie endende Herausforderung und einen schier unerschöpflicher Quell uralter Schätze und Geheimnisse dar.

Und hier war ein neues Rätsel entstanden.

Er zügelte sein Reittier, das jeden Uugouya1), den er dafür ausgegeben hatte, wert war. Für Rasse und Ausdauer hatte N’Dhari ein Auge. Nicht nur bei Kamelen.

Er beschattete die offene, nicht vom Haupttuch bedeckte Gesichtspartie und überlegte, woran sich die warnende Stimme seines Instinkts störte.

Sie waren zu viele, selbst um andere, die ihnen vielleicht zuvorgekommen waren, zu fürchten.

Dennoch entschied er, sich um einen Kontrakt mit den Ahnen zu bemühen. Er misstraute plötzlich der Einfachheit ihres Vorhabens.

Vielleicht gab es Krankheiten, von verendetem Vieh und Leichen hervorgerufen. Man musste damit rechnen, dass hier gestorben worden war. Die Gerüchte wussten von grausamen Vorkommnissen, ohne dass etwas wirklich Glaubhaftes als Ursache angeführt worden wäre.

Mit dem stumpfen Ende der Peitsche brachte Hassan sein Kamel dazu, Vorder- und Hinterläufe einzuknicken, damit er bequem absteigen konnte. Seine Leute ließen ihn nicht aus den Augen, als er ein paar mitgebrachte Opfergaben im Sand vergrub und sich um Zwiesprache mit den Ahnen bemühte, die einen wichtigen Platz in seinem Leben und seinem Glauben einnahmen. Er war kein Moslem, er war Animist und überzeugt, dass alle Dinge eine Seele hatten, die auch befragt werden konnte.

Keine Sekunde ließ er die in der Hitze flimmernde Oase aus seinen kohleschwarzen Augen.

Als er sich endlich wieder erhob, umkrampfte seine linke Faust den Ziegenlederbeutel, der Tierzähne, Knochen, Wurzeln, bestimmte Kräuter und Federbüschel enthielt. Das gris-gris schützte N’Dhari nicht nur vor sämtlichen Krankheiten, sondern viel mehr noch vor den sie auslösenden bösen Geistern oder dem gewalttätigen Zauber neidender Menschen.

Kraft und Zuversicht der Ahnen durchströmten ihn jedoch nicht so überzeugend wie gewohnt, und seine Begleiter schienen dies zu spüren. Wieder ging ein Raunen durch die Karawane.

Er bemühte sich um Autorität, kehrte in den Sattel zurück, trank einen Schluck lauwarmes Wasser und zeigte dann entschlossen nach vorn.

Niemand weigerte sich wirklich. Aber in vielen Augen stand Beunruhigung, während sie in die so stille Oase einritten.

Das Tor in der Stadtmauer stand offen. Im Näherreiten meinte N’Dhari plötzlich, »Stimmen« zu hören. Sie klangen unwirklich – wie das bloße Echo von Worten, die irgendwann gesprochen und dann von unbekannter Kraft festgehalten worden waren.

Niemand sonst schien es zu vernehmen, und der Maure hütete sich, darauf aufmerksam zu machen.

Er ritt an der Spitze der Karawane in eine Stadt, die von niederschmetternder Fremdheit war. Dieses Fluidum war von der ersten Sekunde an fühlbar, aber erst nach einer gewissen Strecke durch die engen Gassen fanden sich greifbare Hinweise, dass es hier tatsächlich nicht mit rechten Dingen zugehen konnte.

Keinerlei Flugsand hatte sich bislang ins Straßenbild verirrt. Dafür sah N’Dhari, als er einen größeren Platz erreichte, etwas, das er zunächst falsch deutete.

Er glaubte einen geborstenen Brunnen vor sich zu haben, als er die braune Flüssigkeit sah, die den Platz vereinnahmte und unter Wasser setzte.

Sein Kamel stand bereits in der brackigen Brühe, und obwohl N’Dhari alles vermied, was von seinen Leuten als Unsicherheit ausgelegt werden konnte, musste er hinnehmen, dass das Tier diesen Vorsatz sabotierte. Es bewegte sich plötzlich, als befände sich unter seinen Hufen kein steinernes Pflaster mehr, sondern …

Ja, dachte der Maure, um Fassung ringend, was?

Seine Hände klammerten sich um den Knauf des Sattels. Unwillkürlich drehte er den Kopf und spähte zu den nachdrängenden Gestalten. Innerhalb der Gassen hatten sie nur hintereinander reiten können. Dieser Platz nun lud, trotz Überschwemmung, dazu ein, auszuschwärmen.

N’Dhari unterdrückte die hinter seiner Kehle lauernde, dringende Warnung an seine Männern. Es hätte ihn endgültig bloßgestellt und sich nachteilig beim späteren Teilen der Beute auswirken können, falls er dann nicht mehr der Anführer gewesen wäre. Der Umgang mit diesem Haufen Verwegener erforderte Sensibilität. Es waren genügend Mörder darunter, die für ein paar Koums der eigenen Großmutter den Hals umgedreht hätten.

Dann schrie er doch: »Zurück!«

Er selbst riss gleichzeitig die Zügel herum, aber außer einem wehklagenden, dumpfen Laut aus dem Maul des Kamels bewirkte er damit nichts.

Das kräftige Tier schien sich irgendwo verhakt zu haben. Mit allen vier Läufen gleichzeitig. Es bäumte sich unter seinem Reiter auf, als wollte es ihn abwerfen, um ohne diesen Ballast vielleicht doch noch einen Weg zu finden, sich aus eigener Anstrengung zu befreien.

N’Dhari krallte sich fluchend fest. Er kannte viele derbe Flüche. Sie rollten wie Kieselsteine über seine Zunge.

Im nächsten Moment zog er seinen Dolch aus dem Gürtel und schwang sich mit akrobatischer Leichtigkeit aus dem Sattel.

Klatschend landete er in der Brühe, die ihm selbst nicht über die Knie reichte. Aber sie spritzte nach oben und den Seiten weg. Für einen winzigen Moment glaubte N’Dhari dort, wo er landete, bis zum Grund hinabblicken zu können. Dann schwappte die Flüssigkeit zurück in den für einen Lidschlag gestampften Krater.

Der Untergrund war weich und schwammig. Nicht das erhoffte harte Pflaster, überhaupt nichts, was ernsthaften Halt versprochen hätte …

Noch in derselben Sekunde begriff N’Dhari die Panik des Tieres.

Etwas hielt auch ihn fest.

»Was ist?«, rief ein ehrgeiziger kleiner Tagedieb namens Faraga. Er bediente sich des berberischen Zenaga, das auch N’Dhari sprach. »Steckt Ihr in der Klemme, Beidan

N’Dhari war lange genug mit ihm unterwegs, um zu wissen, dass die übertrieben vorgebrachte Fürsorge in Wahrheit Verhöhnung war. Er hatte noch nicht viele Worte mit Faraga gewechselt – so wenig wie mit jedem der eilig rekrutierten Begleiter –, aber es hatte genügt, ein recht vollständiges und wenig vorteilhaftes Bild von Faraga zu zeichnen. Der auf die schiefe Bahn geratene Sohn eines schwarzen Oasenbauers schien sich nicht mit der Rolle eines Befehlsempfängers abfinden zu wollen. Sein Mienenspiel blieb hinter dem Tuch verborgen. Aber das Glitzern der Augen verriet genug.

N’Dhari fand selbst in seiner prekären Lage genügend Zeit, dies zu erkennen. Gleichzeitig sah er neben sich sein Kamel versinken. Es stieß eine Serie schrecklicher, den Untergang vorausahnender Töne aus. Sie sorgten für Aufruhr unter den anderen Tieren.

Und unter N’Dharis Begleitern.

Mawiya, einer der Verlässlicheren, schien die Situation intuitiv zu begreifen. Er lenkte sein eigenes Reittier blitzschnell auf N’Dhari zu, beugte sich zu ihm hinab und reichte ihm den Arm. »Festhalten, Herr!«

Der Beidan hielt immer noch den Dolch in der Faust, wusste aber nicht, wogegen er damit eigentlich vorgehen sollte. Da war kein Feind aus Fleisch und Blut, gegen den zu kämpfen lohnte. Da war nur dieser Boden, der sich unbegreiflicherweise …

N’Dhari ließ den Dolch fallen und griff mit beiden Händen nach Mawiyas ausgestrecktem Arm. Sofort zwang der Schwarze sein Kamel durch Tritte in die Lenden zur Umkehr.

Der Ruck gab N’Dhari das Gefühl, bei lebendigem Leib auseinandergerissen zu werden. Ein Reflex verleitete ihn beinahe, die Finger zu spreizen und loszulassen. Er konnte es gerade noch verhindern.

Im nächsten Moment landete Mawiya neben ihm in der Brühe. Er schlug mit dem Gesäß auf. In seinem Gesicht war ratloses Entsetzen geronnen. Das braune Wasser schwappte kurz über ihn und benetzte ihn überall mit einem klebrigen, öligen Film.

Aufbrüllend wischte sich Mawiya über die Augen, als hätte ihm jemand Säure darüber geträufelt.

Auch sein Kamel begann zu schreien. Die Töne ähnelten dem von N’Dharis Reittier, und als dieser kurz den Blick wandte, machte sich ein immer größeres Entsetzen in seinem Herzen breit.

Das erste Kamel war bereits bis zum Sattel eingesunken, während N’Dhari sich zwar festgehalten fühlte, aber im Grunde kaum tiefer einsank.

Lag es am immensen Gewicht der Tiere?

Er streckte nun seinerseits den Arm aus und versuchte, Mawiya vom Boden hochzuziehen.

Er scheiterte.

Mawiyas Gebrüll schwoll noch an. Er riss sich von N’Dhari los und versuchte aus eigener Kraft hochzukommen. Mit den Armen tauchte er in die Brühe. Er wollte sich hochstemmen, aber auch er scheiterte, und dann hielt etwas – das wurde an seinen zappelnden Bewegungen deutlich – auch noch die Hände fest!

N’Dhari fühlte das Grauen wie eine finstere Woge auf sich zukommen. Seine Zunge gab ein paar scharfe Befehle an die anderen aus seiner Gefolgschaft, aber sein Verstand wusste bereits, dass jede Maßnahme zu spät kam.

Um seine Knöchel herum begann es zu brennen. Ein Gefühl, als schnitte etwas heiß und hässlich in sein Fleisch.

Er bedauerte, den Dolch fallengelassen zu haben.

Übelkeit kroch aus seinem Gedärm bis hinauf in die Kehle. Die Klinge hätte ihm helfen können, sein Leiden zu verkürzen. Und das von Mawiya …

Was für ein verrückt-verzweifelter Gedanke! Warum sollte er sich jetzt schon aufgeben?

Was ist los mit mir?

»Faraga!«, schrie er, bemüht, seine Stimme wieder in die Gewalt zu bekommen. Er musste sehr laut rufen, um Mawiyas und die Panik der Tiere zu übertönen.

Von seinem Kamel ragten nur noch Hals und Kopf aus der trüben Brühe.

»Faraga, schießt

Natürlich hatten sie Feuerwaffen bei sich – aber ebenso natürlich kam Faragas Rückfrage: »Worauf? Was geschieht bei euch?«

Er hatte sich – wie die anderen – in die Gasse, aus der sie gekommen waren, zurückgezogen. Dorthin reichte die Überschwemmung (oder was immer es war) noch nicht.

»Schießt! Dort, wo mein Kamel versinkt! Erlöst es und zielt auch auf die unmittelbare Umgebung! Etwas – ist dort. Etwas hält uns fest …«

Faraga lachte wild und heiser. Dann zog er selbst seinen Karabiner, lud durch, legte an und schoss.

Die Kugel zerschmetterte den als Einziges noch erkennbaren Schädel des Kamels und verwandelte ihn in eine von Blut und Knochensplittern entstellte Fratze.

Die Schreie dieses misshandelten Wesens verstummten. Das Wasser um es herum begann zu brodeln, als würde es von unterirdischer Glut zum Kochen gebracht.

»Weiter!«, schrie N’Dhari. »Schieß weiter!«

Faraga lud erneut durch.

Aber bevor er die nächste Kugel absenden konnte, geschah etwas an Scheußlichkeit kaum Überbietbares. Es lenkte kurzzeitig von allem anderen ab. Auch von Mawiyas an ...

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