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Vampira - Folge 23

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Was bisher geschah ...
  4. Felidae
  5. Leserseite
  6. Leserbild von Roger Szilagyi
  7. Vorschau

Lilith Eden – Tochter eines Menschen und der Vampirin Creanna, dazu gezeugt, eine geheimnisvolle Bestimmung zu erfüllen. Für 98 Jahre lag sie schlafend in einem lebenden Haus in Sydney, doch sie ist zu früh erwacht – die Zeit ist noch nicht reif. Sie muss gegen die Vampire kämpfen, die in ihr einen Bastard sehen, bis sich ihre Bestimmung erfüllt. Dabei hilft ihr ein Symbiont.

Der Symbiont – ein geheimnisvolles Wesen, das Lilith als Kleid dient, obwohl es fast jede Form annehmen kann. Einst gehörte es Creanna und wurde von ihr an Lilith weitergereicht. Der Symbiont ernährt sich von schwarzem Vampirblut und verlässt seine Wirtin bis zu deren Tod nie mehr.

Landru – Mächtigster der alten Vampire und der Mörder von Liliths Vater. Seit 267 Jahren jagt er dem verlorenen Lilienkelch nach, dem Unheiligtum der Vampire, ohne den es keinen Nachwuchs geben kann. Landru scheint irgendeine Schuld auf sich geladen zu haben – welche, ist noch unklar.

Duncan Luther – ehemaliger Priesteranwärter mit bewegter Vergangenheit. Er lernt Lilith kennen, verliebt sich in sie, wird in Indien von Vampiren getötet und taucht plötzlich und ohne Erinnerung wieder auf.

Beth MacKinsey – Journalistin bei einer Sydneyer Zeitung. Beth kennt Liliths wahre Identität – und hat sich, gleichgeschlechtlich veranlagt, in die Halbvampirin verliebt.

Dies wurde jedoch durch die Nachwirkungen einer magischen Pest mittlerweile ins Gegenteil verkehrt: Unter deren Einfluss hat sie sich mit Landru gegen Lilith verbündet.

Die Dienerkreaturen – Tötet ein Vampir einen Menschen mit seinem Biss, wird dieser kein vollwertiger Blutsauger, sondern eine Kreatur, die dem Vampir bedingungslos gehorcht. Seinerseits kann eine Dienerkreatur den Vampirkeim nicht weitergeben, benötigt aber Blut zum (ewigen) Leben und wird – anders als die Ur-Vampire – mit zunehmendem Alter immer lichtempfindlicher.

Dort, wo Lilith geboren wurde, lassen die Sydney-Vampire von ihrer Firma »Salem Enterprises« ein Hochhaus errichten, dessen Fundament Weihwasser enthält.

Hora II, der neue Führer der Sydney-Sippe, hetzt einen Killer-Vampir auf Lilith. Dieser wird jedoch von einem zweiten Blutsauger abgefangen und getötet. Liliths Retter stellt sich als Feyn vor, ein »Experiment« der rothaarigen Unbekannten, die auch Liliths Mutter Creanna schuf. Feyn behauptet, wie Lilith gegen sein Volk zu kämpfen, und nach und nach erlangt er ihr Vertrauen. Gemeinsam erforschen sie das Geheimnis um Salem Enterprises: Offenbar versucht man dort ein menschliches Gen zu isolieren, das es den Vampiren gestattet soll, sich noch freier unter den Menschen zu bewegen: mit Schatten und Spiegelbild, ohne Aversion gegen christliche Symbole!

Inzwischen hat Duncan Luther ein seltsames »Hobby« entwickelt: Er interessiert sich für Mesopotamien, den heutigen Irak, weiß aber nicht, warum. Schließlich hat er in einem Spiegel eine Vision. Eine gleißende Lichtgestalt ruft ihn – aber wohin? Als Lilith eines Tages heimkehrt, ist er verschwunden.

Und Feyn lässt seine Maske fallen. Er hat sich Liliths Vertrauen erschlichen, um sie zu töten! Sein Körper ist von tätowierten Fratzen überzogen, den Gesichtern seiner vampirischen Opfer, deren Kraft er in sich aufnahm!

Beim folgenden Kampf verletzt er Lilith und den Symbionten schwer, doch dann kann Lilith seine Kraft gegen ihn selbst wenden, und er wird von seinen Tätowierungen aufgefressen. Lilith taumelt schwerverletzt in die Nacht hinaus. Ohnmächtig wird sie gefunden und in eine Klinik eingeliefert.

Der dortige Chefarzt, Dr. Romano, erkennt ihre Fähigkeiten, und er macht Lilith zu einem Forschungsobjekt für sich und vier Kollegen. Sie lösen den Symbionten von Liliths Haut und trennen ein Stück ab. Zwar kann Lilith schließlich entkommen und auch den Symbionten befreien, doch von dem fehlenden Teil weiß sie nichts. Ihre Peiniger kommen ums Leben. Kurz vor seinem Tod trinkt Dr. Romano eine Blutprobe Liliths. Als er wieder »erwacht«, zieht es ihn mit Macht nach Uruk ins ehemalige Mesopotamien …

 

Felidae

von Adrian Doyle

Es begann Anno Domini 1727. Nicht in Llandrinwyth, sondern an einem völlig anderen Ort und Monate früher.

Dort nahm das Schicksal seinen Anfang. Mit einem Raub, der an Dreistigkeit schwer zu überbieten war: Der magische Lilienkelch der Vampire wurde aus der Obhut des Kelchhüters gestohlen!

Seine Diebin schuf damit viele dunkle Leben – nicht nur Creanna, Liliths Mutter. Die Spur jener rothaarigen Unbekannten verlor sich aber im Hochland von Beinn Dearg.

Zwei Kontinente und eine Insel waren unsichtbar miteinander verwoben, als das, was erstarrt schien, doch wieder in Fluss geriet. Es begann in …

Afrika

Zum ersten Mal in seinem Leben bedauerte Tahir die Heiligkeit des Gastrechts. Er hatte Angst, und diese Angst drängte ihn, dem hellhäutigen Fremden die Kehle durchzuschneiden – bevor dieser es bei ihm tat!

Die Sonne war längst am Rand der Wüste versunken, aber noch immer rieben Tahirs überanstrengte Augen in ihren Höhlen wie stachelige Kastanien. Das Zischen der Emaillekanne neben dem Feuer und der Atem des Hirten war einziges Geräusch in der Stille. Von dem athletischen Fremden war nichts zu hören.

Er schien überhaupt nicht zu atmen.

Tahir beobachtete ihn im Schein der Flammen und konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, ebenfalls belauert zu werden.

Gegen Mittag des zurückliegenden Tages hatten sie einander getroffen. Der Fremde hatte ihn in gebrochenem Arabisch gebeten, ihm den genauen Weg zur freigegrabenen Stätte des einstigen Uruk zu weisen.

Obwohl der dortige Boden kaum Nahrung für seine Herde bot, hatte der Hirte einen kleinen Umweg in Kauf genommen, und gegen Abend waren sie hier eingetroffen. Die freigelegten Reste der altbabylonischen Stadt, wo immer noch gegraben und gesucht wurde, lagen in Sichtweite. Aber sie campierten abseits, im Schatten eines Felsklotzes, von dem Tahir sich nicht vorstellen konnte, dass sich je ein Mensch die Mühe gemacht hatte, ihn zu ersteigen. Es gab keine sichtbaren Pfade, nur steile, scharf zerklüftete Wände, die auch den geübtesten Kletterer vor Probleme gestellt hätten.

»Was suchst du hier?«, hatte Tahir höflich gefragt, weil der Fremde ihm zu dem Zeitpunkt noch mehr närrisch als unheimlich erschienen war.

»Die Erfüllung«, hatte der Fremde geantwortet.

Seitdem war keine vernünftige Unterhaltung mehr zustande gekommen. Der Fremde, der auch Gast war, sich aber nicht wie ein solcher zu benehmen wusste, hatte den gekochten Ginstertee ausgeschlagen. Er hatte weder gegessen noch getrunken, sondern immer nur auf den schroffen Berg gestarrt. Er tat es auch jetzt noch, während das Feuer kleiner und die Sterne am Himmelszelt hellfunkelnder wurden.

Tahir überlegte, ob er einen Vorwand suchen sollte, um noch während der Nacht mit der Herde weiterzuziehen. Ein Araber hätte es ihm nicht verziehen, aber dieser Fremde schien an den Sitten des Landes weder interessiert noch in ihnen bewandert zu sein.

Tahir räusperte sich leise. Aber dann brachte er den Satz doch nicht über die Lippen. Stattdessen legte er sich auf seiner Decke zurück und schloss die Augen bis auf einen Spalt, durch den er den Fremden weiterhin im Auge behalten konnte.

Obwohl müde, wagte er keinen Schlaf. Er hielt es tatsächlich für möglich, nicht mehr daraus zu erwachen.

Der Fremde zeigte keinerlei Aggression. Dennoch haftete ihm etwas an, was in Tahir Furcht, ja Hysterie entfachte.

Sein Herz klopfte wie noch nie. Seine Eingeweide schienen sich verknotet zu haben, und dieser Knoten zog sich immer enger zusammen.

Wieder dachte Tahir ans Töten. Es war umso erstaunlicher, da er noch nie einem Menschen etwas zu Leide getan hatte. Aber er wusste vom Schlachten her mit dem Messer umzugehen …

Um ein Haar entfloh seinen Lippen ein Seufzer, als sich der Fremde – wohl in der Annahme, Tahir schliefe bereits – geschmeidig erhob und sich, statt wie befürchtet anzugreifen, lautlosen Schrittes von ihm entfernte.

Im Laufen schälte er sich aus seinen Kleidern. Und während er auf die steile Felswand zustrebte, enthüllte das kalte Licht der Sterne Entsetzliches: Der Hirte hatte noch nie solche Wunden gesehen. Stellenweise sah es aus, als hätten die Pranken eines Tieres erbarmungslos ganze Stücke aus dem Fleisch gerissen. Das Gewebe dort sah nicht wirklich verheilt und vernarbt aus, nur geschlossen. Etwas verhinderte lediglich, dass Blut austreten konnte … Aber im nächsten Moment war Tahir nicht einmal mehr sicher, dass dieses Wesen noch von diesem Saft besaß.

Was dann geschah, bestärkte Tahir endgültig in der Überzeugung, keinem normalen Menschen, sondern einer undurchschaubaren Prüfung Allahs begegnet zu sein.

Mit einer Behändigkeit, wie der Hirte es noch bei niemandem beobachtet hatte, erklomm der Fremde den zerklüfteten Fels. Mit nackten Fingern krallte er sich im Stein fest, zog sich in atemberaubendem Tempo an der fast senkrechten Flanke empor und entschwand oben auf dem Plateau Tahirs Blicken!

Tahir haderte nicht länger. Eilig raffte er seine Habseligkeiten zusammen und floh mit Dromedar und Herde durch die kalte Wüstennacht.

Die Rückkehr des Unheimlichen wollte er nicht abwarten.

Er schwitzte nicht einmal, als er das Hochplateau erreichte. Aus aufgeschürften Hautstellen drang kein Tropfen Blut. Aber er war nicht in der Lage, den Unterschied zwischen Heilung und einfachem Schließen auch dieser neuen Wunden zu begreifen. Er war ein bewegter Toter, mehr nicht, und das Programm in ihm sah nicht vor, sich Gedanken über sein Tun zu machen.

Ohne Aufenthalt fand er den Einstieg zur Höhle. Er musste einen schweren Steinbrocken zur Seite rollen. Dann lag der Spalt frei.

Der Tote stieg hinab. Er sah im Dunkeln wie bei Tag. Als er die staubbedeckte Stätte erreichte, ging er auf die Knie und begann das, was sich unter der Schmutzschicht befand, freizulegen.

Es war eine Gravur. Ein Symbol, aus dem er neue Kraft zog.

Nackt kauerte er im Kreis, den der stilisierte Schuppenleib formte, und wartete geduldig darauf, dass die Schlange im Fels – die Schlange ohne Anfang oder Ende, aber mit zwei Köpfen – ihn mit ihrem Biss willkommen hieß.

Zur gleichen Zeit im schottischen Hochland

Mit einem Schrei fuhr Flint Drummond in stürmischer Nacht aus dem Schlaf. Äste schabten gegen Fensterglas und Außenwand. Aber das waren gewohnte Geräusche. Davon war er nicht wach worden.

Seine Hand stieß zum Hals.

Neben ihm erwachte auch Marge und knipste die Nachttischlampe an. Bleich und verstört setzte sie sich auf.

Drummond erstickte den Schrei, der ihn selbst erschreckte. Sein Herz raste, und Schweißtropfen glitzerten auf seiner Oberlippe.

Im Gegensatz zu Marge war ihm die Röte ins Gesicht geschossen. Stöhnend quetschte er durch Zähne und Lippen: »Hölle, tut das weh …!«

Seine Frau konnte nach fünfzehn Ehejahren wohl erkennen, wann sich Flint Drummond in gelegentlichen hypochondrischen Anwandlungen erging. Doch danach klang es hier nicht. Es klang im Gegenteil … ernst.

»Wo, Flint?«, fragte sie deshalb mit schwerfälliger Zunge.

Er kratzte sich am Hals, als läge dort die Antwort. In seinen Augen leuchtete immer noch das Echo anhaltenden Schmerzes. »Sag du’s mir!«, keuchte er. »Sag, was du siehst …!«

In seiner Verwirrung presste er jedoch die Hand gegen die Stelle, von wo die Schmerzen offenbar kamen.

Marge musste grob werden, um die Finger wegzuschieben. Dann aber sah sie es: Das »Wahrzeichen« aller gebürtigen Drummonds glomm wie eine entzündete Wunde.

»Hör sofort auf zu kratzen!« Sie konnte nicht mit ansehen, wie er die beiden Muttermale schon wieder malträtieren wollte.

Gleichzeitig mit Marges Befehlston öffnete sich die Schlafzimmertür. Ein vierjähriges Mädchen, kaum weniger verstört als sein Vater, streckte den hennafarbenen Lockenschopf herein. An seine Brust gepresst hielt es einen nicht mehr ganz neuen, nicht mehr ganz sauberen und wohl auch nicht mehr vollständigen Teddy.

»Mum …?«

»Schon gut, Kleines.« Marge Drummond zauberte ein routiniertes Mutterlächeln auf ihre früh verhärmten Züge. »Es ist nichts. Dad hat schlecht geträumt …«

Das war nicht einmal die halbe Wahrheit. Aber Lyve schien es für den Moment zu genügen. Brav machte sie die Tür wieder von draußen zu, und wenn man genau hinhörte, konnte man die sich entfernenden Schrittchen ihrer nackten Füße verfolgen, bis sich draußen eine weitere Tür schloss.

»Ich habe nicht schlecht geträumt«, brummte Drummond. Dabei wusste er nicht, warum er es leugnete. Er hatte geträumt. Von einer steinernen Schlange, die aus einem Symbol im Fels hochgezuckt war und ihn gebissen hatte. In den Hals!

»Wollen wir darüber streiten?«, entgegnete Marge unleidlich.

»Nein.«

Sie stand auf. »Ich hole Jod und ein Pflaster. Morgen gehst du zu Flanagan – der Quacksalber soll die Whiskyflasche ins Eck stellen und sich die Sache ansehen. Vielleicht hat dich eine Zecke gebissen …«

Zwischenzeitlich hatte Drummond einen Handspiegel aus dem Nachttisch gezogen und begutachtete die vermeintliche Entzündung nun selbst.

»So ein Quatsch!«, erboste er sich. »Zecken! Das Biest müsstest du mir zeigen, das zufällig gleich in beide Punkte beißt!«

Sie war es überdrüssig zu streiten und ging wortlos ins Bad.

Als sie nach einer halben Minute zurückkehrte, wollte sie ihren Augen nicht trauen. Ihr Mann hatte die kurze Zeit genutzt, um in die Kleider zu schlüpfen, die er am Abend unordentlich über den Stuhl gelegt hatte.

»He!« Marges Hände, die Jodtinktur in der einen, die Rolle Pflaster und eine Schere in der anderen, erstarrten in Verblüffung. »Schnappst du jetzt völlig –«

»Ich muss raus!«, unterbrach er sie. »An die frische Luft. Leg du dich wieder hin. Ich versuche leise zu sein und niemanden zu wecken, wenn ich zurückkomme …« Er streifte seine Schirmmütze über das schüttere Haar und setzte sich auf den abgeräumten Stuhl, um in die fehlenden Schuhe zu schlüpfen.

Marge überlegte angestrengt, verwarf aber ein halbes Dutzend möglicher Erwiderungen. Keine wurde annähernd dem grotesken Vorgang gerecht.

So kam es, dass sie sprachlos mit ansah, wie ihr Mann zuerst das Zimmer und kurz darauf das Haus verließ. Erst das Motorengeräusch des klapprigen Wagens beseitigte die Lähmung, aber als sie endlich ans Fenster trat, sah sie das Auto nur noch vom Hof rollen.

Vollends undurchsichtig wurde das Verhalten ihres Mannes, als er nicht den erwarteten Weg hinunter zur Stadt einschlug, sondern das Licht der Scheinwerfer in die entgegengesetzte Richtung, in die noch tiefere und stürmischere Nacht der Berge, zu kriechen begann …

Die Ruine lag wie eingefroren in der winddurchtosten Nacht. Nichts konnte sie, wie etwa den umgebenden Grasteppich oder die verkrüppelten Büsche und Bäume, bewegen. Wo Stein auf Stein geblieben war, schien sich die Ewigkeit ein Monument gesetzt zu haben.

Doch das täuschte. Flint Drummond wusste es besser. In spätestens ein oder zwei Generationen würden auch die letzten Reste der alten Abtei dem Erdboden gleichgemacht oder zweckentfremdet sein. Dies war kein Denkmal, wo sich Touristen breitmachten – das war es nie gewesen. Hierher fanden keine Busse, keine Studienreisenden. Im Hochland von Beinn Dearg gab es besser erhaltene Stätten mit nachweisbarer Historie.

Das hier – Drummond strich mit der Hand über die feuchtglänzende, windgeschliffene Außenmauer – war nicht mehr als ein Haufen von schlechtem Mörtel zusammengehaltene Steine. In seiner Kindheit, vor etwa vierzig Jahren, hatte die Ruine noch besser erhalten und eindrucksvoller gewirkt. Aber wer wollte die Farmer der Umgebung hindern, sich Steine für ihre Häuser und Wälle nicht allein aus der Ackererde aufzulesen, sondern auch hier herauszubrechen?

Was tue ich hier?

Der Wagen stand abseits am Rand eines Bewirtschaftungswegs. Das letzte Stück, eine knappe Viertelmeile, war Drummond gelaufen.

Er schaltete die Taschenlampe ein.

Gespenstig strich der Lichtbalken über das Gemäuer und fand beinahe von selbst den Durchstieg ins Innere. Der Lichtkegel ging voraus, Drummond folgte ihm. Er war sich nicht sicher, das Richtige zu tun. Und die Frage, warum er es tat, konnte er schon gar nicht beantworten.

Das Mal an seinem Hals schmerzte immer noch. Zwei dunkle, leicht erhabene Punkte, daumenbreit auseinanderliegend.

Muttermale, die, glaubte man der Familienhistorie, bei Flint Drummonds Urgroßvater begonnen hatten.

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