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Treffpunkt Hölle: Ein Jay Browning Krimi

Alfred Bekker, W. A. Hary

Treffpunkt Hölle: Ein Jay Browning Krimi





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Treffpunkt Hölle

Ein Jay Browning Krimi

Alfred Bekker & W.A. Hary

© by Authors

© der Digitalausgabe 2014 AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich Westf., www.AlfredBekker.de Postmaster@AlfredBekker.de

Alle Rechte vorbehalten

Jay Browning ist ein knochenharter Ermittler alter Schule. Ein Privatdetektiv, der auf beiden Seiten des Gesetzes zu Hause ist. Seine Methoden sind nichts für Zartbesaitete. Alfred Bekker und W.A.Hary haben ihn in dieser Novelle in Szene gesetzt.

Als Jays Freundin in die Hände von Mafia-Schergen gerät, rastet er aus und räumt auf - auf seine Art.

"JAY BROWNING, PRIVATE ERMITTLUNGEN ALLER ART - so stand es auf dem Schild an meiner Bürotür. Die Großbuchstaben hatten leider nicht dazu geführt, daß mir die Klienten die Tür einrannten. In der Linken hielt ich eine halbvolle Flasche Bourbon, die Rechte suchte in der Seitentasche des Jacketts nach dem Türschlüssel. Es war halb vier am Morgen, ich war hundemüde und der Bourbon trug sicherlich auch nicht zu einem klaren Kopf bei. Aber als ich die Kratzspuren am Türschloß sah, war mir klar, daß etwas nicht stimmte. Innerhalb einer Sekunde war ich hellwach und so nüchtern wie ein reformierter Prediger. Ich stellte die Bourbon-Flasche auf den Boden, nahm mit der Linken den Schlüssel und riß mit der Rechten die 45er Automatik aus dem Schulterholster, das mein Jackett ausbeulte. Kalte Wut stieg in mir auf. Ich zählte zwei und zwei zusammen. Jemand hatte mir einen unangemeldeten Besuch abstatten wollen, soviel stand fest..."

Jay Browing, Private Ermittlungen aller Art


JAY BROWNING, PRIVATE ERMITTLUNGEN ALLER ART - so stand es auf dem Schild an meiner Bürotür. Die Großbuchstaben hatten leider nicht dazu geführt, daß mir die Klienten die Tür einrannten.

In der Linken hielt ich eine halbvolle Flasche Bourbon, die Rechte suchte in der Seitentasche des Jacketts nach dem Türschlüssel. Es war halb vier am Morgen, ich war hundemüde und der Bourbon trug sicherlich auch nicht zu einem klaren Kopf bei. Aber als ich die Kratzspuren am Türschloß sah, war mir klar, daß etwas nicht stimmte.

Innerhalb einer Sekunde war ich hellwach und so nüchtern wie ein reformierter Prediger. Ich stellte die Bourbon-Flasche auf den Boden, nahm mit der Linken den Schlüssel und riß mit der Rechten die 45er Automatik aus dem Schulterholster, das mein Jackett ausbeulte.

Kalte Wut stieg in mir auf. Ich zählte zwei und zwei zusammen. Jemand hatte mir einen unangemeldeten Besuch abstatten wollen, soviel stand fest.

Mein Office und meine Wohnung lagen in der dritten Etage eines etwas heruntergekommenen Brownstone-Hauses in der Lower East Side. Ich hatte die Räume genommen, weil sie nicht viel kosteten, aber das bedeutete auch, das irgendwo gespart worden sein mußte. In diesem Fall vor allem an einer vernünftigen Sicherheitselektronik. Jeder konnte hier rein- und rausgehen, wie er wollte, ohne daß ihn ein Security Guard ansprach. Und die Videoanlage war schon seit Jahren kaputt.

Ich dachte an Mona. Sie war dort drinnen, hatte wahrscheinlich schon geschlafen, als die Eindringlinge gekommen waren.

Ich weigerte mich, mir vorzustellen, was mit ihr geschehen war... Den Umgang mit dem Revolver hatte ich ihr zwar beigebracht, aber bei den Kerlen, die hier eingedrungen waren, handelte es sich um Profis. Dafür sprach schon die Tatsache, daß sie die Tür nicht einfach offen gelassen hatten.

Ich entsicherte die Automatik und drehte vorsichtig den Schlüssel herum. Wenn die Kerle noch hier waren, dann konnte ich nicht vorsichtig genug sein...

Mit dem Fuß stieß ich die Tür auf, riß die Automatik hoch und duckte mich. Blitzschnell ließ ich den Blick durch das Büro schweifen.

Ein Vorzimmer gab es nicht. Es herrschte Halbdunkel. Die Jalousien waren zur Hälfte heruntergelassen. Neonreklamen auf der anderen Straßenseite sorgten für das bißchen Licht. Eine Stecknadel hätte man in diesem Moment fallen hören können. Das Fenster war abgeklappt. Ein kühler Luftzug drang von draußen herein.

Ich machte das Licht an. Im Büro sah es aus, als wäre eine Handgranate gezündet worden. Die Akten hatte jemand aus dem Regal gerissen, und zahllose Belege fürs Finanzamt lagen auf dem Fußboden verstreut herum. Die Anschlüsse von Telefon und Computer waren durchtrennt, die Sesselpolster aufgeschlitzt.

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