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Vampira - Folge 29

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Was bisher geschah ...
  4. Das dunkle Tor
  5. Leserseite
  6. Leserbild von Roger Szilagyi
  7. Vorschau

Der Symbiont – ein geheimnisvolles Wesen, das Lilith als Kleid dient, obwohl es fast jede Form annehmen kann. Der Symbiont ernährt sich von Vampirblut und verlässt seine Wirtin bis zu deren Tod nie mehr.

Landru – Mächtigster der alten Vampire und der Mörder von Liliths Vater. Seit 268 Jahren jagt er dem verlorenen Lilienkelch nach, dem Unheiligtum der Vampire, der ihm damals von Felidae gestohlen wurde.

Duncan Luther und George Romano – der Ex-Priesteranwärter und der ehemalige Chefarzt sind lebende Tote, allerdings keine Dienerkreaturen, denn sie wurden von Lilith gebissen, deren Keim eine andere Wirkung hat.

Beth MacKinsey – Journalistin bei einer Sydneyer Zeitung. Gleichgeschlechtlich veranlagt, hat sie sich in Lilith verliebt. Dies wurde jedoch durch eine magische Pest ins Gegenteil verkehrt: Unter deren Einfluss hat sie sich mit Landru gegen Lilith verbündet.

Die Vampire – Noch kennt niemand ihre wahre Herkunft, doch sie leben seit Urzeiten neben den Menschen in Sippen zusammen. Der einzige Weg, einen neuen Vampir zu schaffen, besteht darin, ein Menschenkind schwarzes Blut aus dem Lilienkelch trinken zu lassen. Der Kodex verbietet Vampiren, sich gegenseitig umzubringen. Lilith verstößt dagegen und wird gnadenlos gejagt.

Die Dienerkreaturen – Tötet ein Vampir einen Menschen mit seinem Biss, wird dieser kein vollwertiger Blutsauger, sondern eine Kreatur, die dem Vampir bedingungslos gehorcht. Ihrerseits kann eine Dienerkreatur den Vampirkeim nicht weitergeben, benötigt aber Blut zum (ewigen) Leben und wird – anders als die Ur-Vampire – mit zunehmendem Alter immer lichtempfindlicher.

Duncan Luther und George Romano haben eines gemeinsam: Sie sind tot und wurden von Lilith gebissen. Nun gehorchen sie einem magischen Programm, das sie nach Uruk in den Irak zieht. Als sie dort mit Grabungen beginnen, erwacht in Schottland die Kelchdiebin Felidae aus langem Schlaf. Die Vampirin erkennt, dass sich Lilith ihrer Bestimmung nicht bewusst ist. Sie bietet ihr die fehlenden Erinnerungen – Lilith muss nur aus dem Lilienkelch trinken. Dass sie damit ihre menschliche Seite aufgeben würde, verschweigt ihr Felidae.

Die Toten in Uruk haben mittlerweile eine unterirdische Höhle freigelegt, die in einen schier endlosen Gang mündet. Luther und Romano machen sich auf den Weg …

Auch Landru spürt, dass der Kelch wieder da ist, und platzt, dank Beth’ Verrat, mitten in die Zeremonie. Er und Felidae stehen sich nach 268 Jahren wieder gegenüber. Denn damals stahl Felidae das Unheiligtum vom Kelchhüter Landru. Beim Kampf werden beide Vampire schwer verletzt.

Der siegreiche Landru zieht sich mit dem Kelch nach Polen zurück. Hier schafft er Lazarus, den ersten neuen Vampir, mit seinem eigenen Blut. Doch sein Sohn missrät – dank einer »Diebstahlsicherung« Felidaes. Lazarus folgt einem Zwang: den Lilienkelch zu ihr zurückzubringen! Nichts und niemand kann ihn stoppen, denn sein Körper verbrennt die Energien unglaublich schnell und entwickelt dabei riesige Kräfte. Er zieht eine blutige Spur auf Warschau zu. Dort stellen sich ihm Landru und Lilith entgegen, doch er umhüllt sie mit Kelchmagie und reist mit einem Flugzeug in Richtung Australien. Landru befreit sich schneller als Lilith aus dem Kokon, kann Lazarus aber nicht mehr einholen.

Als schließlich Lilith Sydney erreicht, ist der Kelch wieder in Felidaes Besitz, die sich damit zurückgezogen hat, um ihn zu reinigen. Zuvor hat sie Beth, die in ihrem veränderten Zustand Felidae töten wollte, von den Auswirkungen des Pestkeims endgültig geheilt. Landru erfährt dies, als er Beth kontaktet, im Glauben, sie wäre ihm noch untertan.

Beth brüllt die Flughafenpolizei herbei, und während Landru als Sittenstrolch verhaftet wird, macht sie sich mit Lilith davon …

 

Das dunkle Tor

von Robert deVries

Die beiden Männer, die auf so seltsam unterschiedliche Weise tot waren, schritten andächtig und schweigend durch den unterirdischen Korridor. Tief in sich spürten sie, dass dies hier das eigentliche Ziel ihrer langen Reise war.

Sie waren nicht gemeinsam hierher nach Uruk gekommen, jener uralten Ruinenstadt im Staatsgebiet des heutigen Irak, sondern einzeln und unabhängig voneinander. Ihr Ziel war dennoch dasselbe: ein Bauwerk, das seit Jahrtausenden im Wüstensand begraben lag. Hier hatten sie sich getroffen. Ein innerer, übermächtiger Drang, der sich nicht mit Worten beschreiben ließ, hatte sie hergeführt und veranlasst, mit Grabungen zu beginnen.

Sie – das waren George Romano und Duncan Luther.

Letzterer war ein ehemaliger Priesteranwärter, dessen Leben gründlich durcheinander geraten war, seitdem er einem schattenhaften Wesen namens Lilith Eden begegnet war, das in Gestalt der verführerischsten und erotischsten Frau agierte, die er je gesehen hatte. Er hatte sie davor bewahrt, exorziert zu werden, und von da an waren ihre Schicksale auf geheimnisvolle Weise miteinander verknüpft gewesen. So war er in einen Strudel unheimlicher Ereignisse hineingerissen worden und hatte sich an Liliths Seite gegen Vampire zu erwehren, die sie zu töten trachteten, obwohl auch sie selbst eines dieser Wesen war. Zumindest zur Hälfte. Ihr Vater war ein Mensch gewesen.

Vor einigen Monaten war Duncan Luther in Indien in eine Falle ihrer Gegner geraten und dabei ums Leben gekommen.

Was danach mit ihm geschehen war, entzog sich seiner Kenntnis. Er war irgendwo in Afrika wieder erwacht und wusste nicht, wem der sein zweites Leben zu »verdanken« hatte.

Aber dieses neue Leben war nicht mehr dasselbe, das er zuvor geführt hatte. Er fühlte sich zwar wie ein normaler Mensch aus Fleisch und Blut, konnte jedoch nicht verdrängen, dass er tot gewesen war. Und nachdem er von Lilith gebissen worden war, hatte er zudem Spiegelbild und Schatten verloren. Zur selben Zeit, als ihn auch der Ruf nach Uruk ereilte.

Es war ein Zustand, unter dem er litt. Er wusste nicht mehr so recht, was er eigentlich war. Und wer das alles arrangiert hatte. Und zu welchem Zweck.

Sein Begleiter, der ehemalige Chefarzt der St. Margarete’s Clinic, einer angesehenen Privatklinik in Sydney, schien sich mit solchen Gedanken nicht herumzuplagen. Auch er hatte Bekanntschaft mit Lilith gemacht, die als Patientin in sein Krankenhaus eingeliefert worden war. Als er versucht hatte, sie für medizinische Forschungszwecke zu missbrauchen, war er tödlich verletzt worden und hatte mit letzter Kraft eine Phiole mit dem Blut der Patientin getrunken – in der Hoffnung, dass dessen besondere Zusammensetzung ihn genauso heilen würde wie seine Patientin zuvor.

Doch es hatte ihn nicht zu retten vermocht.

George Romano war gestorben.

Dann jedoch hatte die Blutprobe eine gänzlich unerwartete Wirkung gezeigt. Er war aus dem Reich der Toten zurückgekehrt und zu neuer, untoter Existenz erwacht. Nicht als Dienerkreatur. Sondern als ein Bote mit einem Auftrag.

Genau wie Duncan besaß auch er nun weder Spiegelbild noch Schatten. Dennoch unterschied sich sein Gesamtzustand in vielem erheblich von dem Duncans. Denn im Gegensatz zu dem ehemaligen Priesteranwärter benötigte George Romano in seiner neuen Existenz keine Nahrung und keinen Schlaf, und er besaß auch keinen Herzschlag und keinen Blutkreislauf mehr. Was ihn »am Leben« hielt und seinen Körper vor der Verwesung bewahrte, war ein Rätsel. Denn ihn dürstete – im Gegensatz zu den Dienerkreaturen – nicht einmal nach Blut.

Dafür machte ihm das Sonnenlicht zu schaffen. Wenn er ihm ausgesetzt war, versiegte ein Teil seiner Kräfte, und er war nicht mehr zu größeren Anstrengungen fähig. Diese Empfindlichkeit nahm von Tag zu Tag zu. Bald würde er sich gar nicht mehr ins Licht wagen dürfen.

Duncan Luther wusste nicht, ob ihn der Gedanke, dass er angesichts dessen noch sehr viel menschlicher war, trösten sollte oder nicht.

Es gab Augenblicke, in denen er sich wünschte, wieder so leben zu können wie in der Zeit, bevor er Lilith kennengelernt hatte; in einer Zeit, da er noch fest daran geglaubt hatte, genau zu wissen, wie die Wirklichkeit beschaffen war, und in der er noch nichts von den finsteren Abgründen geahnt hatte, die sich inmitten der Welt auftaten.

Doch dieser Wunsch war unerfüllbar. Was er oder Romano früher einmal gewesen waren, spielte hier und jetzt keine Rolle mehr. Längst waren sie zum Spielball von geheimnisvollen Mächten geworden, von denen sie kaum mehr als eine blasse Vorstellung hatten.

Nachdem sie ihr innerer Drang nach Uruk geführt hatte, hatten sie unter demselben Zwang in wochenlanger, zäher Arbeit im Wüstensand ein Tor freigelegt, das in das alte Bauwerk hineinführte.

Anfänglich war noch ein dritter Mann bei ihnen gewesen: Paul Kravetz, ein ehemaliger Callboy aus Sydney und einer von Lilith ersten »Blutspendern«, der zum Untoten geworden war, nachdem Vampire ihn zerrissen hatten. Er war sogar als erster hier eingetroffen, doch eine Wächterkreatur, auf die sie hinter dem Tor gestoßen waren, hatte seiner untoten Existenz endgültig ein Ende bereitet.

Duncan Luther und George Romano war es gelungen, die Kreatur zu überlisten und zu vernichten. Danach war der Weg in Innere des Bauwerks frei gewesen, und sie waren in den dunklen Korridor eingedrungen, durch den sie sich nun bewegten.

Er war so breit wie ein U-Bahn-Tunnel, sodass sie keine Schwierigkeiten hatten, bequem nebeneinander zu gehen. Die Wände ringsherum bestanden aus einer glatten, undefinierbaren Masse. Als Duncan Luther tastend mit der Hand darübergefahren war, hatte sie sich kühl – beinahe ein wenig zu kühl – und irgendwie unangenehm angefühlt.

Hier drinnen schien es kein Licht und kein Dunkel zu geben. Obwohl sie keine Lampe mitgenommen hatten und kein Sonnenstrahl bis hierher drang, konnten sie problemlos alles erkennen. Vor ihnen verlief der Korridor leicht abfallend scheinbar bis in die Unendlichkeit.

Duncan Luthers Verstand sagte ihm, dass dieser Eindruck täuschen musste. Das Bauwerk war trotz seiner Größe viel zu klein, als dass es einen derart langen Korridor hätte beherbergen können.

Sein Gefühl hingegen versicherte ihm, dass dies alles trotzdem seine Richtigkeit hatte. Es gab einen Plan – eine verborgene Gesetzmäßigkeit – hinter diesen offensichtlichen Widersprüchen.

Zu beiden Seiten des Hauptkorridors zweigten alle zehn oder zwölf Meter Seitengänge ab. Sie hatten einen wesentlich geringeren Durchmesser und waren gerade so breit, dass man zu zweit dicht nebeneinander hindurchgehen konnte.

Im Gegensatz zum Haupttunnel war der Blick in sie hinein beschränkt. Schon nach fünf, sechs Metern schienen sich die Gänge in undurchdringlicher Schwärze aufzulösen – einer solch verschlingender Schwärze, dass bislang keiner von ihnen beiden auf die Idee gekommen war, sich in einen davon hineinzuwagen.

Stattdessen gingen sie weiter geradeaus.

Duncan Luther wusste nicht, wie lange sie schon durch den Korridor schritten – der Eingang hinter ihnen war vor Stunden aus ihrem Blickfeld verschwunden –, als er plötzlich bemerkte, dass der Drang, der ihn bisher vorangetrieben hatte, verschwunden war. Er blieb stehen und lauschte in sich hinein, um sich dessen zu vergewissern.

Kein Zweifel, die geistige Klammer, die ihn in den letzten Wochen eisern in ihrem Griff gehalten hatte, war nicht mehr vorhanden.

Er fragte sich unwillkürlich, ob er jetzt, in diesem Augenblick, in der Lage gewesen wäre, das Bauwerk zu verlassen, seines Weges zu gehen und das zu tun, wozu immer er Lust verspürte, ohne dass ihn irgendein innerer, unbezähmbarer Zwang antrieb, bestimmte Dinge zu tun, von denen er selbst nicht wusste, wozu.

George Romano bemerkte erst einige Schritte später, dass Duncan zurückgeblieben war, und blieb ebenfalls stehen. »Was ist?«

»Der Drang … Er ist verschwunden.«

Nun schien auch George Romano in sich hineinzulauschen. »Ja, du hast recht.« Er atmete tief durch – eine im Grunde sinnlose Handlung, da er ja über keinen Blutkreislauf verfügte, dem er auf diese Weise mehr Sauerstoff hätte zuführen können. Es war wahrscheinlich nur ein Überbleibsel alter, eingefahrener Verhaltensweisen. »Ich fühle mich auf einmal seltsam frei. So frei wie seit Wochen nicht mehr.«

»Mir geht es genauso.« Duncan zögerte. »Aber … da ist noch etwas anderes …«

»Was?«

»Mir ist, als ob …« Duncan zögerte. »Als ob ich plötzlich wüsste, dass dieser Korridor hier nicht das eigentliche Ziel unserer Reise ist.«

»Nicht? Aber ich dachte …«

»Nein! Nicht dieser Korridor.« Duncan wandte sich zur Seite und streckte die Hand aus. »Es sind die Seitengänge. Sie sind das wirklich Bedeutsame an diesem Ort.«

Romano hob die Schultern – wieder so ein Überbleibsel aus alten Zeiten. »Wie kommst du darauf?«

»Das kann ich nicht genau sagen.« Duncan ertappte sich dabei, wie er ebenfalls die Schultern hob, und fragte sich, ob es auch in seinem Fall nicht mehr als eine automatisierte Handlungsweise aus seinem früheren Leben war.

Nein! schrie es stumm in ihm. Ich bin noch immer ein Mensch. Ich atme, und ich muss essen und trinken. Und ich habe einen Herzschlag. Nein, ich bin kein solch verdammter Zombie wie …

Er schob diese Gedanken mit aller Gewalt beiseite.

»Ich … ich weiß es einfach!«, sagte er laut. »Irgendwie weiß ich es.«

George Romano warf einen skeptischen Blick in den Seitengang, der sich direkt neben ihnen auftat. Die undurchdringliche Schwärze, die dort auf sie lauerte, schien ihm Unbehagen zu bereiten.

»Scheint, als würde der Gang nirgendwohin führen«, sagte er schließlich. »Als würde er im Nichts enden.«

»Das werden wir erst wissen, wenn wir es versucht haben«, meinte Duncan Luther entschlossen. »Wenn ein Weg ins Nirgendwo führt, dann ist es der Hauptkorridor. Womöglich könnten wir ewig weiterlaufen, ohne je an sein Ende zu kommen. Oder kannst du eines erkennen?«

Eine Zeitlang stand George Romano unentschlossen da, dann nickte er. »Also gut. Versuchen wir es.«

»Welchen der Seitenkorridore wollen wir nehmen?«

Romano deutete lakonisch auf den, neben dem sie standen. »Wie wär’s mit dem hier?«

So erfreut Duncan Luther darüber war, dass Romano eingelenkt hatte, so viel Überwindung kostete es ihn, endlich den ersten Schritt in den Seitengang zu tun.

Auch der zweite fiel kaum leichter.

Trotzdem ging Duncan Luther weiter, und als er sich nach fünf, sechs Metern umdrehte, sah er, dass Romano keine Anstalten machte, ihm nachzukommen. Es schien, als wolle er erst abwarten, ob Duncan etwas ähnliches zustieß wie Kravetz hinter dem Tor.

»Was ist? Warum kommst du nicht?«

Romano setzte sich in Bewegung. »Schon gut, ich komm ja schon.«

Duncan Luther wartete, bis Romano ihn erreicht hatte, dann drangen sie zusammen weiter vor – direkt in die undurchdringliche Schwärze vor ihnen hinein.

Je weiter sie kamen, desto mehr schienen sich die Mauern um sie herum aufzulösen. Es war nicht einfach nur ein optischer Eindruck, weil die Wände von der Dunkelheit überdeckt wurden. Nein, zugleich schienen sie auf eine seltsame Art und Weise ihre innere Substanz zu verlieren, mit jedem Schritt mehr.

Aber nicht nur die Mauern.

Es war, als würde sich der Raum selbst auflösen.

Raum und Zeit.

Alles schien auf einmal zu einem winzig kleinen Punkt zusammenzuschrumpfen, der alles umfasste, was es jemals gegeben hatte und jemals geben würde.

Duncan Luther spürte, dass diese Empfindung ihn ganz dicht an ein tieferes Weltgeheimnis heranbrachte.

Das einzig Reale, das es jetzt noch gab, schien – so widersprüchlich das klang – der Grund zu sein, auf dem ihn seine Füße weiter in die undurchdringliche Schwärze hineintrugen.

In dem Augenblick, da er glaubte, endgültig jeglichen Bezug zur Realität zu verlieren, erkannte er irgendwo vor sich so etwas wie ein flackerndes Licht. Er sah wie der weit, weit entfernte Lichtschein einer Fackel aus, der wie durch eine Milchglasscheibe heranwehte.

Duncan Luther musste unwillkürlich an Berichte über Menschen denken, die Nah-Todes-Erfahrungen durchlebt hatten. Sie alle berichteten übereinstimmend, dass sie einem warmen, hellen Licht entgegengestrebt wären.

War dies hier etwas Vergleichbares?

Er wollte sich nach George Romano umschauen oder ihn rufen, war aber nicht dazu in der Lage. Zu sehr zog ihn das helle Flackern in seinen Bann.

Und mit jedem Schritt, den er darauf zu tat, wurde die Lichtquelle heller, deutlicher und schien an Kontur zu gewinnen.

Noch ein weiterer Schritt – und dann war die Milchglasscheibe mit einem Male zerbrochen.

Duncan Luther fand sich unvermittelt in einem klaren Umfeld wieder.

Die Schwärze war verflogen, nur der flackernde Lichtschein, auf den er zugegangen war, war noch immer vorhanden. Er stammte von einer brennenden Fackel, die vor ihm in einer Wandfassung angebracht war.

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