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Über Gott und das liebe Geld

„Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, aber an seiner Seele Schaden nähme?“

Markus 8: 36

Inhalt

Zum Geleit

George Bernhard Shaw

Apostel Matthäus

Napoleon Hill

Raymond Charles Barker

Geld ist Gott in Aktion

Geistige Programmierung auf Geld

Lesen Sie nicht gleich weiter!

Dr. Joseph Murphy

Ihr Zentralschlüssel zum Wohlstand

Schritt 1

Schritt 2

Schritt 3

Schritt 4

Earl Nightingale

Sprechen wir mal über Geld

Florence Scovel Shinn

Das Gesetz des Wohlstands

Ben Sweetland

Reichtum, eine Interpretation

Orison Swett Marden

Wohlstand richtig anziehen

Thomas Troward

Das Bewusstsein der Fülle

Über die Autoren

Was ist „Neues Denken“?

Testen Sie Ihr Wissen!

Unser Publikationsprogramm

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Zum Geleit

In diesem Buch geht es nicht um Anlagestrategien oder betriebswirtschaftliche Empfehlungen. Solange Sie kein Wohlstandsbewusstsein verinnerlicht haben, dürfte Ihnen auch das beste Portfoliomanagement nicht viel nützen.

Worauf es wirklich ankommt, ist seit Jahrtausenden überliefert. Dieses Buch könnte ohne weiteres auf zehn Bände erweitert werden. Vieles hört sich beim ersten Lesen repetitiv an (Wieso die Wiederholung etwas Gutes und Notwendiges ist, erfahren Sie auf Seite 12).

Die auf dem Titelbild genannten Autorinnen und Autoren beleuchten das Thema „Wohlstand“ allesamt aus spiritueller Sicht.

„Aus der Fülle, entsteht Fülle.
Entnimmt man der Fülle die Fülle, bleibt immer noch Fülle.“

Aus der Isha-Upanishad, einer indischen Geheimlehre, ca. 800 v. Chr.

Darüber hinaus wollen wir uns bei drei historischen Persönlichkeiten Schützenhilfe holen:

» George Bernard Shaw

» Apostel Matthäus

» Napoleon Hill

George Bernard Shaw (1856 - 1950) war ein irischer Schriftsteller, Dramaturg und Bühnenautor. Ab seinem zwanzigsten Lebensjahr lebte er überwiegend in England. Er war in seinem Tätigkeitsbereich äußerst erfolgreich und Literaturnobelpreisträger.

Zwei Zitate Shaws sind im Zusammenhang mit Reichtum interessant:

1. „Es ist die Pflicht jedes Menschen, reich zu sein“

2. „Arm zu sein, ist eine Sünde“.

Oberflächlich betrachtet, könnte man nun annehmen, dass Shaw vielleicht über die Armen gespöttelt habe oder auf sie herabblickte.

Zwar dominierte gerade in seinen späteren Werken die politische Satire, George Bernard Shaw trat jedoch damals schon sehr nachdrücklich für soziale Reformen und für die Rechte der Frau ein. Um Shaws Zitate richtig zu verstehen, müssen wir nachdenken.

Wir brauchen eine

• offene und unvoreingenommene Einstellung und

• ein Verständnis der universell gültigen Gesetze.

Wir müssen wissen, dass alles in ständiger Bewegung ist. Das ist ein unabänderliches Gesetz. Es gibt keinen Stillstand. Auch nicht im Bereich des Finanziellen. Wir werden entweder reicher oder ärmer.

Darum geht es auch in diesem Buch, es geht um die Wohlstandsursachen.

Ein weiteres Gesetz ist, dass wir ein Mehrfaches dessen ernten, was wir säen.

Dieses Gesetz hat viele Namen:

Ursache und Wirkung, Kausalgesetz, Aktion und Reaktion …

Der Name tut nichts zur Sache. Es geht um das Verständnis des Prinzips.

Unsere Gedanken sind die Saat.

Das Geld ist die Belohnung für den Dienst, den wir erbringen.

Vor dem Hintergrund dieser kosmischen Gesetze sind Shaws Aussagen durchaus richtig.

Der zweite „Schriftsteller“ ist der Apostel Matthäus. (Ob es diese Person leibhaftig gab, oder – wie Neville Goddard es beschrieb – ob es sich, wie bei allen biblischen Figuren, um ein Symbol für ein Prinzip handelte, ist hierbei unerheblich).

1900 Jahre vor Shaw hatte er Folgendes geschrieben:

„ Wer hat, dem wird gegeben, wer aber nicht hat, dem wird selbst das Wenige noch genommen werden.“

Wieder so ein Zitat, das zum Himmel schreit. „Wie ungerecht“, sagt derjenige, der nicht denkt! Und das sind sehr, sehr viele.

Immerhin sagte Matthäus damit, dass

• die Reichen immer reicher und

• die Armen immer ärmer werden.

Um diese Wahrheit zu verstehen, müssen wir die Maulwurfsebene verlassen und uns auf die Adlerebene begeben.

„Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Meister.“

Lord Bacon

(1561 - 1626)

Englischer Philosoph und Schriftsteller

Solange wir Wohlstand als etwas betrachten, das uns zugeteilt wird, ist diese Aussage in der Tat extrem ungerecht - wenn wir Geld, Fülle und Wohlstand aber als etwas begreifen, das wir anziehen, verändert sich das Bild.

Der Reiche geht von Reichtum aus - und zieht deshalb mehr Reichtum an.

Das Denken des Armen kreist um Armut - er zieht deshalb mehr Armut an.

Jeder ist ein Magnet für das, was er in sein Leben zieht. Wir brauchen nur darauf zu achten, worüber Leute mit Geldsorgen den lieben Tag lang reden oder jammern; sie denken ständig an das, was ihnen fehlt - deshalb wird es ihnen auch weiterhin fehlen.

Kommen wir nun zum dritten Schriftsteller, Napoleon Hill.

Napoleon Hill lebte von 1883 bis 1970 und hat eines der profundesten Bücher über Reichtum geschrieben:

„Denke nach und werde reich“

Dieses Buch besteht aus fünfzehn Kapiteln - aber das Wort „Geld“ wird in keiner einzigen Kapitelüberschrift erwähnt.

Immerhin hatte er in diesem Klassiker die Erfolgsgeheimnisse der fünfhundert reichsten Leute seiner Zeit beschrieben.

„Erlaubt ist das Denken allen, vielen bleibt es erspart.“

Curt Goetz

(1888 - 1960)

Deutscher Schauspieler

Wieso schrieb er dann nicht mehr über Anlagestrategien, Aktienspekulation oder dergleichen?

„Denke nach!“ - heißt es bereits im Titel!

Es gibt Bücher darüber, wie wir den Finanzmarkt manipulieren und vielleicht kommen wir damit auch zu Geld. Aber diesen Informationen fehlt es an Substanz, an spiritueller Kraft. Selbst wenn wir damit Geld verdienen sollten, wird uns immer etwas fehlen: das innere Glück. Mit wahrem Reichtum haben solche Werke nichts zu tun.

Wenn wir wahren Reichtum wollen, müssen wir die geistigen Gesetze des Säens und Erntens beachten und - wir müssen uns wohlfühlen bei dem Gedanken an finanziellen Wohlstand.

Die meisten von uns tun das nicht. Sie brauchen sich bloß vorzustellen, dass Sie in vertrauter Runde ankündigten: „Übrigens habe ich mich entschlossen, reich zu werden“. Wahrscheinlich werden Sie bald wieder einen Rückzieher machen: „Es war ja bloß ein Witz…“

Geld ist etwas Gutes; je mehr Sie haben, umso mehr Gutes können Sie damit tun.

Solange Sie anders denken, haben Sie ein Armutsbewusstsein.

Viel wichtiger als das finanzielle Know-How ist Ihr Bewusstsein.

Das ist die wahre Ursache. Darum geht es wirklich.

„Sähen hat seine Zeit, Ernten hat seine Zeit.

Es ist niemals dieselbe!“

Auch wenn Sie sich vielleicht fragen, was Verzeihen, Lieben, Dienen und all die anderen Konzepte, die in vielen metaphysischen Werken zur Sprache kommen, denn mit Wohlstand zu tun haben sollen.

Solange wir ein Mangel- oder Armutsbewusstsein haben, fühlt sich Geld nicht wohl bei uns Schwupps - schon ist es wieder weg.

Wir müssen unserem Unterbewusstsein klare Zielvorgaben einprägen; dann schubst es uns in die richtige Richtung. Dann können wir über kurz oder lang nur erfolgreich sein!

Eines Tages werden auf Ihrem Grabstein oder Sterbebild zwei Daten stehen, Ihr Geburts- und Ihr Todesdatum:

19.. - 20..

Dazwischen ein Strich. Dieser Strich wird Ihr jetziges Leben gewesen sein. Sorgen Sie bewusst dafür, dass es sich für Sie gelohnt hat, dass es ein reiches Leben gewesen ist, innerlich und äußerlich - und nicht nur sinnlos verstrichen ist.

Das Wissen finden Sie in den Beiträgen der Autoren in diesem Buch und in anderen Büchern von I-Bux.Com.

Sie werden immer wieder Neues entdecken - in sich selbst!

…weil sich Ihr Bewusstsein erweitert, weil Sie innerlich wachsen!

Eine Voraussetzung dafür ist Ihre geistige Aufgeschlossenheit. Albert Einstein sagte einmal: „Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.“

Er sagte auch: „Sie können ein Problem nicht auf derselben Ebene lösen, auf der es entstanden ist“.

Was meinte er damit?

Damit bezog er sich auf Denkweisen, wissenschaftlich auch „Paradigmen“ genannt.

Paradigmenwechsel machen wir vor allem in unserer Jugend häufig durch. Irgendwann finden wir heraus, dass uns nicht der Storch gebracht hat, irgendwann entdecken wir, dass die Geschenke unterm Weihnachtsbaum nicht vom Christkind stammen, irgendwann merken wir, dass die Fernsehstars auch bloß Menschen aus Fleisch und Blut sind …

Wenn wir Paradigmenwechsel zulassen, können sie sich äußerst vorteilhaft auf unseren weiteren Lebensweg auswirken.

Ihr Verstand flüstert Ihnen jetzt vielleicht ein „Warum soll mir ausgerechnet dieses Buch weiterhelfen? Andere haben mir auch nichts gebracht … “

Wenn Sie sich von Ihrem Verstand leiten lassen, haben Sie verloren. Dann werden Sie genauso weitermachen wie bisher.

Hören Sie auf Ihren inneren Ratgeber!

Wenn Sie weiterhin das tun, was Sie immer schon getan haben, werden Sie das bekommen, was Sie schon immer bekommen haben.

„Nur Tote und Toren ändern niemals ihre Meinung.“

Oliver Wendell Holmes (1809 - 1894)

Amerikanischer Arzt und Schriftsteller

Wenn das, was Sie tun, nicht wirkt, müssen Sie es solange anders machen, bis Sie Erfolg haben!

Technischer Hinweis

Die Originalfassungen der hier enthaltenen Beiträge stammen aus den Jahren 1917 bis 1948. Da die Verfasser (mit Ausnahme von Thomas Troward) US-Amerikaner waren, sprachen sie von US-Dollar. Dennoch werden im Text manchmal zusätzlich auch Euro erwähnt, oder die Originalbeträge in Dollar wurden grob auf den heutigen Euro-Wert umgerechnet. Dadurch sollen die Beispiele aus heutiger Sicht nachvollziehbarer gemacht werden.

Geld ist Gott in Aktion

Aus dem Buch

“Money Is God in Action”

 

Sprechen wir über Geld. Wer bereits Geld hat, will noch mehr davon. Wer ohne Geld ist, will es haben. Auf der Welt ist kein einziger Mensch der Meinung, dass er zu viel Geld habe. Selbst die Wohlbetuchten würden gerne mit ihren Aktien und Anleihen jonglieren, um etwas mehr zu haben.

Von welchem Geld sprechen wir hier? Wir sorgen uns über Änderungen des Wechselkurses. Wenn es um Geld geht, ist unser Denken von einer seltsamen Mischung aus Zweifeln und Ängsten geprägt. Wir scheinen verwirrt zu sein. Wir wissen nicht so recht, ob sein Wert von den Goldreserven oder vom Aktienmarkt abhängt. In jedem Fall scheint auch dieser eine Auswirkung auf Geld zu haben. Und wir machen uns Sorgen, wenn andere Länder ihre Währung abwerten, weil wir befürchten, dass sich eine solche Geldabwertung auch auf die Währung unseres Landes auswirken könne.

Somit scheint es angebracht, wenn wir uns das Thema „Geld“ näher ansehen und unsere entsprechenden Gedanken klären.

Die letzten hundert Jahre haben uns das so genannte „wissenschaftliche Zeitalter“ gebracht. Das wissenschaftliche Zeitalter hat uns allen viel Gutes beschert, aber den Durchschnittsbürger interessiert lediglich, ob sich sein eigenes persönliches Wohlbefinden verbessert hat.

Der ernsthafte Student der Wissenschaft erkennt, dass hinter diesem verbesserten Wohlbefinden auch ein tieferes Verständnis der Welt sowie des Universums, in dem unsere Welt ja nur einen kleinen Teil ausmacht, vorhanden sein sollte.

Unseren Freunden aus dem wissenschaftlichen Lager verdanken wir auch die Erkenntnis, dass das Universum ein fließendes System ist. Es ist eine außerordentlich anpassungsfähige Schöpfung. Das Universum befindet sich in einem nie endenden Umbruch. Es befindet sich in einem fortwährenden Wandel, und bleibt auch nicht den kleinsten Augenblick lang unverändert. Es ist eine Energie, welche sich auf ewig weiter ausbreitet.

Das Universum ist eine Intelligenz, welche immer wieder neue Ausläufe für seine eigene schöpferische Aktion aufspürt.

Wenn wir uns dieses Universum der Unendlichkeit, Ewigkeit und Aktivität ansehen und unseren Planeten Erde in Bezug zu dieser großen kosmischen Ordnung setzen, erblicken wir ein universelles Feld der richtigen Aktion.

Wir könnten sagen, dass die erste Voraussetzung für das Verständnis der Welt, in der wir leben, die Erkenntnis ist, dass wir es mit einer fortwährenden Aktivität zu tun haben, welche niemals statisch ist.

Sehen Sie sich in einem fließenden und flexiblen Universum; in einem Universum, das ohne Unterlass im Wandel ist, und dennoch gleichzeitig von einer grundlegenden Intelligenz dominiert und geführt wird, welche immerzu neue Formen, neue Schöpfungen, neue Erfahrungen hervorbringt, welche allesamt gut sind, sofern wir sie richtig einzuschätzen vermögen.

Falls Sie dies nachzuvollziehen in der Lage sind, werden Sie Ihr Universum als etwas Fließendes betrachten.

Sie werden dann sogleich erkennen, dass der Durchschnittsbürger seinen eigenen Wohlstand abgewürgt hat, weil er Wohlstand mit Geld auf dem Bankkonto oder Kapitalanlagen gleichsetzt, statt den Wohlstand als etwas Fließendes – ein Kommen und Gehen von Aktivitäten – zu betrachten.

Es gibt einen universellen Pulsschlag. Dieses riesige, fließende und pulsierende Universum hat seine eigenen Vermessungen aus Sternen und Atomen. Es besitzt seinen eigenen Pulsschlag.

Als Mensch mit einem physischen Körper haben Sie Ihren eigenen Pulsschlag, welcher der Krankenschwester oder dem Arzt das Tempo des Blutkreislaufs angibt. Es handelt sich, wohlgemerkt, um ein Kreislaufsystem, um eine ewige Bewegung in Ihnen. Bei gesunden Menschen ist dieser Kreislauf im Gleichgewicht. Wenn Ihr Puls gemessen wird, ist dieser immer ein Hinweis auf die Frequenz Ihres Kreislaufs, egal, ob sich Ihre Pulsqualität durch einen so genannten weichen, schwachen oder schwirrenden Puls auszeichnet.

Einen solchen „Barometer“ gibt es auch für den Pulsschlag unserer Volkswirtschaft.

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Viel Spaß!



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